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Alaric

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Re: Costa Coffee

from Alaric on 05/04/2017 12:06 AM

"Die Frage ist vermutlich eher, ob man sich daran gewöhnen will", meinte ich und zwinkerte Yara zu. Ich war froh, dass sie sich so leicht auf das Gespräch eingelassen hatte. Das machte mir meinen Job um einiges leichter - er war ja schon etwas untypisch. Normalerweise war ich nicht gezwungen, das Vertrauen der Person zu gewinnen, deren Erinnerungen ich verändern wollte. 
Das Ganze machte es dann doch ungewöhnlich persönlich und ich verspürte fast so etwas, wie ein Anflug von schlechtem Gewissen. Ich war schließlich dabei diese Frau systematisch auszutricksen. Die feine englische Art war wohl etwas anderes.
"Doch, ich bin in London geboren und aufgewachsen", erwiderte ich, "und sie?".
Unsere Blicke trafen sich und ich fand, dass ihre hellblauen Augen wirklich einen wundervollen Kontrast zu ihren dunklen Haaren bildeten. Wenn man sie hier so sitzen sah, käme man nie auf den Gedanken, dass sie einen wildfremden Mann erst küssen und dann auch noch schlagen würde, nur um sich aus dem Staub zu machen. Aber genau das hatte sie getan, wie mir nur allzu schmerzlich bewusst war.
In meinen Augen war sie wirklich eine interessante junge Frau. 
Ich nippte an meinem Kaffee, für einen richtigen Schluck war er noch zu heiß. Die Gespräche der anderen Menschen im Cafe vermischten sich zu einer homogenen Geräuschkulisse, die uns einhüllte. Ich mochte Orte wie diesen, wo man einfach unter Menschen war. Dann fühlte ich mich so lebendig. Außerdem belauschte ich gerne Gespräche, beobachtete irgendwelche Leute. Das konnte ein wirklich interessanter und amüsanter Zeitvertreib sein.

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Re: Themse

from Alaric on 05/01/2017 10:39 PM

Ich hechtete durch den Tunnel hinter der Frau her, was gar nicht so einfach war, ohne auf dem nassen Boden auszurutschen.
Einmal hätte ich sogar fast das Gleichgewicht verloren.
Ich folgte ihr durch das Tunnellabyrinth und hoffte inständig, dass sie wusste,wohin sie lief. Hier unten konnte man sicherlich Tage lang herumirren, bis man wieder Licht sah. Der eizige Grund, warum ich mir darüber keine großen Sorgen machte, war der, dass ich im Notfall immer noch hier raus disapparieren könnte.
die brünette Frau bog erneut ab und sprintete weiter. Am Ende des Tunnels konnte ich schon wieder Licht erkennen. Sie hatte wohl wirklich gewusst, wohin sie rannte. Irgendwie musste man ihr für ihre Flucht Respekt zollen, wenn man dachte, was sie gerade durchmachte. Andere Menschen wären vermutlich nur noch ein wimmerndes Häufchen Elend gewesen.
Zu schade, dass sie sich am Ende an nichts mehr von ihren Taten erinnern würde.
Ich versuchte gar nicht erst, sie noch einmal mit Worten oder einem Zauber zum stoppen zu bringen. Ich war ihr schon ein ganzes Stück näher gekommen. Meine Beine waren ja auch länger und ich war im Gegensatz zu ihr nicht verletzt - zumindest nicht körfperlich.
Mein Stolz dagegen war etwas angeknackst, nachdem sie mich vor meinen Kollegen so vorgeführt hatte.
Ich würde mir diese Story vermutlich noch Jahre anhören dürfen.
Wir rannten die Treppe hinauf und landeten wieder an der Oberfläche. Leider war sie wesentlich flinker beim Klettern als ich und da hier zu viele Menschen waren, konnte ich auch keine Magie anwenden. So schaffte sie es, vor mir beim Bus anzukommen und einzusteigen. Ich konnte nur noch hilflos zusehen, wie dessen Türen sich schlossen und er davon fuhr.
Ich hatte es sowas von vergeigt. Ich hörte jetzt schon in meinem Kopf die Standpredigt meines Chefs. 

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Re: Themse

from Alaric on 05/01/2017 03:32 PM

Die Frau vor der ich mich niedergekniet hatte, war augenscheinlich verletzt. Blut lief ihr über die Stirn und sie hielt ihre eine Hand ganz so, als hätte sie schmerzen.
Und als wäre das nicht genug Verwirrung, schien sie klar genug im Kopf zu sein, dass sie mitbekam, was um sie herum passierte. Manchmal hasste ich meinen Job wirklich, nämlich dann, wenn es wirklich so viel gab, was meine Auftragsperson eigentlich nicht hatte sehen sollen.
Das machte alles einfach nur kompliziert.
Der ironische Tonfall der Frau verriet mir, dass sie einer dieser Menschen war, die sich nicht in ihrer Panik verkrümelten. Das war gut, so war sie wenigstens ansprechbar, aber andererseits würde sie in diesem Zustand auch wenig vertrauen zu mir aufbauen können.
Dieser Gedanke bestätigte sich sogleich, als die Frau mich anfauchte wie eine Wildkatze, aufsprang und eine Tür ihres Autos öffnete.
Ihr Verhalten kam zu plötzlich, als das ich darauf gut hätte reagieren können. Zumindest nicht heute, wo ich ein wenig neben der Spur war. "Keine Tricks", sagte ich beschwichtigend, während ich dabei zusah, wie sie eine Tasche aus ihrem Auto zog. "Ich will ihnen nur helfen und ihre Wunden versorgen. Ich bin von einem Sonderkommando der Polizei", log ich ohne mit der Wimper zu zucken. Doch auch ohne in dem Kopf der Frau herumzustöbern, wusste ich sogleich, dass sie mir nicht glaubte. Man konnte es in ihren Augen sehen.
Und dann beging ich einen folgeschweren Fehler. Ich hob beide Hände, als wolle ich mich ergeben - und zeigte ihr damit, dass ich einen Zauberstab in der Hand hielt. Ich verfluchte mich selbst innerlich dafür, dass mir diese Dummheit passierte.
Vermutlich würde die Frau nun weglaufen und ich müsste einen Zauber auf sie... Dann trat sie plötzlich vor und küsste mich.
Ich war vollkommen perplex und stand da wie angewurzelt. Sie musste einen härteren Schlag an den Kopf bekommen haben, als ich angenommen hatte.
Doch gerade als ich den Kuss lösen und sie festhalten wollte, verpasste sie mir einen fiesen linken Haken, der mich Sterne sehen ließ. Danach spürte ich nur noch den stechenden Schmerz in der magengegend, als die Frau mir anscheinend auch noch ein Knie in den Leib rannte. DAS war wirklich der schlimmste Arbeitstag meines Lebens.
Nach Luft schnappend konnte ich nur noch dabei zusehen, wie die Wildkatze davon lief und versuchte sich aus dem Staub zu machen.
"Nicht dein Tag, was?", hörte ich eine schnarrende Stimme neben mir. Griffin, ein anderer Ministeriumsmitarbeiter sah mich grinsend an, während er mit einem Seil in der Hand zu dem Greif ging, den sie mit einem Lähmungszauber gebändigt hatten. "Die is ja schlimmer als diese zwei Greife hier."
"Schönen dank auch, Griffin", presste ich die Antwort zwischen meinen Lippen hervor und machte mich dann daran, die Flüchtige zu verfolgen.
Noch etwas angeschlagen, schwang ich mich ebenfalls über die Brüstung und lief die Treppen zur Themse hinunter. Ich konnte die Frau sehen, sie war noch nicht allzu weit gekommen. Doch dann verschwand sie einfach hinter einem Busch. Ich fluchte. 
In diesem Tunnellabyrinth unter der Stadt würde es schwierig werden, sie zu finden. 
Ich lief so schnell ich konnte und drückte den Busch mit einem Zauber zur Seite, damit ich mein Tempo nicht drosseln musste. "Warten sie, ich will ihnen wirklich nur helfen", rief ich - auch wenn ich wusste, dass es wohl nicht helfen würde.
Ich saß wirklich in einer Zwickmühle. Einerseits waren die Auflagen welche Zauber ich im Umgang mit Muggeln anwenden durfte, sehr streng, andererseits durfte ich die Frau auf keinen Fall entkommen lassen.
Also versuchte ich nicht zu zu verzaubern, sondern den Gang vor ihr. Ein heller Lichtschein verließ meinen Stab und schoss an der Frau vorbei. Doch anstatt, dass sie stehen bleiben musste, weil der Gang sich vor ihr scheinbar in Luft auflöste, musste ich beobachten, wie sie spontan in einen Gang rechts einbog.
"Bei Merlins Bart", schnaufte ich. Die Abbiegung war mir nicht aufgefallen. Nun hatte ich vermutlich die Frau nur noch mehr in Angst und Schrecken versetzt.

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Re: Themse

from Alaric on 05/01/2017 01:41 AM

Ich fühlte mich wie gerädert. Nach der durchzechten Nacht mit Freunden und der schaukeligen Fahrt im fahrenden Ritter hatte ich nichts anderes gewollt, als mich Schlafen zu legen. 
Allerdings hatte ich mal wieder das unglaubliche Glück, dass mich Mrs Miller von nebenan direkt vor der Tür meiner Wohnung abfing und mir ihr Leid darüber klagte, dass ihr Kater Gregory spurlos verschwunden sei. Ich hatte nichts weiter tun können, als mich von ihr in ihre Wohnung drängen zu lassen, damit ihr ihr bei der Suche half.
Mein Schädel hatte dabei gedröhnt wie sonst was, aber letztendlich hatten wir den kratzbürstigen Gregory unter einem der Schränke entdecken können.
Nun sollte man meinen, dass ich danach wenigstens die Möglichkeit gehabt hätte, ins Bett zu kommen... aber nein... Als nächstes hatte ich eine Eule von meiner Schwester bekommen und die Nachricht war zu dringen gewesen, um die Antwort auf später zu verschieben.
In solchen Momenten wünschte ich immer, ich wäre egoistischer. Mein Leben würde viel mehr Schlaf und Ruhe beinhalten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Im Endeffekt hatte ich viel zu wenig geschlafen, bevor mich die Arbeit wieder rief.
Ein Vorfall an der Themse. Aus irgendwelchen noch unbekannten Gründen hatte sich zwei Hippogreife direkt in die Straßen Londons verirrt. Es war wirklich verrückt, wie die magischen Tiere sich momentan aufführten.
Ein Team vom Ministerium war schon dabei, die beiden Greife einzufangen und aus der Stadt zu schaffen.
Nun war es an mir, mich um die Zeugen in der Muggelwelt zu kümmern.
Nachdem ich mich um zwei Männer in Anzug und eine alte Dame gekümmert hatte, die alles vom Fenster aus beobachtet hatte, gekümmert hatte, kam ich zum wahren Ort des Geschehens.
Anscheinend hatte es einen Autounfall gegeben, aber die Lage war schon so gut wie im Griff.
Also sah ich mich nach dem Fahrer des Wagens um. Es war eine junge Frau, die sich ziemlich verängstigt hinter ihrem Auto zusammenkauerte.
Wer konnte ihr das auch verübeln? Sie hatte sicherlich nicht darum gebeten, einen Zusammenstoß mit einem Wesen zu haben, von dessen Existenz sie nicht einmal gewusst hatte, um dann auch noch ihr Gedächtnis manipulieren lassen zu müssen.
Ich würde mich sofort darum kümmern.
Ich verständigte mich kurz über Handzeichen mit den Anderen Ministeriumsangestellten und hockte mich dann zu der Frau.
"Keine Angst", sagte ich in beruhigendem Tonfall, "Alles ist gut. Die Situation ist unter Kontrolle. Es ist wichtig, dass sie mir jetzt zuhören."
Ich versuchte die Aufmerksamkeit der Frau voll auf mich zu lenken. Umso weniger sie panisch war, desto leichter würde es sein, dieses Chaos aus ihren Erinnerungen zu tilgen.
Wäre da nur nicht dieser pochende Schmerz in meinem Kopf. Ich wünschte, ich wäre wenigstens dazu gekommen, richtig zu Frühtücken. Was würde ich jetzt nur für eine Tasse Kaffee tun...
"Ich werde jetzt ihre Verletzungen versorgen und dann retten wir beide ihren Tag, indem wir sie das alles hier einfach vergessen lassen. Was halten sie davon?"
Unauffällig zog ich bei diesen Worten meinen Zauberstab aus der Tasche.

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Re: Zukunfts-Thread XIV

from Alaric on 04/11/2017 07:53 PM

"Sehr gut", kommentierte ich und beobachtete, wie das Mädchen sich bückte, um etwas aufzuheben.
Vermutlich hatte sie bei ihrem Sturz etwas verloren. Als sie wieder vor mir stand, hielt ich Alva meinen Arm hin, damit sie sich unterhaken konnte. Das gehörte für mich quasi zum guten Ton, wenn ich einer jungen Dame begegnete - ich war halt gut erzogen.
Ich schwankte momentan noch irgendwo dazwischen, sie süß zu finden und brüderliche Gefühle für sie zu entwickeln.
Ich hatte ja selber eine kleine Schwester und spielte gerne die Rolle des großen Bruders. Das war nicht immer einfach, konnte aber auch sehr aufregend sein. Man nehme nur die Tatsache, dass Lydia schwanger war und ich bald auch noch Onkel war.
Irgendwie war der Gedanke immer noch ein wenig seltsam, ich fühlte mich eigentlich noch zu jung für sowas.
"Und wie lange musst du noch die Schulbank drücken", fragte ich Alva. Mir fiel es nie schwer, andere Menschen in lockere Gespräche zu verwickeln und ich tat es sehr gerne.
Währenddessen kramte ich in meiner Erinnerung, wohin wir gehen mussten, um auch wirklich bei einem Cafe anzukommen. Aber ich war guter Dinge, dass mich diesmal mein Orientierungssinn nicht im Stich lassen würde. Schließlich war ich viel in der City unterwegs.
 Wir verließen den Park und gingen zu einer Ampel, um die rege befahrene Straße zu überqueren, die uns noch von unserem Ziel trennte. Während wir warteten, schenkte ich Alva ein breites Lächeln und fragte: "Wie stehen die Chancen, dass deine Eltern dir nicht den Kopf abreißen, wenn du wieder nach Hause gehst?"
Hätte Lydia sich so aus dem Staub gemacht, meine Eltern wären auf jeden Fall die Wände hochgegangen.  

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Re: Zukunfts-Thread XIV

from Alaric on 04/09/2017 06:49 PM

"Ja, genau", bestätigte ich ihre Vermutung. Ich kannte zwar auch ihren Bruder Aiden, aber mit ihm hatte ich mich nie so richtig angefreundet.
Ich wartete bis Alva die Musik ausgeschaltet hatte und hörte mir dann interessiert ihren Bericht über ihre Geschwister und ihre Flucht aus dem Elternhaus an.
"Was machen Madita und Lucian denn so, wenn sie sich nicht gerade in der Weltgeschichte herumtreiben?", hakte ich neugierig nach. Ich könnte auch gut mal einen Tapetenwechsel vertragen, jetzt gerade klang Surfen in Südfrankreich wie das Paradies für mich. Nur hatte ich dafür nicht genug Tage am Stück frei, andererseits wäre ein Kurztripp ja auch nicht so übel, überlegte ich.
"Interessante Wahl ausgerechnet nach London zu flüchten", merkte ich an. Ich hatte mein ganzes Leben hier verbracht, also wäre ich vermutlich ganz woanders hin geflohen. Am besten irgendwohin, wo es weniger regnete.
Ich erwiderte Alvas charmantes Lächeln und sagte: "Ist schon ok, inzwischen bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass ich einfach doof im Weg herumgestanden habe und ich lieber dir einen Eiskaffee ausgeben sollte. Was meinst du? Um die Ecke ist ein kleines Cafe, da könnten wir hingehen." Ich wollte auf jeden Fall vermeiden, dass sie weiterhin so verlegen war. Ich hatte in meinem Leben auch schon oft genug Menschen über den Haufen gerannt. Da hatte ich wirklich ein Talent für.
Ich tastete kurz in meiner Hosentasche, ob ich auch Geld da hatte - das wäre ja peinlich, wenn nicht - und stellte zufrieden fest, dass ich es eingesteckt hatte. Ein Wunder, dass ich klarkam, so verplant wie ich oft war. Es war auf der Arbeit inzwischen schon ein gängiger Witz, dass man mir sagte, die Vergessenszauber, die ich anwandte, würden langsam auf mich abfärben.
 

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Re: Zukunfts-Thread XIV

from Alaric on 04/09/2017 05:16 PM

Ich hatte also richtig gelegen und es war wirklich Alva.
Noch bevor ich ihr eine Hand ausstrecken konnte, um ihr meine Hilfe anzubieten, um sie wieder auf die Füße zu ziehen, hatte sie sich auch schon wieder alleine aufgerappelt und klopfte sich den Staub von den Klamotten.
"Ist ja auch schon eine Weile her", meinte ich freundlich lächelnd, "Ich heiße Alaric."
Ich überlegte kurz, wie alt sie wohl inzwischen war und was sie in London machte. Sie war doch bestimmt noch Schülerin und lebte ja eigentlich in Nottingham. Nun gut, vielleicht machte sie hier einfach Urlaub, es waren ja inzwischen bestimmt Ferien. Und selbst das Küken der Familie musste ja irgendwann mal erwachsen werden. Es war nur komisch, ich hatte sie einfach jünger in Erinnerung.
"Ich kenne deine Geschwister noch aus der Schule", erklärte ich, damit sie mich besser einordnen konnte und mich nicht am Ende noch für einen verrückten Stalker oder sowas hielt. Man wusste ja nie, so verrückt wie die Welt in letzter Zeit war, kam mir gar nichts mehr unwahrscheinlich vor.
Das war auch zugegebenermaßen ein ganz schöner Zufall, dass sie ausgerechnet mich beim Joggen über den Haufen lief.
"Wie geht's ihnen denn so?", fragte ich neugierig. Ich fand es schade, dass der Kontakt inzwischen fast ganz abgebrochen war. Das passierte ja leider oft mit Schulfreunden. Manche gingen studieren, andere machten eine Ausbildung und oft zog man ja auch in unterschiedliche Städte.
 

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Re: Zukunfts-Thread XIV

from Alaric on 04/09/2017 04:00 PM

Alaric & Alva
London Park
Anfang kommenden Sommer



Ich genoss meinen freien Tag, ich hatte in den letzten Tagen zweifelsohne an genug Muggelgedächtnissen herumgepfuscht. Mir war es wirklich ein Rätsel, was momentan los war. Alle schienen komplett verrückt zu spielen, egal ob Tiere oder Menschen - kein Wunder, dass ich da alle Hände voll zu tun hatte. 
Ich seufzte leise, während ich durch den Park ging und kickte einen Stein weg, der vor mir auf dem Weg lag. Das Wetter war viel zu schön, um irgendwo drinnen zu hocken. Schade nur, dass keiner von meinen Freunden frei hatte, so musste ich mich wohl oder übel alleine beschäftigen. Allerdings war es ja auch mal ganz schön, nichts vor zu haben und den Tag einfach so vor sich hinplätschern zu lassen.
Einfach ein wenig Ruhe und Frieden... Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen, atmete tief durch und genoss einfach nur.
Rumms!
Etwas oder jemand traf mich direkt in die Seite und ich hatte Mühe mich auf den Beinen zu halten, so unerwartet wurde ich getroffen.
"Was bei Merlins...", begann ich zu fluchen und verstummte überrascht, als ich erkannte, wer mir quasi unsanft in die Arme gerannt war. Der Anflug von Ärger war sofort wieder beiseite gewischt.
So stand ich nun da und blickte das hübsche Mädchen an, das direkt vor mir stand. 
"Alva?", fragte ich verblüfft. Ich hatte die kleine Schwester eines meiner Freunde zwar schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen, aber ich war mir trotzdem ziemlich sicher, dass sie es war.
"Ich freu mich ja auch dich zu sehen, aber so stürmisch hätte die Begrüßung nun wirklich nicht ausfallen müssen. Weniger ist manchmal mehr", scherzte ich grinsend.
 

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Re: Profil vollständig

from Alaric on 04/07/2017 10:55 PM

fertig :)

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