Zukunfts-Thread IV

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Gideon

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Gideon on 04/12/2017 12:12 AM

Ich musste lachen, als Robert wirklich Bitte sagte und auf den Whiskey deutete.
Dann nahm ich zwei der Gläser, die ich gerade erst gewaschen hatte und schenkte uns eins. "Aber nur, weil mein Boss gerade nicht hier ist, um mir einen schiefen Blick deswegen zuzuwerfen", meinte ich.
Ich hatte durchaus bemerkt, dass mein Freund sich über mein Verhalten zu wundern schien - aber war das verwunderlich? Ich tat es ja selbst immer wieder. 
Nicht nur, dass ich wieder gelernt hatte zu lachen, ich entwickelte sogar einen Sinn für Humor.
"Ist nicht jede deiner Wochen lang", meinte ich amüsiert. Ich würde ganz sicher nicht mit ihm tauschen wollen. Er musste vermutlich unendlich viel Papierkram erledigen, schwierige Entscheidungen treffen, sich mit ungehorsamen Nighthunter rumschlagen... Nein, danke.
"Gut gelaunt?", fragte ich und setzte eine Unschuldsmiene auf.
Der Whiskey war vorzüglich und vermutlich war es ihm zu verdanken, dass ich doch noch den Grund für meine gute Stimmung verriet - naja, oder es lag einfach an der Stimmung selber... Oder hatte ich vielleicht sogar das Bedürfnis von Anne zu erzählen?
"Ich weiß, ich bin quasi der einsame Wolf schlechthin, aber...", ich freute mich jetzt schon, Robert zu verblüffen. Genau genommen, hatte ich ja sogar zwei Sachen, die er noch nicht wusste.
Ich hatte ihm bisher ja nur mitgeteilt, dass ich mein Leben als Nomade aufgab und nun fest in London wohnte.
"Ich habe zwei hinreißende Damen kennengelernt!"
Schade für ihn, dass es so sehr Spaß machte, ihn noch ein wenig schmoren zu lassen, bevor ich sagte, was sache war.
Es war schon verrückt, wie sehr mein Leben auf den Kopf gestellt worden war. Auf gute Art, auch wenn es mir noch mehr Geheimnisse einbrachte, die ich verschweigen musste, als so schon. 

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Robert

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Robert on 04/21/2017 10:15 PM

Ich konnte nicht anders als leicht zu schmunzeln als er zustimmte. Wahrscheinlich hätte ich meine Mitarbeiter gelüncht wenn ich sie erwischt hätte, aber jetzt wo ich dabei einen Vorteil hatte, ignorierte ich es einfach. Ich sah Gideon viel zu selten, was traurig war weil ich mich einfach gut mit ihm verstand. Und bei dem was in letzter Zeit bei mir ab ging.... naja vielleicht war es nicht falsch sich da mal mit einem Freund zu treffen und einen zu trinken. 
"Du hast recht... ich habe fast immer lange Wochen seit ich diesen Posten angenommen hatte. Mich hätte ja mal jemand warnen können.", sagte ich schmunzelnd aber müde Lächelnd.
Ich versuchte wirklich allem Gerecht zu werden, aber irgendwie lief es seit dem mit dem Schlaf nicht mehr so. Wahrscheinlich sollte ich anfangen mich auch mal zu entspannen, bevor ich noch einen Burnout bekam. Aber vielleicht half mir ja schon ein Whiskey mit einem alten Freund.
Überrascht hob ich beide Augenbrauen als Gideon mir erzählte er habe gleich zwei Frauen kennengelernt. Eigentlich hatte ich ihn nie so eingestuft, aber wer war ich das ich irgendwem etwas über sein Liebesleben sagte. Zur Zeit war ich selber ja auch nicht besonders Vorbildlich, was mich sofort die Lippen leicht schürzen lies. Ace....
"Gleich zwei Frauen? Mensch fleißig..", sagte ich nur um mich selbst ab zu lenken und schüttelte kurz den Kopf ehe ich einen Schluck von meinem Glas nahm welches mir Gideon hingestellt hatte.
"Willst du mir von beiden erzählen und wissen sie voneinander.. Ich sage dir nur... brumm dir nicht zu viel auf mein Lieber... es werden sonst nur Konflikte."
Mein Blick war amüsiert und meine Lippen zu einem leichten müden Lächeln verbogen. Es war schön hier mit Gideon zu setzten, auch wenn der Grund eigentlich die Arbeit war. Aber wer sagte nicht das wir nicht zunächst uns etwas unterhalten konnten? 

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Gideon

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Gideon on 04/22/2017 12:01 AM

Ich nippte an meinem Drink, lehnte mich lässig an die Theke und meinte grinsend: "Dein Vorgänger war bestimmt einfach nur viel zu froh darüber, den Job loszuwerden." Einerseits rissen sich ja viele um Roberts Job, aber ich vermutete, wenn man ihn erst einmal innehatte - und ihn vor allem auch gut machte - dann war man nicht mehr so scharf auf diese Stellung.
Es fühlte sich ziemlich normal an, mit einem alten Freund zu scherzen und einen zu trinken, dabei sollte es eigentlich seltsamer sein. Ich war schließlich eigentlich nie zu Scherzen aufgelegt und Robert trank eigentlich nicht, wenn wir noch nicht über die Arbeit gesprochen hatten. Aber nunja, es veränderte sich halt vieles.
Und so wie mein Freund aussah, konnte er auch mehr als einen Drink gebrauchen.
Ich konnte gar nicht anders, als zu lachen über Roberts Reaktion auf meine Worte. Genau das hatte ich schließlich bewirken wollen.
Gespielt empört schüttelte ich den Kopf und sagte: "Was denkst du nur von mir? Natürlich wissen sie voneinander!"
Ich nahm wieder einen Schluck von meinem Drink und spannte Robert noch ein bisschen auf die Folter.
Doch dann erbarmte ich mich doch und sagte: "Die eine Frau ist Lehrerin an der Schule, wo ich als Hausmeister arbeite und die andere... nunja, sie ist das Mädchen, dass ich vor kurzem adoptiert hatte."
Nun hatte ich es ausgesprochen. Ich, Gideon, der Inbegriff des einsamen Wolfes, hatte eine Tochter und traf mich mit einer tollen Frau.
Vermutlich wäre das Ganze ziemlich perfekt, wenn da nicht noch die Sache mit dem Vollmond wäre - aber nun gut, auch das war ja inzwischen entspannter.
Trotzdem trübte der Gedanke an mein wölfisches Wesen meine gute Stimmung und mein Lächeln wich einem ernsten Gesichtsausdruck.
"Das ist vermutlich das Dümmste, was ich jemals getan habe", meinte ich und blickte gedankenverloren in das Glas in meiner Hand, "Ich bin nicht der beste Umgang für ein Teeniemädchen."
Ich seufzte, dann versuchte ich nicht weiter zu Grübeln. "Aprospos Töchter, wie geht's deinem rothaarigen Wirbelwind?"

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Robert

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Robert on 04/30/2017 09:40 PM

Mit amüsiert funkelnen Augen blickte ich meinen Freund an um dann einfach locker mit den Schultern zu zucken. Wahrscheinlich war es so gewesen, ja. Und eigentlich hatte ich ja auch von Anfang an gewusst was für eine Last auf mich zu kommen würde, um wie viele Leben ich mich kümmern musste. Aber seit den letzten Wochen ist es zum einen leichter geworden aber auf der anderen Seite auch so viel schwerer. Ich hatte jemanden mit dem ich reden konnte, mit dem es lockerer war, wo ich ehrlich und wirkich ich sein konnte. Aber auf der anderen Seite war es so viel gefährlicher geworden. Wenn uns jemand erwischen würde..? .. nein, ich wollte nicht einmal daran denken. 
 Meine rechte Augenbraue schoss überrascht nach oben als er mir offenbarte das beide Frauen offenbar von einander wussten. Ich hatte zwar schon von Polyamoren Beziehungen gehört, aber ich lebte in einem Nighthunterverband, Nighthunter waren nun mal sehr... naja konservativ, auch wenn es mir eigentlich egal war. Sollte jeder doch so leben wie er es wollte. Wenn Gideon also....
Ich stockte als er mir dann verratete das er ein Kind adoptiert hatte, und spuckte meinen Whiskey, von dem ich gerade einen Schluck genommen hatte wieder aus.
Überrascht verschluckte ich mich an dem brennenden Wasser und fing an bitterlich um Luft zu husten. Mit einer Hand hielt ich mich an der Theke fest, während ich mich leicht nach vorne beugte um endlich wieder Luft zu bekommen.
Als ich das erreicht hatte und meine Lunge den Sauerstoff wie ein süchtiger inhalierte, blickte ich fassungslos und  ungläubig meinen Freund an. Ich konnte ihn mir beim besten Willen nicht mit einer Tochter vorstellen. 
"Du hast ein Mädchen adoptiert... also ich meine... ahm... es ist schön das du jemanden kennengelernt hast, du verdienst es, wirklich mein Freund. Aber wie kommst du zu der Adoption?"
Meine Gedanken wurden bestätigt als er selbst auch anfing an sich zu zweifeln, aber mit einem mal hatte ich ein schlechtes Gewissen so reagiert zu haben. 
Seufzend nahm ich mein Glas wieder in die Hand und stieß es leicht gegen seines. "Ich sage dir jetzt etwas aus Erfahrung. Es gibt keinen perfekten Umgang für einen Teenie. Schenk ihr einfach dein Vertrauen und deine Liebe... dann sollte das schon gut gehen."
Mein Lächeln war ehrlich während ich ihm dies sagte. Ich wusste wie beängstigend es sein konnte Vater zu sein, ich wusste es jeden Tag. Und Gideon war eher jemand von der einsamen Sorte. 
"Kinder geben einem viel zurück. Also denk nicht so negativ und genieß es."
Es war so wie ich es sagte. Für mich war meine Tochter das beste was ich jemals hatte und haben werde. So viel Spaß und so viel gelacht hatte ich bis jetzt mit keinem anderen und zu sehen wie sie sich immer mehr weiter entwickelte und in ihren Aufgaben wuchs, lies mein Herz vor Stolz anschwellen. 
Ihr versuch mir das leben leichter zu machen in dem sie mir Frühstück machte und die Art wie sie mich Daddy nannte, war das schönste das ich mir jemals vorstellen konnte. Ja, eine Tochter zu haben war schwer, aber wunderschön. Vor allem wenn man so eine Fanastische Tochter hatte wie ich sie hatte. 
Mein Lächeln wurde breiter, liebevoller, ehrlicher. 
"Ihr geht es gut. So viel wie ich zumindest sehen kann. Sie ist ein Teenie! Ich bin mir sicher sie hat einige Geheimnisse vor mir, wie wir sie früher auch vor unseren Eltern hatten.", ich schmunzelte leicht. 
 

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Gideon

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Gideon on 05/01/2017 02:03 PM

Ich freute mich darüber, dass ich es geschafft hatte, Robert so hinters Licht zu führen und dann auch noch zu überraschen. Der Mann hatte den Ruf immer über alles und jeden bescheid zu wissen. Aber ich hatte ja auch den Luxus, etwas abseits zu leben.
Nach der Freude über Roberts kleinen Hustenanfall, stellte sich schnell die Ernüchterung ein.
Natürlich war es schierer Wahnsinn, was ich getan hatte.
Ich seufzte: "Ich habe sie schon vor über einem Jahr kennengelernt, als ich als Aushilfe in einem Waisenhaus gearbeitet habe."
Ich schüttelte den Kopf, jetzt wo ich daran dachte, wie sehr Cam die anderen Kinder dort zugesetzt hatten und wie vehement die Kleine darauf bestanden hatte, dass sie ja bei mir wohnen könnte.
Zu Anfang war ich dagegen gewesen, aber dann... "Sie konnte dort nich bleiben, das war weder gut für sie, noch für die anderen Kinder. Sie ist wie ich." 
Ich blickte Robert an, ich wollte es nicht unbedingt aussprechen, selbst wenn die Bar noch ziemlich leer war. Das Wort 'Werwolf' kam in der Öffentlichkeit nicht sonderlich gut.

Roberts Worte taten mir gut. Ich vertraute auf seinen Rat und wer er sagte, ich solle mir nicht so viele Gedanken machen, dann wollte ich wenigstens versuchen daran zu glauben. 
"Sie ist wirklich klasse. Ihr Name ist Camelia", sagte ich und nun konnte auch ich wieder lächeln, "Wir wohnen etwas außerhalb von London." 
"Und wo wir schon dabei sind, ich habe inzwischen auch einen Mitbewohner. Erinnerst du dich daran, als ich mich mit einem anderen Werwolf mit ein paar Nighthuntern in die Haare gekriegt habe? War auf den Orkney Islands, vor ungefähr 2 Jahren", erklärte ich. "Alastair ist plötzlich bei mir aufgetaucht und hat beschlossen, dass er ja bei mir einziehen könnte. Kannst du mir sagen, ob irgendwo auf meiner Stirn steht: 'Kommt her, ihr könnt ALLE bei mir einziehen!'"
Ich schüttelte den Kopf und lachte leise. Mein Leben war inzwischen das reinste Chaos.

"Gut, zu hören. Hat sich das inzwischen geregelt mit dem Umzug zu dir?", fragte ich. Ich erinnerte mich daran, dass Robert mal erwähnt hatte, dass Jeans Mom es ganz und gar nicht gut gefunden hatte, dass Jean lieber bei ihrem Vater wohnen wollte.

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Helena
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Re: Zukunfts-Thread IV

from Helena on 06/08/2017 01:08 PM

-- mir wurde gesagt ich darf hier einfach cutten also: cut --

Wer: Helena &' Cameron
Wann: Erste Ferienwoche 2017
Wo: London

Ich wusste ja nicht genau was andere Leute sich unter 'Sommerferien' vorstellten, aber ich hatte da garantiert ein anderes Bild als einen Dauerregen, welcher schon seit 4 Tagen anhält, im Kopf. Natürlich war dann auch noch zu guter Letzt meine Oma auf die Idee gekommen, ich könnte ihr ja helfen irgendeinen Himbeersaft zu machen - ohne Magie, weil es ja ach so lustig war. Ein netter Mensch wie ich war konnte ich natürlich nicht nein sagen und so hatte ich schon die ersten Stunden dieses regnerischen Donnerstags hinter mich bekommen. Jetzt war ich auf dem Weg nach Hause. Tollpatschig wie ich war bin ich direkt mit meinen Converse in eine Pfütze getreten und auch meine Klamotten sowie Haare waren trotz Regenschirm vollkommen durchnässt. Vor mich hinfluchend joggte ich also durch den Park während der Regen stärker und stärker wurde. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd und ich machte einen Stop beim nächsten Coffee2go shop. Das leise Klingeln kündigte mein Kommen an und ich warf drinnen schnell einen Blick in den Spiegel - tatsächlich sah ich aus wie ein begossener Pudel.

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Cameron
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Re: Zukunfts-Thread IV

from Cameron on 06/08/2017 01:49 PM

Ich habe die Nacht durch gemacht, Mein Ziel erreicht und diesen kleinkriminellen Werwolf zum Institut gebracht, so wie sie es wollten.
Jetzt zu schlafen wäre allerdings Zeitverschwendung. Also gehe ich langsam, müde und erschöpft zu dem ein paar Straßen entfernten CoffeeShop um Energie zu tanken. Aber erstmal tanke ich regen. Jeder kennt doch diese Situation, Man sieht aus dem Fenster und nimmt den Regen wesentlich schwächer wahr als er ist. und dann kommt der Gedanke: ' Ach das hört bestimmt gleich auf'
Falsch gedacht. Ich ziehe die Kaputze des -ich nenne es liebevoll Nazguhlhoodie- Stweatshirts über meinen Kopf und beschleunige meine Schritte um auf dem Regen zu entkommen. 
Ich drücke die Tür auf und nehme das klingeln war, das mein eintreten ankündigt. Wie ein ganz normaler Mensch stelle ich mich in die Schlange und ziehe meine Lederjacke aus, die komplett durchnässt ist, Schätze ich brauche eine neue. Das habe ich schon kommen sehen. Aber ich wollte esnicht wahrhaben. das war meine lieblingsjacke. 
Schwerenherzens entscheide ich mich, sie bei den Toiletten zu entsorgen. 
Als ich wiederkomme, ist mein Platz in derSchlange besetzt. Ich seuftze und stelle mich hinter das ebenfalls durchnässte Mädchen.
Was will ich denn haben? Meine Augen funktionieren nicht mehr richtig - bemerke ich als ich gen Anzeigetafel blicke. 
Meine Hände versuchen meine Sehfähigkeit durch reiben wieder her zu stellen, klappt auch. 

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Freyja

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Freyja on 07/09/2017 05:04 PM

{ein Monat vorbei}
______

~ Wer? ~
Robert & Freyja

~ Wo? ~
Nighhunter Academy

~ Wann? ~
in ein bis zwei Wochen

~~~ * ~~~ * ~~~ * ~~~ * ~~~


Er wunderte mich nicht, dass die Leute hier ziemlich genau darauf achteten, wer ein und aus ging, und dass ich als Fremde ernst beäugt wurde. Ebenso vorher zu sehen war aber, dass mein Nachnahme bekannt war, und mir das alles einfacher machte. Ich gestattete mir einen kleinen Rundgang durch das Gebäude, in dem mein Mann kurzzeitig arbeitet. Es war sehr modern und groß - anders als in Island, wo ich auch schon so manches Mal etwas vorbei gebracht hatte. Daran hatte ich mich schon gewöhnt, dass Arn von Zeit zu Zeitmal was vergaß; er hatte aber auch viel um die Ohren. Das glaubte man anfangs gar nicht. Die Zwischenfälle mit Wesen hielten sich zwar soweit ich wusste einigermaßen in Grenzen, aber Nighthunter mussten trotzdem ausgebildet werde, Sachen und Personen überprüft und so weiter und so fort. Ich war Arn sehr dankbar, dass er mich ziemlich früh eingeweiht hatte in sein Leben, was sonst zu einem großen Teil ein Geheimnis für mich geblieben wäre.
Arn war heute mit einem Londoner Kollegen irgendwo in den Wäldern unterwegs und hatte vergessen, davor beim Leiter eine Akte abzugeben. Das übernahm ich jetzt. Danach würde ich durch die Stadt schlendern und dann vermutlich in eine Bar gehen. Mein Mann hatte schon angedeutet, dass er heute Abend nicht nach Hause kommen würde und hatte von einem Laden gehört, der als "gay club" bekannt war und würde mir das heute mal ansehen. Vielleicht ergab sich heute auch ein kleines Abenteuer für mich - das wäre dann das erste in London. Meinen Plänen entsprechend war ich auch etwas reizvoller angezogen - nciht billig, aber schon recht fesch.

Mit der besagten Akte in der Hand klopfte ich an Mr. Bentleys Bürotür und trat mit einem freundlichen Lächeln ein, nachdem er geantwortet hatte.
"Guten Tag - Sie müssen Robert sein. Ich bin Freyja Þorsteinsson, Arnaldurs Frau", stellte ich mich vor und reichte dem sichtlich älteren Mann die Hand. Ja, man merkte, dass er älter war, aber das hieß nicht, dass es ihm nicht stand. Es stand ihm sogar sehr gut. Er sah aus, wie ein ernster Mann, konzentrierte Züge, perfekt sitzender Anzug. Aber ich konnte mir vorstellen, dass er auch eine sehr weiche Seite hatte, wenn er lachte.
"Ich bringe eine Akte, die Arn eigentlich hätte überreichen sollen. Der Schussel hat das heute völlig vergessen ...", erklärte ich mein Auftauchen. Immer noch lächelnd, ging ich noch weiter auf ihn zu und verbarg dabei nicht, dass ich ihn aufmerksam musterte. Hmmm, hätte ich mich heute Abend in dem Club eingefunden, wäre ich vermutlich mit einer netten Dame nach Hause gegangen, aber gerade spielte ich mit dem Gedanken, ob es nicht eine bessere Idee wäre, sich einen Schulleiter zu schnappen. Robert gefiel mir. Und ich konnte mir gut vorstellen, ihn vor mir auf den Sofa liegen zu sehen. Mr. Bentley trug keinen Ring am Finger ... das war schon mal gut.
Ich trug auch keinen. Die Ehe mit Arn war nicht wie normale Ehen, ein Ring würde uns dabei ihm Weg stehen. Wir hatten Halsketten gewählt mit einem Anhänger, der ein verschnörkeltes Gebilde darstellte - ein Zeichen der ewigen, innigen Verbundenheit.
Mal sehen, wie er so auf mich reagierte ...


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Robert

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Robert on 07/09/2017 08:03 PM

Ich war genervt, gestresst und mit den Gedanken ganz wo anders. Immer wieder fegten sie zurück zu Ashcroft mit seinem frechen grinsen und seinem ansehnlichen Körper. Immer wieder erwischte ich mich dabei wie ich mir wünschte meine Zeit mit ihm zu verbringen und ehrlich... ich hasste es so sehr wie ich es liebte. Es schien fast als könnte ich an nichts anderes mehr denken und das passte einfach nicht zu mir. 
Ich war zu weit gegangen, viel zu weit. Mich in der Freizeit mit ihm zu treffen war ein Fehler gewesen und das er dann auch noch wusste das ich ebenso auf Männer stand wie auf Frauen machte das alles nicht besonders leichter. Mittlerweile war mir nämlich klar das er mich nicht einfach nur Reizen wollte. Er wollte mich aus meinem Schneckenhaus raus holen. Er WOLLTE wirklich mit mir schlafen. Ich war doch nicht dumm und naiv. Natürlich hatte ich das schon bemerkt. Aber das durfte nicht weiter passieren. Das musste endlich aufhören.
Seufzend schob ich meinen Lappi von mir weg, als es zum Glück gerade an meiner Tür klopfte. Ich setzte mich etwas auf, setzte meine Brille ab und blickte Professioniell zur Tür als eine schöne dunkelhaarige Frau zur Tür rein kam. Ich erkannte sie sofort als die Frau von Mr. Porsteinsson und Lächelte sie professionell an. Sicher gab es einen Grund für ihren Besuch.
"Mrs. Porsteinsson, was kann ich für Sie tun?", sagte ich freundlich und stand dann auf als sie näher auf mich zu kam um ihr entgegen zu kommen oder auch sie darum zu bitten auf den Sofas platz zu nehmen falls es ein längeres Gespräch werden sollte. 
Die Art wie sie mich musterte fiel mir sofort auf. Auch Ashcroft musterte mich oft so weswegen ich sofort verstand was sie tat und ohne es verhindern zu können tat ich das selbe. Sie war eine schöne atraktive Frau und sie wirkte äußerst Intelligent. Arnaldur hatte einen guten Blick für schöne Frauen nur fragte ich mich warum sie mich so offensichtlich taxierte.
Sie war verheiratet und jeder konnte spüren, der im selben Raum mit den beiden gewesen war, wie extrem die Anziehung zwischen den beiden war. Es krieselte nicht, also warum suchte sie noch anderswo weiter nach beschäftigung. Oder dachte ich da schon zu weit nach vorne. Vielleicht wollte sie auch einfach nur gucken. Hässlich war ich immerhin nicht.
"Ah, das ist sehr freundlich von Ihnen das mir das vorbei bringen...Ich danke Ihnen... darf ich Ihnen einen Tee anbieten, wenn sie schon den Weg auf sich genommen haben ", sagte ich freundlich und deutete mit einer Handbewegung auf die Sofalandschaft in meinem Büro. Alles, nur nicht über Ashcroft nachdenken! 

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Freyja

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Re: Zukunfts-Thread IV

from Freyja on 07/11/2017 04:36 PM

Na also, er hatte meinen Blick bemerkt und richtig interpretiert, das war nicht schwer zu erraten, als er die Geste erwiderte. Es kribbelte mir den Rücken hinunter, wie ich so von ihm gemustert wurde. Während wir uns die Hand schüttelten, sah ich ihn ein bisschen unter den Lidern heraus blinzend an, übertrieben langsam von unseren Händen hinauf zu seinem Gesicht und lächelte chamrant.
Dass er mich augenscheinlich recht hübsch fand, würde es mir einfacher machen, ihn dazu zu bringen, heute Abend bei mir aufzutauchen. Das einzige größere Probleme, was vielleich auftreten könnte, war die Tatsachen, dass er meinen Mann kannte. Also, ein Problem für ihn. Robert wirkte auf mich wie der typischer Brite: freundlich, höflich, anständig. Auch von dem her, was ich schon über Arn erfahren hatte. Aber vielleicht war auch nur der professionelle Mr Bentley so und er war eigentlich ganz locker. Ich konnte keine verkrampften Liebhaber brauchen, die dachten, ich würde meinen Mann hinterrücks betrügen oder mir ein Kind unterschieben lassen wollen, damit ich in neun Monaten dann bei dem Fremden an der Tür klopfte und nach meiner Hochzeit verlangte ... Nein, geheiratet hatte ich schon. Einmal  - und das würde auch für die Ewigkeit so bleiben.
"Gerne doch, es scheint sehr wichtig zu sein - außerdem kenne ich meinen Mann, es war nur eine Frage der Zeit, bis er mal wieder etwas vergessen würde. Er muss ja auch seinen Durchschnittswert für das Jahr halten", erklärte ich lachend und gab Robert dann die Akte.
Dabei berührte ich ihn mit der anderen Hand bewusst an der Schulter, fixierte seine Augen und lächelte dabei.
Es gefiel nicht nur Frauen, ganz intensive Blicke auszutauschen, das machte sogar große, böse Schrankmänner schwach - oder vielleicht vor allem?
Mir war durchaus aufgefallen, dass er es recht schön hier drin hatte, fast ein kleines Wohnzimmer war hier noch mit integriert, aber der Bürofler war trotzdem nicht aus dem Zimmer zu kriegen.
Während er mich nach Tee fragte, ließ ich die Hand immer noch auf ihm ruhen, um dann kurz an seinem Oberarm entlang zu streichen, bevor ich sie zu meiner Antwort wieder weg nahm.
"Das ist sehr aufmerksam, vielen Dank - aber ich muss leider gleich wieder los. Ich würde mich jedoch freuen, wenn ich Sie heute Abend bei mir zu Hause empfangen darf - wenn Sie nicht anderweitig beschäftigt sind, natürlich. Wissen Sie was, Robert, ich schreibe Ihnen einfach schnell meine Adresse auf ...", meinte ich ganz direkt zu ihm, beugte mich neben ihm etwas vor, um auf einen Klebezettel Straße und Hausnummer unseres Appartments in London zu notieren.
"Bitte schön ..." Ich klebte den Zettel in die Mitte des Schreibtisches, dabei streckte ich mich sehr nah an ihm vorbei.
"Ich bin ganz ehrlich ...", begann ich dann zu erklären, die Förmlichkeiten etwas beiseite lassend, dabei stand ich direkt vor ihm, "Robert, ich kenne dich nicht sonderlich gut, aber wenn du nichts dagegen hast, werde ich heute Abend im besten Fall ein Glas Wein mit dir trinken, bevor ich dir dann den feschen Anzug ausziehe und wir ein wenig Spaß zusammen haben. Für den Fall, dass du dich entscheidest zu kommen ..."
Ich sah ihn noch einen Augenblick still an, nichts ließ irgendwelche Zweifel an meinem ernsthaften Angebot aufkommen und ich war mir bei dem Blick in seine Augen fast sicher, dass er darauf eingehen würde.
Dann machte ich einen Schritt zurück und wandte mich mit dem selben, freundlichen und unverbindlichen Lächeln zum Gehen.
"Ach, und wegen Arn brauchst du dir nicht den Kopf zerbrechen, der ist heute Nacht selbst nicht zu Hause ...", ließ ich dann noch fallen, als ich Mr Bentleys Büro verließ.

Reply Edited on 07/11/2017 08:55 PM.
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