Themse

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Anne

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Re: Themse

from Anne on 01/28/2017 03:14 PM

Nachdem ich ihn angesprochen hatte, blickte er mich einfach nur eine Weile still an. Er musterte mich, als müsse er wirklich sicher gehen, dass er sich nicht getäuscht hatte. Ich zumindest fühlte mich zu einem gewissen Teil immer noch so - und starrte ebenfalls zurück. Aber schon nach wenigen Sekunden konnte ich mir ein immer mehr in die Breite wachsendes Grinsen nicht verkneifen.
Ich war sehr wohl überrumpelt und nervös, aber auch froh, dass er mich angesprochen hatte - ich bezweifelte, dass er mir aufgefallen wäre; vor allem nicht, wenn er hinter der Bank an mir vorbeigelaufen wäre.
Dann lächelte Gideon auch und ich ich fühlte mich an den Abend in der Bar zurück versetzt, wo mich genau dieser Ausdruck verzaubert hatte.
Ich rückte noch ein wenig nach links, um ihm genug Platz zu lassen und nickte auf seine Frage hin.
"Gerne! Setzt dich."
In dem kurzen Augenblick, in dem er sich neben mir niederließ, zupfte ich unauffällig meine Mütze zurecht und richtete meine Haare, die ich offen trug.
Es war ein klein wenig überfordernd, plötzlich so nah neben ihm zu sitzen - eine Theke befand sich hier draußen ja nicht zwischen uns.
"Möchtest du auch?" Ich hielt im die Kekstüte hin.
"Das ist ja verrückt, dass wir uns heute noch über den Weg laufen ... und überhaupt, dass du wieder in London bist ... ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet - umso mehr freut es mich, dass wir uns wieder sehen", sprudelte es aus mir heraus.
Anne, vertreib ihn doch nicht gleich wieder, du weißt doch, dass er nicht gesprächig ist ...
Ich knabberte verlegen auf meiner Unterlippe und hoffte, er würde es sich nicht sofort wieder anders überlegen und gehen.

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Gideon

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Re: Themse

from Gideon on 01/30/2017 10:50 PM

Ich setzte mich neben Anne auf die Bank. Mein Herz begann ungewöhnlich laut in meinen Ohren zu klingen.
Es war mir wirklich ein Rätsel, warum mir das passierte. Warum diese Frau so eine Wirkung auf mich hatte. Sonst brachte mich nichts so schnell aus der Ruhe.
Als sie ihre Mütze zurecht zupfte, kam mir der Gedanke, dass es ihr mit mir vielleicht gar nicht anders ging.
Andererseits, vielleicht war die Mütze auch einfach verrutscht. Ich bildete mir wahrscheinlich etwas ein.
Als Anne mir Kekse anbot, lehnte ich dankend ab. Ohne überhaupt darüber nachzudenken, ob ich einen wollte oder nicht. Es war meine typische Reaktion, die mir inzwischen ganz intuitiv von der Hand ging.
So ganz hatte ich noch nicht realisiert, dass ich mich in London niederlassen wollte und es durchaus mal einen Versuch wert war, soziale Kontakte zu knüpfen. Ich musste es schließlich sowieso tun. Für Camelia.
Ich hatte jetzt schon Bammel davor, mich mit ihren Lehrern in Verbindung setzen zu müssen.
"Ja, wirklich verrückt...", stimmte ich zu und wusste gar nicht, was ich weiter sagen sollte. Ich war einfach nicht gut in so etwas.
Umso besser, dass Anne munter drauf los redete. Ich hörte ihr gerne zu.
Als sie dann schwieg, wurde es still. Ich blickte kurz zur Themse, dann wieder zu Anne. Es schien ganz so, als wäre ich an der Reihe, das Gespräch wieder aufzunehmen.
"Ich komme gerne her zum nachdenken", sagte ich, weil mir einfach nichts besseres einfiel. Konnte jemand noch schlechter Smalltalk machen als ich? Ich bezweifelte es.
Ein kleines entschuldigtes Lächeln umspielte meine Lippen, als ich wieder verstummte.

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Anne

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Re: Themse

from Anne on 01/31/2017 10:51 PM

Irgendwie herrschte eine mit Spannung aufgeladene Atmosphäre zwischen uns; sie kam mir nicht negativ vor, es war einfach aufregend und neu. Für uns beide, wie mir schien. Er verhielt sich äußerlich ganz ruhig und blieb weiterhin wortkarg, aber ich bekam das Gefühl nicht los, dass das nicht nur damit zu tun hatte, dass er einfach so war, sondern im Moment vor allem mit mir. Mit mir so plötzlich wieder da und mit mir neben ihm auf der Bank. Ich bildete mir ein, es an seiner Stimme zu erkennen.
Als er einen Keks dankend ablehnte, klang es wie ein automatisches "Guten Tag" wenn man seinen Kollegen über den Weg lief.
Ich packte meinen angeknabberten Keks mit den anderen in meine Handtasche - aus dem selben Grund, weshalb ich ihm einen angeboten hatte: ich wollte nicht unhöflich sein oder die Situation noch ungewohnter machen - soweit das mit Keksen überhaupt möglich war. Außerdem wollte ich mit Gideon reden - mit vollem Mund ging das nicht.
Er schwieg gerade und betrachtete versonnen das Wasser vor uns. Dann wandte er sich wieder zu mir und lächelte zögerlich, fast entschuldigend, als sich unsere Blicke trafen.
Nein, ich würde wohl nicht so schnell mit ihm sprechen können - aber ich würde mit ihm Zeit verbringen.
"Mir reicht meist der Blick in den Garten, wenn ich nachdenken muss ... er ist zwar klein - wie sollte es in London auch anders sein -" Ich lachte. Im Gegensatz zu Deutschland war hier wirklich alles recht eng und klein gebaut; anfangs hatte ich es teilweise sogar als umständlich empfunden - aber man gewöhnte sich an so etwas recht schnell.
"Aber es rennen ständig Eichhörnchen zwischen und auf den Bäumen herum, ich könnte ihnen Stunden lang zusehen. In einen Park oder hier her fahre ich nur, wenn ich es zu Hause alleine nicht mehr aushalte ... Hier unter den ganzen Menschen kann man sich irgendwie besser fallen lassen. Einfach ... einfach nur zuschauen."
Natürlich konnte ich mir nicht sicher sein, dass er es auch wirklich irgendwie mochte oder interessant fand, mit mir auf einer Bank zu sitzen und mir größtenteils zuzuhören - andererseits hätte er sich dann wahrscheinlich nicht gesetzt.
"Heute ist einer dieser Tage, wo mich meine Küche und das Wohnzimmer nur noch verrückter machen würden. Ich muss zugeben, dass ich mir auch wegen Montag den Kopf zerbrochen habe ..."
Ich schaffte es nur bedingt, zu widerstehen, ihn anzusehen, während ich so erzählte, aber bei diesem Satz senkte ich den Kopf etwas. Ja, ich war immer noch kein Mensch, der sich wirklich um jemanden von sich aus bemühte, einfach so, um etwas auszuprobieren, aber ich seit dem Tod meiner Eltern war ich mutiger geworden, wenn ich wusste, dass mir irgendetwas bezüglich einer anderen Person schon passiert war. Das Risiko war natürlich groß, dass ich damit eher abschreckte als alles andere, aber es war mir die Ehrlichkeit wert. "Cool" war ich in solchen Momenten dennoch niemals.
"... heute hat mich noch dazu eine junge Dame zu dem Brand ein paar Häuser weiter vor ein paar Tagen befragt ... aber die Zeitung, für die sie arbeitet, scheint es nicht zu geben ... ach, was für ein Durcheinander dieser Tag war ..."
Ich seufzte absichtlich etwas laut und theatralisch und lächelte Gideon dann an.
Während ich gesprochen hatte, hatte ich mich unbewusst mehr in seine Richtung gedreht, so dass ich fast schräg auf der Bank saß.
Ich konnte mich nicht daran erinnern, so ... angetan von jemanden gewesen zu sein; in so kurzer Zeit. Bei seinem Anblick konnte ich gar nicht anders, als zu lächeln und immer wieder von neuem seine Gesichtszüge und seinen Ausdruck zu betrachten; gewiss lag es an seinem guten Aussehen, aber sicherlich nicht nur daran ... viel mehr war es, was seine Persönlichkeit daraus machte.
Wunderschön und glatt waren die Meisten; aber wunderschön und eigen, mit Makeln, mit Persönlichkeit waren die Wenigsten.
Innerlich schlug ich mir die Hand vor den Mund ... 'wunderschön' hast du gedacht, Anne. Ohje ... Und ich konnte mir ein Kichern nicht verkneifen.
"Darf ich fragen, was dich wieder nach London gebracht hat? Eine alte neue Station auf deiner Suche?"
Ich hoffte, meine Nachfrage war ihm nicht zu persönlich; unsicher knetete ich meine Hände.

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Gideon

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Re: Themse

from Gideon on 02/01/2017 07:34 PM

Ich betrachtete Anne unablässig während sie sprach und versuchte jedes Wort aktiv zu verfolgen, alles ganz genau zu verstehen, was sie mir sagen wollte. Ich wollte nichts verpassen.
Doch das war schwieriger als gedacht, einfach weil ich nicht aufhören konnte zu bemerken, wie wunderschön sie doch war.
Wunderschön? Na, jetzt haben wir den Salat...
Ich schob den Gedanken einfach beiseite, als wäre er ein ungewolltes Stück Schmutz in meinem Kopf. Anne sprach gerade über ihren Garten und ich musste daran denken, dass ihr der Garten von Camelias und meinem neuen Zuhause bestimmt gefallen würde. Er war zwar verwildert und ungepflegt, aber die kleine Villa lag mitten im Grünen. Ich war mir sicher, dass man auch dort Eichhörnchen beobachten konnte.
Manchmal lachte Anne, manchmal kicherte sie auch nur. Der Klang gefiel mir noch genauso, wie bei unserem ersten Treffen und ich begann mich ein wenig zu entspannen.
Ich war leicht überrascht, als sie meinte, sie hätte Bammel vor Montag. Schließlich hatte ich ja da meinen ersten Arbeitstag und nicht sie.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich irgendeine Botschaft hinter ihren Worten nicht erkannt hatte, denn sie seuzte theatralisch.
Doch da sie gleich darauf das Thema wechselte, ging ich nicht darauf ein und hörte ihr einfach schweigend weiter zu.
Hmmm tja, was hatte mich nach London gebracht? Das ist gleichzeitig eine leicht zu beantwortende und überhaupt nicht beantworbare Frage.
"Ich habe mich entschlossen, mich am Rande von London niederzulassen. Ein fester Wohnsitz, ein fester Job", begann ich zu erzählen, aber ohne zu erörtern, wie komisch das für mich alles noch war. Ich konnte mir bis heute nicht erklären, wie ich mich hatte darauf einlassen können, mein komplettes Leben für ein elfjähriges Mädchen umzukrempeln, das gelinge gesagt, etwas schwierig und eigensinnig war. Ausgerechnet ich, der mit Kindern überhaupt gar keine Erfahrung hatte und immer darauf geachtet hatte, nur für sich selbst verantwortlich zu sein.
Mir fiel auf, dass ich Annes Frage noch gar nicht richtig beantwortet hatte und plötzlich überkam mich das Bedürfnis, ihr mein Herz auszuschütten. Jedoch war das nichts, was mir leicht fiel.
"Ehrlich gesagt, hat das alles mit einem kleinen Mädchen zu tun, das vor ein paar Monaten beschlossen hat, mein Leben komplett auf den Kopf zu stellen", begann ich zu erklären, lächelte ein kleines schiefes Lächeln und fuhr mir dabei mit einer Hand durch mein Haar. Eine Geste, die sehr deutlich machte, wie es gerade um mich und das neue Chaos in meinem Lebens stand.

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Re: Themse

from Anne on 02/01/2017 08:39 PM

Täuschte ich mich oder lag in seinem Blick wirklich eine bisher für mich unbekannte Wärme? Je länger ich geredet hatte, desto gelöster empfand ich die Stimmung zwischen uns. Die meiste Zeit zeichneten seine Reaktionen zwar Fragezeichen in meinen Kopf, aber dass er mir plötzlich sehr fokussiert zuhörte und auch meinen Augen nicht auswich, ließ es in meiner Brust kribbeln.
Erstaunlicherweise antwortete er geradewegs auf meine Frage, weshab er wieder in London war.
Ich konnte nicht verhindern, dass die Worte "Ein fester Wohnsitz, ein fester Job" meinen aufmerksamen, freundlichen Gesichtsausdruck in die Grinsekatze aus Alice im Wunderland verzauberten; doch dass ich meine Hände fest aneiander drückte, wirkte zumindest einer weiteren unangebrachten Reaktion meinerseits entgegen. Das Strahlen in meinen Augen jedoch würde selbst am Abend noch nicht verschwunden sein, wenn ich vor dem Zubettgehen noch die Zähne putzen würde.
Mir entwich also nur ein freudiges "Ohh!", das man auch als überrascht deuten könnte.
Einen Augenblick glaubte ich, das wäre schon seine ganze Antwort gewesen, aber dann veränderte sich sein Ausdruck schon wieder; die Wärme blieb zwar, aber es mischte sich Bedenken darunter.
Ich hatte eindeutig nicht mit dem gerechnet, was er anschließend sagte.
Einerseits war ich total perplex, dass es um ein kleines Mädchen ging, andererseits war es unglaublich lieb und verantwortungsvoll, sein Leben für ein Kind regeln zu wollen. In seiner Stimme schwang mit, wie wichtig und groß die Sache für ihn war, die er da vor hatte. Mit dem Lächeln und dem sich durch das Haar streichen zeigte Gideon das erste Mal offen, dass ihn allein schon der Gedanke daran verunsicherte; das sollte etwas heißen.
Und er hatte mir tatsächlich etwas sehr Privates erzählt ... jetzt wollte ich mehr wissen. Ich wollte einfach alles erfahren, was er mir sagen wollte; wie ich das fand, war im Moment gerade nebensächlich. Aber sich einem Kind anzunehmen, erschien mir alles andere als schlecht. Natürlich war mir auch in den Sinn gekommen, dass es sich um seine Tochter handeln könnte - um genau zu sein, war das ja der naheliegenste Grund.
"Eine richtig große Sache also ... Was man nicht alles für seine Kinder macht ..." Ich lächelte ihn wieder an. Diesmal bewusst. Es war deshalb genau so ehrlich wie die Male zuvor, aber ich wollte ihm zeigen, dass ich nichts verurteilte oder ihn nun plötzlich nicht mehr "interessant" fand, jetzt, da er ein Kind erwähnt hatte.
Ich hatte kein Problem mit Kindern - wenn, hätte ich definitiv den falschen Beruf gewählt.
"Wie hat sich das alles denn ergeben?"
Stets an meiner Wortwahl zweifelnd, ließ ich dass du nun dein Leben so umkrempelt hast einfach weg.
Neugierig stütze ich meine Ellenbogen auf die Oberschenkel und legte mein Kinn auf den Händen ab; kurz erschreckte ich mich selbst darüber, dass diese Position die Distanz ziwschen uns so verringerte, aber ich beließ es dann dabei. 

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Gideon

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Re: Themse

from Gideon on 02/01/2017 11:32 PM

Annes Reaktion auf meine Worte verblüffte mich - mal wieder.
Ich hatte zuerst gar nicht darüber nachgedacht, wie das was ich gesagt hatte, für sie klingen musste. Wahrscheinlich dachte sie, ich hätte eine Tochter für die ich mich endlich entschlossen hatte, Vater zu sein.
Aber ich hatte ja gar keine Tochter - beziehungsweise irgendwie ja doch, zumindest seit heute.
Das alles war so ein verwirrender Wust an Gedanken und Gefühlen in meinem Kopf, dass ich schon erwartete, davon zwangsläufig Kopfschmerzen zu bekommen.
Anne wirkte auf mich weiterhin freundlich und unvoreingenommen. Statt sich von mir abzuwenden, hatte sie die Distanz zwischen uns sogar verringert. Dadurch fasste ich den Mut, darauf zu vertrauen, dass ich ihr erzählen konnte, was bei mir so los war.
"Das Wort 'interessant' trifft es nicht mal annähernd", sagte ich lachend. Irgendwie löste das wieder ein bisschen meine Anspannung.
"Ich hätte nun wirklich nicht damit gerechnet, aber so wie es ausschaut, habe ich seit heute eine elfjährige Tochter, die mir auf der Nase herumtanzt, seitdem ich ihr das erste Mal begegnet bin", erzählte ich erstaunlich gelöst. Wie auch immer diese Frau das anstellte, sie war wirklich Gold wert.
Während ich begann von Camelia zu sprechen, musste ich an den Tag im Waisenhaus denken, an dem wir zum ersten Mal miteinander gesprochen hatten. Die Art wie sie so stark und beherrscht gewesen war, während sie die anderen Kids triezten und gleichzeitig auf eine mir nicht unbekannte Art einsam und verloren gewirkt hatte.
Damals hatte ich es nicht verstanden, besonders nicht, was mich dazu getrieben hatte, mit ihr zu sprechen, mit ihr über Monate Briefe zu schreiben. Aber nach und nach war mir klar geworden, dass sie mich nicht nur an meinen Bruder Elias erinnerte, sondern auch an mich selbst. Mein kleiner Bruder hatte sich auch immer viel zu Erwachsen für sein junges Alter benommen. Dagegen war ich ein richtiger Wirbelwind und Rebell gewesen.
In dieser Hinsicht glich Camelia mehr Elias, aber wenn man bedachte, dass sie genauso wie ich ihre Familie verloren hatte, dann ähnelte sie auch mir - dem Gideon, der ich inzwischen geworden war.
Aus irgendeinem mir schleierhaften Grund, hatte ausgerechnet sie - die am wenigsten Ambitionen dafür aufbringen sollte - sich entschlossen mich retten zu wollen. Was konnte ich da anderes tun, als stattdessen sie zu retten?
"Weißt du, ich hab vor ein paar Monaten in London in einem Waisenhaus als Hausmeister gearbeitet", erklärte ich Anne, "ich hab dort ein Mädchen getroffen, Camelia, und ehe ich mich versah, bin ich wieder in London gelandet, habe mir einen Job gesucht und gerade erst vor wenigen Stunden die Adoptionspapiere unterschrieben. Ich muss wahnsinnig sein, Anne."
Auch wenn ich es mit einem Lachen sagte und mich auch durchaus darüber freute, dass ich verhindern konnte, dass Camelia allei und in einem Waisenhaus aufwuchs, ich war trotzdem mit der Situation überfordert. Ich war ein einsamer Wolf und kein Daddy.

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Re: Themse

from Anne on 02/02/2017 12:51 AM

Meine Nähe schien ihn zum Glück nicht zu stören, sondern im Gegenteil sogar zu ermutigen. Er sammelte sich noch einmal kurz, bevor er zu erzählen begann. Noch mehr als bei seinen schiefen Lächeln, zerflossen seine harten Gesichtsausdrücke zu weichen Formen, als er lachte und sich damit die Spannung von ihm löste. Immer und immer wieder erstaunte mich diese Verwandlung von Neuem.
Ich wurde noch nicht ganz aus seinen Äußerungen schlau .. wie meinte er das, seit heute? Wie konnte er davon überrascht gewesen sein? Unentwegt setzte mein Gehirn neue Theorien frei, wie das alles gemeint sein könnte, klischeehafte BIlder wie in romantischen Komödien blitzen auf - eine Frau stellte den Mann nach Jahren plötzlich vor vollendete Tatsachen und er hatte keine andere Wahl, als Papa zu werden usw. ... Ich war sehr froh, dass niemand meine Gedanken lesen konnte. Vor allem nicht Gideon. Ich ärgerte mich schon selbst stark genug über meinen Kopf, der die Assoziationen einfach nicht aufhalten konnte. Dabei wollte ich doch einfach nur seine Geschichte hören, seine, und nicht etwas, dass ich mir zusammen reimte.
Er war so voller Zuneigung und Wehmut, während er davon erzählte, wie er und die kleine Camelia sich zusammen getan hatten.
Als er erwähnte, dass er das Mädchen durch seine Arbeit kennen gelernt hatte, musste ich schmunzeln; zuerst als Barkeeper und dann als Hasumeister ... Ob ihm diese Parallele auch schon aufgefallen war? Vermutlich schon ...
Vielleicht ... wird es dann zwischen uns auch so schnell gehen ..., erlaubte sich in einem unaufmerksamen Moment dieser fast lächerliche Gedanke zu lösen.
Das und noch zwei weitere Sachen ließen meine Coolness, die ich mir zuvor mühsam erarbeitet hatte, etwas brüchig werden.
Er hatte das Mädchen eben erst adoptiert - und somit eine Tochter. Und er schmiss alles, wonach er sich Jahre lang gerichtet hatte, um, nur, damit sie ein Zuhause hatte, bei ihm, den sie mochte. Natürlich machte es keinen Unterschied, ob sie sein leibliches Kind war oder nicht, aber trotzdem hatte ich hohen Respekt für seinen Entschluss. Es war sicherlich kein einfaches Unterfangen gewesen, bis er so weit gekommen war und es würde auch im nächsten Schritt nicht leichter werden. Kinder waren schon anspruchsvoll genug, die Tatsache, dass er sie aber erst mit 11 kennen lernen würde, erschwerte einiges sicher noch.
Und als Waise mochte ich gar nicht daran denken, was Camelia vielleicht schon alles erlebt hatte ...
Seine letzte Aussage machte klar, dass er sich der Unmenge an Problemen, die möglich waren, sehr wohl bewusst war und vielleicht auch noch gar nicht in dem Ausmaß darüber nachdenken hatte können.
Ich erwiderte sein Lachen mit einem Schmunzeln und setzte ich dann wieder etwas gerade hin.
"Ja, ein bisschen wahnsinnig ist das schon ... vielleicht sogar verrückt. Aber wer sagt denn, dass es deshalb nichts Gutes ist? Ich finde das sehr mutig und bewundernswert - von euch beiden."
Ich hatte mir nie darüber Gedanken gemacht, wie es finden würde, wenn sich ereignete, was sich eben ereignet hatte. Was bestimmt damit zu tun hatte, dass ich nie wirklich nach Bekanntschaften Ausschau gehalten hatte.
Jedoch war ich im Moment selbst von meinen Gedanken überrascht; ich nahm es an, wie im Sommer die Tatsache, dass er ständig unterwegs war, wie die Tatsache, das er Gideon hieß.
"Und ich glaube, dass ihr das gut hinbekommen werdet. Eine 11-Jährge sucht sich nicht irgendwen aus. Und wenn sie denken muss, das du richtig für sie bist, dann hat das sicher einen Grund."

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Gideon

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Re: Themse

from Gideon on 02/02/2017 02:04 AM

Ich war sehr dankbar für Annes Worte. Sie fand genau die richtigen, um mich aufzubauen.
Sie redete nichts klein, aber sie schenkte mir einen Teil ihres Optimismusses.
"Der Grund dafür ist mir ehrlich gesagt ziemlich schleierhaft", merkte ich nachdenklich an, ohne daran zu denken, dass es vielleicht unklug sein könnte, denn ich konnte Anne nicht alles erzählen. Nicht, dass Camelias Familie genauso wie meine von einem Werwolf getötet worden war. Nicht, dass ich selbst einer war.
Eigentlich sollte Camelia nichts mit mir zu tun haben wollen. Stattdessen versuchte die Kleine mich davon zu überzeugen, dass nicht alles schwarz und weiß war und ich mehr war als nur ein Werwolf. Und das war ich ja auch, aber ich war auch ein Werwolf - unbetreitbar. Ein wildes Tier, dessen Launen ein Kind niemals ausgesetzt sein sollte.
Das war etwas, was mich sehr beschäftigte. Auch wenn ich Camelia helfen wollte, ich brachte sie auch in Gefahr.
Sie zu adoptieren war nun wirklich nicht nur ein selbstloser Akt. Ich wollte nicht mehr allein sein, ich sehnte mich nach einem beständigen Zuhause und einer Familie.
Ja, ich hatte mir über Jahre verboten, daran zu denken. Aber die Gefühle waren da. Und jetzt sorgten sie dafür, dass ich etwas total verrücktes tat, Menschen in Gefahr brachte.
Ich versuchte die düsteren Gedanken ein wenig beiseite zu schieben und mich wieder mehr auf Anne zu konzentrieren. In diesem Moment erschien sie mir ein wenig wie ein Licht in der Dunkelheit.
Eine leise Stimme in meinem Hinterkopf flüsterte, dass ich sie nicht auch noch in Gefahr bringen dürfe, aber ich ignorierte sie. Zu sehr genoss ich es, hier mit der schönen Anne zu sitzen.
"Nur muss das kein sonderlicher guter Grund sein...andererseits, das wäre dann irgendwie ganz schöner Wahnsinn und dann passen wir doch wieder ganz gut zusammen", scherzte ich, auch wenn ich mich wenig danach fühlte. Ich hoffte nur, Anne würde es nicht bemerken, oder wenigstens nicht allzu sehr nachbohren. Es gab so viel, worüber ich mit ihr nicht reden konnte.
Vor Camelia dagegen musste ich keine Geheimnisse über mein wahres Wesen haben, allerdings war ein 11 jähriges Mädchen kein sonderlich guter Kummerkasten. Die Situation war also etwas verzwickt für mich.

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Re: Themse

from Anne on 02/02/2017 01:56 PM

Gideons Offenheit hielt nur kurz an; bald legte sich wieder diese Schwere über ihn, wie ein Schatten verdunkelte sie sein Gesicht. Wie damals in der Bar hatte ich das Gefühl, es steckte mehr dahinter, als nur ein überbesorgter Mann, der mit den selbsen Ängsten und Bedenken zu kämpfen hatte wie viele andere. Ich konnte nicht sagen, inwiefern es mit Camelia zusammen hing, aber eine Verbindung musste bestehen, sonst hätte er nicht gerade jetzt daran gedacht.
Aber das, was er mich wissen ließ, konnte ich sehr gut nachvollziehen.
Ich wüsste nicht, welche Zweifel mich plagen würden, würde ich einem jugendlichen Kind ein neues Zuhause geben; selbst nach Monaten, in denen man sich kennen lernen konnte ... dann wirklich zusammen zu leben war eine ganz andere Sache.
"Hm ... ich verstehe. Von einem Tag auf den anderen ist alles anders und man weiß auch nicht, ob man seine Sache gut machen wird, ob man vielleicht die Erwartungen des Kindes nicht erfüllen kann ... Aber ich habe durch meine Arbeit schnell gelernt, dass man Kinder und Jugendliche gerne unterschätzt; sie verstehen oft viel mehr, als man denkt. Also glaube ich, dass sich das sicher regelt - ihr habt euch ja nicht umsonst für diesen Schritt entschieden."
Mehr als diese Worte konnte ich ihm nicht geben und ich hoffte, es war für den Moment genug.
Natürlich hätte ich ihn am liebsten gefragt, wovor er wirklich solche Angst hatte, weswegen er sich selbst über Jahre hinweg ein Leben als Nomade aufgezwungen hatte. Ich hatte die vage Ahnung, dass es ihn immer noch fest im Griff hatte - denn wie er selbst gesagt hatte, er blieb hier wegen Camelia. Nicht, weil er endlich gefunden hatte, was er suchte.
Ich hoffte sehr, dass sein neues Leben ihm vielleicht eher dabei helfen konnte.
Und natürlich konnte ich nicht mehr leugnen, dass ich einfach gerne in seiner Gegenwart war
"Ich ehm ...", begann ich deshalb nach einer kurzen Pause und blickte nach den richtigen Worten suchend auf den Fluss.
"Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll ... "
Ich schlug ein bisschen verzweifelt meine Hände zusammen, die Handschuhe ließen es dumpf klingen. Direkt zu sein war für mich jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung ... Seltsam, dass ich zwei so Gegensätzliche Eigenschaften hatte.
"Hmmm ...", seufzte ich und schielte einen Moment zu ihm hinüber.
"Also gut, ehm ... du sollst wissen, dass das Angebot immer steht - du kannst dich jeder Zeit bei mir melden; jetzte natürlich auch, wenn es um Camelia geht ... um Schule, Ärtze oder Sonstiges. Ich werde so gut es geht versuchen, zu helfen, Gideon."
Nun fand ich endlich den Mut, mich wieder ihm zuzuwenden ... mein Herz klopfte mit den hastigen Schritten der Leute um uns herum um die Wette.
"Besser gesagt .... ich möchte gerne helfen, egal, was es ist." Ich schnaubte, als mir klar wurde, wie verrückt das alles klingen musste; sogar ich selbst hielt mich gerade für leicht wahnsinnig.
"Frag mich nicht, warum es so ist, ich weiß, dass ich ein bisschen verrückt wirken muss und ich kann es selbst nicht erklären, aber ich habe schon im Sommer beschlossen, dass ich dich nicht vergessen kann und du mir nicht gleichgültig bist - oh, wie sich das anhört!"
Ich lachte los, weil ich nicht wusste, was ich sonst machen sollte. Und ich war mir inzwischen sehr sicher, dass ich definitiv nicht hätte weiter sprechen sollen ... aber jetzt war es sowieso schon zu spät. Mittlerweile würde er es bereits bereuen, sich neben mich gesetzt zu haben.
"Normalerweise fragt man nicht nach so etwas, aber ich hatte eben die grandios freakige Idee, genau das zu machen. Ich würde gerne einfach da sein ... wenn", ich holte Luft, "wenn das in Ordnung ist. Es ist natürlich auch in Ordnug, wenn es nicht in Ordnung ist, das ist  ... ehm", versuchte ich meine Aussage nicht fordnernd klingen zu lassen, aber irgendwie fühlte ich mich plötzlich sehr bescheuert und bemitleidenswert.
Eine einsame Frau in London, die nach dem Tod ihrer Eltern vor acht Jahren wohl doch noch nicht so weit war, wie sie sich manchmal einredete, und plötzlich erkannte, dass sie doch nicht auf Ewig auf sich gestellt sein konnte.
Diese Erkenntnis brachte der Wand der Sicherheit, die sie sich gebaut hatte, ein paar Risse ein.
"Tut mir Leid, der Tag heute hat mir wohl erheblich zugesetzt ...", murmelte ich dann mit leerem Blick auf die Themse, "Wir sehen uns dann wohl in der Schule ... Auf Wiedersehen, Gideon."
Ich konnte mich dazu überwinden, ihm ein entschuldigendes Lächeln zu zeigen, als ich mich eilig von der Bank erhob und mir die Handtasche um die Schulter hängte.

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Reply Edited on 02/03/2017 02:47 PM.

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Re: Themse

from Gideon on 02/03/2017 07:12 PM

Annes mitfühlende Worte waren wie Balsam für mich. Es tat gut, dass sie nicht herunterspielte, aber trotzdem so viel Optimismus ausdrückte.
"Ich hoffe, du hast recht", sagte ich und schenkte Anne ein dankbares Lächeln.
Ich haatte eine Entscheidung getroffen, genauso wie Cam und nun würden wir einfach das Beste daraus machen.
In mir regte sich sogar so etwas wie Hoffnung.
Hatte Anne gerade eben noch selbstbewusst gesprochen, wurden ihre Sätze nun eher abgehackt und kamen ihr schwerer über die Lippen. Ich konnte erst gar nicht so recht verstehen warum, was plötzlich anders war, und vor allem, um welches Thema es gerade ging.g
Dann erkannte ich, dass sie mir ihre Hilfe anbot. "Vielen dank, Anne. Ich weiß das wirklich zu schätzen", bedankte ich mich. Es konnte durchaus hilfreich sein, wenn man Hilfe von jemandem bekam, der tagtäglich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hatte.
...ich möchte gerne helfen, egal was es ist...
Ihre Worte hallten dumpf in mir nach. Was meinte sie nur damit? Ging es hier noch um Camelia? Irgendwie bezweifelte ich das. Und von einer Sekunde auf die Nächste, hatte ich das Gefühl, auf sehr brüchigem Eis zu stehen. Ich schwieg und hörte Anne weiter zu.
...ich würde gerne einfach da sein...
Dieses Gespräch entwickelte sich eine Richtung, die ich nicht begrüßen mochte. Es war zwar nicht so, dass ich Anne nicht mochte oder nicht hübsch oder nicht interessant fand... ganz im Gegenteil. Ich mochte Anne, aber genau das war der Punkt. Es genügte schon, wenn ich Camelia näher an mich heranließ, als ich sollte.
Noch bevor ich etwas erwidern konnte - ja noch bevor ich überhaupt wusste, was ich sagen könnte, ohne sie unnötig mit meinen Worten zu verletzen - verabschiedete sie sich hastig und erhob sich von der Bank.
"Anne", sagte ich, um sie aufzuhalten. Doch was sollte ich tun? Lief nicht alles so, wie es laufen sollte?
"...ich...wünsch dir ein schönes Wochenende", beendete ich dann meinen Satz, stand auf und ging, bevor sie es tun konnte.
Ich unterdrückte das Bedürfnis mich noch einmal zu ihr umzudrehen, sie noch einmal anzuschauen. Es würde das ganze nur viel schwerer und komplizierter machen.
Es war besser wenn ich ging, wenn wir eine rein kollegiale Beziehung aufbauten. Das musste sie auch erkannt haben, sie hatte schließlich das Thema abgebrochen.
"So ist es besser", sagte ich leise zu mir selbst, während ich an der Themse entlang ging.
Mein Kopf glaubte wohl sogar an die Wahrheit dieser Worte, nur mein Herz tat es nicht.

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