Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

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Bonnie
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Bonnie on 04/18/2016 07:16 AM

Ich grinste zurück. Einfach automatisch und ohne weiter groß darüber nachzudenken. Obwohl mich das 'fürs erste' schon etwas beunruhigte. Ich wusste nicht wirklich, was er von mir erwartete. Wenn es ein Neuanfang war, dann hatte er einen kleinen Fehler im System. Wir hatten nämlich nie etwas gehabt, auf das man neu anfangen konnte.
Ich starrte ihn einfach nur an. Wow er meinte es also wirklich ernst! Das fand ich verwirrend, aber irgendwie auch wieder süß. Einerseits hatte es mich echt verletzt, als er mich da abgeschoben hatte, wie ein Trottel, und mich mit meinen Problemen alleine gelassen, andererseits tat es ihm scheinbar wirklich leid, was er getan hatte und meinte, was er sagte.
"Mein Vater ist ein Arsch", meinte ich bitter. "Und... Was?" Er hatte einen Schwangerschaftsplaner besorgt? Ich versuchte zwar das Gegenteil, doch ich konnte nicht anders, als loszuprusten. "Sorry, ich mein das nicht so, aber das ist echt..." Ich grinste immer noch, als er die nächste Sache ansprach.
"Nein, brich nicht dein Studium ab." Vermutlich war das nicht die schlaueste Ansage, die ich hätte machen können, aber ich wollte irgendwie nicht, dass er das tat. Vielleicht weil ich selber auch auf keinen Fall die Schule abbrechen würde. Um keinen Preis.
"Also was ich meine ist, dass das nicht nötig ist. Ich kann bestimmt ein Jahr aussetzen, außerdem hat..." Sollte ich Phil erwähnen? "Naja mir haben schon einige ihre Hilfe angeboten." Hoffentlich kränkte ihn das jetzt nicht.
"Eine Wohnung? Woher willst du das Geld nehmen? Und normalerweise - versteh mich bitte nicht falsch - also normalerweise ist es nicht meine Art mit irgendwelchen Leuten zusammenzuziehen, die ich genau drei mal in meinem Leben gesehen hab." Gut normal war das gerade auch nicht, aber trotzdem.
"Jared ich find das Gras echt süß von dir, aber ich weiß ja auch nicht... Vielleicht sollten wir zuerst einmal mehr über einander wissen, bevor wir anfangen, eine gemeinsame Zukunft zu planen." Ich sah ihn fragend an, ehe ich mich zusammenkrümmte. Fuck was war denn das gewesen? "Oh mein Gott. Ich glaub es hat sich bewegt." Wie gruselig war das bitte? Und doch irgendwie... Etwas ganz besonderes. Aber Angst machte es mir trotzdem.

Reply Edited on 04/18/2016 04:39 PM.

Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 04/16/2016 08:26 PM

Auch, wenn die Situation eigentlich recht ernst für mich war, konnte ich mir ein Grinsen bei Bonnies Erwiderung dann doch nicht verkneifen. "Danke, ich hab dir auch genug Sperma gespendet... fürs erste.", entgegnete ich immer noch grinsend.
Allerdings wurde ich schnell wieder ernst, als sie mir dann wieder klar machte, wie wenig sie mir eigentlich vertraute und dass wir eigentlich nicht wirklich wussten, wer der andere überhaupt war, obwohl ich der Meinung war, dass ich mit Bonnie von all meinen One-Nights-Stands bisher am meisten geredet hatte... was keine Kunst war, denn außer Bonnie hatte ich noch keinen wirklichen One-Night-Stand und normalerweise sollten diese auch nicht schwanger werden... ich hatte immer noch keine Ahnung, wie wir das hinbekommen hatten. Es war zum kotzen, echt! Die zweite ungeplante Schwangerschaft, ich würde irgendwann noch Rekorde brechen!
Ich presste die Lippen aufeinander und dachte darüber nach, was sie gesagt hatte.
"Dass ich nicht bin, wie dein Vater, kann ich dir nicht versprechen... weil ich keine Ahnung habe, wie dein Vater ist, also.. Naja, aber ich bin hier, weil ich eben nicht davor wegrennen möchte. Ich hab mir Gedanken darüber gemacht und ich will das! Ich hab dieses Buch gelesen.. "Mein Begleiter durch die Babyzeit" und ich habe einen Baby-Planer gekauft.. aus sonem Muggelladen. Da kann man Erlebnisse während der Schwangerschaft festhalten... ähhh.." Ich kratzte mir verlegen am Hinterkopf. Irgendwie schien Bonnie mir nicht der Typ dafür so einen Baby-Planer zu benutzten. "Ist auch nicht so wichtig. Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich für das Kind da sein will und selbst, wenn ich weglaufen würde, was ich nicht tue, aber wenn, dann wäre ich wenigstens für eine Weile da um dir beizustehen. Nicht, dass ich wirklich wegrennen will, ich will das mit dir durchziehen!", versprach ich ihr und normalerweise hielt ich meine Versprechungen auch, aber ich wusste nicht, ob es was ändern würde, Bonnie das auch noch zu sagen. "Wenn Kinder im Studium genehmmigt sind, kann ich es zu mir nehmen und du beendest die Schule. Wenn nicht, brech ich mein Studium ab, such mir nen Job und wir suchen uns ne Wohnung, fürs erste. Wir können zusammen ziehen oder nicht, dann würde eben jeder das Kind drei oder vier Tage die Woche haben und wir wechseln uns ab... Wir finden schon irgendeinen Weg." Ich hatte nie gewusst, dass ich so zuversichtlich wegen eines Babys sein könnte und dass ich so verzweifelt war, hatte ich bisher auch nicht wirklich gemerkt. Aber Bonnie sollte merken, dass mir das hier wirklich wichtig war.

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Bonnie
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Bonnie on 04/03/2016 10:28 PM

Ich starrte ihn einfach nur an. "Genau. Und du bist hergekommen, weil du dich mit mir über X und Y-Chromosomen unterhalten willst. Und danke, von deinem Sperma habe ich genug gehabt." Okay, warum hatte ich das jetzt gesagt?
Tja und da standen wir jetzt also. Zwei planlose am Anfang von etwas, das noch lange nicht hätte passieren sollen. Irgendwie war das dieses Schweigen, das extrem unangenehm war und mit dem ich nicht umgehen konnte.
Also schob ich ihn kurzerhand vorwärts zu den Sofas, weil ich nicht mehr stehen wollte und im Sitzen... Ach im Sitzen war sowieso alles viel besser! Oder so.
"Jared... Ich..." Warum musste ich dieses Gespräch eigentlich beginnen? "Ich kenn dich nicht, du kennst mich nicht, wir beide haben ein Problem, das ist das einzige, was uns verbindet. Woher soll ich denn wissen, was für ein Mensch du bist? Woher soll ich wissen, dass du nicht wie mein Vater bist, oder sobald du kannst wieder abhaust, wenn ich nicht hinsehe? Ich... Ach ich weiß nicht." Ich fuhr mir durch die Haare und wickelte eine Strähne um meinen Finger.
Vielleicht war es gut, dass er gekommen war und darüber zu reden, aber irgendwie machte es mich auch verdammt nervös. Es war passiert, also sollten wir wohl das beste daraus machen, aber die Frage war trotz allem immer noch wie!

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Jared
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Jared on 04/03/2016 09:56 PM

Als Bonnie sagte, dass das Geschlecht weder sie noch ich beeinflussen konnten, wog ich leicht den Kopf hin und her. "Naja.. genau genommen beeinflusse ICH das.", sagte ich leicht grinsend. "Weißt du, du hast das X-Chromosom und ich hab dann X- und Y-Chromosomen und je nachdem welches zuerst da ist, bestimmt dann, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.", sagte ich grinsend. "Man kann das im Übrigen auch so ein wenig kontrollieren, in dem man sich zeitlich orientiert, weil die X-Chromosomen besetzten Spermien schneller absterben, als die Y-Chromosomen besetzten, weil die schwerer sind, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.", sagte ich und runzelte die Stirn. Zumindest war ich der Meinung mal so etwas gehört zu haben.
Als sie dann die Tür zum Gemeinschafsraum öffnete, trat ich hinter ihr ein und sah mich erst einmal um. Alles in Allem wirkte es recht ähnlich, wie der Hufflepuff-Gemeinschaftsraum, nur eben grüner. Aber es war schon irgendwie interessant zu wissen, wie es hier drin aussah. Konnten bestimmt nicht viele aus anderen Häusern behaupten, schon mal in einem fremden Gemeinschaftsraum gewesen zu sein.
Ich steckte meine Hände in die Hosentasche und sah Bonnie abwartend an. Ich wollte ihr nicht auf die Nerven fallen und ständig nachhaken, ob sie mir jetzt nun verzeihen würde, oder nicht, also beschloss ich einfach dahingehend still zu bleiben und zu warten, bis sie es mir selbst offenbarte.

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Scorpius
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Scorpius on 01/17/2016 01:21 PM

"Das ist Bildung.. aber von sowas verstehst du sowieso nichts", meinte ich und blätterte um. Mir gefiel dieses Buch und ich fand es eine sehr gute Beschäftigung, sonst würde ich es ja auch nicht lesen. "Aber schon kaum zu glauben was Muggel sich alles ausdenken, aber dann verstehen sie nicht was genau vor ihrer Nase in der echten Welt passiert."
Ich schaute wieder von meinem Buch auf zu ihm. "Die Silvesterfeier hier war ja anscheinend auch zu langweilig für dich, nichtmals zu sowas lässt du dich blicken." Kurz schüttelte ich den Kopf. Immer diese Familienmenschen, ich verstand dafür den Grund nicht.

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Albus
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Albus on 01/12/2016 07:41 PM

Ich hob die Augenbrauen nach oben, dachte jedoch nicht mal daran, meine Füße von dem Tisch zu nehmen.
"Nun, klingt zumindest nach na besseren Beschäftigung, als Alice im Wunderland zu lesen.", gab ich feixend zurück, mit dem Blick auf das Buch, das Scorpius da in den Händen hielt.
Manchmal fragte ich mich, ob Scorpius vor langeweile einfach überkochte, oder ob er einige Dinge wirklich tat, weil er das gerne machte. Ich meinte damit nicht unbedingt Muggelbücher lesen, sondern vielmehr auch die Tatsache, dass er sich mit mir unterhielt. Mich hatte es von Anfang an schon verwundert, dass Scorp und ich in einem Schlafsaal zurecht kamen, ohne dass jemand gestorben war. Zumindest von den Erzählungen her über seinen und meinen Dad dachte ich, dass es um einiges komplizierter werden könnte, aber er überraschte mich in seinen Handlungen immer wieder.

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Scorpius
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Scorpius on 01/02/2016 07:41 PM

"Och das übliche", sagte ich mit einem Schulterzucken und öffnete mein Buch. Hatte es in der Bibiliothek gefunden und war anscheinend irgendein Muggelbuch, meine Eltern würden mich dafür wahrscheinlich jagen, auch wenn sie nicht mehr ganz so schlimm waren wie man aus Erzählungen hörte wie sie früher einmal waren.
"Hast du eigentlich nichts besseres zu tuen, als den Tisch mit deinen Füßen zu belästigen, Potter", fragte ich dann mit einem knappen Blick über das Buch hinweg und grinste, was er eigentlich hinter dem Buch nicht sehen sollte.

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Albus
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Albus on 01/02/2016 06:50 PM

Ich blickte zur Seite, als sich jemand zu mir gesellte. Scorpius Malfoy. Ich verbarg ein Grinsen. Ich wusste bei ihm nie so recht, wie ich auf seine Worte reagieren sollte. Ich wusste von meinem Dad, dass er uns Scorps Dad so einige Referenzen in der Schulzeit hatte, aber trotzdem war Scropius auf verkorkste Art und Weise ein Freund von mir. Irgendwie. Aber er war auch reichlich anders als sein Dad.

"Nicht sonderlich ereignisreich. Und bei dir Malfoy?", fragte ich und benutzte ebenfalls extra seinen Nachnamen. Was er konnte, das konnte ich schließlich auch.

Ich hatte mich schon gefragt wo der Blonde heute war, als ich bei der Ankunft meinen Koffer in den Schlafsaal gebracht hatte, hatte ich ihn nämlich nicht gesehen.

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Scorpius
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Scorpius on 01/02/2016 06:07 PM

Jetzt wo die Ferien zuende waren, war es so hektisch in dem Schlafsaal, dass ich kurzerhand mein Buch schnappte und aus dem Zimmer raus ging. Ich selbst war schon seit Silvester wieder in der Schule, weil ich es zuhause einfach nicht mehr ausgehalten hatte. Es war so leer und alles abweisend gewesen und hier war wenigstens mehr los, selbst in den Ferien. Und hier waren keine streitenden Eltern, die durch das ganze verdammte Haus schrien. Glückliche Familie war da wirklich was anderes, aber was sollte ich auch anderes erwarten, es war ja schon immer so gewesen. Naja fast immer.
Mein Blick streifte durch den Gemeindschaftsraum und blieb an Albus hängen. Natürlich setzte er sich auch nicht dem Trubel dadrin aus und ich ließ mich neben ihn auf das Sofa fallen. "Na Potter wie waren die Ferien?", fragte ich und betonte das Potter, allein um ihn nochmal extra damit zu nerven.

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Albus
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Re: Ledernde Sitzecke vor den Kaminen

from Albus on 01/02/2016 05:37 PM

Die Ferien dienten mal wieder weniger zur Entspannung und Erholung, sondern mehr zum Stress aller Familienmitglieder. Wir feierten Weihnachten zwar noch in einem verhältnismäßig kleinem Kreis, aber dennoch waren es schon wieder genug Menschen, die um einen herumwuselten. Dann gab es schnell Stress, weil alles super laufen sollte - was es natürlich nie tat, schließlich waren wir auch nicht Makellos, auch wenn mein Dad Harry Potter war. Und letztendlich war ich einfach nur froh, als ich mich wieder in den Zug nach Hogwarts setzen konnte.
In Slytherin waren eigentlich aus unserer Familie nur Roxy und ich. Fand ich persönlich recht entspannend. Die schrägen Blicke die ich bekommen hatte, als ich bewusst Slytherin wählte, waren anfangs kaum auszuhalten. Aber natürlich interessierte es die Leute nur die ertsen paar Tage, danach waren sie wieder alle still gewesen. Vermutlich waren sie es schon gewöhnt, dadurch, dass Roxy als erste Weasley in Slytherin gelandet ist. Jedenfalls umgab dieses Haus mehr Vorurteile, als Nötig, aber das wollte ich niemandem auf die Nase binden. Dad hatte zumindest kein Problem damit gehabt.
Ich ließ mich aufs Sofa vor dem Kamin fallen und legte meine Füße auf den Tisch. Jetzt, wo alle erst einmal ankamen, wuselten die meisten in ihren Zimmern rum, um Koffer auszupacken. Ich packte meinen Koffer immer dann aus, wenn ich grade neue Klamotten brauchte, sonst behielt ich sie meist drin. Am Ende musste ich das ganze Zeug eh wieder einpacken und ich war ehrlich zu faul, um gleich alles am ersten Tag ordentlich in einen Schrank zu räumen.

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