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Keanu

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Halbblut Werwolf Flexibel Arbeitslos Muggelschule/-uni Badboy Abgebrochen Anti-Offenbarung

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 22.08.2017 15:50

„Ben, du bist nicht nur steinalt geworden anscheinend, so dass du nix mehr verträgst und dir ein Joint schon die Birne weg brennt, sondern auch noch augenkrank oder so. Das waren verdammt geile Hupen, du Trottel. Und so einen Arsch hat auch kein Kerl ...", entgegnete ich auf seine Frage. Dass er schon wieder damit ankam. Ich exte das zweite Bier und warf auch dann diese leere Dose mitten auf den Weg. Wofür gab es denn Leute, die hier aufräumten? Man sollte denen ganz bestimmt nicht die Arbeit nehmen.
„Und jetzt lass mal gut sein, sonst denk ich noch, du würdst dir gerne von nem Typen mal einen blasen lassen ..." Man hörte deutlich, wie meine Stimme nur so vor Abscheu triefte. Dann sah ich mich mit fragendem Blick und ausgebreiteten Armen zu ihm um. „Was ist denn los mit dir, plötzlich auch was an den Füßen? Mach inne."
Ich wollte ganz sicher nicht irgendwas verpassen, nur weil Mister Ich-beam-mich-gerne-weg nicht vom Fleck kam. Und so wie das aussah, könnten wir gut durch den ganzen Park latschen, bis es mal was Spannendes zu sehen geben würde.
Erst nach ein paar Minuten fiel mir auf, dass es etwas komisch an diesem Park war. Er war zwar nicht direkt beim ganzen Trubel der Stadt, aber wir waren die fucking einzigen, die sich hier rum trieben. Es gab nicht mal Anzeichen, dass es hier eine Szene gab, die vielleicht später in der Nacht eintreffen würde – es war zwar schon duster, aber noch nicht spät nachts. Da waren einfach die ordentlichen Wege und Grasflächen überall. Es konnte doch nicht sein, dass wir die einzigen Rumtreiber in dieser verdammt geilen Stadt waren?! Es war so scheiße ruhig hier ...
Mit einem wissenden Grinsen wandte ich mich an Ben. „Hat Jimmy wohl den Park gekauft, oder alle verschleppt, die nicht eingeladen sind ... Gut, dass wie zu ihm gehören." Ich schnaubte zufrieden und lief mit festen Schritten weiter. Und endlich kam mal was interessantes in Sicht. Ein kleineres Häuschen, sah nicht so aus wie die Teile, die in englischen Parks so standen, es wahr mehr im Stil unseres Strandhauses. Davor standen ein Transporter und Jimmys Pick Up. Es schien jedoch keiner da zu sein,
„Bingoooo!", meinte ich, aber nicht mehr allzu laut ... wir wollten ja nicht sofort auffliegen. Ich bedeutete Ben, mir schweigend zu folgen und lugte erst einmal durch ein Fenster ins Innere des Häuschens. Es war wirklich niemand da.
„Gut, dann schauen wir mal, was Jimmy so zum Picknick im Park mitgenommen hat ..." Auf der Ladefläche war einiges an Zeug gepackt und anschließend abgedeckt worden.

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Keanu

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 07.08.2017 20:10

Bens Gemecker über Hawaii ignorierte ich einfach. Ich hatte gerade wirklich zu gute Laune, um mich mit ihm zu streiten. Außerdem sollte er gefälligst schauen, dass er seinen Kopf klar bekam. Langsam fragte ich mich wirklich, ob ich bald aufpasser für ihn spielen musste, als wäre er ein alter Opa.
"Hau dich mal voll und dann Schalf dich aus, ich weck dich schon rechtzeitig. Dröhn dich einfach das nächste Mal nicht so zu, wenn du nix verträgts, Mann ..."
Damit stand ich auf, teilte die fertigen Hühnerschenkel auf zwei Teller auf, erst fünf und einen, dann gab ich ihm aber die restlichen zwei ab. Er sollte ja nicht vom Fleisch fallen, der Junge.

Am Abend sah er tatsächlich schon wieder annähernd so aus wie ein normaler Mensch, ich warf ihm also eine Bierdose zu und öfftnete meine eigene zischend. "Bereit, Bruder? Jetzt wirds abenteurlich. Will ich mal hoffen!"
Mit einer zweiten, noch vollen Bierdose in der Hand, gehe ich aus der Tür und Richtung Stadt. Am Nachmittag hatte ich mich schon ein wenig umgesehen, ein paar SUpermärkte entdeckt und Bars, wo sich sicher ordentlich feiern ließ. Und man konnte schnell zum Strandhaus.
Aber am wichtigsten für diesen Abend war erst mal, dass ich grob den Weg zum Park kannte. Das schien doch ein recht abgelegenes Stückchen zu sein ... gar nicht wirklich zur Stadt gehörend. Dementsprechend war es auch ein recht langer Weg, quer durch die Stadt und es wurde dann ab der Hälfte der Zeit, die wir unterwegs waren, schon duster.
Als wir schließlich ankamen, brannten die Straßenlaternen, die die Wege säumten, bereits.
Es war nichts zu sehen.
"Hm ... vielleicht sind sie auf der anderen Seite?", meinte ich achselzucken und marschierte geradewegs auf einen der breiteren Wege zu, die letzte, mittlerweile leere, Bierdose, warf ich einfach ins welke Gras.

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 08.07.2017 15:51

Das Rauschen der Dusche nebenan weckte mich aus meinem Halbschlaf und ich fand mich in einem gemütlichen Bett wieder, zu beiden Seiten lagen die zwei Blondinen halb auf mir. Tja, ich wusste nun mal, wie man sich ne geile Nacht bereitete. Was wir alles angestellt hatten ... Grinsend griff ich den beiden an den Hintern und sobald sie ebenfalls wach waren, fingen sie zu kichern an. Vermutlich wollten sie mir weiß machen, dass sie heute das erste Mal bei jemandem wie mir im Bett aufwachten, aber das konnten sie jemand anderem vorspielen, nicht mir. Außerdem würde sich dann niemand so zielstrebig nach einem Morgenständer erkundigen, der mit einer schnellen Nummer versorgt wurde und ich gut gelaunt ins Bad gehen konnte, als Ben fertig war.
In Unterhosen ging ich dann einfach ins Wohnzimmer, wo mein Bruder sich gerade ne Tablette einschimss; mir ging es eigentlich recht gut.
"Sind die Blondinen schon gegangen?", fragte ich, während ich alles, was an Essbarem vorhanden war, aus dem Kühlschrank nahm. Ich hatte nicht mehr in meinem Zimmer nachgesehen, aber beim Frühstück brauchte ich die kackernden Hühner nicht mehr.
"Wir sind noch da", kam dann von einer der beiden, die angezogen in der Tür auftauchten.
"Gut, dann könnt ihr jetzt gehen", meinte ich trocken und ihre Mienen verfinsterten sich augenblicklich. Was hatten sie denn gedacht?
Mit schwingenden Hüften wackelten sie an mir vorbei zur Haustür und ich verpasste der einen, die ich vorhin noch genommen hatte, einen Klaps auf den Hintern. Dann waren sie weg.
"Mann ... war das ne geile Nacht. Ich glaub, ich könnts hier sehr gut aushalten ...", sagte ich zu Ben, zu dem ich mich auf das Sofa setzte, in der Hand einen Teller fünf Scheiben Weißbrot, einer Packung kaltem Speck und drei gekochten Eiern. Auf dem fingen ein paar Hühnerschenkel zu brutzeln an.
Ben hielt die Fernsehzeitschrift in der Hand und fragte mich nach dem, was dort notiert war.
"Hm? Zeig mal ... Westpark ... Boah, Ben, das hab ich doch gestern aufgeschrieben, da will Jimmy heute Abend hin! Du hast dir gestern echt eins hinter die Birne geknallt!", lachte ich auf und widmete mich dann meinem Frühstück.

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 21.06.2017 12:13

Ich merkte sehr wohl, dass Ben Jimmy eher argwöhnisch beäugte, also fiel es ihm sicher auch auf. Aber er sagte nichts dazu, sondern verabschiedete sich von ihm ebenso freundschaftlich wie er es bei mir tat. Ich schnappte mir das Geld, das er auf den Tisch gelegt hatte und gab meinem Bruder die Hälfte. Zu meiner Überraschung stimmte er meinem Vorschlag für morgen sofort zu. Er war halt doch mehr Mann als Pussy, war Zeit, dass ihm das auch wieder eingefallen war. Wir waren ja schließlich auch Blutsbrüder und nicht Blutsschwestern, die plötzlich vor allen krummen Geschäften Angst hatten.
„Okay, Westpark. Merk dir, wo ich es aufgeschrieben habe", trug ich Ben auf, als er mit diesem Schnaps daher kam und dann auch noch den Joint anzündete.
„Na, du willst heute auch nichts dem Zufall überlassen, hm?", meinte ich dreckig grinsend. Ein bisschen high zu sein tat bei dem, was ich heute noch mit ein paar heißen Mädles vor hatte, ganz gut. Wir machten es so wie immer, nur hatte ich heute ein anderes Gefühl dabei. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es besser war. Aber nach Tagen mal wieder richtig sauber zu sein und genug Geld zu haben, machte sich bemerkbar. Da störte es mich gar nicht so, dass das Zeug nicht ganz so schmeckte, wie manch anderer guter Stoff, den wir schon zwischen die Lippen bekommen hatten.
Dann stand ich mit Ben auf und prüfte nochmal im Spiegel, ob die fremden Klamotten auch passend saßen. Aber abgesehen davon, würde ich am Strand vermutlich eh nur kurz mit Oberteil unterwegs sein. Nichts lockte die Weiber schneller an, man bekam Aufmerksamkeit von allen Seiten. „Hm, wir könnten uns als Freunde von Jimmy ausgeben – das erklärt auch, warum wir in dem Haus hier wohnen. Und wenn wir sowieso dann auch Sachen für ihn erledigen, ist das ja nicht schlecht, wenn man uns schon kennt. Aber die Weiber interessiert das eh nicht, die wollen nur flach gelegt werden – das können wir ja bieten."
Wir schlossen die Tür hinter uns ab und schlenderten den Strand entlang, der an den Rändern meines Sichtfelds schon waberte. Von den Strandbars klang rhythmische Musik herauf und das Lachen trinkender Mädchen.
„Dann auf eine erfolgreiche Jagd, Bruder", tönte ich und hielt ihm meine Faust hin. Wir steuerten auf die erste Bar zu, an der ich zwei augenscheinlich schon sehr abgeschossene Blondinen sah, auf die ich gleich schnurstracks zu ging. Noch bevor ich sie ansprach, war ich ihnen aufgefallen, das merkte ich daran, wie sie versuchten unauffällig in meine Richtung zu schauen, ihr Kichern wollten sie dabei unterdrücken; was beiden misslang.
„Aloha! Was kann ich denn den zwei heißen Ladies ausgeben?"

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 16.06.2017 15:43

Ich war Ben dankbar, dass er nicht gleich wieder an fing mit Sachen wie "Oh, wir gehen aber übermorgen schon wieder". Er blieb cool und holte uns beidne auch ein Bier.
"Also, wie sieht's aus Jimmy, irgendwelche Tips, wo hier gute Ware zu finden ist? Ich kann mir vorstellen, dass der Strand hier gut besucht ist, wenn du weißt was ich meine", fragte ich grinsend während ich mich auf das schmale Sofa fallen ließ und dann einen Schluck Bier trank. Er lachte trocken, nickte aber wissend. "Ja, ja der Strand ist sehr beliebt ..."
"Großartig!"
Ich nahm nochmal einen Schluck, da klingelte Jimmys Handy. Mit einer entschuligenden handbewegung nahm er ab. Das Gespräch dauerte nicht lange. "Nakoa? Gibt es Probleme im Westpark? - Alles klar. - Ja, morgen Abend, wie es abgemacht ist. - Nein, ich kläre das noch. - Richtig, bis dann."
Mir entging nicht, dass er seine Stimme augenbicktlich gesenkt hatte, als er mit diesem Nakoa sprach; auch nicht, dass es sich so anhörte, als hätte er mit Absicht wenig gesagt. Ich warf Ben einen vielsagenden Blick zu.
"Entschuldigt Jungs, ich würde euch gerne noch länger Gesellschaft leisten, aber die Arbeit ruft", erklärte sich Jimmy achselzuckend und steckte das Handy wieder weg.
"Hier, noch etwas Geld für die nächsten zwei Tage, ich werde morgen ziemlich früh weg fahren. Besorgts den Mädchen gut, damit es nicht auffällt, dass ich weg bin", meinte er dreckig lachend und ging dann zurück zum Auto und fuhr ab.
"Alter, das müsen wir uns morgen ansehen. Was er da in diesem Park macht." So wie das auf mich wirkte, war das nichts Legales und ich wollte sehen, was der alte Mann so auf dem Kasten hatte.
"Aber erst mal geh ich jetz an den Strand, ein paar Weiber aufsammeln!"

[sagen wir, am nächsten Abend ist Vollmond und die machen da irgendein Werwolf-Treffen. Oh, und falls wir es vergessen, Keanu weiß nichts von der Zauberwelt, auch nicht von Ben - sonst ist ja auch die ganze Sache, die wir mit Jegor geschrieben haben, hinfällig xD]

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 01.06.2017 17:27

Naja gut, rum jammern tat er schon hin und wieder mal - aber es war immer noch die Frage, ob er dann wirklich etwas geahnt hatte oder ob nur etwas passiert war, weil er es sich eingebildet hatte ... Ich meine, ja, okay, wenn man mit zwielichten Kerlen unterwegs war, konnte schon mal was schief gehen, aber das war doch der Reiz bei der Sache und bisher hatte nicht sehr viel dafür gesprochen, dass Jimmy ein ganz schlimmer Finger war. Aber ich würde deshalb trotzdem nicht bei Ben weiter kommen, der wollte ja so unbedingt den Teufel an die Wand malen. Also gab ich einfach mal nach. "Wie du meinst ...", murrte ich nur und freute mich erst mal auf die Dusche. Wenn Ben sehen würde, dass alles in Ordnung war, hielt er schon die Klappe.
Im Haus angekommen, warf ich meinen Rucksack einfach neben das Sofa und öffnete die restlichen Türen, bis ich das Badezimmer fand. Und dann konnt ich endlich aus den verschwitzten Klamotten und in die Dusche. Als hätte Jimmy gewusste, das wir kommen würden: es war keine dieser ekligen Badewannenduschen, es war eine richtige, große Dusche und ich ließ seufzend erfrischend kühles Wasser auf mich nieder prasseln. Das tat verdammt gut und genoss es vermutlich zu lange, aber das musste einfach sein. Es gab nichts über eine Dusche nach Tagen, wie wir sie hinter uns hatten. Außer vielleicht, wenn einem eine heiße Braut dabei den Schwanz lutschte, aber sonst ... Kaum trat ich mit einem Handtuch um den Hüften aus der Tür, flitzte Ben an mir vorbei ins Bad.
"Viel Spaß, bro!", lachte ich und ging ins Wohnzimmer, wo ich meinen Rucksack nach noch sauberer Kleidung durchsuchte, aber das konnte ich vergessen. Wie gerufen kam aber da Jimmy, er klopfte an der Tür.
"Hey, komm rein", lud ich ihn ein. Es war ja doch sein Haus und all das.
Er hatte ine Stapel Shorts, Jeans und Oberteile dabei. "Die dürften passen."
Und wie sie das taten. Dann würden sie Ben ein kleines bisschen zu groß sein, aber das ging schon.
"Echt ne geile Sache von dir ...", meinte ich, nachdem ich frische Sachen an und sich Jimmy ein Bier genommen hatte.
"Kein Problem, Keanu", winkte er lächelnd ab. Wieder wirkte er immer noch teilweise ernst.
"Mir ist da eben was eingefallen. In der Zeit, in der ihr hier seid - ihr geht doch sicher zu Partys und in Clubs in der Stadt, richtig?"
"Ha, darauf kannst du deinen Arsch verwetten!"
Er lachte. "Also, ich komm ja gerne hin und wieder vorbei und geb euch, was ihr braucht - oder ihr kommt mal in die Stadt - aber ich auch manchmal ein paar Tage unterwegs. Da könntet ihr doch für mich von Zeit zu Zeit Kleinigkeiten hier erledigen, oder? Nur sowas wie Sachen abholen oder abgeben ..."
Ben kam aus dem Badezimmer und kam aufmerksam zuhörend zu uns herüber.
"Na klar, machen wir!", stimmte ich sofort zu und verpasse Jimmy einen Klaps auf den Oberarm.
 

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 28.05.2017 23:47

(hahahaha, das ist ja voll genial xD)

Na also, hatte er sich wieder eingekriegt.
Da wäre er ja schön blöd gewesen, Jimmys hammer Angebot auszuschlagen. Wir aßen ohne größere Diskussionen fertig und Jimmy schien das ziemlich zu freuen, dass wir weiter mit ihm fuhren und er uns helfen konnte. Ich fand ziemlich cool, dass er uns das alles einfach so anbot, das würden nicht viele andere machen. Vor allem weil wir ja in vielerlei Hinsicht so waren, wie wir aussahen. Noch ein Grund, weshlab ich Ben nicht so ganz verstand. Warum machte er so Zickenterror? Wir hatten uns schon mit so einigen bescheuerten Typen angelegt ... und von dem hier brauchte er ja nicht mal was befürchten. Und mann, ehrlich, wenn ich die Schnauze voll hatte, dann haute ich einfach ab. Ich schuldete niemandem was - außer vielleicht Ben. Wo wir ja jetzt Brüder waren. Vermutlich war er auch der einzige, der mich wirklich kannte.
Das Häuschen, zu dem wir fuhren - das richtig schön war, wirklich, und alles andere als ne schäbige Wohnung - schien wohl wirklich nur Ben und mir zu gehören im Moment.
"Okay, also, das hab ich erst vor ein paar Wochen gefunden und ein bisschen aufgepeppt. Ich wohne ein paar Straßen weiter in der Stadt. Soweit dürfte alles, was ihr brauchen könntet, da sein. Also Essen und Trinken und sowas. Braucht ihr Kleidung oder sowas? Dann würde ich heute nochmal vorbei schauen, ist ja nicht weit ... Ansonsten ... sehen wir uns morgen - ehm, nachmittags?", schloss Jimmy mit einem Zwinkern ab. Die Musik der Strandbar wurde von einer sanften Brise leise und dumpf hergetragen ... Bald würde die Party von Ben und mir aufgemischt werden ... Ich grinste.
"Yep, alles klar. Shorts und ein Oberteil? Irgendwas einfach, ja? Bis gleich dann!"
Ich schlug in seine Hand ein und wandte mich dann an Ben, der den Schlüssel hielt und irgendwie abwesend wirkte.
Er sprach erst mit mir, als Jimmys Auto Sand aufwirblete und davon brauste.
Ich glaube, jedem andern hätte ich einfach eine verpasst, mir dann den Schlüssel genommen und wäre alleine ins Haus.
Aber Ben war mein Bruder und ich hörte mir seine Meinung wenigstens an. Aber ich verstand ihn wirklich nicht.
Auch wenn es mir ein wenig gegen den Strich ging, versuchte ich, das normal mit ihm auszureden.
"Okay ehm, Ben ...", ich trat etwas ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Ich wollte nur noch duschen und dann zack zack an die Bar.
"Bruder", meinte ich dann eindringlich und sah ihn an, "Sorry, aber was genau ist dein Problem mit Jimmy? Schau doch, was für ein geiles Haus! Das ist das Paradies hier - wir können die Tussen in unser Haus bringen! Wir haben Geld! Vielleicht gibt er uns auch was, wenn wir weiter fahren ... und wenn nicht, scheiß einfach drauf. Scheiß auf alles. Wenn uns das hier wiklich zu dumm wird, wenn er uns irgendwann blöd kommt, dann hauen wir einfach ab. Was soll's."
Ich seufzte. Er brachte mich heut echt an meine Grenzen, so kannte ich ihn gar nicht.
"Und hey, wenn wir irgendwas für ihn verticken sollten oder so - wäre nicht das erste Mal. Besoffene Weiber lassen sich leicht was andrehen. Ben, wir haben vor niemandem Schiss, klar?"
Versöhnlich reib ich ihm durch die Haare und nahm mir dann den Schlüssel.
"Und jetzt komm endlich ..."

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 28.05.2017 18:24

Ich fand die ganze Sache richtig cool - da hatten wir echt Glück gehabt, auf Jimmy zu treffen, der - auch wenn schon ein bisschen älter - einer von uns war. Sein Blitzen in den Augen, als ich von den heißen Weibern gesprochen hatte, war alles, was man da wissen musste.
Ich verstand also überhaupt nicht, wieso sich Ben schon die ganze Zeit so zierte - scheiße, selbst wenn Jimmy irgendein Schnösel wäre, Ben und ich waren nun mal Ben und ich und das sah man uns auch an, würde ich behaupten wollen. Mir doch egal, wenn irgendjemanden stört, wenn ich vom Ficken sprach oder rülpste.
Aber richtig überraschte mich, dass er mich grade, als ich in Jimmys Hand einschlagen wollte, um unseren Deal offiziell zu machen, an der Schulter zurück zog. Mit gerunzelter Stirn und auch ein bisschen sauer schaute ich ihn an. Warte, was laberte er da? Ich kam grad echt nicht mehr mit. "Was?", blaffte ich ihn an, "Was soll das denn heißen?"
Ich fand das nicht so geil von ihm, dass er das vor Jimmy sagte - immerhin wollte er uns nur helfen. Und dann auch noch dieses "ich hab da kein gutes Gefühl" - scheiße, die Aussicht auf Bett, Bad und Kohle für geile Partys war ein verdammt gutes Gefühl?!
Ich versuchte immer noch, in Bens Gesicht zu lesen, was ihn da gerade geritten hatte, aber er wandte sich einfach an Jimmy und meinte, wir würden das alles nicht brauchen, wir wären ja auf Weltreise. War er eigentlich noch ganz richtig im Kopf?  Das war doch sowas von scheiß egal? Wir hatten vor, schon ein bisschen länger als zwei Tage in der Stadt zu bleiben, da war eine Wohnung das beste, was wir uns hätten wünschen können - eigentlich für egal wie lange. Hatte er Schiss, dass Jimmy uns einsperren würde oder was?
Jimmy räusperte sich und ich wandte mich ihm wieder zu, einen etwas bösen Blick Richtung Ben verkniff ich mir dabei aber nicht.
"Jungs, ich wollte euch nur ein nettes Angebot machen, einfach so, von Mann zu Mann, ohne irgendwelche Arbeit von euch zu verlangen - ich kenn euer Leben grad nur zu gut. Aber ihr müsst es natürlich nicht annehmen, wenn es nicht in eure Pläne passt. Auch, wenn es mir egal wäre, wie lange ihr bleibt, das ändert nichts an dem Angebot." Er hatte sich etwas zurück gelehnt und lächelte locker schief. Was bei seinem spitzkantigen Gesicht immer noch ziemlich ernst aussah. "Und das Geld von eben könnt ihr natürlich behalten, egal was ihr macht. Ich hab genug. Überlegt es euch noch."
Er schob Ben das Geld wieder zu.
"Hey, da müssen wir nicht lange überlegen - natürlich kommen wir mit!", sagte ich dann zu Jimmy und warf Ben einen Seitenblick zu, "Und falls wir uns doch irgendwie erkenntlich zeigen können - wir haben ein paar Tricks drauf, ich kann die Weiber mit dir teilen ... Das passt schon, so mit unseren Plänen, richtig, Ben?"
Ich sah ihn warnend an. Er sollte das jetzt nicht vermasseln - wann bitte würde sich je wieder so eine Gelegenheit bieten?!

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 26.05.2017 15:22

„Freut mich, Ben!", rief Jimmy meinem Bruder halb über die Schulter zu. Dann fuhren wir noch wenige Minuten, bis sich Ben wieder meldete. Er sprach da einen sehr wichtigen Punkt an – wir hatten heute den ganzen Tag über noch nichts gegessen. Jimmy verstand sofort und zu unserem Glück kam auch schon gleich ein Diner in Sicht, auf dessen Parkplatz wir kurz darauf aus dem Pick Up stiegen. Wie wir das Essen bezahlen – oder eben nicht – sollten, würde sich dann spontan zeigen. Mit jemand zusätzlichem dabei, der höchstwahrscheinlich brav bezahlen würde, was er bestellte, ließ sich die Ben-und-Keanu-Methode nicht so gut umsetzten, befürchtete ich.
Jimmy belächelte Ben etwas, als er seinen Hut wieder zurück nahm und ihn sich auf den Kopf setzte. „Nichts zu Danken, Mann", ahmte er seine Art zu sprechen nach – das könnte mein Bruder weniger witzig finden, aber er sollte sich mal nicht so anstellen. Es war halt schon ziemlich lustig, was er manchmal raus haute.
Ich wollte schon los schlendern und meinen Magen endlich mit ordentlichem Essen füllen, bis nichts mehr Platz hatte, aber Jimmy blieb beim Auto stehen; ganz so, als hätte noch etwas wichtiges zu sagen, blickte etwas unter seinem Hut hervor zuerst mich und dann Ben an.
„Is was?", fragte ich ein bisschen ungeduldig. Ich hatte scheiß verdammten Hunger, was war denn nun? Der Mann kramte ein fettes Bündel Geldscheine aus seiner Gesäßtasche und blätterte ein paar Scheine für jeden von uns herunter.
Mit großen Augen trat ich an ihn heran und nahm das Geld entgegen. Das war nicht nur ein bisschen was, um das Essen zu bezahlen, das war richtig viel Geld. Umgerechnet sicher ein paar hundert Pfund.
„Hier, das könnt ihr sicher gut gebrauchen, hm?", meinte Jimmy freundlich und forderte Ben mit einem freundlichen Blick auf, ebenfalls zuzugreifen.
Okay ... scheiße, das ist viel!", lachte ich und steckte die Scheine in meine Hosentasche.

 

Ich hatte mir das einzige Gericht auf der Karte mit Fleisch bestellt, und zwar eine doppelte Portion und Bier dazu. Jimmy saß Ben und mir gegenüber und hockte vor einem Salat. Er beobachtete uns unentwegt, wie wir wie ausgehungerte Straßenkinder das Essen in uns hineinstopften.
„Also ... ich nehme an, ihr habt keinen Plan, was ihr in der Stadt machen wollt?", fing er dann irgendwann zu sprechen an.
„Hmm, doch", grinste ich Ben an und dann den Mann, „Saufen und heiße Mädchen ficken!" Meine Augenbrauen schnellten voller Vorfreude hoch. Vor allem Touristinnen, die ein exotisches Abenteuer suchten, ließen sich leicht überreden, mich mit aufs Zimmer zu nehmen ...
Meine Antwort entlockte ihm ein amüsiertes Lachen und er nickte verstehend.
„Na gut, abgesehen davon meine ich. Wisst ihr, wo ihr schlafen werdet? Das nächste Essen herbekommt? Frische Kleidung?"
Ich schwieg. Da hatte er durchaus recht, aber das hatten wir in den letzten Monaten auch nur sehr selten konkret schon im Voraus gewusst.
Bevor ich sagen konnte, dass wir damit ganz gut klar kamen und er uns einfach die besten Clubs und Strandbars zeigen sollte, redete Jimmy schon weiter.
„Ich könnte euch eine Wohnung anbieten, Essen, Geld so viel ihr wollt – und ihr könnt damit saufen gehen und heiße Mädchen aufreißen, wie ihr es geplant habt. Na, was sagt ihr?"
Ich schlug ungläubig mit einer Hand auf den Tisch, dann hielt ich sie ihm hin und meinte: „Uns wirst du nicht mehr los, Mann!"

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Re: Vergangenheits-Thread XXVII

von Keanu am 25.05.2017 16:43

Ich wollte gerade nach dem Rucksack greifen, weil sich mein ehrenwerter Freund hier zu schön war, mir die Flasche zu reichen. An seinem Ton hörte ich, dass er sich schon wieder in die Hose machte, dass ich ihm nichts mehr übrig ließ. Ich verdrehte die Augen. Er sollte uns lieber mal ne Mitfahregelegenheit klar machen - am besten bei einer heißen Blondine im Auto, die uns dann abends gleich mit zu sich nach Hause nehmen würde. Aber grade wollte ich einfach nur von der verfickten Straße hier weg.
Ich hatte kaum einen Schluck getrunken, da kam vor uns ein Pick Up zum Stehen, das Fenster wurde herunter gelassen und ein hagerer Mann, etwas älter als wir, mit einer spitzen Nase sprach uns an.
Er hatte noch gar nicht fertig gesprochen, das sprang ich schon auf, schnappte mir einen Rucksack und ging zum Fenster.
"Scheiße, Mann, ich wär fast verkockelt hier. Geile Karre", meinte ich und klopfte innen an die Tür, bevor ich meine Faust gegen seine stieß.
Der Typ war zwar keine heiße Braut, aber ziemlich in Ordnung, fand ich. Mit einem schwungvollen Sprung war ich auf der Ladefläche, auf der hinten unter einer Kiste eine Decke lag. Ich zog sie hervor und legte sie auf das heiße Metall. Ich hatte keine Lust, mich auf einer holprigen Straße an der Ladefläche zu verbrennen.
Ben wuchtete ungewöhnlich wortkarg die andern zwei Rucksäcke auf den Wagen, bevor er sich zu mir gesellte.
"Okay, kann los gehen!", rief ich nach vorne und hielt meinen erhobenen Daumen in den Rückspiegel. Schon heulte der Motot stotternd auf und der Typ fuhr los.
"Ben, ich glaube, der kann uns so einiges zeigen ...", grinste ich ihn vielsagend an. Er wusste, was ich meinte. Die richtigen Orte, die richtigen Leute. Ja, so sah er aus.

Jimmy, so hatte sich mir der Mann vorhin vorgestellt, hatte auf mein Klopfen an der Scheibe hin angehalten gehabt, mir seinen Strohhut für Ben gegeben, der ziemlich Pussy-haft eingedöst war. Dann hatte er mir ein Bier angeboten und mich aufgefordert, mich zu sich nach vorne zu setzten - es sei ja genug Platz.
"Bah, tut das gut!", seufzte ich nach einem großen Schluck von dem erstaunlich kühlen Bier. Jimmy wandte kurz den Blick von der Straße um mich anzugrinsen.
"Dachte mir, dass du das brauchst. Wo wollt ihr eigentlich hin, Keanu?"
"Einfach in die nächste Stadt ...", antwortete ich, "Kennst du dich da aus?"
Wissend nickte er.
"Klar, ich wohne seit ner Weile dort. Wollte ein bisschen was Neues sehen ... England war mir gerade zu langweilig ... ich kann euch rumführen."
"Hey, wir kommen auch aus England."
Wieder sah er mich kurz an und lachte dann herzlich. Trotzdem hörte es sich nicht rein freundlich an.
"Bist du dir sicher, dass du Engländer bist? Du siehst aus, als wärst du einer von hier. Dein Kumpel, das ist ein Engländer!" Er lachte wieder.
"Naja, so hlab. Meine Mutter kommt von hier ...", murmelte ich. Ich wollte jetzt nicht über meine Eltern sprechen. Die sollten bleiben, wo der Pfeffer wächst.
"Hmmm." Jimmy nickte.
Da klopfte Ben an die Scheibe und er sah irgendwie ziemlich verwirrt und nciht so glücklich aus. Ich schob das Glas herunter und hielt im die Bierflasche hin.
"Da, trink mal du Dornröschen", sagte ich und blickte ihn amüsiert an.
"Gut geschlafen?", ließ auch der Fahrer verlauten und verkniff sich ein Grinsen, was man seiner Stimme nur zu deutlich anmerkte.
"Jimmy wird uns die Stadt zeigen, er lebt da. Atler, das wir geil!"

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.05.2017 16:49.
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