Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

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Dominique
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Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Dominique on 06/01/2015 07:03 PM

Jier kommt ihr zum Unterricht für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Also kommt nicht zu spät «

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Ragnar
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Ragnar on 05/03/2017 10:59 PM

Den Kopf auf die Hand gestützt und mit der Feder kleine Kreise auf mein Pergament malend saß ich hinten in der letzten Reihe und wartete... ja, worauf genau wusste ich gar nicht. An sich fiel es mir einfach schwer in letzter Zeit mich zu konzentrieren, immer wieder dachte ich darüber nach was das Ende des Schuljahres bedeutete und ob die Idee, die ich gehabt hatte so eine gute war. Und ob er sich überhaupt noch an mich erinnerte oder... vielleicht sogar schon mit Svetlana ging...? 

Ich biss mir gerade auf die Unterlippe als ich die Stimme des Professors hörte und erschrocken aufsah. Alle Augen waren auf mich gerichtet. Hatte er mich etwas gefragt? Es sah so aus. 

Schweißausbruch.
Hochrote Ohren.
Selten dämlicher Gesichtsausdruck.

Ich öffnete den Mund um irgendetwas zu sagen, dabei wusste ich gar nicht was die Frage gewesen war, da... schüttelte der Professor schon enttäuscht den Kopf und stellte die Frage an jemand anderen. Ärger mischte sich in meine Beschämung, besonders als mir klar wurde wie einfach die Frage gewesen war.
Den Rest der Stunde blieb ich einfach so unauffällig wie möglich in meiner hintersten Reihe und versuchte zu überhören, dass meine Sitznachbarn sich über meine roten Ohren beeierten.
"Wie sein Vater. Hunde sind eben nicht gerade die Hellsten."
Sehr betreten biss ich die Zähne zusammen und wollte einfach wieder nach Hause. Oder..... zu Freddy.


Selbst als die Stunde beendet wurde blieb ich sitzen. Wartete, dass diese Idioten den Raum verließen und sah mir das Kreisekunstwerk auf meinem Pergament an. Irgendwie war es sogar ganz hübsch geworden. 

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Louis
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Louis on 05/03/2017 11:53 PM

Es war eine wirklich interessante Unterrichtsstunde. Leider war ich etwas zu spät gekommen und hatte nur noch einen Platz in der letzten Reihe finden können. Sonst saß ich lieber vorne oder wenigstens mittig. Manche hielten mich deswegen vermutlich für einen ganz schönen Streber, was den Unterricht betraf, aber das war für mich vollkommen ok.
Das machte ich aber auch dadurch wett, dass ich ansonsten für jeden Spaß zu haben war. Erst vor kurzem hatte ich zusammen mit meiner besten Freundin Cat den Flur im dritten Stock in ein wahres farbiges Kunsterwerk verwandelt.
Bei dem Gedanken daran musste ich unwillkürlich grinsen.

Der Professor stellte eine Frage und als keiner sich meldete, suchte sich einen der Schüler raus, die anscheinend nicht ganz bei der Sache waren. Diesmal traf es Ragnar, ebenfalls ein Gryffindor wie ich.
Er antwortete nicht, sah nur verschreckt auf und ich beschloss ihn zu erlösen, indem ich die Hand hob und die Antwort gab.
Ich hatte bereits ein Buch zum heutigen Thema gelesen und da war die Antwort für mich ein leichtes.

Ich bemerkte, wie ein paar Schüler dumme Witze über Ragnar rissen. Es war wirklich eine Strafe, dass wir Unterricht zusammen mit den Slytherins hatten. Die brauchte echt keiner.
Als die Stunde zu Ende ging, leerte sich der Raum ziemlich schnell. Ich hatte es nicht sonderlich eilig und schlenderte durch den Klassenraum. Aus einem spontanen Impuls heraus, hielt ich bei dem Jungen an, der auf sein Blatt Pergament schaute und anscheinend seine Kritzelei begutachtete. 
"Ignorier sie einfach", meinte ich, "Diese Slytherins geben sowieso nur Müll von sich, wenn sie mal den Mund aufkriegen."
Wir waren vielleicht keine Freunde, aber er war einer meiner Mitschüler und ich fand einfach nur dämlich, wie sich manche Leute ihm gegenüber aufführten. Ich tat das ja auch nicht und ich hätte wenigstens einen persönlichen Grund gehabt.



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Ragnar
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Ragnar on 05/04/2017 10:42 PM

Als ich urplötzlich angesprochen wurde zuckte ich richtig gehend zusammen und hob mit schreckgeweiteten Augen den Blick. Irgendwie hatte ich ja gehofft, dass es sich mit den dämlichen Kommentaren gegessen hatte und wieder alle ihrem eigenen Kram nachgingen, aber... anscheinend war ich doch aufgefallen. Und... das.... gefiel mir gar nicht. 
Reichlich entgeistert sah ich meinen Hausgenossen an. Louis Weasley. Ich kannte ihn. Natürlich. Wir... teilten uns einen Schlafraum. Aber ich hatte es bis heute geschafft nicht mit ihm zu sprechen und seinem Blick auszuweichen wenn er mich abends mal in der Runde ansah. 

Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Gerade er machte mir Mut?
"Mir ist ihren Mull gar nicht aufgefallen.", versuchte ich in meinem breiten Niederländer-Akzent etwas mutiger zu wirken als ich mich tatsächlich fühlte. Ein guter Freund hatte mir immerhin dazu geraten, auch wenn ich dabei sicher aussah wie ein Welpe, der versuchte wie ein Wolf auszusehen. Vor allem seit ich versuchte mir einen Bart wachsen zu lassen.... ich kam mir so dämlich vor. 

Unsicher sah ich mich im leeren Klassenzimmer um, dann wieder zu Louis hinauf, der immer noch da war. Sehr vorsichtig faltete ich das Blatt mit den tausend Kreisen zusammen.
"Ich.... dankjewel. Du.... das ist ein sehr liebe Wort von dir.", nuschelte ich dann doch und biss mir auf die Unterlippe. Hieß das überhaupt ein Wort im Englischen? War das wichtig? Ich konnte nichtmal seinen Namen richtig aussprechen, ich sagte es immer französisch, hatte aber oft genug mitgekriegt, dass er das nicht leiden konnte. "Louis.", sagte ich ohne darüber nachzudenken und versuchte es so britisch zu sagen wie ich konnte. Durch den Akzent klang es aber einfach wie.... Lüesch
Mit hochroten Ohren stand ich auf und sah ihn lange an. 
"Du bist nicht böse mit mich? Mir. Mit mir.", fragte ich ungläubig.  

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Louis
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Louis on 05/04/2017 11:27 PM

Es überraschte mich ein wenig, das es meinen Mitschüler anscheinend so aus der Bahn warf, dass ich ihn ansprach.
Natürlich war mir aufgefallen, dass er meinen Blicken auswich und nie mit mir sprach, aber... 
Wenn ich wollte war ich ja eigentlich ein ganz umgänglicher Mensch - also zumindest sah ich das so.
"Ist auch besser so", sagte ich bestimmt. Ich fand die Slytherins hatten mal wieder eine richtige Abreibung verdient. Vielleicht ließ sich da in nächster Zeit ja mal was realisieren...
Man hörte eindeutig Ragnars Akzent, wenn er sprach und irgendwie war es komisch, dass es sieben Jahre gedauert hatte, bis mir das so richtig auffiel.
"Nein", antwortete ich schlicht. Es war komplett unlogisch jemandem Vorwürfe zu machen, der gar nichts dafür konnte, was geschehen war. Er war schließlich nicht sein Vater.
"Niemand sucht sich seine Familie aus", ergänzte ich schulterzuckend und machte mich dann auf den Weg aus dem Klassenraum.
Eigentlich hatte ich Ragnar einfach allein zurücklassen wollen, aber dann entschied ich mich doch anders und blieb stehen.
"Kommst du?", fragte ich, als wäre es das selbstverständlichste, dass wir gemeinsam gingen.

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Ragnar
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Ragnar on 05/05/2017 12:04 AM

Unschlüssig stand ich immer noch an meinem Pult und haderte mit der Idee zu akzeptieren, was hier gerade passierte. Für ihn war das vielleicht keine große Sache, aber ich erinnerte mich an die Leute die meinen Nachnamen hörten und mir vor die Füße spuckten. Ich erinnerte mich an die Fangkommandos, die mich immer angegrinst hatten als wäre ich nur einen Schritt davon entfernt der Nächste zu sein. Ich.... erinnerte mich an die Mädchen die mir in der ersten Klasse das T-Shirt geklaut hatten.... und wie sie sich vor den Narben geekelt hatten. 
Langsam schluckte ich.
Louis war das komplette Gegenteil von mir, nicht nur im Namen oder im Aussehen. Er war klug, witzig, frech, er wusste immer wie er die anderen Jungs zum lachen brachte. War in der Quidditch-Mannschaft und beliebt. Hatte auf alles eine so simple Antwort, dass ich mir dumm vorkam. Er war ein bisschen wie Freddy.  

Mein Blick war unsicher als ich zu ihm hinüber sah, wie er in der Tür stand und wieder kaute ich mir auf der Unterlippe herum. Dann plötzlich ging ich zu ihm und schloss die Tür zum Klassenraum wieder.
"Kannst du...", begann ich, hörte aber sofort wieder auf. Nervös dehnte ich den Nacken. "Ich... will sein wie du bist. Ein beetje.. ein bisschen. Zeig mir wie diese geht!" 
Mann.... wirklich. Konnte ich nicht einmal einen Satz zusammenhängend sagen? Und warum sollte er das tun? Aber es war wichtig, ich musste endlich mal Rückrad kriegen. Immerhin hatte ich nur noch Zeit bis zu den Sommerferien. Trotzdem. Warum sollte er das einfach machen? "Ich gebe dich auch was. Irgendwas.", versuchte ich es. 
"Bitte.", fügte ich etwas kleinlauter an. 

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Louis
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Louis on 05/07/2017 12:27 AM

Ich wartete darauf, dass Ragnar reagierte und fragte mich schon, ob er überhaupt mit mir gehen würde, doch dann kam er zu mir.
Und verblüffte mich damit, dass er die Klassenzimmertür schloss und begann mit mir zu reden. Im ersten Moment war mir gar nicht klar, wass er von mir wollte, doch dann glaubte ich zu verstehen.
Etwas perplex brauchte ich einen Moment, bis ich antworten konnte. Natürlich verstand ich, dass jemand wie Ragnar bestimmt nicht gerne so ein Einzelgänger und so unsicher war - genauso konnte ich es ihm auch nicht verübeln, mehr so wie ich sein zu wollen. Ich war generell ziemlich zufrieden mit mir selbst.
Nur wie sollte man so etwas jemandem beibringen?
"Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was ich dir beibringen sollte", meinte ich. Dass ich danach überhaupt noch irgendetwas sagte, lag vermutlich nur daran, dass ich mich durchaus geschmeichelt fühlte - und auch ein wenig, weil ich sah, wie schwer es Ragnar fiel, mich um etwas zu bitten.
"Es ist wichtig, dass du jemand bist, den du selbst leiden kannst", sagte ich. In meinen Augen war das auch gar nicht so schwer. Auch wenn ich vermutlich bessere Startbedingungen dafür hatte, als Ragnar.
Klar, die Weasleys waren auch nicht bei allen beliebt, aber das passte schon. So fiel es mir ziemlich schwer, Ragnars Problem so richtig zu verstehen.

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Ragnar
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Ragnar on 05/08/2017 03:32 AM

Er verstand mich nicht, das sah ich ihm an und verübeln konnte ich ihm das auch nicht. Ich quasselte manchmal ziemlichen Unsinn zusammen und das lag nicht immer daran, dass ich des Englischen nicht komplett mächtig war. Ein bisschen hibbelig kaute ich auf meiner Unterlippe herum und wurde immer röter.... 
"Du bist eine offene Junge, ich sehe dich Scherzen machen jeden Abend in die Jungszimmer und wie du reden kannst mit die Mädchen... nein, ich will nicht sein wie ein Copy, nur...", versuchte ich es und fuhr mir fahrig durch die Haare. Wie sagte man sowas? Wie redete man über sowas? Ich hatte keine Freunde hier, ich wusste nicht wen ich sonst fragen sollte. 

Ein bisschen geschlagen warf ich den Rücken an die Wand und sah unsicher zu ihm hinüber.
"Die Mädchens.", versuchte ich noch einmal vorsichtig. "Du bist gut mit ihnen, oder? Bist du verliebt gewesen in eine von diese? So richtig? Ich.... vermiss ein Person. Ich vermiss furchtbar und ik weet... ich weiß nicht wie ich es soll sagen ohne zu sterben."
Jetzt war es raus und ich lachte sogar kurz - vor Fassungslosigkeit. Über mich selbst. Dass ich einen mehr oder weniger wildfremden Jungen damit zutextete. 
Dass er ein Weasley war.... ja, das belastete mich, natürlich. Aber er war so nett gewesen zu mir, dass ich nicht anders konnte als zu fragen. Ich sah ihn doch flirten. Er konnte das so gut. Ohne Probleme und er war ja auch hübsch, die Mädchen flogen auf ihn. Für ihn sah das gerade wahrscheinlich einfach nur nach Verzweiflung aus.

"Sorry!", flüsterte ich schnell und ging um meine Tasche zu holen. "Das war ein dummes Idee, ich habe nicht gefragt.", fügte ich schnell an.  

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Louis
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Louis on 05/08/2017 12:06 PM

Ich stand da, wie überrumpelt. Jetzt verstand ich auch, worum es ihm ging und es war mir zugute zu halten, dass ich nicht anfing zu lachen, wie ein verrückter. Nicht, weil ich die Situation komisch fand oder das, was Ragnar gesagt hatte, sonder weil er ausgerechnet mich nach einem Rat in Liebesdingen fragte.
Ja, flirten konnte ich gut, aber wenn es um jemanden ging, den ich wirklich mochte? 
Cat, schoss es mir durch den Kopf, aber ich schob den Gedanken weg und sagte mir, dass das nur Unsinn sei. So handhabte ich das in letzter Zeit immer.
Ich verliebte mich nicht, ich war gerne Single. Das war weniger kompliziert.
Also wie sollte ich Ragnar da weiterhelfen?
Kurz bevor ich etwas sagen konnte, lief er schon los, um seine Tasche zu holen und sich aus dem Staub zu machen. Doch nicht mit mir. Er hatte schließlich gefragt und ich hatte ja keinen guten Grund, nicht darauf einzugehen. Ich hatte eh nichts besseres vor.
Also folgte ich ihm, setze mich auf einen Stuhl und meinte: "Komm setz dich, das ist nichts, worüber wir zwischen Tür und Angel sprechen können." 
Seine Entschuldigung ignorierte ich geflissentlich.
"Flirten ist einfach", sagte ich bestimmt, "Das ist wie ein Spiel. Du kannst nur gewinnen, aber verlieren tust du nichts."
So sah ich das zumindest. "Entweder das Mädchen flirtet zurück oder macht sich aus dem Staub und dann kann man ja ein anderes ansprechen."
Vermutlich war aber allein schon das Ansprechen ein Problem für Ragnar. Aber wenn ich ihn richtig verstanden hatte, war das nicht die einzige - bzw. wichtigtigste - Baustelle.
"Wenn man aber jemanden wirklich gerne hat, dann hat man viel zu verlieren. Das ist dann für jeden schwer, egal wie selbstbewusst man ist oder wie leicht es einem fällt zu flirten", erklärte ich und fragte mich einen Moment, wie ich in diese seltsame Situation gekommen war. Ich saß gegenüber vom Sohn von Greyback und unterhielt mich über Gefühle. Das waren beides zwei Sachen, die ich normalerweise nie tat. NIE. 
Vermutlich lag es einfach daran, dass ich momentan sowieso ein wenig durch den Wind war. Ich verstand mich selbst in letzter Zeit sowieso oft einfach nicht mehr. Vermutlich nur der Prüfungstress...
Ja, ja - ich und Prüfungsstress. Wem will ich eigentlich was vormachen?

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Ragnar
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Re: Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste

from Ragnar on 05/11/2017 11:50 AM

Aufgeregt versuchte ich die Laschen meiner Tasche zu schließen, so schnell wie möglich ohne dabei völlig überhastet auszusehen, aber das klappte natürlich wieder mal nicht, wenn man es brauchte. Nein, stattdessen verfriemelte und verknoteten sich meine Finger bis Louis schon wieder bei mir drüben war und sich einfach wieder setzte. Also gab ich es auf und stand unschlüssig vor meinem Tisch herum. 
Dass er sich so viel Mühe gab mir das zu erklären..... das war verdammt nett von ihm. Wenn man bedachte, was mein Vater mit seinem Vater gemacht hatte. Was er mit vielen Leuten gemacht hatte. Das hatte man mir alles nach und nach beigebracht, ich wusste viele Dinge. Nicht alle, das war klar. Aber ich musste nur an meinen Cousin denken um zu wissen, dass es nicht einfach war damit umzugehen. 

"Selbst für dich ist schwer?", fragte ich leise und sah misstrauisch zu ihm hinüber. Irgendwie konnte ich mir das nicht vorstellen... aber warum sollte er nicht auch ein Mädchen haben oder sonstwas, in das er sehr verliebt war? Endlich setzte ich mich wieder, aber doch mit ein wenig Abstand und versuchte mein Herzklopfen runter zu fahren. "Ich kann nicht denken da ist ein Mädchen, dass du nicht ansprechen kannest.", lachte ich leise und bekam wieder rote Ohren wegen der Frechheit, aber diesmal lächelte ich zumindest danach noch. "Darf ich fragen wer... nee, sorry, geht mir nix an."

Ungemütlich lehnte ich die Arme auf das Pult vor mir und knetete mir die Finger. Ich hatte lange darüber nachgedacht was ich machen sollte, ob es das war, was ich wirklich fühlte oder ob das nicht total wahnwitzig war, weil es so kitschig klang. Aber ich kam immer nur zum selben Punkt.
"Ich habe verliebt, Louis.", gab ich schließlich zu. "Schon nach ein Gespräch ich war verliebt. Das war vor... eine Jahr. Er ist ein Junge wie... wie... ganz anders wie ich. Lustig. Verrückt ein bisschen. Er hat immer ein Antwort auf Alles und... er kann begeistern für so viele Dinge und zum Lachen bringen."
Jetzt wurde ich wirklich komplett zur Tomate. Dass ich hier so rumschwärmte. Ich biss mir auf die Lippe und dachte daran, wie Freddy extra nach Malta gekommen war um mich zu holen. Mit einem Besen. Wie verrückt! "Ich habe nicht gesagt... gar nicht. Weil er... auch eine Mädchen.... ich weiß nicht. Aber ich habe Gefühl, wenn ich nicht sage, dass ich bin verliebt in ihn ich muss..... platzen."
Hilflos sah ich Louis an. Rot wie ein Ziegelstein. Und blöd wie ein Erstklässler.
"Wie hast du gesagt zu deine erste... Freundin?" 

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