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Emma
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Re: James Sirius Potter

from Emma on 08/26/2017 06:41 PM

Ok, dann hätte ich hier gerne was für @Louis und @Ted

also ich hab das bisher so gehandhabt, dass James und Lily für Ted quasi wie Geschwister sind. Aber Vetorecht hast du natürlich

falls es passt, kann ich dir auch noch vom Alter her @Brianna und @Alaric anbieten

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Re: Zirkus

from Emma on 08/22/2017 11:33 PM

Fynn erwähnte gerade noch, dass er jemanden kennengelernt habe, bevor das Chaos losbrach. "Ok, erzähl's mir später", keuchte ich und dann folgte auch schon die Flucht vor den wildgewordenen Nifflern aus dem Rosengarten.
Ich war schlichtweg überfordert. London war so neu für mich und jetzt das. Kein Ahnung wo wir hinkonnten, wo wir wirklich sicher waren. So wie ich die Lage einschätzte, spielte hier überall die Welt verrückt. 
Ich sah nicht weit von mir einen Lichtblitz durch die Luft surren und war mir unsicher, ob es sich dabei um einen Zauber handelte. Möglich wäre es und ich könnte es auch verstehen, andererseits waren hier so viele Muggel...
Meine Hand wanderte innstinktiv zu dem Stab, den ich mir in den Hosenbund gesteckt hatte. Ohne ihn verließ ich inzwischen nie das Haus, ich kam mir dann immer so nackt und hilflos vor. Wenn mal wirklich ein Notfall eintrat, dann wollte ich Handeln können.
So wie jetzt?
Meine Gedanken überschlugen sich geradezu, während Fynn mich mit sich zog und nach einer Lösung für uns suchte.
"Ok deine Wohnung", bestätigte ich atemlos und nickte, weil ich auch keinen besseren Einfall hatte. Ich war froh, dass mein Bruder hier die Führung übernahm.
In dem Moment wo wir beim Zirkus ankamen, dachte ich sofort, dass es ein Fehler gewesen war. Auch hier herrschte das Chaos, überall stand irgendetwas herum. Das Zirkuszelt hatte einen riesigen Riss in der Plane und ich konnte Lärm aus dem Inneren hören.
"Fynn, wir müssen..." weg
Ich kam nicht mehr dazu meinen Satz zu beenden oder zu erkennen, welches Wesen ich gerade hier erspäht hatte, denn eine schnelle Bewegung vor mir ließ mich innehalten. Ich zückte meinen Zauberstab ohne darüber nachzudenken.
"Stupor!", rief ich und zielte auf die Gestalt vor uns.
Mein Zauber traf das Pony als es sich vor uns aufbäumte und mit den Hufen nach uns schlug. Gerade noch rechtzeitig. 
Geschockt fiel es rücklings zu Boden, ich schnappte mir Fynns Hand und zog ihn mit mir. Das erste war mir als Schutz in den Sinn kam, war ein Gebüsch am Rande des Eingangs zum Zelt. Vielleicht konnten wir einen Ausweg aus diesem Chaos finden, wenn wir uns dort in Ruhe umschauen konnte. 
Vermutlich nicht die blödeste Idee, wenn man bedachte, dass wenig später ein Greif am Himmel über uns erschien. Ich bezweifelte irgendwie, dass er der einzige hier war.

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Re: The Rose Garden

from Emma on 08/15/2017 02:50 PM

Auch wenn mich das Verhalten der mit Nüssen werfenden Eichhörnchen durchaus irritierte - ich meinte, wann tun die sowas schon so exzessiv?! - versuchte ich meinem Bruder zuzuhören. Es schien ihm sichtlich schwer mir zu erzählen was ihm auf dem Herzen lag und ich war es ihm allein deswegen schon schuldig, genau zuzuhören, um es nicht noch quälender für Fynn zu machen.
Nur der Schrei der Frau ein paar Meter weiter brachte mich kurz aus dem Konzept. Jedoch verstand ich trotzdem, was abgelaufen war. Fynn hatte sich - gutmütig wie er war - auf eine Sache eingelassen, die ihn nun in Schwierigkeiten gebracht hatte. Jedoch sah ich nicht ganz so schwarz wie er. Klar, seine Freunde waren sauer, aber sie würden das schon wegstecken und er hatte ja wirklich vor alles wieder ins Reine zu bringen.
"Mach dir keinen Kopf, das wird schon wieder", meinte ich und wuschelte ihm aufmunternd durchs Haar, "Klar, du hast Mist gebaut, aber du bekommst das schongeklärt."
Ich glaubte an meinen Bruder, das tat ich immer. In dem Moment schnellte noch ein Geschoss vom Baum über uns und landete direkt auf dem Kopf meines Bruders. "Au!"
Während ich noch drauf und dran war, mich nach dem überaus aggressiven Nagetier umzusehen und Fynns Kopf zu begutachten, hörte ich auch schon, wie Chaos um uns herum losbrach. Mehrere Schreie ertönten und im Augenwinkel sah ich einen kleinen schwarzen Schatten an uns vorbeihuschen.
Das ist doch nicht möglich...?!
Vollkommen perplex starrte ich den Niffler an, der gerade eine Frau besprang und ihr Gesicht zerkratzte. Zwar hatte ich schon mehr als eines dieser Tierwesen gesehen, aber nie eines das sich so verhielt. Normalerweise galten Niffler als eher unauffällig und ihre Krallen setzten sie eigentlich nur zum stibitzen und buddeln ein. 
Noch immer geschockt und zu keiner richtigen Handlung fähig, erkannte ich, wie ein zweiter Niffler umhersauste und direkt vor mir stehen blieb. Sein Blick hatte etwas gieriges und... nunja bösartiges. 
"Ein Niffler", sagte ich fast tonlos auf die Frage von meinem Bruder. Zum Glück reagierte dieser geistesgegenwärtig und befahl mir meine Halskette wegzuwerfen. Es war zwar wirklich schade drum, aber besser als zerkratzte Haut und ein Niffler im Gesicht.
Schnell riss ich das Silber von meinem Hals, warf es dem Tier vor die Nase und ließ mich von Fynn weziehen. Zusammen sprinteten wir den Hauptweg entlang, darauf bedacht bloß keinem Aggro-Niffler oder Killer-Eichhörnchen direkt vor die Nase zu hüpfen.
Die Welt spielte komplett verrückt. Selbst die Sicherheitsleute, die uns entgegenkamen schienen komplett verstört. Aber was wussten sie auch schon? Es waren schließlich Muggel und ihr Problem keine normalen Maulwürfe.
"Wir müssen irgendwo einen sicheren Unterschlupf finden", keuchte ich, während ich versuchte mit meinem Bruder Schritt zu halten.

-----> Zirkus

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Re: The Rose Garden

from Emma on 08/11/2017 05:46 PM

Ich musterte meinen Bruder besorgt, während er schweigsam an meiner Seite ging - viel zu schweigsam für seine Verhältnisse. Ich konnte mich nicht daran erinnern, dass es jemals so zwischen uns gewesen war. Als wären wir plötzlich Fremde geworden und uns war unangenehm miteinander zu sprechen. Niemand wusste genau was er sagen sollte.
Es war so unglaublich seltsam. Ich kannte solche Situationen zur Genüge. Mir ging es immer so, wenn ich neue Leute traf. Aber Fynn war doch mein Bruder, mein Felsen im Sturm. Eigentlich sehnte ich mich doch immer ihn zu treffen, weil er für mich die Personifizierte Unbeschwertheit war. War das nun vorbei?
Ständig blickte Fynn auf sein Handy, steckte es weg, zog es wieder hervor. Ich konnte nicht anders als genervt mit den Augen zu rollen.
Entweder er hatte diese Geste gesehen oder ihm war von alleine klar geworden, dass sein Verhalten wirklich unhöflich war, denn sogleich schaltete er sein Handy aus und entschuldigte sich.
"Schon ok", meinte ich, auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, dass irgendetwas noch ok war. So überhaupt nicht ok. Aber daran wollte ich gerade gar nicht denken. Eins nach dem anderen. Jetzt musste erstmal das Problem zwischen uns aus der Welt geschafft werden.
Wir kamen an eine Bank und ich kam wortlos Fynns Bitte nach uns zu setzen.
"Vergiss die Briefe", sagte ich beschwichtigend und versuchte seinen Blick zu finden, damit er sehen konnte, dass ich wirklich nicht sauer war, "sag mir lieber, was dich so belastet. Kurz und schnell, wie ein Pflaster."
Ich wusste, dass diese Worte ihm nicht helfen würden. Er sah so zerknirscht und verzweifelt aus, ich hatte schon Sorge, dass ich gleich mit anfing zu weinen, falls es bei ihm so weit kommen würde. Instinktiv legte ich ihm eine Hand auf den Unterarm.
"Jeder baut mal Mist", meinte ich und versuchte so meinen Bruder zum weiterreden zu bewegen.
Klonk! 
Irgendetwas war neben mir auf die Bank aufgeschlagen und ließ mich verwirrt zusammenzucken. Ich konnte nicht genau erkennen was es gewesen oder woher es gekommen war, aber ich registrierte den erschrockenen Schrei einer Frau nicht weit von uns.
Was war hier los?

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Re: The Rose Garden

from Emma on 07/22/2017 07:03 PM

Ich schlenderte mit einem Monstrum von Zuckerwattewolke an einem Stäbchen neben meinem Bruder Fynn her. Wir redeten wenig. Aßen einfach nur schweigend.
Früher wäre das vermutlich undenkbar gewesen, besonders, nachdem wir uns so lange nicht gesehen hatten. Wir hätten uns einfach gegenseitig das Ohr abgekaut und hätten viel gelacht. Doch heute...
Nach der Sache mit den seltsamen abweisenden Briefen, war einfach vieles noch zu klären. Es schien fast, als würde zwischen uns eine riesige Gewitterwolke an unausgesprochenen Dingen schweben, die uns jedes Mal einen Stromschlag-Blitz verpasste, wenn wir beginnen wollten, das Thema anzuschneiden. Zumindest kam es mir so vor. Ich fühlte mich so unwohl, wenn ich dazu ansetzte Fynn zu fragen, was denn nun eigentlich los war. Also sagte ich nichts. Zugegeben, keine besonders glorreiche Strategie.
Der Rosendgarten im Hyde Park war wunderschön und ich beschloss sogleich, ab jetzt öfter hierher zu kommen. Schließlich zog ich ja auch nach London. 
Diese Tatsache kam mir immer noch ein wenig surreal vor. Irgendwie zu gut um wahr zu sein.
Verstohlen schielte ich über meine Zuckerwatte hinweg zu Fynn hinüber. Würde er endlich das Schweigen brechen?
Oder sollte ich es lieber tun?
"Ich...", setzte ich an und wusste dann aber auch nicht wirklich, wie ich so ein heikles Thema anschneiden sollte, also meinte ich: "war beim Friseur."
Klasse Emma, da merkt man ja wieder was für ein Gesprächs-Genie du bist.
Fast hätte ich wegen mir selbst mit den Augen gerollt. Aber ich verkniff mir diese Geste und sagte: "Was dir ja vermutlich sowieso aufgefallen ist."
War doch dämlich, dass ich mich jetzt auch schon Fynn gegenüber benahm, wie ein introvertiertes Ding, das sich nicht traute das zu sagen, was sie eigentlich meinte. Er war schließlich mein Bruder, und mein bester Freund.
"Ok, ich halt's nicht mehr aus. Sag mit bitte endlich was los ist."

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Re: [ABWESEND]

from Emma on 07/14/2017 01:58 PM

Hallöchen, meine Lieben!

Da ich im Urlaub sein werde und dort auch ziemlich sicher kein Internet haben werde (oder nur so selten, dass es nur kurz zum Hallo sagen reicht), werde ich ein paar Wochen nicht antworten können. Deswegen dürft ihre gerne Plays mit meinen Chars cutten, wenn wir es nicht bis dahin schaffen, sie zu beenden Ich habe aber vor es wenigstens zu versuchen. Deswegen melde ich mich hier auch so zeitig, damit ihr bescheid wisst <3

Betrifft: Emma, Gideon, Angelina, Brianna, Ciarin, Jean, Louis, Alaric, Carrow, Toby, Reyk, Justin, Juliette, Ted

Zeitraum: 23.07. - 12.08.


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Re: Zukunfts-Thread II

from Emma on 06/25/2017 04:20 PM

Nachdem wir unser Tiramisu aufgegessen hatten, bestellte mir Zac eine Portion zum mitnehmen, was mich innerlich dahinschmelzen ließ. Das war einfach so lieb und aufmerksam von ihm!
"Mir auch", gab ich zu und strahlte ihn gerade zu an, weil er unseren kleinen Ausflug wirklich als Date bezeichnete.
Am liebsten hätte ich hier noch stundenlang gesessen, ich hatte nur wenig Lust zurück nach Hogwarts zu müssen, wenn man bedachte, dass wir uns dort würden trennen müssen.
Aber der Tag wurde immer später und es schien ganz so, als hätte Zac noch etwas anderes vor, so wie er auf seine Armbanduhr blickte, während er mir erklärte, alle meine weiteren Fragen an ihn müssten erstmal warten. Doch so schlimm fand ich das nicht, denn dies bedeutete ja auch, dass er plante, dass wir uns demnächst wiedersahen.
"Ok", sagte ich und griff beim aufstehen nach der Hand, die er mir hinhielt. Ein angenehm warmes Gefühl breitete sich in mir aus, als er mich aus dem Café führte und mir eine wiederspenstige Haarsträhne hinters Ohr strich, als wäre es total selbstverständlich. 
Ich sagte kein Wort, konnte ihm einfach nur in die Augen schauen und innerlich einen Stepptanz aufführen.
Wie man es auch drehte und wendete, ich war auf einem guten Weg mich in Zac zu verlieben und ich sah inzwischen keinen Grund mehr, warum ich mir dies hätte verbieten müssen.
"Bringen wir es einfach schnell hinter uns", meinte ich und wappnete mich geistig schonmal vor dem ekelhaften Gefühl, dass mich gleich überkommen würde - als wenn einem ein Saugnapf auf den Bauch gedrückt würde, um einem daran ans Reiseziel zu zerren.
Ich nickte Zac zu, um meine Aussage noch einmal zu bestätigen und hielt seine Hand ein wenig fester als zuvor. Dann ging es auch schon los.

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Re: Sitzecke unter den Fenstern

from Emma on 06/20/2017 06:53 PM

Ich blickte zu dem Mädchen mir gegenüber und dachte über ihren Vorschlag nach. Es war vermutlich die beste Option, wenn ich die Sache aus der Hand gab, bevor ich mich noch verrückter benahm, als so schon.
"Du heißt Hannah, richtig?", fragte ich und lächelte ihr freundlich zu. Ich wollte lieber mal nachfragen, falls mich meine Erinnerung täuschte, die ja auch etwas vage war, weil wir in unterschiedlichen Jahrgängen waren. Da hatte ich einfach nicht alle Namen so einwandfrei drauf.
"Ich bin übrigens Emma. Und es wäre WIRKLICH nett, wenn du mich von meinem irrationalen Leid befreien könntest", sagte ich und reichte ihr schnell den Brief, bevor ich es mir noch einmal anders überlegen konnte.
Es ist doch nur der Brief mit dem Termin. Nichts schlimmes. Nur der Termin...
Während ich im stillen mein Mantra weiter aufsagte, blickte ich gespannt zu dem Mädchen, dass nun deutlich das WADA Siegel auf dem Brief sehen konnte.
Es war schon verrückt, dass ich wirklich die Möglichkeit hatte, die Schule zu wechseln und das sogar noch bevor ich die 7. Klasse abschloss. Auch wenn zugegebenermaßen erst die Aufnahmeprüfung entscheiden würde, ob ich nach der 6. nicht doch auf Hogwarts blieb.
"Danke", sagte ich ehrlich und war froh, dass ich Hannah hier begegnet war.

----------- Emma out

(antworte gerne noch, ich freu mich es dann zu lesen! Dann jetzt aber ab in den Hogwarts Express ;D)

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Reply Edited on 06/30/2017 07:53 PM.

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Re: Sitzecke unter den Fenstern

from Emma on 06/14/2017 11:52 PM

Während ich immer noch den Brief anstarrte, als würde er sich, wenn ich das Ganze nur lange genug durchzog, die Regie übernehmen und sich selbst öffnen, hörte ich, wie das Mädchen auf dem Sessel neben mir etwas sagte.
Leicht erschrocken, weil ich ganz vergessen hatte, wo ich war und dass ich ja auch gar nicht alleine war, sah ich auf und blickte meiner Mitschülerin ins Gesicht. Auch wenn ihre Worte wenig freundlich geklungen hatten, so hatten sich ihre Munkel doch zu einem sympathischen Lächeln verzogen. Ich schätzte, dass das Mädchen einfach nur eine etwas ruppige Art hatte, die aber durchaus nicht unfreundlich gemeint sein musste.
"Das glaube ich leider auch", meinte ich etwas zerknirscht und seufzte gequält. Das ist wirklich zum verrückt werden. Ich sollte den Brief einfach schnell aufreißen. Kurz und schmerzlos - so wie bei einem Pflaster.
Aber ich tat es nicht, stattdessen sagte ich, ohne dass mich meine Worte selbst so richtig überzeugen konnten: "Eigentlich ist es ja sogar eine gute Nachricht."
Mir war klar, dass diese Aussage wirklich seltsam klingen musste, so wie ich mich anstellte. Wenn ich pech hatte, hielt mich das Mädchen jetzt für irgendwie leicht gaga...
"Also...", versuchte ich zu erklären, doch ich wusste nicht wie, "ich weiß ja eigentlich was drin steht."
Ich war ja so schon nicht gut darin, mit Leuten zu sprechen, die ich nicht gut kannte und jetzt auch noch meine Gefühle irgendwie in Worte zu fassen? Es war fast so, als würde es mir die Zunge verknoten und ich spürte, wie mir die Röte in die Wangen stieg.

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Re: Sitzecke unter den Fenstern

from Emma on 06/14/2017 11:00 PM

Ich betrat den Hufflepuff Keller und blickte mich nach einem freien Plätzchen um. Doch zu dieser Zeit trieben sich immer viele Schüler im Gemeinschaftsraum herum.
Ein wenig unschlüssig blieb ich erst stehen, dann entschied ich mich, mich zu einem Mädchen ans Fenster zu setzen. Wir kannten uns nicht wirklich, eigentlich nur vom sehen. Wenn ich es richtig im Kopf hatte, dann hieß sie Hannah und war ein oder zwei Jahrgänge unter mir. Mit dem Buch auf dem Schoß, sah sie ganz so aus, als müsste ich mich auch nicht zwangsläufig mit ihr unterhalten. Das ersparte mir vielleicht Smalltalk, denn der lag mir so gar nicht.
Ich begrüßte sie mit einem wortlosen Lächeln und ließ mich dann auf den Sessel neben ihr fallen. Dann zog ich einen Brief aus meiner Tasche hervor. Er war vor wenigen Minuten angekommen und ich hatte mich bisher noch nicht getraut ihn zu öffnen. Meine Logik sagte mir natürlich, dass es sich bei dem Brief mit dem Wappen der Wizarding Academy of Arts um eine Benachrichtigung für den Termin der Aufnahmeprüfung handeln musste, aber meine Nerven waren so angespannt, dass eine leise Stimme in meinem Inneren mir einflüsterte, sie hätten sich bestimmt geirrt und teilte mir nun mit, dass ich doch bereits schon aussortiert worden wäre. Doch schon allein von der schriftlichen Bewerbung nicht gut genug war, um aufgenommen zu werden.
Meine Selbstzweifel hatten mich mal wieder voll im Griff. Und so saß ich da nun und starrte auf den Brief in meinen Händen, ohne mich überwinden zu können ihn zu öffen. Na klasse Emma, du bist so ein Feigling!

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