Abgelegene Gasse

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Jamie
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Re: Abgelegene Gasse

from Jamie on 10/14/2017 12:14 PM

Ich zuckte zusammen, als er mich an der Schulter berührte und langsam konnte ich mich auch wieder bewegen. Ich blinzelte und sah ihn an. Angst hatte ich noch immer, aber irgendwie... Wenn er mir hätte was antun wollen, dann hätte er das anders gemacht. Hätte mich in meiner bewegungslosigkeit ausgenutzt und hätte sich das zu Nutze gemacht.. Stattdessen entschuldigte er sich und fragte, ob alles ok war. Ich atmete zittrig ein und wieder aus.
"Ich...." Uhh sprechen klappte wieder. "Ja es geht", murmelte ich und immer mehr Gefühl kam zurück in meine Glieder. Es stimmte. Es wurde immer besser. Ich ließ mir langsam von ihm auf helfen und lehnte mich gegen die Wand, da meine Beine noch zittrig waren. Dann wagte ich es erst ihn kurz anzusehen und zu mustern. 
"Wie hast du das gemacht?" Scheiß auf Höflichkeiten. Ich hatte sein Blut getrunken und er hatte mich umgehauen, deswegen konnte ich ihn locker duzen. Ich war immer och unsicher und vorsichtig, was ihn anging. "Bist du einer dieser Astwedler?" Astwedler war meine Bezeichnung für Zauberer über die überall berichtet wurde, seitdem dem Unglück am Prince Festival. "Wie funktioniert das? Kung Fu und du hast meine Nerven außer Gefecht gesetzt? Oder Irgendwlche Lichteffekte? Kugelfischgift?" Ich war vollkommen irritiert von diesen Kräften, aber wenn es Vampire gab, wieso sollte Magie dann nciht existieren... Aber Magie war faszinierender als Vampirismus für mich. 
"Tut mir leid, dass ich dich gebissen haben..."Seine Wunde blutete noch leicht. "Ich hatte nur so einen Durst." Ich war eben noch nicht lange so. "Soll ich über die Wunde lecken damit sie sich schließt und sich nicht entzündet?" Ja klang sehr erklig, aber ich hatte herausgefunden, dass mein Speichel so etwas konnte.

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Alaric

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Re: Abgelegene Gasse

from Alaric on 11/13/2017 09:59 PM

Ich war froh, als die Frau sich wieder berappelte und sich von mir aufhelfen ließ. Es war nicht wirklich so, dass ich plötzlich vor Sympathie für sie überkochte - sie hatte mich schließlich gebissen - aber ich hätte es nie über mich gebracht, sie hier einfach so liegen zu lassen.
Es verwunderte mich ein wenig, dass sie so schnell die Worte wiederfand und mich mit Fragen überschüttete. "Astwedler?", kommentierte ich mit fragend hochgezogener Augenbraue und musterte sie eingängig. Hatte ihr Kopf den Boden vielleicht doch etwas härter getroffen als gut war? Machte so etwas Vampiren überhaupt groß was aus?
In diesem Moment bereute ich ein wenig, dass ich im Unterricht in Hogwarts beim Thema Vampire nicht ganz so aufmerksam gewesen war, wie ich es hätte sein können.
Die wilden Thesen der Frau brachten mich nun doch zum Schmunzeln. "Nein, ganz sicher kein Kugelfischgift", erklärte ich grinsend und lehnte dann ihr seltsames Angebot ab, "Mir wäre es ganz lieb, wenn du dich erstmal von meinem Hals fernhalten könntest."
Auch wenn meine Worte nicht unbedingt für meine Freundlichkeit sprachen, ließ mein Tonfall jedoch keine Zweifel daran, dass ich ihr den Biss wirklich übel nahm. Ich wusste ja, dass mir das klein wenig Blutverlust nicht schadete und ich nich auch plötzlich zum Vampir werden würde. 
Ich trat einen Schritt zurück, weil ich das Gefühl hatte, die Frau würde nicht mehr jeden Moment wieder zu Boden sinken und hob dann meinen Zauberstab. Mit einem kleinen Tippen an meinen Hals und einem gemurmelten Wort eines Heilzaubers, kümmerte ich mich lieber selber um das Überbeibsel unseres Zusammenstoßes.
"Mein Name ist übrigens Alaric", stellte ich mich vor, was vermutlich etwas komisch war als Reaktion - aber ich war in letzter Zeit sowieso nicht als ganz zurechnungsfähig zu bezeichnen und irgendwie war es ganz schön Gesellschaft zu haben. Selbst wenn diese Gesellschaft zeitläufig bissig zu sein schien. Es war eine gute Ablenkung davon, was momentan alles so in meinen Gedanken Amok lief.

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Jamie
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Re: Abgelegene Gasse

from Jamie on 12/07/2017 12:02 AM

Ich rappelte mich ein bisschen auf und streckte mich. Meine Glieder warne noch immer taub. Aber es klappte einigermaßen. Dann sah ich zu dem Mann und biss mir auf die Lippe. Mir war es ja beinahe schon peinlich, dass ich ihn einfach so abgefleht hatte und überfallen hatte wollen. Am Ende hatte er sich nur gewehrt. Aber das Mosstrauen war noch immer da.
„Ich bin Jamie“, flüsterte ich und sah ihn an. „Ich... ich wollte dich nicht beißen. Also doch schon. Aber ich... „Ich vergrub das Gesicht einen Moment in meinen Händen und wusste nicht, wie ich das erklären sollte. Ich hatte Hunger gehabt. Abartig. Bestie. Das war es, was ich jetzt war. Nicht mehr und nicht weniger. Ich war widerlich und ekelte mich selbst an. Ich hatte deswegen einen Mann verletzt, den ich eigentlich gemocht hatte und diesen hier angefallen.
„Ich bin noch nicht lange so.“ Interessierte ihn vermutlich nicht und ich wollte mich doch rechtfertigen. „Ich hab das noch nicht so unter Kontrolle.“ Gott sei dank warm ich nie etwas schlimmes passiert. Ergo ich hatte noch keines meiner Opfer auf den Opduktionstisch gehabt.
„Wie hast du das gemacht?“, fragte ich mit Vorsicht in der Stimme.
„Bist du einer dieser Zauberer die jetzt überall herum laufen?“ gut die waren auch schon früher herum gelaufen aber mittlerweile waren sie eben öffentlich.

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Jamie
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Re: Abgelegene Gasse

from Jamie on 01/02/2018 02:45 PM

/Nachtrag, weil ich Jamie löschen lasse/

Ein Heulen ging durch die Nacht und ich erschauderte am ganzen Körper. Werwölfe. Ich hasste diese Viecher. Mehr als alles andere auf der Welt hasste ich sie.
"Ich muss gehen!", sagte ich zu dem jungen Mann. "Es tut mir leid, dass ich dich angefallen habe." Ich lächelte den jungen Mann an. Ein erneutes Heulen. "Wir sollten wirklich beide verschwinden." Ob sie uns anfallen würden, wusste ich nicht, aber ich vertrauten diesen Viechern nciht. Vor allem, da einige von ihnen mit den Vampiren zusammenarbeitete, die mich damals verschleppt hatten. Ich drückte dem Mann noch einen Kuss auf die Wange - auch wenn das ziemlich persönlich war, aber es passte einfach zu mir- und dann verschwand ich in der Dunkelheit. Nach Hause. Dort wo die Blutkonserven auf mich warteten.

~~Jamie Out ~~

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Blue

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Re: Abgelegene Gasse

from Blue on 02/19/2018 07:39 PM

[Wir kommen von hier.]

"Krankenhaus klingt gut", sagte ich hastig und sah ihn mit großen Augen an. "Dann kann ich Verletzten helfen. Das hört sich alles schrecklich an. Ich mach mir wirklich Sorgen." Ich sah mich um und spürte meinen Zauberstab griffbereit in meiner Jackenärmeln. 

Zusammen mit ihm stand ich auf, schwankte aber im ersten Moment etwas, als ich meine Balance suchte und blinzelte kurz. "Es geht schon. Ich fühl mich nur noch etwas schwach von meinen Behandlungen."

Ich kramte aus meinen Jackentaschen eine Tablette heraus und eine kleine Flasche Wasser aus meiner kleinen Umhängetasche, die auch schon bessere Tage früher und schluckte die Tablette hinunter. Es war nur eine Vitamin D Tablette, die anscheinend bei der Behandlung half, wenn man sie überdosierte - dementsprechend fühlte ich mich aber erschöpfter und müder durch die Nebenwirkungen und hatte ab und an starke Kopfschmerzen.



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Luan
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Re: Abgelegene Gasse

from Luan on 02/23/2018 10:46 PM

"Du hilfst den Verletzten?!", wiederholte ich überrascht und schob meinen Arm um ihre Seite, um sie ein wenig zu stützen. "Arbeitest du da etwa? Studierst du Medizin?"
Gemeinsam begannen wir durch die Gassen zu humpeln und ich scannte unsere Umgebung automatisch nach Gefahrenquellen ab - doch wir hatten Glück, die Tiere schienen Richtung Innenstadt gezogen zu sein, fort von uns. In der Ferne hörte man Tumult, Schreie und laute Schläge, aber um uns herum herrschte plötzlich eine beinahe geisterhafte Stille. Erneut klingelte mein Handy, doch ich ignorierte es weiterhin. Irgendetwas sagte mir, dass dieses Mädchen gerade wichtiger war.
"Behandlungen?", wiederholte ich, als wir unseren Weg fortsetzten, "Geht es dir gut?"
Ich verfolgte, wie sie eine Tablette herauskramte und schluckte - "Bist du Diabetikerin?", fragte ich. Vielleicht war es Traubenzucker. "Kann ich irgendwas tun?"
Sie war ein Mysterium, dieses Mädchen, und irgendwie ließen mich ihre blitzenden Augen nicht los. Obwohl sie so klein und zerbrechlich wirkte, vermittelte ihr Gesicht eine eigenartige Stärke. 

Es dauerte eine Weile, bis wir vorm Krankenhaus ankamen und ich hatte ein schlechtes Gewissen, sie einfach hier zu lassen, einerseits, weil sie völlig alleine war, andererseits, weil ich eigentlich gar keine Lust hatte, sie zurückzulassen - 
"Ich muss leider weiter", meinte ich betreten, "Meine Familie dreht durch." Die Nighthunter-Familie, aber gut. Mein Handy beruhigte sich kaum noch. "Magst du... mir vielleicht deine Nummer geben? Dann kann ich mich melden, wenn es etwas neues gibt." 
Das, und wenn wir vielleicht mal einen Kaffee trinken wollten. Aber das ließ ich in Angesicht der Apokalypse um uns herum jetzt mal aus.

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