Ein kleines Turmzimmer

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Maxx
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Maxx on 11/01/2016 12:09 PM

Ich wartete auf ihre Erlaubnis und musste zugeben, dass es seltsam war, dass sie scheinbar Angst vor mir hatte. Das war eigentlich mein Part und verunsicherte mich ein wenig. 
Als sie mir dann ihren Arm langsam hinhielt, schob ich vorsichtig ihren Ärmel hoch und fuhr mit der Spitze meines Zauberstabs knapp über die Haut, während ich leise den richtigen Zauber murmelte. Die Haut schloss sich und das Blut saugte ich mit einem kurzen "Tergeo" von ihrem Ärmel und ihrer Haut.
Dann rutschte ich wieder zurück und packte meinen Stab weg.
"Ich ... ähm ... wenn du reden möchtest...", ich machte eine unsichere Bewegung mit der Hand. Sie war so still, das machte mich nervös.  

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Rosalie
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Rosalie on 11/01/2016 07:44 PM

Reden? Reden war ganz schlecht. Dann würd eich gemein sein müssen. Schweigen war so viel einfacher! Also schüttelte ich verhemmt den kopf. Nicht reden nur nicht reden! Ich versuchte einen dankbaren blick der aber mehr zu einem ängstlichen blick wurde. was jetzt? Was würde er jetzt tun?  Ich zog meinen Arm wieder an mich und drückte ihn fest an mich wie ein Stofftier oder so. Der Junge war nett. Aber ich durfte nicht nett sein. Nicht zu ihm!

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Maxx
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Maxx on 11/02/2016 04:52 PM

Verwirrt runzelte ich die Stirn, ließ es aber dabei, denn dieses Slytherin-Mädchen war so anders als die, die ich kannte. Sie verwirrte mich zutiefst mit ihrem Verhalten. 
Normalerweise war ich nämlich derjenige, der wie ein scheues Reh aus der Wäsche schaute und nicht mein Gegenüber.
Aber anschweigen war auch keine Option, da fühlte ich mich kribbelig und nervös.
"Was ... ähm, warum willst du denn nicht...reden?"
Einen Grund zu nennen konnte ja nicht so schwer sein, oder?  

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Rosalie
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Rosalie on 11/02/2016 05:40 PM

Ich durfte nicht mit ihm reden! Ich schüttelte wild meinen Kopf bis mein Blick auf mein Buch viel und auf meine selbstaufüllende Schreibfeder. Vater hatte nur gesagt ich durfte nicht mit Blutsverrätern reden. Von schreiben hatte er nie gesprochen oder? Nein daran könnte ich mich erinnern. Blitzschnell schnappte ich mir mein Buch und die Feder und schrieb ein einziges Wort: Erziehung, prangte nun auf dem rand der aufgeschlagenen Seite in krakeligen schwarzen lettern. 

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Maxx
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Maxx on 11/03/2016 06:10 PM

Als sie mir ihr Gekrakel hinhielt, runzelte ich die Stirn. Erziehung? 
Dann fiel es mir ein. Na klar. Reinblüter wurden auch heutzutage anders erzogen. Feindlich gegenüber allen, deren Blut nicht rein war. Aber Moment.
"Ich bin Reinblüter", fiel mir ein. Oder bezog sich ddie Erziehung auf Leute aus andren Häusern. Misstrauisch beobachtete ich sie. Dass sie keine Anstalten machte, mich anzugreifen, war schon mal gut.
"Oder sprichst du auch mit anderen Häusern nicht?" Wenn ich es mir recht überlegte, wäre das ziemlich bescheuert, wenn man die vielen Gruppenarbeiten mit einbezog.  

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Rosalie
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Rosalie on 11/03/2016 08:15 PM

Ich setzte erneut die Feder an: Andere Häuser = Blutsverräter. Alles was nicht rein = Wertlos. Ich sah ihn traurig an. Er war wirklich nett und ich hatte mich bis zum ende geweht zu glauben was mein Vater sagte. Bis zum ende hatte ich wiedersprochen aber irgendwann brach jede Seele. Bei dem gedanken schweifte mein Blick kurz ab doch ich wollte jetzt keinen Gedanken nachhängen und versuchte mich wieder auf den Hufflepuff zu kontzentrieren. 

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Maxx
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Maxx on 11/05/2016 04:09 PM

Okay...jetzt warf ich ihr einen schiefen Blick zu. 
Ich war zwar ein Hufflepuff, aber Reinblut. Musste beides da stimmen, Haus und Blutstatus, damit sie mit jemandem sprechen durfte?
"Das ist dämlich", gab ich ungewohnt direkt von mir und kaute wieder nervös auf meinem Piercing. "Denkst du wirklich, ich würde petzen? Davon abgesehen kenn ich nichtmal deinen Namen."
Oh Merlin, was redete ich denn? Ich hatte aus der Vergangenheit gelernt, Slytherins nicht zu reizen.
Naja, ich würde Yana lossschicken, wenn dieses Mädchen mir wehtat. Yana war meine Lösung.  

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Rosalie
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Rosalie on 12/05/2016 08:35 PM

(cut meinetwegen ich gebe zu ich habe das play vergessen *shame*)

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Maxx
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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Maxx on 12/07/2016 05:24 PM

~Thread frei~

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Mikhail

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Re: Ein kleines Turmzimmer

from Mikhail on 05/08/2017 03:51 AM

"Gyula, du bist der dümmste Hund, den ich jemals in meinem Leben gesehen habe!", zischte eine Stimme auf dem Treppenabsatz der schmalen Treppe den Turmzimmer hinauf. "Denkst du mal einen Moment vernünftig?! Was ist mit dem armen Mädchen? Hat sie nicht genug Ärger am Hals?!"
"Milosz. Ich weiß, dass es verrückt ist, glaub mir, es ist völlig verrückt, aber ich verspreche dir: Nur heute Nacht. Ich tue nichts, ich rede mit ihr... will nicht, dass sie so wird wie ich.", antwortete ich meinem alten Freund, der mich ansah wie ein Psychiater und nicht wie ein Heiler. Es hatte Einiges gebraucht ihn zu überreden in das nächtliche und völlig still da liegende Schloss überzuwechseln, trotz der scharfen Worte der Nurejewa. Aber er war ein wahrer Freund... und war doch mit mir gekommen als er merkte, dass ich nicht aufzuhalten war. Bittend sah ich ihn an und er verzog das Gesicht.
"Geh schon, du liebeskranker Köter.", grollte er, dann bezog er Position und hielt Wache für mich ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen.

Viel Zeit würde mir nicht bleiben, so oder so, also stieg ich so schnell es ging die Stufen hinauf bis an die unscheinbare Tür des Zimmers in welchem man Alexandra notdürftig einquartiert hatte. Ein Turmzimmer.... seltsam poetisch für die sonst so sachliche Lehrerschaft. Ganz sacht legte ich das Ohr an das Holz und hörte das Knarzen im Raum dahinter. Ein Stuhl, sie war also da. Aber war sie allein? Eine halbe Ewigkeit lauschte ich, erst dann klopfte ich vorsichtig und leise an die Tür.
"Alexandra....? Saska.... bitte, mach auf, ich muss... wir beide müssen reden."
Ich wagte kaum die Hand an die Tür zu legen. Einfach die Türklinke hinunter zu drücken und hinein zu stürmen, das wagte ich nicht. Dazu war ich nicht hier; um sie zu bedrängen. Aber seit man sie ausquartiert hatte, seit die Gerüchte herum gingen, seit klar war was geschehen würde... kreiste in meinem Kopf jeder Gedanke nur noch um das was sie mir im Krankenflügel gesagt hatte. 

Natürlich wusste ich, dass man uns im hohen Bogen hinaus werfen würde, wenn jemand mitbekam, dass ich hier war. Wie sah das auch aus? Es brauchte nur eine undichte Stelle, irgendwen, der es Kuszenow steckte und wir beide würden unseres Lebens nicht mehr froh.
Aber ich konnte nicht anders. Alles was ich tat war so farblos, so getüncht und hässlich geworden. Und der Wunsch hierher zu kommen, zu sprechen immer größer. Ihr in die fuchsteufelswilden Augen zu sehen. In diese Augen, die so bitter gewesen waren als wir das erste Mal länger sprachen... und so leidenschaftlich kämpferisch als man sie fort brachte.
"Saska, bitte.", wiederholte ich noch einmal. Fast flehend.... 

MIK_LOVE_SIGNI.png

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