Klassenzimmer für Zaubertränke

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Cam

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Re: Klassenzimmer für Zaubertränke

von Cam am 24.01.2018 16:20

"Wenn dir grün gefällt", meinte ich nur und kicherte noch ein wenig vor mich hin, bevor ich mich wieder unserer Aufgabe zuwandte - natürlich nicht, ohne vorher den grünen Schleim von meinen Händen zu wischen und meine Haare zu einem Zopf zu binden, damit von ihnen nicht neuer Schleim runtertroff. Wenn die Stunde vorbei wäre, bräuchte ich erst einmal eine schnelle Dusche vor dem nächsten Unterricht.
Ich war froh, dass Clara meine Entschuldigung einfach so annahm. Allerdings überlegte ich für einen kurzen Moment, ob ich über ihre anderen Worte sauer sein sollte. In meinen Ohren klang sie ein wenig abfällig, aber die Aussage darüber, dass sie schließlich ein Ravenclaw war, ließ das ganze auch irgendwie wie ein Witz wirken. Ich beschloss einfach die Sache zu ihrem Gunsten zu verstehen und daran zu glauben, dass sie nicht ganz so arrogant war, wie ich befürchtete.

Es war gut das Lob des Professors zu hören, als er zu uns kam. Clara schien sich richtig darüber zu freuen und diese Freude steckte mich regelrecht an, dabei war ich normalerweise gar nicht so versessen auf gute Noten.
"Das stimmt, kann nicht schaden", sagte ich deswegen und lächelte meine Partnerin an. Dann machte ich mich daran den Trank mit meinem Zauberstab umzurühren wie es im Rezept stand. 
Als Clara dann wieder das Wort ergriff, sah ich sie nur stirnrunzelnd an. Es war schließlich gar nicht so, dass ich mich so abschottete. Meist wollten meine Mitschüler gar nicht groß etwas mit mir zu tun haben. 
"Naja, wenn du nur ein paar der Gerüchte über mich gehört hast, dann sollten die doch deine Frage beantworten", meinte ich vage, weil ich keine große Lust hatte dieses Thema zu diskutieren. Ich war eine Slytherin und hatte es mir erst ziemlich mit den Reinblutfanatiker verscherzt, weil ich ihre Meinung von Anfang an für dämlich hielt, obwohl ich - bis zu meiner Infektion mit Lykanthropie natürlich - selber reinblütig gewesen war. Und alle anderen Slytherins in meinem Jahrgang waren nicht allzu erpicht, sich mit mir anzufreunden. Die meisten waren zwar durchaus höflich und freundlich zu mir, aber keiner wollte genauer ergründen, ob ich nun das besagte Werwolfmädchen war oder aus irgendwelchen anderen Gründen seltsam. Schließlich konnte jeder mit meinem Nachnamen was anfangen, aber nicht wirklich damit, dass ich in einem Waisenhaus gelebt hatte.

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Re: Klassenzimmer für Zaubertränke

von Clara am 26.01.2018 17:18

Ich zuckte mit meinen Schultern. "Grün ist schon in Ordnung." Dabei meinte ich aber nicht nur grün, sondern das Haus Slytherin gleich mit dazu, aber das war wohl klar.
Immer noch wachsam sah ich ihr zu. Aber im Moment tat sie alles zu meiner Zufriedenheit. Das Mahlen der Zähne ging langsam in meine Arme, aber ich würde das schaffen, so wie ich alles schaffen konnte. Ab und an überprüfte ich das Pulver, erkannte dann aber meist, dass es noch nicht fein genug war.
Während sie mit mir sprach sah ich sie an. Ich hatte ja auch gefragt, da wäre es unhöflich gewesen einfach wegzusehen. "Ich gebe nicht viel auf Gerüchte. Ich höre sie, aber überprüfe meist selber ob sie wahr sind. Sind sie denn wahr", fragte ich nun. War sie wirklich ein Werwolf? Natürlich waren mir die Gerüchte zu Ohren gekommen. Ich mahlte nun umso intensiver die Zähne. Ein komisches Gefühl beschlich mich. Sicherlich war es wahr und dann war sie doch ziemlich gefährlich, oder nicht? Aber sie hat ja bis jetzt nicht getan und es gibt ja auch den Wolfsbanntrank. Sicherlich nimmt sie ihn, ermahnte ich mich innerlich. Sicher war ich mir aber nicht. Doch dann schlug meine Angst irgendwie in Mitgefühl um. Es musste schrecklich sein, wenn einem dieses Schicksal ereilte. Ich sah sie mitfühlend an und wahrscheinlich wusste sie jetzt schon, dass ich auf dem richtigen Dampfer war. "Das tut mir leid für dich", gab ich leise zu. Mittlerweile war das Pulver fertig und ich rieselte es in den Kessel. Schaum stieg auf, aber das sollte so sein. Gleichzeitig roch der Trank wirklich abscheulich. Bei den anderen war es wohl nicht anders, denn ein paar hatten sich Tücher um die Nasen gebunden, andere hielten sie zu und ich rümpfte meine Nase erstmal nur. "Ekelhaft! Grenzt das an Körperverletzung? Meine Riechzellen sterben sicherlich ab!"

   

Clara Kennedy.

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