Hauptstraße

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Ginny
Gelöschter Benutzer

Re: Hauptstraße

von Ginny am 26.09.2017 16:52

Ein bisschen Gedankenverloren schüttelte ich den Kopf. "Alles okay bei mir." Irgend was ist hier echt seltsam, dachte ich. Der Wind zerrte an meinen Kleidern. Ich sah die Läden der Reihe nach an. Alles normal hier. Ich riss mich aus den Gedanken, die wild durcheinander in meinem Kopf herumwirbelten. "Okay, dann zuerst zu Gringotts und dann zu Flourish & Blotts." Zielstrebig gingen wir auf die Zaubererbank Gringotts zu und traten ein.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.09.2017 16:54.

Camille
Gelöschter Benutzer

Re: Hauptstraße

von Camille am 16.12.2017 21:57

Wer: Camille Lestrange & Elishia Petunia Dursley
Wann: Nachmittag des 16. Dezembers 2023
Wo: Hauptstraße der Winkelgasse >> Nokturngasse

Es war ein recht schöner, aber ziemlich kalter Nachmittag mitte Dezember als Camille Lestrange nach ihrer Arbeit im St. Mungos Hospital beschlossen hatte endlich einkaufen zu gehen. Es war seit sehr langer Zeit das erste Wochenende, an dem sie frei haben würde, denn ihre Arbeit forderte die junge Hexe so gut wie jeden Tag. Selbst heute an ihrem eigentlich freien Tag musste sie für einige Stunden die Schicht einer Kollegin aus einer anderen Abteilung übernehmen, die anscheinend an irgendwas Schleimigen ausgerutscht ist und sich ausgerechnet an Camilles freien Wochenende das Bein gebrochen hat. Was für ein Pech aber auch...für Camille! Sie war noch etwas mies gelaunt deswegen, aber schließlich gab es für die übernommene Schicht ein Extrahonorar, welches die junge Hexe nur allzu gern in der Winkelgasse ausgeben würde. Denn wie schon erwähnt: Es war verflixt noch einmal kalt und sie brauchte einige Wintersachen sowie ein Kleid für ihre illustre Familienveranstaltung. Und so schlenderte sie die am Freitag sehr gut gefüllte Straße entlang, schaute sich einige Läden von Außen und Innen an und fand sogar einige anständige Stücke...zumindest solche, die sie als angemessen für ihr alljähliches Familientreffen empfunden hat. Ja, die Familienversammlung der Lestranges war mindestens genauso fröhlich und weihnachtlich wie ein Sommerurlaub im Vorhof der Hölle, aber selbst Camille konnte sich dem nicht entziehen. Und so vergingen die Stunden, bis es schließlich langsam aber sicher dunkel wurde. 
Es war etwa 6 Uhr Abends als Camille aus dem letzten Laden rauslief und sich eigentlich auf den Weg nach Hause machen wollte. Nun war sie auch nicht mehr längst so miesmütig wie vorher, aber das würde man der ehemaligen Slytherin niemals ansehen. Schließlich sah sie von Außen aus wie eine typische Reinblüterin und strahlte eine Eleganz und Unnahbarkeit aus, die man auch häufig mit Arroganz verwechselte. Ihr langer, schwarzer Mantel wurde durch den Wind aufgewühlt, sodass sie ihn nun komplett zuknöpfte und ihren Schal enger um den Hals schnürte und da sah sie sie: Ein junges Mädchen, welches etwa 16-17 Jahre alt war und wie ein bunter Vogel unter einem Haufen von Tauben herausstach. Muggel, dachte Camille und verdrehte ihre grünen Augen, ohne es wirklich wahrzunehmen. Sie hasste zwar keine Muggel, aber sie war durchaus der Meinung, dass die meisten Muggel mit der Zaubererwelt nicht klarkommen würden, dass viele von ihnen gefährlich waren und werden könnten, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlten. Doch dieses "Exemplar" schien mehr als harmlos zu sein, wie sie zu jedem Schaufenster schaute und kaum aus ihrem Staunen herauskam, was Camille erst zu der Annahme führte, dass das junge Mädchen eine Muggel sei. Es war untypisch für Muggel sich in der Winkelgasse zu verirren, selbst nach der Offenbahrung aber nun war sie ja da und solang sie keiner magischen "Fliege" etwas zu Leide tut, kümmerte sie Camille recht wenig. Ihr Unbekümmerheit änderte sich allerdings, als sie sah, dass das junge Ding sich in den wirklich unpassendsten Teil der Winkelgasse drängte: Die Nokturngasse. Camille seufzte leise auf und überlegte sich einen Moment ihr nachzugehen, denn um diese Uhrzeit an diesem Ort zu sein war selbst über 25 Jahre nach dem zweiten Krieg nicht ganz ungefährlich,  denn dort trieben sich immernoch einige zwielichtigen Gestalten herum, zu denen Camille trotz ihres Nachnamens nicht gehörte. Warum sollte ich ihr nachgehen? Sie sollte wissen, worauf sie sich einlässt, wenn sie die Zaubererwelt betrifft, dachte die junge Frau und ging an dem Eingang zur Nokturngasse vorbei. Ihre schwarzen Stiefel hinterließen klappernde Geräusche als sie über den bepflasterten Weg zum Ausgang lief, doch das Geräusch verstummte als Camille einen entnervten Seufzer ausstieß und doch kehrt machte, um die Muggel aus der Nokturngasse zu fischen. Schließlich wollte sie nun auch nicht dafür verantwortlich sein, dass der Kleinen ein "Unfall" passiert. Und so trat sie in die dunklen Gänge der Nokturngasse.

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Elishia

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Beiträge: 10

Re: Hauptstraße

von Elishia am 16.12.2017 23:30

Ich interessierte mich wirklich sehr für alles was mit der  Zaubererwelt zu tun hatte. Leider war ich selbst kein Teil dieser Welt, auch wenn ich Verwandte mit magischen  Blut habe, so hatte ich selbst leider nicht das Glück damit gesegnet zu sein. Und genau dieses Thema hatte auch schon so einige Streitereien zwischen meinem Vater und mir  begünstigt. Er selbst war auch ein  Muggel, doch er ist mit einem Zauberer aufgewachsen und hat als 11 Jähriger schlechte Erfahrungen mit Magie gemacht. Was dabei genau passiert ist  wollte ich mir nicht sagen. Aber ich habe da ja meine Quellen und so wusste ich, dass er früher ziemlich verfressen war und den Geburtstagskuchen seines Cousins gegessen hat, woraufhin ein Zauberer namens Hagrid, meiner Meinung nach ein äußerst komischer Name, seinen Zauberstab zückte und meinem Vater einen Ringelschwanz verpasst hatte. Wenn man das so hörte  ziemlich amüsant, aber ich konnte mir vorstellen, dass es ziemlich lästig war mit einem Ringelschwanz durch die Gegend zu laufen. Nun ja aber nun genug zu dem Thema. 
Seit der Offenbarung, fiel es mir um einiges leichter  Informationen über die Zaubererwelt zu sammeln und von einem meiner Verwandten hatte ich erfahren wie ich in die Einkaufsstraße der Zauberer gelangte. Natürlich hatte ich einige Zeit gebraucht  bis ich den  Pub mit dem  Namen  'Der tropfende Kessel' gefunden habe, aber  als ich erst einmal drin war ging alles ganz schnell. Ich ging zu der Hintertür und  tippte die  Steine in der richtigen Reihenfolge an und schon öffnete sich mir der Weg in die  Winkelgasse. Erst wollte ich meinen Augen nicht  glauben. Hier gab es Läden  von denen ich nicht einmal zu träumen gewargt hatte.  Am besten  gefiel mir aber der Laden mit dem  Namen  ' Weasleys Zauberhafte Zauberscherze' der jedoch nur noch einen der beiden Weasley Zwillinge gehörte. Von meinem  Großcousin Harry Potter hatte ich gehört das der andere bei der großen Schlacht um  Hogwarts  ums leben kam. Wirklich tragisch, und ich konnte mir gar nicht ausmalen wie eine Familie so einen  Verlust übewinden  kann. Jedenfalls fand ich diesen Laden sehr gut, dort gab es allerlei Krimskrams, aber auch wirklich nützliche  Sachen. Auch wenn ich mir nicht sicher war ob dieser Liebestrank wirklich funktionieren würde.
Als ich dann gegen Abend wieder die  Hauptstraße entlang  ging um wieder zum Ausgang zu kommen  musste ich feststellen, dass  dort wo ich rein gekommen war nun eine dicke Mauer stand. Ich hatte absolut keine Ahnung was ich machen musste um diese weg zu bekommen und ob sich der  Ausgang nicht doch woanders befand. Nach einigen  Minuten des überlegens  entschloss ich mich dazu woanders nach einem  Ausgang zu suchen. Ich lief wieder die Straße entlang und  entdeckte ein Schild mit der Aufschrift Nocturngasse.  Ich war mir nicht sicher ob diese Abzweigung auch noch zu der berühmten Winkelgasse gehörte, aber vielleicht würde ich ja dort einen  Ausgang finden. Also wollte ich einen  Versuch wargen  und bog in die  Gasse ein, doch schon  bald stellte ich fest, das von der freundlichen Atmosphäre der Winkelgasse nicht mehr viel  übrig war.  Hier war es viel düsterer und auch die Gestalten die hier herum liefen waren eher zum fürchten, als das ich sie  nach dem Weg  fragen würde. Verzweifelt blieb ich vor einem Geschäft stehen an dem ein Schild mit der Aufschrift  Borgin & Burke's stand und schaute mir die Gegenstände im Schaufenster an und versuchte nicht sonderlich au zufallen.

 
Bedaure nicht die Toten. Bedaure die Lebenden, und besonders all diejenigen, die ohne Liebe leben!


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Camille
Gelöschter Benutzer

Re: Hauptstraße

von Camille am 17.12.2017 19:02

Immer noch missmütig über ihre Entscheidung, folgte Camille der Muggel in die ihr sehr gut bekannte Nokturngasse. Die Atmosphäre der Nokturngasse unterschied sich so grundsätzlich von der der Winkelgasse, dass Camille sich fragte, ob die kleine Muggel nicht die hellste Kerze auf der Torte war. Theoretisch hätten doch alle Menschen - egal ob Zauberer oder Muggel - einen natürlichen Schutzmechanismus, auf den das Mädchen anscheinend nicht gehört hat, denn sonst würde sie so schnell wie sie hinkam auch wieder verschwinden. Natürlich versuchte sie auch noch so zu tun, als ob sie dazu gehören würde und es das normalste auf der Welt wäre als Muggel in der Zaubererwelt zu spazieren. Das würde Camille wahrscheinlich aber sogar selbst versuchen, wenn sie so oft in Muggellondon unterwegs wäre. Die junge Frau seufzte, als die Muggel immer noch keinen Anstand machte zu verschwinden und seufzte ein zweites Mal, als sie ihre Entscheidung ihr zu folgen anzweifelte. Wieso tat Camille das? Schließlich hatte sie besseres zu tun, als nichtmagischen Menschen aus der Patsche zu helfen. Da aber Camille Lestrange nicht einmal halb so bösartig oder muggelfeindlich war, wie man es ihr nachsagte, folgte sie ihr weiter - aber nicht ohne sich abermals innerlich darüber auszulassen, wie beschwerlich und nervig die Aufgabe wäre. Und trotzdem tat sie es.
Sie schlängelte sich durch die engen Gassen zwischen den mittelalterlich aussehenden Häusern und als ihr eine kleine Gruppe von Zauberern entgegenkam, verlor sie die Muggel für einen Moment aus dem Blick. Denn ausgerechnet ein alter Bekannter ihres Vaters war unter ihnen und ihre Erziehung verbot es ihr ihn nicht einmal zu begrüßen, schon gar nicht wegen einer Muggel. Nach einigen Minuten belanglosen Smalltalks verabschiedete sich der ältere Mann mit seiner Begleitung von der jungen Hexe und so führte sie ihren Weg durch die unscheinbaren und dunklen Gassen fort, bis sie schließlich in der der berüchtigten Nokturngasse stand. Es schien so, als ob das Licht der Sonne aus diesem kleinen Fleckchen Londons geraubt und durch das fahle Licht des Mondes ersetzt wurde - und das zu jeder Tageszeit. Da diese Abzweigung der Winkelgasse in die Tiefen der Altstadt gedrängt wurde, kam hier deutlich weniger Licht an, was einige finstere Gestalten dazu veranlasste ihre schmutzigen Geschäfte hier zu verrichten. Man traf hier alle Art von Menschen: Diebe, Hehler, Schwarzhändler, allerlei an schwarzmagischen Gestalten und nun ja...jetzt eben auch Camille und die seltsame Muggel. Nach wenigen Minuten fand die ehemalige Slytherin auch das Mädchen, denn zwischen den ganzen schwarzen Gestalten fiel diese nun einmal durch ihre typische Muggelkleidung auf. Und anscheinend fiel das Muggelmädchen nicht nur Camille auf, denn auch wenn das junge Ding es nicht bemerkte, beobachtete Camille wie sich eine immer größere Gruppe an Hexen und Zauberern verdächtig sehr für sie interessierte, während sie nichtsahnend vor Borgin & Burke's stand. Mit ihrer naiven und ahnungslosen Art entlockte die Muggel Camille einen weiteren Seufzer, als sie mit einer ihr üblichen Eleganz zu einer finsteren Gestalt stieß, welche seine Fingerchen nicht bei sich behalten konnte und sich daran machte die Muggel auszurauben. Die ehemalige Slytherin griff in die Tasche ihres schwarzen Mantels, in der sich ihr Zauberstab befand. Das dunkle Holz fühlte sich vertraut in ihrer Hand an, als sie es rausholte und mit einer Zielstrebigkeit an die Schläfe des Mannes hielt.
"Ich würde es sein lassen, wenn ich an deiner Stelle wäre", zischte sie in dem unfreundlichsten Ton, den die junge Frau nur herausbringen konnte und schaute ihn mit ihren kalten, grünen Augen an. Die seltsame Gestalt erschrak bei der Konfrontation und verschwand auch so schnell, wie er gekommen war. Und auch sonst schien sich die Ansammlung um sie herum aufzulösen, sodass sie schließlich ihren Zauberstab wieder zurücksteckte und sich an die Muggel wandte.
"Du solltest jetzt besser gehen", sagte sie in einem monotonen und kühlen Ton, den sie durch ihre Erziehung als Reinblüterin angelernt bekommen hat.

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Elishia

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Beiträge: 10

Re: Hauptstraße

von Elishia am 02.02.2018 18:09

Ich hob nur eine Braue als diese Hexe mich so unfreundlich anzischte, wie es schien war sie eine der jenigen, die etwas gegen Muggel in der Zaubererwelt hatte und diese lieber für sich allein behalten wollte.  aber davon würde ich mich nicht abhalten lassen, jedoch war auch mir aufgefallen, dass ich wohl gerade nicht im besten  Viertel dieses Ortes war, doch auch dieser hatte seinen  Reiz. Wenn ich nicht das Gefühl hätte eine weitere kühle Bemerkung von der jungen Frau zu bekommen, dann würde ich sie nun nach dem Weg fragen, aber ich wollte es lieber nicht riskieren. 
Ohne ein weiteres Wort ging ich an der jungen Frau vorbei und lief den Weg wieder zurück und nach einigen  Minuten hatte ich diesen  dunklen Ort wieder verlassen und war zurück auf der hellern  Winkelgasse. Erst jetzt fiel mir das Schild auf, welches mir nun erklärte, dass ich so eben einen  Abstecher in die  Nocturgasse gemacht hatte. Der Straße, die sogar die meisten Hexen und Zauberer mieden, wenn sie nicht gerade etwas illegales beziehungsweise schwarzmagisches begehrten. 
Seufzend schaute ich mich erneut in der Winkelgasse um und entdeckte schließlich den Ausgang, wie ich wusste musste mann durch diese Spielunke um wieder in  London zu landen und da es schon recht spät war und mein  Vater sich sicher schon fragte wo ich blieb entschloss ich mich dazu meinen  Heimweg an zutreten.

--- OUT---

 
Bedaure nicht die Toten. Bedaure die Lebenden, und besonders all diejenigen, die ohne Liebe leben!


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