Zukunfts-Thread II

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Emma
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Re: Zukunfts-Thread II

from Emma on 05/14/2017 01:47 AM

"Wie umsichtig von dir, wenn man bedenkt, dass ich mich gar nicht dagegen gewehrt habe, von dir verschleppt zu werden", meinte ich und meine Augen funkelten ihn schelmisch an.
Es sollte sich eigentlich nicht so gut anfühlen Regeln zu brechen, fand ich. Wenn das so weiter ging, würde ich am Ende noch zum Rebell werden. Auch wenn ich mir das bei mir nur schwer vorstellen konnte. Aber ich hatte ein wenig das Gefühl, dass für mich vielleicht bald ein komplett neues Leben beginnen könnte. Warum sollte ich mich dann nicht auch ein wenig ändern?
"Ich bewerbe mich an der Wizadring Academy of Dramatic Arts", erklärte ich und plötzlich verspürte ich die typische Nervosität in mir aufsteigen, wenn ich daran dachte. Die Aufnahmeprüfung stand nämlich noch an und ich hatte jetzt schon riesige Angst zu versagen. Nunja, oder man könnte sagen, ich hatte jetzt schon Angst vor der Angst auf die Bühne zu gehen.
Vermutlich war es komplett lächerlich aber... "Ich möchte Musik, Theater und Kunst belegen", fügte ich hinzu und errötete leicht. Zac dürfte klar sein, dass zumindest zwei dieser Disziplinen zu meiner typischen Unsicherheit gar nicht passen wollten.
Ganz der Gentleman, als der er sich entpuppt hatte, hatte er die ganze Zeit meine Tasche getragen. Diese stellte er nun neben mich und zog mir dann einen Stuhl vor. Unglaublich, dass es heutzutage noch Menschen gab, die so etwas taten. Aber mein Bruder war ja ähnlich drauf.
"Das wird vielleicht wirklich  so kommen", sagte ich und blickte aus dem Fenster. Edinburgh versprühte einen wundervollen Charme. "Vermisst du deine Heimat, wenn du in Hogwarts bist?", fragte ich neugierig. Schließlich wollte ich ihn ja besser kennenlernen.

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Zac

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Re: Zukunfts-Thread II

from Zac on 05/14/2017 04:52 PM

Nachdenklich legte ich meinen Kopf schief. Wie durfte ich diese Aussage denn interpretieren? Merlin, ich war in meinem ganzen Leben noch nie so ratlos. Kaum dachte ich Emma ein bisschen zu kennen überraschte sie mich wieder & ich stand am Anfang. Sie flirtete definitiv mit mir, so viel war sicher, anders konnte man es nicht verstehen.
,,Also bist du aus freien Stücken hier mit mir, in einem Café, darauf wartend das weltbeste Tiramisu zu essen? Man könnte es fast schon als Date ansehen.'' Jetzt war ich auf ihre Reaktion gespannt. Die ganze Zeit redeten wir um den heißen Brei rum oder redeten eben zweideutig, sodass man es noch gerade so, mit zugekniffenen Augen, als normales Treffen unter Freunden durchgehen lassen konnte.
Und wieder kam sie mit einer Überraschung um die Ecke, ok, vom Hocker hauten mich ihre Zukunftspläne jetzt nicht, da sie mir ja schon mal verraten hatte, dass sie gerne ihre kreative Ader ausleben würde, wenn sie könnte.
Trotzdem zog ich verwundert die Augenbraue in die Höhe, denn das sie mit so schnellen Schritten auf ihren Traum zuschritt, damit rechnete ich dann doch nicht.
,,Wow, ich meine, dass ist doch das, was du eigentlich vorhattest. Aber warte mal, heißt das, du hast dich noch nicht beworben? Du zweifelst jetzt aber nicht an dir, oder? Wenn einer einen Platz an dieser Schule verdient hätte, dann ja wohl du!'' Der Gedanke daran, dass ich sie dann eventuell nicht mehr nach dem Unterricht irgendwohin entführen konnte, ließ mich innerlich resigniert seufzen. Schade, aber ich gönnte ihr diesen Erfolg durchaus. Selbst die Fächer, die sie mir aufzählte passten zu ihr wie die Faust aufs Auge & ich war mir sicher, dass sie dort bestimmt ihre Schüchternheit überwinden würde, wozu waren diese Schulen sonst da?
Es dauerte nicht lange bis uns das Tiramisu vor die Nase gestellt wurde, noch etwas, das ich an dem Café schätzte, man hatte hier keine lange Wartezeit. Voller Vorfreude tat ich ein Stück von dem göttlichem Dessert auf meine Gabel, die ich Emma direkt hinhielt. ,,Los probier mal! Und ja, ich liebe meine Heimatstadt, sie hat Stil, ist zwar modern, aber mit Charme.''



  

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Emma
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Re: Zukunfts-Thread II

from Emma on 05/14/2017 11:13 PM

Es war fast so als würden wir verbal umeinandertanzen und immer wenn wir aufeinandertrafen ganz kurz vorher einen Schritt zurück machen. Es war ganz klar, dass wir beide inzwischen flirteten und Zac sprach es einfach nur aus.
"Das könnte man wohl", antwortete ich und spürte, wie mir die Röte in die Wangen stieg. Aber diesmal war es mir egal, ich war einfach zu verzückt von der ganzen Situation. 
Edinburgh. Ein kleines Café. Eine so charmante Begleitung. Klang ganz eindeutig nach einem Date.
"Doch beworben hab ich mich schon, aber ich muss noch zur Aufnahmeprüfung", erklärte ich und hoffte, dass seine offensichtliche Verwunderung der Tatsache geschuldet war, dass dieses Thema so plötzlich aufgekommen war - nicht, dass er glaubte, ich würde nicht an dieser Schule passen.
Doch sofort zerstreute er all meine Zweifel und ich lachte erleichtert auf. "Das ist lieb, dass du das sagst. Ich hoffe wirklich, dass die WADA das Richtige für mich ist. Selbst wenn ich momentan noch so mit Lampenfieber zu kämpfen habe, wenn es um Bühnen geht."
Im nächsten Moment kam die Bedienung und brachte uns das Tiramisu. Es war eine große Schale voll in dem zwei Gabeln steckten und die Kellnerin zwinkerte mir verschwörerisch zu, bevor sie wieder ging. Ja, ich hatte wohl wirklich ein Date.
Zacs Vorfreude auf die süße Sünde vor uns, ließ mich breit grinsen. Als er mir eine Gabel voll davon hinhielt, zögerte ich einen Moment, nahm dann aber den Bissen. 
Gefüttert zu werden war auf eine seltsame Art intim und ich war froh, dass Zac sofort weiter über seine Heimatstadt sprach.
"Das Tiramisu ist wirklich fantastisch", gab ich zu.

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Zac

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Re: Zukunfts-Thread II

from Zac on 05/16/2017 08:27 PM

Ich konnte es nicht oft genug erwähnen, die Röte, die ihr auf die Wangen schoss, ließ sie nur noch niedlicher werden & ich fand langsam selbst gefallen daran unseren Ausflug selbst als Date anzusehen. Es war ja nichts dabei, schließlich würde uns danach keinem im Gang aufgelauert werden, was wir schon von vornerein feststellen durften.
,,Also ich hab kein Problem es als eines zu sehen, ganz im Gegenteil, Emma. Ich würde mich geehrt fühlen eine so nette & schöne Frau mal ausführen zu dürfen.'' Natürlich ergriff ich sofort die mir neu gebotene Chance & so wie es mir schien, war Emma dem auch nicht so abgeneigt, immerhin musste ich was in ihr auslösen, da sie sonst nicht so dasaß. Um die Wette strahlend mit der Sonne. Sie hatte wirklich etwas an sich, was einen sofort in ihren Bann ziehen ließ. 
Mir gefielen ihre Selbstzweifel überhaupt nicht, denn diese Schule war doch nun wirklich wie für sie gemacht, darin bestand kein Zweifel.
,,Wenn du möchtest, also sofern es die Schule erlaubt & diese Aufnahmeprüfung auf einen günstigen Tag fällt, kann ich dich gerne zu dieser begleiten.'' Sie brauchte sicher einen guten Zuredner & darin war ich zum Glück gut genug.
Ich machte eine wegwerfende Handbewegung & ich schüttelte mit dem Kopf. ,,Natürlich, es würde doch nur dein Talent noch fördern. Die bieten doch alles an, was dir gefällt. Du brauchst nicht nervös zu sein oder so, das Lampenfieber wird wie durch Zauberhand verschwinden, glaub mir.'' Ermutigend lächelte ich sie an.
Das Schicksal spielte mir mit dem Tiramisu in die Hände oder die Kellnerin sah schon vor uns, was hier gerade abging, schlaues Mädchen.
Ich machte kein großes Ding aus der kleinen Fütteraktion & kostete selbst erstmal vom Tiramisu, ehe ich Emmas Aussage mit einem wohlfühlenden Laut unterstrich. Dieses Tiramisu ließ einfach den Geschmacksinn jubeln, so viel war ja wohl klar.
,,Also lohnt es sich hin & wieder mal den Rebell raushängen zu lassen.'' Das ich nicht nur noch vom Tiramisu sprach, sondern von der ganzen Situation, in der wir uns befanden, verriet mein Blick. Ich sah Emma wortwörtlich mit anderen Augen. 



  

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Emma
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Re: Zukunfts-Thread II

from Emma on 05/21/2017 12:17 PM

"Na ein Glück, dann muss ich also am Ende wirklich nicht das Tiramisu zahlen", scherzte ich grinsend, weil ich so glücklich darüber war, dass so etwas Tolles wirklich mal mir passierte. Allerdings hatte ich in Wirklichkeit natürlich nicht daran gezweifelt, dass Zac zahlen würde, wenn er mich schon einlud. So wie es aussah war er schließlich ein richtiger Gentleman.
"Oh das würdest du machen?", fragte ich freudig überrascht, "Ich glaube, das wäre wirklich schön, wenn ich ein wenig Rückendeckung hätte." So wie es aussah hatte Zac es raus mich zu beruhigen und zu motivieren.
Seine Worte schienen gar keinen Zweifel daran zu lassen, dass ich die Aufnahmeprüfung bestehen würde und ich merkte, wie meine innere Unruhe, die mich in letzter Zeit ständig begleitete, etwas abebbte.
"Danke", sagte ich schlicht, weil ich gar nicht gewusst hätte, wie ich ihm vermitteln könnte, wie gut mir seine Worte taten. Meine Selbstzweifel und Unsicherheit zerfraßen mich schon seit Jahren und ich konnte mir einfach nicht erklären, woher das kam.
Mein Bruder Fynn war nie so gewesen, immer selbstsicher und darauf bedacht, seinen eigenen Weg zu gehen und seine Träume zu verwirklichen. Es war höchste Zeit, dass ich mir ein Beispiel daran nahm.
Auch wenn das bedeutete, dass ich meine Eltern damit beunruhigte, weil nun auch noch das zweite Kind ihr Leben der brotlosen Kunst widmen wollte. Aber wer wusste schon, ob wir wirklich arme Schlucker werden würden. Und selbst wenn, vielleicht waren wir dann ja trotzdem glücklich?
Ein bisschen Naivität und Optimismus durfte ich mir ja wohl gestatten.
"Emma, die Rebellin", sagte ich nachdenklich und ließ mir die Worte richtig auf der Zunge zergehen, "Ja, das gefällt mir."
Grinsend schnappte ich mir die zweite Gabel und begann mich ebenfalls über das Tiramisu herzumachen.
"Und was sind deine Pläne für die Zukunft?"

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Zac

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Re: Zukunfts-Thread II

from Zac on 06/02/2017 07:37 PM

Grinsend schüttelte ich den Kopf. ,,Nichts lieber als das & ich setz noch eins obendrauf! Ich hab heute nämlich die Spendierhosen an. Wenn wir das Tiramisu hier aufgefessen haben, nimmst du dir eins mit, aber du musst mir was versprechen!'' Ich legte eine kurze Kunstpause ein & beugte mich über den Tisch, sodass ich Emma etwas näher kam. ,,Wenn du es isst, musst du an mich denken,'' flüsterte ich leise, aber meine Stimme hatte dabei einen gewissen Unterton. Keinesfalls aufdringlich oder in die Richtung, aber mir gefiel es mittlerweile immer mehr, was ich in Emma so alles auslösen konnte.
Es war in meinen Augen schade, dass ihre Selbstzweifel sie so daran hinderten sich in ihrem Talent zu entfalten. Auch wenn ich noch nie Zeuge ihres Gesangstalent war, zweifelte ich keine Sekunde daran, dass sie nicht das Potential für diese Schule hatte.
,,Wenn es dir hilft, wieso nicht? Außerdem kann ich dann mit dir angeben, also haben wir beide was davon.'' Ich begann zu lachen, ehe ich mir ein weiteren Löffel Tiramisu in den Mund schob.
Ihr knappes Danke quittierte ich mit einem Augenzwinkern. Wie sehr ich ihr mit meinem Geschätz half, davon hatte ich keinen blassen Schimmer, denn ich hatte nur eins im Sinn, sie zu ermutigen & ihr mal eine gehörige Portion Selbstvertrauen von mir abzugeben.
,,Deinen Künstlername hätten wir demnach auch schon rausgefunden oder den Titel für deine erste Single. Mensch, was wir alles so tiramisuessend erreichen.'' Gezielt wollte ich darauf anspringen, dass sie ebenso wie ich an einer Widerholung eines Dates in dieser Form interessiert war, denn noch war ich mir nicht sicher, ob sie es einfach so aus Spaß machte oder ein Funken ernst darin steckte.
Ihr Themenwechsel gefiel mir gar nicht, da ich dazu überhaupt nichts sagen konnte. Mit meiner Zukunft auseinander setzen war so eine Sache, die ich gerne vor mich herschob. Meine Eltern wussten perfekt wie man Pläne über den Haufen war & durchkreuzte. Zudem war ich eher der spontane Typ.
,,Den Abschluss schaffen & danach seh ich mal weiter.''



  

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Emma
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Re: Zukunfts-Thread II

from Emma on 06/10/2017 04:53 PM

Grinsend und mit fragend hochgezogener Augenbraue betrachtete ich Zac, als er meinte, ich müsse ihm etwas versprechen. Als er sich dann über den Tisch beugte, um mir leise etwas zuzuflüstern, spürte ich, wie mir das ein wohliges Kribbeln durch den Körper jagte. 
"Das lässt sich sicher einrichten", meinte ich und erfreute mich daran, wie süß Zac sein konnte, wenn er wollte.
Und es freute mich sehr, dass er es mir gegenüber sein wollte. War ich am Anfang noch überrascht darüber gewesen, kam es mir jetzt schon weniger abwegig vor. Ich war oft einfach zu streng mit mir selbst.
"Stimmt, du kannst dich dann in dem Licht meines Ruhms sonnen", kicherte ich scherzend. Nur weil ich auf die WADA gehen würde, machte mich das noch nicht zu einem Star, aber es war zumindest ein Schritt in die richtige Richtung und es war schön, dass Zac es so gut verstand, mich aufzumuntern und meinen Optimismus aus seinem ewigen Halbschlaf zu wecken.
Ich löffelte weiter genüsslich die süße Sünde auf meinem Teller und strich mir eine Haarsträhne hinter das Ohr, die es gewagt hatte, sich aus dem Rest meines braunen Haarschopfes zu lösen und beinahe in mein Tiramisu zu fallen.
"Ja, wirklich. Vielleicht sollten wir das öfter machen", meinte ich leichthin, warf Zac aber einen verstohlenen Blick zu, um zu sehen, wie er darauf reagierte. Ich hoffte, dass nicht nur ich auf ein zweites Date hoffte.
Es war schon ein wenig verrückt - vor ein paar Stunden noch hätte ich im Leben nicht daran gedacht, heute ein Date zu haben. Eigentlich hatte ich mir ja sogar vorgenommen mir Zac aus dem Kopf zu schlagen. Aber es sah ganz so aus, als müsste ich das nicht mehr und ich war wirklich froh darüber.
Zacs Antwort auf meine - vermeintlich unverfängliche - Frage fiel sehr knappt aus und ich merkte, dass das Thema ihm nicht so sonderlich zu gefallen schien. Vermutlich wurde er einfach zu oft mit dieser Frage genervt. Wer wurde das in unserem Alter auch nicht? Besonders die eigenen Eltern konnten da ganz schön penetrant werden... 
"Naja, man muss ja auch nicht immer alles planen. Wäre doch auch langweilig", sagte ich schulterzuckend und wechselte dann einfach das Thema, "Da fällt mir ein: ich hab dich noch gar nicht gefragt, ob du Geschwister hast."
Irgendwie überraschte es mich ein wenig, dass ich so etwas nicht wusste - was eigendtlich blöd war, wenn man bedachte, dass wir uns auch einfach noch nicht lange und gut kannten. Vermutlich lag es einfach daran, dass die Situation hier im Cafe mir auf seltsame weise vertraut vorkam, als hätten wir das schön öfter gemacht.

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Zac

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Re: Zukunfts-Thread II

from Zac on 06/25/2017 04:06 PM

Emma, die mein Versprechen somit sicher nicht brach, ließ ich dann das eingepackte Tiramisu kommen, welches ich wenige Minuten zuvor bestellt hatte.
Auch wenn die Zeit hier mit ihr wirklich schön war, so sollte man bekanntlich dann aufhören, wenn es am Schönsten war & zudem wollte ich nicht alles über mich verraten, schließlich brauchten wir noch Stoff für ein zweites Date, was hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten ließ.
Das es eins geben würde, dessen war ich mich sicher, so wie Emma mich gerade ansah, war die Kleine wohl ernsthaft an mir interessiert. Ich zwinkerte ihr zu & erwiderte ihren Blick mit einem vielsagenden Lächeln. ,,Unser Date hier gefällt mir wirklich sehr gut,'' meinte ich anschließend, ehe ich die Kellnerin herbeorderte, um zu zahlen. Selbstverständlich war Emma eingeladen, eine Frau bei einem Date zahlen zu lassen, war wirklich eine Schande.
,,Behalt die Fragen, die du mir stellen willst alle im Hinterkopf! Wir müssen unser Date leider an der Stelle beenden, so Leid es mir tut.'' Um meine Aussage zu unterstreichen, sah ich auf meine Armbanduhr. Eigentlich hatte ich alle Zeit der Welt, jedoch musste Emma och ein wenig zappeln, was bekanntlich die beste Strategie war, wenn man wollte, dass jemand nach einem Verrückt wurde.
Ich stand auf & hielt ihr meine Hand hin, die sie schließlich ergriff, danach führte ich sie wieder aus dem kleinen, aber feinen Cafe hinaus, vor dem wir letztendlich standen.
Wieder löste sich ihre Haarsträhne, die ich ihr einfach, als wäre es das normalste auf der Welt, hinters Ohr strich, dabei sah ich ihr unentwegt in die Augen.
,,Also dann, bereit wieder zurück nach Hogwarts zu reisen? Ich versuche es so angenehm wie nur möglich zu gestalten!'' Apparieren war wirklich kein schöne Form des Reisens, dennoch ein super Privileg, das nur wir Zauberer hatten.



  

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Re: Zukunfts-Thread II

from Emma on 06/25/2017 04:20 PM

Nachdem wir unser Tiramisu aufgegessen hatten, bestellte mir Zac eine Portion zum mitnehmen, was mich innerlich dahinschmelzen ließ. Das war einfach so lieb und aufmerksam von ihm!
"Mir auch", gab ich zu und strahlte ihn gerade zu an, weil er unseren kleinen Ausflug wirklich als Date bezeichnete.
Am liebsten hätte ich hier noch stundenlang gesessen, ich hatte nur wenig Lust zurück nach Hogwarts zu müssen, wenn man bedachte, dass wir uns dort würden trennen müssen.
Aber der Tag wurde immer später und es schien ganz so, als hätte Zac noch etwas anderes vor, so wie er auf seine Armbanduhr blickte, während er mir erklärte, alle meine weiteren Fragen an ihn müssten erstmal warten. Doch so schlimm fand ich das nicht, denn dies bedeutete ja auch, dass er plante, dass wir uns demnächst wiedersahen.
"Ok", sagte ich und griff beim aufstehen nach der Hand, die er mir hinhielt. Ein angenehm warmes Gefühl breitete sich in mir aus, als er mich aus dem Café führte und mir eine wiederspenstige Haarsträhne hinters Ohr strich, als wäre es total selbstverständlich. 
Ich sagte kein Wort, konnte ihm einfach nur in die Augen schauen und innerlich einen Stepptanz aufführen.
Wie man es auch drehte und wendete, ich war auf einem guten Weg mich in Zac zu verlieben und ich sah inzwischen keinen Grund mehr, warum ich mir dies hätte verbieten müssen.
"Bringen wir es einfach schnell hinter uns", meinte ich und wappnete mich geistig schonmal vor dem ekelhaften Gefühl, dass mich gleich überkommen würde - als wenn einem ein Saugnapf auf den Bauch gedrückt würde, um einem daran ans Reiseziel zu zerren.
Ich nickte Zac zu, um meine Aussage noch einmal zu bestätigen und hielt seine Hand ein wenig fester als zuvor. Dann ging es auch schon los.

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Keen
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Re: Zukunfts-Thread II

from Keen on 07/13/2017 11:16 PM

Michael und Keen - nachts um 4 Uhr auf der Polizeistation. 

Keen hatte einen seiner Aufträge gehabt. Er hatte getanzt und auf dem Heimweg, da hatte er das Schreien gehört. Ein kleines Kind, vielleicht drei, vielleicht vier, es hatte einen Alptraum gehabt und lag nun schreiend im Bett, schrie nach seinen Eltern. Durchs Fenster war er gekommen, hatte sich dazu gesetzt, es leise in den Schlaf getröstet. Keen war gut in sowas. Nicht umsonst hatte er studiert. 

Der graue Verhörraum war trostlos und eindeutig nichts, womit der Vampir umgehen konnte. Es erinnerte ihn an eine Zeit, an die er nicht denken wollte. "Ich habe nichts getan", brachte er hervor, sah zu dem verspiegelten Glas. Er konnte die Schattierungen der Menschen dahinter sehen, holte er tief Luft. "Ich will meinen Anwalt sehen."

Ganz sanft hatte Keen das Blut aus dem Handgelenk des Kindes genommen. Ein Schluck, ganz liebevoll, und dann ein weiterer. Wäre das kleine Herz nicht irgendwann stehen geblieben, Keen hätte den Tod des Kleinens nicht gehört. Viel zu ruhig atmete er, war kein Aufhebens um des letztens Atemzugs. Leer hatte Keen den kleinen Körper gemacht, um ihn dann hoch zu heben. Es war kaum ein Gewicht, das er in den Händen hielt, als er es zwei Zimmer nebenan trug, die schlafende Mutter aus dem Türrahmen betrachtete. 
Und es war kaum ein Gewicht, als Keen die Leiche daneben legte, der schönen Frau durchs Haar fuhr. "Hey", hauchte er zu, konnte keinen männlichen Geruch wahrnehmen. 

Nur zögerlich trat die junge Polizeibeamtin auf ihn zu, nahm ihm gegenüber Platz. "Schatz, hatten sie niemand Fähigeren für diesen Job? Ich glaube nämlich kaum, das Du etwas anderes als meinen Schwanz bekommst", hauchte der Vampir ihr entgegen, lehnte sich zurück um zu lächeln. "Wie schon gesagt, meine Liebe. Meinen Anwalt. Außer, Du willst eine Nummer schieben."

Die Schreie waren herrlich in seinen Ohren. Blut nahm er, viel zu viel. Auch ihr Herz stoppte, das Herz der Frau in seinen Armen und kaum hatte sie aufgehört zu atmen, da hatte Keen sie beide gepackt. Nicht schwer war es gewesen, ungesehen den Kanaldeckel zu heben. Noch leichter, die Körper hinein zu schieben und sie den Ratten hinzuwerfen. Und dann war er zurück ins Haus gekehrt. Hatte sich in das noch warme Bett gelegt und geschlafen. 

"Mr. Keegan, reißen Sie sich zusammen", wurde ihm von dem hübschen, schwarzen Beamten entgegengebracht. Keen grinste. "Nur weil ich noch nichts über ihren Arsch sagte, heißt es noch lange nicht, dass ich ihn nicht will. Hatten Sie sich vorhin nicht zu mir legen wollen, Hübscher?" Nun richtete sich der Vampir weiter auf, strich sich durchs Haar. "Wo ist mein Anwalt?"

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