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Red

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  Knallrümpfiger Kröter

Slytherin Abgeschlossen Schülerzeitung Halbblut Hogwarts Werwolf Geheim Charmeur University of London Pro-Offenbarung

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Re: Off Limits ~ Blue & Red

from Red on 05/23/2017 04:01 PM

Wieso hatte ich dauernd den Gedanken, dass mit der Welt etwas nicht stimmt? Dass es eigentlich alles anders laufen müsste als es das wirklich tat? Und wieso kam ich nicht dahinter wie das aussehen sollte? Und vor allem: Warum hatten immer alle eine Antwort als wäre es so einfach und am Ende war es doch immer noch kompliziert? 
Für Blue schien das alles ganz simpel. Aber warum sollten Maman und Papa nicht ihre Familie sein, wenn Gray und ich es waren? Das war nicht logisch.

Hinter mir öffnete sich die Tür. Ich wusste, Papa kam zu uns raus, auch wenn ich nicht hinsah, weil ich verwirrt auf Blues Lächeln starrte. Papa kam immer wenn er das Gefühl hatte, dass etwas komisch war.
"Alles in Ordnung bei euch beiden?", fragte er und trat an unsere Seite. "Wo ward ihr denn so lange? Bei der Kälte und dem Schnee holt ihr euch noch den Tod. Kommt rein, ihr beiden."
Er strich mir über den Kopf und lächelte Blue an. Auf eine seltsam mitfühlende Art und Weise. Als wusste er, dass er das Falsche getan hatte nur aus den richtigen Gründen.  

"Papa, kommen Grandame und Papé heute?", fragte ich ausdruckslos ohne den Blick von Blue zu wenden. Die Hand meines Vaters blieb an meiner Schulter liegen. 
"Nein, nicht, dass ich wüsste. Wie kommst du auf den Gedanken?"

Dann war alles gut. Mein Vater würde Blue nie etwas tun. Niemals. Er war nur ein Hood wenn wir unter Hoods waren, so sagte er immer. Der Familie zuliebe, sagte er noch. Blue würde heute Abend wieder gehen. Alles konnte gut gehen.
Vorsichtig fasste ich wieder Blues Hand.
"Okay.", hauchte ich. Blue war sicher. Vor allen Wölfen dieser Welt.


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Zeitsprung

Wann?
Herbst 2019 
Blues 4. Schuljahr
Reds 3. Schuljahr

Wo?
Hogwarts 


"Du kannst nicht davon ausgehen, dass sie auf dich steht, nur weil sie am Tisch kratzt.", blaffte mir eins der Slytherin-Mädchen ins Gesicht während wir auf dem Weg aus dem Kerker hinauf waren. Ich verdrehte in aller Ruhe die Augen und machte mich daran die Hemdsärmel, die ich für Zaubertränke ordentlich aufgeschlagen hatte genauso ordentlich wieder zu glätten. Gutes Aussehen und ein gepflegtes Äußeres beeinflussten 80% des ersten Eindrucks in einer Situation und beeinflussten das gesamte folgende Szenario entscheidend zu den eigenen Gunsten. 
Ich hatte dazu gelernt in den letzten Jahren.

"Ich sagte, sie mag mich. Das ist ein Unterschied.", gab ich dem Mädchen gegenüber knochentrocken zurück. Ausgleichsbewegungen während des Gesprächs waren Signale für unterschwellige Emotionen. Häufiges Blinzeln, hin und zurück, positive Nervösität; Knibbeln an Tischplatten, langsames Reden ohne konkret zu stocken. Zuneigung. Nicht öffentliche Zuneigung. Dieses Mädchen aus Ravenclaw mochte mich. Das war eine Tatsache.
"Sie hat dich nach der letzten Zutat gefragt. Das war alles, Red." - Völlig egal. Es war da gewesen. Und ich hatte es gesehen. Und erkannt.

"Du bist eifersüchtig."
Mit diesen Worten drehte ich mich zu dem Mädchen an meiner Seite um und blieb im Vorraum der Großen Halle stehen. Sie war zu verblüfft um etwas zu antworten. Ich hatte also Recht.
Hinter ihr, am Ende der Treppen tauchte dunkles Haar auf. Und blaue, strahlende Augen. Einen Moment sah ich Blue an, die näher kam.... dann wandte ich mich wieder meiner Gesprächspartnerin zu.

"Wenn du sie magst, dann ignorier sie.", hatte Großvater gesagt. "Sobald du ihr zu viel Aufmerksamkeit schenkst wird es immer jemanden geben, der ihr diese Aufmerksamkeit neidet. In diesem Fall würdest du also alles in Gefahr bringen."
Es war bei diesem Gespräch um eine Antiquität gegangen.
Auf Blue war dieser Rat aber genauso gut anwendbar.  

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Red

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Re: Off Limits ~ Blue & Red

from Red on 05/12/2017 05:36 PM

Vor mir wirbelte Schnee auf, dann sah ich ihr Gesicht. Blue. Blue lebte noch. Und sie hatte nicht einen Kratzer. Mein Herz raste so sehr, dass ich kaum Luft bekam, als würde irgendetwas meine Brust umschließen und einfach fest zudrücken. Meine Handflächen zogen furchtbar und ich schaute verwirrt auf sie hinab. Sie waren feucht vom Schnee der darauf geschmolzen war, dreckig vom Waldboden darunter, rosarot wo die Haut aufgeratscht war. 

Der Geruch von Blut lockt sie an, von Schweiß. Halt dich immer schön sauber, hygenisch, benutz Sterilium. Dann kann dir nichts passieren. Sie hassen den beißenden Chemiegeruch von Alkohol und Parfum. 
"Ja, Großvater."

Meine Finger zitterten mit jeder Sekunde Erkenntnis mehr.... ich hatte kein Sterilium dabei. Ich hatte..... nicht.... ich blutete. Verstört sah ich zu Blue auf. Sie war ganz ruhig. Verstand sie denn nicht, dass sie kommen würden und uns holen? Sie kamen immer um uns zu holen. Alle in der Familie. Sie jagten uns und machten uns zu Monstern. Wie Dad.... und Großvater... und Grandame. 

Kratzen an der Wand, dieses fürchterliche Aufheulen die ganze Nacht! Sie sollten weg gehen! WEG! VERSCHWINDET!
Das Hecheln unterm Fenster. Das Knurren. Und dieser schreckliche Vollmond!
Und ich konnte mich nicht bewegen. Konnte nicht....
"Mum.... Mami...... Gray....." - Aber ich war zu leise. Zu weit weg. Und sie so laut. Und viel zu nah...

"Du musst nach Hause gehen, Bleue..! Geh nach Hause! Ganz schnell...!", flüsterte ich Blue zu und sah mich hinter ihr im Wald um. Noch war keines der Monster aufgetaucht. Schnell wie ein Blitz stand ich auf und zog Blue mit mir und weiter und weiter, raus aus dem Wald. "Du darfst nicht hier bleiben! Du musst wieder weg gehen! Sonst kommen sie und dann holen sie dich. Du gehörst zur Familie, sie kommen dich holen, ich weiß es!"
Als wir endlich aus dem Wald heraus traten machte ich nicht Halt, ich zerrte sie einfach weiter, immer weiter bis in den Garten. Erst als ich Dad mit gerunzelter Stirn hinter dem Glas des Wohnzimmerfensters erkannte... wie er mich ansah.... blieb ich stehen. Starrte ihn an und klammerte meine Hand noch fester in die von Blue. 
"Du musst nach Hause gehen..... bitte, Blue.", flüsterte ich wieder. Mit aller Angst und Furcht die ich um sie hatte.

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Reply Edited on 05/12/2017 05:54 PM.

Red

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Re: Off Limits ~ Blue & Red

from Red on 04/29/2017 02:11 AM

Ich versuchte einfach nichts zu sein, überhaupt nicht anwesend. Ich war gar nichtda, ich war Schnee. Ich war ein großer Haufen weißen Schnees, nicht mehr. Ich versuchte sogar mit dem Atmen aufzuhören aber das klappte nicht, die weißen Atemwolken vor meinen Lippen bewiesen das. Und dann sah sie mich an. Ich war da.
Aber ich biss die Zähne zusammen und petzte die Lippen aufeinander. Nichts sagen, vielleicht redete sie mit sich selbst.
Dass jemand stirbt wenn man sie abpflückt.
"Menschen sterben nicht wegen Blumen.", entwich es mir mit unruhiger Stimme. "Das ist unlogisch. Menschen sterben wegen Organen und Blutverlust und.... Sie sterben nicht an Blumen, man legt Blumen auf Gräber, du erzählst es falsch herum."

 

Erinnerst dich nicht.
Sie kam mir immer näher und ich bekam Gänsehaut. Nein, ich erinnerte mich nicht. Ein bisschen... an ihren Namen. Ungemütlich sah ich zu Boden und versuchte mich daran zu erinnern, warum ich ihren Namen kannte. Warum, warum?
Grays Hand.
Unwillkürlich griff ich neben mich, nur ganz leicht, aber da war immer noch nichts. Das Herz rutschte mir in die Hose....
Darf ich dich umarmen?
Sofort wollte ich den Kopf schütteln, ich mochte es nicht wenn fremde Menschen mich anfassten, das war so... so... ich fühlte mich eklig, irgendwie dreckig danach und komisch. Aber da lagen ihre Arme schon um mich.

Ich hörte ein Lachen. Und alles wirkte sehr viel größer oder war ich kleiner? Trappelte durch den Flur im ersten Stock und hielt Shushu fest im Arm. Mein Teddy... Hinter mir waren Schritte. Und das Lachen. Und ich versteckte mich im Wohnzimmer hinter dem Sofa, weil... das Teil des Spiels war.
"Komm raus, Red! Wir finden dich!"
Nein, nein., sagte ich stumm meinem Teddy ins Gesicht und musste mein Gesicht in sein Fell drücken um nicht zu lachen. Nein, nein, sie finden mich nicht!
Einen Moment später hing ein Kopf über das Sofa... mit langen schwarzen Haaren. Die kitzelten mich im Gesicht. Und Gray rauschte um das Sofa und warf sich auf mich. Ich würde weg gezogen und..... Blue umarmte mich lachend.
"Gefunden!"
Ich wurde ganz rot und drückte mein Gesicht kichernd an ihre Schulter.

Ganz vorsichtig legte ich die Arme um Blue, nicht fest, aber ein bisschen. So.... schlimm war es gar nicht. Sie war ganz warm und sanft und lieb. Genau wie damals, nur größer. Plötzlich hörte ich mein Herz ganz laut schlagen, nur ein einziges Mal, aber es erschreckte mich so, dass ich sie wieder anstarrte als sie mich los ließ.
So richtig wusste ich nicht was ich sagen sollte; ich war verwirrt.... und irgendwie verunsichert. Und ihr Gesicht sagte mir nichts, gar nichts darüber was sie dachte. Die alte Angst stieg wieder in mir hoch... komisch zu wirken.
Aber da knackte es und ich sah mich um als hätte gerade jemand geschossen.
"Du sollst nicht so tief allein in den Wald, das weißt du doch! Hier leben Wölfe, die können dich mit einem Haps verschlingen, wenn du allein bist, Red!"
Wölfe.... überall Wölfe.

Alle Härchen in meinem Nacken stellten sich auf als ich sie sah, alles was ich hörte wirkte so dumpf plötzlich. Nur das Hecheln nicht als sie näher kamen. Das Dröhnen in meinem Kopf als Blue auf sie zuging. Irgendwo in meinem Kopf hörte ich Zähnefletschen und Krallen an Stein und ich musste die Augen zusammen pressen um es wieder weg zu schicken, weit weg.
"Monster...", zischte ich ohne es zu wollen und versuchte gerade noch Blues Arm zu greifen um sie zurück zu ziehen, aber sie war schon zu weit fort. Die Wölfe würden sie auffressen, sie würden ihr weh tun und dann... dann war sie weg!

"Was machen sie mit Dad?"
"Sie machen einen Werwolf aus ihm."
Ich drückte mich an Gray und es wurde ganz still im Zimmer.
"Warum?"
"Weil er das so will, deine Familie macht das so, glaub ich."
"Ich will das nicht."
Grays Arme um mich wurden fester.
"Dann musst du bestimmt auch nicht."
Ein Aufheulen, irgendwo unten im Haus.

Es waren nichtmal die Wölfe die schmatzten, es war nur Beau... aber es klang so furchtbar in meinen Ohren! Meine Finger verkrampften sich um die Pastete. In der nächsten Sekunde rannte ich einfach nur! Weg! Weg von diesen Biestern! Quer durch die Bäume, einfach nur weg! Mein Herz raste wie verrückt, ich konnte kaum atmen, jeder Schritt brachte irgendetwas zum Knacken, aber ich rannte weiter!

Bis ich merkte, wie mein Fuß hängen blieb und ich wie ein Stein zu Boden fiel. Ich war über eine Wurzel gefallen...
Blue.
Panisch sah ich auf, drehte mich um mich selbst. Ich hatte Blue da stehen lassen! Mit den Monstern! Was hatte ich nur gemacht?!

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Red

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Re: Rotted Rowan | Miran & Red

from Red on 03/26/2017 10:31 PM

"Ich frühstücke nicht.", erwiderte ich trocken, nicht unhöflich, aber mit der gleichen Distanz, die ich immer zu Leuten seiner Art an den Tag legte. Es war ihm peinlich. Man musste kein voll funktionstüchtiger Mensch sein und das zu erkennen. Aber es juckte mich auch nicht, das war jedes Mal das Schöne. Oder Abartige. Wahrscheinlich beides. 

Gerade als ich die Tür öffnen wollte wurde sie vor meiner Nase aufgerissen und ein Mädchen... eine Frau.... oder irgendetwas dazwischen starrte mich an, starrte an mir vorbei und fing schallend an zu lachen, dann zu reden. Und ich merkte das Unangenehme eines Drogenrauschkaters: Ich war nicht fähig sie zu deuten. Sie zu analysieren... sie zu lesen. Für eine Sekunde schloss ich die Augen und versuchte mich zu fokussieren.

Mädchen. - Schlüssel zur Wohnung. - Freundin. - Nein, nicht Freundin. - Warum? - Sie lacht. - Kein Kreischen. - Amusement. - Mitbewohnerin. - Bekannt. - Woher? - Stimme. - Gesicht. - Schule. - Zauberei? - Nein. - Dreck. - Hausmeister. - Italienisch. - Felice. - Lachen? - Hohn. - Warum? - Freunde. - Gefahr? - Nein.

Ich öffnete die Augen wieder und unterdrückte das Verziehen des Gesichtes.... weil mir auf den Schlag ein Kopfschmerz durch das Gehirn jagte, der seinesgleichen suchte. Langsam fuhr ich mir über das Gesicht. "Darf ich?", fragte ich höflich und ließ sie ins Zimmer um in den Flur zu wanken und meine Kleider aufzulesen. Im Versuch die Spiegel in meinem Kopf wieder zur Ordnung zu rufen zog ich mich an... und schaffte es gerade noch um mich wieder in die Tür zu stellen. 

Sehr ruhig schenkte ich Miran ein Lächeln, so oder so, ob ich etwas fühlte oder nicht: Er hatte mir eine Nacht geschenkt. Und ich erinnerte mich etwas gefühlt zu haben.... oder das wenigstens gedacht zu haben. Und eine Erinnerung war... mehr als Nichts. Oder etwa nicht? "Danke...", sagte ich leise, dann wandte ich mich der Hausmeisterin zu. 
"Verzeihen Sie die Unordnung, es wird sicher nicht wieder vorkommen. Lassen Sie ihn aufräumen, er braucht etwas zu tun.", sprach ich sie höflich lächelnd an, dann fasste ich ihre Hand und küsste sie wie es sich gehörte. "Signorina... es war mir eine Ehre."

Und damit ging ich. Hier hatte ich nichts mehr zu finden.



~ Red OUT ~
 

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Re: Rotted Rowan | Miran & Red

from Red on 03/26/2017 06:35 PM

Als ich erwachte zwinkerte die Morgensonne schon auf unsere nackten Oberkörper hinab. 
Das war die einzige Wärme, die ich spürte. Versonnen zwinkerte ich dagegen an, wandte den Blick um sicher zu gehen, dass es keine drogenbedingte Wahnvorstellung gewesen war.... aber da lag er. Miran. Und schlief, den Arm um mich gelegt.

Eine ganze Weile tat ich nichts außer ihn anzusehen und zu versuchen das heraus zu kitzeln, was ich heute Nacht für ihn empfunden hatte. Aber ich kratzte an verwaiste Türen. Nichts. Er war unabdingbar schön, aber.... nichts. Kein Verlangen, keine Zuneigung, nichts. Ich seufzte in mich hinein.
Warum sollte es heute anders sein als sonst? - Guten Morgen. - Du weichst aus. - Nein, ich finde mich damit ab.

Langsam hob ich die Finger und strich sehr vorsichtig über sein Gesicht um ihn nicht zu wecken. Aber auch das brachte nichts zurück. Nur die Erinnerung an den Moment in dem er eingeschlafen war. Seine Mundwinkel hatten kurz gezuckt. War er stoned gewesen oder glücklich? Schwer zu sagen.  
Er versuchte sich umzudrehen, konnte aber nicht, denn ich lag auf ihm.
Und dann begann das Spektakel, das ich schon verdammt gut kannte. Fassungslosigkeit, Ekel, Selbstzweifel, Wut. Emotionen, die leicht zu erkennen waren.

"Hör auf dich zu bewegen.", waren meine ersten Worte. Genauso kühl wie mein Blick, wie mein ganzes, eisiges Auftreten. "Die Bewegung verschlimmert die Symptome." - Wenn man sie nicht gewöhnt ist. - Sei still.
Ich selbst erhob mich, strich mir das Blondhaar zurück und streckte die verspannten Schultern, bevor ich mich auf die Suche nach meiner Kleidung machte. Mein Spiegelbild an der Wand lachte leise in meinem Kopf. - Versuchs mal im Flur. 

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Red

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Re: Rotted Rowan | Miran & Red

from Red on 03/12/2017 11:09 PM

*~*~*~*~* CUT - Weiter nach dem heißen Gefummel, dem Stöhnen, Keuchen und so weiter xD *~*~*~*~*


Als wir endlich in die Kissen zurück sanken, völlig verschwitzt, schwer atmend und am Ende der lustvollen Kräfte, da war ich fertig, schlichtweg ausgebrannt... aber glücklich... unglaublich glücklich. Alles in mir schwebte vor Glückshormonen und der abkühlende Schweiß auf meiner Haut ließ mich angenehm prickeln. Wenn ich die Augen schloss, dann drehte sich alles, bis ich leise lachen musste.
Ganz leise in der Dunkelheit des Zimmers wandte ich den Kopf zu ihm hinüber.

Er lag neben mir, noch genauso überschwemmt von unserem Höhepunkt wie ich und keuchte ins Laken. Er war wunderschön gewesen als er kam.... ich hatte mich gezwungen die Augen zu öffnen als ich es merkte, auch wenn mich selbst nur Sekunden später ein wahres Feuerwerk überrollt hatte. Nur das Mondlicht drang durchs Fenster und ließ seine nackte Haut schimmern. Ja, ich war glücklich.
Und ja, ich streckte die Finger aus um ganz sanft über seine Wange zu streicheln bis er mich ansah. Meine sonst so kalten, blauen Augen waren dunkler geworden und samtiger. Alles darin sprühte Wärme und Zuneigung aus. Am Morgen würde das verschwunden sein, ich wusste es, aber jetzt.... nur für jetzt... war es da. Und ich badete in der Liebe, die ich für ihn empfand. 

Ganz vorsichtig rückte ich näher an ihn heran, fasste sein Gesicht, umstreichelte seine Augen... und küsste ihn. Nicht leidenschaftlich, nicht fordernd, einfach nur zärtlich und schenkend. Mein Körper floss regelrecht an seinen heran, warm und lebendig, mein Herzschlag an seiner Brust. Und als ich ihn nach dem Kuss wieder ansah, da erinnerte ich mich an das rote Schimmern.

"Darf ich?", fragte er und seine Zähne blitzten im Halbdunkel auf. Ich musste grinsen über so viel Heißsporn und Schauer liefen mir über die Haut bei dem Gedanken daran wie er von mir zehren würde, mich genießen auf eine Art, die ich noch nicht kannte. Aber zugleich sträubte sich etwas in mir mit Händen und Füßen. 
Ich fletschte die Zähne und ein ziemlich realistisches Knurren drang tief aus meiner Brust. Der Wolf wollte sich nicht von einer Fledermaus erlegen lassen.
"Versuch es.", sagte eine rauere Stimme als meine und jedes Wort war so gemeint. "Versuch es, Mäuschen!"
Und wieder fielen wir übereinander her.

Er hatte mich nicht bekommen. Nicht so. Wir waren zu wild gewesen, wie Tiere die sich ihre Plätze erstritten.. sich hingaben und wehrten. Wie Katzen, die schmeichelten und bissen. Jetzt... war das anders. Noch einmal umschmeichelten meine Lippen die seinen und lächelten. Dann atmete ich seltsam befreit auf, vergrub die Finger in seinem Haar und führte seine Lippen hinunter an meinen Hals. 

Er durfte mich bekommen.
Ich liebte ihn.
Heute Nacht war er mein Geliebter.  

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Red

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Re: Off Limits ~ Blue & Red

from Red on 03/07/2017 12:27 AM

Still sein, nicht bewegen. Und ganz, ganz flach atmen, so leise, dass nicht einmal der Wind das hörte. Meine Handflächen wurden ganz feucht vor Aufregung... und mein Herz klopfte schnell, so schnell. Ich musste schlucken, aber ich durfte nicht, nein, durfte nicht, das wäre zu laut gewesen. Nicht auffallen, dann musste man nicht reden, dann entging man den ganzen Signalen und Zeichen und all den verwirrenden Dingen. Nicht auffallen, einfach im Schnee untergehen. 

Es war warm in Mamas Arm als ich mich heimlich zu ihr unter die Decke stahl. Sie schlief oder sie tat so, denn ihre Augen waren zu. Aber sie lächelte und nahm mich in den Arm. Und dann küsste sie meine Stirn.
"Kannst du nicht schlafen, Red..?", flüsterte sie, aber ich sagte nichts. Lag nur ganz still und warm und sicher und wurde endlich wieder ruhig nach den letzten Tagen. So viel Aufregung und seltsame Tonfälle. Und Blicke. Und... mein Kopf tat so weh.
"Ich will mir auch das Haar farbig machen.", murmelte ich während ich Mamas langes, dunkles Haar streichelte. Es war so schön, so stark und dunkel und kräftig.
"Aber warum denn, mein Schatz?", fragte Mama und öffnete ein Auge. Ich sah zurück und fühlte mich so klein...
"Du hast dunkles Haar.", murmelte ich unsicher und mein Herz wurde seltsam verdreht. "Und Gray hat dunkle Haare. Und Bleue..... Blue... auch...." 
"Gray und Blue und ich... wir sind ja auch nicht von den Schneefeen vom Himmel geschüttelt worden." - Mama lachte leise, ganz warm. Aber ich runzelte nur verwirrt die Stirn. "Ein Junge, ganz aus Schnee, der purzelte vom Baum direkt in meinen Schoß... und die Feen haben nur zwei kleine Stück Himmel in seine Augen gepackt.", kicherte sie weiter und kitzelte mich. Ich musste lachen.
"Und Gray haben sie aus Ebenholz gemacht.... und auch zwei Stück Himmel in seine Augen gelegt, weil ihr eine Familie seid."
"Und Blue auch....", hauchte ich. Ja, jetzt verstand ich das. Ganz eng kuschelte ich mich an Mama und dachte nie wieder daran mir die Haare zu färben. 

Blue.... war schon mal hier gewesen? Ich hatte nicht gemerkt wie ich die Stirn gerunzelt hatte, aber jetzt merkte ich wie kalt es mir wurde. Reglos saß ich noch immer da und sah ihr nach... wie sie mit Beauregard im Wald hinter dem Garten verschwand. Ich atmete wieder und es tat weh in der Brust. Ich erinnerte mich, dass ich und Mama von ihr geredet hatten. Aber ich hatte sie noch nie gesehen. 

Wie mechanisch erhob ich mich von der Schaukel und ging den Spuren im Schnee nach. Umso weiter ich mich vom Haus entfernte, desto höher zog ich die Schultern. Jetzt schluckte ich doch und blieb am Waldrand stehen. Wie in einem Reflex griff ich zur Seite... aber da war Grays Hand nicht. Die Bäume waren groß und alt und riesig und dunkel.... und mein Bauch drehte sich wie ein Karussell. 
Holz knackte vor mir. Ich riss die Augen auf und ging instinktiv einen Schritt zurück... doch dann hörte ich Beauregard fröhlich irgendwo im Wald wuffzen. Lief sie weg? Warum lief sie denn weg?

Ich merkte gar nicht wie meine Füße mich voran trugen, mitten zwischen die gruseligen, kahlen Bäume. Bis ich Beauregards Schweif hinter einem Baum wedeln sah. Und ich wie vom Donner gerührt stehen blieb.
"Red! Red, wo bist du! Komm raus, mein kleiner Mann, du sollst doch nicht allein so tief in den Wald!", hörte ich Papas Stimme in meinem Kopf. Ich dachte an die Hunde... und... die Wölfe... "Red!"
Ich versuchte krampfhaft keinen Laut zu machen als ich mich an den nächsten Baum drückte, biss mir auf die Unterlippe, presste das Gesicht an die Rinde und sah mich nach Papa um....

Blumen. Viele, so viele Blumen...! Mitten im Schnee... in brauner Erde. Ein Meer von blauen Blumen.... Und mitten drin.... saß Blue. Wie eine Elfe für den Frühling.... Eine Frühlingsfee.... mit all ihren Blumen.... und nichts war mehr gruselig. Oder unheimlich. Oder gefährlich. Ich hatte keine Angst mehr solang ich sie nur anguckte. 
Ganz vorsichtig ging ich einen Schritt auf sie zu, nur um zu schauen ob das echt war, ob sie das gezaubert hatte und wie... da knackte es unter meinem Fuß.

Der ganze Moment war vorbei.
Wie ein Reh stand ich angewurzelt da und regte nicht einen Finger.
Nur meine Augen starrten schreckgeweitet zu ihr hinüber.

Wieder klopfte mein Herz so laut wie Trommeln.
Sie drehte sich um. Wollte sie aufstehen?

"Nicht mit zaubern aufhören..!", entwich es mir und es kam mir so laut vor, dass ich schlagartig noch blasser wurde. "Nicht... nicht... die Blumen...", flüsterte ich kaum verständlich. Sie würden doch nicht... sterben und...  

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Re: Rotted Rowan | Miran & Red

from Red on 02/01/2017 07:55 PM

Ich konnte nicht anders als leise und gewinnend zu lachen als ich sah wie sehr mein kleiner Trick ihm gefiel.. Seine dominante Art war wirklich berauschend, aber seine kleinen Überraschungen waren es noch mehr! Sein Knurren klang wie Musik in meinen Ohren; ich genoss es so sehr, dass ich nur schnurrend die Augen schloss und mich unter ihm räkelte.
"Das will ich hören..", raunte ich ihm zu. Doch da riss er meine Lippen schon an seine, verschlang mich förmlich in einem Kuss, dass mir die Hitze vom Bauch über die Brust stob. Meine Hände waren frei... und meine Finger gruben sich in sein Haar und fest hinein zu greifen.

Immer wieder versuchte ich ihm meine Lippen zu stehlen nach denen er so gierte, nur um einen Moment später mit meiner Zunge über seine zu lecken und ihn anzufauchen, ihn weiter anzustacheln.
Seinen Fingern folgte über meine Haut die pure Gänsehaut, die mich aufkeuchen ließ und ich wusste, was das hieß. Jetzt wurde nicht mehr gespielt!

Also legte ich den Arm um seinen Nacken und presste ihn an mich bis meine Lippen noch feucht von seinen Küssen seine Ohrmuschel umschmeichelten. Die freien Finger zogen langsame, aufreizende Kraztzspuren über seinen Rücken während mein heißer Atem direkt in sein Ohr drang.... und dann das Stöhnen. Das lange, genussvolle Stöhnen als ich ihn spürte. Und das wundervolle Wimmern danach. Ich schloss die Augen und genoss das Spüren ohne Grenzen. Ein Virbrieren ging durch meine Brust und mein Ständer zuckte voller Erwartung zwischen unseren Bäuchen.

In einem forschen Augenblick packte ich sein Gesicht, drehte seine Augen zu mir und sah ihn an, nur Zentimeter zwischen uns, das Blau verschleiert vor Lust und Freude.
Trau dich, mein Hübscher. Ich bin nicht aus Zucker. Und ich will es. Ich will es sogar sehr...!
"Ich will dich.", keuchte ich gierig und ließ ihm keine Zeit um zu antworten. Meine Zunge wollte seine schmecken, mein ganzer Körper spannte sich an als ich seinen Schweiß spürte, roch... ein Schweben ging durch mein Inneres...

Ich drückte mich an ihn, meine Lippen, meinen Körper, meinen Arsch... versuchte ihn zu zwingen mich tiefer zu stoßen.
Und fester. Schneller... härter.
Selbst meine Hand schrie nach ihm als sie sich auf seinen Hintern legte und seine Hüfte zu mir hinunter zog, weiter und weiter.
Mitten im Kuss stöhnte ich auf und musste den Kopf in den Nacken legen um nicht schwindelig zu werden. 

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Re: Off Limits ~ Blue & Red

from Red on 01/21/2017 10:48 PM

"Beauregard, nicht fressen.", sagte ich dem dicken Hund als er anfing an dem heruntergeschnittenen Wurzelwust eines Rosenstrauches zu knabbern. Der Dicke schaute fragend zu mir hoch, dann rannte er wieder durch den Schnee. Guter Junge. Hunde waren so viel einfacher als Menschen. Man sagte ihnen, was sie tun sollten und das taten sie dann. Und wenn ein Hund spielen wollte, dann brachte er einen Ball oder die Leine, wenn er raus wollte. Menschen... waren kompliziert. Hunde waren mir lieber, so viel lieber. 

"Blue. Du kennst sie doch, Red.", sagte Dad und musterte mich verwirrt. "Sie war schon einmal hier, erinnerst du dich nicht?"
Blue war... ein Mädchen. Das wusste ich, weil sie es mir gesagt hatten. Ein Mädchen mit dunklen Haaren und blauen Augen, genau wie Gray sie hatte. Sie war meine Cousine, über Maman, und... sie war älter als ich? Das hatten sie doch erzählt?
"Dean, er war drei Jahre alt.", sagte Mum und strich mir über den Kopf.
"Ja, aber...", begann Dad und sah mich schon wieder musternd an. Mir wurde ganz heiß im Kopf. Ich konnte doch nichts dafür, dass ich mich nicht erinnerte. Dad blinzelte mich an. Ich schluckte so unauffällig wie möglich. Warum guckte er mich denn so lange an?
 
Immer wieder musste ich darüber nachdenken. Warum ich mich nicht erinnerte, wo sie doch hier gewesen war. Maman hatte mir Fotos gezeigt, aber ich konnte mich nicht daran erinnern, mit ihr im Garten Nachlaufen gespielt zu haben. Maman meinte auch, dass ich noch zu klein war um mich zu erinnern, aber Dad schaute immer wieder so komisch.
Das machte mir Angst.
Große Angst.
Und ich nickte einfach und tat so als würde ich mich erinnern.

Beauregard sprang noch immer durch den Schnee als ich meine Schläfe an das Seil der Schaukel lehnte und ihn beobachtete. Er guckte mich nie so an. Vielleicht hätte ich ein Hund werden sollen?
Plötzlich blieb Beauregard stehen und sah zum Haus hinüber. Er hechelte ein paar Mal und rannte dann auf die Tür zu. Ich seufzte leise, weil ich noch immer nicht wieder hinein gehen wollte, da sah ich, dass da jemand stand.

Augenblicklich erstarrte ich auf meiner Schaukel und machte keinen Mucks mehr. Sah nur ganz vorsichtig zur Tür und schluckte. Das würde sicher Ärger geben, weil ich mich davon gestohlen hatte. Und im ersten Moment dachte ich wirklich, es wäre Gray, aber... das Haar war zu lang.
"Das ist also Blue."

Der dicke Hund sprang sie an und wollte mit ihr spielen, leckte ihr die Hand und sprang in den Schnee voraus.
Aber ich blieb ganz still auf meiner Schukel und versuchte nicht aufzufallen.
Vielleicht übersah sie mich ja und ging wieder rein. 

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Re: Off Limits ~ Blue & Red

from Red on 01/06/2017 12:05 AM

Um Weihnachten 2015
Im Haus der kleinen Familie Hood vor Leeds 


"Komm schon, Beauregard. Los, los.", flüsterte ich dem dicken Hund zu als ich ihn so unauffällig wie möglich durch die Hintertür hinaus in den Garten ließ. Mit einem schnellen, absichernden Blick nach hinten zog ich mir den warmen Mantel über und folgte ihm hinaus in den Schnee. Mit angehaltenem Atem schloss ich so geräuschlos wie möglich die Tür und hielt inne. Hatten sie etwas gehört? Mein Herz schlug mir bis in die Ohren. Aber es kam nichts. 
Erleichtert drehte ich mich um und lehnte den Rücken an die Tür.

"Das ist Blue."

Blue, Gray. Red. Noch jemand mehr in der Familie. Wo kam sie denn so plötzlich her? Die letzten 10 Jahre hatte ich auch nichts von ihr gehört und jetzt plötzlich tauchte Gray mit ihr auf. Und strahlte so breit und freute sich. Mich hatte er nicht so angestrahlt. Komische Sache. Aber das war bestimmt die Aufregung. Das sagte Mama doch auch immer, wenn ich mich wieder dusselig anstellte. 

"Das ist also Blue."

Sie hatte mir ganz lieb die Hand gereicht, aber ich hatte keinen Ton raus gebracht. Noch ein fremder Mensch. In der Familie. Wahrscheinlich würde ich sie jetzt oft sehen. Vielleicht zog sie ja hier ein, wenn das mit ihren Eltern stimmte. Mein Onkel und meine Tante. Noch mehr Familie, die sich streiten konnte.

Ich hatte einfach einen Moment Ruhe gebraucht und mich - ohne, dass es einer mitbekam hoffentlich - mit Beauregard in den Garten geschlichen, wo kein Mensch war. Und weil es so herrlich still war ging ich durch den Schnee und setzte mich in der Nachmittags-Diesigkeit auf die eiskalte Schaukel am Baum. Beauregard sprang und hechelte fröhlich durch den Schnee und ich schaukelte gedankenverloren vor mich hin. 

Spiegel_Signature_New_Red.png

Reply Edited on 01/06/2017 12:10 AM.
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