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Fynn

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 04/10/2017 06:04 PM

[nö, sie verhält sich ja ganz normal, dann ist ihm das auch egal ]

Jean an meiner Schultern lächeln zu sehen fühlte sich erstaunlich gut an und ich beschloss, die Sache von jetzt an nicht mehr so versteift anzugehen. Und der erste Schritt dabei war, meinen Arm einfach nicht locker neben mir zu halten, sonden ihn anzuwinkeln und Jean somit an bisschen näher an mich zu ziehen. Warum sollte ich denn keinen Spaß haben dürfen?
Und dieses Geste war trotzdem noch etwas ganz anderes als ihr wie ein Rüpel an den Hintern zu fassen oder ähnliches.
Ich konnte echt nicht nachvollziehen, was in den Köpfen solcher Trottel vorging, um so respektlos mit anderen umzugehen.
Wie gute Bekannte schlenderten wir auf das Café zu, in dessen Richtign sie gezeigt hatte, und unterhielten uns.
"Erst ein paar Wochen - gerade lange genug, dass ich mich auf den großen Straßen nicht mehr verlaufe. Ich habe mit drei Freunden eine Band und  wir wollen endlich mal richtig im Gewerbe Fuß fassen. Und so sind wir nach und nach alle in die Stadt gezogen. Also ziemlich genau das, was du gesagt hast: Dorfkind in der schillernden Großstadt."
Dann blieb Jean auch schon vor unserem Ziel stehen, ganz so als wolle sie sagen "So, mein Lieber, hier ist es."
Von außen war es unscheinbar und leicht zu übersehen, wenn man nicht wusste, wonach man Ausschau hielt.
"Nach dir", sagte ich und lächelte sie an, während ich ihr die Tür öffnete.

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Fynn

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 04/10/2017 04:22 PM

Auch wenn ich es doch genoss, dass mich Jean so offensichtlich gut fand, war ich etwas überrumpelt, dass sie so sehr auf Körperkontakt setzte. Nun fiel mir auch auf, dass sie wahrscheinlich auch etwas jünger war als ich.
"Da hast du allerdings recht", stimmte ich ihr zu und schunkelte etwas auf ihre Seite.
"Ein Kaffe ist das Mindeste, was ich für dich tun kann. Hast du eine Idee, wo wir hingehen können? Ich bin noch nicht so lange in London und habe keinen Schimmer, welche Cafés dafür geeignet sind, Fusselbeauftragte auszuführen ..."
Ich war schon froh genug, dass ich die wichtigsten Stellen in der Stadt kannte und das ich langsam ganz gut mit der Underground zurecht kam. Aber um die Geheimtips zu kennen, wenn es um Bars, Cafés oder sonstiges ging, war ich definitiv noch nicht lane genug hier.
Hoffentlich kannte sich Jean besser aus ... wenn nicht, mussten wir halt auf gut Glück aufbrechen ... irgendwo würde sich schon etwas finden. Irgendwo, wo man sich auch in riher unterhalten konnte - ich wollte gerne mehr über sie erfahren.
Es war noch nciht sehr oft vorgekommen, dass ich abgeschleppt worden war, und egal wie sich das entwickeln sollte - ich war guter Dinge, dass ich eine schöne Zeit haben würde, selbst wenn ich ahnte, dass es hier einfach nur um den Spaß am Flirten ging. Was sie übrignes sehr gut drauf hatte. Ich war zwar ein Chaot und nicht so festgefahren, aber meist fiel mir einfach nur Mist ein in solchen Situationen. Das interessanteste war bei mir ja schon die Begrüßung und danach kam nicht mehr so viel Spannendes.
Gut, dass Jean umso aufregender erschien ...

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 04/10/2017 03:05 PM

Wie sie ihren Kopf schief legte ... das sah sehr elegant aus - sie hatte das sicher schon öfter so gemacht, keine Frage. Es war nicht sehr schwierig zu erkennen, dass sie schwer am Flirten war. Aber das machte mir nichts, sie war hübsch und freundlich und es gab wesentlich schlimmeres als einen schönen Nachmittag zu verbringen.
"Oh, das brauchst du nicht - ich hatte schon Ähnliches im Sinn, da es sich hier nicht so zu lohnen scheint, mit seiner Musik ein bisschen Geld zu verdienen."
Ich grinste breit - und hielt anschließend überrascht still, als Jean plötzlich näher kam und etwas aus meinen Haaren friemelte.
Sie kam so nah, wie es die Gitarre, die ich noch in den Händne hielt, zuließ und ich betrachtete ihre Augen, wie sie konzentriet das Geschehen auf meinem Kopf verfolgten.
Sie kostete den Moment aus und machte auch dann keine Anstalten, wieder einen Schritt zurück zu treten, nachdem sie mich für offiziell Fusselfrei erklärt hatte.
Sollte sie etwas von mir erwarten, machte ich mir darüber nicht allzu viele Gedanken.
"Wenn ich das aber jetzt so beurteilen müsste, würde ich sagen, dass ich mit ein wenig mehr Zeit mir dir eh einen besseren Gewinn gemacht habe: eine Fusselbefreierin, die sich auch noch meinen schiefen Gesang anhört, was will man mehr?"
Ich zwinkerte ihr zu und trat dabei ein wenig zurück, damit ich mir die umgehängte Gitarre abnehmen und ich den Koffer legen konnte.
Die 15 Pfund, die darin lagen, steckte ich in meine Hosentasche.
Alles zusammengepackt wandte ich mich erneut an Jean und hob fragend dreinblickend die Arme.
"Was wollen wir machen?"

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 04/08/2017 06:05 PM

@ Jean

 

Ich schmunzelte auf ihre Antwort hin.
"Hmm, geheimnisvoll also ..."
Jean schien zu wissen, wie man anderen ein Rätsel blieb, sich dabei ander nicht zu sehr verstellte. Ich konnte sie schwer einschätzen, aber ich glaubte nicht, dass sie eine Rolle spielte, die komplett anders war als ihre echte Persönlichkeit.
"Und ich freue mich, dass mir zumindest eine Person gerne zuzuhören schient – und noch dazu eine sehr nette."
Nicht ganz sicher, worauf das Gespräch hinaus laufen würde, wartete ich, auf weitere Reaktionen von ihr. Würde sie mich vielleicht um ein weiteres Lied bitten? Oder gehen? Letzteres erschien mir zwar unwahrscheinlich, aber jeder war für eine Überraschung gut, oder?
Da keine anderen Leute mich für interessant genug hielten, machte ich auch keine Anstalten, wieder hinter meinen Gitarrenkoffer zurückzukehren. Das wäre mir auch unhöflich vorgekommen, da Jean wirklich an einem ernsthaften Gespräch interessiert schien. Und das machte mich neugierig.

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Re: Ich arbeite als ...

from Fynn on 04/01/2017 10:55 PM

Beruf: Musiker/Straßenmusikant; gelegentlich Aushilfsjobs
[Agentur/Abteilung]

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 03/22/2017 03:34 PM

"Danke sehr", meinte ich verschmitzt und grinste, dabei kratzte ich mich etwas unbeholfen am Kopf.
Es war richtig toll, dass es ihr gefallen hatte, ich freute mich, das zu hören - wer nicht? - aber ich würde mich nie daran gewöhnen, Komplimente oder Lob zu bekommen. Ich machte Musik aus Spaß, für mich und für andere und ich wollte es zu meinem Beruf machen. Schon öfter hatte man mich gefragt, ob ich nur Gitarre gelernt hätte, um Mädchen zu beeindrucken - sah ich wirklich so aus?! - aber nein, so ein Typ war ich nicht.
"Gerne - ich bin Fynn."
Mit einem großen Schritt stieg über den Gitarrenkoffer und streckte mich zu Jean vor um ihr die Hand zu geben.
"Freut mich sehr, Jean", ich deutete eine Verbeugung an.
Vielleicht überraschte es niemanden, dass man mich noch öfter danach gefragt hatte, weshalb ich mich anderen - im speziellen Frauen - so seltsam vorstellte. Ein Fremder würde das für eine schmierige Anmache halten - jemand, der mich kannte, wusste, dass ich mich immer so verhielt.
Das war so eine Macke von mir, wenn man es so nennen wollte; ich bevorzugte den Begriff "Erkennungsmerkmal".
Obwohl ich gar nicht so viele alte Filme guckte, war dieser charmante Umgang gegenüber Frauen irgendwie an mir hängen geblieben. Mir gefiel das irgendwie und ich fand es eher schade, dass sich das nicht bis heute erhalten hatte. Und ja, richtig, in Restaurants oder auch zu Hause beim Dinner stand ich auf, wenn eine Frau den Tisch verließ oder sich dazu setzte; ich hatte Mum damit schon des öfteren zur Weißglut getrieben, aber ich bestand darauf.
"Darf ich fragen, wie es kommt, dass du alleine unterwegs bist an so einem feierlichen Tag?"

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 03/21/2017 03:33 PM

@Jean

Jean also. Während sie so mit mir sprach, hatte ich das Gefühl, sie achtete zu sehr darauf, wie sie sich bewegte und gab. Aber vielleicht täuschte ich mich da auch. Auf jeden Fall wirkte sie freundlich und nett, und ja, sie sah auch ziemlich gut aus.
"Okay, Jean, eines meiner Lieblingslieder - aber es ist nicht ganz so ausgelassen wie das von eben, ich möchte es nur gesagt haben."
Ich räusperte mich und stellte mich gearde hin, blickte einen Moment lang konzentriert auf den offenen Koffer vor mir und begann dann zu singen.
So oft wie ich diesen Song schon gespielt hatte - meist alleine oder mit Tom zusammen - musste ich keine Sekunde überlegen, was ich mit meinen Fingern anstellen sollte oder welches Wort als nächtes kam. Dieses Lied war eines, in das ich mich vollends fallen lassen konnte.
Ich merkte nur daran, wie ich meine Stimme verwendete, ob ich beim Refrain war, oder nicht.
Und dann war es auch schon zu Ende.
Obwohl das Stück nicht allzu lang war, kam es mir, als ich aufblickte, ein wenig so vor, als würde ich aus einem Traum erwachen. Langsam machte sich wieder das Bild der Realität vor meinen Augen breit, ein bisschen wie sich ausbreitender Nebel.
Grundsätzlich fiel es mir nicht so leicht, mich auf etwas zu konzentrieren, aber der Musik konnte ich Stunden widmen und sie kamen mir trotzdem zeitlos vor. Die einzige Ordung in meinem Leben, mit der ich auch klar kam, waren Melodien und Texte.
Ich war es natürlich gewohnt, dass als Straßenmusikant das Publikum den Rhythmus hatte wie das Meer, Ebbe und Flut wechselten sich ab, aber es war schon ein bisschen enrnüchternd, dass plötzlich niemand mehr wirklich zuhörte; nur Jean stand noch da.
Tortzdem verbeugte ich mich lächelnd und bedankte mich bei ihr fürs Zuhören.
Jeder einzelne im Publikum war wichtig, vor allem, wenn der einzige das Publikum war.

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Reply Edited on 03/22/2017 03:16 PM.

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 03/17/2017 02:45 PM

Kurz darauf trat eine junge Frau näher. Sie wirkte unglaublich selbstbewusst und mit ihren roten Haaren hätte sie die schönste Kobold-Prinzessin von ganz London mimen können. Lächelnd reihte sie sich unter die anderen Zuschauer.
Beim letzten Refrain gab ich nochmal alles, was meine Stimme hergab und wurde dafür auch mit einigen Scheine belohnt, die in den Gitarrenkoffen segelten.
Ein erfahrener Straßenmusikant wusste nun mal, dass an solchen Festtagen die Leute recht spendabel waren; zumindest die meisten.
Ich schrammte den letzten Akkord und vollführte dann dankend einen Knicks vor meinem kleinen, aber begeisterten Publikum. Die Kinder hopsten klatschend herum, was noch ein paar Passanten mehr auf mich aufmerksam machte.
"Vielen Dank, danke ...", wiederholte ich und mein Blick streifte wieder das rothaarige Mädchen.
Irgendwas in ihren Augen weckte meine Aufmerksamkeit. Flirtete sie etwa?
Kurz wandte ich mich von ihr ab und schaute dann wieder auf und siehe da, sie hatte nicht weggesehen. Also lächelte ich und meinte:
"Die Dame, haben Sie vielleicht einen Musikwunsch? Etwas, das auch ich aus dem Stand schaffe?"
Es war nicht immer ratsam, Publikumswünsche anzunehmen, dabei konnte man sich gewaltig blamieren, aber ich kannte viele Songs und konnte auch sehr viele spielen; und niemand erwartete, dass ich auch die speziellsten Titel auf Lager hatte.

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Re: Trafalgar Square

from Fynn on 03/16/2017 06:48 PM

Ich war noch nie an St Patrick's Day in London gewesen und Tom, Molly und Tor hatten mir den Vogel gezeigt, als ich vorgeschlagen hätte, dass wir ja zusammen Straßenmusik machen könnten. Also war ich heute hier, um alleine mein Glück zu versuchen.
Immerhin hatten sie mir geraten, schon möglichst früh da zu sein, bevor es wirklich voll wurde am Trafalgar Square.
Trotzdem waren schon sehr viele Menschen hier, die allermeisten in grün.
Aber das kam mir gerade recht - ich hoffte, heute ein kleines Vermögen zu verdeinen.
Erfreulicherweise bekam ich einen schönen Platz vor einem der zwei Brunnen und stellte mich mit meiner Gitarre, die National Gallery im Blickfeld, einen der seltsamen Wassermänner-Wasserspeier im Rücken, hinter den offenen Gitarrenkoffer und begann erst mal ein bisschen herumzuzupfen, probierte verschiedenen Akkorde aus, prüfte ob alles richtig gestimmt war.
Die ersten Leute wurden auf mich aufmerksam, blickten im Vorbeigehen zu mir rüber, ich lächelte jeden an - und die meisten grüßten oder lächelten ebenfalls.
Die Anspannung, die aufregend im Körper kribbelte, kam nie wenn ich Gitarre spielte, die Gitarre ware eine Verlängerung meiner Arme, das hatte mir noch nie Probleme bei Auftritten bereitet. Aber jetzt, als ich den ersten Song anspielte und bald anfangen würde zu singen, jetzt kam es von einer Sekunde auf die andere aus meinem Bauch heraus.
Einige Paare, manche mit ihren Kindern, hatten sich schon im Halbkreis um mich aufgestellt und wippten fröhlich im Takt.

She played the fiddle in an Irish band
But she fell in love with an English man ...

Mit den ersten Worten verklang das bisschen Nervösität auch schon wieder.
Ich war kein Sänger wie Tom, mit einer echt krassen Stimme, die man schon nach einmal hören nicht mehr vergessen konnte; ich war mehr so der Kerl, der ganz passabel singen konnte, aber von dem man keine herausragende Leistung erwarten würde. Bei einer Castingshow käme ich vielleicht bis in eine der letzten Runden, aber niemals ins Finale. Tom war nicht umsonst der Sänger unserer Band.
Aber für Straßenmusik eigneten sich meine Auftritte; es kam auch ein bisschen drauf an, dass man die Leute mit guter Laune ansteckte und das funktionierte eigentlich immer hervorragend.
Als ich den Refrain anstimmte, ließen sich zwei kleine Kinder, vielleicht so um die fünf Jahre alt, dazu hinreißen, "Galway Girl" mitzusingen. Ich nickte ihnen anerkennend zu und zwinkerte einem der Jungen zu.

Galway Girl :)

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Re: Profil vollständig

from Fynn on 03/15/2017 04:25 PM

Fertig =)

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