Die drehenden Treppen

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Louis
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Re: Die drehenden Treppen

from Louis on 03/29/2017 11:59 AM

"Ich spiele auch als Jäger", meinte ich lächelnd.
In der Position spielte ich auch am liebsten. Als Hüter war ich zwar auch ganz gut, aber ich mochte das warten darauf, dass der ball vom gegner zu den torringen geworfen wurde nicht. für einen Sucher war ich zu groß und für einen Treiber war ich einfach nicht gut genug mit dem Schlagholz. Ich warf und fing lieber den Quaffle.
Auf die Frage, wie sie sich bei mir bedanken konnte, machte ich ein nachdenkliches "Hmmmm" und tat so, als müsste ich angestrengt überlegen. Aber eigentlich hatte ich schon längst eine Idee, was ich gerne als Gegenleistung hätte.
Als wir die Treppe erreichten, lachte ich über ihren Kommentar und blieb einen Moment stehen. "Da du ja das Glück hattest, die Treppe ohne deine Bücher hochsteigen zu können, hast du ja vielleicht noch genug Atem für einen kleinen Dankeschön-Kuss", meinte ich und zwinkerte Grace zu.
Vielleicht ging sie ja darauf ein. Ich hatte eine schwäche für kluge und hübsche Mädchen. 

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Gracelyn
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Re: Die drehenden Treppen

from Gracelyn on 04/10/2017 05:26 PM

Ich sah ihn ersteinmal überrascht an, da ich mit etwas sehr anderen gerechnet hatte, aber dann lachte ich erst einmal nur und schüttelte dann schmunzelnd den Kopf. "Die Gerüchte über dir lügen nicht, Weasley. Du unfassbar dreist, aber auch wirklich süß.", meinte ich schlussendlich, schnappte mir meine Bücher von ihm zurück und sah ihn eine Sekunde lang nur an, bevor ich kurz grinste und mich nach vorne beugte. Mein Kuss landete so ziemlich auf seinen Mundwinkel und ich schmunzelte ein wenig. "Für einen richtigen Kuss musst du dich mehr ins Zeug legen. Da reicht Bücher tragen nicht.", sagte ich zu ihm und zwinkerte ihm zu, bevor ich mich beeilte in die Bücherei zu kommen. Sollte er dann wirklich da auch noch hin wollen, konnte er ja nachkommen.

-Cut :3

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Cataleya
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Re: Die drehenden Treppen

from Cataleya on 04/14/2017 07:16 PM

---> vom Flur hierher

Was war da gerade passiert? Wir waren schon auf den drehenden Treppen als mich die gesamte Situation von vorhin nochmal übermannte.
Louis hatte meinen Blick erwidert und konnte sich genauso wenig davon lösen wie ich. Und dann passierte alles ganz schnell.
Er wurde angerempelt und wir haben uns quasi geküsst. Okay es war kein wirklicher Kuss, unsere Lippen haben sich nur gestreift. Aber allein diese flüchtige Berührung hat alles in mir wachgerufen was ich noch nie gefühlt habe.
Und dann war es auch schon vorbei und Louis entfernte sich so weit von mir, dass er tatsächlich noch ferner war als es seine Position in dem Moment war. Seine Stimme war komplett anders als die, die ich gewohnt war und etwas krampfte sich um mein Herz. Jetzt ist alles vorbei. Diese Freundschaft, alles. Ich bekam angst.
Meine Fäuste ballten sich zusammen und den ganzen Weg über schwieg ich. Was war, wenn es das jetzt wirklich gewesen war?
Ich wollte diese Freundschaft nicht aufgeben. Louis war mir wirklich sehr viel Wert und ich hatte ihn lieb.
Es war zwar wirklich komisch und vielleicht, wirklich nur vielleicht wollte ich mehr aber das konnte ich so weit zurückdrängen bis es gar nicht mehr existent wäre. Nach der Angst folgte die Trauer.
Ich drehte mein brennendes Gesicht so weit wie möglich von Louis weg. Ich wollte ihn nicht verlieren. Was wenn es schon zu spät war? Ironischer Weise hielt mein Unterbewusstsein genau jetzt die Klappe.
Louis war schon ein paar Stufen höher und ich schaute kurz zu ihm. Mein Blick wanderte zu seiner Hand und wie aus Reflex öffnete ich meine Fäuste, weil ich sie halten wollte. Was zur? Hatten wir das nicht grad schon? Vergiss es Cat, du machst es nur noch schlimmer. Ich ballte meine Hände erneut zu Fäusten und stieß mir mit meinen Nägeln ins Fleisch. Nicht so dass ich blutete aber so dass es schon wehtat und mich von meinen Bedürfnissen ablenkte. Meinen Blick wieder von Louis wegrichtend, versuchte ich mich auf was anderes zu konzentrieren.

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Louis
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Re: Die drehenden Treppen

from Louis on 04/20/2017 11:51 PM

In meinem Kopf liefen die Gedanken Amok.
Ich kämpfte mit ihnen darum, vergessen zu können, was gerade zwischen mir und Cat passiert war. Genauso wie jedes Gefühl, was dabei in mir aufgekommen war - danach und auch schon vorher.
Wir hatten schon einige Treppenstufen hinter uns gelassen, ohne miteinander zu reden oder uns auch nur anzuschauen, bis ich es schaffte, etwas ruhiger zu werden und mein Schrittempo zu mäßigen.
Doch noch traute ich mir nicht zu, etwas zu sagen, ohne dass mein Ton etwas verriet oder zu abweisend sein würde. Letzteres wäre wohl eher der Fall. Diese ganze Situation war mir mehr als zuwider. Gefühle machten alles viel zu kompliziert.
Ich wollte sie ignorieren - konnte es natürlich nicht immer, aber ich wollte die Freundschaft mit Cat deswegen auch nicht sofort aufgeben. Nein, so leicht gab ich nicht auf.
Ich konzentrierte mich für ein paar Momente einfach nur darauf, wie ich ein- und ausatmete. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl, dass Cats Blick auf mir lag und das machte es mir wirklich schwer. Doch ich beherrschte mich und schaffte es etwas zu sagen: "Wo wollen wir jetzt hingehen?"
Meine Stimme klang einigermaßen normal, auch wenn ich eigentlich nur verschwinden wollte. Einfach weggehen, allein sein, nachdenken. Aber ich konnte Cat hier nicht so stehen lassen, nachdem ich so kalt zu ihr gewesen war.
Da merkte man mal wieder, dass ich gut mit lockeren Flirts war, aber mit Beziehungen echt nicht klarkam. Deswegen war ich so gerne Single.
"Wie wäre es mit dem Gemeinschaftsraum?", schlug ich vor. Das hätte den Vorteil, dass ich mich auch mit einem Vorwand in den Schlafsaal verziehen könnte oder vielleicht trafen wir auch dort jemanden, der uns in ein Gespräch verwickelte und von diesem komischen Wust an Unausgesprochenem zwischen mir und Cat ablenkte. 

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Carrow

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Re: Die drehenden Treppen

from Carrow on 04/23/2017 06:20 PM

//ich crash hier mal kurz noch mit einem weiteren Char rein - einfach weil interessant //

Ich hatte mir gerade erst das Chaos im Flur des dritten Stockes angeschaut. Es war eine riesige Sauerei und ich hatte einfach keine Geduld für solche Aktionen, die diese Drecksbälger von Schülern anscheinend für witzig hielten...
Nachdem ich eine Nachricht an die Hausmeister geschickt hatte und meine Pflicht soweit erfüllt hatte, mich zu versichern, dass alle Schüler unverletzt waren, machte ich mich nun auf die Suche nach den Schuldigen.
Leider mit wenig erfolg. Ich erfuhr nur von einem Mädchen, dass starkes Nasenbluten gehabt haben soll und nun auf dem Weg in den Krankenflügel war. Ein Hufflepuff Mädchen hatte gesagt, sie glaube es sei ein Gryffindormädchen aus dem 6. Jahrgang gewesen. Die kleine Patel. 
Ich ging über die drehenden Treppen weiter und hoffte, mögliche Schuldige zu finden - oder wenigstens jemanden, den ich beschuldigen konnte. Irgendwo musste man schließlich ein wenig Frust ablassen. Und als wäre heute meine Glückstag, sah ich zwei Schüler, die perfekt dafür infrage kamen.
So wie ich sie kannte, waren sie vermutlich sogar wirklich die Schuldigen.
"Mr. Weasley und Miss Patel, was für ein Zufall", sagte ich, nachdem ich sie schnellen Schrittes eingeholt hatte und zwang sie so dazu, stehenzubleiben.
 "Da treffe ich sie beide, farbbespritzt, wie sie sich aus dem Staub machen." Mein Lächeln war kalt wie Eis. 
"Ich dachte sie seien auf den Weg zum Krankenflügel, weil sie Nasenbluten hätten?" Meinen Worten war ganz klar anzuhören, dass ich es seltsam fand, dass nichts davon Cat anzusehen war. Vermutlich hatte sie lediglich ein Ablenkungsmanöver für den vermaledeiten Weasley-Spross dargeboten.
Diese Familie war wahrlich eine Plage. Und ihre Mitläufer, wie die ungezogene Patel, waren nicht viel besser.
Ich hoffte inständig darauf, dass sie mir einen Grund gaben, ihnen Hauspunkte abzuziehen oder eine Strafarbeit aufzubrummen. Ohja, das würde meine Stimmung wirklich heben. 

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Cataleya
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Re: Die drehenden Treppen

from Cataleya on 04/23/2017 06:53 PM

Mein Gesicht verlor noch ein wenig an Farbe, da ich sehr wohl merkte wie unwohl Louis sich in meiner Nähe fühlte. Daher nickte ich einfach. Es war sowieso vielleicht das Beste, wenn ich mich kurz hinlegte und wir uns kurz trennten. Wenns bei kurz bleibt.
Ich wurde von einer strengen Stimme aus den Gedanken gerissen und erstarrte zur Salzsäule.
Nicht auch noch das. Ich lockerte die Schultern und ließ mein blasses Gesicht Bände sprechen. "Professor Carrow. Wir waren auf dem Weg zum Krankenflügel aber daher, dass eh alle in unsere Richtung gerannt kamen trafen wir auf einige Heiler, die mir sofort helfen konnten und Louis aufgaben mich zu unserem Gemeinschaftsraum zu begleiten, damit ich mich ausruhen kann.", lügte ich aalglatt. Es war wirklich unwahrscheinlich, dass er wusste, dass wir es waren.
Wir haben alles zu gut geplant. Außer er schnüffelte jetzt in unseren Köpfen herum. Ich beherrschte Okklumentik noch nicht so perfekt, ich war noch dabei es zu lernen und gab mein Bestes meine Gedanken zu verbergen, ich wusste das Louis es konnte. Aus Reflex näherte ich mich ihm ein wenig, einfach um in diesem Schutzkreis zu stehen, den Freunde umgaben, wenn sie in Gefahr waren. Dann kam mir eine Idee.
Ich schaute zu Louis rüber und betete dafür, dass er mich das machen ließ. Ich griff nach seiner Hand und ließ das Gefühl zu, dass mich überströmte sobald sich seine Finger mit meinen verschränkten. Mein Herz klopfte doppelt so schnell und meine Gedanken wurden voll und ganz von ihm ausgefüllt. Ich dachte an sein Lachen wenn ich es schaffte ihn dazu zu bringen und wie er manchmal nicht mehr aufhören konnte, wenn wir zusammen waren. Genauso wenig wie ich.
Ich dachte an sein Gesicht. Sein wirklich schönes Gesicht, welches eigentlich nie so wirklich eine Wirkung auf mich hatte, wie auf andere Mädchen. Ich dachte an seine blauen Augen wie schöng sie leuchten können wenn er glücklich war. Ich dachte an das Gefühl, dass seit Wochen in mir aufkam wenn ich mit ihm zusammen war oder nur kurz an ihn dachte. Ich dachte an das was ich Ciarin gesagt hatte, wie sehr mich das alles verwirrte.
Mein Kopf schwirrte schon. Vor allem wegen des leichten Blutverlustes aber auch wegen des Gefühls, das sich durch meine Venen, durch meinen ganzen Körper pumpte. Mir war warm. Und schwindlig. Ich hielt nicht mehr Louis Hand fest sondern klammerte mich quasi an ihn um nicht umzukippen. "Ich muss.. Hinleg..-" Ich brach ab und fiel. 

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Louis
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Re: Die drehenden Treppen

from Louis on 04/23/2017 07:03 PM

Es war unglaublich, dass ausgerechnet Carrow uns auf der Treppe abfing.
Langsam hatte ich wirklich das Gefühl, er nahm mich einfach aus Prinzip in die Mangel, so oft es ihm möglich war.
Aber er war ein Professor und ich musste stehen bleiben, so gerne ich auch einfach gegangen wäre.
"Wir machen uns nicht aus dem Staub", meinte ich kühl, doch Carrow ignorierte meine Worte einfach und hakte nach, warum wir nicht auf dem Weg in den Krankenflügel waren. Ein Jammer, dass er das rausgefunden hatte.
Vermutlich war es gut, dass Cat in diesem Moment das Wort ergriff, denn ich hätte nur zu gerne, etwas unbedachtes erwidert.
Ihre Geschichte war aber viel bessern.
Ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen, wie sehr es mich verwunderte, als Cat plötzlich meine Hand nahm und unsere Finger miteinander verschränkte. Ich tat es ihr gleich, ich konnte ja schlecht Carrow zeigen, dass dieses Verhalten von Cat eher ungewöhnlich war. Vermutlich hatte sie einfach irgendeine Idee, wie sie uns aus dem Schlamassel wieder herausholen wollte.
Oder vielleicht wollte sie ja einfach nur moralische Unterstützung gegen den Slytherin Hauslehrer, der sowieso gerne die Schüler aus anderen Häusern triezte?
In diesem Moment wurden Cats Worte undeutlicher, sie klammerte sich an meine Hand, wie eine ertrinkende - und ich sah sie besorgt an. Das musste ich nicht einmal spielen.
Sie war so blass, dass ich mir mehr als unsicher war, ob sie die Ohnmacht nur vortäuschte.
Ich fing sie gerade noch auf, bevor sie auf den Boden aufschlug und dann war ich mir sicher, dass nicht alles gespielt sein konnte.
"Cat", setzte ich besorgt an. 

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Carrow

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Re: Die drehenden Treppen

from Carrow on 04/23/2017 07:17 PM

Es war ein Jammer, dass die kleine Patel gerade dann beschloss die in Ohnmacht fallende junge Dame zu spielen, als es gerade interessant wurde.
Fast hätte ich den aufbrausenden Weasley-Jungen soweit gehabt, dass er etwas unbedachtes sagte. Aber so blieb mir keine andere Wahl, als mich dem Mädchen zuzuwenden, dass er in den Armen hielt.
"Miss Patel", sagte ich eindringlich, während ich mich zu den beiden Schülern hockte. Nach einer kurzen oberflächlichen Untersuchung, musste ich zugestehen, dass sie doch ein wenig zu blass aussah, um das ganze nur vorzuspielen.
Vermutlich war es die Strafe dafür, mit Nasblutnugat oder was auch immer herumgespielt zu haben. Ich musste mich wohl oder übel damit zufriedengeben.
"Weasley, sie gehen", sagte ich kalt, "...irgendwohin." Es war mir egal, aber ich konnte den Jungen einfach nicht ertragen.
"Das Mädchen braucht Ruhe und ich werde sie jetzt in den Krankenflügel bringen."
Bei so einem akuten Fall, wäre es vollkommen unangebracht, einen kranken Schüler allein zu lassen. So etwas könnte negativ auf mich zurückfallen und das konnte ich nun wirklich nicht gebrauchen.
Es war ein Jammer, wenn man bedachte, dass ich nun wirklich bessere Dinge zu tun hatte.
Ich zückte meinen Zauberstab und ließ das Mädchen vor mir in die Luft steigen. So war es bequemer als sie zu tragen.
"Miss Patel, ich werde sie jetzt zu einer Heilerin bringen. Halten sie bitte still, sie sollten sich in diesem Zustand nicht bewegen."
Mit einem genervten Blick taxierte ich Louis, der immer noch die Hand des Mädchens hielt, sie aber auf meinen Blick hin losließ.
Ich sah ihm ganz genau an, dass er nicht gehen wollte und mir dies am liebsten klipp und klar gesagt hätte. Aber er war ein Schüler, ich war ein Lehrer und er wusste genau, dass er mir keinen Grund liefern durfte, Gryffindor Punkte abzuziehen. Das Haus wies sowieso schon einen sehr beschämenden Punktestand auf.

- Carrow out

carr3.gif  car3.gif

Reply Edited on 04/23/2017 07:17 PM.

Cataleya
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Re: Die drehenden Treppen

from Cataleya on 04/23/2017 07:35 PM

Ich bekam alles nur noch wie im Traum mit. Louis der sich über mich beugte und meine Hand hielt. Carrow wie er mich in die Luft hob. Louis, wie er meine Hand nicht loslassen wollte. "Louis..", hauchte ich so leise, dass es wirklich niemand hören konnte. Falls ich das überhaupt gesagt habe. Mir ging es tatsächlich nicht gut. Ich hoffte darauf dass Miss Unterbewusstsein diesmal die Klappe halten würde und ich in ruhe einschlafen könnte. Ich war so müde und bemerkte kaum noch wie ich in eines der Betten, des Krankenflügel gelegt wurde. Ich glaubte aufzuseufzen und schlief ein.

Cataleya out ~

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Soraya
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Re: Die drehenden Treppen

from Soraya on 10/15/2017 04:43 PM

Zac und Soraya 

Irgendwie war mir das Treffen mit Zac immer noch irgendwie peinlich. Es war das eine ihn in Hogwarts zu sehen, aber etwas ganz anderes, ihn auch in den Ferien an einem Arbeitsplatz zu treffe. In Hogwarts hatte ich ihn bisher ein paar Mal mit seiner Clique gesehen und jedoch sofort den Kopf gesenkt und so getan, als wäre ich nicht da. Elisa würde mir zwar den Kopf abreißen, aber sie erreichte ich auch nicht. Schon sehr lange nicht. Ich hoffte wirklich, dass es ihr gut ging. Sie würde sich schon melden. Denn... War ich zu anhänglich? Keine Ahnung, aber irgendwie hatte sie mir ja geholfen. Seit der Nachhilfe war ich offener. Zog mich auch so an. Ich versuchte nicht mehr aufzufallen, indem ich unterging. Ich versuchte offen zu zeigen, dass ich ein Mädchen war. 
Meine Schuluniform hatte ich mir selbst umgenäht und ich trug Kontaktlinsen. Außer an manchen Tagen eben noch meine Brille, welche aber mit den Haaren ordentlich gemacht auch irgendwie ansehnlich war. Es war alles durcheinander in mir drin. Und irgendwie nach außen hin. Aber ich versuchte es zu ordnen. Natürlich änderte sich nur durch angepasstere Klamotten nicht mein Charakter. Ich war immer noch schüchtern und zurückhaltend und kam einfach nicht damit klar, wenn mich ein Junge einfach so ansprach. 
Genau wie heute. Da hatte mich nach der Stunde... Colin. Kevin. Irgendwas mit in hinten im Namen angesprochen und laberte mich auf meinem Weg in die Große Halle voll. Ich versuchte ihn irgendwie höflich loszuwerden, doch es klappte nicht so recht. Weswegen ich zum ersten Mal wirklich froh war Zac zu sehen. Denn Justin hatte die Hand auf meinen Rücken gelegt und wanderte immer tiefer damit. Das war mir wirklich zu viel. Ich machte eilige Schritte von ihm weg auf Zac zu. 
"Zac, wie gut, dass wir uns treffen, wir müssen noch über das Projekt reden." Nein es gab kein Projekt, ich brauchte nur einen Grund ihn anzusprechen ohne Hilfe zu schreien, weil Marvin mcih bedrängte. Mein Gesicht war etwas flehend. Bitte spiel mit, flehte ich Zac innerlich an.

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