Costa Coffee

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Jean
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Re: Costa Coffee

from Jean on 04/20/2017 11:22 PM

"Das klingt doch gut", meinte ich, als wir zu einem freien Tisch gingen und uns setzen. 
Ich konnte nur wieder denken, wie viel Glück er hatte, so frei zu sein. Denn das was er beschrieb, das klang für mich genau danach. Freiheit.
"Wanderer find ich gar nicht so übel, fehlt vielleicht nur noch ein Zusatz. Vielleicht irgendwas was zu eurem Musistil passt", schlug ich vor, "Habt ihr euren Stil schon gefunden?"
Ich nahm die Karte, die mir Fynn reichte mit einem Lächeln entgegen und blätterte darin herum. Ich war ein wenig unschlüssig. Ich trank gerne Kaffee, aber irgendwie hatte ich auch Lust auf eine heiße Schokolade. Vielleicht sogar mit Sahne?
Andererseits könnte ich auch ein Stück Kuchen essen...
"Irgendwie kann ich mich nicht so recht entscheiden", sagte ich achselzuckend und blickte Fynn an, "Was meinst du? Kaffee und Kuchen oder eine heiße Schokolade mit viel Sahne?"
Das wirklich positive an meinem strikten Trainingsplan war, dass ich mir durchaus auch mal eine Zucker und Kalorienbombe leisten konnte. So schnell setzte ich keinen Speck an.
Ich überlegte einen Moment, ob ich mich ein wenig Älter machen sollte, als ich war, als Fynn fragte, ob ich noch zur Schule ging.
Ich vermutete, dass er nicht viel Älter war als ich, aber vielleicht war ich ihm ja doch zu jung. Doch ich beschloss, dass ich mir zu schade war, zu lügen.
"Ja, ich geh noch zur Schule", meinte ich in möglichst neutralem Tonfall. "Wie alt bist du eigentlich?"
Netterweise war es ja nur bei Frauen unhöflich nach dem Alter zu fragen, also konnte ich das Thema ja auch gleich mal ansprechen. Mit 16 war ich nun wirklich nich soooo jung.
In diesem Moment klingelte mein Handy, ich zog es aus der Tasche und sah, dass es mein Dad war.
"Oh Sorry, da muss ich kurz rangehen", meinte ich und warf Fynn einen entschuldigenden Blick zu.
Das Telefonat dauerte nur ein bis zwei Minuten und ich war besorgt. Mein Vater war momentan sowieso nicht allzu gut drauf und er hatte sehr besorgt geklungen. Ich hatte nicht genauer nachgefragt, sondern einfach gesagt, dass ich natürlich sofort in die Nighthunter Academy kommen würde.
"Es tut mir leid, ich muss jetzt gehen", meinte ich etwas zerknirscht, nahm mir aber einen Stift aus meiner Tasche und schrieb meine Handynummer auf eine Serviette.
"Wenn du magst, holen wir das ein anderes Mal nach. Ruf mich gerne an!"
Dann verabschiedete ich mich und machte mich auf den schnellsten Weg zu meinem Vater.

~ Cut 

Reply Edited on 04/23/2017 12:54 AM.

Yara
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Re: Costa Coffee

from Yara on 05/03/2017 01:26 PM

YARA & ALARIC

 

Es war gut drei Tage her. Drei Tage, dass meine Welt sich gänzlich auf den Kopf gestellt hatte. Drei Tage, dass ich blutend und mit einer angeknacksten Hand im St. Joseph aufgetaucht war und einen Mann für meine Verletzungen verantwortlich gemacht hatte, weil ich mich nicht getraut hatte das zu erzählen was wirklich passiert war. Mal ganz im Ernst wer würde mir denn schon glauben? Ich hatte diese Wesen übrigens gegooglet und war auf die komischsten Seien gestoßen. Hexenzirkel und Wahrsager- Leute die aus meinen Teeblätter lesen würden und all so ein Blödsinn. Deshalb hatte ich beschlossen es einfach zu vergessen. Wahrscheinlich hatte ich einfach nur phantasiert. Solche Wesen und komisch gekleidete Menschen gab es nicht. Wahrscheinlich hatte ich dem einen Polizisten der mir hatte helfen wollen, ordentlich eins auf die Nase gegeben, aber da ich mir sein Gesicht sowieso nicht gemerkt hatte war mir das auch egal. Das Auto hatte die Versicherung übernommen und ich war nicht wegen Fahrerflucht angeklagt, schließlich hatte ich unter Schock gestanden blablabla...
Deshalb hatte ich beschlossen mein Leben gänzlich normal weiter zu führen. Mal von der Schiene um mein rechtes Handgelenk abgesehen. ber da hätte ich es auch ohne Autounfall geschafft mir irgendwann mal was zu knacksen insofern nur halbsoschlimm. Jetzt saß ich im Starbucs und beobachtete das Menschentreiben auf den verregneten Straßen Londons anstelle vond er Präsentation die ich über Perserkönig Ismail den 2. und sein Innenpolitik halten sollte. Aber es war viel spannender zu beobachten wie die Londoner durch den Regen hasteten und dabei trotzdem irgendwie stilvoll aussahen. Nebenbei nippte ich an meinem chocolate Mokka und hätte es fast geschafft eben diesen über meine ganzen schriftlichen Unterlagen zu kippen, da ich mit der Schiene um das Handgelenk noch weniger geschickt war, als so schon. Ein Schaten fiel auf meine Notizen und ich blickte auf und sah in das attraktive Gesicht eines Mannes, der zu mir hinab lächelte. Irgendwie kam er mir bekannt vor. Diese stechenden blauen Augen riefen eine Erinnerung wach, doch sie war zu verwachsen um sie gänzlich zu erkennen, deshalb verwarf ich sie. Was machte den so ein Schnuckelchen vor meinem mit Lernkram übersähten Tisch. Erst jetzt bemerkte ich, dass er mich angesprochen hatte, während ich nur gestarrt hatte. Sofort stieg mir das Rosa den Hals herauf und seine Worte kamen bei mir an. "Ähm ja natürlich setzen sie sich doch." meinte ich und versuchte eilig Platz zu schaffen, damit er sich setzen konnte

 

Die letzten Tage waren eher mies gewesen. Mein Chef hatte mich ordentlich runtergeputzt, als er davon erfahren hatte, dass mir die Muggelfrau vom Unfall mit den Hippogreifen entwischt war.
Heute morgen erst hatte er mir klar gemacht, dass ich die Sache entweder schnell in Ordnung brachte oder meinen Job los war. Meine Stimmung war dementsprechend genauso trüb wie das Wetter.
Über ihr Auto hatte ich herausgefunden, wer die Frau war. Yara June Shepart. Und nun hatte ich sie auch mit einem kleinen Zauber aufspüren können.
Ich lief direkt auf das Starbucks zu, in dem sie sein musste. Ich hatte mich extra unaufällig angezogen, komplett muggeltaugliche Kleidung. Inzwischen hatte ich das ziemlich gut drauf.
Mit etwas Glück würde Miss Shepart mich nicht gleich als den Mann erkennen, den sie vor drei Tagen getroffen hatte und das würde es mir wesentlich einfacher machen, den Job zu Ende zu bringen.
Ich lief durch den Regen, betrat das Cafe und zog mir die Kapuze vom Kopf. Als ich mich umsah, erkannte ich die Wildkatze an einem der Tische. Ganz meinem Plan folgend, bestellte ich mir erst einmal einen Kaffee, dann ging ich zu ihr.
"Entschuldigung, kann ich mich zu ihnen setzen?", fragte ich sie lächelnd. Da viele Menschen anscheinend vor dem Regen hier rein geflohen waren, war es auch legitim, dass ich mich zu ihr setzen wollte. Fast alle Tische waren schon besetzt. Praktisch.
Jetzt wo ich Zeit hatte, die Frau genauer anzuschauen - und sie nicht panisch und blutverschmiert war - fiel mir erst auf, dass sie wirklich hübsch war. Zu schade, dass es mir verboten war, nach dem ich ein Gedächtnis manipuliert hatte, mit der Person weiter in Kontakt zu stehen. Falls der Spruch nicht gut genug ausgeführt war, würde dies nur dazu führen, dass Erinnerungen zurückkamen und das wollte man vorbeugen.
Es war schon irgendwie süß, wie Yara die Röte in die Wangen stieg und mein Lächeln wurde umso breiter. Dann setzte ich mich zu ihr.
"Wirklich ungemütliches Wetter heute", plauderte ich drauflos, "Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich nicht irgendwo hinziehe, wo öfter die Sonne scheint."
Irgendwie musste ich es schaffen, dass die Frau irgendwohin ging, wo ich nicht so viele Zeugen hatte. Ich konnte ja schlecht die Gedächtnisse aller Leute hier manipulieren.

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Yara
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Re: Costa Coffee

from Yara on 05/03/2017 01:54 PM

Obwohl es in London ständig regnete hatte ich nicht einmal mit dem Gedanken gespielt umzuziehen. London war mein zu Hause und das würde es bleiben. Dazu liebte ich die kleine Teestuben und Cafés zu sehr. Schätzte die höfliche und zuvorkommende Art der Eingeborenen und die Moral zu sehr.  Naja mein Studium war wohl nicht ganz das Wahre, aber es war immer hin etwas und ich dümpelte nicht hilflos in der Menge umher ohne zu wissen was ich tat oder tun wollte.Zumindest war ich nicht deprimiert, als ich mein Zeug zusammen räumen musste. Wirklich konzentrieren hatte ich mich sowieso nicht darauf gekonnt. Immer häufiger spukten die gefiederten Löwenvögel durch meinen Kopf und ich hatte das unbefriedigende Gefühl, dass ich dieses Erlebniss doch nicht so einfach verdrängen, geschweige denn vergessen konnte.
Doch im nächsten Moment richtete sich meine Aufmerksamkeit auf den Mann der sich zu mir setzen wollte. Er war attraktiv, selbst wenn er aus dem Regen kam. Normalerweise sprachen die ganzen Typen Jessa an. Sie war eine klassische südländische Schönheit mit dickem schwarzen Haar und riesigen braunen Augen, neben ihr wirkte ich immer wie das brave sanfte englische Liebchen. Für ein Abenteuer egal ob erotisch oder romantisch wählte man da doch lieber Jessa. Bis jetzt hatte mich das nicht gestört. Klar ich hatte auch ein paar Beziehungen geführt aber nie wirklich ernsthafte und ich hatte beschlossen, dass ich mich auch nicht über eine Beziehung definieren musste.
Trotzdem war das kein Grund sich nicht auf den Mann mir gegenüber einzulassen. Zumindest ein bisschen flirten konnte man doch. Schließlich würde michd as hoffentlich ablenken, mehr ablenken als mein Vortrag über Ismail den 2. "Nun ja ich denke irgendwann hat man sich daran gewöhnt nicht wahr?" fragte ich in hinblick auf das Wetter und schloss meine Hände um meinen Kaffe. "Sind sie denn nicht aus London?" fragte ich interessiert. Noch sah ich es nicht ein mich schon vorzustellen, schließlich war er einfach nur vor dme Regen geflüchtet und wir waren zwei Fremde die mit einander redeten- über etwas möglichst unpersönliches wie das Wetter. Egal wie hübsch ich ihn fand. Egal wie sehr mich diese funkelnden blauen Augen faszinierten und egal wie gut ich seine Bauch und Bustmuskeln durch das Hemd erahnen konnte, als ersich au seinem Annorak schälte.

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Alaric

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Re: Costa Coffee

from Alaric on 05/04/2017 12:06 AM

"Die Frage ist vermutlich eher, ob man sich daran gewöhnen will", meinte ich und zwinkerte Yara zu. Ich war froh, dass sie sich so leicht auf das Gespräch eingelassen hatte. Das machte mir meinen Job um einiges leichter - er war ja schon etwas untypisch. Normalerweise war ich nicht gezwungen, das Vertrauen der Person zu gewinnen, deren Erinnerungen ich verändern wollte. 
Das Ganze machte es dann doch ungewöhnlich persönlich und ich verspürte fast so etwas, wie ein Anflug von schlechtem Gewissen. Ich war schließlich dabei diese Frau systematisch auszutricksen. Die feine englische Art war wohl etwas anderes.
"Doch, ich bin in London geboren und aufgewachsen", erwiderte ich, "und sie?".
Unsere Blicke trafen sich und ich fand, dass ihre hellblauen Augen wirklich einen wundervollen Kontrast zu ihren dunklen Haaren bildeten. Wenn man sie hier so sitzen sah, käme man nie auf den Gedanken, dass sie einen wildfremden Mann erst küssen und dann auch noch schlagen würde, nur um sich aus dem Staub zu machen. Aber genau das hatte sie getan, wie mir nur allzu schmerzlich bewusst war.
In meinen Augen war sie wirklich eine interessante junge Frau. 
Ich nippte an meinem Kaffee, für einen richtigen Schluck war er noch zu heiß. Die Gespräche der anderen Menschen im Cafe vermischten sich zu einer homogenen Geräuschkulisse, die uns einhüllte. Ich mochte Orte wie diesen, wo man einfach unter Menschen war. Dann fühlte ich mich so lebendig. Außerdem belauschte ich gerne Gespräche, beobachtete irgendwelche Leute. Das konnte ein wirklich interessanter und amüsanter Zeitvertreib sein.

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Yara
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Re: Costa Coffee

from Yara on 05/05/2017 08:22 PM

Seine Gegenantwort oder eher Gegenfrage brachte mich zum schmunzeln. Gewiehft war er auf alle Fälle. "Nun meine Granny pflegte stets zu sagen, regen ist nur Konfetti vom Himmel." ga ich zu bedenken und musterte ihn erneut. "Und ein attraktiver Mann wie sie wird einer Party doch wohl nicht abgeneigt sein." führte ich mein Argument von Konfetti-Regen weiter aus, ohne es wirklich ernst zu meinen. Viel mehr war es ein vorsichtiges, flirty herantasten an den Typen, der sich doch wohl zu mir gesetzt hatte. Also schob ich mal die Schuld auf ihn. Er woltle mich abschleppen und ich konnte mir ja wenigstens mal die Auslage ansehen. Nein sagen- konnte ich ja immer noch. Außerdem bot er mir erstens eine Ausrede meine sowieso nichtigen Bemühungen mit der Präsentation gänzlich ruhen zu lassen und mich weg von komischen Wesen und Menschen in Umhängen und Stöckern in der Hand zu orientieren.
"Nun ja ich bin in London geboren worden, aber meine Eltern sind in frühen Jahren nach Southhampten gezogen. Mich hat es ert mit dem Studium wieder in den Kern von London geschleust." plauderte ich locker vor mich dahin. Schließlich erzählten wir uns ja gegenseitig nicht unser ganzes Leben sonder redeten eigentlich immer noch über das Wetter. Stupide wie man sich so lange mit einem Thema beschäftigen konnte. Aber ich ging mal schwer davon aus, dass wir dieses Thema beide als Grundlage für eine fortlaufende Unterhaltung nutzen würden.
"Nun wenn sie ein echter Londoner sind dann sollten sie sich nicht beschweren!" ich hob grinsend den Zeigefinger. "Erinnern sie sich doch mal an vorletztes Jahr wir hatten bis Ende July Regen und Sturmböhen, jetzt ist immerhin Mai und es nieselt nur noch." bemerkte ich mit einem Blick hinaus. "Außerdem sind sie ja nicht aus Zucker-" auch wenn sie süß sind, doch den letzten Tei kniff ich mirgekonnt und schenkte ihm stattdessen einen großen Augenaufschlag. Unter dem Tisch überschlug ich die Beine und drückte- natürlich unabsichtlich, versteht sich- mein Knie gegen das seine. Ich war immer noch nur noch eine junge Frau und er war wirklich zum anbeißen, Jessa würde mir den Kopf abreisen, wenn ich ihn einfach so ziehen ließ.

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Alaric

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Re: Costa Coffee

from Alaric on 05/07/2017 12:44 AM

Mir gefiel der Gedanke mit dem Konfetti und ich lachte zustimmend: "Das kann man durchaus so sagen." 
Flirtete sie etwa mit mir? 
Oder was wohl noch die wichtigere Frage war: Flirtete ich auch mit ihr?
Das würde die Sache vermutlich eher nur noch verzwickter machen, als mir mein Leben zu erleichter. Aber trotzdem... Sie war wirklich süß, wie locker weiterplauderte und mich angrinste. Die Tatsache, dass sie mich einmal fast niedergeschlagen hatte, half da auch nicht - besonders weil ich ja auch wusste, wie sie ihre Lippen auf meinen anfühlten.
Momentan hatte ich einfach nur pech. Immer wenn ich eine attraktive Frau traf, die anscheinend auch noch nett war, sprach irgendetwas dagegen, sie näher kennenzulernen. Wollte mich das Universum für irgendetwas bestrafen?
"Ich muss zugeben, dass sie damit recht haben", sagte ich ebenfalls grinsend, nachdem sie mir mit dem Zeigefinger vor der Nase herumgefuchtelt hatte. Ja, sie war wirklich niedlich und vor allem auch sehr unterhaltsam. "Sie haben die Sache mit dem Optimismus wirklich raus. Das gefällt mir", meinte ich und entschied mich, dass es wohl an der Zeit war, mich vorzustellen: "Ich bin übrigens Alaric."
Ich streckte Yara über den Tisch und unsere Becher hinweg die Hand hin. 
Leider brachte mich das noch kein Stück weiter, wenn es darum ging, mein berufliches Schlamassel zu bereinigen. In meinem Kopf ratterte es auf hochtouren - nur leider viel mehr deswegen, weil eine attraktive Frau mit mir flirtete. Inzwischen sogar sehr eindeutig, wenn man die Art betrachtete, wie sie mich ansah und scheinbar zufällig unter dem Tisch mit ihrem Knie meines streifte. 
Eine Frau, die wusste was sie wollte. Solche Frauen waren gefährlich.


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Yara
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Re: Costa Coffee

from Yara on 05/07/2017 11:58 AM

Meine Grandma war in vielen anderen Dingen großartig gewesen, aber sie ar auch knallhart gewesen. Stets darauf bedacht alles Positiv zu sehen und sich nicht anmerken zu lassen wie dreckig es einem ging. Sie hatte mir so viel mitgegeben. Mal von der Gleichgult gegenüber Regen abgesehen. Jetzt saß sie bestimmt dort oben auf einer Wolke und schmiss Konfetti- ein unfassbar kindischer Gedanke, aber er macht emich glücklich und ließ mich grinsen. "Außerdem ist es ja auch nur Wasser." gab ich achselzuckend zum Besten und trank nochh einen Schluck von meinem Kaffee. Der Milchschaum verfing sich etwas an meiner Oberlippe und ich setzte den Becher ab und leckte mir mit der Zunge über die Lippen um sie von Schaum zu befreien, dass es gleichzeitig eine aufreizende Geste ihm gegenüber war, bemerkte ich erst zu spät. So direkt hatte ich wirklich nicht sein wollen und wieder kroch mir das Rosa den Hals hinauf.
Als er zugab ich hätte Recht blitzen meine Augen einmal kurz besserwisserisch auf und ich konnte das überlegene Grinsen nicht von meinen Lippen wischen, bevor er es sah. Also versuchte ich es auch gar nicht. "Danke." schmunzelte ich, als er über meinen Optimismus sprach und legte den Kopf schief um ihn aus einer anderen Perspektive zu begutachten. Wieder hatte ich das Gefühl ihn schon mal gesehen zu haben. Solche blaue Augen vergaß man nicht so schnell. Ein ungutes Gefühl machte sich in meinr Magengegend breit. Doch ich verschob es schnell auf später, als er mir die Hand reichte. "Yara." stellte ich mich ebenfalls vor und schüttelte seine Hand kurz ehe ich ihn weiter neugierig musterte. Sein Knie wich meinem unter dem Tisch nicht aus und innerlich musste ich ein fröhliches Kribbeln unterdrücken. Der Typ flirtete zurück und das war gut, weil er mir MIR flirtete und nicht mit Jessa.
"Und wo wolltest du hin, bevor du dich ins Café geflüchtet hast?" fragte ich um die Konversation am leben zu erhalten.

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Alaric

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Re: Costa Coffee

from Alaric on 05/07/2017 12:33 PM

Ich beobachtete wie Yara einen Schluck von ihrem Kaffee nahm und danach mit einem kleinen Milchbärtchen wieder aufschaute. Ich grinste und als sie sich den Schaum von der Lippe leckte, hätte ich schwören können, dass ich einmal kurz vergaß zu atmen.
Als ihr die Röte ins Gesicht stieg, vermutete ich, dass das nicht beabsichtigt gewesen war - nur änderte das nichts daran, was es in mir ausgelöst hatte. 
Klassisch Gentlemen setzte ich mein Pokerface auf und tat so, als würde ich die rötlichen Flecken an ihrem Hals nicht bemerken und wandte mich meinem Kaffe zu. Ich wollte sie schließlich nicht noch mehr in Verlegenheit bringen.
Ich schenkte ihr ein breites Lächeln, als sie mir ihren Namen verriet - den ich zwar schon gewusst hatte, aber nun musste ich mir wenigstens keine Sorgen darüber machen, ihn ausversehen auszuplaudern.
"Ein schöner Name", kommentierte ich und hielt ihre Hand vielleicht einen Ticken länger, als ich es hätte tun sollen. Wenn ich so weiter machte, würde ich es am Ende nur wieder vermasseln. Aber ich war halt auch nur ein Mann.
Da ich Yara schlecht erzählen konnte, dass ich gar nicht woanders hingewollt hatte, sondern das Café mein eigentliches Ziel gewesen war - weil ich sie hatte finden wollen, musste ich mir etwas anderes überlegen. Und das möglichst schnell, bevor mich mein Zögern verriet.
"Ich wollte mich mit jemandem treffen", begann ich. Ich war ein ziemlich mieser Lügner und versuchte wenigstens ein bisschen an der Wahrheit zu bleiben. "Ist dann nur leider ein wenig anders gekommen als gedacht."
Und ohja das war es. Sie war viel niedlicher als in meiner Erinnerung und ich noch viel unfähiger als bisher schon.
"Und was führt dich hierher? Auch nur der Regen?"

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Yara
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Re: Costa Coffee

from Yara on 05/13/2017 06:32 PM

Zwar war ich schon ein kleiner Träumer und ein bisschen trottelig gewesen, aber im Moment hatte ich alle anderen Menschen komplett ausgeblendet. Wahrscheinlich war es eine ganz normale Reaktion des Gehirns aber für mich exestierte jetzt nur noch er und sein Kaffee- naja und unser Gespräch. Die etwas peinliche Situation überging er wie ein Profi und ich war ihm sehr dankbar dafür. Deshalb gestattete ich es ihm auch meine Hand länger zu halten, als nötig gewesen wäre. Er hatte große warme Hände. Keine schwieligen oder schwitzigen Hände, oder gar babyweiche Hände einer Frau. Es waren Hände die jedem Mädchen Sicherheit geben konnten. Mein Daumen fuhr kurz über seinen Handrücken und dann legte ich beide Hände wieder um die Kaffeetasse. "Danke." schmunzelte ich bei seinen Worten über meinen Namen und fuhr mir locker durch die braunen Haare.
Moment. Sich mit jemandem treffen? Vielleicht ja mit seiner Freundin oder sogar Verlobten..oder einem Date? Was war ich dann? Malkurz die Abwechslung oder wie hatte ich mir das vorzustellen...Warscheinlich konnte ich nicht schnell genug schalten um diese Emotionen gänzlich von meinem Gesicht zu vertreiben.
"Ähm- eigentlich...Eigentlich besuche ich das Café jeden Donnerstag um meine freistunden nicht in der Universität zu verbringen. Hier arbeite ich lieber." gestand ich und nickte zu meiner Tasche in der der Laptop und meine ganzen Notizen schnell untergekommen waren, als er sich zu mir gesetzt hatte.
"Also wenn du dich noch mit jemandem triffst, dann geh ich lieber." bot ich an und ruderte zurück. "Ich will dir nicht im Weg sein und muss sowieso zurück in die Uni...." glatt gelogen ich hatte noch mindestens anderthalb Stunden Zeit, aber ich wollte mir keine Hoffnungen auf einen vergebenen Mann machen. So attraktiv wirkte er in diesem Wissen auch gar nicht mehr. Obwohl diese Augen wirklich bedeutsam schön waren, eine Seltenheit.

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Alaric

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Re: Costa Coffee

from Alaric on 05/13/2017 06:45 PM

Selbst als wir unsere Hände wieder voneinander gelöst hatten, spürte ich noch ein Kribbeln an der Stelle, wo ihr Daumen über meinen Handrücken gestrichen hatte.
Ich lenkte mich mit meinem Kaffee ab, wohl wissend, dass vor mir eine wundervolle junge Frau saß, die ich einfach nicht haben durfte. Was hatte ich denn bloß getan, das zu verdienen? So viel schlechtes Karma hatte ich doch gar nicht anhäufen können.
In einem Moment bedankte sie sich noch schmunzelnd für mein Kompliment, im nächsten trat auf ihr Gesicht so etwas wie Überraschung und zum Schluss Distanzierheit. 
Nicht ganz sicher, wie ich ihre Reaktion deuten sollte, überlegte ich, was an meinen Worten sie wohl so aus dem Gleichgewicht gebracht haben konnte. 
Als sie meinte, dass sie jeden Donnerstag hierherkam, nickte ich nur. Ich wusste das ja schon, ansonsten hätte ich sie vermutlich nicht hier aufgespürt. "Was studierst du denn", fragte ich und versuchte möglichst locker und interessiert zu klingen.
Doch trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich Yara innerhalb des Gesprächs irgendwo verloren hatte. Seltsam.
Erst als sie meinte, wenn ich noch jemanden treffen würde, könne sie gehen, ging mir ein Licht auf. Ich verkniff mir ein erleichtertes Lachen - weil ich sie nicht verärgern wollte - und sagte schnell: "Das ist nicht nötig, ich wurde sowieso versetzt." 
Hoffentlich kaufte sie mir das ab. Aber mit Halbwahrheiten hatte es ja nicht geklappt, blieb mir nur noch eine Notlüge, um die Situation zu retten.
"Aber wenn du zurück zur Uni musst, dann kann ich dich ja vielleicht noch ein Stück begleiten", bot ich dann an, "Also nur, wenn du das auch möchtest."
Es würde eine gute Gelegenheit sein, um meinen Job zu beenden, wenn ich sie endlich aus diesem gut besuchten Café rausbekam. Sollte sie allerdings hier bleiben wollen, dann würde ich mir etwas anderes einfallen lassen müssen. Irgendwie unauffällig die Sache durchziehen. Was hatte ich schon groß für eine Wahl, wenn ich meinen Job behalten wollte?

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