Vor den Mauern des Schlosses

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Zac

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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Zac on 02/05/2017 01:24 PM

Zufrieden grinsend blickte ich auf unsere verschränkten Armen, was mir signalisierte, dass der Abend sicher noch mehr Spaß mit sich bringen würde, als ich mir überhaupt vorstellen konnte. Schließlich konnte man sich im Restaurant nicht so anzicken, wie hier z.B, was mir sicher mal die Chance gab Arias beste Seite zu entdecken, die fiese, zerstörerische & bitchige Art kannte ich ja mittlerweile in & auswendig. Auch ich nahm mir tatsächlich vor mal den Gentleman schlecht hin zu miemen, denn auf díe Reaktion ihrerseits war ich ebenfalls gespannt.
,,Pardon, ich gebe mein bestes den Zwerg heute zufrieden zu stellen. Also dann, auf uns wartet leckeres Essen & gemeinsame Stunden, schön nicht wahr?''
Ich konnte mir in etwa vorstellen wie schön sie das empfand, ich für meinen Teil freute mich tatsächlich darauf, natürlich nur mit entsprechendem Hintergedanken, aber den schob ich erstmal in die tiefen meiner Gedanken weit weit zurück.
Dadurch, dass ich immer perfekt gekleidet war & mich nur in Schuluniform schmiss wenn wirklich Unterricht war sah ich von einem Kleiderwechsel ab & Aria sah auch ganz passabel aus, mal zur Abwechslung, weshalb ich uns beide hinter die Apperiergrenze schmuggelte, wo wir schließlich disapperierten.

-Thread frei-

(Du kannst ja gerne in irgendeinem Restaurant neu anfangen



  

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Aria
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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Aria on 02/04/2017 01:35 PM

In diesem Moment wünschte ich mir echt, mein zukünftiger Mann wäre ein Troll. Mit Zac haben meine Eltern ganz klar Minuspunkte bei mir gesammelt. Ich verstand es nicht, was hatte er davon mich immer wieder rasend und schäumend vor Wut zu machen. Er konnte es wohl nicht lassen immer wieder präsent an meinem Leben bis zum Schulabschluss teilhaben zu wollen. Auch wenn ich am Schulanfang dachte Hogwarts sei doch groß genug, da wir eh in verschiedenen Stufen und Häuser waren, waren unsere Zusammentreffen wie verflucht. Ich fühlte mich verarscht vom Leben.
Nachdem er mich dann auch wieder los ließ, strich ich mir mit meiner freien Hand um das vorhin geklammerte Handgelenk. Unglaublich dieser Hulk hatte doch mehr Kraft und das ohne sich groß anzustrengen. Immer noch zornig blickte ich ihn an und runzelte genervt meine Stirn. Mulciber war genauso ein großer Redner, auch wenn er wohl recht hatte und ich in Vergleich zu ihm super winzig war. In der Natur geschah dies auch oft, es kommt immer mal wieder vor das eine Spinne von winzigen Ameisen getötet wird, sie dann in ihrem Bau geschleppt wird und als Nahrung endete. Ich schmunzelte innerlich bei dem Gedanke. Ich will Zac nicht einmal so, da will ich unter keinen Umständen von seinem Fleisch kosten. Das würde ungenießbar schmecken.
Die Fassade müsste ich nur so lange aufrecht erhalten bis es zur Eheschließung kommt. In Zukunft müsste ich mein Temperament doch zügeln, nicht das es zur gleichen Aktion kommt wie vorhin. Ab jetzt muss ich mich wohl zusammen reißen und nett zu ihm sein. Ich stell mir einfach vor er wäre jemand anderes. Das muss irgendwie klappen und in der Hochzeitsnacht würde ich ihn weg stoßen.
Bei seiner Bemerkung zog ich eine Schnute. Ruhe bewahren. „Wenn mein Göttergatte den Zwerg nicht dauernd reizen würde gebe es auch keinen Aufstand." Widerwillig nahm ich seinen Arm dann doch an.

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Zac

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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Zac on 02/03/2017 04:28 PM

Anscheint hatte ich ein neues Hobby gefunden & das war Aria in wenigen Sekunden auf 180 zu bringen, was mir immer wieder aufs Neue gelang. Die Veränderung ihrer Gesichtsmimik konnte man wirklich perfekt beobachten, weshalb ich nochmals in Deckung ging, denn wieder eine auf die Zwölf zu bekommen wusste ich zu vermeiden.
Mein Grinsen, welches sie als ekelhaft titulierte, wurde immer breiter bei dem Versuch Arias sich von mir loszureißen, dabei strengte ich mich kaum bis gar nicht an, wie klein & zerbrechlich sie doch war. Fast schon niedlich.
Ich ließ ihre Hand dann aber wieder los, nicht das sie mir nachher noch nachsagen konnte, ich wäre gewaltätig ihr gegenüber geworden, was die Ironie selbst wäre, immerhin hob sie die Hand gegen mich. Und das Gefühl, das sie dies nicht das letzte Mal tat verfestigte sich in mir drin. So hatte ich wohl nicht nur bald eine kleine Frau an meiner Seite, nein, ich würde wohl bald einen wildgewordenen Troll heiraten, was meine Eltern sich nur dabei dachten.
,,Wieder eine Drohung, Aria. Wie willst du mich denn bitte auf die Krankenstation befördern, du musst dich erstmal auf die Zehenspitzen stellen, um überhaupt nur in die Nähe meines Gesichtes zu kommen.'' Ich sah sie von oben herab an, was meine Aussage nur noch mehr unterstrich, denn sie sollte schon wissen, wie unterlegen sie mir im Endeffekt war, körperlich sowieso.
Leise lachend tätschelte ich ihr Köpfchen, herablassender konnte ich nun wirklich nicht mehr sein, aber wie eben schon erwähnt hatte ich meinen Spaß daran gefunden den Zwerg hier zu schickanieren.
,,Ihr Frauen seid doch alle gleich, sobald sie hunger haben.'' Das wir eventuell von irgendwem gesehen werden konnten, interessierte mich herzlich wenig, schließlich wusste jeder von dieser Verlobung, sofern er nicht hinterm Mond wohnte. Leider musste ich ihr da auch wieder den Wind aus den Segeln nehmen.
,,Ich hab kein Problem damit, du etwa? Also wenn du fertig mit deinem Zwergenaufstand bist, können wir gerne los.'' Ganz der Gentleman, denn der schlummerte ja auch noch irgendwo in mir drin, bot ich ihr meinen Arm an.

 



  

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Aria
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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Aria on 02/02/2017 10:14 PM

Ich fühlte mich irgendwie erleichtert, gut geschlagen habe ich so gesehen noch nie jemanden mit Absicht doch bei Zac wird es wohl zu seinem Übel häufiger passieren. Dieser Kindskopf ließ wirklich das Biest in mir frei. Und wie auf Kommando! Dieses Grinsen. Wieso musste er immer dies tun was man gar nicht ab konnte. Am liebsten würde ich ihm einen Fluch auf den Hals hetzen und musste wohl hoffen das dies seine Wirkung zeigte. Doch bei seinem IQ von Null würde das wohl nichts nutzen. Kurz flackerten mir die Wörter meines Vaters hervor. Wenn dann all meine Babys aussehen wie er mit diesem Grinsen werde ich noch wahnsinnig. Oh Gott! Miese Vorstellung und gruselig. Ich blickte ihn feindseliger an den je. Ich zog genervt eine Augenbraue hoch und zischte auf. „Lass mich los, verdammt!" Ich blickte zu ihm hinauf. Irgendwie war es schon ein recht mieses Gefühl klein zu sein, aber nicht jeder kann fast zwei Meter groß gewachsen sein. „Ich zeig dir gleich leere Drohung wenn du auf der Krankenstation landest." Auch wenn ich versuchte mich zu befreien, hatte ich keine Chance. Mulciber war eben ein starker Mann. Meine Augen blickten verheißungsvoll in die seinen. Das brachte doch eh alles nichts. Auf den Sack gehen ohne das mir irgendwas passierte konnte ich demnach nur noch wenn wir erst verheiratet waren und das passierte auch nur wenn Zac nicht petzen ging wie ein kleines Mädchen. Ich atmete kaum hörbar angestrengt ein und aus. „Ich hab Hunger und demnach würde es mich freuen, zusammen Essen zu gehen. Nichts wäre mir lieber als das mein zukünftiger Ehemann mich begleitet. Damit die ganze Welt unser Zusammen sein sieht." Wenn schon denn schon.

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Zac

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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Zac on 02/02/2017 09:50 PM

Irgendwas war hier faul. Eine stille Aria & meine Hand, die auf ihrer Schulter ruhen durfte & das länger, als zwei Millisekunden, dementsprechend sah ich sie auch an. Wo blieb das alberne gedrohe oder die Explosion, die immer nach einem simplen gesprochenen Wort, eintrat? Hatte ich Aria etwa mit meiner Kinderei stumm geschlagen oder war es doch was anderes? Bevor ich der Sache auf den Grund gehen konnte, hatte ich auf einmal einen Handabdruck auf meiner Wange. Die Kleine hatte einen gewaltigen Schlag, dessen Nachklang ich mit einer kleinen Streicheleinheit zu vermindern versuchte. ,,Au,'' war alles was ich dazu sagen konnte, denn ich war erleichtert darüber, dass Aria wieder sie selbst war, denn ich hatte echt keine Lust sowas wie ein Seelenklempner zu miemen. Schließlich hatten wir doch unsere Rollen schon gefunden. Sie das Opfer & ich ihr Peiniger, was anderes kam gar nicht erst in die Tüte & brachte nur Verwirrungen mit sich.
Als sie dieses besagte Grinsen ansprach, konnte ich nicht anders & legte genau dieses auf, aber diesmal auf einen Schlag ihrerseits gewappnet, denn es war gar nicht mal so abwegig das sie mir noch einen verpasste. Bezin ins Feuer schütten war nicht die schlauste Art, aber meine, sie war eben die spaßigste.
Ich ließ sie ihren Anfall haben, ehe ich das Brusttippen damit unterband, indem ich ihre Hand festhielt, was mir im nächsten Augenblick ein Deja-Vu bescherte, dessen Ausgang wir beide nur so gut kannten & um ehrlich zu sein, war ich auch gerade versucht das wieder zu tun.
,,Ach ja? Wieder eine leere Drohung oder was soll das bitteschön sein, kleine Frau?''
 



  

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Aria
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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Aria on 01/29/2017 09:59 PM

Verdammt! Wieso passierte sowas gerade heute und mir? Ich bemerkte seinen Blick auf mir und schon konnte ich mich ohrfeigen für meine Stammelei. Zac würde sich nun sicherlich lustig darüber machen, er war einfach kein Kerl der ernst bleiben könnte. Aus jeder noch so kleiner Tatsache musste er sich lustig machen. Doch auch wie lange ich darauf wartete, es kam nichts. Bloß nicht auch noch anfangen zu heulen, ermahnte ich mich. Ich zuckte leicht zusammen als ich seine Bärentatze auf meiner Schulter spürte. Na komm schon, Mulciber. Schieb dein blödes Kommentar. Fast schon erkannte ich ihn nicht wieder. Er wollte nicht? In diesen Moment dachte ich echt der Typ hätte sowas wie ein Herz, aber die Illusion verpuffte nachdem er mir bestätigte das ich wohl die schlimmste Frau in seinem zukünftigen Leben wäre. Die Reaktion war klar, ich verspannte mich kurz bevor ich ihm eine Ohrfeige gab. Was sollte dieser Mist jetzt. Trösten war dies keineswegs. „Unvorstellbar hm?" Das war weitaus das schlimmste was mir je ein fast Mann gesagt hatte. Gut, vielleicht gingen nun mit mir meine Hormone durch aber ich war sauer und auch noch immer verängstigt. Ich sah ihn nun aus meinen großen braunen Augen an und runzelte abermals die Stirn. „Weißt du, wenn du mich das nächste Mal wahnsinnig machen willst, musst du nicht mehr tun als dein dämliches Grinsen aufzulegen. Aber ich warne dich." Dabei stupste ich ihm mit dem Zeigefinger gegen seinen harten und muskulösen Oberkörper. „Du das nie wieder. Sonst passiert noch etwas unvoooorstelbares." Wie er mir so ich ihm. Die Angst vor meinem Vater war etwas verflogen und doch roch ich in der Luft die Panik meiner eigenen Reaktion.

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Zac

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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Zac on 01/29/2017 07:30 PM

Auch wenn ich mit dem Rücken zu ihr stand, wusste ich haargenau wie sie mich ansah, so gut kannte ich sie bereits & das war mehr als nur erschreckend. Ebenso wusste ich auch, dass ich sie mit dem, zugegeben, fiesen Schachzug vollkommen aus der Reserve lockte, doch als ich mich zu ihr umdrehte & den, von mir vermeintlich gedachten fiesen Blick zu sehen, sah ich was undefinierbares in Arias Augen, was mich in der Bewegung innehalten ließ. War das etwa Angst, gemischt mit einer Hauch Panik? Ok, ich wäre vermutlich auf die Knie gegangen & hätte Aria angebettelt, wenn ich in ihrer Situation wäre, aber Panik hätte ich ganz sicher nicht geschoben. Jetzt tat es mir ja schon fast Leid, dass ich sie so an der Nase herumgeführt hatte, aber irgendwie musste ich ihr ja zeigen, dass man mir nicht drohte, schon gar nicht, wenn man nichts gegen mich in der Hand hatte.
Statt wie üblich jetzt triumphal zu grinsen, ging ich langsam auf Aria zu, der ich eine Hand auf die Schulter legte. Über ihre schwachen Entschuldigungsversuche sah ich mal hinweg, es war ja schon mal ein großer Fortschritt das sie überhaupt diese drei Worte zu mir sagte.
Nur das mit dem, wird nicht wieder vorkommen, kaufte ich ihr in einer Millionenjahre nicht ab, dass war dann doch to much für ihre Verhältnisse. Trotz allem wollte ich jetzt bei Merlins Unterhosen wissen, wieso sie mich mit so einem Blick ansah, wenn ich doch was ganz anderes von ihr gewohnt war, was, das mich herrausforderte sie mit irgendwas anderem aufzuziehen.
,,Alles in Ordnung? Keine Sorge, ich lass dich nicht auffliegen, käm ja eh nichts anderes dabei raus. Dann hätte ich vermutlich eine noch viel schlimmere Verlobte an der Backe..auch wenn das doch eher unvorstellbar ist.''
Ein leichtes Lächeln umspielte meine Lippen, bei der Erkenntnis, denn so schnell wie diese Verlobung aufgelöst worden wäre, so schnell wäre ich wieder an eine andere versprochen worden.  



  

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Aria
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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Aria on 01/21/2017 08:13 PM

Er wollte was tun? Das konnte er nicht ernst meinen! Nun ist es Zeit zu kontern, doch mit was? Ihm vorzuwerfen mit Schlammblütern rum zu huren funktionierte schon mal gar nicht. Vielleicht war es ein nützlicher Schachzug seiner Eltern ihn auch zu ehelichen, da wären Ehebrüche seinerseits, sofern sie an die Öffentlichkeit kamen ein Desaster und Futter für diese dämlichen Klatschblätter. Ich resignierte seine Worte nun um so deutlicher. Er wollte petzen gehen. Zuerst dachte ich, dass er bluffte doch keine Grimasse, nicht einmal ein Grinsen zierte sein Gesicht. 
Keine Panik, Ruhe bewahren. Würde er? Oder eher nicht. Ich konnte ihn wirklich in diesem Moment nicht einschätzen. Verdammt! Wieso musste ich es nur mal wieder darauf anlegen. Mein Vater würde stock sauer werden, so wütend das diesmal nicht einmal meine Mutter ihn davon abbringen würde mich für diese Schande zu bestrafen. Für einen Moment war ich in mich verkehrt. Der Gedanke an seinen Bestrafungen ließen mir einen Schauer durch meinen Körper jagen, diese Reaktion führte nur dazu das meine Finger zum Zittern anfingen. Mein Blick hob sich als Zac wirklich Anstalten machte zu gehen. Der Gedanke daran mich auch nur irgendwie zu entschuldigen, machte mich krank doch er hatte mich nun in der Hand. "Tut mir Leid...", ich versuchte es zwar mit fester Stimme zu sagen, doch merkte ich auch das es mir nicht wirklich so gelang wie ich es mir vorgenommen hatte. Die Angst vor meinem Vater hatte die Überhand gewonnen. "Wird nicht mehr wieder vorkommen...", murmelte ich dann etwas gedanken verloren. Zumindest bis wir verheiratet waren. 

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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Zac on 01/21/2017 02:46 PM

Zu gerne würde ich in solchen Momenten in Arias Kopf reinblicken können, wissen, was sie gerade dachte & vor allem, was sie über mich dachte. Das es keine positiven Gedanken waren, wusste ich auch ohne das ich die Kunst der Legilimentik beherrschte, trotzdem reizte es mich. Sie konnte nicht nur schlechtes über mich denken & mich so schlimm finden, wie sie immer tat, immerhin hatten wir beide auch schon mal einen schönen Moment, in dem wir nicht damit beschäftigt waren mit scharfer Munition um uns zu werfen. Aber offenbar waren diese zu selten, um überhaupt was gutes in dieser Verlobung zu sehen. Für sie war ich ein Kotzbrocken & sie für mich eine verklemmte Zicke.
Mir gefiel es, dass sie sich von meinen Worten nicht einschüchtern ließ, was mich wirklich reizte meine Drohung war zu machen oder besser gesagt zu bluffen, denn diese Reaktion wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
,,Weißt du was, ich glaub das mach ich auch jetzt gleich! Wieso ist mir das nicht schon vorher eingefallen, als ich an die Vernunft meiner Eltern appelliert habe?'' Als würde ich mich selbst über meine nicht vorhandene Dummheit ärgern, schlug ich mir gegen die Stirn, um das Ganze noch mehr zu unterstreichen drehte ich mich in Richtung Schloss um, so, als würde ich mich zum Gehen wenden.
,,Wir müssen das Essen wohl verschieben..Ich glaube das es entweder bei dir oder mir stattfinden wird, ganz förmlich, wie es sich eben zu einer Verlobungsauflödung gehört. Wie sich das wohl anfühlen muss, den eigenen Vater zu enttäuschen? Naja, nicht mein Problem, ich bin dann wieder ein freier Mann.'' Wieder zierte ein breites Grinsen mein Gesicht & entfernte mich tatsächlich Stückchen für Stückchen von Aria. Auch wenn ich ihr gerade etwas vormachte, war der Gedanke daran doch sehr verlockend es zu bewahrheiten, aber das konnte ich ihr auch nicht antun. Ich war zwar ein Arschloch, aber so ein großes auch wieder nicht, nur sahen das die Meisten leider nie. 



  

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Aria
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Re: Vor den Mauern des Schlosses

from Aria on 01/17/2017 08:24 PM

Seine Mimik gefiel mir nicht. Absolut nicht. Aber anscheinend prallte alles an ihm ab. Ich war gerade dabei am Urteilsvermögen meiner Eltern zu zweifeln. Wie konnten sie nur mit diesem Wissen zulassen das ich diesen Blutsverräter heiratete? Auch sein dreckiges Lachen ging mir wohin. Das beste was mir wohl passieren konnte war ein uneheliches Kind von seiner Seite aus. Würde es rauskommen das er eine andere geschwängert hätte, im besten Fall ein dreckiges Schlammblut wäre es mein Glücksfall. Irgendwann würde sich doch sicher eines der Tussis hoffnungsvoll in ihm verlieben und ihm alles aufdrücken nur das er bei ihr bliebe. Nun war ich mir aber nicht so sicher ob sich Zac auch gegen seine Familie stellen würde. Hoffen kann man zumindest. Hellhörig wurde ich erst als er zum Sprechen anfing. Ich zog skeptisch eine Augenbraue in die Höhe: „Achja? Dann sag es ihnen doch. Schon komisch das du es immer noch nicht getan hast. Nicht?" Es war wahr, dass es um unsere Familie nicht so gut stand in dieser äußerst instabilen Welt. Aber wir waren immer noch stolze Reinblüter. Ich richtete mir meine Haube und zupfte etwas an meinen schokobraunen Haaren herum. „Ich bin eher das Feuer, dass das Eis brechen wird. Früher oder später." Es war keine Drohung, viel mehr ein Versprechen, meinerseits.
Er führte doch etwas im Schilde, auf jeden Fall waren seine Stimmungsschwankungen wie der einer Schwangeren. Nervtötend. „Was wird das, Mulciber?" Kurz darauf dachte ich über meinen zukünftigen Nachnamen nach. Aria Mulciber. Nein das klingt ja blöd. Ich hoffte doch mal das dieser Fall niemals eintreten würde.

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