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Fynn

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Abgeschlossen Muggel Gut Muggelschule/-uni Chaot Musiker Pro-Magie

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Re: [ABWESEND]

from Fynn on 02/15/2018 02:31 PM

Ich muss mich leider aus persönlichen Gründen bis 25. Februar abwesend melden.
Eigentlich wollte ich schon lange hier aufholen - tut mir leid, dass es nicht geklappt hat :(
Bis bald!

Betrifft: Anne, Keanu, Aurora, Pablo, Fynn, Joshua, Freyja und Aegir

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Reply Edited on 02/17/2018 02:31 PM.

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Re: Zirkus

from Fynn on 09/08/2017 05:44 PM

Ich hatte nie gedacht, dass an einem solchen Tag mehr Gefahr von einem Pony ausgehen würde als vor den Tieren, die neben dem Zirkuszelt ihr Unwesen trieben ... diese Mischgestalten, wo mehrere Tiere zu einem verschmolzen zu sein schienen ... Greife. Ja, mehrere, denn zu dem einen, der wohl gerade noch versucht hatte, jemanden anzugreifen, kam nun ein zweiter aus der Luft herab geschwungen – aber im Moment war meine Sorge eher das Pony, das panisch in unsere Richtung kam, wie aus dem Nichts plötzlich da war und ich sah Ems und mich schon überrannt werden, da rief meine Schwester dieses seltsame Wort und das kleine Pferd fiel vor uns um. In meinem Gesicht spürte ich immer noch den Luftzug der Hufe, die beinahe auf uns herab gerauscht wären. Ich glaube, ich war noch nie so glücklich gewesen, dass Emma zaubern konnte ...
„Schei-", zischte ich und schnappte nach Luft, da packte sie nun mich bei der Hand und zog mich halb in ein großes Gebüsch, das uns am nächsten war. Etwas vor den Augen dieser Wesen verborgen, nutzte ich einen Moment, um nochmal tief durchzuatmen, meinen Kopf etwas klarer zu kriegen – gerade wurde er nur mit viel zu schnellen Pochen meines Herzens ausgefüllt. Ems Hand hielt ich immer noch fest umgriffen. Vorübergehend war unser Versteck besser als alles andere ... aber wir mussten endlich in ein Gebäude ... draußen es zu gefährlich. Egal wo.
Aber wir befanden uns an der denkbar ungünstigsten Stelle: ziemlich nah am Zelt und somit im direkten Blickfeld der Greife.
Ich schielte zwischen den Zweigen hindurch in deren Richtung, und auch, wenn es nicht wirklich sein konnte, dass das Viech genau mich ansah, hatte einer der beiden den Blick auf den Busch gerichtet, oder zumindest sehr nah davor oder daneben. Das Starren aus den hellen Augen jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Es waren nur ungefähr hundert Meter bis zum Ausgang des Parks ... und sie schienen unüberwindbar zu sein.
Ich hielt es nicht mehr aus, den Greif langsam näher kommen zu sehen, und drehte mich zu Emma um die immer noch den Zauberstab in der Hand hielt. „Lass den ... nicht los ...", murmelte ich, obwohl sie das wahrscheinlich sowieso nicht vorgehabt hatte. Fieberhaft überlegte ich, was wir jetzt tun sollten. Hier waren noch keine Sicherheitsleute, die wussten vermutlich auch selbst nicht, was sie mit diesen Viechern hätten anstellen sollen. Hier war nur Panik.
„Kannst du nicht irgendwie ..." uns unsichtbar zaubern?
Ich brachte die hilflose Frage nicht fertig, denn von weiter weg ertönte ein tiefes, grässliches Bellen ... das irgendwie wie nur eines Klang, aber dann auch wieder nicht ... Alles um uns herum erstarrte und noch bevor ich wusste, was ich tat, zog ich Ems mit mir.
Ich hatte keine Ahnung, woher dieses Bellen gekommen war, und ich wollte es auch nicht wissen. Ich rannte einfach, so schnell wie noch nie in meinem Leben und außer meinem schweren Atmen und Emmas Hand nahm ich nicht viel wahr.

„Mach alles zu, überall ... die Fenster!", keuchte ich mit dem Rücken an meiner abgeschlossenen Wohnungstür, nachdem ich fast die Treppe hinauf gestolpert war. Irgendwie hatten wir es in meine Wohnung geschafft. Ohne nochmal angegriffen zu werden oder einen anderen Zwischenfall. Ich wusste nicht mehr, wie es auf den Straßen ausgesehen hatte, nicht einmal mehr wirklich, wie wir aus dem Park gekommen waren. Meine Erinnerung war hauptsächlich ... Angst. Und Laufen.
Groß war meine Wohnung ja nicht, ich ließ das Rollo im Badezimmer herunter und in meinem Wohn-Schlafzimmer, dann kam Emma auch wieder aus der Küche herein.
Auch sie hatte einen Schock von der ganzen Sache und ich nahm wieder ihre Hand, setzte mich mit ihr zusammen aufs Sofa ... ich wollte nicht zu nahm ans Fenster ...
„Alles okay bei dir?" Ich hörte mich schrecklich an, etwas zu hohe Stimme und völlig außer Atem. Die klügste Frage war das vermutlich auch nicht, aber ich hatte das Bedürfnis, irgendetwas zu sagen ... Wenigstens wusste ich mit Ems neben mir, dass sie in Sicherheit war und nicht draußen alleine von dem Chaos überrascht worden war, das wäre furchtb-
„Fuck ...", zischte ich und griff in meine Hosentasche, hatte zuerst nur Alas' Zettel in der Hand, den ich auf den Tisch segeln ließ und schließlich das Handy heraus zog. Ich hatte keine neuen Nachrichten und das beunruhigte mich gerade gewaltig ... War etwas bei Gideon zu Hause passiert ...?
„Verdammt ... ich muss ... Alastair ... und Isaac wollte irgendwo hin ..." Meine Finger zitterten fast so stark, dass ich den Display beinahe nicht entsperren konnte.

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Re: Zirkus

from Fynn on 08/19/2017 07:46 PM

Ich war unglaublich froh und erleichtert, als Ems mir einfach gut zusprach, sie war alles andere als sauer. Ihre Zuversicht ließ mich von einen Moment auf den anderen besser fühlen. Ich hatte noch nie jemandem wirklich alles so erklärt – bei mir hatte sich immer alles wiederholt im Kopf gedreht und ich hatte mich selbst damit verrückt gemacht, dass alles schief lief. Es hatte also gar nicht wirklich die Möglichkeit bestanden, dass mir jemand sagte, es wäre eigentlich nicht so schlimm.
Dankbar lächelte ich sie an und lachte dann, weil sie mir durch die Haare wuschelte. Das hatte sie ewig nicht mehr gemacht, aber im Moment war das genau das richtige. Es war wieder wie früher, ganz plötzlich, mit dieser Geste. Und ich wusste gerade gar nicht mehr, weshalb ich mir überhaupt von Anfang an so viele Gedanken gemacht hatte. Sie war Ems, wir konnten über alles reden.
Ich nutzte diesen Augenblick, in dem ich einfach nur froh war, dass ich sie hatte und setzte an: „Das war eine der Sachen ... die große, Komplizierte Sache ... Ich eh ..." Mit einer Hand fuhr ich über die Hosentasche, in der Alas' Zettel steckte und ich lächelte sofort. „Ich hab noch jemanden kennen gelernt", begann ich und merkte, wie meine Wangen leicht glühten.
Aber mit der Attacke des Eichhörnchens auf meinen Kopf brach was ganz anderes über uns herein als mein persönliches Drama.

"Wir müssen irgendwo einen sicheren Unterschlupf finden..." Ems war ziemlich außer Atem, sie brachte gerade so den Satz hervor und ich wurde langsamer, drehte mich zu ihr, um dann einen Moment stehen zu bleiben und einen Überblick zu bekommen. Es war das reinste Chaos überall und es waren nicht nur diese Niffler unterwegs ... das meiste schwirrte jedoch so schnell herum, dass ich Schwierigkeiten hatte, genauer auszumachen, welch komische Wesen es waren. Abgesehen davon würde es mir sowieso nichts sagen ...
Es gab hier noch mehr Bänke, Bäume, Büsche und große Wiesen, aber nichts, wo man sich gut verstecken konnte, bis das alles vorüber war.
„Ehm ..." Überfordert kratze ich mich an Kopf, schnaufte ebenso hektisch wie Ems, während mein Blick weiter über die Anlage schweifte. Das hier war Wahnsinn ... weder Ems noch ich kannte sich hier besonders gut aus und es waren einfach zu viele Leute. Zu viele panische Leute. Wir mussten einfach schleunigst weg. In der Ferne gingen plötzlich Sirenen los und etwas lauter tönten bald darauf Krankenwagen und Polizeiautos ... Ich bezweifelte sehr, dass das hier nur auf den Park beschränkt war ... „Wir eh ... komm, in meine Wohnung!", beschloss ich dann, drückte ihre Hand und eilte wieder los, diesmal etwas langsamer ... in welche Richtung mussten wir ...? Meine Wohnung war nicht so weit weg, das könnten wir schnell schaffen, auch zu Fuß ... wenn wir nur an der richtigen Seite zur Straße kamen ... Der Zirkus, da war ich in den Park gegangen, bevor ich mich zu unserem Treffpunkt aufgemacht hatte. „Ems, wir müssen zum Zirkus, von da aus ist es nicht weit ...", rief ich ihr über die Schulter zu und entdeckte dann ein Plakat, das uns die Richtung wies. Ich schnitt die Kurve etwas scharf, aber dann sah man am Ende des Weges schon das Zirkuszelt aufragen. Nur als wie dann dort ankamen ... wieso musste ausgerechnet der Zirkus auf dem Weg zu meiner Wohnung liegen?! Das hier war ... riesig. Es war verdammt riesig und furchteinflößend und ich stolperte beinahe als ich fluchend zurück wich, die Augen weit aufgerissen. Meine Arme hielt ich vor Ems ausgestreckt ... als ob das was gebracht hätte, wenn dieses ... Tier sich auf uns stürzen würde.

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Reply Edited on 08/19/2017 07:47 PM.

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Re: The Rose Garden

from Fynn on 08/12/2017 02:04 PM

Ich merkte sehr wohl, dass mein Herumgedruckse eher alles schlimmer machte ... Ems wirkte ein wenig genervt und das hatte ich eigentlich verhindern wollen. Ich sollte wirklich einfach endlich reden, es brachte doch sowieso nichts, das noch länger hinauszuziehen.
Was die Briefe anging, schien sie mir schon vergeben zu haben und ich blickte sie dankbar an, als sie ihre Hand auf meinen Arm legte. Ich hatte mir die Aktion selbst noch nicht verzeihen können ... das war einfach so ganz und gar nicht gewesen, wie ich sonst war. Aber wenn Ems sagte, es war nicht mehr wichtig, half mir das.
"Jeder baut mal Mist."
Ich verzog ein wenig das Gesicht, schaute wieder auf meine Füße, die immer noch hibbelig über den Boden schürften.
"Aber nicht so großen Mist wie ich ...", gab ich kleinlaut zurück und entzog mich dann ihrer Hand. Angespannt verschränkte ich meine Arme, dass etwas auf die Bank fiel, bemerkte ich zwar, aber wir saßen doch schließlich unter Bäumen, da fiel mal was runter.
Mich irritierte nur die Frau, die etwas weiter den Weg entlang einen hysterischen Schrei hören ließ. Kurz wandte ich den Blick in ihre Richtung und sah ein Eichhörnchen oder etwas ähnliches den Weg kreuzen und einen Baum hochflitzen. Ein zweites folgte. War die Dame das erste Mal in einem Park unterwegs? Diese Tieren waren doch überall in London, wo es auch Bäume gab ...
"Naja ... okay ... du hast Recht, wie ein Pflaster ... ich hab eh viel zu lange nichts gesagt ... das tut mir wirklich Leid, Ems ..." Ich brachte es nicht über mich, ihr ins Gesicht zu blicken.
"Also, diese Amanda ... sie hat gesagt, sie würde jungen Musikern helfen, Fuß zu fassen, mit ihnen Manager, Studios suchen, Werbung machen, Auftritte sichern und sowas. Ich war total begeistert ... das hat sich so gut angehört. Die anderen waren aber skeptisch, wir hatten es bisher auch geschafft, ganz gut eigentlich ja ... und als ich das Amanda erzählt hab, dass wir uns das überlegen müssen, hat sie gesagt, sie hätte schon einen Termin ausgemacht, das hätte sich spontan so ergeben, es könne doch erst mal ich mitkommen ... und das hab ich gemacht, und dann waren es plötzlich drei Termine an diesem Tag. Und so ging das dann weiter ... ich dachte echt, das wäre ne gute Sache und hab ihr natürlich das Geld gegeben, das ihr ja ihr Beruf ... bis sie gesagt hat, ich soll die Band verlassen, die Leute würden mich alleine besser finden ... das gab dann Streit mit den anderen, weil ich das einfach so ohne sie gemacht habe. Aber ich will ja nicht solo weiter machen ... also hab ich gehofft, dass ich Amanda noch überzeugen kann ... irgendwann. Ich hab viel zu spät gemerkt, dass von überall nur leere Versprechungen kommen, vor allem von Amanda. Ich habe keine Zeit mehr, zu proben, ich gehe auf ihre unnötigen Termine mit und musste mir jetzt einen Job in ner Bar suchen, damit ich wieder schnell und regelmäßig Geld verdiene ... Ob sie mich verarscht, oder nicht, ich werde nicht mehr so weiter machen, das weiß ich jetzt. Ich habs einfach verpasst, nein zu sagen ... immer wieder."
Ich holte tief Luft, nachdem ich das alles auf einmal raus gelassen hatte, mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich hatte noch niemandem von all dem so wirklich erzählt und irgendwie ... auch, wenn ich Angst hatte, was Ems sagen würde, tat es gut, das los zu werden. Endlich laut zu sagen, dass ich das jetzt beenden würde. Mich wieder um meine Freunde kümmern, um meine Schwester. Bei James sagen, dass ich nur noch ein paar Wochen bleiben würde, so lange, bis ich nicht mehr so knapp bei Kasse war.
Ich wollte Ems gerade ansehen, da traf mich etwas hartes am Kopf, es fühlte sich an wie ein kleiner Stein, mit dem jemand genau auf mich gezielt hätte.
"Au!", zischte ich erschrocken und fasste prüfend an die Stelle, ob ich blutete; zum Glück nicht.
Mir die Stelle reibend, wartete ich auf Ems Antwort ... das hier war schwer gewesen, aber nicht so schwer, wie das, was noch kommen würde. Und ich hatte immer noch keine Ahnung, wie ich dann anfangen sollte.
Aber das blieb mir dann auch für den Moment erspart. Eine Sache hatte ich immerhin fast regeln können, aber jetzt war wirklich etwas komisch hier ... Nach und nach wurden wütende, entsetzte, ängstliche Rufe laut und die Dame von vorhin schrie erneut. Diesmal aber wirklich panisch, schmerzvoll ... Auf ihrer Brust hockte ein schwarzes Etwas, so groß wie eine Katze und riss ihr die Kette vom Hals; als sie versuchte, es von sich zu stoßen, verpasste ihr das Viech einfach eine mit der Pfote, kratzte dabei ihre Wange blutig. Vor unseren Füßen rannten zwei weitere solcher Tiere den Weg entlang, in ihren Pfoten, die fast wie kleine Hände aussahen, hielten sie Schmuck.
Einer davon blieb vor Ems stehen und starrte sie an.
"Scheiße ... was ist das für ein Viech ...", entkam es mir und sein Kopf wandte sich mir zu. Ich rechnete damit, dass es mich einfach ohne Vorwarnung anspringen würde und zuckte zur Seite, aber es verharrte auf seinem Fleck, sah wieder Ems an. Sie trug eine dünne, silberne Halskette.
"Ems ... schnell, gib dem Viech die Kette ... dann hauen wir hier ab ... Scheiße, wo kommt das her ...?! Emma!", stieß hervor und als sie dann die Kette den Weg runter geworfen hatte, packte ich ihre Hand und rannte in die andere Richtung, durch einen Torbogen, der ein Nest für diese schwarzen Tiere zu sein schien, es raschlete laut um uns und dann wieder unter freiem Himmel lag der Garten hinter uns. Ich lief einfach weiter gerade aus, den Hauptweg entlang, zu dem von allen Seiten andere Leute eilten, einige zerkratzt, nicht wenige schrien oder telefonierten. Sicherheitsleute kamen uns entgegen ...
Das war hier auf keinen Fall geplant ... noch hatte es was mit der Menschenwelt zu tun. Das wurde mir langsam klar - und ich lief noch schneller, Ems Hand fest in meiner.

--> Cut zum Zirkus geplant (nach Emmas Antwort)

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Reply Edited on 08/12/2017 02:13 PM.

Fynn

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Re: The Rose Garden

from Fynn on 07/22/2017 07:35 PM

Das Schweigen zwischen uns war sicherlich nicht nur mir unangenehm. Ich versuchte ständig, mich damit abzulenken, ganz interessiert die Umgebung zu begutachten, aber ich sah gar nicht wirklich, wer alles an mir vorbei ging, dass die Bäume und bepflanzten Wiesen zu hochgewachsenen Büschen wurden, zwischen denen hin und wieder Statuen aufragten.
Meine Gedanken kreisten ständig von einem Problem zum nächsten und dann fing das wieder von vorne an. Und hin und wieder zog ich das Handy heraus und kontrollierte das Display. Nope, keine neuen Nachrichten - außer den tausend Emojis von Isaac. Später würde er doppelt so viele zurück bekommen, das war natürlich klar. Mitten in der Nacht, wenn er wahrscheinlich schon im Bett lag und selig schnarchte.
Das war irgendwie eine ziemlich beklemmende Situation. Und genau davor hatte ich Angst gehabt, deshalb hatte ich sie von all dem fern halten wollen, erst mal alles wieder auf die Reihe kriegen und sie dann wieder sehen.
Aber jetzt waren wir schon mal hier und ich merkte erst so richtig, wie sehr ich sie vermisste, das Gefühl, dass ich bei ihr zu Hause war und wir uns blind vertrauen konnten.
Als sie dann zögernd zu sprechen begann, sah ich kurz zu ihr, konnte den Blick aber nicht lange halten. Und ich hätte mir gerne eine Ohrfeige verpasst. Natürlich war mir das aufgefallen, sie sah doch ziemlich anders aus mit der neuen Frisur. Es stand ihr wirklich hervorragend.
Und ich Trottel hatte nicht mal etwas dazu gesagt. Das wäre früher nicht passiert. Das passierte mir allgemein nicht.
Die Schrittgeschwindigkeit etwas verlangsamend sah ich Ems dann doch länger an und lächelte schließlich. Vielleicht hätte ich mich das viel früher trauen sollen, denn als ich sie jetzt wirklich ehrlich ansah, kam wieder sehr viel von dem Gefühl zurück, was uns immer verbunden hatte. Geborgenheit, Vertrautheit und auch Stolz. Auf eine solche Schwester war man gerne und oft stolz.
"Ja ... das fällt einem sofort auf. Ich finds wirklich richtig toll. Das steht dir super", sagte ich also ehrlich und stieß dann beim Weitergehen mit Absicht etwas an ihre Schulter, bevor ich noch mit den Händen in der Hosentasche hinzufügte: "Du siehst sehr schön aus heute, Ems."
Ich überlegte, ob ich mich noch entschuldigen sollte, dass ich so ein schlechter Bruder war und nicht sofort etwas gesagt hatte - so hätte ich dann auch auf das umschwenken können, was wir endlich mal besprechen sollten, da vibrierte mein Handy erneut an meiner Hand und ich versuchte nicht allzu schnell und auffällig nachzugucken. Es war ne Nachricht von Amanda, der gleich noch eine folgte.
Genervt zog ich das Handy ganz aus der Hosentasche und machte den Ton komplett aus.
"Tut mir Leid ... ist aus jetzt ..." Ich verzog entschuldigend das Gesicht und dann unglücklich, weil sie schließlich doch nachfragte.
Ich seufzte sichtlich betrübt und sah mich erst mal nach einer Bank um. Ich musste mich hinsetzten.
"Ehm ... okay ... setzten wir uns erst mal, ja?", meinte ich kleinlaut zu ihr und schob die Schultern fast bis zu den Ohren hoch, als wir auf eine schöne, hölzerne Sitzbank zusteuerten.
Wirklich still halten konnte ich mich dann trotzdem nicht, ständig stellte ich einen Fuß auf den anderen, wackelte mit dem Bein oder verschränte die Finger ineinander.
Mit Alas wäre das vermutlich einfacher, dachte ich und der Gedanke an ihn beruhigte mich ein wenig. Er sah zwar meistens ziemlich düster aus und wenn er schlecht drauf war, konnte es auch mal sein, dass er gar nichts sagte, aber das hätte er gar nicht gebraucht. Weil er einfach seinen Arm um mich gelegt hätte und das wäre genug gewesen. Im Moment hatte ich also nur den Notizzettel von ihm, den er mir in die Hosentasche geschoben hatte. Du schaffst das, Kleiner. Ich zerhau sie alle, wenn sie dir blöd kommen. Das war so typisch für ihn und ich war mir sicher, dass er das auch wirklich machen würde. Nur bei Emma nicht - aber ich war nicht wirklich der Meinung, dass sie negativ reagieren würde ... Die Sache mit Alas zu erzählen, das war mein Kampf mit mir selbst, bescheuert, aber so war es nun mal. Was Emma nicht gefallen würde, war, dass ich ihr alles so lange verschwiegen hatte.
"Gut ... also ... Emma, ich ..." Herrje, das fing ja großartig an.
"Da gibt es mehr als eine Sache, um ehrlich zu sein ... Aber ich möchte mich erst noch mal persönlich bei dir entschuldigen, wegen der Briefe und so ... das war wirklich scheiße. Da ist es auch egal, was grade los war, ich war ein ziemliches Arsch ..."
Zerknischrt sah ich sie an und spürte schon jetzt, wie mir ein Kloß im Hals zu wachsen begann. Das würde kein leichtes Gespräch werden.
"Und dann ... also, ich hab noch mehr Mist gebaut ... damit hat eigentlich alles angefangen, als ich Amanda getroffen habe. Beziehungsweise sie mich nach einem Auftritt angesprochen hat ..."

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Reply Edited on 07/30/2017 04:56 PM.

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Re: The Rose Garden

from Fynn on 07/22/2017 01:02 PM

Ich pflückte mir einen Mund voll Zuckerwatte von der riesigen, bauschigen Süßigkeit, die Emma am Stöckchen in der Hand hatte. Der Verkäufer hatte vermutlich gedacht, ich würde hier meine hübsche Freundin ausführen und uns extra viel gegeben. Damit lag er zwar nicht richtig, aber Ems war meine beste Freundin und die allerbeste Schwester, die man sich nur wünschen konnte.
Es war schon sehr sehr lange überfällig gewesen, dass wir uns wieder mal sehen. Vor allem nach dem ganzen Schwachsinn, den ich verzapft hatte - dazu gehörten auch die dummen Briefe an sie. Wir hatten uns zwar irgendwie darauf geeinigt, dass wir nicht mehr böse aufeinander waren, aber ich hatte ihr immer noch nicht erklärt, was überhaupt los war. Einfach gar nichts.
Das war nicht, wie es sonst immer zwischen und gewesen war, von Anfang an. Obwohl sie um einiges jünger war als ich. Für uns war das nie von Bedeutung gewesen, wir kannten es ja nicht anders.
Ich hatte gehofft, bis wir uns trefen würden, könnte ich ihr einfach wie früher in die Arme fallen und ihr strahlend erzählen, dass wieder alles in Ordnung war, dass ich ein furchtbarer, chaotischer Dummkopf sei und dass ich sie ab jetzt ganz oft in London besuche.
Aber das konnte ich nicht. Noch nicht ... das würde sich aber hoffentlich dann doch bald ändern.
Mit ihr reden wollte ich trotzdem. Einfach, weil ich jetzt beschlossen hatte, was zu ändern und es auch nicht schlimmer werden konnte, meiner Schwester von allem zu erzählen. Nur wusste ich nicht, wie und wo ich damit beginnen sollte ...
Mein Handy vibrierte in der Hosentasche und ich zog es etwas zu schnell heraus. Es war nur Isaac, dem wieder langweilig war; das war die zehnte Nachricht mit sinnlos aneinader gereihten Emojis. Er liebte die Teile. Ich grinste kurz, aber steckte es dann unbewusst seufzend wieder weg. Es war Abend, Dinner time, natürlich würde Alastair nicht genau jetzt schreiben.
Wäre mein Treffen mit Ems nicht so kurzfristig geplant gewesen, hätte er vielleicht sogar mitkommen können. Ja, das war auch einer der Punkte, über die ich mit Emma heute reden wollte. Vor allem hier wusste ich nicht, wie ich anfangen sollte.
Aber Ala hatte Gideon schon letzte Woche versprochen, dass er kochen würde und auf Spud und Soph aufpassen, wenn seine Freundin zu Besuch kam. Ich hatte die Frau noch nie getroffen, obwohl sie einmal da gewesen war, als ich irgendwann am frühen Nachmittag wieder nach Hause bin. Alastair hatte mir versichern müssen, dass er nicht sagte, dass ich bei ihm gewesen war. Es war mir schon unangenehm genug, dass ich ein paar mal von Gideon gebeten worden war, doch zum Frühstück zu bleiben, ich wollte auf keinen Fall die fremde Frau vor den Kopf stoßen.
Ich seufzte noch einmal und schaute mich in dem Garten um, in den wir mit unserer ziellosen Schlenderei hinein geraten waren.
Du meine Güte, dachte ich, gut, dass Alastair nicht da ist, das wäre fast zu kitschig ...

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Reply Edited on 07/22/2017 01:07 PM.

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The Rose Garden

from Fynn on 07/22/2017 12:39 PM









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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/31/2017 08:28 PM

Ich hoffte, Alastair hatte nicht so viel von dem mit bekommen, was Miss Lyesmith zu mir gesagt hatte, was aber eher unwahrscheinlich war, er saß ja direkt neben mir und sie hatte laut genug gesprochen ...
Als er mich danach fragte, hörte er sich ziemlich bedröppelt an - das hatte er aber doch überhaupt nicht nötig ...
"Ach was ...", winkte ich ab, "Ich wollte da sowieso nicht hin ... ich hatte eigentlich in letzter Zeit genug Termine ..." Ich legte das Handy zwischen uns auf dem Tisch ab; nicht ganz ohne Hintergedanken. "Und eh ... mir war jemand anderes wichtiger", grinste ich Alastair an und lehnte mich einen Moment lang so zu ihm rüber, so dass wir Schulter an Schulter da saßen. Aber nur kurz, dann zerpflückte ich immer noch grinsend den Rest meines Croissants. Da ich den Kaffee für meine Verhältnisse schon ziemlich leer getrunken hatte, ignorierte ich die Tasse einfach; außerdem schmeckte das Zeug so lauwarm noch schrecklicher.
"Ich bin gespannt, was du sagst ...", meinte ich dann darauf bezogen, dass er wirklich für Samstag zugesagt hatte. Vor allem weil ich diesmal auch zwei Titel solo spielen würde ... Lieblingslieder von mir.
"Du musst ganz knallhart deine Meinung sagen, okay?", sagte ich fodernd zu ihm, während ich eine Scheibe Schinken zusammen rollte und mir in den Mund schob. Mein Teller war jetzt schon ziemlich leer und so hungrig ich auch gewesen war - jetzt war ich ziemlich voll. Und ich musste mal wo hin.
"Bin gleich wieder da ... Falls Mrs Primrose kommen sollte, ich bin schon satt", teilte ich Alastair mit und legte noch kurz meine Hand auf sein Knie, bevor ich aufstand und die Toilette suchte.
Ich ließ mir absichtlich ein wenig Zeit, trocknete mir bedächtig lange die Hände ab ... Mein Handy befand sich immer noch auf dem Tisch, ich hoffte, dass er das mitbekommen hatte.
Als ich dann wieder zurück ging, ließ ich es mir nicht nehmen, ihn direkt anzuschauen. Er hatte gestern Abend toll ausgesehen, im hellen Mondlicht. Und er sah auch jetzt verdammt gut aus. Am liebsten hätte ich jemanden gebeten, mich zu rütteln, um sicher zu gehen, dass ich mir das nicht alles einbildete ... das war einfach das letzte, womit ich gerechnet hatte. Ich meine, das hier war doch sowas wie ein ... Date?
Ich hockte mich wieder nah neben Alastair und streifte mit meinem Blick das Handy, bevor ich ihn an seine Augen heftete; aber ich konnte nicht sagen, ob es noch an der selben Stelle lag wie vorhin oder nicht ...
Dann raunte ich: "Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du schön bist?"







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Reply Edited on 07/05/2017 06:55 AM.

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/30/2017 03:56 PM

Alastair schien irgendwie ... abgelenkt, aber gleichzeitig sehr konzentriert, ich ahnte auch schon, dass es nicht das war, was ich ihm erzählt hatte. Mit einem amüsierten Grinsen sah ich ihn an, wie er ein bisschen nach vorne gelehnt, und wartete, ob er noch etwas zu meinen Ausführungen sagen würde - zweifelte aber ehrlich gesagt daran. Und zu wissen, dass ich wahrscheinlich der Grund dafür war, war einerseits erschreckend und neu, aber dann auch wieder ... gut. Das Kribbeln weckte mich auf - auf eine andere Art wie das Essen und der Kaffee.
Ich spürte, wie er sich neben mir einen kurzen Moment anspannte, als ich sein Bein berührte und ich wandte mich grinsend etwas von ihm ab, um ein wenig zu verbergen, dass mir ebenfalls die Röte ins Gesicht stieg.
Worauf hatte ich mich da nur eingelassen? Es war total verrückt, aber ein selten gutes Verrückt. Ich biss mir leicht auf die Unterlippe und sah Alastair dann wieder an.
"Wenn du Lust hast, kannst du ja nächstes Wochende ins Seb's kommen - wir spielen am Samstag da ...", bot ich an und war gespannt auf seine Reaktion und ob er sich anmerken ließ, dass er nicht so gut zugehört hatte.
Es war schier unmöglich, bei seinem Anblick nicht zu lächelnd ... er war ein bisschen verkatert und verschlafen und seine Augen hatten einen leicht verträumten Ausdruck ... Ich stützte mich mit meiner linken Hand zwichen uns ab - ich fand tatsächlich mehr hinter uns als wirklich zwischen uns einen freien Fleck, an dem das ging.
Da klingelte mein Handy.
Ich schreckte zusammen und befand mich plötzlich wieder in der Bäckerei und obwohl mein Handy nur vibrierte, kam es mir unheimlich laut vor. Auf dem Display stand Lyesmith.
"Oh scheiße ...", fluchte ich leise und meinte entschuldigend zu Alastair: "Da muss ich kurz ran ..." und hob auch schon ab.
Ich hatte völlig vergessen, den Termin dann auch wirklich abzusagen ...
"Miss Lyesmith ...", sprach ich etwas kleinlaut und machte mich auf eine eher unfreundliche Begrüßung gefasst.
"Fynn, wo bist du denn?!"
"Ehm, ich bin ... ich bin beim Arzt. Mir geht es nicht gut ..."
"So?! Und, hast du schon mal was davon gehört, dass man sich da abmelden könnte? Ich halte hier die Leute schon sein 15 Minuten hin und jetzt muss ich ihnen sagen, dass du überhaupt nicht kommst?"
"Ja ... also, es ..."
"Ich hoffe für dich, mein Lieber, dass sie dir das nicht sehr nachtragen ... vielleicht hast du ja Glück, heute scheinen sie gut drauf zu sein ..."
Dann hatte sie aufgelegt. Na toll ... Ich seufzte und steckte das Telefon weg. Es wäre nur um ein paar "styling" Tips gegangen ... meine Güte, das war mir wirklich ziemlich egal ...

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Reply Edited on 05/30/2017 07:58 PM.

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Re: Zukunfts-Thread XVI

from Fynn on 05/30/2017 12:02 AM

Es brachte mich ein bisschen durch den Wind, wenn er sich so nach vorne lehnte und mich so ansah ... Da fiel es einem schwer, nicht ebenso intensiv zurück zu schauen und sich in seinen Augen zu verlieren ... Ich blinzelte kurz, um mich aus seinem Bann zu lösen und widmete mich meinem bitteren Kaffee - ja, trotz Milch und Zucker - in dem ich den Löffel nutzlos darin hin und her schwingen ließ.
"Hmmm ... wenn ich das selber so genau wüsste ...", begann ich zögerlich. Sollte ich ihm die ganze Geschichte erzählen? Ich hatte ja noch nicht mal geschafft, Emma alles zu sagen ... und wie würde ich dann eigentlich da stehen? Ich war ja der Grund, weshalb alles den Bach runter lief - so sah es zumindest im Moment aus und ich bekam wieder Kopfschmerzen, allein bei den Gedanken daran, was ich alles verbockt hatte. Nein, die ganze Geschichte wäre viel zu lange, ziemlich deprimierend und vermutlich würde ich ihn damit vergraulen, weil ich einfach nur Stunden lang erzählen würde, das wollte niemand.
"Es ist irgendwie doch nicht so einfach und lustig wie man sich das vorstellt, sein Hobby zum Beruf machen ... wir sind aber ein gutes Team - eigentlich. Also, waren ein gutes Team. Man braucht aber auch viel Glück und die richtigen Kontakte - und naja, was die Kontakte betrifft, sind wir uns nicht mehr ganz so einig. Das macht es ziemlich schwer, zusammen weiter zu machen ... aber wir sind nun mal eine Band und nicht jeder für sich Solo-Künstler, das ginge gar nicht."
Während ich so erzählte, hatte ich immer wieder zu Alastair gesehen, der anscheinend kaum den Blick abwenden konnte. Er lächelte mich an, als sich unsere Blicke wieder trafen. Hätte ich nicht eben gemerkt, wie sehr mir die anderen fehlten, hätte ich wohl ein überzeugenderes Lächeln zustande gebracht.
"Hm, ja", ich lachte halbherzig, "hab schon öfter gehört, dass ich nicht so aussehe, wie der typische Musiker ..." Man mochte es kaum glauben, aber die Frage nach unserer Musikrichtung war nicht unbedingt einfacher als die davor.
"Unterschiedlich würde ich sagen ..." Ich stützte meinen Kopf auf einer Hand ab und überlegte, wie ich das erklären sollte - am besten so, wie Hörer es uns mitteilten.
"Wir machen noch hauptsächlich Cover, aber unsere eigenen Lieder kommen auch ziemlich gut an, das ist schon echt super. Wir probieren noch viel aus, weil jeder was anderes mag, aber wir alle sehr viel unterschiedliches. Uns wurde gesagt, die schnelleren Nummern erinnern an Arctic Monkeys, anderen fällt erst gar kein Vergleich ein - ob das positiv ist, weiß ich nicht." Ich zuckte mit den Schultern und wurde wieder von Alastairs Blick eingefangen.
"Die ruhgeren Sachen sind ziemlich persönlich und ich glaube, da hört man, dass sie wirklich von uns sind ... Naja ... wie dem auch sei ..."
Ich kam ein wenig ins Stocken ... wurde er rot? Es sah ein bisschen verlegen aus. Das ließ seine kantigen, harten Züge ganz weich werden. Ich glaube, hätte ich es laut gesagt, dass er niedlich aussah, hätte er mich gezwungen, das zurück zu nehemen - was noch niedlicher gewesen wäre. Fynn ..., ermahnte ich mich selbst.
"Ehm ... ist was?", fragte ich schmunzelnd nach und merkte erst jetzt, dass ich ein gutes Stück näher neben ihn hin gerutscht war, so dass sich nicht mehr nur unsere Knie berührten, sondern auch die Oberschenkel.
"Tut mir Leid, ich rede zu viel ...", meinte ich, nun ebenfalls verlegen, aber ich stieß mit meinem Bein gegen seins.

Don't be afraid to dream a little bigger, darling.
 - there's nothing holding me back

 

Reply Edited on 05/30/2017 12:07 AM.
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