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Carrow

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Re: Zukunfts-Thread XIX

from Carrow on 06/05/2017 12:32 AM

Ich weiß nicht genau, wie ich mit Jegors Launen umgehen soll. Erst ist er so schlecht gelaunt und abweisend und als er wiederkommt lächelt er und bezahlt einfach unser Essen, weil er gehen will.
Ich lasse all das unkommentiert geschehen und mustere ihn genau. Ich kaufe ihm seine neugewonnene gute Laune nicht ab.
Besonders nicht, nachdem wir das Restaurant verlassen haben und er ohne Vorwarnung disappariert. 
Meine Miene wird eisig, ich kann es nicht leiden so behandelt zu werden. Und dass Jegor alles überspielt und mein Schweigen auf mein kompliziertes Verhältnis mit Jenny schiebt, als wäre zwischen ihm und mir alles in Ordnung, macht mich nur noch wütender.
"Natürlich", sage ich in eisigem Tonfall.

Dass wir auf unserem Weg zurück zu Schule an so vielen Schülern vorbeikommen trägt nur noch mehr zu meiner schlechten Laune bei. "Solltest du", antworte ich knapp auf Jegors Worte, als er vom Rauchen husten muss. Die fiesen Worte seiner Schüler dazu verschaffen mir fast so etwas wie Genugtuung. 
"Der Rauch ist unangenehm", sage ich, als Jegor sich eine weitere Zigarette anstecken will. Es ist die Wahrheit, aber wäre ich nicht so wütend auf ihn gewesen, hätte ich diese Tatsache sicherlich schonender angesprochen.
Mir ist klar, dass es zwei Möglichkeiten gibt: Entweder es kommt gleich zu einer unschönen Szene vor den Schülern oder ich mache mich aus dem Staub, bevor ich etwas sage, was ich am Ende vermutlich bereue. Also genaugenommen gab es nur eine Möglichkeit.
"Ich werde jetzt gehen", erkläre ich, "Ich bin heute keine gute Gesellschaft mehr für dich."
Mit diesen Worten mache ich auf dem Absatz kehrt und schlage einen Weg ein, der nicht zum Schloss zurückführt. Vielleicht kann die nächtliche Kühle meine schäumenden Gefühle etwas abschwächen, wenn ich einen Spaziergang mache.
Falls nicht, dann fand ich bestimmt einen Schüler an dem ich meinen Frust ablassen konnte. Irgendeinen fand ich immer.

- Carrow out (sorry nochmal, hab den Überblick verloren)

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Reply Edited on 06/05/2017 12:33 AM.

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Re: Phils Büro (Stellvert. Schulleiter & Lehrer für Alchemie)

from Carrow on 06/05/2017 12:10 AM

"Das ist gut", kommentierte ich Phils Worte mit einem Lächeln, dass zu einem herzhaften Lachen ausuferte, nachdem mein Kollege so anklagend auf die Tür gedeutet hatte, durch die Jegor soeben erst verschwunden war.
"Wir kennen uns schon seit unserer Jugend", begann ich zu erklären, "Sind schon lange befreundet gewesen, für einige Zeit sogar ziemlich gut." Meine letzten Worte versah ich noch mit einem schelmischen Augenzwinkern, damit Phil auch wusste, worauf ich hinaus wollte.
"Aber dass wir nun zueinandergefunden haben... Nunja, das war für uns auch irgendwie überraschend", meinte ich achselzuckend. Ich war die letzte Person gewesen, die darauf aus war, sich in einer festen Beziehung wiederzufinden. Aber so war es nun und es tat auch unheimlich gut.
Besonders jetzt, wo alles andere in meinem Leben so chaotisch war, war es gut jemanden zu haben, auf den ich mich verlassen konnte. Soweit ich das konnte. Ich hatte mich über die Jahre hinweg einfach daran gewöhnt allein zu sein.
Als wir auf dem Weg zu Phils Büro waren, schaute ich mich aufmerksam nach Schülern um, doch als keine zu sehen waren, beschloss ich Phils Neugier sofort zu stillen.
"Erst seit gut einer Woche", antwortete ich, "Aber mir kommt es schon viel länger vor..."
Ich dachte daran, ob nun vielleicht ein guter Zeitpunkt war, Phil von meiner Tochter zu erzählen.
Doch bevor ich diesen Entschluss ernsthaft fassen konnte, drang seine Stimme erneut an mein Ohr. "Woher soll ich das wissen?", fragte ich amüsiert und folgte Phil dann in sein Büro - das ganz eindeutig zeigte, dass er nicht aufgeräumt hatte.
Auf seine Entschudligung hin zuckte ich nur mit den Schultern. Unordnung störte mich nicht, wenn sie nicht mein Zuhause oder Arbeitsplatz betraf. 
"Ich wollte noch über etwas mit dir reden...", setzte ich an und überlegte dann, wie ich ihm am besten von Jenny erzählte ohne dass Phil danach meine gesamte Lebensgeschichte hören wollen würde.

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Reply Edited on 06/05/2017 12:11 AM.

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Re: Postfach Albus Severus Potter

from Carrow on 06/04/2017 11:23 PM

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Re: Postfach von Delyan Moreau ~

from Carrow on 06/04/2017 11:22 PM

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Re: Postfach von Chad Chaucer

from Carrow on 06/04/2017 11:22 PM

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Re: Zukunfts-Thread XIX

from Carrow on 05/22/2017 06:01 PM

Mich verwunderten Jegors bedrückt klingende Worte über sich als Vater. Ich hielt ihn für einen sehr guten Vater und soweit ich wusste, hatten er und Anastassija auch ein gutes Verhältnis. Doch wie es schien, lief es momentan nicht sonderlich gut zwischen den beiden, wenn man sich Jegors Miene so ansah.
"Viel zu erzählen gibt es da nicht", meinte ich und untertrieb damit maßlos. Ich schaute Jegor dabei nicht an, ich wollte nicht, dass er den Schmerz in meinen Augen sah, der auch über all die Jahre nie ganz verflogen war. Er saß wie ein Stacheln in meinem Inneren, der zu tief steckte, um ihn zu entfernen und bei jeder falschen Bewegung in mein Fleisch stach.
"Ich hab Jennys Mutter in meiner Heimatstadt kennengelernt und anscheinend war sie schwanger, als ich nach der Schule von dort abgehauen bin", sagte ich schlicht, konnte aber nicht verhindern, dass ein wenig Bitterkeit in meinen Worten mitschwingt.
Meinen Teller beiseiteschiebend, griff ich nach meinem Glas Wein und trank einen kräftigen Schluck. Fürs Genießen hatte ich gerade keinen Kopf, stattdessen sehnte ich mich nach einem stärkeren Getränk. Dabei wusste ich, dass es nicht gut wäre, wenn ich begann meinen Schmerz in Alkohol zu ertränken. Damit war ich durch, dank Joshua.

"Danke, dass du das sagst", meinte ich. Ich wünschte ich würde mich auch wirklich so fühlen. Aber plötzlich eine Tochter zu haben, stellte mein ganzes verdammtes Leben auf den Kopf. Ich wusste weder was für Pflichten das für mich bedeutete, noch ob ich diese haben wollte - oder ob ich diesen gewachsen war.
Jenny war für mich eine Fremde. Irgendein Teenie, der mir anscheinend ähnlicher war, als unserer aufkeimenden Beziehung zueinander gut tun würde. Vermutlich würden nun einige sagen, dass es ganz normal war, dass es zwischen Vätern und Teenietöchtern ganz schön krieselte, aber wir hatten ja das Problem, dass wir noch gar nichts hatten, das krieseln konnte. Wie baute man etwas auf, dass gleichzeitig schon wieder in sich zusammenfiel?
Es riss mich aus meinen Gedanken, als Jegor sich plötzlich entschuldigte und ging. Ein schlechtes Gewissen überkam mich, als mir klar wurde, dass ich so mit mir selbst und meinen Sorgen beschäftigt gewesen war, dass ich gar nicht darauf einging, was mit ihm nicht stimmte. Dabei hatte er ja schon erwähnt, dass etwas mit ihm und Anastassija vorgefallen war.
Ich beschloss ihn zu danach zu fragen, sobald er an den Tisch zurückgekehrt war.

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Re: Büro von Professor Carrow

from Carrow on 05/22/2017 04:58 PM

"Klingt doch gut", meinte ich lächelnd, als Phil vorschlug, dass wir uns in seinem Büro zusammensetzen könnten und nachdem auch Jegor dem zugestimmt hatte.
Als dieser dann eine Rauchen gehen wollte, überlegte ich einen kurzen Moment ihn zu begleiten. Doch im Endeffekt würde es für uns beide wohl gut sein, ein wenig Zeit zum Gedanken und Gefühle sortieren zu haben, bei dem wir nicht Gefahr liefen, wieder übereinander herzufallen wie liebestolle Teenies. Dann am besten auch noch in aller Öffentlichkeit...
Vielleicht hatte Phil ja wirklich recht und unsere Beziehung würde so oder so früher bekannt werden, als wir uns das gedacht hatten. 
Als Jegor sich mit einem Kuss und einem Augenzwinkern bei mir verabschiedet, lächle ich nur leicht. Irgendwie erscheint es mir noch seltsam vor jemandem als ein Paar aufzutreten. Besonders wo es sich bei diesem jemand um Phil handelte, der alles was wir taten, mit einem freudigen Funkeln in den Augen verfolgte. 
Dann war der Lehrer aus Durmstrang gegangen und ich blieb allein mit Phil zurück. Ich bin froh, als sich sofort wieder das entspannte freundschaftliche Gefühl bei mir einstellt, dass ich in seiner Gegenwart meist habe. Ich hatte schon befürchtet, dass es nun komisch zwischen uns sein würde.
Aus Neugier fragte ich: "Ganz ehrlich: Was hat dich mehr überrascht, dass du mich mit einem Mann erwischt hast oder dass es ausgerechnet Jegor war?"
Verschmitzt grinsend blickte ich zu meinem Freund, bei dem es mir immer noch ein kleines Rätsel war, wie er überhaupt zu diesem Status gekommen war. Und das auch noch in so kurzer Zeit.
Als wir die nicht ganz unverfänglichen Gesprächsthemen - zumindest was Schülerohren betraf - abgegrast hatten, machten wir uns auf den Weg in Phils Büro, damit Jegor am Ende nicht noch vor verschlossener Tür stand, weil wir uns verquatscht hatten.

(cut???)

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Reply Edited on 05/24/2017 04:19 PM.

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Re: Zukunfts-Thread XIX

from Carrow on 05/18/2017 07:41 PM

"Ich lass mich nicht hetzen", sagte ich und funkelte ihn mindestens genauso kokett an wie er mich zuvor, "Ich bin eben ein Genießer."
Das Lächeln auf meinen Lippen war ziemlich verschmitzt, ich war mir sicher, dass wir hier nicht nur über das Essen redeten.
Während ich mich wieder meinem Essen widmete, bemerkte ich, wie Jegor mich kritisch beäugte. Im ersten Moment war mir gar nicht klar warum, doch dann sprach er mich auf meine englische Herkunft an und der Groschen fiel. Ich lachte: "Ja, ich bin mir sicher. Aber ich mag die Abwechslung" und nahm wieder einen Bissen Pasta mit Pepperoni.
Manchmal machte ich spontane Reisen einfach nur wegen des Essen oder weil ich das trübe Wetter in London leid war. Vorzugsweise allein, weil ich es genoss mal ganz ich selbst sein zu können. Einfach irgendein Fremder zu sein und nicht darauf bedacht sein zu müssen, welchen Eindruck ich hinterließ.
Aber wenn ich es mir genau überlegte, dann wollte ich das nächste Mal nicht allein verreisen. Es würde sich ja zeigen ob Jegor spontan genug war, um sich von mir entführen zu lassen, wenn mich mal wieder das Fernweh packte.
Ich versinke einfach in Gedanken und Träumereien, lächle, als ich Jegors Fuß an meinem spüre und nippe hin und wieder an meinem Glas Wein.
Erst Jegors Frage nach Jenny durchbricht meinen neugewonnenen inneren Frieden.
"Sie nimmt meinen Nachnamen an", erwidere ich knapp, weil ich das ganze selbst noch nicht ganz für mich sortiert hatte. Es war einfach so neu. "Es ist immer noch unglaublich surreal", meinte ich kopfschüttelnd und warf Jegor einen Blick zu, der viel mehr als meine Worte meine Überforderung und Unsicherheit ausdrückte.
"Ich weiß überhaupt nicht, was es heißt ein Vater zu sein", gestand ich ,"Und es hat so vieles wieder in meinen Kopf gerufen, dass ich eigentlich vergessen wollte."
Ich seufzte und begann im Rest meines Essens herumzustochern. Irgendwie verging mir bei dem Thema der Appetit.

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Re: Zukunfts-Thread XIX

from Carrow on 05/15/2017 07:19 PM

Ich kann nicht anders als kurz aufzulachen, als Jegor mir ein strahlendes Lächeln zuwirft und sich dann über den Tisch beugt, um mich zu küssen. 
Seine Lippen streichen warm und weich über meine, als ich meinen Kopf anhebe und ich streiche sanft mit einer Hand über Jegors Wange, bevor er sich wieder hinsetzt. 
Mein Glück über seine Geste schlägt wohlig warme Wellen in meinem Inneren. Ich fühle mich ein wenig trunken, aber auf eine angenehme Art. Nicht wie wenn einem der Boden unter den Füßen entgleitet, eher als würde man sicher in schützenden Armen wegdämmern.
Es war so anders mit ihm als mit Sandra. Damals war Liebe einfach nur stürmisch und berauschend gewesen. Aber das vermisste ich nicht. Bei Jegor fühlte ich mich einfach sicher.
Ich vertraute ihm, obwohl ich gedacht hatte, das nie zu können.
"Ist bei den Italiern nicht sowieso überall Knoblauch drin?", fragte ich schmunzelnd und machte mich dann daran meine Pasta zu essen. Mit den Pepperoni war das Essen schön scharf, so wie ich es gerne mochte.
Mich würde es nicht sonderlich stören, wenn Jegors Atem nach Knoblauch roch. Da störte es mich eher, dass der Rauchgeruch so an ihm haftete. Ich hatte nie wirklich intensiv geraucht. Früher ein paar mal mit ihm zusammen, was aber gänzlich davon losgekommen. Inzwischen mochte ich diesen Geruch nicht mehr leiden. Gerade mal Zigarren hatten für mich noch etwas für sich.
Aber ich sprach es nicht an, ich wollte die Stimmung nicht noch einmal zum Kippen bringen.
Seine Zustimmung auf meine nächste Frage fällt nicht ganz überzeugend aus und ich verspüre einen kleinen Stich. Selbst als er es danach noch einmal sicherer bestätigt, fällt es mir schwer, es ernst zu nehmen. 
Ich wollte so gern glauben, dass er mit mir zusammen sein wollte, selbst wenn das bedeutete, dass er sich outen musste. Aber ich verstand auch, dass das für ihn ein großer Schritt sein würde. Es war schließlich seine erste Beziehung mit einem Mann.
"So nah kommt keine Schülerin an mich ran, keine Sorge", meinte ich verschmitzt, "Was interessieren mich irgendwelche Schulmädchen, wenn ich einen Mann wie dich haben kann?"

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Re: Zukunfts-Thread XIX

from Carrow on 05/15/2017 05:07 PM

Jegor bestätigte mir, dass er wirklich daran dachte zu kündigen und nachdem ich die erste Verwunderung darüber überwunden hatte, konnte ich nur noch daran denken, was er für mich aufgeben wollte.
Er würde für mich sein komplettes Leben ändern. Neues Land. Neuer Job. 
Ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen, weil ich an so etwas nicht im Traum gedacht hatte, was mich betraf. Ich hatte jemanden wie Jegor gar nicht verdient.
Er sagte so deutlich, dass er es für mich tun wollte und war gleichzeitig noch darauf bedacht, dass ich auch ja nichts dagegen hatte, mit ihm zusammenzuarbeiten. Ja, ich hatte ihn nicht verdient. Aber ich wollte ihn trotzdem bei mir behalten. So egoistisch das auch war.
"Natürlich habe ich nichts dagegen mit dir zusammen zu arbeiten", sagte ich lächelnd, "Ich glaube, ich könnte meinem Lehrerjob dann sogar um einiges besser ertragen." Es war ja kein Geheimnis, dass ich bisher nicht sonderlich warm mit dieser Stellung wurde.
Sein liebevoller Blick ließ mir ganz warm ums Herz werden und ich ließ es zu, dass er unsere Finger verschränkte. Es fühlte sich einfach richtig so an.
"Das war etwas anderes. Über diesen Punkt sind wir schon hinaus", erklärte ich mit Nachdruck, "Ich würde mich freuen, wenn wir näher beieinander sein könnten, besonders auch, nachdem das Tunier beendet ist." 
Würde er in Durmstrang bleiben und ich in Hogwarts würde mir am Ende unsere gemeinsame Zeit nur wie gestohlene Zeit vorkommen. Wir würden uns nur selten sehen können und wer wusste schon, wie das ausegehen würde. Fernbeziehungen waren nie leicht. 
Als die Bedienung kam, um uns das Essen zu bringen, löste ich nur sehr wiederwillig meine Hand aus Jegors, um Platz für die Teller zu machen. Wer uns die Pasta brachte, nahm ich nicht einmal wahr, ich hatte nur Augen für Jegor.
"Bedeutet das auch, dass du unsere Beziehung öffentlich machen willst?", fragte ich vorsichtig. Ich würde nicht darauf bestehen, wenn er sich dagegen entschieden hatte, allerdings trübte der Gedanke, dass wir uns verstecken müsste, die schönen neuen Zukunftsvisionen. 
Ich war zugegeben verblüfft von mir selbst, denn das bedeutete auch, dass ich bereit war, mein Image auch aufs Spiel zu setzen. Andererseits hatte ich aus meinen sexuellen Vorlieben nie so ein großes Geheimnis gemacht wie Jegor. Ich hatte es nie aktiv verheimlicht, hatte einfach nur mein Privatleben nicht an den großen Nagel gehängt. Bei den Männern mit denen ich mich getroffen hatte, war die Heimlichtuerei eher von ihnen ausgegangen. So war es zwangsläufig dazu gekommen, dass nur meine Dates mit Frauen den meisten in den Köpfen waren.
Ich hatte mir mehr Gedanken wegen meines Namens gemacht, als wegen etwas anderem. Gleichzeitig war ich aber auch zu stolz gewesen, diesen abzulegen und den Namen meiner Mutter anzunehmen. Ich durfte mich also genau genommen auch nicht beschweren.

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