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Isaac

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Ravenclaw Abgeschlossen Reinblut Hogwarts Glanmore Universität in Hogwarts Unentschlossen Journalist Buchclub Pessimist Autor Anti-Offenbarung

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Re: Zukunfts-Thread XI

from Isaac on 07/22/2017 05:21 PM

Das Zittern, dass in Wellen ihren Körper durchfloss, veranlasste mich dazu sie doch noch etwas naher an mich zu ziehen. Es fühlte sich gut an jemanden zu haben, an dem man sich festhalten konnte. Es fühlte sich gut an für diese Nacht ein kleines Bisschen weniger alleine zu sein.
Ich lauschte ihren Worten so, wie ich es immer tat, wenn ich kurz davor war wieder in den Schlaf abzudriften. Doch anstatt mich meiner Müdigkeit hinzugeben schlug ich auf ihre Worte hin die Augen auf. „Du hast eine wirklich verbitterte Meinung über die Ehe", kommentierte ich recht trocken nach kurzen Sille, verschränkte jedoch in einer fast schon sanften Geste ihre Finger mit meinen. Es war das erste Mal dass Elisa auch nur ansatzweise hinterfragte was wir hier taten. Und ich fragte mich, ob dies wirklich gut war. 
Als Elisa ihre Position verändert hatte und ihre letzte Frage unbeantwortet in der Luft hing, hatte ich die Augen bereits wieder geschlossen. Weshalb sie noch nie eine andere Frau in meinem Bett gesehen hatte, hatte mehrere Gründe. Doch der triftigste von ihnen war genau dieser Grund, den ich nicht laut aussprechen würde. Ich war einfach noch nicht über die Trennung hinweg. Ich wusste, dass ich es sein sollte, doch die Realität sah zu meinem Leidwesen leider etwas anders aus. Manchmal fühlte es sich an, als wäre Brianna das einzig Gute an mir gewesen.
„Weshalb interessiert dich das?", gab ich nach einem sehr langen Zögern zurück und ließ ihre Frage demnach immer noch unbeantwortet. Elisa wusste nichts von Brianna und ich hatte auch nicht vor dies so schnell zu ändern. „Ich könnte dich auch fragen weshalb du regelmäßig hier auftauchst – Doch ich tue es nicht." Meine Worte klangen genauso schläfrig wie ihre und zeigte wohl dass Elisa nicht die einzige war die nicht gerne über persönliche Dinge redeten.

    

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Isaac

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Re: Zukunfts-Thread XI

from Isaac on 07/22/2017 12:57 PM

Ich hatte mich zurück in mein Bett gelegt und lauschte dem Rascheln von Kleidung und gewispert magischer Worte; Derselben Prozedur wie jedes Mal. Meine Augen öffnete ich erst wieder, als sich die Blondine ebenfalls an meine Bettkante sinken ließ und Worte aussprach, die mich leider ein klein wenig schmunzeln ließen.
„Das erspart mir einige Mühen", bestätigte ich mit einem kleinen, müden lächeln und schloss darauf sie Augen wieder – Elisa nur wenige Sekunden später in meinen Armen wiederfindend. Instinktiv legte ich ihr kurz eine Hand an den Hinterkopf und strich anschließend ein paar Strähnen ihrer blonden Wellenmähne beiseite, um heute Nacht nicht spontan an ihnen zu ersticken. Ihre kalten Füße fanden meine, doch schreckte ich nicht zurück. Die Kälte, die sich mit unter die Decke gebracht hatte war für den Moment eher angenehm, ebenso wie ihre nun aus Alkohol und anderen Psychotropen bestehende Duftwolke. Sie war all das losgeworden und lag nun hier – in meinem Bett, in meinen Armen – ohne je einen wirklichen Grund genannt zu haben. Es war einfach passiert und zur Gewohnheit geworden. Ich kannte Elisa nicht gut und wohl doch besser wie so manche der Gestalten, die ansonsten um sie herumlungerten. Leute, die sie und ihren Körper oder ihre Drogen anbeteten. Ich hatte schon das ein oder andere Mal darüber nachgedacht und hatte es erst ausgeschlossen – immerhin war Elisa eine wahre Allrounderin – doch mittlerweile vermutete ich, dass die kleine Draufgängerin einfach nicht alleine sein wollte. Und wenn ich ehrlich war, dann konnte ich es ihr auch nicht verdenken.
Seit Brianna weg war, schien Schlafen zu einem der vielen Dinge geworden zu sein, in denen ich nicht gut war. Und auch wenn Elisa in Statur und Charakter eher das Gegenteil zu meiner Exfreundin darstellte, so war sie doch ein gewisser Trost, den ich mir insgeheim eingestehen musste.
Ich ließ von ihren Haaren ab und ließ meine Hand an ihren Rücken gleiten, was an sich eine deutlich angenehmere Position war. Auf ihre Frage folgte nur ein schläfriges Grummeln meinerseits, gefolgt von einem leisen „Weshalb?". Ich war zu müde um schnell zu sprachen oder gar klare Gedanken zu fassen, weshalb es ungewohnt lange dauert bis ich weitersprach. „Du wirst sowieso vor dich hinbabbeln, ich werde dir mit halben Ohr zuhören und mich anschließend beschweren, dass du deine Position ungefähr fünftausendmal änderst, bevor du ruhig liegen bleibst. Dann werde ich dir irgendetwas banales erzählen, damit es auch so bleibt, bis zu einschläfst."
Es war jedes Mal das selbe. Ich wusste nicht ob ihr unsere Routine aufgefallen war, doch mir bestimmt. Vielleicht auch, weil ich natürlich darüber etwas geschrieben hatte. Über Elisa, ihren anscheinend nicht zu trübenden Sonnenschein und wie ich so viel mehr dahinter vermutete, mir selbst jedoch nicht die Illusion gab, ich hätte das Recht mich einzumischen. 

    

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Isaac

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Re: Zukunfts-Thread XI

from Isaac on 07/21/2017 06:31 PM

Ich ließ sie unkommentiert an mich heran, legte jedoch erst nach einem kleinen Seufzen von selbst meine Arme um ihre kleinere Gestalt. Elisa roch wie eine Minibar und der kratzende Geruch von Gras und Nikotin hing ihr noch immer in den Haaren. „Gute Nacht gehabt?", erkundigte ich mich mit einem Schmunzeln während ich die mir hingestreckte Gummibärchentüte gänzlich aus der Hand nahm und die Blondine sanft von mir wegschob. Sie wirkte nicht so drauf wie sonst, was gerade heute eine ehrliche Erleichterung war. Ich war müde, wenn nicht schon ausgelaugt. Und vielleicht auch ein kleines bisschen froh sie mal wieder zu sehen. „Du weißt aber, dass du einen Monat zu früh dran bist?", hackte ich amüsiert nach während ich mir selbst ein Gummibärchen in den Mund warf und mich wieder zu meinem Bett umwandte, um das Buch endgültig zur Seite zu räumen. Wir wussten doch beide, dass Elisa meine Wohnung heute Nacht nicht mehr verlassen würde.
Bei Gelegenheit räumte ich auch ein paar Mappen und loses Pergament beiseite, dass zu Füßen meines Bettes kreuz und quer über den Boden verteilt lag. Ich wusste, dass es sie nicht störte. Doch ich hatte keine Lust dass Elisa auf meinen Aufschrieben herumtrampelte und ihr momentanes Gleichgewicht einschätzen vermochte ich noch nicht so ganz.
Als ich mich wieder zu ihr umdrehte, besaß ich die Güte ihr meine Gummibärchen zurückzugeben. Wenn ich eines gelernt hatte, dann dass hungrige Frauen nichts Gutes zu bedeuten hatten.
Die Matratze gab unter meinem Gewicht nach, als ich mich erneut darauf fallen ließ und mit beiden Händen über Gesicht und Haare fuhr, bevor ich zu Elisa aufblickte.
Ihr kurzes, enganliegendes Kleid betonte ihren Körper absichtlich aufreizend. Ich bezweifelte, dass sie in darin und mit der Jeansjacke schlafen gehen würde, doch gleichermaßen wusste sie bereits wo sie meine Klamotten zu finden hatte an denen sie sich schon das ein oder andere Mal bedient hatte. Zu meinem Glück, denn tatsächlich wäre ich zu müde um ihr zu zeigen wo sie fand, was sie brauchte.
„Ich leg mich wieder hin", brummte ich deswegen mit einem erschöpften Unterton und setzte mit unterdrücktem Gähnen hinzu: „Ich würde ja sagen ‚fühl dich wie Zuhause' aber ich weiß ja, dass du das ganz offensichtlich sowieso tun wirst."

    

Reply Edited on 07/22/2017 12:12 PM.

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Re: Zukunfts-Thread XI

from Isaac on 07/21/2017 05:23 PM

Wer: Elisa & Isaac | Wo: Isaacs Wohnung, London. | Wann: Ende August.

Der helle Lichtschein meines Handybildschirmes tauchte die rissige und vergilbte Wand neben meinem Bett in ein blasses Licht, als ich beide Augen aufschlug und einige Sekunde brauche um zu realisieren, dass mich der standdartklingelton meines IPhones unsanft aus dem Schlaf gerissen hatte. Kühle Luft drang durch mein geöffnetes Schlafzimmerfenster und ließ meine verknitterten Vorhänge in sanften Bewegungen hin und her wanken, doch ich schenkte weder ihnen noch den flackernden Kerzen auf meinem Nachtisch oder dem aufgeschlagenen Buch auf meiner nackten Brust viel Beachtung. Ich war wieder beim lesen eingeschlafen.
Die gebundene und äußerst mitgenommene Ausgabe einer Kurzgeschichtensammlung von Hemmingway hatte wohl zu einer eher ungünstigen Schlafposition meinerseits geführt, was mich mein Nacken auch deutlich spüren ließ als ich mich seufzend aufrichtete und mich mit meinem klingelnden Handy - auf dessen Bildschirm ein mir altbekannter Name leuchtete - an die Bettkante setzte. 
"Elisa", begrüßte ich die nächtliche Ruhestörerin mit verschlafener Stimme, während ich mir in einer erschöpften Geste durch die Haare fuhr und für einen Moment genau so verweile. Ich hatte seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen, weshalb mir ihr plötzlicher Anruf und dessen stille Ankündigung etwas ungelegen kam. Dennoch bezweifelte ich, dass ich jetzt so einfach wieder einschlafen würde. "Es ist Mitten in der Nacht", sagte ich deswegen vollkommen überflüssig und realisierte noch während ich die Worte aussprach, dass dies meine bis jetzt stumme Gesprächspartnerin am anderen Ende der Leitung in ihrem Zustand - und höchstwahrscheinlich auch allgemein - sehr wenig interessierte. Doch anstatt dass ich eine so typisch reinzende, wie auch sarkastische Antwort erhielt, ließ mich das plötzlich Licht in meinem Flur alarmiert aufsehen. 
Ein leiser Fluch entkam meinen Lippen, als ich tatsächlich zusammenschreckte und anschließend mit einem genervten Seufzen das Handy in meiner Hand sinken ließ. Der Anruf brach ab und Elisa, die grinsend in meiner Schlafzimmertüre stand, sah mehr als selbstzufrieden mit sich selbst aus. Ich hätte es mir denken können, dass sie sich wieder einmal vollkommen selbstständig zutritt verschafft hat. Wie fast jedes Mal, wenn sie unangemeldet, mitten in der Nacht bei mir auftauchte. Das Licht im Flur zeigte ihre zierliche Silhouette, ließ mich jedoch nicht in ihren Zügen ablesen wie high oder betrunken sie war. Nicht dass es mich störte; Es machte Elisa schon immer in einer gewissen Weise umgänglicher, wenn man glück hatte. Doch ich wusste einfach gerne, woran ich bei ihr war, wenn sie mal wieder auf der Suche nach was-auch-immer bei mir auftauchte. 
"Du findest dich unheimlich lustig, hm?", brummte ich zwar, doch nach den wenigen Schrecksekunden kräuselte sich dennoch die Andeutung eines Lächelns auf meinen Zügen und ich erhob mich - nun um einiges wacher - von meiner Matratze. 

(Sorry, ich wurde abgelenkt. c:) 

    

Reply Edited on 07/21/2017 05:28 PM.

Isaac

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Re: Postfach von Elisa O'Sullivan

from Isaac on 07/21/2017 03:07 PM

Liebste Elisa,

zu sagen, ich hätte mich über deinen eher unerwarteten Brief nicht gefreut, wäre eine abgrundtiefe Lüge. Denk allerdings nicht, dass ich nicht ahnen weshalb du genau diese Form der Kommunikation gewählt hast, um dich bei mir zu melden.

Die Antwort lautet trotzdem „Nein", was dich nun bestimmt tief trifft. Dabei möchte ich noch hinzusetzen und zum wiederholten Mal betonen, dass ich lieber einer Schweizer Rapgang mit gleichfarbigen Joggingsanzügen und hässlichen Sneakers beitreten würde, als mich in einem dieser Orte herumzutreiben, an denen du deine nächtlichen, schlaflosen Stunden herumschlägst.
Natürlich steht dir die Türe meines Luxusdomizils trotzdem immerzu offen. Wie könnte ich auch nein sagen? Ich steh einfach nicht so auf den Gedanken, aufgrund deines plözlichen Verschwindens eine Aussage machen zu müssen. 

Ich denke, wir sehen uns. Wahrscheinlich eher früher als später. Tu' mir doch den Gefallen und ruf vorher an. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich es ein weiteres Mal ertrage, so unsanft aus dem Schlaf gerissen zu werden. Ich bin sensibel.

Im Briefumschlag findest du außerdem etwas Prosa. Es ist zu persönlich um veröffentlicht zu werden und zu nachdenklich, als dass ich mich damit in der Öffentlichkeit identifizieren wollen würde. Du kannst es jedoch lesen – behalte deine Meinung nur dieses Mal bitte für dich. Es ist nicht viel, doch gerade hält sich meine Kreativität in Grenzen. Ich schreibe dir, sollte sich etwas Neues ergeben. Für einen Menschen, der die schrecklisten Arten an Kosenamen verwendet, schätze ich deine Meinung einfach viel zu sehr.

Jules scheint heute zusätzlich einen guten Tag zu haben. Ich habe ihr gesagt sie soll dich nicht beißen, doch dieser Vogel scheint auf niemanden zu hören. Lustig, eigentlich solltet ihr beide euch doch gut verstehen?

Pass auf dich auf,
Isaac.

P.S.: Wenn du sternhagelvoll und zugedröhnt auf mir einschläfst, ist das nicht wirklich als kuscheln zu bezeichnen.

    

Reply Edited on 07/21/2017 03:07 PM.

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Re: Ich arbeite als ...

from Isaac on 07/18/2017 11:37 AM

Name: Isaac Demont
Alter:
22 Jahre
Beruf:
 Autor (derweil nur von Kurzgeschichten aber er arbeitet an mehr) & freier Journalist, er schreibt bei jeglicher Gelegenheit für diverse Magierzeitungen, meistens über Politik oder Quidditch. 

    

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Re: Eigene Änderungen

from Isaac on 07/18/2017 11:23 AM

Ich würde gerne Isaac nachträglich ganz aus dem Sportclub nehmen und in den Buchclub verfrachten. Außerdem, falls es noch möglich ist, von Gryffindore zu Ravenclaw. Er passt dort meiner Meinung nach besser rein & zudem hab ich sein Haus nie irgendwo groß erwähnt. Es würde also nicht allzu viel ändern. :'D 


~ Meri

    

Reply Edited on 07/18/2017 08:06 PM.

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Re: [ABWESEND]

from Isaac on 06/23/2017 12:11 AM

Ich melde mich dann auch mal abwesend, da ich voraussichtlich bis zum 20 Juli kaum on sein, beziehungsweise Zeit zum schreiben haben werde. Tut mir leid für alle momentanen Playpartner, ich antworte sobald meine Klausuren vorbei sind & ich wieder ein Leben habe.
Dies würde dann nur Isaac, Darren und Killian betreffen.

Love & Rockets. c:


~ eingetragen ~

    

Reply Edited on 06/23/2017 12:36 AM.

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Re: Picadilly Circus

from Isaac on 05/05/2017 09:25 PM

("Alcohol, because no great story ever started with someone eating a salad." :'D)

"Das will ich auch hoffen", gab ich grinsend zurück. "Menschen die dein Alter haben und noch nie das Bedürfnis hatten sich zu betrinken sind mir irgendwie susbekt. Genau wie diese Fittnessfrauen aus dem Internet mit ihren Workouts und Cheatdays. Abartig, sowas. Und die lächeln alle immer so gruselig. Bruuh." Ich schüttelte den Kopf. "Aber gut. Dir sei verziehen dass du nicht jedes deiner kleisten Probleme zu ertränken versuchst. Sehr erwachsen von dir Fynn." Natürlich sagte ich das alles mit dem gleichen sarkastischen Ton wie immer und setzte eine äußerst vielsagende Grimasse hinterher. "Zum Glück hast du mich um dich und deine moralischen Vorstellungen mit meiner schwarzen Aura zu verderben... Oder so. Wenn dabei ein bisschen Kreativität für dich herausspringt schuldest du mir einen Gutschein. Keine Klamotten, Essen ist okay."
Ich hob Fynn einen erhobenen Daumen in Kombination mit einem breiten Grinsen entgegen, als er mir seine leere Tasse Kaffe präsentierte. Dann gab ich meine gesamte Haltung auf, erhob mich aus meinem Stuhl und nuschelte: "Okay, gehen wir uns betrinken." Aus meiner Hosentasche kramte ich ein paar vereinzelte Münzen und bezahlte die herangedackelte Kellnerin ohne Trinkgeld. Die war sowieso unfreundlich. Ihren angesäuerten Blick gewissentlich ignorierend verabschiedte ich mich mit einem aufgesetzten Lächelnd und wandte mich danach wieder Fynn zu. 
"Jaaaah", antwortete ich gedehnt und schob meine Sonnenbrille zurecht. "Bier. Nur Bier." Und dann, als er mich skeptisch ansah, sagte ich mit einem leichten Zucken der Schultern "Schreib doch einen Protestsong", schulterte meine Tasche und ging ein paar Schritte rückwärts, bevor ich mich umdrehte und einfach losging. 


- CUT. c:

    

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Re: Picadilly Circus

from Isaac on 05/05/2017 07:17 PM

„Aww", machte ich und bemühte mich um eine zutiefst berührte Mimik. Ich kannte wirklich niemand der meinen Nonsense so unterstützen würde wie Fynn. Er war zwar in diesem Fall ein schrecklicher Gutmensch, allerdings wäre es eine Lüge zu behaupten dass ich ihn nicht gerade deswegen zu meinen guten Freunden zählte. Es war schon fast absurd wie unterschiedlich wir waren und ich würde es wahrscheinlich niemals nüchtern zugeben, aber die Freundschaft des Musikers und seine nicht negative Einstellung mir gegenüber bedeutete mir tieeef drinnen doch wirklich viel.
„Und dann werden wir mit der Umsetzung dieses Genre berühmt, reich und müssen uns gezwungenermaßen mit noch mehr bedeutungsvollen Tätowierungen herumschlagen." Ich wog den Kopf hin und her. „Sobald ich zurück in Hogwarts bin werde ich Zauber dafür nachschlagen und dich anschließend hoffentlich nicht permanent verunstalten. Du könntest zu einer laufenden Werbetafel für Waschmittel mutieren. Oder plötzlich der größte Hello Kitty Fan der Welt werden. Ha! Warte, ich lass deine Hautfarbe einfach für jeden Auftritt in einer anderen Neonfarbe leuchten." Einmal in der vierten Klasse hatte versucht einen Mitschüler in eine Kröte zu verwandeln, einfach nur der Muggelmethaper wegen. Natürlich hatte ich es nicht geschafft. Und die vier Wochen Nachsitzen waren es auch nicht wert gewesen. Vielleicht wäre es allerdings einen Versuch wert das Ganze an Fynn auszuprobieren. Obwohl ich bezweifelte dass er sich nach meinen vorherigen Worten noch dazu bereit erklären würde.
Als er mich aufzog gab ich nur ein belustigtes Schnauben von mir und wollte im Grunde gerade etwas zurückgeben, als Fynn meinen Vorschlag ansprach und davon weniger abgeneigt schien als erwartet.
„Er hat Alkohol noch nicht ausprobiert", wiederholte ich theatralisch und legte den Kopf in den Nacken. „Die gesamte Gesellschaft missbraucht Alkohol – das soziale Schmiermittel überhaupt - als Lösung ihrer mickrigen Probleme und Fynn Lewis kommt noch nicht einmal auf die Idee sich zu betrinken. Bei Merlin, du bist Musiker. Bekommt ihr sowas nicht irgendwie beigebracht?" Ohne in antworten zu lassen trank ich meinen Kaffee leer, stellte die Tasse zurück auf das hässliche Vintage Porzellan und klatschte euphorisch die Hände zusammen. „Also, worauf warten wir? Betrinken wir uns!" Und ich hatte Gedacht der Tag würde ein eher ödes Ende nehmen. Es hatte auch absolut keinen Zweck den Abend abzuwarten. Ich war Student. Literaturstudent. Dementsprechend war Daydrinking mehr als akzeptabel und, nunja, auch ein bisschen angebracht. Doch noch bevor ich meine Tasche vom Boden aufhob und mich nach der Kellnerin umsehen konnte, sagte ich absolut ernst: „Aber davor trinkst du deinen Kaffee leer."

    

Reply Edited on 05/05/2017 07:40 PM.
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