Ein kleines Turmzimmer

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Peeves

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Poltergeist Verified

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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Peeves on 12/17/2017 08:55 PM


-----> PEEVES KOMMT!!!!

Weil mir langweilig war, flog ich einmal quer durch das ganze Schloss. Ich hatte eine riesige Wasserladung bei mir, die ich nicht scheuen würde zu benutzen. Im Turmzimmer erwischte ich 2 Schüler.
"Na na", quietschte ich laut und sah die beiden Turteltauben an. "Hier ist ja ganz aufgeheizte Stimmung. Da muss ich doch mal abkühlen!" Und damit begann ich meine Wasserladungen auf die beiden Täubchen zu versprühen.
jjj

Und schwupps verschwand ich wieder.

---> Peeves Out

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GYAHAHAHAHAHAHAHAHAHA

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Adyn
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Adyn on 12/16/2017 10:58 PM

Dass sie auf seine Bemerkung einging und ihren Humor einfließen ließ, bestätigte den Ravenclaw darin, der richtigen Dame den Hof zu machen. Optik war eine Sache, doch wenn er etwas leiden konnte, dann war es eine heitere Stimmung, guter Humor und etwas Grips. Eine gute Mischung halt. Eine feste Freundin musste nicht nur mit ihren Lippen herhalten, sondern sollte zugleich eine der besten Freundinnen sein. Bei Mackenzie machte er sich diesbezüglich keine Sorgen. Dennoch lachte er lauter auf und winkte kurz mit der Hand die Antwort ab. "Hallo, Burgen sind viel cooler als Schlösser!" Vermutlich war es eine Antwort, die man von einem Mann erwarten musste, aber das etwas Rustikalere hatte ihm stets besser gefallen. Es weckte eher Erinnerungen an mutige Ritter, schwere Überlegungen, Ale und harschem Wind, der das Gemäuer an den üblichen, britischen und irischen Regentagen traf. Schöne Kleider und viel Deko waren wohl eher etwas für Mädchen.
"Du solltest mal aufs Land fahren und dir da die Ruinen ansehen...das hat echt was. Wenn du mal bei mir bist, kannst du dir Blarney Castle zu Gemüte führen", sagte er, während er alles auspackte und damit ihr anscheinend eine noch größere Freude bereitete, als allein mit der Auswahl dieses Backortes, den sie vorher noch nicht gekannt hatte. "Die haben dort sogar einen echten Poltergeist, aber nichts geht über Peeves." Bei dem Gedanken an den wirren, gehässigen Geist, der ein Rad ab hatte, musste er einfach einmal seufzen und den Kopf schütteln. Ja, der andere Geist verfügte nicht über diese orientalisch wirkenden Schuhe und bunte Kleidung, sondern wirkte schauderlicher, aber Peeves war eben einmalig.
Ein Finger wanderte vor seinem Mund und suggerierte ihr, dass Geheimnisse Geheimnisse bleiben mussten. "Ich habe halt meine Talente", flüsterte er geheimnisumwoben und zwinkerte ihr noch einmal zu, um das zu unterstreichen, als sie bereits im Planungselement war und sich alles durchdachte. Den Kopf leicht schieflegend und mit einem amüsierten und zufriedenen Schmunzeln richtete er seine nächste Frage an sie: "Meinst du, du bekommst etwas damit hin?" Also wir. Also sie beide. Schwierige Sache mit dem Pärchenkram.

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Mackenzie
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Mackenzie on 12/06/2017 12:37 AM

"Sehr schön", sagte Kenzie und klatsche einmal kurz in die Hände. "Dann Ärmel hochkrempeln! Wir wollen die Hauselfen ja nicht mit beschmutzten Hemden verärgern!" Das war viel mehr ein Scherz gewesen und deswegen musste sie jetzt auch lachen. Dennoch krempelte sie ihre Bluse hoch. Wahrscheinlich half das aber wenig. Lebkuchenhäuser waren klebrig und das war sie sicher am Ende auch.
Gerade wollte sie antworten, da redete aber Adyn weiter. "Also kein Prinzessinenschloss?" Sie sah ihn erwartungsvoll mit großen Augen an. Sie war zwar nicht in der Theater-AG, aber diesen kleinen schauspielerischen Akt bekam sie dann doch nicht nicht. Wie als würde sie nachdenken, tippte sie sich an ihr Kinn. "Na dann müssen wir wohl einfach drauflosbacken und schauen was daraus wird." Sie beobachtete wie er verschiedene Lebkuchenplatten auspackte. "Wo hast du die denn her?" Konnte man sowas kaufen oder hatte er seine Beziehungen bei den Hauselfen spielen lassen? Beides wäre denkbar. Sie trat näher an ihn heran und packte nun einiges mit ihm aus. Puderzucker, jede Menge Schokolinsen, Gummibärchen und dergleichen. Dann entdeckte sie kleine Minz-Schokoladentafeln. Sofort griff sie danach. Sie liebte sowas? Hatte er daran bewusst gedacht? Zumindest eigneten die sich auch als Dachplatten... aber um so mehr eigneten sie sich für Kenzies Magen.

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Adyn
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Adyn on 12/06/2017 12:28 AM

Ihm war es natürlich ebenso wichtig, dass sie von niemandem hier gestört wurden, doch das behielt er nun besser für sich. In seiner guten Laune und in dem Zustand der Wärme und des angenehmen Gefühls, weil sie hier war, reichte ihm bereits  die nonverbale Kommunikation. Sie strahlte nämlich ebenso etwas Positives aus, was wohl an der positiven Überraschung lag. Dennoch bildete er sich mutig ein, dass es vielleicht noch an etwas Anderem lag.
Aber genug davon. Adyn krempelte sich die Ärmel hoch und schlug die Handflächen einmal gegeneinander. "Gerne", gab er ihr zu verstehen und zeigte damit seine Bereitschaft. Das würde sehr wahrscheinlich sehr klebrig werden.
"Also, du als Vorzeige-Ravenclaw hast doch bestimmt Ahnung und einen Plan davon, wie das Resultat aussehen soll, oder?", fragte er sie und lachte kurz einmal herzlich auf und sagte dann etwas, was wohl nicht so zu erwarten gewesen wäre. "Schmink dir das ab, denn Lebkuchenhäuser sind immer Unikate und es wird nie genau so, wie man es will..." Sondern besser. Oft zumindest. Nein, vermutlich hatte sie erwartet, dass er ihr sagte, dass sie das Bild vor ihrem geistigen Auge tanzen lassen sollte oder so. Aber nein, er wollte lieber etwas mit ihr machen, was natürlich aussah und was sie in dem Moment entwarfen, weshalb er nun auch schon einmal die Materialien auspackte und davon nicht zu wenig. Er wusste ja nicht, was sie wollte.

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Mackenzie
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Mackenzie on 12/06/2017 12:19 AM

Natürlich hatte sie erst geglaubt, dass sie in die Küche gehen würden, als Adyn sein Versprechen wirklich wahrmachen wollte und mit ihr ihr erstes Lebkuchenhäuschen backen wollte. Doch als er vor der Schulsprecherin trat, um sie abzuholen, hatte er einen Korb in der Hand und sie war doch wirklich überrascht, dass er wohl eine andere Idee hatte. Doch Mackenzie ließ sich nur zu gerne darauf ein. Als er ihr geschrieben hatte, hatte sie sich wahnsinnig gefreut. Anscheinend lag ihm was an ihr und umgekehrt war es genauso.
Gemeinsam erklommen sie die Stufen bis sie vor einer Tür stehen blieben. Mackenzie war tatsächlich noch nie hier gewesen, dabei konnte man hier wohl auch mal seine Ruhe haben. Den Ort würde sie sich defintiv merken.
Als der junge Ravenclaw die Tür öffnete schlüpfte sie an ihm vorbei. Neugierig sah sie sich um. Es wirkte wirklich gemütlich. Knarzend schloss Adyn die Tür und so hatten die Beiden nun ihre Ruhe. "Gute Idee von dir! Hier stören wir sicherlich keinen." Und es würde sie auch keiner stören, aber das behielt sie lieber für sich.
Nachdem sie sich etwas umgesehen hatte, nickte sie nur. "Ich bin auch gar nicht so pingelig", gab sie ihm zu verstehen und schenkte ihm ein Lächeln. Er lächelte verschmitzt und das Lächeln mochte sie an ihm wirklich gerne. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu und nahm ihn den Korb aus der Hand. "Na wollen wir direkt loslegen?" Sie war doch etwas aufgegregt, wollte sie doch schon immer ein Häuschen backen.

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Adyn
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Adyn on 12/05/2017 11:57 PM

Mackenzie & Adyn
Am Nachmittag


Es kam dem Ravenclaw so vor, als sei es schon viel zu lange her, dass sie gemeinsam im Honigtopf und im Drei Besen gewesen waren. Zwar flog die Zeit in der Weihnachtszeit immer enorm, allerdings hatte er dennoch das Gefühl, etwas zu wenig von der Schulsprecherin zu bekommen. Ihr das so zu sagen, klang vermutlich so, als wäre er ein Stalker, weshalb er es lieber ließ, aber denken konnte er es ja.
Deshalb freute er sich auch umso mehr, als er sie abholte und überraschenderweise nicht tief nach unten führte, sondern vom Ravenclawturm eher zu einem anderen Turm wechselte, an dem sich eine dünne Treppe hochschlängelte, die aber für die Braunhaarige und ihn mit dem Essensgepäck gerade noch so reichte.
Als sie endlich oben waren, schob er knarzend die dunkle Tür auf. "Keine Sorge, alles ist hygienisch und wunderbar. Ich habe extra noch ein paar Zauber rausgesucht", gab er ihr zu verstehen und schloss die Türe hinter ihnen beiden. Natürlich hatte er auch daran gedacht, sie wieder in die Küche zu entführen, doch wollte er den Elfen nicht wieder Platz rauben und vielleicht machte er sich ja Hoffnung, dass ein bisschen Zweisamkeit mit der Aussicht über das Gelände nicht schlecht sein würde. Wenn sie wusste, was er meinte.
Zumindest ließ er ihr den Vortritt, weshalb er auch mit einem leicht verschmitzten Lächeln auf dem Mund hinter ihr wartete.

Reply Edited on 12/05/2017 11:58 PM.

Sasha
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Sasha on 05/23/2017 11:11 PM

Sein Kuss versprach mir so viel. Liebe. Treue. Sicherheit. Mein Herz ging mir auf und ich schmiegte mich an ihn. Er hielt mich fest und ich lächelte nur. Alles was ich wollte, wa das hier. Ich wollte von ihm festgehalten und geliebt werden. Bei ihm sein und mein Leben mit ihm verbringen. Mehr brauchte ich nicht. Mehr würde ich nie brauchen. 
Ich hob den Kopf überrascht, als er mir sagte, dass er nicht wieder zurück nach Durmstrang fahren würde. VErständlich, er war danach ja auch frei. Und ich auch. Ich lächelte und nickte. "Du musst mich nicht festhalten. Ich bleibe freiwillig bei dir." Ich lächelte ihn an. Das müsste ich noch meinen Eltern sagen, aber sie würden es schon verkraften. Ich erschauderte bei dem Gedanken, dass wir dann zusammen in unsere Zukunft starten könnten. Bis dahin sollte ich mir auch dringend überlegt haben, was ich nach dem Abschluss machen wollte, außer mt ihm zusammen zu sein.
Ich hörte einen Ruf und ich zog eine Augenbraue hoch. Ich erwiderte seinen Kuss und seufzte dann auch. "Ich will nicht dass du gehst", gestand ich ihm und spürte mein Herz sich leicht zusammen zog. "Sie sind hier nicht nett zu mir." Auch ein paar Wochen könnten hier zu einer Ewigkeit werden. Doch der Ruf erschallte erneuter. Drängender dieses Mal, wie mir schien. Ich löste mich sehr widerwillig von meinem Liebsten und drückte ihm noch einen Kuss auf die Lippen.
Während Mishka die Treppe herunter stieg, stand ich oben an der Treppe. An der Hälfte hielt ich es niht mehr aus. Ich eilte die Treppe ihm hinterher und er drehte sich nochmal zu mir und ich küsste ihn. Sanft. INtensiv. Liebevoll. "Ich liebe dich", hauchte ich und ließ ihn wieder los. Verlegen lächelte ich und dann mussten wir uns wirklich trennen. Ich lief wieder nach oben in mein Turmzimmer und legte mich mit einem breiten Lächeln ins Bett. UNd zum ersten Mal seit Wochen schlief ganz ruhig und ohne Probleme ein.

CUT

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Mikhail

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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Mikhail on 05/23/2017 12:36 PM

Ich sah auf ihren kleinen Finger hinab und musste einfach leise in mich hinein lachen. Man mochte denken, was man wollte, dass es kindisch war vielleicht. Aber ich verstand sehr wohl was es bedeutete sich nach Sicherheit zu sehnen. Trotzdem fasste ich nicht ihren Finger, sondern ihr Handgelenk, zog sie sanft an mich heran und legte die Lippen auf ihre. Sie wollte einen Schwur, dass ich sie liebte, dass ich bei ihr bleiben würde..? Sie bekam ihn. Ganz ohne kleinen Finger. 
Als der Name Kizzy fiel wurde mir so einiges klar. Daher wehte also der Wind! Meine kleine Zigeunertante hatte mal wieder nicht die Finger davon lassen können dem Glück und dem Frieden ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Mit einem leisen Seufzen legte ich die Arme um mein Mädchen und hielt sie fest an mich gedrückt. Nichts und niemand sollte mich mehr davon abhalten sie bei mir zu haben, ganz besonders ich selbst nicht. 

Dann sagte sie es. Zum ersten Mal ganz..... und mir war als blühte mir das Herz auf. Für einen Moment musste ich die Augen schließen, nur um mir klar zu machen, dass ich wirklich gehört hatte was sie sagte. Wie sehr ich dich liebe. 
Ich liebte sie. Wie keine Andere. Vielleicht war es wahnsinnig, vielleicht würde es nicht mal gut gehen, aber ich liebte sie. Hätte sie am liebsten hier und jetzt einfach entführt und geheiratet. Aber das war nur der Übermut und ich wusste es. Wenn ich sie heiraten würde, dann bedacht.... und in aller Schönheit die sie sich vorstellte. 
"Saska, wenn alle Prüfungen geschrieben sind und das Schiff ablegt, werde ich nicht darauf sein. Ich bleibe hier. In diesem seltsamen Land. Und wenn es dir recht ist will ich die Arme um dich gelegt haben während ich dem Ganzen nachsehe. Dann können sie uns in Erinnerung behalten egal was sie von uns halten. Oder ob sie es wollen oder nicht.", raunte ich ihr verschwörerisch zu und küsste sanft ihren Scheitel.  

Von der Treppe hinauf her drang ein Geräusch hinauf als hätte sich ein Käuzchen in die Gänge verflogen. Ich schaute auf... und wusste was das bedeutete. Milosz witterte Ärger im Anrollen. Ich seufzte tief und geschlagen bevor ich die Finger unter Alexandras Kinn legte und es sanft anhob. Mein Blick war wehmütig als er ihren traf, am liebsten wäre ich doch die ganze Nacht hier bei ihr geblieben. Aber was nicht ging, das ging nicht... wenn das alles hier vorbei war, dann würde auch das endlich vorbei sein. 
Still lehnte ich mich wieder zu ihr hinunter und küsste sie noch einmal. Länger als bisher, weicher, ehrlicher.
"Wir schaffen das.", flüsterte ich ihr zu. "Nur noch ein paar Wochen." 

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Sasha
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Sasha on 05/16/2017 07:12 PM

Ich spürte den Druck seiner Hand, als ich unsere Finger miteinander verschränkte. Ich spürte mein Herz so schnell klopfen, als würde es mir jeden Moment aus der Brust springen wollen. Ich war mir sicher, dass er es hören konnte. Das er merkte, wie viel mir dieser kleine Moment hier bedeutete. Einfach, dass er zu mir gekommen war, machte all das was passiert war, beinahe wett. Und auch wenn es fies war, so war ich froh, dass Nikolaj mir das Herz gebrochen hatte, denn sonst wäre ich Mishka niemals so nah gekommen, wie jetzt. Ich hatte gelitten. Er hatte gelitten. Und doch hatte uns dieser Schmerz vereint und zu etwas größerem gebracht. Etwas Tieferen. 
Erleichtert lächelte ich, als er mir sagte, dass er nie wieder gehen würde. Und mich auch nie wieder wegschicken würde. Ich erschauderte und schloss die Augen, als er meine Hand hob und mir einen Kuss auf die Hand drückte und sein Gesicht daran schmiegte. Es ließ mein Herz flattern und meine Wangen röten. Dann löste ich unsere Hände und hielt ihm meinen kleinen Finger hin. Ich hätte ja auch die andere Hand genommen, aber die war noch lecht lediert und deswegen wollte ich sie nicht wirklich benutzen. "Kleinerfingerschwur?", fragte ich mit einem schüchternen Lächeln. 
"Ich möchte auch nicht mehr weggeschickt werden." Es war schlimm gewesen, aber jetzt zählte es nicht mehr. Der Moment hier zwischen uns war innig und hoffte, dass er nicht enden würde. Was irsinnig war, aber dennoch war nichts gerade wichtiger als er. 
"Meine Eltern sind nicht einfach", meinte ich leise. "Sie sind streng und erwarten viel. Aber ich... Es ist mir egal was sie sagen. Mehr können Sie mir nicht wegnehmen." Ich lächelte ein bisschen traurig, trat weiter zu ihm, schlang meine Arme um seine Brust und schmiegte mein Gesicht an seine Brust. Beruhigend atmete ich seinen Geruch ein. Er war so intensiv, wie damals im Bett. Beruhigend lullte mich seine Gegenwart ein und ich seufzte ein bisschen auf. Unsere Leben wurde durch so schwere Schicksalschläge miteinander verwoben, dass ich mir sicher war, dass niemand uns trennen würde. 
"Wenn deine gesamte Familie, so wundervoll ist, wie Kizzy, dann lerne ich sie gerne kennen", meinte ich und hob den Kopf. Ein Lächeln lag auf meine Lippen. "Aber ich verspreche dir, dass du mich nie wieder gehen lassen musst. Ich werde nach der Abschlussprüfung darauf warten, dass du mich abholst. Dass wir dann zusammen verschwinden. Dass jeder sehen kann, was du mir bedeutest." Ich wurde wieder ein bisschen rot. "Mishka, ich will dass jeder sieht, wie sehr ich dich liebe." Ich hatte es gesagt und es machte mich glücklich, wobei es auch komishc war, weswegen ich mein Gesich wieder an seiner Brust vergrub.

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Mikhail

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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Mikhail on 05/16/2017 03:09 PM

Die Tür öffnete sich und ich konnte sie ansehen. Sie hatte mich gehört, ich wusste es. Ich hatte nicht mit einer Wand gesprochen, nur mit einer Tür. Hatte mich nicht in den Wind geöffnet wie ich es befürchtet hatte. Sie war bei mir geblieben, nur Zentimeter entfernt... es war kindisch, aber es nahm mir einen Stein vom Herzen. 
Sie und ich.... solche Dinge hatte ich immer belächelt. Ein erwachsener Mann, der sich in eine Schülerin verliebte, ein halbes Kind. Verschaute? Ja, das mochte an der Attraktivität liegen. Mit ihr schlief, auch das. Sich aber ernsthaft zu verlieben. Das war mir so absurd vorgekommen, so unglaublich dämlich und unreif. Und jetzt stand ich hier. Eines Besseren belehrt.
Und ihre Worte.... sie waren erwachsen und utopisch zugleich. Wer gab uns die Gewissheit, dass wir nicht nur unserer Nähe erlegen waren? Ich meiner Sehnsucht nach Zärtlichkeit, ihrer glanzvollen Schönheit, ihrer filigranen Zerbrechlichkeit und ihrer brennenden Leidenschaft. Und sie einem Mann, der an ihrer Seite war wo doch sonst niemand bei ihr war; der Vorstellung dessen was ihr in ihrem unsicheren Leben fehlte. Unsere Beziehung war krank. Aber wunderschön. Und ich wollte keine Sekunde davon missen.

Als ihre Finger sich mit meinen verschränkten griff ich einfach zu. Zu spät für Versteckspiele, zu spät um darüber nachzudenken ob es nicht doch die Veela in ihr war. Sollte es so sein, dann würde es so sein. Und ich würde damit leben wenn es soweit war, wie ich jetzt mit meiner Ehe lebte. Solange würde ich glücklich sein. Mit ihr. Weil ich wusste wie glücklich ich an ihrer Seite war. Das war nicht nur Sex gewesen zwischen uns.... wir hatten uns geliebt, wie man so schön sagte. Und mein Herz war aufgegangen, dass die ganze Welt hinein gepasst hätte.
"Ich werde nicht wieder fort gehen.", versprach ich ihr leise und hielt ihren Blick, damit sie sah wie ernst es mir war. "Und ich werde dich auch nicht noch einmal gehen lassen."
Das war der schmerzhafteste Moment gewesen: Sie aus dem Zimmer gehen zu sehen, ihr folgen zu wollen.... es mir aber zu verbieten. Nur noch wenige Wochen... und all das würde hinter uns liegen. Wer uns dann noch verachtete, der sollte es tun. Es würde mir am Allerwertesten vorbei gehen. 
Langsam hob ich ihre Hand in meiner an die Lippen und küsste sie zärtlich. Drückte einen kurzen Moment das Gesicht daran und dankte allen Göttern die es gab oder nicht, dass  ich sie nicht verloren hatte in diesem Sturm, der umher gefegt war.

"Wenn das alles hier vorbei ist, Saska. Wenn das alles ein Ende hat, dann werde ich dich entführen und nie wieder freigeben.", erwiderte ich auf ihre letzten Worte. "Ich werde zu deinen Eltern gehen. Mit ihnen darüber sprechen. Ich werde dich meiner Familie vorstellen, wie es sich gehört. Und wenn sie Zetern und Mordio brüllen, dann lasse ich sie hinter uns. Weil ich weiß, dass es Wahnwitz ist. Aber es ist mir egal." 

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