Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

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Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 04/18/2016 08:58 PM

Ich schwieg einfach zu dem Thema. Bonnie würde mich schon darüber aufklären, warum ihr Vater so schrecklich war und ich würde jegliche Tipps annehmen, damit ich später nicht so enden würde, wie er... verhasst von meinem eigenen Kind.
Ich grinste sie an. "Danke, kein Bedarf!", sagte ich lachend. Nein.. zwei Monate durchkotzen stellte ich mir nicht so prickelnd vor. Als sie dann das Windeln wechseln ansprach, rümpfte ich meine Nase. "Wir holen uns dafür einfach eine Nanny.", beschloss ich, denn so wirklich scharf drauf irgendwem den Po abzuwischen und Scheißebeutel in den Müll zu werfen war ich auch nicht...
Erneut musste ich grinsen, als sie vorschlug, Spenden sammeln zu gehen. "Alles klar, ich lauf einfach durch die Straßen mit einer Büchse und rufe 'Rettet die Wale!', was im übertragenem Sinne ja nicht mal gelogen ist.", sagte ich neckend und fing dann an über meine eigene Worte zu lachen. Ohje. wenn Bonnie wirklich so aufging, wie ich es mir vorstellte, dann würde das noch witzig werden! Für mich zumindest. Immerhin hatte sie jetzt ja schon ein kleines Bäuchlein.
"Ich will irgendwann mal Fluchbrecher werden, also... FLuchbrecherei.", antwortete ich ihr dann. Das war schon immer irgendwie mein Traumberuf gewesen.
Auf die Frage, ob ich kiffte, schüttelte ich irritiert den Kopf. "Nein! Ganz sicher nicht! Du hast doch angefangen von Gras zu sprechen.", erwiderte ich perplex. Hä? Warum sollte ich auch kiffen... Ich fand das ziemlich abstoßend und Annie war immer gegen jegliche Form von Drogen gewesen, also hatte ich mich da auch in Grenzen gehalten.
Als Bonie dann jedoch verkündete, sie würde nicht in ein Krankenhaus wollen, sah ich sie entsetzt an. "BIST DU VERRÜCKT?", fragte ich sie, drehte dann jedoch sofort die Lautstärke ein wenig runter, als ich merkte, dass ich sie grade angeschrien hatte. "Weißt du, was so alles bei einer Schwangerschaft schief gehen kann? Das Baby könnte falsch liegen oder ersticken oder DU könntest krank werden... Wir müssen zum Arzt! Ultraschall ist doch nicht da, damit du süße kleine Bildchen für dein Portemonnaie von dem Kind bekommst!" Ich schüttelte den Kopf. "Du solltest wirklich mal so einen Schwangerschaftsratgeber lesen und wir beide werden uns nen Termin beim Arzt holen!", sagte ich, ohne Widerspruch zu dulden. "Und ich komme ja auch mit, also bist du nicht allein im Krankenhaus!", setzte ich noch hinzu.
Ich grinste sie wieder an. "Ach was, siehs positiv, deine Brüste wachsen auch!", grinste ich, nicht wirklich sicher, ob sie das jetzt so unbedingt aufmunterte.

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Bonnie
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Bonnie on 04/18/2016 09:18 PM

"Na eben. Da haben wir's." Damit war das Thema erledigt. Also zumindest für mich. Ich grinste. "Eine Nanny? Ja klar, wir haben zwar selber kein Geld, aber eine Nanny bezahlen, das machen wir mit links. Die gibts ja sowieso wie Sand am Meer." Ich schüttelte den Kopf. Vielleicht sollten wir weniger herumblödeln, aber wer mochte schon ernst? Es wurde momentan sowieso zu wenig gelacht meiner Meinung nach.
Ich schlug ihn gegen die Schulter. "Und ich renne herum und schreie "Rettet die Schlauheit"." Ich warf meine Haare zurück. Damit hatte er echt meinen wunden Punkt getroffen.
"Fluchbrecherei? Das ist ein seltsames Wort, irgendwie... Naja auch schön. Und dann willst du bei Gringotts arbeiten?", fragte ich.
"Gras? Nein, da musst du dich verhört haben." Wenigstens war das geklärt. Kein Gras, hoffentlich auch keine anderen Drogen...
Sein Blick war zum Schießen. "Ich bin weder verrückt, noch sonst irgendwas, aber ich hasse Ärzte, deshalb will ich auch aur keinen Fall in so ein beschissenes Krankenhaus. Und kleine süße Bildchen in meinem Portmonnaie brauch ich auch nicht." Ein Schwangerschaftsratgeber? Echt nicht. "Aber die sind langweilig." Vermutlich führte ich mich gerade wie eine pubertierende Zicke auf, aber egal. Das waren die Hormone.
"Und wieso wir beide? Bist du etwa auch schwanger? Wenn ja, dann wäre ich zutiefst schockiert und irgendwas muss dann falsch gelaufen sein. Außerdem... Der Vorteil davon, dass man schanger ist, ist der, dass man nie alleine ist. Oder auch Nachteil. Je nachdem, von mir aus können wir auch darüber philosophieren."
Typisch Junge. "Ach, das gefällt dir wieder, nicht? Aber ich sags dir gleich. Davon dass du Muttermilch oder so einen Quatsch kosten willst, brauchst du mir gleich gar nicht zu kommen." Wohin genau bewegte sich jetzt unser Gesprächsthema?

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Marleen
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Marleen on 04/18/2016 10:02 PM

Upsi :'D

Reply Edited on 04/18/2016 10:03 PM.

Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 04/18/2016 10:03 PM

Ich grinste. "Es gibt bestimmt welche, die freiwillig für uns arbeiten, ohne Bezahlung... Wir können zur Not eine erpressen..", sagte ich nachdenklich. Wäre doch gelacht, wenn man bei keiner Nanny einen Wunden Punkt fand. Oder ich fragte einfach meine Mum. Aber das mit dem Baby hatte ich ihr bisher noch nicht gebeichtet.
Ich grinste Bonnie an. "Wenn du rufst 'Rettet die Intelligenz' klingts sogar, als wüsstest du wovon du redest.. ich meine.. Schlauheit..", ich fing an zu lachen. Ich fand dieses Wort so setsam wie das Wort seltsam seltsam war...
Ich nickte schließlich. "Genau... ich hab jetzt noch ein paar Jährchen und dann bin ich durch.. Und dabei verdient man ja auch nicht allzu wenig Geld.", sagte ich schließlich. "Ich könnte dann sogar einen Kinderwagen für das Kind kaufen.", setzte ich noch hinzu.
"Oh...", machte ich nur zu dem Gras Thema. Auch gut. Dann hatte ich irgendwas falsch verstanden. Vielleicht hatte sie sich aber auch nur versprochen. Allerdings... schien sie mir grade nicht mehr so ganz ausgeglichen zu sein. Zumindest jetzt, wo sie mir klar machte, dass sie nicht zum Arzt wollte.
"Bonnie! Du gehst mit mir zum Arzt! Übermorgen! Ich mach nen Termin, ob dus willst oder nicht und zur not mach ich dich mit nem Petriffikus Totalus unbeweglich und ZWINGE dich mit zu kommen!", knurrte ich. "Weißt du? Deine Gesundheit ist deine Sache, aber hierbei gehts auch um mein Kind, das meine Desoxyribonukleinsäure in sich trägt weil sich mein Spermium mit deiner Eizelle verschmolzen hat, kapito? Also wirst du zum Arzt gehen, ob dus willst oder nicht.", sagte ich ein wenig wütend. Konnte doch nicht wahrsein, dass sich dieses Mädchen wie ein pubertäres Kleinkind aufführte, wo es doch nicht einmal nur um ihre Gesundheit ging!
Auf den Teil danach ging ich nicht ein und verdrehte nur genervt die Augen. Ich würde sie zur Not zwingen mit mir zum Arzt zu gehen. Und ich würde dabei definitiv nicht aufgeben, bis ich sie unter so einem Ultraschallgerät liegen sah.
Ich musste dann jedoch ein wenig schmunzeln. "Schade.. ich wollte schon immer mal wissen, wie die schmeckt.", meinte ich grinsend.

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Bonnie
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Bonnie on 04/18/2016 10:28 PM

"Das machst dann aber du, mich kennen zu viele", erwiderte ich grinsend. Moment mal? "Was rede ich? Okay vergiss alles, was ich sage, ich glaube ich fange mal wieder an, Blödsinn zu schwafeln." Manchmal hatte doch jeder so Phasen. Und meine war eben Blödsinn schwafeln.
"Nein, nicht Intelligenz, sondern Schlauheit. Man muss authentisch bleiben", erklärte ich ihm. "Und Schlauheit ist ein sehr toller Neologismus, der bald in die Geschichte eingehen wird. So ist das, baaam!" Ich schlug auf die Couch, um meine Aussage zu verdeutlichen und grinste.
"Bis du da fertig bist, brauchen wir den Kinderwagen vermutlich gar nicht mehr." Außer er war in den nächsten - ähm - sechs Monaten fertig mit dem Studium. Und nachdem er gerade von Jahren geredet hatte war die Umsetztungsmöglichkeit dieser Aussage anzuzweifeln.
"Sag mal, was haben alle immer damit, dass ich zu diesen verdammten Ärzten gehen soll? Mir gehts bestens und ich sags dir, du wagst nur einmal, mich mit Petrifikus Totalus irgendwo hin zu schleifen." Was genau ich da dann machen wollte, war mir zwar noch schleierhaft, aber darum ging es nicht.
"Du kommst daher, nachdem du mich zuerst fortgejagt hast und willst mich zum Ultraschall schleifen? Ist das nicht etwas übertrieben?" Was die alle mit ihren Ärzten und Krankenhäusern hatten, war mir rätselhaft, das würde ich nie verstehen. Wenn man was gravierendes hatte, konnte man schon gehen, aber ich musste am Verrecken sein, um das zu machen. Und das war ich definitiv nicht.
"Ich war eh bei der Schulärztin." Vielleicht brachte das Argument ja irgendwas.
Ich grinste. "Pech muss man haben, Schätzchen. Hättest dir ja eine andere aussuchen können, die da vielleicht experimenteller veranlagt ist als ich." Oder einfach einen noch größeren Schaden hatte. Ich gähnte. Schön langsam holte mich die Müdigkeit wieder ein.

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Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 04/30/2016 01:48 PM

Ich schüttelte amüsiert grinsend den Kopf. Manchmal hatte ich das Gefühl Bonnie war ein total verkorkstes Mädchen und dann überraschte es mich immer, wenn ich mal ein Lächeln oder Grinsen auf ihrem Gesicht sah.
"Das ist kein Neologismus, das Zeugt eher vom Gegenteil von Intelligenz.", erwiderte ich stirnrunzelnd, musste aber erneut grinsen, bei der Vorstellung, wie einfach niemand diese Parole ernst nehmen könnte, weil sie so falsch in sich klang.
"Da hast du recht.", lenkte ich ein. Ich würde dann wohl eher nur einen Kinderstuhl kaufen, ein Töpfchen vielleicht und Windeln, wenn ich mit dem Studiu fertig war. Bis zu welchem Alter brauchten Kinder eigentlich Windeln? War glaube ich immer unterschiedlich... Ich hoffte unser Kind würde sich da ein wenig mit beeilen aus der WIndelphase raus zu kommen. Ich hatte nämlich immer noch nicht so das Bedüfnis Windeln zu wechseln.
"Man Bonnie, nicht die ganze Welt dreht sich um dich!", sagte ich und massierte mir, langsam doch ein weig entnervt davon, die Schläfen. "Es geht hier mal ausnahmsweise nicht darum, was du willst, sondern darum, dass nachgesehen wird, ob es dem Kind gut geht und falls nicht, dass man etwas machen kann. Ich hab nämlich keine Lust, dass unser Kind mit einem Schaden geboren wird, nur weil du nicht verantwortungsbewusst genug in der Schwangerschaft warst oder noch schlimmer, dass du es tot gebären kannst.", schnaufte ich. "Und eine Schulärztin kann da auch nicht viel machen. Das müssen schon richtige Heiler kontrollieren.", setzte ich noch einw enig verärgert hinzu. Mag ja sein, dass sie eine Slytherin war und viele aus diesem Haus ziemlich egoistisch und auf sich bezogen waren, aber in diesem Punkt sprach der Hufflepuff aus mir. In diesem Fall konnte man einfach nicht nur an sich denken. Dabei ging es ja nicht einmal um einen selbst. Und was wollte sie machen, wenn sie das Kind gebähren würde? Auch einfach zu Hause bleiben und die Wehen absitzen? Das war doch kurrios.
Als sie gähnte, viel mir erst wieder auf, wie spät es eigentlich war. "Wenn du schlafen gehen möchtest, dann geh ruhig. Ich würde dann zurück zur Uni gehen und wir treffen uns ein andern Mal, um weiter darüber zu reden.", schlug ich dann vor. Schlaf war schließlich wichtig und ich wollte ihr den nun wirklich nicht rauben. Vor allem, weil ich das Gefühl hatte, dass unausgeschlafene Leute manchmal schnell unerträglich wurden.

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Bonnie
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Bonnie on 04/30/2016 03:23 PM

Mir kam irgendwie vor, dass er mich nicht so wirklich ernst nahm. "Sag mal, wie alt bist du noch einmal?", fragte ich nach. Ich wusste nicht, ob ich ihn das nicht schon gefragt hatte, oder nicht, aber ich hatte gelesen, - ja okay ein bisschen hatte ich mich schon informiert - dass werdende Mütter ein schlechteres Gedächtnis hatten und es ganz normal war, Sachen zu vergessen. Da hatte ich dann aufgehört zu lesen, weil dieses 'werdende Mütter' mich etwas beunruhigt hatte und vor allem war es echt gruselig zu lesen, was mit seinem Körper nicht alles passierte, das man nicht kontrollieren konnte.
"Das ist ein Neologismus und das Gegenteil von Intelligenz ist Dummheit", sagte ich und lehnte mich zurück in das Leder der Sofas. Er sah irgendwie echt nachdenklich aus. Vielleicht, weil es schon blöd war, mir recht zu geben, auch wenn ich es natürlich hatte.
"Danke ich weiß, dass die Welt sich nicht um mich dreht, sondern um die Sonne." Schön langsam wurde ich etwas sauer. Was bildete er sich eigentlich ein? "Hör zu Jared. Du jagst mich weg, meinst ich brauch dir gar nicht erst mit dem Scheiß kommen und jetzt auf einmal kommst du hier her und willst mich bevormunden. Ich bin mein ganzes Leben lang bevormundet worden und es gibt nichts, was ich auf dieser Welt mehr hasse. Und ich bin nicht verantwortungslos, unterstelle mir das nie wieder. Meinst du wirklich, ich würde das Leben von irgendjemanden" - okay abgesehen von meinem Vater - "aufs Spiel setzen? Ich wäre schon noch gegangen, irgendwann. Aber ich lasse mir nicht von irgendjemandem Dahergelaufenen, der gerade zufällig draufgekommen ist, der Vater meines Kindes sein zu wollen, vorschreiben, wann und wie ich zum Arzt zu gehen habe." Ich holte Luft. Wow ich sollte mich wieder beruhigen. Aber es war spät und ich hatte wirklich keine Lust auf sowas.
"Tut mir leid, ich wollte nicht streiten und ich will es immer noch nicht. Ich hatte genug Streit in meinem Leben. Was ich aber will, das ist, dass du respektierst, dass ich trotz allem mein eigenes Leben habe - wer weiß wie lange noch, bevor es endgültig vorbei ist - ich schreibe dir ja auch nichts vor. Außerdem habe ich eben eine Ärztephobie, also war es schon einmal ein richtig großer Schritt, dass ich zur Schulärztin gegangen bin." Mir wurde bewusst, dass er das ja gar nicht wissen hatte können.
"Schau, mir ist klar, dass du das nicht wissen kannst, woher denn auch. Aber ich bin weder egoistisch, noch möchte ich irgendjemanden schaden. Außerdem wird mich die Schulheilerin schon weiterschicken, wenn es an der Zeit ist." So weit vertraute ich ihr dann schon, im Weiterleiten von Patienten waren die schon Weltmeister.
Ich setzte mich wieder auf. "Nein, du gehst jetzt nirgends hin. Das diskutieren wir jetzt aus", sagte ich bestimmt. Aufschieben war nicht so meins, meistens zumindest.

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Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 05/03/2016 06:56 PM

Bei ihrer Frage, die für mich irgendwie wie aus dem Nichts kam, runzelte ich kurz die Stirn. "24, warum?", erwiderte ich dann. Aber dann fiel mir ein, dass sie ja gar nicht wissen konnte, wie alt ich war, denn soweit ich mich erinnern konnte, hatten wir noch nicht darüber gesprochen, also hätte sie mein Alter höchstens schätzen können. Ich hoffte nur, dass sie das jetzt nicht zu sehr schockte. Immerhin war sie... ja wie alt war sie eigentlich? 16? "Wie alt bist du noch mal?", fragte ich sie dann Stirnrunzelnd. Unter 19 allemahl, sonst wäre sie vermutlich nicht mehr in Hogwarts... außer sie wäre sitzen geblieben.
Ich schüttelte den Kopf. "Nein, das ist gewollte Intelligenz und das beinhaltet Dummheit!", beharrte ich. Irgendwie war diese Diskussion vollkommen irrelevant für das eigentliche Thema und so beschloss ich dann auch nicht weiter darauf einzugehen und Bonnie einfach recht zu geben, falls sie noch etwas darauf erwidern sollte. Sonst würden wir uns zu lange mit irrelevanten Themen befassen und Bonnie sah ziemlich fertig und müde aus, also wollte ich sie damit nicht auch noch belasten.
Als sie mich auf einmal so anpampte, verfinsterte sich meine Miene und ich war kurz davor einfach aufzustehen und ihr zu sagen, sie soll sich doch bitteschön erst einmal wieder einkriegen, bevor ich noch weiter gegen ihren Sturen Kopf redete. Und ich brauchte echt ein ganzes Stück Zurückhaltung, damit ich ihr nicht irgendetwas unüberlegtes an den Kopf warf.
Dann jedoch sah ich sie überrascht an, als sie meinte sie häte eine Phobie gegen Ärzte. Ich öffnete den Mund, schloss ihn dann jedoch ein wenig überfordert wieder.
"Das wusste ich nicht.", murmelte ich und blickte sie entschuldigend an.
"Ich wollte dich auch nicht bevormunden... Ich mache mir nur Sorgen... um das Baby und naja... es könnte auch deiner Gesundheit schaden. Es gibt gewisse Risiken bei einer Schwangerschaft und ich vertraue der Schulärztin zwar, aber ich denke dennoch, dass Schwangerschaften nicht unbedingt zu ihren Hauptthemengebieten gehört.. Ich hab keine Ahnung, ob dir das was hilft, aber die Heiler im St. Mungo sind super und ich würde die ganze Zeit bei dir bleiben, von mir aus auch deine Hand halten, wenn es dir dann besser geht... oder... oder ich verbinde dir die Augen und leg nen Muffliato über dich, dann hörst du nichts und siehst nichts... und ich besprüh mich mit dem ätzendem Perfumgeruch meiner Oma, ich schwöre dir, danach riechst du auch den Krankenhausgeruch nicht. Ich meine... ich kann dich nicht dazu zwingen, ich will nur, dass du weißt, dass ich für dich da bin... falls du dich irgendwann dazu bereit siehst doch mal zu einem Arzt zu gehen." Und ich hoffte inständig, dass sie damit nicht zu lange brauchen würde, denn grade in den Anfangsmonaten einer Schwangerschaft konnte noch so viel passieren und ich wollte es nur abgesichert haben, dass es dem Baby gut geht. Und ich wollte wissen, ob ich Kleidung ind Rosa oder in Blau kaufen musste...

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Bonnie
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Bonnie on 05/03/2016 07:49 PM

"Vierund...?", fragte ich überrumpelt. Ich hatte ja erwartet, dass er älter war, vor allem, nachdem er ja studierte und auf die Uni ging, aber 24... Ich hätte ihn für 21 oder so geschätzt, aber 24... Das waren sieben Jahre Unterschied! Schon irgendwie viel.
"Ich bin siebzehn", meinte ich und irgendwie kam mir das gerade lächerlich vor. Wenn er so viel älter als ich, würde er sich bestimmt als Autoritätsperson aufführen und das könnte dann zu mehr Schwierigkeiten führen.
"Gewollte Intelligenz ist also Dummheit, ist dann gewollte Dummheit auch Intelligenz?", fragte ich zurück. Warum diskutierten wir sowas eigentlich? Ich sollte nicht immer so abschweifen und mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren.
Während meinem Vortrag sah er nicht wirklich glücklich aus, aber wenn wir auch nur in irgendeiner Weise weiter miteinander zu tun hatten - was wohl oder übel der Fall sein würde - dann sollte einiges zwischen uns klar gestellt werden.
"Natürlich wusstest du das nicht, wie denn auch. Du kennst mich ja gar nicht. Und ich hasse es, gedrängt zu werden, also mach es nicht, okay? Meine Freiheit ist mir wichtiger als sonst etwas. Frag meinen Vater, warum." Herrje ich wurde sentimental und ohne dass ich es wollte, kamen Tränen in meine Augen. Ich wischte sie wütend weg. Warum passierte das in letzter Zeit so oft? "Sorry, bestimmt die Hormone", entschuldigte ich mich und war wütend auf mich selbst, weil ich in Gegenwart anderer normalerweise nie heulte, auch kein bisschen. Also schluckte ich und straffte die Schultern. Dann sah ich ihn an.
"Naja auf jeden Fall... Ich kenne die Risiken und ich gebe zu, dass ich es teilweise einfach nicht wahrhaben will und es ab und zu auf die leichte Schulter nehm, aber ich will auf keinen Fall, dass das Baby stirbt. Und ich will eine bessere Mutter als meine sein." Ich seufzte. "Also gut, ich gehe mit dir ins Sankt Mungo, aber lass ja den Quatsch weg. Okay das Oma-Parfum kannst du meinetwillen raufgeben." Ich grinste bei dem Gedanken.
"Aber du gehst da wirklich mit? Ich meine... Willst du das überhaupt?" Die Frage konnte ich mir nicht verkneifen. Immerhin konnte ich mir kaum vorstellen, dass es ihn interessierte, mit einer Siebzehnjährigen mit einer gestörten Arzt-Phobie zum Ultraschall zu gehen.
"Und noch was: Ich will nicht wissen, was es ist, okay?" Warum genau hatte ich mich dazu jetzt überhaupt überreden lassen? Das würde ich garantiert noch bereuen, das konnte ich mir selbst unterschreiben.

Reply Edited on 05/03/2016 09:39 PM.

Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 05/16/2016 10:58 PM

"Jep..", sagte ich nur. Dass sie 17 war machte mir nicht mal annähernd so viel ausmachte, wie ihr mein Alter scheinbar. Naja, zumindest überraschte es sie ziemlich.
Ich musste beinahe lachen, als sie sich mit ihren Hormonen entschuldigte. "Vielleicht sollte ich mich schon mal daran gewöhnen.", meinte ich nur schmunzelnd. Ich hatte gehört das Schwangerschafte mit ihren Hormonen manchmal ziemlich anstrengend sein konnten.
Ich seufzte erleichtert als sie - ENDLICH - zusagte ins St. Mungo zu gehen. Zum Glück! Ich hätte nicht gewusst, was ich sonst hätte machen sollen. "Okay, das Oma-Parfum bekommst du.", sagte ich und grinste leicht.
Dann sah ich sie jedoch empört an. "Darf ich es wenigstens erfahren? Ich halte auch den Mund! ich sags dir nicht!", versprach ich. Ich könnte jetzt unmöglich noch 9 Monate warten.
Dann blickte ich auf meine Uhr und sprang praktisch vom Sofa auf.
"Wenn ich nicht will, dass die Uni mich aussperrt und mein Mitbewohner mich hasst, weil ichihn mitten in der Nacht wecke, sollte ich mich vielleicht besser auf den Weg dahin zurück machen. Aber wir reden noch mal, ja?", sagte ich dann zu ihr.
"Und wenn du ins St. Mungo gehst, komme ich mit.", setzte ich noch hinterher und lief dann Richtung Ausgang des Slytherin Gemeinschaftsraums. Kurz vor dem Ausgang drehte ich mich noch einmal um.
"Schlaf schön, Bonnie.", sagte ich noch und ging dann.

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