Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

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Bonnie
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Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Bonnie on 05/04/2016 04:57 PM

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Greyson
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Greyson on 05/04/2016 04:58 PM

Es war eine vollkommen neue Situation für mich, auf jemanden zu warten. Normalerweise war ich derjenige, auf den alle warteten. Heute aber war es umgekehrt.
Und ich wollte etwas tun, das ich schon lange nicht mehr getan hatte. Und was ich vermutlich nie getan hätte, hätte meine Mutter nicht damals gezwungen. Und nein, ich redete hier nicht vom "Teller-ganz-Aufessen", sondern vom Entschuldigen. Es gab da eine Person, bei der ich mich entschuldigen wollte, und das war eine Prämiere, weil ich dieses absolut absurde Bedürfnis noch nie gehabt hatte.
Ich war noch nie im Hufflepuff-Keller gewesen und ich hoffte auch, dass meine Kumpels es nie erfahren würden. Vor allem, weil ich den blöden Eingang nicht gefunden hatte und deshalb schon eine halbe Stunde hier draußen stand.
Irgendwann hatte ich die Suche nämlich aufgegeben und hoffte jetzt einfach einmal darauf, dass Lexi irgendwann hier vorbeikommen würde.

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Lexi
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Lexi on 05/04/2016 08:43 PM

Mit einem gelangweilten Blick folgte ich dem Schnatz der um mich herum in der Luft flog, während ich durch die Gänge in den Kerker ging. Bis grade hatte ich noch in der Bibliothek festgesessen und mit Erin Alte Runen gelernt, aber ich war fertig damit und deswegen schon gegangen, mir stand echt nicht der Kopf nach Lernen, aber es regnete und das hieß ich wollte nicht raus.
Als ich in den Gang vor dem Eingang zum Gemeinschaftsraum bog steigerte meine Laune sich nicht grade als ich Greyson erkannte.
Ich überlegte ob ich es schaffte an ihm vorbei zu kommen, aber das funktionierte nicht wirklich, also fing ich resigniert den Schnatz und ging zu ihm. "Suchst du den Weg zur Küche? Da musst du noch einen Gang weiter."

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Greyson
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Greyson on 05/04/2016 09:12 PM

Ich sah auf, als sie endlich vorbeikam und ignorierte ihr abweisendes Getue, das kannte ich ja bis zur Genüge von ihr. "Also...", stammelte ich unsicher und fuhr mir durch die Haare.
"Naja letztens, beim Flaschendrehen...", startete ich einen neuen Versuch. Wenn ich nur wüsste, was da gewesen war. Von meiner freien Haut auf jeden Fall viel. Und von ihr auch und es hatte mir etwas ausgemacht, das wusste ich noch.
"Auf jeden Fall suche ich nicht den Weg zur Küche, sondern dich", schloss ich weder besonders elegant, noch wirklich informativ.
"Du äääh..." Mein Blick fiel auf den Schnatz in ihrer Hand. "Kommst du vom Quiddich?" Dumme Frage, wie mir in dem Moment, wo ich sie aussprach auch auffiel, aber... Herrjeh ich war nervös und wusste nicht recht, was ich eigentlich vorhatte und das war alles gerade extrem seltsam.

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Lexi
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Lexi on 05/04/2016 09:29 PM

Ungeduldig verschränkte ich die Arme, während er irgendwas stammelte. Okay, das Stammeln war definitiv auch neu. Was zum...? Plötzlich bekam ich das ungute Gefühl, dass noch etwas passiert war vorgestern. Das letzte an was ich mich erinnern konnte, war... die Hose und danach, dass ich die nächste Flasche angefangen hatte. Danach einfach nichts mehr. Fuck, war irgendwas passiert? Ohgott, bitte nicht...
Mir lag schon ein 'Ach' auf den Lippen, aber ich unterbrach mich selbst. Sondern dich. Okay... Ja gut, war vielleicht logisch wenn er hier wartete, aber es klang irgendwie komisch. 
"Nein ich komm vom Lernen, solltest du vielleicht auch mal probieren, dass ist wenn man Wörter aus Büchern liest und sich merkt." Vielleicht war ich etwas zu abweisend, aber es störte mich, dass ich mich nicht erinnern konnte und er es wahrscheinlich tat. 

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Greyson
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Greyson on 05/04/2016 10:04 PM

Okay sie sah irgendwie echt beunruhigt aus, als ich das Flaschendrehen erwähnte. Was genau war passiert? Was wusste sie, das ich nicht wusste? "Ääääh wie viel weißt du noch?", fragte ich. Das zu wissen erschien mir am Wichtigsten zu wissen, bevor ich weitermachen konnte.
"Danke, ich weiß was lernen ist, aber lernen ist nicht bloß Worte lernen. Wenn ich dir Konfuzius zitieren darf: Menschen von dem ersten Preise, lernen kurze Zeit und werden weise. Menschen von dem zweiten Range, werden weise, lernen aber lange. Menschen von der dritten Sorte bleiben dumm und lernen Worte. Wenn du also zur dritten Sorte gehören willst, lern nur deine Worte." Verdammt, das mit dem Entschuldigen - wofür eigentlich genau - haute nicht so hin, wie ich das geplant hatte. "Naja auf jeden Fall wollte ich mit dir reden, aber du kannst mir auch gerne weiterhin vorhalten, ich würde nicht lernen. Okay ich tus auch nicht, was aber noch lange nicht heißt, dass ich deswegen weniger intelligent bin. Sieh's so. Ich bin einfach unterfordert im Unterricht. Ich brauche mehr. Aber das bekomme ich ja nicht." Tja soviel dazu, dass ich mich entschuldigen wollte.

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Lexi
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Lexi on 05/04/2016 10:52 PM

Wie sollte ich antworten? Würde ich sagen, dass ich fast alles vergessen hatte konnte er ja daraus seine Nutzen ziehen, er konnte mir alles mögliche verheimlichen oder mir irgendwas anderes erzählen. "Ich weiß noch genug", log ich deswegen und steckte abwesend den Schnatz in meine Hosentasche.
Und da war er wieder der nervige Greyson, so wie er immer war. Natürlich hatte er was an dem auszusetzten was ich gesagt hatte und natürlich musste er mich belehren. War ja klar.
"Ist gut, ich habs kapiert. Ich bin nicht dumm, aber ich bin mir bewusst, dass du mich dafür hälst. Also wenn du nur hier bist, damit du mal wieder an allem rummeckern kannst, dann hab ich jetzt grade leider keine Zeit", fuhr ich ihn an und verschränkte wieder die Arme. 

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Greyson
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Greyson on 05/05/2016 08:38 PM

Sie wusste noch genug? Verdammt! Aber wie viel war genug? "Hey bitte Lexi, sags mir. Ich weiß nämlich nicht mehr viel, also...?" Vielleicht sollte ich mich einmal in Legilimentik versuchen. Ich war zwar dabei, es zu lernen, aber besonders gut war ich noch nicht darin, außerdem widerstrebte es mir ein wenig, in Lexis Kopf herumzustöbern. Wer wusste, was ich da finden würde. Außerdem wusste ich nicht, ob ich es überhaupt wissen wollte.
"Nein, nein, ich..." Ich fuhr mir wieder durch die Haare. Warum verkackte ich es immer wieder? "Du hast Zeit, das weiß ich weil..." Ich ihr hinterherspioniert hatte, aber DAS konnte ich wirklich nicht sagen. "Ach bitte, Lexi, können wir reden?" Jemanden um etwas zu bitten war auch etwas, das ich schon sehr, sehr lange nicht mehr getan hatte.

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Lexi
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Lexi on 05/06/2016 02:26 PM

Er wusste also nicht mehr viel? Okay.. war das jetzt ein Trick oder stimmte das wirklich? Ich konnte mir da bei ihm nicht sicher sein, aber es brachte wohl nichts versuchen rauszufinden, ob es nunein war, weswegen ich nochmal versuchte mich zu erinner, was das letzte war an was ich mich erinnern konnte und wo ich nicht sagen musste, dass es der Moment war wo ich seine Hose ausgezogen hatte. "Das letzte an was ich mich erinnern kann war, also diese Serena raten musste wer sie küsst." Das war direkt danach gewesen und mir fiel wieder ein, dass er da schon versucht hatte sich zu entschuldigen. Und jetzt wollte er reden. Wollte er sich ernsthaft entschuldigen? Nein... Das wäre zu untypisch für ihn.
"Ach du weißt also, dass ich Zeit hab?", fragte ich etwas zu bissig, aber ließ direkt danach meine verschränkten Arme fallen und zuckte mit den Schultern. "Gut, dann reden wir." Es brachte schließlich nichts ewig so auf ihn zu reagieren.

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Greyson
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Re: Vor dem Eingang zum Hufflepuff-Keller

from Greyson on 05/09/2016 04:54 PM

Ich konnte beinahe sehen, wie die Räder in ihrem Hirn ratterten und sie die Situation abwog. Das schlimmste war, dass ich es ihr nicht einmal verübeln konnte. Ich hätte es doch genauso gemacht.
Serena küssen... Das wusste ich noch, aber der Rest war verschwommen und ich wusste nicht mehr recht, was Einbildung und was Realität gewesen war. Ich hoffte bloß, dass nicht alles der Realität entsprach.
"Ich äh... Naja Unterricht ist vorbei und du hast gesagt, dass du gerade vom Hausaufgaben machen kommst?", startete ich einen Versuch, mich wieder aus der Scheiße zu reiten.
"Schön", sagte ich zufrieden, oder zumindest so etwas in die Richtung. Als sie dann jedoch keine Anstalten machte, sich zu bewegen fragte ich: "Äh, willst du echt hier reden? Könnten wir uns nicht irgendwo hinsetzen oder so?"

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