Zukunfts-Thread XVI

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Fynn

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/21/2017 07:56 PM

Na gut, dann hieß es jetzt Augen zu und durch. Heute war wohl der Tag, an dem ich besonders mutig war und viel ausprobierte. Aber wenn es weiterhin so gut ausging ... sprach nichts dagegen.
Ich nahm den Helm entgegen und zwengte meinen Kopf hinein. Das Teil war ziemlich schwer. Mir war nicht ganz so gut dabei, dass Alastair deswegen keinen hatte, aber es war ja auch nur normal, dass er nicht grundsätzlich zwei Helme hatte.
"Okay, ich glaube, das kreig ich hin", antwortete ich ihm zwinkernd und schlang dann meine Arme fest um seinen Bauch, mit dem unteren Teil des Helms war ich an seine Schulter gelehnt. Hätte ich nicht das Visier vor dem Gesicht gehabt, hätte ich vermutlich die ganze Fahrt über seinen Geruch in der Nase gehabt, so eng klammerte ich mich fest. Es war wirklich ziemlich nervenaufreibend, auf einem Motorrad mitzufahren, vor allem in den Kurven. Ich hatte jedes Mal befürchtet, dass wir einfach auf die Straße krachen würden.
Aber schließlich waren wir da und ich stieg mit wakligen Beinen von der Maschine.
"Grade noch so ...", meinte ich grinsend zu Alastair und gab ihm den Helm zurück, um dann meine Haare wieder etwas zu sortieren, sie mussten in alle Richtungen davon stehen.
"Aber nur, wenn ich dich das nächste Mal einladen darf ...", sagte ich frech und teilte ihm so gleichzeitig mit, dass ich sehr davon aus ging, dass es ein nächstes Mal gab. Na sowas, so viel Direktheit war ich von mir gar nicht gewohnt.
Mit dem Aufschwingen der Tür stieß uns der herrliche Duft von Brot und Gebäck entgegen und mein Magen meldete sich knurrend zu Wort. Ich hatte verdammt großen Hunger.
Nachdem ich mich zu Alastair an einen Tisch gesetzt hatte, fragte ich ihn schon fast ungeduldig: "Hast du auch so Hunger? Ich könnte essen, bis ich platze!"

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Reply Edited on 05/21/2017 07:59 PM.

Alastair
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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Alastair on 05/22/2017 03:00 PM

„Deal", meinte ich nur und musste mir wirklich stark ein Grinsen verkneifen als er versuchte seine Haare zu richten. Irgendwie sah er extrem goldig mit seiner Helm Frisur aus und ich musste stark an mich halten seine nun halbwegs gerichteten Haare wieder zu verstrubbeln. Ich wusste auch nicht warum ich sowas absurdes überhaupt dachte und ich erwischte mich dabei ihm Gentlemanlike die Tür zur Bäckerei aufzuhalten. Mrs. Primrose warf mir einen belustigten Blick zu als sie Fynn bemerkte und auf Fynns fast schon kindliche Frage ob ich auch so einen Hunger hatte wie er konnte ich nur nicken. „Jap eindeutig!", und wie aufs Stichwort knurrte mein Magen. „Einmal Kaffee für den jungen Herren hier und einmal für mich!", bestellte ich bei Mrs. Primrose. „Was möchtest du essen?", fragte ich an Fynn gewandt.

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Fynn

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/22/2017 04:11 PM

Natürlich merkte ich seinen Blick auf mir ruhen und ich grinste still in mich hinein. Es war ziemlich süß wie er mich so ganz ungeniert anschaute und mir dann auch noch die Tür aufhielt. Ich wusste gar nicht richtig, wie ich damit umgehen sollte. Die Dame hinter der Theke lächelte uns beide freundlich an und ich glaubte auch ein amüsiertes Funkeln in ihren Augen zu sehen, aber vielleicht täuschte ich mich auch. Sie kam dann gleich zu uns an dem Tisch, weil im Augenblick alle anderen Gäste versorgt waren.
Es widerstrebte mir selbst, aber ich achtete kleinlich darauf, einen Abstand zwischen mir und Alastair zu lassen, der zu sagen schien gute-Kumpel-schlagen-sich-den-Magen-voll. Dabei wollte ich das nicht wirklich, aber ich wollte mir heute keinen Blick mehr wie den des Barkeepers einfangen. Das war ziemlich feige. Aber: ich wusste irgendwie auch nicht, wie ich mich verhalten sollte, für meinen Geschmack hatte ich viel zu oft Bilder von gestern Nacht im Kopf. Das war ... nicht optimal, wenn man ungezwungen erscheinen wollte. Es war einfach eine ziemlich schräge Situation.
Als Alstair für mich gleich einen Kaffee bestellte, fiel mir auf, dass ich ganz vergessen hatte, ihm zu sagen, dass ich keinen Kaffee trank. Aber jetzt wollte ich das auch nicht tun, wie hätte das denn ausgesehen?
"Bitte mit großzügig Milch und Zucker ...", warf ich dann einfach noch ein. Das war ja jetzt auch nicht zu ungewöhnlich und ich hoffte, das Gebräu dann gut hinunter bringen zu können.
"Hmm, kann man um diese Uhrzeit noch ein Frühstück bestellen?", fragte ich die nette Dame und hoffte, bald frische Brötchen und Croissants vor mir zu haben.

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Alastair
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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Alastair on 05/29/2017 02:43 PM

„Aber sicher Jungchen!", grinste sie. „Was darf es denn sein?", fragte sie und kritzelte auf ihrem Block herum während sie Fynn abwartend ansah. Ich nickte ihm zu, wie um zu sagen er solle ruhig als erstes bestellen. Ich wusste sowieso schon was ich nahm. Porridge und ein Brötchen. Sie schrieb also unsere Bestellung auf und erstaunlich schnell kam das Ganze auch. Plötzlich ging die Türklingel und der Baarkeeper von eben kam herein. Entweder war er uns gefolgt oder aber, er kannte den Laden. Ich hoffte letzteres für seine eigene Gesundheit und vor allem das er uns in Ruhe lassen würde.

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Fynn

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/29/2017 04:40 PM

Da war es schon wieder, das fröhliche Funkeln in ihren Augen, als würde sie etwas wissen, was andere nicht bemerkten. Verwirrt brauchte ich ein bisschen länger, bis ich letztendlich bestellte.
"Dann nehme ich einen Teller mit Ihrer Empfehlung, bitte", sagte ich einfach, weil ich mich nicht wirklich hätte entscheiden können. Wahrscheinlich hätte ich dann einfach viel zu viel genommen, weil ich alles probieren wollte.
"Ah, da will sich wer überraschen lassen, alles klar! Für dich das selbe wie immer, Alastair?", tönte die Frau freundlich und er nickte.
Während wir auf unser Essen und die Getränke warteten, schielte ich vorsichtig zu ihm hinüber.
"Ehm, du bist also öfter hier?", schloss ich aus der Tatsache, dass die Dame wusste, wie er hieß - er hatte ja gemeint, er sei ebenfalls noch nicht recht lange hier. Was mich auch leich zur nächsten Frage brachte.
"Was hat dich denn nach London gezogen?" Irgendwie war ich jetzt wieder ziemlich nervös. Wie gestern Abend, bevor ... Kein guter Zeitpunkt, um abzudriften, Fynn.
Dann bekamen wir unsere Bestellung serviert - und diesmal ging das Grinsen der Frau eindeutig in die Richtung, die sagte ich-freue-mich-heimlich-über-das-was-ich-weiß und ich runzelte die Stirn; auch wenn ich das Gefühl hatte, dass es nicht unbedingt schlimm war.
Ich hatte im Moment ja auch etwas andere Sorgen, die in Form einer weißen, großen Tasse mit - hoffentlich - süßem Milchkaffee vor mir standen. Ich betete, dass ich es jetzt besser schaffte, das Zeug ohne groß Grimassen zu schneiden hintunter zu bekommen. Nicht so wie an dem Nachmittag mit meinem Kumpel Isaac vor ein paar Wochen ... nun ja, da hatte ich mir aber auch keine Mühe gegeben, meine Abneigung gegen dieses Getränk ein bisschen zu überspielen; da hatte ich mich ja bewusst dafür entschieden, weil ich so übermüdet gewesen war. Ein anderes übermüdet als heute übrigens; ein schlechteres.
Okay, dieser Kaffee schmeckte auch etwas besser, nicht ganz so furchtbar bitter ... so vom Gefühl her musste mein Gesicht recht neutral aussehen, als ich schluckte. Den Nachgeschmack vertrieb ich auch gleich, indem ich von dem kleinen Häppchen Kuchen aß, der neben einem Brötchen und einem Croissant, Wurst und Marmelade auf dem Teller lag.
Alastair erzählte ein wenig, ich war froh, dass ihm meine Frage nicht allzu viel auszumachen schien. Schließlich waren wir doch dafür hier, oder nicht? Ich fing grad an, mich etwas zu entspannen, ich hatte es sogar zugelassen, dass sich unsere Knie berührten - da kam jemand zur Tür herein. An sich ja nichts schlimmes, das war ja ein öffentlicher Ort, aber es war der Baarkeeper aus dem Club.
Wie kam der denn jetzt hier her? Musste der nicht noch irgendwas arbeiten oder so? Offensichtlich nicht. Leider.
Und er blickte auch noch direkt zu uns her. Ich spürte, wie sich mein Puls beschleunigte und ich senkte schnell den Kopf. Was total sinnlos war, er hatte uns ja schon gesehen. Vielleicht ... vielleicht wusste er gar nicht mehr, dass wir aus dem Club gegangen waren?
Ein abfälliges Schnauben zeriss meine Hoffnung in der Luft, als er an die Theke heran trat, die sich ungefähr eineinhalb Tischlängen uns gegenüber befand. Wenn ich etwas zur Seite schielte, konnte ich genau seine Füße sehen und sie zeigten in unsere Richtung. Noch war die nette Dame in der Backstube verschwunden.
"Dass ihr euch überhaupt in die Öffentlichkeit traut ... widerliche Schwuchtel."
Durch das laute Rauschen in meinen Ohren kam mir die rauchige Stimme des Mannes von weiter weg vor, aber ich verstand ihn trotzdem ziemlich gut. Meine Wangen begannen zu brennen; ich strarrte immer noch auf den Tisch und versuchte einfach, ihn zu ignorieren.

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Alastair
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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Alastair on 05/29/2017 06:24 PM

Ich krallte mich in die Servierte und ganz leise, gerade so das Fynn es hören konnte begann ich von drei herunter zu zählen. „Drei...", flüsterte ich, „Zwei", ein Lächeln das halb belustigt und halb kalt war schlich sich auf mein Gesicht. „Und drei", grinste ich sobald es in der Küche laut zu scheppern anfing und eine sehr, sehr wütende Mrs. Primrose kam aus der Küche, die Hände voller Mehl, den Kochlöffel in der Hand und einen Gesichtsausdruck vor dem Sogar ein gestandener Mann wie ich mich am liebsten unter dem Tisch versteckt hätte. Ich schmunzelte als sie ihre Schimpfparade ansetzte die man der kleinen frau nicht zugetraut hätte, Homophobes Arschgesicht und Bastard waren noch die nettesten Begriffe die fielen während sie ihn anschrie. „UND JETZT RAUS AUS MEINEM LADEN!", schrie sie und warf ihn hochkant aus dem Laden. „Weißt du jetzt warum ich genau hier hingegangen bin?", fragte ich grinsend zu Fynn. „Zurück zur Frage. Ich bin seit ungefähr 1 ½ Wochen hier und habe sie zufällig aufgegabelt als sie einen platten hatte. Sie hat darauf bestanden mir wenigstens Frühstück zu machen und so kam es das ich den besten Porridge der Stadt fand.", erzählte ich achselzuckend. Ich schmunzelte als die Frau von Mrs. Primrose, von dem Geschrei angelockt, kam. „Fynn die Frau da drüben die gerade versucht diesen Kampfzwerg zu bändigen ist Mrs. Primrose. Die Frau von Mrs. Primrose", grinste ich und hoffte ihn nicht zu sehr zu verwirren.

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Fynn

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/29/2017 09:05 PM

Keine Ahnung, was ich erwartet hatte. Vermutlich hätte ich einfach stillschweigend alles über mich ergehen lassen, während Alastair diesmal vielleicht sogar was gesagt hätte. Ich dachte kurz an gestern Abend zurück, als er mich vor einer Prügelei gerettet hatte.
Dass er zu zählen begann, erklärte ich mir so, dass vermutlich nicht vollkommen ausflippen wollte oder sowas? Ich hatte mal davon gehört, dass man dann lieber zu zählen begann ... aber irgendwie hörte sich das eher wie ein Countdown an und er grinste so komisch, als ich ihn unschlüssig ansah. Bei 1 angekommen, kapierte ich dann, was er voraus gesehen hatte.
Wie ein Rumpelstielzchen kam die Inhaberin der Bäckerei wieder herein gepoltert, nachdem sie ihre Arbeit unterbrochen hatte, umrundete die Theke und baute sich direkt vor dem Kerl auf. Mit einer Lautstärke, so dass auch die Gäste im hintersten Eck mitbekamen, was sich der Mann eben geleistet hatte, warf sie ihm wüste Beschimpfungen an den Kopf, die sie mit der Aufforderung ihren Laden zu verlassen, die keinerlei Widerstand zuließ, beendete. Zornig verzog sich der Typ und die Frau strich sich mit vom Mehl staubigen Fingern ein paar locker gewordene Haarsträhnen aus dem Gesicht, dabei murmelte sie immer noch wütend vor sich hin.
"Also, dass es sowas heutzutage noch gibt ... Was sich manche alles erlauben ... Himmel noch mal! ..."
Ich war so perplex gewesen, dass ich das ganze einfach nur stumm und ein bisschen erschrocken beobachtet hatte - jetzt breitete sich ein amüsiertes Grinsen auf meinem Gesicht aus. Wer hätte gedacht, dass er so schnell zurecht gewiesen würde ...
Auf Alastairs Kommentar hin nickte ich nun verstehend und sah dann nochmal bewundernd zu der Frau. Eigentlich war es so leicht, sich gegen jemanden zu stellen ... ich war ein kleiner, lausiger Feigling.
Alastair ließ mir aber nicht so viel Zeit, darüber nachzudenken, er begann zu erzählen.
Neugierig blickte ich ihn an und es fiel mir sogar leicht, von dem Kaffee zu trinken - seine Geschichte, wie er auf Mrs Primrose getroffen war, brachte mich zum Lächeln. Oder war es einfach, weil ich ihn ansah?
Dann kam aus der Backstube eine weitere Frau, die beruhigend die Hände an Mrs Primroses Schultern legte und Alastair erklärte mir nun, dass es sich eben nicht um eine sehr aufmerksame Frau gehandelt hatte, die nicht davor zurück schreckte, ziemlich deutliche Worte zu finden, sondern sehr viel mehr auf sich hatte: es war persönlich. Und das erklärte auch ihre vielsagenden Blicke von vorhin. "Ooohh ...", machte ich, als mir ein Licht aufging, und dann musste ich lächeln. Das war eine ziemlich gute Idee gewesen, hier her zu kommen. Mein fröhlicher Gesichtsausdruck schwang dann jedoch wieder in etwas angespannteres um, als die Heldin Mrs Primrose zu uns an den Tisch kam. Vermutlich wurde ich auch ein bisschen rot.
"Alles klar bei euch?", erkundigte sie sich und klang dabei fast besorgt.
"Ich hab eben gedacht, ich hör nicht recht ... tut mir Leid, dass ihr das abbekommen habt ... Den Kerl wenn ich nochmal hier drin sehe ...", drohte sie in die Luft.
"Ehm ... dafür können Sie ja nichts ...", stammelte ich, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, etwas sagen zu müssen. "Aber ... vielen Dank." Das erschien mir nur angemessen ... aber es war auch seltsam.
"Ich hoffe, ihr könnt das Essen trotzdem noch genießen ...", seufzte sie und nachdem ich ihr versichert hatte, dass alles in Ordnung war, ging sie auch wieder zurück an die Arbeit.
Ich atmete tief durch und kaute etwas Gedanken verloren an dem Croissant. Da fiel mir ein, dass ich ja auch etwas von mir erzählen konnte. "Ich bin seit März in London. Wir ehm, also meine Freunde und ich", begann ich etwas piepsig, "wir haben eine Band und wollen endlich Fuß fassen. Beziehungsweise wollten ...", korrigierte ich mich, "seit ein paar Wochen ist es ziemlich ... öhm, kompliziert. Deshalb war ich gestern auch in dem Club. Ich hatte mal einen Tag abends nichts zu tun, aber ... mit den anderen konnte ich trotzdem nichts unternehmen und dann hab ich mich daran erinnert, dass ich ja weiß, wie ich da Freigetränke bekomme ..." Ich trank nochmal einen Schluck Kaffee; diesmal schmeckte es nach dem Gebäck etwas sehr bitter ...
"Das war das erste Mal, dass ich mich so richtig vorsätzlich zum Trinken an die Bar gehockt habe ... also, keine Angst, ich bin kein Alkoholiker", lachte ich etwas verlegen, bevor er noch nen falschen Eindruck bekommen würde.

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Reply Edited on 05/29/2017 09:16 PM.

Alastair
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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Alastair on 05/29/2017 09:33 PM

Ich grinste und hing wie gebannt an seinen Lippen. „Definiere Kompliziert", meinte ich neugierig und lehnte mich leicht vor. Mrs. Primrose nickte ich nur zu und lächelte beruhigend, jedenfalls versuchte ich das. Sie war wohl die einzige vor der ich wirklich so tiefen Respekt hatte dass es beinahe an Angst grenzte. Mit ihr wollte man sich nicht anlegen. „Oh du bist in einer Band?", fragte ich ganz intelligent. „Was macht ihr so für Musik?", fragte ich während ich meinen Porridge löffelte. Ich fühlte mich Puddelwohl in seiner Gegenwart Ich hätte auch nichts dagegen wären wir noch im bett und würden wir da frühstücken und kuscheln. Warte WAS dachte ich da? Aus! Jetzt hatte ich Bilder von ihm und mir im Kopf, ich an ihn gekuschelt und Küsse über seinen Oberkörper verteilend. Aus! Eine verräterische Röte schlich sich auf mein Gesicht.

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Fynn

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/30/2017 12:02 AM

Es brachte mich ein bisschen durch den Wind, wenn er sich so nach vorne lehnte und mich so ansah ... Da fiel es einem schwer, nicht ebenso intensiv zurück zu schauen und sich in seinen Augen zu verlieren ... Ich blinzelte kurz, um mich aus seinem Bann zu lösen und widmete mich meinem bitteren Kaffee - ja, trotz Milch und Zucker - in dem ich den Löffel nutzlos darin hin und her schwingen ließ.
"Hmmm ... wenn ich das selber so genau wüsste ...", begann ich zögerlich. Sollte ich ihm die ganze Geschichte erzählen? Ich hatte ja noch nicht mal geschafft, Emma alles zu sagen ... und wie würde ich dann eigentlich da stehen? Ich war ja der Grund, weshalb alles den Bach runter lief - so sah es zumindest im Moment aus und ich bekam wieder Kopfschmerzen, allein bei den Gedanken daran, was ich alles verbockt hatte. Nein, die ganze Geschichte wäre viel zu lange, ziemlich deprimierend und vermutlich würde ich ihn damit vergraulen, weil ich einfach nur Stunden lang erzählen würde, das wollte niemand.
"Es ist irgendwie doch nicht so einfach und lustig wie man sich das vorstellt, sein Hobby zum Beruf machen ... wir sind aber ein gutes Team - eigentlich. Also, waren ein gutes Team. Man braucht aber auch viel Glück und die richtigen Kontakte - und naja, was die Kontakte betrifft, sind wir uns nicht mehr ganz so einig. Das macht es ziemlich schwer, zusammen weiter zu machen ... aber wir sind nun mal eine Band und nicht jeder für sich Solo-Künstler, das ginge gar nicht."
Während ich so erzählte, hatte ich immer wieder zu Alastair gesehen, der anscheinend kaum den Blick abwenden konnte. Er lächelte mich an, als sich unsere Blicke wieder trafen. Hätte ich nicht eben gemerkt, wie sehr mir die anderen fehlten, hätte ich wohl ein überzeugenderes Lächeln zustande gebracht.
"Hm, ja", ich lachte halbherzig, "hab schon öfter gehört, dass ich nicht so aussehe, wie der typische Musiker ..." Man mochte es kaum glauben, aber die Frage nach unserer Musikrichtung war nicht unbedingt einfacher als die davor.
"Unterschiedlich würde ich sagen ..." Ich stützte meinen Kopf auf einer Hand ab und überlegte, wie ich das erklären sollte - am besten so, wie Hörer es uns mitteilten.
"Wir machen noch hauptsächlich Cover, aber unsere eigenen Lieder kommen auch ziemlich gut an, das ist schon echt super. Wir probieren noch viel aus, weil jeder was anderes mag, aber wir alle sehr viel unterschiedliches. Uns wurde gesagt, die schnelleren Nummern erinnern an Arctic Monkeys, anderen fällt erst gar kein Vergleich ein - ob das positiv ist, weiß ich nicht." Ich zuckte mit den Schultern und wurde wieder von Alastairs Blick eingefangen.
"Die ruhgeren Sachen sind ziemlich persönlich und ich glaube, da hört man, dass sie wirklich von uns sind ... Naja ... wie dem auch sei ..."
Ich kam ein wenig ins Stocken ... wurde er rot? Es sah ein bisschen verlegen aus. Das ließ seine kantigen, harten Züge ganz weich werden. Ich glaube, hätte ich es laut gesagt, dass er niedlich aussah, hätte er mich gezwungen, das zurück zu nehemen - was noch niedlicher gewesen wäre. Fynn ..., ermahnte ich mich selbst.
"Ehm ... ist was?", fragte ich schmunzelnd nach und merkte erst jetzt, dass ich ein gutes Stück näher neben ihn hin gerutscht war, so dass sich nicht mehr nur unsere Knie berührten, sondern auch die Oberschenkel.
"Tut mir Leid, ich rede zu viel ...", meinte ich, nun ebenfalls verlegen, aber ich stieß mit meinem Bein gegen seins.

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Alastair
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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Alastair on 05/30/2017 03:12 PM

Ich wurde noch etwas roter als er fragte ob etwas wäre. Ich gab zu ich hörte nur mit halbem Ohr zu. Zu sehr war ich seinen Augen versunken und zu oft einfach nur auf seine Lippen konzentriert. Ich sollte mich wirklich mehr auf das Gespräch konzentrieren das wusste ich sehr wohl aber schaut euch doch diese Lippen und diese Augen an... Wie zur Hölle sollte man sich da bitte konzentrieren? Ich gab es auf mich dagegen zu wehren. Gegen die Gedanken kam ich sowieso nicht an. Mein ganzer Körper überzog sich mit Gänsehaut als er ganz ‚zufällig' mein Bein streifte. Fuck wäre es nach mir gegangen hätte ich ihn einfach auf meinen Schoß gezogen, ihm einen Kuss auf die Stirn gehaucht und ihn noch einmal nach allen Regeln der Kunst des Verführens, verführt.

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