Die drehenden Treppen

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Laoghaire
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Re: Die drehenden Treppen

from Laoghaire on 01/01/2017 10:14 PM

Ich überlegte kurz. "Das... Ist gut, denke ich. Also ich stufe Wills ich irgendwie immer als lebensfrohe Menschen ein. Keine Ahnung, warum, die einzigen Wills, die ich kenne, stammen aus Büchern. Und der ein, aus diesem Buch - ich glaube weniger, dass der Titel dir was sagen wird, es ist ein Muggelbuch und nicht, dass ich hier ein Schubladendenken entwicklen will, aber es ist eher ein Mädchenbuch - naja jedenfalls hieß die Hauptperson da Will und der war echt toll." Soviel zu einer kurzen Frage. Aber überraschenderweise schien es ihn nicht zu stören, dass ich so viel redete.
Ich nickte bloß, als er meinen Namen wiederholte. So vor- und nachgesprochen hatten die meisten keine Probleme, den Namen richtig zu sagen. Aber richtig schreiben könnte ihn selten jemand. Auch umgekehrt, gelesen und dann ausgesprochen schaffte es kaum jemand, den Namen richtig auszusprechen. Aber irgendwie mochte ich das an meinem Namen. Das gab ihm etwas Besonderes. "Findest du? Er ist ziemlich selten...", erwiderte ich, weil ich einst nichts zu erwidern wusste.
"Wirklich nicht?", fragte ich und sah ihn mit großen Augen an. Das war für jemanden wie mich fast wie eine Liebeserklärung. Also fast eben. "Immerhin halte ich dich gerade von... Keine Ahnung was ab." Da ging mir auf, dass ich ihn ja wirklich aufhielt. "Halte ich dich auf? Du kannst jederzeit gehen, wenn du willst, nur weil ich dich hier auf der Treppe volllabere, heißt das noch lange nicht, dass du dir das auch anhören musst." Ich beobachtete ihn von der Seite. Irgendwie wollte ich nicht, dass er ging.
Ich atmete innerlich auf. Okay er lachte mich nicht aus. Irgendwie glaubte ich ihm das, wenn er das sagte. "Und nein, das wäre nicht seltsam. Das wäre... Wenn du das machen würdest, hättest du bestimmt einen Grund dazu. Aber ich will ehrlich gesagt nicht der Grund sein, warum du heulst oder schreist. Lachen noch eher, aber da wäre es mir lieber, wenn du mit mir und nicht über mich lachen würdest." Ich lächelte ihm zu. War das eigentlich logisch, was ich da von mir gab, oder redete ich Schwachsinn?
Am liebsten wäre ich wirklich im Erdboden, oder in meinem Fall eher der Treppe versunken. Warum sagte ich immer gleich, was ich dachte?
"Was?", fragte ich, als er meinte, meine Augen wären schön und dass meine Haare mir stünden und blinzelte zwischen meinen Fingern hindurch. Ein Kompliment? Ich wurde rot, auch wenn das Kompliment keines war, das man so schnell bekam. Aber ich konnte nicht umhin, es irgendwie süß zu finden. Auch, wie er rot wurde.
Ich senkte meine Hände wieder ab und sah ihn an.
"Danke", sagte ich und lächelte wieder. "Also ich fand es sehr nett von dir, das zu sagen. Also nett im Sinne von toll, nicht von scheiße", fügte ich hinzu, weil ja heutzutage alles falsch verstanden wurde.

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Will
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Re: Die drehenden Treppen

from Will on 01/02/2017 12:10 AM

Nunja, lebensfroh war relativ, aber zumindest hatte mein Name keine negative Konnotation auf sie. Ich selbst hatte zwar noch nie Bücher mit einem Will als Hauptperson gelesen, aber ich fand es positiv, dass der Name nicht so schlecht da gestellt wurde.
Ich nickte leicht. "Du bist auch die Erste, die ich treffe, die diesen Namen trägt.", stimmte ich ihr zu. Selten war er wirklich. Er klang auch recht selten. Ich fand solche Namen eigentlich schon immer recht schön. Hava hatte auch einen recht seltenen Namen, den ich vorher so noch an keinem Gehört hatte. Ich meine, es gab auch schlimmere Namen, als William, aber dieser Name war einfach so einer, den jedes fünft Kind trug. Nichts Besonderes.
Ich winkte rasch ab. "Du hälst mich von nichts ab.. Ich wollte ursprünglich nur in die Bibliothek... Weg von den Menschenmassen.", erklärte ich ihr kurz. "Wo wolltest du überhaupt hin? Ich schätze mal, du bist nicht auf nur auf die Treppe gesprungen, um mit mir zu reden.", sagte ich und grinste sie leicht an. Ich meine, das wäre auch mal eine lustige Begebenheit, aber das glaue ich doch eher weniger.
Mit einem leichten schmunzeln musterte ich sie. "Keine Sorge, ich glaube nicht, dass du mich so schnell zum Weinen bringen könntest und ich lache eigentlich sehr ungern über Menschen, also... wenn dann lache ich mit dir. Versprochen." Aus Gehässigkeit zu lachen war nicht so meine Sache. Ich meine, manchmal, wenn etwas dämliches passierte, wie wenn einer meiner Freunde versehentlich in einen Busch viel, dann lachte ich diesen schon einmal aus, aber die Leute, die ich auslachte, wussten auch, dass ich es nie böse meinte. Sonst würde ich mir das Lachen über andere eher verkneifen.
Ich bekam ein peinlich berührtes Grunsen zustande, als sie ihre Hände von ihrem Gesicht nahm. Na zumindest schienen es uns beiden gerade ähnlich zu gehen.
"Ehm.. hab ich doch gerne gesagt.", meinte ich, total intelligent. So ganz wusste ich nicht, was ich auf sowas sagen sollte, aber nett von ihr, dass sie mein Kompliment nicht so ganz misraten fand, wie ich. Wobei sie vielleicht auch nur log, weil sie einfach nett war.

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Laoghaire
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Re: Die drehenden Treppen

from Laoghaire on 01/02/2017 11:11 AM

Ich grinste. "Und ist das gut, oder schlecht?", stellte ich seine Frage von vorhin an ihn zurück.
Weg von den Menschenmassen? Ich runzelte die Stirn. Das bedeutete doch eigentlich, dass er weg von allen Menschen wollte. Also eigentlich auch von mir. Und doch ging er nicht einfach? War das jetzt Höflichkeit, oder wollte er wirklich stehen bleiben. Ich hoffte dann doch auf letzteres.
"Ich wollte in die große Halle. Irgendwie war ich so einsam und wusste nicht wirklich, was ich tun sollte und da hab ich gehofft, dass ich dort jemanden finden würde, mit dem ich mich unterhalten kann. Irgendwie gehen meine Gedanken in letzter Zeit in eine trübsinnige Richtung und das mag ich nicht. Ich hab es lieber, fröhlich zu sein. Aber ich unterhalte mich ja gerade mit dir, also ist mein Plan schon so halb geglückt", schloss ich und lächelte ihm wieder zu, während ich mich gehen das Geländer der Treppe lehnte. "Also eigentlich könnte man das so sogar sagen. Ich bin zwar nicht wirklich auf die Treppe gesprungen, um mit dir zu reden, aber ich fand es trotzdem besser als die große Halle.
"Nicht?", fragte ich etwas verunsichert. Mir kam vor, vor allem in letzter Zeit war es besonders einfach, die Leute zum heulen zu bringen. Und das alles ohne Absicht. Aber dass er lieber mit mir lachen würde, fand ich dann doch irgendwie toll.
Ich lächelte ihn breit an. Mir kam vor, dass wir uns gerade beide ein wenig seltsam aufführten, also war es wieder gut. Wenn man zu zweit seltsam ist, dann ist man schon nicht mehr seltsam.
"Ich ähm... Also ich finde es ein wenig kühl hier auf der Treppe außerdem mag ich die nicht so gerne..." Ich war etwas unsicher, wie ich den Satz weiterführen sollte, ohne dass er komplett wie eine Verzweiflungstat wirkte. "Ich will dich ja nicht aufhalten oder mich aufdrängen oder so... Aber wir könnten doch auch wo anders hingehen. Also wenn du in die Bibliothek willst, dann will ich dich natürlich nicht davon abhalten, aber..." Wie schwer war es bitte, jemanden einfach zu fragen, ob er mitkommen wollte oder nicht?

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Will
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Re: Die drehenden Treppen

from Will on 01/02/2017 03:36 PM

"Gut, natürlich.", sagte ich und lächelte sie leicht an. "Ich mag seltene Namen." Die hatten nicht nur einen Wiedererkennungswert, sondern waren auch irgendwie etwas Besonderes. Und ich fand das passte zu Laoghaire.
"Na dann hast du mit mir ja jemanden zum Reden gefunden. Auch wenn es bestimmt Leute gibt, die mehr reden, als ich es tue." Ich war vermutlich noch relativ still, im Gegensatz zu vielen anderen. So wie Laoghaire, die ohne Hemmungen einfach losreden konnte. Ich schaffte das nicht. Ich konnte Leute angrinsen, lachen oder manchmal dummes Zeug von mir geben, aber richtige Gespräche aufbauen war da schon schwieriger.
Dass ihre Gedanken in eine trübsinnige Richtung gingen, das tat mir irgendwie leid. Sie war kein Mensch, den ich wirklich traurig erleben wollte. Sie schien so lebensfroh und aktiv zu sein, dass ich sie mir anders im Moment noch überhaupt nicht vorstellen konnte. "In dir trübsinnige Richtung? Wenn das bei mir passiert, dann schleiche ich mich immer in die Küche und frage die Hauselfen da nach einem großen Stück Schokoladentorte. Das wirkt Wunder, glaub mir.", sagte ich grinsend. Ich nahm mal stark an, dass sie nicht über die Dinge reden wollte, die sie trübsinnig werden ließen, wenn sie doch eben meinte, sie wolle lieber fröhlich sein. Also hakte ich nicht weiter nach. Es ging mich ja auch nichts an. Obwohl ich nicht leugnen konnte, dass es mich interessierte, was sie zum Trübsalblasen bringen konnte.
Ich musste leicht lachen. "Nein, ganz sicher nicht.", sagte ich schmunzelnd. Immerhin hatte sie jetzt schon bewirkt, dass ich mal einen Moment lang nicht an Zuhause dachte oder an meine Verlobung mit Holly. Ich war ziemlich davon überzeugt, dass sie mich wohl eher nicht zum Weinen bringen würde.
Ein kleines Lächeln trat auf mein gesicht. "Nein, in die Bibliothek muss ich nicht unbedingt. Da kann man sich auch nicht wirklich gut unterhalten, ohne von allen Seiten ange'pssht' zu werden.", sagte ich nur Schulterzuckend. "Ehm.. du bist nicht zufaöllig in Hufflepuff? Dann könnten wir in den Gemeinschaftsraum gehen.", schlug ich banal vor, auch wenn es mir da eigentlich noch zu voll war. "Oder irgendwo anders hin, wo man sich hinsetzen kann.", setzte ich noch hinzu, falls ihr noch etwas einfiel. Im Sommer hätte man gut und gerne aufs Dach gehen können, aber jetzt im Winter, mit dem Schnee, war es doch etwas zu kalt. Zumal ich keine Jacke mit hatte.

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Laoghaire
Deleted user

Re: Die drehenden Treppen

from Laoghaire on 01/02/2017 05:01 PM

"Oh", sagte ich und lächelte zurück. "Das ist dann gut, denke ich." Irgendwie gefiel es mir, dass er meinen Namen mochte. Und auf eine schräge Art, hatte ich ihn auch jetzt schon ins Herz geschlossen. Er schien mir einfach sympathisch und unkompliziert.
"Ja, sieht wohl so aus", sagte ich und grinste, winkte dann aber gleich ab. "Natürlich gibt es die. Aber im Grunde haben die meisten doch nichts zu sagen und die Gespräche sind nur oberflächlich. Und sicher weiß ich, dass ich auch zu viel rede, aber das bin eben einfach ich. Und ich meiner es immer ehrlich." Es kam auch vor, dass ich es zu ehrlich meinte. Kam dann teilweise auch nicht so gut an.
"Schokoladentorte?", fragte ich begeistert und mit glitzernden Augen. Ich liebte Schokoladentorte! "Das darf man einfach so? Zu den Hauselfen gehen und sich Kuchen besorgen? Ich bin zwar schon auf viele Ideen gekommen, aber auf das noch nicht. Und normalerweise komme ich doch immer auf gute Ideen..." Ich sinnierte weiter vor mich hin.
Im nächsten Moment war ich auch schon wieder begeistert. Er wollte nicht mehr in die Bibliothek. Er wollte sich doch tatsächlich mit mir unterhalten. Ich mochte es, wenn sich jemand mit mir unterhalten wollte. Vor allem, weil ich mich dann ablenken konnte. Zwar wusste ich nicht genau, wieso ich das dachte, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auch er sich ein wenig ablenken wollte. Aber vielleicht bildete ich mir das auch einfach nur ein.
"Nein", sagte ich beinahe entschuldigend. "Ich bin keine Hufflepuff. Auch wenn man es mir nicht gleich ansieht... Ich bin in Ravenclaw. Wir könnten raus gehen, ein wenig spazieren und dann Schokotorte essen, wenn du mich schon auf die Idee gebracht hast. Oder wir machen etwas Anderes. Aber was zu essen wäre irgendwie nicht schlecht. Wir könnten uns auch was schnappen und zum Turm hinauf gehen? Die Aussicht ist so schön da. Oder... Ach keine Ahnung." Ich hoffte, dass er das jetzt nicht falsch auslegte, wenn ich ihm nur so relativ einsame Orte vorkam, aber er hatte vorher gemeint, dass er weg von den Menschenmassen wollte.

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Will
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Re: Die drehenden Treppen

from Will on 01/02/2017 06:51 PM

Ich nickte nur bestätigend. Nun, zumindest war es nicht negativ, dass ich ihren Namen mochte, oder?
Nachdenklich nickte ich. Mir war gerade aufgegangen, warum mit Laoghaire auf Anhieb so sympathisch war. Nicht nur, weil sie mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte, sondern weil sie das komplette Gegenteil von einem oberflächlichen Mädchen war. Sie war offen, redete, band andere ins Gespräch mit ein und hielt nicht einfach nur Smalltalk. Was ich mit unter am meisten verachtete, war Oberflächlichkeit. Aber sie war das komplette Gegenteil davon.
"Ich find das gut so. Dann weiß man bei dir zumindest immer, woran man ist. Besser, als wenn einem nur etwas vorgeheuchelt wird.", sagte ich und musste in diesem Augeblick unwillkürlich an letzten Winter denken, als ich bei Hava untergekommen war und sie einmal im Leben nicht komplett oberflächlich schien. Doch irgendwie war sie schneller wieder die alte geworden, als ich hinsehen konnte. Klar, sie grüßte mich manchmal, aber trotzdem schien sie einfach nichts an ihrer Art ändern zu wollen und seit dem fragte ich mich, ob sie nicht vielleicht die Verständnisvolle nur gespielt hatte und ihre sogenannte Fassade vielleicht eher ihr richtiges Gesicht war. Nur hatte ich in den letzten Monaten weniger Zeit gehabt mich mit dieser Frage zu beschäftigen und wenn ich ehrlich war, hatte ich das auch nicht so wirklich gewollt. Mir den Kopf über ein Mädchen zerbrechen, das ich kaum kannte, war nicht wirklich mein Stil. Nein, stattdessen zerbrach ich mir den Kopf über ein anderes Mädchen oder eher das Schicksal, das wir beide Teilten und die Frage, wie wir da wieder raus kommen sollten. Diese Verlobung war der letzte Müll und sorgte dafür, dass ich noch mehr Antipathie für meinen Vater empfand.
Rasch verdrängte ich den Gedanken daran und betrachtete Laoghaire wieder grinsend. "Einfach so vielleicht nicht. Du musst die richtigen Tricks kennen, um da rein zu kommen und ob das so erlaubt ist, weiß ich auch nicht wirklich, aber solange einen keiner erwischt.", sagte ich zwinkernd. Mich hatte bisher zumindest noch niemand erwischt, aber ich war mir auch nicht sicher, wie viele den Eingang zur Küche kannten. Die meisten Hufflepuffs kannten ihn glaube ich schon. Immerhin waren wir am nahsten an der Küche dran und solche Dinge konnte man sich untereinander schon erzählen.
Eine Ravenclaw also. "Doch, ich finde, das passt zu dir.", sagte ich nickend. "Und das ist positiv gemeint, falls du fragst.", sagte ich grinsend, denn irgendwie war das unsere Standardfrage geworden, nach solchen Aussagen. Es war zwar schade, weil es in den Gemeinschaftsräumen so schön gemütlich war und ich ihr vermutlich häufiger über den Weg laufen würde, wenn sie Hufflepuff wäre, aber naja... das erklärte zumindest, warum sie mir vorher noch nicht aufgefallen war.
"Holen wir uns erst die Torte und dann können wir zum Turm gehen.", entschied ich mich schließlich für die zweite Variante. Bei den ganzen Gerede über Schokoladentorte hatte ich nämlich so langsam Hunger bekommen.

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Laoghaire
Deleted user

Re: Die drehenden Treppen

from Laoghaire on 01/02/2017 09:40 PM

Ich blinzelte, etwas überrascht von seiner Aussage. Die machte ihn gleich noch sympatischer, als er mir in den nächsten zehn Minuten schon erschienen war. Nur leider teilten nicht viele seine Meinung. Vor allem, wenn es mir passierte, dass ich etwas von mir gab, das ich nicht hätte von mir geben sollen laut Ansicht des Anstandes, wie man das betitelte. Meine Mom dagegen hatte immer gesagt, ich solle mir nichts vorschreiben lassen und immer so sein, wie ich bin. Und wenn meine Mom das gesagt hatte, dann nahm ich mir das zu Herzen.
Kurz schien er meilenweit entfernt in seiner Gedankenwelt zu sein. Keine Ahnung, woran er dachte, aber ich konnte nicht zuordnen, ob es gut oder schlecht war, woran er dachte. Übermäßig glücklich sah er nicht aus dabei. Aber er würde es mir schon erzählen, wenn er wollte. Außerdem kannten wir uns seit gerade erst ca 10 Minuten. Da erwartete ich nicht, dass er mir seine Lebensgeschichte erzählte, das wäre auch ein bisschen sehr viel Vertrauen auf einmal.
Ich grinste zurück. "Ach und ihr Huffies ihr wisst die richtigen Tricks? Vielleicht bin ich doch im falschen Haus gelandet. Ich liebe Tricks! Und Überraschungen. Überraschungen liebe ich auch, die sind unheimlich toll, findest du nicht? Also gute Überraschungen, keine schlechten. Schlechte Überraschungen sind nämlich keine Überraschungen, finde ich. Da gehört dann ein anderes Wort hin, das mir gerade nicht einfällt."
"Danke!" Ich lachte und nickte dann. "Ja das klingt nach einer guten Idee", stimmte ich zu und hüpfte ein paar Stufen hinunter.

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Will
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Re: Die drehenden Treppen

from Will on 01/03/2017 04:00 PM

Ich grinste sie an. "Definitiv im falschen Haus!", sagte ich amüsiert. "Aber zum Glück gibt es ja freundliche Hufflepuffs, die nette Ravenclaws auch in ihre Tricks einweihen.", grinste ich. Überraschungen fand ich an sich auch gut, wenn es, wie Laoghaire schon sagte, keine schlechten waren. Es gab Überraschungen, die man lieber nicht erleben wollte.
Als sie der Idee zustimmte, nickte ich leicht. "Okay, dann müssen wir erst einmal wieder in den Keller.", sagte ich und deutete ihr die Treppe wieder hinunter zu laufen. Die Küche lag im Keller und der Turm... auf der entgegen gesetzten Seite. Nun.. zumindest würden wir so genug laufen, um uns Platz für ein großes Stück Schokoladentorte zu verschaffen.
"Nur als kleine Vorwarnung..", meinte ich dann, als wir am Absatz der Treppe ankamen. "Die Hauselfen sind ziemlich arbeitstüchtig und belagern einen gerne. Es passiert ab und an, dass du einen um etwas zu essen bittest und dann fünf ankommen, mit voll beladenen Tellern. An sich stört mich das nicht, nur... es ist schade um das viele Essen." Die Hauselfen meinten es manchmal zu gut mit den Leuten, die sie in der Küche besuchten. Es waren an sich eher weniger Menschen in de Küche und wenn dann mal jemand dort war, freuten sich die Hauselfen umso mehr, dass sie von jemandem Befehle annehmen konnten. Verstand einer diese Wesen...

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Louis
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Re: Die drehenden Treppen

from Louis on 02/15/2017 06:16 PM

Zügig ging ich zu den Treppen, bevor sie sich wieder verschoben. Manchmal hatte man einfach pech und kam nicht einmal einen Stock weit bis man warten musste, bis sie sich neu gedreht und geordnet hatten. Wenn man richtig pech hatte, strandete man sogar kurzzeitig im Treppenhaus - und wenn es dann so richtig mies lief, dann wurde man auch noch von einem der Portraits zugelabert.
Ich hatte nur wenig Lust auf diesen Mist, mein Tag war sowieso schon nicht der beste gewesen. Ich brauchte unbedingt etwas, was mich aufheiterte.
Gerade als ich auf der ersten Treppe ankam, begann sie unter mir zu zittern. Ich seufzte und hielt mich am Geländer fest. 
Herrlich, ein wenig unfreiwilligen Treppenfliegen...
Als die Treppe wieder an einer Plattform in der Ecke des Treppenhauses andockte, betrat ich sie schnell und ging die nächste Treppe hoch. Wie gewohnt übersprang ich die Treppenstufe, durch die man hindurchfallen konnte. 
Überrascht blieb ich stehen, als ich etwas auf der Treppenstufe vor mir liegen sah. Ich hob es auf und blickte auf ein schlichtes Notizbuch. Muss wohl jemandem aus der Tasche gefallen sein.
Ich blickte mich um, es waren einige Schüler auf den Treppen unterwegs, aber keiner nah genug, um ihn drauf anzusprechen. Sollte ich hineinschauen, ob ich einen Namen fand? Aber was wenn es ein Tagebuch war und ein wütendes Mädchen mich deswegen meuchelte?
Unschlüssig behielt ich das Büchlein in der Hand, dachte mir dann aber, dass mir wohl keine andere Wahl blieb als hineinzuschauen. Außerdem konnte ich ganz gut mit Mädchen, egal ob wütend oder gut gelaunt. Ich bevorzugte allerdings letzteres.

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Gracelyn
Deleted user

Re: Die drehenden Treppen

from Gracelyn on 02/16/2017 08:57 PM

Ich liebe Hogwarts. Es war mein Lieblingsort, doch manchmal bekam ich wirklich eine Krise, wenn ich im Treppenhaus stand und sich alles mal wieder drehte und ich einfach darum stand und nicht weiter kam.
Gerade war ich ich die letzte Treppenstufe hochgesprungen, da ich noch in die Bibliothek wollte und sah auf meinen Bücherstapel hinunter, den ich in den Händen hielt und stockte kurz, da dort nicht mehr mein kleines Notizbuch lag, in welchem ich die Briefe meiner Familie aufbewahrte und sonst auch mein ganzes Leben, da dort Ideen für Geschenke meiner Mädels drin standen oder aber auch ganz einfach Zaubersprüche, die ich mir unbedingt merken soll, da sie mir mein Leben vereinfacherten.
Panisch drehte ich mich also um und sprintete dann schnell wieder eine Treppe runter und sah mich suchend um. Da sah ich auch schon Louis Weasley mit meinen Notizbuch in der Hand. So weit ich wusste, hatte ich noch nie mit ihm gesprochen, aber ihn kannte wohl wirklich jeder, da es viele gab, die ihn von weitem anschmachten. Schlecht sah er ja auch nicht aus, gab ich zu. "Weasley.", rief ich ihm zu und hob einen Arm an, damit er mich sah. "Du hast was, dass mir gehört.", sagte ich zu ihm und blieb vor ihm stehen und streckte ihm eine Hand in.

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