Kensington Gardens

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Jean
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Re: Trafalgar Square

from Jean on 04/10/2017 03:29 PM

Ich war froh, dass Fynn mich nicht abwies und etwas mehr Zeit mit mir verbringen wollte. Das war super, vielleicht konnten wir ja einen Kaffee trinken gehen oder ähnliches?
Sein Lächeln war wirklich süß und ich gratulierte mir im Stillen, was für einen guten Fang ich doch mal wieder gemacht hatte.
Auch wenn ich vielleicht ein ganz wenig enttäuscht war, dass er gar nicht darauf einging, dass ich so nah vor ihm stehen geblieben war. Für einen Moment hatte ich sogar mit dem Gedanken gespielt, ihm einfach einen Kuss zu geben, aber dafür war ja immer noch genug Zeit.
Also beobachtete ich lächelnd, wie er seine Gitarre wegpackte, seine Sachen nahm und bereit war zu gehen.
"Findest du nicht, dass ich als offizielle Fusselbeauftragte einen kleinen Lohn verdient hätte?", meinte ich und hakte mich einfach bei ihm unter. Dabei warf ich ihm einen flirty Blick zu.
Irgendwie war es ungewohnt, dass Fynn nur so wenig auf mein offensichtliches Interesse an ihm einging, andererseits war das auch mal ganz erfrischend. Er schien ein richtig anständiger Typ zu sein und ich spielte sogar mit dem Gedanken, ihn dazu zu bringen, nicht nur heute Zeit mit mir zu verbringen. Vermutlich entdeckte ich gerade meine Schwäche für Gentlemen.
"Du könntest mich ja auf einen Kaffe einladen", schlug ich vor und kreuzte - fast schon flehend - zwei Finger hinter meinem Rücken. Es war meine Art das Universum darum zu bitten, auf keinen Nighthunter zu treffen. Ich konnte wirklich darauf verzichten, dass Dad herausfand, dass ich mich mit einem jungen Mann getroffen hatte.
Es war zwar nicht so, dass ich nicht gut mit meinem Dad auskam, aber ich war halt sein kleines Mädchen und er sah es nicht sonderlich gerne, wenn ich in männlicher Begleitung angetroffen wurde. Schien ganz so, als würde es ihm zu schaffen machen, das ich langsam erwachsen wurde.
Und dann war da ja noch die Sache, dass er Angst hatte ich brannte mit Onkel Lincoln durch, wie meine Mom. Vollkommen lächerlich! Da würde es mich aber nicht wundern, wenn er denken würde, ich würde mit potenziell jedem durchbrennen... Ach, vielleicht war das auch übertrieben, aber wenn es um mich ging, da war Daddy schon ein wenig seltsam manchmal. Ganz und gar nicht der klardenkende und gut strukturierte Boss der Nighthunter in London...

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Fynn

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 04/10/2017 04:22 PM

Auch wenn ich es doch genoss, dass mich Jean so offensichtlich gut fand, war ich etwas überrumpelt, dass sie so sehr auf Körperkontakt setzte. Nun fiel mir auch auf, dass sie wahrscheinlich auch etwas jünger war als ich.
"Da hast du allerdings recht", stimmte ich ihr zu und schunkelte etwas auf ihre Seite.
"Ein Kaffe ist das Mindeste, was ich für dich tun kann. Hast du eine Idee, wo wir hingehen können? Ich bin noch nicht so lange in London und habe keinen Schimmer, welche Cafés dafür geeignet sind, Fusselbeauftragte auszuführen ..."
Ich war schon froh genug, dass ich die wichtigsten Stellen in der Stadt kannte und das ich langsam ganz gut mit der Underground zurecht kam. Aber um die Geheimtips zu kennen, wenn es um Bars, Cafés oder sonstiges ging, war ich definitiv noch nicht lane genug hier.
Hoffentlich kannte sich Jean besser aus ... wenn nicht, mussten wir halt auf gut Glück aufbrechen ... irgendwo würde sich schon etwas finden. Irgendwo, wo man sich auch in riher unterhalten konnte - ich wollte gerne mehr über sie erfahren.
Es war noch nciht sehr oft vorgekommen, dass ich abgeschleppt worden war, und egal wie sich das entwickeln sollte - ich war guter Dinge, dass ich eine schöne Zeit haben würde, selbst wenn ich ahnte, dass es hier einfach nur um den Spaß am Flirten ging. Was sie übrignes sehr gut drauf hatte. Ich war zwar ein Chaot und nicht so festgefahren, aber meist fiel mir einfach nur Mist ein in solchen Situationen. Das interessanteste war bei mir ja schon die Begrüßung und danach kam nicht mehr so viel Spannendes.
Gut, dass Jean umso aufregender erschien ...

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Jean
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Re: Trafalgar Square

from Jean on 04/10/2017 04:51 PM

(also Jean stört der Altersunterschied nicht sonderlich, wie stehts mit Fynn? xD)

Ich freute mich, dass er zuließ, dass ich ihm regelrecht am Arm hing und schöne Augen machte. Er schunkelte sogar in meine Richtung und ich warf ihm ein strahlendes Lächeln zu.
"Da vorne an der Ecke ist ein süßes kleines Cafe", sagte ich und übernahm einfach die Führung. Ich war selbstbewusst und emanzipiert genug, um mich an so etwas nicht zu stören.
"Wie lange bist du denn schon in London", plauderte ich einfach locker drauf los. Es war schließlich auch nicht das uninteressanteste Gesrpächsthema. "Und warum verschlägt es dich ausgerechnet nach London? Dorfkind flieht in die schillernde Großstadt?"
Wenn ich es mir recht überlegte, würde das gut passen. Seine Art und seine Manieren ließen ihn nicht wie einen Großstadt-Rüpel erscheinen, wie ich sie hier zur Genüge getroffen hatte.
Ich hatte zwar eine ganze Weile bei Mom gelebt, aber seit ich auf die Nighthunter Academy ging, war ich ja unter der Woche immer London gewesen und inzwischen lebte ich bei Dad hier in der Stadt. Meine Mom und ich gerieten sowieso immer nur aneinander, also war das die beste Lösung - auch wenn sie das ein wenig anders sah. Aber ganz ehrlich, noch mehr Zeit mit meinem Möchtegern von Stiefvater zu verbringen, würde ich einfach nicht ertragen können.
Wir erreichten das Cafe und ich zögerte, bevor ich die Tür für uns öffnete. Ich wollte zu gerne wissen, ob Fynn sie für mich aufhalten würde. 

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Fynn

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 04/10/2017 06:04 PM

[nö, sie verhält sich ja ganz normal, dann ist ihm das auch egal ]

Jean an meiner Schultern lächeln zu sehen fühlte sich erstaunlich gut an und ich beschloss, die Sache von jetzt an nicht mehr so versteift anzugehen. Und der erste Schritt dabei war, meinen Arm einfach nicht locker neben mir zu halten, sonden ihn anzuwinkeln und Jean somit an bisschen näher an mich zu ziehen. Warum sollte ich denn keinen Spaß haben dürfen?
Und dieses Geste war trotzdem noch etwas ganz anderes als ihr wie ein Rüpel an den Hintern zu fassen oder ähnliches.
Ich konnte echt nicht nachvollziehen, was in den Köpfen solcher Trottel vorging, um so respektlos mit anderen umzugehen.
Wie gute Bekannte schlenderten wir auf das Café zu, in dessen Richtign sie gezeigt hatte, und unterhielten uns.
"Erst ein paar Wochen - gerade lange genug, dass ich mich auf den großen Straßen nicht mehr verlaufe. Ich habe mit drei Freunden eine Band und  wir wollen endlich mal richtig im Gewerbe Fuß fassen. Und so sind wir nach und nach alle in die Stadt gezogen. Also ziemlich genau das, was du gesagt hast: Dorfkind in der schillernden Großstadt."
Dann blieb Jean auch schon vor unserem Ziel stehen, ganz so als wolle sie sagen "So, mein Lieber, hier ist es."
Von außen war es unscheinbar und leicht zu übersehen, wenn man nicht wusste, wonach man Ausschau hielt.
"Nach dir", sagte ich und lächelte sie an, während ich ihr die Tür öffnete.

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Jean
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Re: Trafalgar Square

from Jean on 04/10/2017 06:21 PM

"Also bist du ja wirklich noch ganz neu in der Stadt", meinte ich grinsend.
Ich fand es ziemlich cool, dass er und seine Freunde extra hergekommen waren, um als Band Fuß zu fassen. Dazu gehörte schon einiges an Mumm. Es musste schön sein, so ein unbeschriebenes Blatt zu sein, was die Zukunft betraf.
Meine Zukunft dagegen stand bereits fest. Ich war schließlich eine angehende Nighthunter und würde mein Leben dem Schutz der Daywalker widmen. Alle diesen unbescholtenen Menschen, die nicht wussten, welche Gefahren mitten unter ihnen lauerten, waren unsere Schutzbefohlenen.
"Hat eure Band schon einen Namen", fragte ich, weil ich nicht länger über meine Zukunft nachgrübeln wollte. Das Hier und Jetzt war sowieso viel attraktiver - Fynn war attraktiver.
Ich machte innerlich einen kleinen Hüpfer, als Fynn mir - wie ich gehofft hatte - die Tür zum Cafe aufhielt. Ich fühlte mich richtig wie eine Lady, das war schön. Ich konnte gar nicht sagen, wann ich mich das letzte Mal so gefühlt hatte.
Ich war schließlich eine Bentley und ich wurde stetig dazu angehalten, alles unter Kontrolle zu haben, alles selbst zu erledigen. Da gab es wenig Platz für Höflichkeiten wie Fynn sie mir nun entgegenbrachte.
Zu schade, dass ich neben der Schule so wenig Zeit hatte, mit Menschen auszugehen, die weniger düsteres Wissen belastete.
Wir traten in das Cafe.

--------------> Costa Coffee 

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Willow
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Re: Trafalgar Square

from Willow on 04/10/2017 06:22 PM

@Aurora

Ich nickte und tat einen Schritt in die angegebene Richtung, sah mich dann jedoch wartend nach Aurora um, sie wusste besser als ich, wo es lang gehen würde.
"Ich bin Willow- dann duzen wir uns?"
Ich hatte nichts dagegen, ich hielt sowieso nur in wenigen Fällen etwas vom überhöflichen Gesieze.
Ich atmete genüsslich ein, nicht weil hier so wunderbare Luft war, einfach weil ich merkte, dass in mir eine Art Hochstimmung aufkam. Die Leute um uns herum waren immer noch stark am Feiern und Jubeln und Lachen, alles war grün-gold. Und ich fühlte mich irgendwie wohl, ich hatte ein Ziel und Gesellschaft und irgendwie fing ich an diese auch sehr sympathisch zu finden und das bereitete mir eben gute Laune.
Ich hoffte nur, dass ich nicht wieder auf und ab hüpfte, was ich gerne, wenn ich fröhlich war, mir vor Fremden allerdings doch ein wenig peinlich war.

_
Aurora & Willow out

Reply Edited on 04/10/2017 06:23 PM.

Sophie
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Re: Kensington Gardens

from Sophie on 07/09/2017 10:31 AM

Es war ein schöner Tag, die Sonne schien warm vom Himmel runter und ließ alles harmonisch wirken. Ich blinzelte zu den Wolken hoch und genoss kurz die Sonne, bevor ichweiter ging, igrnedwo hier hatte Ruben gemeint, dass wir uns treffen könnten, allerdings war ich mir nicht ganz sicher wo. Darum sah ich mich einfach um, tatsächlich entdeckte ich ihn. Er stand etwas im Schatten. Mein Herz begann Purzelbaume zu machen. Ich hatte ihn sehr vermisst. Ich rannte zu ihm, ganz gleich wie viele Menschen doch hier rumliefen, ich rief freudig seinen Namen und fiel ihm um den Hals. Ich atmete seinen Geruch. "Ich hab dich vermisst. Alles ok bei dir gewesen?", fragte ich, als ich ihn losließ und anstrahlte. Oh ja, wie ich ihn vermisst.

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Ruben

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Re: Kensington Gardens

from Ruben on 07/09/2017 12:39 PM

Aufgeregt hielt ich nach Sophie Ausschau. Ich hatte den Ferien entgegengesehnt und den Pausen beim Training, damit wir uns endlich wiedersehen konnten. Wir hatten zwar wieder Briefe geschrieben, aber ich war mir nicht sicher, ob es ihr besser ging. Von wegen mit ihrer Mutter und so. 
Aber ich konnte den Gedanken nicht weiterspinnen, da sich mein Wirbelwind im nächsten Moment schon in meine Arme warf. Ich grinste und ignorierte die Blicke der Leute, die sonst noch durch den Garten schlenderten.
"Ich dich auch. Ja, das Training ist hart, aber es macht Spaß. Und bei dir auch alles okay?" Ich strich ihr sanft die Haare hinters Ohr und küsste ihre Nasenspitze.  

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Sophie
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Re: Kensington Gardens

from Sophie on 07/09/2017 06:07 PM

"Solange es Spaß macht und ja alles okay, es wird alles langsam wieder normal. Es ist zu Hause nur sehr leer, weil mein Vater nur noch arbeitet, aber sonst alles super", antwortete ich wahrheitsgemäß. Ich war so unfassbar glücklich ihn endlich wieder zu sehen, endlich wieder bei mir zu wissen, dass dieses bedeckte Gefühl, was zu Hause immer da war, wie weggeblasen war. „Wie muss ich mir eigentlich so ein Tuning vorstellen, ich meine, hast du jetzt auch frei? Sonst könnte ich dich da oder bei einem Spiel mal besuchen", schlug ich vor. Ich wollte nicht, dass wir noch einmal so lange nicht Kontakt hatten, vor allem, wo es zu Hause nicht zum Aushalten war.
„Wir können hier im Schatten stehen bleiben oder wir gehen ein bisschen", schlug ich nach einem weiteren kurzen Blick zur Sonne vor.

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Ruben

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Re: Kensington Gardens

from Ruben on 07/11/2017 04:27 PM

Ich verzog mitfühlend das Gesicht. "Soll ich öfter vorbeikommen?" Mir missfiel die Vorstellung, dass sie so oft alleine war und ich hasste mich dafür, dass ich damals nicht bemerkt hatte, dass mit ihr etwas nicht okay war. Und dass ich aufgehört hatte, Zeitung zu lesen, wo die Todesanzeige bestimmt dringestanden hatte.
"Quatsch, frei haben nur die Schüler", grinste ich schief. "Ist eigentlich wie Training in der Schule, aber viel härter, länger und anstrengender. Kannst ja mal zusehen. Und zu einem Spiel kannst du natürlich auch gerne kommen!"
Darüber würde ich mich wahnsinnig freuen. Sie hatte einen Freund, auf den sie stolz sein konnte. Ich wollte, dass sie sich nicht schämte, wenn sie sagte, dass ich ihr Freund war.
"Ja, lass uns ein Stück gehen", stimmte ich zu und legte einen Arm um ihre Taille, um sie mit mir zu ziehen. "Wie waren eigentlich die letzten Schulwochen? Und der Rest des Turniers?"

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