Hauptstraße

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Vika
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Re: Hauptstraße

from Vika on 12/04/2015 01:55 PM

Summend hüpfte ich durch die Straßen. Ich war immer noch gut gelaunt, da ich den Test in Verwandlung letztens mit einem O bestanden hatte. Einem O! Dabei war ich sonst nicht so gut. 
Heute war ich hier gewesen, um nach einem Federfärbemittel für Papageie zu suchen. Sir Arryns ehemals strahlendes Gefieder war nämlich etwas verblasst. Zwar könnte ich ihn einfach verwandeln, bzw. seine Federn, aber so viel traute ich mir doch nicht zu.
Als ich auf die Hauptstraße bog, sah ich drei Menschen. Einer lag auf dem Boden, einer stand und ein anderer saß auf dem Boden.
Als ich näher kam, erkannte ich zwei von ihnen. Mary und...Gabriel!
Aufgeregt rannte ich zu ihm.
"Was ist denn hier passiert?", fragte ich erschrocken. Gab und der andere Junge wiesen Verletzungen auf.  

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Gabriel
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Re: Hauptstraße

from Gabriel on 12/04/2015 02:04 PM

"Was? Aber du hast es doch behauptet, du elendiger Lügner!" Nur dank ihm hatte ich mich verraten. Klar hatte ich das noch erklären wollen, aber nicht so!

Aber wenigstens waren wir jetzt alle unglücklich. Ich weil ich mich in einer unglaublich seltsamen Situation befand, meine langzeitige Beziehung in die Brüche ging und ich innerlich hin und her gerissen war, Ethan weil er wie es aussah Mary wirklich liebte, die ihn jedoch komplett ignorierte und sein Liebesgeständnis nicht einmal zur Kenntnis zu nehmen schien.

Ethan stand auf und ich landete am Boden, der mir aber zu kalt war außerdem würde ich mich nicht auf Ethans Niveau herabbegeben. So stand ich da also und vergrub die Hände in den Taschen meines Umhanges. Ich wusste einfach nicht, was ich jetzt tun sollte.

Mary wollte nicht, dass ich ging. War das eine Bestätigung dafür, dass sie schon länger etwas mit Ethan hatte? Der Kuss hatte so lange gedauert, es wäre so leicht gewesen ihn schon vorher wegzuschieben...

Ich könnte nicht mit dem Gedanken mit Mary zusammenleben dass ich sie betrogen hatte, das verdiente sie einfach nicht. Sie sollte jemanden haben, der besser für sie war als ich. Der ihr mehr geben konnte als das klägliche bisschen, das ich hatte. Der nicht beinahe mit einem Jungen geschlafen hatte.

"Mary es tut mir leid, ich kann das nicht! Du solltest jemanden haben, dem du vertrauen kannst. Ich liebe dich, aber ich kann nicht versprechen, dass das nicht noch einmal passiert", krächzte ich und es schmerzte mir in der Seele, das zu sagen, aber es war besser so. Ich war es nicht wert verteidigt zu werden. "Ethan...", nein das ließ ich jetzt lieber, bei dem würde ich mich nicht entschuldigen.

Auf einmal war dann auch noch Vika da. Wo kam die denn immer her und wieso hatte sie ein Talent dafür in solchen Momenten aufzutauchen. "Hey Vika", murmelte ich und wollte einfach nur verschwinden.

Reply Edited on 12/04/2015 02:06 PM.

Ethan

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Re: Hauptstraße

from Ethan on 12/04/2015 02:44 PM

"Ich habe nichts behauptet, du hast es nur so aufgefasst! Ich sagte es lief vom ersten Tag, seitdem liebe ich sie", erklärte sich Ethan und war sich keiner Schuld bewusst. Gabriel war hier der Lügner, der nur wegen eines Missverständnisses die Wahrheit gesagt hatte, er brauchte sicher nicht Ethan die Schuld dafür geben.
Es verletzt ihn, dass Mary kein bisschen auf das reagierte, was er ihr gestanden hatte. Ihr war seine Liebe egal, er war ihr egal. Ein noch viel stärkeres Gefühl der Verletztheit machte sich in ihm breit, als das was er bis jetzt gefühlt hatte. Er wusste, sie würde ihn niemals lieben, sondern nur ihn, den der sie mit einem Anderen betrogen hatte. Als sie die Worte aussprach, dass sie ihn liebte, zersprang sein Herz in viele kleine Teile und er ließ den Arm sinken und ging von Mary weg. Er konnte nicht in ihrer Nähe sein, wenn er ihr doch sowieso nichts bedeutete, das würde er nicht weiter aushalten, er konnte nicht ansehen wie sie einen Anderen liebte.
Ethan wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er seinen Namen hörte und nickte einfach nur in die Richtung aus der es kam, er wusste, dass niemand von Beiden sich für irgendwas entschuldigen würde.
Dem kleinen Mädchen was aufeinmal vor ihnen stand schenkte er nur ein trauriges Lächeln, während sein Herz immernoch zerbrach. Stück für Stück. 

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Mary

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Re: Hauptstraße

from Mary on 12/05/2015 11:12 AM

Ich schluckte schwer und stand mit wackeligen Beinen auf. "Aber Gabriel..." sagte ich mit rauer Stimme und unter Tränen. "Wenn man sich doch liebt,dann kann man dafür kämpfen und nicht aufgeben. Jeer hat eine 2te Chance verdient" Ich stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Mein Zittern wurde immer stärker und um mich herum drehte es sich und ich suchte halt.
Ich wollte jetzt auf keinen Fall vor Gabriel,Ethan und Vika zusammenbrechen. "Jeder macht mal Fehler und keiner ist perfekt." nuschelte ich. Wieso musste das gerade vor Weihnachten passieren? Dann konnte ich nicht mehr weiter reden,weil ich keine Worte mehr rausbekam. Ich wollte beide nicht verlieren. Ethan nicht und auch Gabriel nicht. Nach einiger Zeit wurde es mir einfach zu viel und mir wurde es schwarz vor Augen und dann fiel ich in ein schwarzes Loch.

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Reply Edited on 12/06/2015 12:35 PM.

Vika
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Re: Hauptstraße

from Vika on 12/05/2015 11:19 AM

Besorgt kniete ich mich neben meinen Bruder. Normalerweise war es sonst immer umgekehrt, sprich ich lag am Boden, weil ich hingefallen war oder so, aber nie war es so gewesen, dass ich ihm helfen musste. 
"Komm, steh auf", murmelte ich und zog ihn auf die Beine.
Der andere Junge lächelte mich so traurig an, dass sich mir das Herz zusammenzog. Was war hier passiert?
"Sagt mir jetzt gefälligst mal jemand, was hier los ist?", fragte ich halb erzweifelt, halb genervt. Erwarteten die von mir, dass ich Telepathie konnte oder was? 
Jeder macht Fehler. Was meinte Mary damit? Ich verstand echt nur Bahnhof, und dann fiel sie in Ohnmacht.
Ähm...okay. Das sah jetzt ein bisschen dramatisch aus, aber ziemlich übertrieben. Was war das denn jetzt? Fragend sah ich zwischen meinem Bruder und dem anderen Jungen hin und her.
"Was zu Hölle...?" 

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Gabriel
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Re: Hauptstraße

from Gabriel on 12/06/2015 01:38 PM

"Nein, das hast du nicht gesagt!", redete ich dagegen. Das hier war nicht nur meine Schuld. Ethan hatte mir falsche Informationen gegeben und hätte er nicht Mary geküsst, wäre das alles nie passiert und alles wäre beim Alten geblieben.
"Ich kämpfe schon mein ganzes Leben!", sagte ich leise. Und perfekt war ich schon gar nicht, im Gegenteil. Auf einmal war Vika neben mir und zog mich hoch. Eigentlich wollte ich nicht, dass sie jetzt da war. Und sie frage, was los war. Ich konnte es ihr nicht sagen. Stattdessen umarmte ich sie einfach fest, erst als sie "Was zur Hölle" sagte, drehte ich mich wieder um.
Was? Mary war in Ohnmacht gefallen? Oh je was sollte ich denn jetzt tun. Ich kam einfach nicht mehr mit dieser Situation klar, es wurde mir zu viel. Ich kniete mich neben sie, strich ihr über die Haare und sah dann planlos zu Ethan auf.

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Ethan

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Re: Hauptstraße

from Ethan on 12/06/2015 02:31 PM

"Doch.. doch habe ich, du musst nur mal richtig zuhören", behaarte Ethan weiter auf seiner Aussagen. "Außerdem willst du damit jetzt sagen du hättest sie weiter angelogen?" Das war wirklich nicht in Ordnung.
Es tat ihm immernoch sehr weh, dass Mary ihn kein bisschen beachtete. Er hatte ihr grade seine Liebe gestanden und sie.. ihr war es vollkommen egal. Und es tat ihm so weh, er verstand nicht wie er es die ganze Zeit vorher ausgehalten hatte zu sehen wie sie einen anderen liebte.
Als Ethan sich weggedreht von ihr stand schloss er die Augen um sich zu beruhigen, um alles auszublenden, wurde aber dann von einem 'Was zur Hölle' jedoch wieder zurück gerissen. Er drehte sich zuerst nach der Stimme um, zu dem kleinen Mädchen und folgte dann dem Blick der Kleinen. Zu Mary. 
Geschockt ging er zu ihr und kniete sich neben sie. Gegenüber von ihm kniete Gabriel, der genauso planlos aussah, wie Ethan sich fühlte. 
Wenigstens atmete sie noch und hatte sich anscheinend auch nicht den Kopf aufgeschlagen. "Mary", sagte Ethan etwas lauterer und schüttelte Mary sanft an der Schulter. Was wenn sie davon nicht wach wurde? Aber nein, das würde sie, es war doch hoffentlich nur der Schock und nichts Ernstes.

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Vika
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Re: Hauptstraße

from Vika on 12/06/2015 02:41 PM

Irgendwie wollte mir keiner erklären, was hier los war. Frustriert stampfte ich auf. 
Gab umarmte mich wie ein Ertrinkender. Ich drückte ihn fest. Ich überlegte, unsinniges Zeug wie 'alles wird gut' zu murmeln, aber das würde die Situation nicht besser machen.
Beide hockten ziemlich ratlos neben der ohnmächtigen Mary. Ich verdrehte die Augen. Jungs.
Ich kniete mich dazu, richtete den Zauberstab auf Mary und sagte: "Enervate". Davon wachte sie auf.
Ich sah die beiden anderen an. "Ihr seid doch Zauberer, aber scheinbar macht Liebe nicht nur blind, sondern auch vergesslich." Also echt.
"Kannst du mir sagen, was hier los ist?", wandte ich mich an Mary.  

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Mary

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Re: Hauptstraße

from Mary on 12/06/2015 02:59 PM

Ich wachte mit Kopfschmerzen wieder auf. Vor mir sah ich Gabriel,Ethan und Vika. In Gabriel's und Ethan's Gesicht konnte ich Sorge erkennen. Ich rieb mir meinen Hinterkopf der etwas schmerzte und setzte mich vorsichtig auf. Zudem merkte ich,als ich dann aufrecht saß,dass mir ein bisschen schlecht wurde. Ich achtete nicht weiter drauf und hörte dann die Frage von Vika. Ich hasste es Leute anzulügen. Und Vika konnte ich nicht anlügen. Dafür mochte ich sie zu sehr. "Nun ja..." sagte ich langsam. "Es gab ein Missverständnis. Ethan hatte mich geküsst. Was Gabriel so auffasste das ich Ethan geküsst hätte. Ohne das ich es erklären konnte ist er weggegangen. Und wie grade raus kam,wurde ich dann noch betrogen.Ich will ihn aber nicht verlieren" sagte ich leise. Ich schaute kurz zu Ethan,dann zu Gabriel. Konnte man nicht die Zeit einfach irgendwie zurück drehen?

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Reply Edited on 12/06/2015 03:03 PM.

Gabriel
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Re: Hauptstraße

from Gabriel on 12/07/2015 12:51 AM

"Ich Lüge nicht! Ich hätte es ihr gesagt! Hör auf, mir zu sagen, was ich zu tun habe!", fauchte ich Ethan an. "Und du warst es, der mir da mit so schwindligen Erklärungen gekommen ist, also schieb ja nicht alle schuld auf mich!"
Vielleicht war es doch gut, dass Vika da war, denn ohne sie wären Ethan und ich sicher wieder im Streit gewesen, wer es denn nun genau gewesen war, der Mary in eine Ohnmacht gewesen hatte. Und ich wusste nicht, ob ich noch so viel Kraft und Motivation dazu gehabt hätte. Dann hätte wohl Ethan gewonnen.
Aber als ich den tief verletzten Ausdruck in seinen Augen sah wusste ich, dass auch er nicht der Gewinner war. Keiner von uns war es, vielleicht war gewinnen auch nur ein Mythos. Mir war es nämlich fremd.
Als Mary dann wieder aufwachte wich ich zurück, als hätte ich mich verbrannt. Ich verdiente es nicht mehr, ihr so nahe zu sein, es schmerzte schon fast. Und dieser Blick... Ich ertrug es nicht.
"Vika ich kann es erklären", sagte ich ohne sie anzusehen und stand auf. Mary sah mich wieder mit diesem Blick an, den ich nicht mehr ertrug. Ich musste hier weg. "Mary, ich hoffe du kommst klar. Es... Es tut mir leid." Ich wusste selbst, wie lahm das klang.
Ich sah noch einmal zu Ethan und sagte leise: "Wenn du willst kannst du auf einen Kaffee mitkommen."
Es war seltsam das zu sagen, aber auch er war verletzt auch wenn ich mir das alles selbst zuzuschreiben hatte. Dann drehte ich mich um und ging.

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