Die peitschende Weide

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Athena
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Re: Die peitschende Weide

from Athena on 10/22/2016 10:52 PM

Das Lächeln nahm schon wieder die Oberhand, aber wie so oft konnte ich es einfach nicht abstellen! "Genau das heißt das." antwortete ich grinsend. "Beides von mir aus. Das heißt, wenn du mich aushalten kannst?" damit sprach ich einerseits darauf an, dass er nicht gut mit weiblichen Wesen konnte, aber auch weil meine Persönlichkeit auf Dauer wohl ein wenig Kraft kosten könnte. Manche Leute reagierten mittlerweile allergisch auf das Knipsen meiner Kamera. "Dass ich die Treppe herunterfalle ist allerdings auch gar nicht mal so unwahrscheinlich. Mal sehen, wer das als erstes hinbekommt." kicherte ich leise und schüttelte abermals den Kopf. Diese Situation hatte etwas unglaublich chaotisches, surreales an sich. Aber ich fühlte mich komplett wohl, in mitten meiner Bilder sitzend und Terry mit gegenüber. Ich würde so schnell es sich ergeben wprde gerne noch Nahaufnahmen von seinen Augen machen wollen. Sie waren wirklich wunder-... naja ähnlich wie Labradoraugen eben. Denen konnte ich ja auch kaum widerstehen.
Ich freute mcih darüber, dass er mich auch noch ermutigte, auch wenn es nur ein mickriger Preis war. Obwohl es nicht immer so schien, mir war Unterstützung so so wichtig. Bisher hatte ich hier noch nicht so viele Kontakte schließen können, als das ich sagen könnte, dass mich hier jemand in dem was ich tat gut zu redete.
"Pass auf, was du sagst! Sonst werde ich dir noch ein Date mit Viktor Krum arrangieren!" lachte ich und knipste dabei seinen Gesichtsausdruck ab. ich hatte schon jetzt so viele Bilder wie lange ncht mehr geschosssen und das brachte mich nur noch mehr zum strahlen.
"Ja, aber das erleben so oft Schüler! Ich will lieber etwas eigenes finden...Ich weiß nicht, beim Fotos schießen in eine Grube fallen, ein magisches Wesen finden, es interviewn und nach 10 Tagen Vermisstsein plötzlich wieder auftauchen!" vielleicht wäre auch Höhlenmalerei im Spiel... Aber vermutlich war die Vorstllung sehr verrückt.
"Ich spinn nur rum.." sagte ich deshalb entschuldigend und winkte schnell ab. Ich wollte Terry wirklich nicht verschrecken...

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Terry
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Re: Die peitschende Weide

from Terry on 10/24/2016 07:18 PM

Es war irgendwie komisch, dass Athena nun diejenige war, die an ein Wiedersehen mit uns zweifelte, normal war ich derjenige. ,,Wieso denn nicht?," grinste ich über beide Ohren, wobei mir die Antwort natürlich bewusst war. Selbst wusste ich auch noch nicht, ob ich ein zweites Treffen überhaupt in Erwägung zog, aber wenn ich mich so fühlte wie jetzt, sprach nichts dagegen.
Offenbar waren wir uns doch ähnlicher als gedacht, in Sachen Tollpatschigkeit standen wir uns in nichts nach.
Schon wieder machte sie ein Foto von mir, was mich die Augen zusammenkneifen ließ. Wie viele Fotos hatte sie denn jetzt von mir, wurde es ihr denn nie langweilig? Zugegeben, sicher machte ich gerade eine besonders hübsche Fratze, da die Vorstellung mit Viktor Krum an einem Tisch voller Kerzen & im Hintergrund spielende Geigen, mir echt komisch vorkam.
,,Bei Merlin! Also Vikor Krum würde ich gerne mal treffen, aber nicht so, wie du es gerade formuliert hast," lachte ich.
Athena & ich hatten uns wohl festgequatscht, sodass wir nicht mal mitbekamen, wie die Sonne langsam unterging, sodass ich mich schon mal langsam erhob, aber nicht ohne ihr auch aufzuhelfen.
,,Was hältst du davon? Wir beide machen uns jetzt auf Weg in die Schule & hoffen auf eine gute Story, wenn nicht, suchen wir morgen oder übermorgen, wäre doch gelacht, wenn wir nichts finden."
Ermutigend grinsend, machte ich mich daran ihre Fotos noch aufzusammeln, wäre ja schlimm wenn wir diese Melsterweke hier zurückließen! So machten wir uns zusammen auf den Weg zurück ins Schloss, allerdings ohne eine große Story, aber das war ok, so hatten wir wieder einen Grund uns zu treffen.

-Thread frei-

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Nate

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Re: Die peitschende Weide

from Nate on 05/01/2017 11:06 AM

Teil zwei der Schnitzeljagd hatte begonnen & führte mich direkt hierher. Entweder hatte die Leitung eine mysteriöse sadistische Ader oder einfach nur einen Pfeil im Kopf, schließlich war die peitschende Weide gerade nicht der beliebste Ort. Diese Weide hatte irgendein Problem mit irgendwas, da sie alles näherkommende sofort Angriff, also wie bei Merlin, sollte ich zu ihren Wurzeln gelangen.
Ich nahm erstmal tief Luft, wägte meine Optionen ab & sah mir die Umgebung an. Anschleichen fiel schon mal flach, auch wenn die Weide keine Augen hatte, so merkte sie sofort wo & wer sich in ihrer unmittelbaren Nähe aufhielt.
Abfackeln wäre ein reinstes Disaster, denn der alte Baum hier stand schon ewig & gehörte einfach zu der Schule, wie Schokostückchen in einen Keks.
Ich dachte auch darüber nach einfach mit dem Besen das Aggro Teil zu verwirren, aber das schien mir dann doch zu gefährlich, da ich keine Lust hatte mit gebrochenen Knochen im Krankenflügel zu liegen, den Rest des Turniers verpassen & mir einen neuen Besen besorgen zu müssen.
Durchrennen wäre auch wie ins offene Messer laufen, also blieb mir nur eins, ich musste die Weide für einen kurzen Moment schocken, damit ich mir ihre Wurzeln genauer ansehen konnte.
Mit fest umklammerten Zauberstab ging ich langsam, Schrittchen für Schrittchen auf mein Verderben zu. Man konnte sich nicht mal bis auf 10 Meter rantrauen, denn gerade, als ich meinen Zauberspruch aufsagen wollte begann sich der Baum zu bewegen. Meine Augen weiteten sich, als ich einen richtig fetten Ast auf mich zu schnellen sah & hätte ich mich nicht im richtigen Augenblick geduckt, wäre ich wohl jetzt als undefinierbare Masse irgendwo hingeflogen. Sofort begann mein Herz schneller zu schlagen, selbst das selbstausgeschüttete Adrenalin hinderte mich nicht daran nach meiner Mama zu rufen. So lief ich kreuz & quer, in der Hoffnung von nichts getroffen zu werden rum, hinter mir einschlagende gigantische Äste. Jetzt oder nie! Im perfekten Moment, den ich zufällig wählte richtete ich meinen Zauberstab auf diesen Totschläger. ,,Immobilus!'' Der Ast, der nur noch wenige Meter von mir entfernt war hielt in seiner Bewegung inne, so wie die ganze Weide, weshalb es nun hieß sich ranzuhalten. Ich rannte so schnell wie ich konnte zu den Wurzeln, suchte nach irgendeinem Eingang, was wohl zu lange dauerte, denn gerade, als ich den Eingang fand schubbste mich diese doofe Kuh & nicht gerade sanft, mich hinein. Zum Glück bremste ich mit dem Gesicht, reflexartig die Arme nach vorne ausstrecken kannte ich wohl nicht. Also lag ich da, den Hintern in die Höhe & mit dem Gesicht auf dem Boden. Ich wusste nicht was mehr wehtat, mein versohlter Hintern oder meine Bremsscheibe aka Gesicht. Seufzend richtete ich mich auf, realisierte dann, das ich es geschafft hatte. Triumphirend hielt ich die Faust in die Höhe, als mir einfiel, dass ich noch nicht ganz fertig war. ,,Verdammt, wo ist denn mein Zauberstab,'' murmelte ich vor mich hin, als ich panisch meine Taschen nach diesem absuchte. Doch ich wurde nicht fündig, begab mich wieder auf dem Boden, um dort weiter zu suchen & da war der kleine Schlingel auch schon. In der Dunkelheit konnte das Suchen eines krummen Stück Holzes echt zu einer Herrausforderung werden. ,,Lumos.'' Aus der Zauberstabspitze kam eine kleine Leuchtkugel, die mir den Weg vor mir offenbarte. Einladend war er nicht gerade, aber zurückgehen keine Option, so viel war sicher!

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Reply Edited on 05/01/2017 11:06 AM.

Storyteller
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Re: Die peitschende Weide

from Storyteller on 05/02/2017 12:06 AM

Zwischen den Wurzeln hängt ein Zettel, ohne den Lichtschein wäre er nicht zu sehen gewesen. Auf ihm steht etwas in schnörkliger Schrift.

yin-yang-hand-drawn-vector-eps-38794135_2.png

L I V E   I N

harmony.

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Nate

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Re: Die peitschende Weide

from Nate on 05/03/2017 05:01 PM

Bei Merlins Bart, war es hier vielleicht kalt & glitschig. Von der Decke tropfte es sogar & der Geruch, der mir in die Nase stieg war auch nicht gerade mit Rosenduft zu vergleichen.
Aber das aller schlimmste von allem war, dass ich mithilfe des Lumos Zaubers erst so richtig erkennen konnte, in welche Pampe ich da genau fiel.
Bevor ich also noch einen weiteren Schritt durch diesen Geheimgang wagte, löschte ich kurz das Licht, um mich mithilfe des Sauberzaubers (cooles Wort ) vom Schmutz zu befreien.
Nun da ich wieder wie aus dem Ei gepellt aussah, entzündete ich wieder meine Zauberstabspitze, im Dunkeln rumwuseln wollte ich dann auch nicht. Wirklich weit musste ich nicht gehen, da ich wortwörtlich in den Zettel reinlief, sodass dieser auf meiner Stirn klebte. Langsam fand ich gefallen an diesem Such Spiel, vielleicht lag es daran, dass auf den Schulgeländen kein Troll oder unfreundlicher Elf rumlungerte, nur um mir das Leben schwer zu machen.
Ich nahm den Zettel & hielt die Lichtkugel genau über diesen, um die darauf geschriebenen Buchstaben zu entziffern. Es war also noch nicht das Ende der langen Reise, wo es mich als nächstes hinverschlug, das musste ich erst rausfinden. Erstmal wollte ich hier raus, der Rückweg war keine Option, da ich das Gefühl hatte, dass die peitschende Weide nur auf mein Zurückkommen wartete. Womöglich um mir den Hintern zu versohlen, schließlich war ich so dreist & hatte sie still gehext. Sicher schlummerte in der Weide eine Frau...
Mit dem verstauten Zettel in der Hosentasche, machte ich mich auf den Weg & den Umweg, den ich dabei in Kauf nahm, weil ich geradeaus weiterging, juckte mich nicht die Bohne.

-Nate out- 

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