Kensington Gardens

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Ruben

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Re: Kensington Gardens

from Ruben on 08/22/2017 12:13 PM

"Ja." Fassungslos starrte ich diesem Demiguise nach. Was hatte dieses Tierwesen mitten in London zu suchen? 
Ich verstärkte meinen Griff um Sophie - nun weniger, um ihr nah zu sein als sie zu beschützen, wovor auch immer.
Ich tastete mit der freien Hand nach meinem Zauberstab und war erleichtert b als ich das Holz fühlte.
"Wir machen erst mal nichts", beschloss ich und sah mich weiter um. "Es scheint unsichtbar zu sein. Vor Muggeln dürfen wir eh nicht zaubern." Und für Sophie galt noch die Hogwarts-Regel. Außerhalb der Schule durfte sie nicht zaubern. 

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Sophie
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Re: Kensington Gardens

from Sophie on 08/27/2017 11:25 AM

Ebenso fassungslos sah ich Demiguise nach. Was sollten wir jetzt machen oder sollten wir überhaupt was machen, konnten wir etwas machen?
Ich war ja leider eher ein ängstlicher Mensch, darum war ich wirklich froh, dass Ruben bei mir war.
"Okay...", sagte ich stockend. Er hatte ja auch wieder recht. "Sollen wir dann besser mal gehen? Nach Hause oder sonst wie?", fragte ich unsicher. Ich war mir nämlich nicht sicher, wie lange die Tiere unsichtbar blieben und was sie noch so anstellen würden.

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Ruben

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Re: Kensington Gardens

from Ruben on 09/02/2017 03:14 PM

"Besser wär's." Vermutlich wäre es meine Pflicht, den Menschen zu helfen, aber ich musste auch Sophie beschützen. Außerdem schienen sie nicht aggressiv, sondern eher diebisch. 
"Halt dich gut fest", warnte ich Sophie vor, ehe ich meine Augen zusammenkniff und mich auf mein Zimmer Zuhause konzentrierte. Apparieren war nie meine Stärke gewesen, also konnte ich nur hoffen, dass keiner von uns zersplinterte.
Mit einem festen Ziel vor Augen und Sophie im Arm apparierte ich.


~Thread frei~ 

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Cayla
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Re: Kensington Gardens

from Cayla on 11/28/2017 08:40 PM

Nachdem Corvin ihren Arm genommen hatte apparierte sie gemeinsam mit ihm zum Kensington Garden, ein echt schon angelegter Garten - fast schon Park. Am Ende eines gepflasterten Weges stand ein recht altes, aber hübsches, Backsteinhaus. "Genau da wollen wir hin", sagte sie und deutete mit dem Finger auf das Häuschen. "Es macht vielleicht von außen nicht so viel her und wirkt recht klein, aber die machen da einen tollen Apfelkuchen und eben was du sonst so magst."
Gemeinsam mit Corvin schlenderte sie den Weg entlang. Sie hatte mit Absicht nicht direkt vor das Gebäude appariert, immerhin wollte sie nicht, dass Muggle das zu sehen bekamen. So hatten Corvin und sie eben noch einen kleinen Spaziergang vor sich, was aufgrund der schönen Aussicht nicht weiter tragisch war. Am Wegesrand wuchsen allerlei Pflanzen, welche allerdings akkurat zurückgeschnitten waren. Glücklich betrachtete sie die Blumen und genoss den Geruch. "Warst du schonmal hier", fragte sie dann. Auch wenn sie wusste, dass er in dem Restaurant noch nicht essen war, hieß das ja nicht, dass er hier noch nicht gewesen war.

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Corvin
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Re: Kensington Gardens

from Corvin on 11/29/2017 06:15 PM

Die Wassermassen, die irgendetwas Gottloses den Tag über vom Himmel geschüttet hatte, waren immerhin doch versiegt, sodass das Unwetter wohl nur noch in der Abteilung wütete. Das Backsteinhäuschen wirkte für ihn etwas fehl am Platz und etwas klein, aber irgendwie machte das den Reiz aus, oder? Größe, Leere, Kälte und Altbekanntes war er schließlich schon leid. Es bot nichts. Vielleicht jedoch dieses Häuschen. Die Augenbrauen wanderten kurz nach oben und ein Seitenblick verriet ihr, dass er immer noch auf sie achtete. „Ein Hauch Romantik liegt dabei in der Luft", gab er von sich und belächelte ein bisschen den peitschenden Wind, der sich durch die Natur sauste, aber an der Ordnung nichts ändern konnte. Es hatte den Anschein, dass akribische Muggel penibel auf die richtigen Längen achteten. Die Stimme Corvins wurde etwas leiser und zu einem guten Stück auch provokanter. „Sicher, dass du diesen Ort nicht lieber für deine kleinen, romantischen Fantasien aufheben willst, als ihn an mich zu vergeuden?" Trotzdem endete er überraschend nicht mit einem Zwinkern oder klischeehaft mit einem verruchten Spruch, sondern mit einem kleinen Seufzen.
Der Weg war etwas länger. Sie hatte also auf die Vorsicht geachtet und auch die Geheimhaltung. Gut. „Nein. Die Londoner Stadt hat mich nie gereizt", gab er ihr zu verstehen und schob die Hände tiefer in die Manteltaschen. Ihr sagte der Ort wohl ziemlich zu. Zumindest war es das, was der Reinblüter meinte zu bemerken. „Menschenmengen generell nicht."
Aber genug davon und genug von ihm. Andere verloren wohl gerne den lieben langen Tag Worte über sich, doch bei ihm war es eher andersherum. „Und du bist hier häufiger? Hoffentlich nicht nur auf Dates...?" Die Frage kam recht unvorbereitet und beiläufig daher, hatte er sie doch nicht wirklich geplant. Dennoch hatte er dabei seine Augenlider geschlossen und einen Mundwinkel zu einem Schmunzeln hochgezogen. Nein, er unterstellte weder ihr noch diesem Mittagessen irgendetwas. Die kollegiale Schwimmung schwebte über ihnen wie ein Damokles' Schwert, das irgendwann hinabsausen würde und sie in diese unschöne Institution zerren würde.

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Cayla
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Re: Kensington Gardens

from Cayla on 11/30/2017 09:20 PM

"Für dich vielleicht", bemerkte sie an und lief weiter. Sie mochte den Garten und man hätte ihn als romantisch auffassen können, aber daran hatte sie überhaupt nicht gedacht. Deswegen zog sie auch nur die Augenbrauen hoch, als er weitersprach. "Corvin", begann sie trocken, "Ich habe garantiert keine romantischen Fantasien. Das ist einfach nur ein Park oder ein Garten. So sehen die nun mal aus. Das du natürlich an nichts anderes denken kannst ist sehr schmeichelhaft und natürlich auch verständlich, aber völlig unangebracht." Sie meinte das natürlich durchaus sarakastisch und das war wahrscheinlich auch zu bemerken.
"Also willst du jetzt einfach was essen oder weiter über Romantik reden? Denn ich möchte das eigentlich nicht. Ich habe Hunger und habe auch nicht vor dir zu erzählen wo ich mit meinen Dates hingehe. Aber damit du eine Antwort bekommst: Ich war früher als Kind oft mit meiner Grandmal hier. Ich war jetzt schon lange nicht mehr hier und hatte einfach auf den Laden Lust", meinte sie dann noch. "Nächstes Mal nehme ich dich mit in irgendeine heruntergekommene Kneipe. Vielleicht passt das ja besser zu dir." Sie war nicht wütend oder sauer, sondern einfach nur direkt und das schätzen auch viele an ihr. Außerdem hatte sie eine recht scharfe Zunge. Ihre Zunge im Zaum zu halten war quasi unmöglich, wenn sie einmal mit dem Reden begann.

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Corvin
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Re: Kensington Gardens

from Corvin on 11/30/2017 11:09 PM

Damn. Wäre Romantik auf atypische Art und Weise vorherrschend gewesen, wäre sie nun herausgezerrt und herausgerissen worden wie eine Pflanze, die verdorben das Beet ruinierte. Ihr Park, ihre Regeln, ihr Geschmack und ihre Themenwahl. Schon klar. „Vermutlich hast du Recht", seufzte er und atmete einmal tief aus, ehe er den Kopf etwas in den Nacken legte und die kalte, vom Wind in sein Gesicht gepeitschte Luft verspürte. „Auf ungehobelte Weise bin ich dir wohl zu nahe getreten", sagte der Dunkelhaarige mehr zu sich selbst, als zu seiner Begleitung und wagte sich ein kleines Lächeln zu. Die Schlange hatte wohl nicht nur auf dem Papier Zähne, sondern rammte ihre kleinen Zähne nur zu gerne in den Körper ihres Opfers, statt sich auf langsame Weise anzunähern und in Täuschungen gehüllt ihre waren Absichten und ihren wahren Charakter zu verbergen. Nein die Brünette nahm kein Blatt vor den Mund und verstellte sich nicht wie eine Marionette, der man in jungen Jahren die Fäden angelegt und ihre wenigen der Öffentlichkeit zu präsentierenden Positionen eingebläut hatte.
Corvin senkte den Kopf wieder und fuhr sich mit den Fingern durch die finsteren, längeren Strähnen, die daraufhin an die richtige Stelle nach hinten fielen. „Das wäre der perfekte Moment, um das Weite zu suchen, Fräulein Kollegin." Er gab ihr einen Seitenblick und zuckte dann mit den Achseln.
Er nahm es mit Humor, auch wenn er solchen nicht gerne zeigte. Aber die Angelegenheit mit der Grandma ließ ihn trotzdem aufhorchen. Familie war ein zweischneidiges Schert. Manchmal des Schutzes bedürftig, manchmal zu bekriegen oder selbst wie eine Waffe. Er hatte den Eindruck, dass die Hexe wohl die erste Variante bevorzugte, aber er kam nicht auf das Thema zu sprechen, da er davon ausging, dass sie nicht darüber sprechen wollte.
Er griff eher den hinteren Aspekt auf, als sie sich dem Lokal näherten. „Heruntergekommene Kneipen?", fragte der Dunkelhaarige dessahlb und wärmte seine Finger nun wieder in den Manteltaschen. „Manchmal überraschend aufschlussreich. Aber nein, lieber nicht. Nachher versucht noch jemand, dich zu übermannen und ich muss mit meiner Art brechen, um einen Helden aus mir zu machen." A damsel in distress. Das ließ seine kühlen Gesichtszüge doch sarkastisch erscheinen, was wiederrum positiv war. „Das wollen wir doch beide nicht."

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Cayla
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Re: Kensington Gardens

from Cayla on 12/04/2017 10:09 PM

"Wie immer. Deswegen bin ich ja auch in der Abteilung für magisches Recht angestellt", erwiderte sie keck. Sie blickte ihn von der Seite her an. Natürlich hörte sie was er sich in seinen Dreitagebart murmelte. Sie zuckte kurz mit den Schultern. "Vergiss es einfach." Sie erwiderte sein Lächeln, während sie weiterhin gemeinsam durch den Park gingen. Sie ließ sich eben nicht gerne was gefallen, aber sie war auf keinen Fall nachtragend. Das war nicht ihre Art. Sie konnte aber durchaus stur und hartnäckig sein. Manchmal war sie sogar durchtrieben, aber das musste ja keiner wissen.
"Herr Kollege, da brauchen sie sich keine Sorgen zu machen, so schnell entflatter ich nicht. Vergiss es einfach. Wir essen jetzt eine Kleinigkeit und dann wartet wieder ein Schreibtisch voller Arbeit auf uns. Aber wenn du gerne das Weite suchen möchtest: Tu dir keinen Zwang an." Cayla sah Corvin an. Konnte ja sein, dass sich der sonst so coole Corvin ein wenig unwohl in ihrer Gegenwart fühlte?
Mittlerweile schwieg sie ein wenig, anscheinend hatte sie mit ihren Worten ja wieder mal etwas Unheil angerichtet. Toll gemacht, Cayla. Sie konnte aber auch für ihre direkte Art nichts. Warum sollte man das auch nicht sagen? Besser der andere wusste woran er war!
"Inwiefern aufschlussreich", fragte sie ihren Kollegen. Da gewann doch wieder ihr Wissensdrang die Oberhand und sie brach das kurze Schweigen. "Um Himmels Willen! Ich wusste ja nicht, dass es in Kneipen so gefährlich ist! Ich werde mich Hüten nochmal dort hinzugehen!" Ihre Stimme tropfte voll von Sarkasmus, genauso wie er es wohl sarkastisch gemeint hatte. "Ganz gewiss nicht. Ich müsste dir dann ewig dankbar sein!"

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Corvin
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Re: Kensington Gardens

from Corvin on 12/15/2017 04:40 PM

Hatte er diese Worte verdient und vielleicht auch egoistisch durch sein Verhalten ausgelöst? Waren es Mitleid oder ein schlechtes Gewissen, die als Antriebsmittel ihre Worte hervorriefen oder war es eine kecke und herausgeforderte Dame, die es nun besonders wissen wollte? Menschen aller Art waren Rätsel, die sich unentwegt veränderten und zur Lösung wenig beitrugen. Er selbst war wohl niemand, dem dahingehend zu viel Weisheit geschenkt worden war. „Meinst du, ich wäre der Höflichkeit so verschrieben, dass ich dir eine Gelegenheit habe bieten wollen, um zu gehen, damit ich mich selbst entziehen kann?", fragte er sie direkt heraus und hatte dabei die Augen geschlossen, während der Rest von Feuchtigkeit des eben noch vorhandenen Regens über sein Gesicht strich. Komisch, dass er Regen manchmal mehr leiden konnte als zu viel Hitze. „Wenn ja, dann danke für das indirekte Kompliment, aber nein...ich will gar nicht gehen, immerhin habe ich dich ja auch gefragt." Dabei öffnete der Reinblüter die Augen wieder und schenkte ihr einen Blick. War er nun wieder egoistisch? Vielleicht stur? Er konnte sich gerade wohl selbst nicht genau lösen und stellte dieses menschliche Rätsel dar. Aber er würde keinen Rückzieher machen und hinter seiner Einladung zurücktreten, denn auch wenn eine provokantere Stimmung in der Luft lag, hieß das noch lange nichts.
Ihre Frage zeigte ihm, dass sie wohl wirklich nicht zu oft in heruntergekommenen Pubs saß, was ihm wiederrum gefiel. „Gib einer Vielzahl von Personen ein Gläschen Elfenwein oder einen Feuerwhisky und sie plappern rascher und schneller, als du Veritaserum beschaffen kannst." Die Gier des Einzelnen nach Aufmerksamkeit fand an diesen Orten oftmals ihren Höhepunkt, natürlich verstärkt durch den Zustand der Enthemmung, der bei Befragungen eher weniger vorhanden war. So männlich auch jemand war, so stark sich eine Frau gab...jeder hatte irgendwo ein Vögelchen in seinem Inneren, das auch mal singen wollte. 
Ihr Sarkasmus tropfte ihr geradezu von den Lippen und er nahm diesen willig hin, hatte er ihr doch die Vorlage serviert. Apropos serviert: Das kleine Haus war in greifbare Nähe gerückt, sodass Corvin zumindest die Tür bereits zur Öffnung aufziehen konnte. „Das käme ja einer grauenvollen Begebenheit gleich", gab er ihr dabei mit dem Anschein eines Schmunzelnd zu verstehen. „Eine emanzipierte und starke Frau, die hilfsbedürftig ist und ein Gentleman...das kann ja nur in langweiligen Schmökern gut gehen..." Nun war er es, der sich ein wenig der kecken Stimme bediente, die sie eben noch an den Tag gelegt hatte. Wirklichkeit und Fiktion lagen oftmals so weit auseinander wie Mond und Sonne, wie Werwölfe und eine tolerante Gesellschaft. Doch warum verlor man sich so gerne darin? Er selbst verweigerte sich dessen in diesem Moment, als er ihr die Hand reichte, um die Jacke abzunehmen und dabei mit den dunklen, braunen Augen über ihre hochwertige Kleidung fuhr. „Aber wenn du noch einmal dorthin gehst: Andere Optik. So fällst du ja auf wie ein bunter Vogel."

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Cayla
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Re: Kensington Gardens

from Cayla on 12/16/2017 07:36 PM

Aufmerksam hörte Cayla ihrem Begleiter, der durchaus gutaussehend war, was sie durchaus auch zugeben würde, zu. Dann zog sie eine ihrer perfekt gezogenen Augenbrauchen hoch und blickte den jungen Mann direkt an. "Nein das vermute ich ganz und gar nicht. Eher vermute ich, dass dir deine männliche Courage verbietet einfach zu gehen. Das würde ja einem Rückzug bedeuten und das kannst du deinem männlichen Stolz ja nicht antun. Also nein - das war kein indirektes Kompliment." Sie sagte das durchaus frei heraus. Sollte er doch wissen, was sie dachte. Worüber er dann nachdachte, dass wusste sie nicht. Allerdings war das auch ziemlich egal. Sie schob mittlerweile ihre Hände in ihren langen Parker. Es war heute recht frisch und man merkte, selbst wenn die Sonne rausgekommen war, dass es auf den Winter zuging.
"Oder sie schlafen ein", meinte sie nüchtern. Sie war schon auf so einigen Parties gewesen, wo nach ein paar Gläschen ein paar Leute einfach eingeschlafen waren und das in den unmöglichsten Positionen. Das sah oft ziemlich ungemütlich aus. Ihr selbst war sowas natürlich nicht passiert, denn sie achtete darauf, dass ihr eine solche Peinlichkeit nicht den Ruf verdarb. "Du scheinst ja damit deine Erfahrungen gemacht zu haben. Aber pass auf, dass du nicht zu viel plapperst! Das könnte ja gegen dich verwendet werden und da du gerade mit einer Juristin Mittagessen gehst, solltest du darauf gefasst sein, dass alles gegen dich verwendet wird." Ein paar Wolken schoben sich vor die Sonne und sofort sah der Park etwas traurig aus. Die Fröhlichkeit des Parks war rasch verschwunden und ein tristes Grau schien vom Himmel herab. Was war denn mit dem Wetter los? Als sie nach oben blickte sah man genau im Osten noch den freien Himmel, während vom Westen die Wolken aufzogen, welche Regen verkündeten.
Mittlerweile waren sie am Restaurant angekommen. Ihre Hände waren mittlerweile doch recht kalt und sie freute sich auf die Wärme im Inneren. Ganz Gentleman - was sie von Corvin nicht erwartet hätte - öffnete er die Tür und ließ sie vorgehen. Na wenn er es so haben wollte. Mit einem knappen Nicken bedankte sie sich bei ihm. Die Wärme umfasste sie und ließ ihre Wangen kribbeln. Dann begann sie sich auf ihrem Parker zu schälen und reichte diesen an Corvin weiter. Anscheinend hatte der Junge Benehmen. Das gefiel der jungen Frau und sie blickte dem Mann hinterher. Ein schöner Rücken konnte ja schließlich aus entzücken. Nicht wahr? "Das kommt auf die Betrachtungsweise an. Eine strarke und emanzipierte Frau kann immer mal Hilfe bedürften, genauso wie ein Mann hin und wieder ein Gentleman sein kann. Das müssen aber ja nicht durchaus die einzelnen Charaktereigenschaften sein, die den Mann und die Frau ausmachen." Sie zuckte kurz mit ihren Schultern.
Sie blickte an sich herunter. Cayla war sich dessen bewusst, dass sie durchaus gut aussah. Ihre Kleidung war heute recht schlicht, aber durchaus elegant. "Corvin, selbst mit einer anderen Kleidung könnte man mich doch wohl kaum ignorieren."
Nachdem er also wieder da war, sie ihre Meinung kundgetan hatte, lief sie auf einen Tisch zu. "Wäre dem werten Herr dieser Tisch genehm?"

Reply Edited on 12/16/2017 07:37 PM.
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