Magische Menagerie

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Dominique
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Magische Menagerie

from Dominique on 06/01/2015 08:53 PM

Magische Tiere aller Art «

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Theo
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Re: Magische Menagerie

from Theo on 01/08/2017 12:46 PM

Muss ich hier noch was anmerken? So was wie Theo und Ivan übernehmen jetzt diesen Thread?
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Vic hatte immer die merkwürdigsten Vorschläge... Meine Schwester wollte unbedingt in diese Menagerie gehen, allerdings unter keinen Umständen alleine. Jedoch schien gerade heute niemand Zeit für so etwas gehabt zu haben, also musste ich als kleiner Bruder her halten.
Ich schüttelte lächelnd den Kopf über sie. Kaum hatten wir den Eingang passiert, hatte sie mich auch schon stehen lassen.
Sicher ich konnte das nachvollziehen, wer wollte schon in der Gesellschaft eines Elementarmagiers sein, wenn er auch Augurey und Bowtruckle, Ghule und Hippocampen bewundern konnte.
Ich nahm ihr das nicht wirklich übel, auf dem Weg hierher haben wir eine recht angeregte Unterhaltung über mich als Ascarod-Champion, meinen Vielleicht-Bald-Ziemlich-Sicher-Festen Freund, mein sonstiges Schulleben sowie ein paar ihrer letzten Aufgaben im Ministerium und einer für ihren Ehemann recht peinliche Geschichte.
Ich hatte Vic inzwischen vollkommen aus den Augen verloren und hing  meinen Gedanken nach, während ich vor einem Phoenix stand- eines der prächtigsten Tiere denen ich wohl begegnen könnte, würde ich nicht praktisch durch ihn hindurch sehen, vollkommen abgelenkt von dem Gewirr hinter meiner Stirn.
Morgen würden meine Eltern mich wieder nach Ascarod bringen und am Donnerstag würde dann schon das Turnier weitergehen. Ich versuchte zu ignorieren, dass es mir bei dem Gedanken daran ganz flau in der Magengegend wurde. Mein Herzschlag verlangsamte sich auch nicht, als ich über das Trainieren dafür an Albus denken musste. Auch meine Freunde würde ich endlich wieder sehen, alle diese Menschen hatte ich seit dem Ball nicht mehr gesehen, nur ein paar Eulen ausgetauscht. Es war schön bei meinen Eltern zu Hause gewesen, die gesamte Familie war da gewesen- das war zwar auch mitunter recht stressig gewesen, ein paar hatten über besagtes Wochenende gute Miene zum böse Spiel gemacht... Nun zurück in der Schule würde es nicht weniger aufregend werden. Eigentlich wäre etwas mehr Ruhe mal wieder nett, aber ich war schließlich der übermutige Kopf gewesen, der sich mal einfach so- nun nicht ganz, aber darauf kam es jetzt nicht an- zu diesem Turnier angemeldet hatte.
Ich unterdrückte, den Kopf schüttelnd, einen Seufzer und sah den Phoenix endlich in die Augen, der wunderschöne Vogel hatte seinen Kopf geneigt, als würde er sich fragen, warum ich immer noch in seinem Sichtfeld stand.

Reply Edited on 01/08/2017 12:48 PM.

Ivan
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Re: Magische Menagerie

from Ivan on 01/08/2017 09:29 PM

//normal nicht//

Seufzend stiefelte ich im Geschäft auf und ab. Ich hasste es. Ich hasste es, verdammt noch mal. Dieses ewige Vogelgekreische, Schlangegesäusel und was es sonst noch so gab. Am liebsten hätte ich sie alle abgemurkst. Dann hätte ich wenigstens meine Ruhe. Dieses verdammte Geschäft! Wieso arbeitete ich gleich noch hier? Ach ja, das Geld. Das brauchte ich ja. Vielleicht sollte ich mich einfach vollständig dem Dealen widmen. Das konnte ich, das mochte ich und allzu viel zu tun war es auch nicht.
Gelangweilt saß ich neben einem der Vogelkäfige und trank Vodka aus einer Wasserflasche. Der Vogel, ich hatte keine Ahnung, welcher das sein sollte, nervte furchtbar mit seinem Geflatter und Geschnatter. "Ist das dein Ernst? Halt die Fresse oder du bist tot." maulte ich ihn an.
Tatsächlich hielt er für einen Moment den Schnabel, doch ein paar Sekunden später flatterte er wieder aufgeregt herum. Das war zu viel des Guten! Ich fand, dass ich eindeutig geduldig genug mit ihm gewesen war.
Unvorsichtig riss ich die Käfigtür auf, packte den Vogel am Hals und trug ihn ins Hinterzimmer. "Tja, du hast es nicht anders gewollt." murmelte ich grinsend und zog mein Messer aus der Hosentasche. Der Vogel flatterte und krächzte um sein Leben. Doch das würde er nicht mehr bekommen.
Mit der Messerklinge stach ich ihm erst sein erstes Auge aus, dann das zweite. Der Vogel wurde immer ruhiger, zitterte in meinen Händen. Ich grinste weiter vor mich hin. Tja, geschah ihm recht!
Dann begann ich, sein Federkleid mit Schlitzen zu versehen, aus welchen langsam dunnkelrotes Blut sickerte. Das Blut rann in meine Hände und der Vogel winselte bloß noch vor sich hin.
Ich ließ ihn noch eine Weile leiden, bevor ich ihm den Hals umdrehte und sein Genick brach. Dann legte ich die Leiche zurück in den Käfig. Kunden verschrecken machte immer Spaß. Meine Hände waren voller Blut, als ich wieder hinaus ins Geschäft trat, wo ein Junge stand. "Hallo, kann ich helfen?" fragte ich mit falscher, freundlicher Stimme.

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Theo
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Re: Magische Menagerie

from Theo on 01/15/2017 11:29 AM

Ich zuckte zusammen, als mich plötzlich jemand ansprach. Ich wandte meinen Kopf zum Sprecher. Mein Blick glitt unwillkürlich an ihm herunter und wieder hoch, zurück zu seinem Gesicht. Er war recht sportlich gebaut, trug diese Art von Alltagsklamotten, die viele als 'cool' bezeichnet hätten. "Ähm, nein danke. Ich schaue nur", brachte ich schnell hervor. Diese peinlich Art von Verkäufer-Kunde-Gespräch...
Ich wollte mich gerade abwenden, um der Situation zu entfliehen, die mir neben der Ausstrahlung des jungen Verkäufers recht unangenehm war, als ich stutzte.
Mitten in der Drehung schwenkte ich noch einmal zurück, die Augen zusammengekniffen. Wie hatte ich das eben übersehen können? Iritiert meinte ich: "Ist das Blut an Ihren Händen?"

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Ivan
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Re: Magische Menagerie

from Ivan on 01/15/2017 03:02 PM

"Sicher, schau ruhig, aber geh mir nicht auf die Nerven, fass nichts an und mach nichts kaputt, klar?" antwortete ich. Immer schön höflich bleiben hatten meine Eltern mir eingetrichtert. Und das war doch ganz eindeutig höflich gewesen.
Häh, war er schwul oder warum schaute er so blöd?
Süß, er siezte mich. Was für ein Opfer. "Nein, weißt du? Das ist Ketchup." sagte ich genervt und verdrehte die Augen. "Das hier ist ein Tierladen, also was willst du? In den Adern der Tiere fließt genauso Blut wie in denen der Menschen."
Der Junge hatte ihm Unterricht wohl nicht so recht aufgepasst, wenn ihm sogar das unbekannt schien. War wohl keiner der helleren Sorte.
"Schauen wird dir nicht viel weiterhelfen, ich muss dir das Zeug geben. Also?" sagte ich nach einer Weile ungeduldig.
Vielleicht war es aber auch gar nicht so schlecht, dass er hier war. Sonst wären wohl am Ende des Tages alle Tiere tot oder verletzt gewesen. Ich hatte gerade einfach so gar keinen Bock auf die Arbeit.

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Theo
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Re: Magische Menagerie

from Theo on 01/15/2017 03:39 PM

Die Art des jungen Mannes überforderte mich ein wenig.
Auch konnte ich nicht wirklich gut mit diesem Blut umgehen, mir wurde allgemein bei dem Anblick davon schelcht, aber diese Situation war noch makaberer. Ich wollte nicht vom schlimmsten ausgehen, aber das worauf ich aufgrund seiner Aussage schloss, ließ mich einen Schritt zurück weichen.
Ich musste ihn wohl zu lange, zu perplex angestarrt haben... "Bitte? Zeug?"
Ich mochte zwar inzwischen ziemlich erwachsen sein, aber mit dieser Situation wollte ich nicht so recht klar kommen. Ich versuchte aus dem Augenwinkel zu erkennen, wo sich meine Schwester gerade rumtrieb.

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Ivan
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Re: Magische Menagerie

from Ivan on 02/02/2017 04:39 PM

// Tut mir wahnsinnig leid :( //

War der Junge schwer von Begriff? "Ja, klar Zeug. Hast mich doch gehört! Oder bist du taub?" äffte ich zurück. "Was ist denn so schlimm dran?" hakte ich nach.
Diese Viecher waren der reinste Abschaum, klar bezeichnete ich sie als Zeug. Was besseres hatten sie ja auch nicht verdient. Dennoch fand ich es recht amüsant, wie er zurück wich.
Ich drehte mich zum Waschbecken, um mir das Blut abzuwaschen. Ich brauchte das Geld, vielleicht war es doch nicht so gut, die Kunden zu vergraulen. "Also?" fragte ich, bemüht, freundlicher zu klingen. "Dir ist klar, dass du was kaufen musst, oder?" Gut, diese Regel war erfunden, aber ich wollte einfach Geld haben, also tat ich mein Möglichstes.

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Theo
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Re: Magische Menagerie

from Theo on 02/04/2017 02:06 PM

Alles gut ^^
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Mein Gesicht zeigte offene Abscheu. Selten war mir ein Mensch so schnell und auf solche Weise völlig unsympathisch geworden.
Beim Anblick des Jungen zog sich etwas in meinem Inneren zusammen. Ich verstand nicht, wie manche Menschen so sein konnten und das machte mir sowohl etwas Angst sowie ich auch wütend wurde.
"Schlimm? Das ist absolut verachtend für jede Form von Leben!"
Meine linke Hand zitterte, als wusste sie nicht was sie tun sollte, denn nur still halten schien gerade keine Möglichkeit zu sein.
Den Verkäufer schien das kaum zu reizen, er ignorierte mich und wusch sich einfach schnell die Hände. Als er sich wieder umdrehte, war sein Ausdruck irgendwie anders. Ich war merkwürdig angespannt. Als er sprach klang er fruchtbar aufgesetzt und das, was er sagte ließ mich aus allen Wolken fallen. Ich stieß ein aufgebrachtes Lachen hervor.
"Bei Arduinna! Du bist doch total irre!"
Ich wandte mich ab und wollte gehen, hier blieb ich keine Sekunde länger. Ich würde meine Schwester suchen und keine Fuß mehr über die Schwelle dieses Ladens setzen.

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Ivan
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Re: Magische Menagerie

from Ivan on 02/09/2017 08:32 PM

Er mochte mich nicht. Das war ziemlich eindeutig. Damit war er nicht der erste. Es gab mir bloß das Gefühl von Stolz und Triumph. Ich mochte es, wenn man mich nicht mochte, dann erwartete man sich immerhin nichts von mir und das war mir eindeutig das Liebste.
Da wurde der kleine Boy aber wütend. Ich grinste. "Ja und? Was soll mir das jetzt sagen?" antwortete ich seelenruhig. Der Junge ging mir auf die Nerven!
Nachdenklich sah ich ihn an. "Irre? Das musst du mir erst erklären." meinte ich und lehnte mich gegen die Wand. Dann sah ich ihn erwartungsvoll an. Die Erklärung interessierte mich wahnsinnig.
Doch als er sich zum Gehen wandte, war ich schneller als er vor der Tür, ein Hoch auf das Apperieren. Ich versperrte ihm den Weg. "Erstens will ich eine Antwort und zweitens hab ich dir doch bereits erklärt, dass du gefälligst etwas kaufen musst." knurrte ich ihn an.
Dann legte ich grinsend meinen Arm um seine Schultern und zog ihn zurück. "Also?" Ungeduldig klopfte ich mit meinem Fuß auf dem Boden herum und ließ ihn los. Keine Sekunde wollte ich jemanden länger berühren, als nötig. Außer die Frauen, die nachts in meinem Bett lagen, aber das war es dann auch schon. Spätestens am nächsten Morgen flogen sie aus der Wohnung.
Und der Typ hatte jetzt eine Erklärung abzuliefern.

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Theo
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Re: Magische Menagerie

from Theo on 02/14/2017 08:31 PM

Ich konnte Konfrontationen wirklich nicht leiden...
Und der Kerl war ein absolut hoffnungsloser Fall, warum sollte ich mich weiter mit ihm unterhalten?
"Mit 'irre' meine ich, dass du total gestörrt sein musst, um dir aus reiner Langeweile oder Böswilligkeit Blut durch die Finger rinnen zu lassen! Blut von einem Wesen, dass sich weder wehren, noch verstehen kann, warum das gerade passiert!"
Ich blickte mich nach meiner Schwester um.
"Ich werde dir doch nicht noch etwas abkaufen, eher melde ich das hier der Tierwesenbehörde!"
Ich erblickte endlich meine Schwester. Der Knoten, der sich in meinem Bauch gebildet hatte, löste sich etwas.
"Vic!",rief ich ihr entgegen, dem gruseligem Jungen schon wieder den Rücken zu gekehrt.

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