Zukunfts-Thread X

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Roxanne
Admin

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  Einhorn

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Posts: 521

Re: Zukunfts-Thread X

from Roxanne on 01/16/2017 09:36 PM

[Admin-Anmerkung]

Aufgrund der Bitte von Camelia und Gideon wird ihr Zukunftsplay in die Vergangenheit verschoben. 

Playt hierfür hier:
https://anewera.yooco.de/forum/show_thread.html?id=43086455
weiter.


~ Roxy :* 


- - - - Thread wieder frei - - - -

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Reply Edited on 01/16/2017 09:38 PM.

Jaimie
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Re: Zukunfts-Thread X

from Jaimie on 01/18/2017 12:18 AM

Mit dem Rucksack auf dem Rücken, einer Tupperdose unterm Arm und einem endlosen Weingummi-Seil im Mundwinkel stand ich in der Londoner Underground und sah auf meine Stiefel. Die Schnürsenkel waren offen.... Hm. Okay, bisher hatte ich es aufgeschoben, weil ich mich bewegt hatte. Aber jetzt ratterte die Bahn so vor sich hin und ich tat nichts als auf Weingummi rumzukauen. Ich könnte sie zu machen... aber das Schlabbergefühl war so lustig, wenn ich herum stiefelte. Außerdem war der eine schon abgerissen. Und... joa...

Die Bahn hielt an und ich linste auf die Anzeige. Yeah, meine Station! Problem erledigt, ich musste mich wieder bewegen!
Mit einem Sprung stand ich auf dem Bahnsteig, schlurfte fröhlich zur Rolltreppe und versuchte zu ergründen, ob ich tatsächlich mit offenen Schnürsenkeln darin hängen bleiben konnte, da war ich auch schon oben, zuckte mit den Schultern und machte mich auf zu Teshys Wohnung.

Hoffentlich war der auch Zuhause. Irgendwie hatte ich keine Lust heute noch stundenlang im Pub zu sitzen und alle Stunde klopfen zu gehen.
Hoffentlich fiel ich ihm nicht in irgendwas rein. Immerhin war das seine Wohnung und ich schlich nur hin und wieder mal rein und machte mich ein paar Tage breit.
Hoffentlich mochte er Kartoffelauflauf....

Das waren wohl so meine Gedanken als ich im Aufzug zu ihm hoch stand. Wahrscheinlich aber auch nur, weil ich dann nicht an Zuhause denken musste. Mum war.... anstrengend. Nervtötend. Und hin und wieder trieb sie mich zur absoluten, weißglänzenden Tollwut, aber... ich konnte sie doch nicht einfach allein lassen. Wen hatte sie denn sonst noch? Mein Bruder war in der Schule und seit Dad nicht mehr war...

Die Tür ging auf und ich schüttelte das ab. Stapfte erhobenen Kinns zur Wohnungstür, klopfte laut und hielt die Tupperdose und ein umwerfendes Grinsen bereit als sich die Tür öffnete.
"SHALOM! Ein Kartoffelauflauf des Friedens, werter Herr?!"

Reply Edited on 01/18/2017 12:24 AM.

Atesh
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Re: Zukunfts-Thread X

from Atesh on 01/30/2017 01:41 AM

Grinsend saß ich an meinem Schreibtisch und starrte auf die Aufsetzte meiner Studenten. Irgendwie konnte ich mich aber nicht besonders darauf konzentrieren. Immerhin hatte gerade eben noch Tess auf meinem Tisch gelegen und hatte sich gereckelt. Himmel sie war wirklich eine Augenweide und ein unglaublich frischer Wind in meinem Leben. Ohne das ich mir dies wirklich bewusst gemacht hatte, wollte ich diesen frischen Wind nicht mehr missen. 
Und ich fühlte mich dabei nicht schlecht oder verzweifelt, aber so richtig zugeben wollte ich es trotzdem nicht. Auch wenn selbst ihr das schon bewusst war. Immerhin lies ich ihre Küsse zu.
Gerade eben war sie zur Uni gegangen, sie wollte lernen, was bei mir nie wirklich klappte. Sie war oft hier, aber ich wollte trotzdem das sie ihre Hausarbeiten schreibte, denn auch wenn ich mit ihr schlief, gab es keine Extrawurst für sie. Ewig hatte ich sie gegen die Wand im Flur gedrückt und hatte sie geküsst, bis ihre Beine wieder angefangen hatten zu zittern.
Grinsend schüttelte ich den Kopf und stand von meinem Schreibtisch auf, ehe ich ins Wohnzimmer ging und mir ein Glas Whiskey eingoss und ein Schluck trank. Es war schon eine Art angewohnheit ur beruhigung mir ein Glas ein zu gießen. 
Ich musste leicht grinsen als es an meiner Tür klopfte, hatte Tess etwas vergessen?! Grinsend stellte ich mein Glas wieder ab und ging zur Tür um sie zu öffnen um... eine Tupperdose im Gesicht zu haben. Überrascht blinzelte ich leicht fragend, fing dann aber doch an zu grinsen als ich entlich bemerkte das Jaimie sich mal wieder zu mir verschlagen hatte.
"Zum Glück hab ich noch nicht gegessen", sagte ich grinsend, nahm ihr die Dose aus der Hand und tratt zur Seite so das Jamie in meine Wohnung eintretten konnte.
Ich ging ihr hinterher, trat in die Küche und drappierte den Auflauf auf einen Teller um das essen dann schnell auf zu wärmen, dann teilte ich den Auflauf wieder auf zwei kleinere Teller auf und stellte sie auf den Tisch.
"Möchtest du Wein? Oder was stärkeres?", sagte ich grinsend und blickte meine Cosine an.
"Alles okay bei dir?" 

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Jaimie
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Re: Zukunfts-Thread X

from Jaimie on 02/01/2017 05:05 PM

Holleradulijö, was war mein Stinkstiefelcousin denn heute so gut drauf?
Im grunde ja eine wundervolle Sache, er saß mir eh zu oft mit dieser Aristoteles-Denkerfalte zwischen den Brauen über den Arbeiten seiner Studenten und grummelte über deren Blödheit, wahlweise über die Gestörten in unserer Famiie oder über irgendwen. Klar, lachen tat er auch, aber manchmal machte ich mir wirklich Sorgen um den Großen. Umso schöner ihn mal fröhlich anzutreffen!

"Hast du heute morgen die Grinsekatze verschluckt?", fragte ich dreist grinsend und schlurfte in die Wohnung. Im Wohnzimmer ließ ich den spackgepackten Seesack gen Boden rumsen, der in den letzten Monat ein Zeichen geworden war, dass ich direkt und ohne Umwege von Arbeit aus zu ihm gekommen war. "Ich hoff nur, ich stör dich nicht, du wirst mich gar nicht bemerken, versprochen?", rief ich ihm zu, wie ich es jedes Mal tat.... ob das so der Wahrheit entsprach war dann die andere Sache. 

"Und essen tust du eh zu wenig.", konterte ich unweit ruhiger, warf mich auf einen der Stühle am Esstisch, klaubte ein Schokobon aus meiner Tasche und führte mir das zu Gemüte. Eine Weile spannte ich einfach mit auf den Tisch gelegtem Kopf aus während Teshy Mums Kartoffelauflauf aufwärmte. Es roch plötzlich nach Speck.... und das brachte mich selig zum Lächeln.

Zu seiner Frage winkte ich nur ab und stemmte den Kopf in die Hände. Schon wieder über meine Mum herum zu meckern wurde ja sogar mir langsam langweilig, außerdem war ich sehr viel neugieriger auf etwas ganz Anderes.
"Kein Alk, danke, Tee reicht mir. Und was das Andere angeht: Du bist hier der Vertreter von Strahlemann&Söhne GmbH heute also erzähl: Hat Tante Helen sich endlich in die Klapse begeben oder warum schwebst du hier so rum?" 

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Atesh
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Re: Zukunfts-Thread X

from Atesh on 02/24/2017 09:37 PM

Grinsend setzte ich etwas Wasser auf um einen Tee zu kochen und holte einen meiner Kräutertees aus dem Schrank. Ich trank Tee eigentlich wirklich nur wenn ich mich unwohl fühlte, aus verschiedenen Gründen, aber irgendwie, hatte ich auf einmal doch das Bedürfnis nach einem Tee... aber nicht nach Kräutern. Nachdenklich beugte ich mich tiefer in meinen Teeschrank und wühlte etwas in ihm herum. 
"Ich könnte schwören ich hätte... ah da!", triumphierend hielt ich den Apfeltee hoch den mein Dad mir einmal mitgebracht hatte als ich hier eingezogen war, weil ich ihn zuhause gerne getrunken hatte.
"Apfel oder doch lieber Kräuter?", aus meinem gut sortierten Schrank holte ich zwei Tassen raus und schob wie nebenbei meinen Whiskey wieder zurück an seine Stelle. Tess würde sowieso nur wieder grummeln wenn sie wieder her kommt und ich schon wieder getrunken hatte und ausserdem musste ich noch einiges an Hausarbeiten korrigieren.
Ich holte den aufgewärmten Kartoffelauflauf hervor und stellte ihn in die Mitte des Tisches. Amüsiert hob ich eine Augenbraue und blickte meine Cosine ungläubig an. 
"Ich bin mir sicher, das du mir auffallen wirst... aber es wird mich schlicht einfach nicht stören, Kleines.", sagte ich grinsend und wuschelte ihr kurz durch das dunkle Haar, ehe ich mich wieder zum Tee drehte und die Teebeutel in die Tassen steckte.
"Aber ich werde Heute Abend besuch bekommen. Also würde ich dich bitten keine Ausflüge in mein Schlafzimmer zu machen", sagte ich grinsend und goss das heiße Wasser in die Tassen, ehe ich den Honig und die Tassen auf den Tisch stellte und mich Jaimie gegenüber setzte.
Auf ihre Frage was denn nur mit mir los war zuckte ich nur mit den Schultern und grinste gleich nur noch breiter. "Nein, es hat nichts mit Mom zutun. Müssen wir auch darüber anfangen?! Versau mir nicht die Laune.", sagte ich eher halbernst. Meine Mutter war wirklich ein heikles Thema für mich.
Ich stopfte mir eine Gabel in den Mund und schloss genießerisch die Augen. Gott, Tess kochte zwar manchmal in der Küche bei mir, aber es war doch nicht das essen meiner Tante.
"Hmm", stöhnte ich und lehnte mich etwas zurück. "Bin ich froh das du gekommen bist.", sagte ich grinsend und häufte mir dann wieder ne Gabel voll, ehe ich Jaimie auch eine Gabel zu schob.
"Hatte heute Morgen Sex... viel Sex... macht wohl glücklich..", sagte ich grinsend und betrachtete meine Cosine um zu schauen wie sie wohl reagierte.  

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Jaimie
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Re: Zukunfts-Thread X

from Jaimie on 02/25/2017 02:07 PM

Amüsiert und den Kopf noch immer auf die Tischplatte geklatscht sah ich ihm zu wie er im Teeschrank wühlte wie ein Waschbär im Müll. Man konnte ja echt viel sagen, die Wohnung war sauber und geradlinig und modern und hast du nicht gesehen, aber wenn es um sowas ging war Teshy genauso verpeilt wie wir alle. Irgendwie ließ mich das lächeln, es war eine dieser Liebenswürdigkeiten, die ich an meinem Cousin einfach mochte. Und als er wie ein Held den Tee hochhielt drückte ich lachend mein Gesicht in meinen Arm. Nur um ihn beim Aufsehen mit blauen statt grauen Augen anzuschauen, wie immer, wenn es mir irgendwie gut ging. "Depp.", blökte ich ihm hin und winkte ab. "Stopf beide Teebeutel in die Tasse, kennst mich doch. Immer schon neugierig bleiben!"

Dass er mir das Haar zerwuschelte nahm ich mit dem Gesicht eines glücklichen Ferkels hin. Es hatte was Süßes, wenn mein Cousin mich noch wie ein Kind behandelte, wie seine Kleine, auch wenn er das manchmal etwas übertrieb.
Schließlich setzte ich mich doch auf, schnappte mir eine Gabel und schließlich Atesh den ersten Bissen Auflauf weg. Genüsslich kaute ich auf diesem Paradies von Mahlzeit herum: Das musste man Mum lassen, das Kochen beherrschte sie einwandfrei! Wenn ich da an das grausige Zeug dachte, das ich Dave damals vorgesetzt hatte als Mum zu fertig zu allem gewesen war... bekam ich Gänsehaut. Aber was sollte man machen? Ein Kind musste ja irgendetwas essen und wenn es Rührei mit Zimt statt Muskat war, dann war das eben so gewesen. Er lebte noch und das war die Hauptsache. Kauend lauschte ich lieber dem, was die Grinsekatze vor mir zu erzählen hatte.

Ich werde Heute Abend Besuch bekommen.
Bin ich froh das du gekommen bist.
Hatte heute Morgen Sex...
... macht wohl glücklich..

Mit jedem dieser Sätze wanderten meine Augenbrauen immer ungläubiger in die Höhe. Ich vergaß sogar das Kauen. Und das musste was heißen. Wurde ich gerade völlig bekloppt oder saß meinem eiskalten, gefühlsneutralen Cousin da der Amor im Nacken? Ganz langsam legte ich den Kopf schief und legte eine misstrauische Miene auf.
"Bist du zur dunklen Seite der Macht übergewechselt, Teshy?", flüsterte ich unsicher, aber auch mit einer gehörigen Portion neugierigem Hohn. "Es ist noch nicht zu spät. Noch kannst du errettet werden...."
Grinsend steckte ich die Gabel wieder in den Auflauf und feixte vor mich hin. Irgendwie war es ja auch an der Zeit, dass er sich mal verliebte... nicht wie Mum oder Tante Helen, normal eben. Teshy war mein Normalo. Mein Vertrauter in dieser Welt voller Irrer. Und irgendwie auch... mein Vorbild. Zumindest seit es Dad nicht mehr gab. Wenn er glücklich war, dann freute mich das!
"Muss ja ne Mordsgranate sein, wenn sie dich zum Schwärmer macht.", neckte ich ihn und zwinkerte frech.

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Killian
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Re: Zukunfts-Thread X

from Killian on 04/21/2017 10:35 PM

Wo: London Central. Wann: Anfang Mai. Wer: Greer & Killian.

Ich hatte mir dieses Szenario schon des Öfteren ausgemalt und war zu dem Schluss gekommen, dass es genau vier Möglichkeiten gab wie dieser Abend enden könnte. Die erste Variante erschien mir am langweiligsten, denn diese wäre dass die kleine Greer sich kommentarlos zu mir setzt und ihr Schicksal aus Pflichtbewusstsein akzeptiert. Die zweite war wahrscheinlicher - Sie würde ihre Fassung verlieren, mich anschreien und irgendetwas kaputt machen – schließlich war ich mir über das versteckte Temperament der Jägerin bewusst. Drittens: Sie erkannte ihre Zwickmühle und ging ihrer Wut nach indem sie endlich mit mir schlief – sehr unwahrscheinlich – aber nicht undenkbar. Und dann wäre da noch die vierte Variante, in der sie sich schlicht und einfach weigern würde diese Verlobung einzugehen.
Meine Finger trommelten ungewöhnlich nervös auf der weisen Tischdecke des überteuerten Restaurants herum, dass meine Mutter für dieses Treffen ausgesucht hatte. Sie war aufgeblüht, seit meine Großeltern beschlossen hatten gerade Greer als die Glückliche auszuwählen. Ich würde ja gerne behaupten ich hätte darauf meinen Einfluss gehabt und somit mein kleines Spielchen eindeutig ein paar Level nach oben katapultiert, doch zu meiner eigenen Schande hatte ich dieses Mal nichts damit zu tun. Das änderte nichts daran, dass ich mir mit meinen Gedanken über diese altertümliche Vereinbarung im Klaren war; Es war nur eine weitere Pflicht, die ich zu bewältigen hatte. Und ich würde es tun, so oder so. Dass gerade Greer ein Teil davon war, schien dem ganzen nur noch einen besonderen Reiz zu verpassen.
Ein weiterer Blick auf meine Armbanduhr verriet mir, dass sie jeden Moment hier sein musste. Keinesfalls würde sie zu spät sein, dafür war dieser Abend zu wichtig und Greer zu gut erzogen. Es würde mir eine Freude sein, ihre Maske aus Höflichkeit und Anmut bröckeln zu sehen, sobald sie ihre hübschen Augen auf mich richten und realisieren würde, was hier vor sich ging.
Wir hatten einen Tisch am Fenster mit dem perfekten Ausblick über die Abendlichen Lichternetze von London. Früher war es Tradition gewesen die Zukünftige bei sich Zuhause zu empfangen, doch in diesem Punkt hatten unsere Familien beschlossen die alten Bräuche etwas außen vor zu lassen – immerhin war diese Art von Verlobung schon lange nicht mehr üblich. Im Grunde hatte meine Familie lediglich eine Empfehlung ausgestellt und da die Mcalistairs nicht so sehr verbandelt sind wie es günstig wäre, tat ich lediglich etwas für das Allgemeinwohl. Ich konnte noch nicht einmal behaupten dass es mich groß störte, so war mir der Gedanke einer Ehe nicht besonders essentiell vorgekommen. Und nun da ich wusste wer an meiner Seite stehen würde, musste ich mir eingestehen die letzten Wochen regelrecht darauf gewartet zu haben Greer zu begegnen. Wir hatten uns seit dem Vorfall bei den Trainingsdummys nicht wieder gesehen. Doch wie ich im nächsten Moment feststellen musste war sie noch immer die Schönheit, die ich in Erinnerung hatte. Allein wie sie mit gefassten Blick dem Kellner in meine Richtung folgte und jeder ihrer Schritte von ihrer Arbeit als Jägerin sprach; Es hätte mich wirklich schlechter erwischen können. Dies sagte allerdings Vorraus, dass sie nun keinen Rückzieher machte.
Ich sagte nichts, als ihr Blick auf mich fiel. Doch mein rechter Mundwinkel zuckte verräterisch nach oben und ich wusste, dass es ihr nicht entgangen war.

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Greer

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Re: Zukunfts-Thread X

from Greer on 04/22/2017 06:37 PM

Manchmal hasste ich mein Pflichtgefühl und die Tatsache das ich meinen Großeltern nichts abschlagen konnte. Und wenn ich nichts meinte, meinte ich wirklich nichts. Eine Ehe war wirklich zu viel, und so wie mein Vater ausgeflippt war, teilte er wohl meine Meinung. Dennoch war ich selbst wohl zu dem Schluss gekommen das ich, wenn ich das Erbe meiner Großeltern erben wollte und eine gute Nachfolgerin werden wollte, das ich einfach auf meine Großeltern vertrauen sollte. Und ich traute mir selber nicht zu das ich jemals heiraten würde, wenn meine Großeltern mir also jemanden suchten, dann musste der Typ wohl was auf dem Kasten haben. Und wer weiß, vielleicht würde ich lernen ihn zu lieben und wenn nicht könnte man sich auch schlicht weg absprechen. Es war nur etwas auf dem Papier, ein Vertrag, etwas für die Aussenwelt. Nichts mehr. 
Also war ich den Wünschen meiner Großeltern nach gegangen, hatte mich in ein schönes weißes Kleid gesteckt, meine Haare gemacht und hatte mich auf den Weg gemacht meinen Verlobten kennen zu lernen und meinen Verlobungsring anstecken zu lassen. Immerhin würde er ihn mir geben.

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Ich musste zugeben, ich war sehr nervös. Immerhin war mein Großvater kein Mensch vieler Worte und hatte mir deshalb weder gesagt wie mein Verlobter hieß, noch wie er aussah. Ich wusste nur das es wichtig war das ich ihn heiratete, mehr nicht. Mein Bruder hatte mich schon aufgezogen das er sicher hässlich wie die Nacht war und so dumm, das er kein anständiges Wort sprechen konnte. Und auch wenn ich äußerlich keine Regung gezeigt hatte, war ich innerlich halb verrückt geworden. Bitte nicht das.
Ich hielt mich selbst jetzt nicht für die schönste Frau der Welt aber ich dachte mir schon das ich ein bestimmtes Niveau verdiente. Als ich also in das schicke Restaurant tratt, musste ich mich darauf konzentrieren das meine Knie nicht schlotterten. ich hob also meinen Blick, sah den Kellner an und bat ihn mich zu meinem Platz zu bringen, nachdem ich ihm meinen Namen nannte. 
Mit festen Schritten und erhobenem Blick folgte ich dem Kellner zu meinem Tisch und wer dort auf mich wartete, lies mich die Augen weiten.
Nein... Nein das konnte nicht sein. Das war ein schlechter Scherz.
"Sind Sie sich sicher das dies hier mein Tisch ist?!", fragte ich ausdruckslos den Kellner während ich die Person am Tisch anstarrte.
"Natürlich, Miss."
Man konnte die verwirrung des Kellners raus hören, trotzdem legte er nur die Karten auf den Tisch und ging. Nur langsam setzte ich mich an meinen Platz, während ich Killian unentwegt anstarrte.
"Das kann doch nicht wahr sein..", kam es dann zischend aus meinen Lippen und ich konnte nicht anders als die Arme abwertend vor der Brust zu verschränken. Langsam lies ich den Blick durch den Raum wandern. Es war stockend voll, kein Ort an dem ich meine Wut raus lassen konnte. Also zischte ich nur leise.
"Ist das auf deinen Mist gewachsen?! Das ist nicht witzig!" 

     

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Killian
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Re: Zukunfts-Thread X

from Killian on 04/22/2017 06:57 PM

(Da hat sie endlich ihre Natalie Dormer. :'D) 

Ich musste zugeben, ein klein wenig mehr Protest ihrerseits erwartet zu haben. Doch der eindeutige Schreck auf Greers hübschen Zügen war für den Moment genugtuung genug. Ich schenkte den Kellner auf ihre unhöflichen Worte hin ein entschuldigendes Lächeln und nahm die Karte entgegen, noch während sich die Jägerin platz nahm und ihr weises Kleid zurecht strich. 
Ihre leise gezischten Worte erwiederte ich lediglich mit einem kleinen Schnalzen der Zunge und schlug mit gelassener Miene die Speißekarte auf. "Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Abend, Greer", sagte ich mit samtweichem Tonfall und appelliere somit direkt auf ihre mangelnden Manieren. Weshalb genau ich einen solchen Narren an die junge Frau vor mir gefressen hatte, war mir bis heute unklar. Es bereitete mir einfach Freude, meine Konkurrentin Nummer eins aus der Haut fahren zu sehen. Ein schelmischer Blick über den Rand der Karte reichte, um zu erkennen wie überrascht sie war mich hier zu sehen. Direkt vor ihr, an diesem Tisch, mit dem Verlobungsring meiner Großeltern in der Tasche. 
Persönlich fand ich es ziemlich lächerlich zu behaupten, ich müsste Greer nicht zu meiner Frau machen. Tausendfach hatten meine Großeltern mir betont, dass sie lediglich ein Vorschlag war - natürlich. Bei jeder anderen jungen Frau hätte ich wohl alibimäßig eingewilligt dem Abendessen beizuwohnen, danach jedoch abgelehnt. Doch Greer war nicht wie die meisten Jägerinnen. Sie war talentiert, klug und ausgesprochen hübsch. Ganz davon abgesehen dass sie sich auf die Kultur unserer Familien verstand und den Traditionen nachging. So wie jetzt, denn sie hatte sich tatsächlich die andere Speißekarte gegriffen und funkelte mich darüber hinweg immer noch wütend an - doch sie war hier geblieben und hatte nicht auf dem Absatz kehrt gemacht. 
"Schön dich wieder zu sehen", begann ich den üblichen Smalltalk von dem sie wusste, dass ich ihn hasste. "Ich hoffe du bist seit unserer letzten Begegnung etwas... ausgeglichener." Ein kleines Schmunzeln umspielte meine Mundwinkel. "Und ich hoffe natürlich du bist nicht allzu enttäuscht mich hier sitzen zu sehen." Zwar hatte ich wirklich nichts damit zutun dass gerade Greer an mich geraten war, doch dies würde ich sie vorerst nicht wissen lassen. Es wäre sicher amüsanter wenn sie tatsächlich dachte, ich hätte das alles eingefädelt. 
Der Kellner kam und servierte uns Weiswein und stilles Wasser, so wie ich es bereits davor bestellt hatte. Ich dankte ihm mit einem matten Lächeln und hob das Weinglas ein wenig in die Luft, bereit mit Greer anzustoßen. "Auf einen schönen Abend und dich meine Liebe; Du siehst bezaubernd aus." 

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Greer

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Re: Zukunfts-Thread X

from Greer on 04/22/2017 07:40 PM

(Lass mich xDD)

Entspannt wie eh und je saß er da und erfreute sich an meiner Wut. Gott wie ich diesen Typen hasste. Es war wirklich zum verrückt werden. Und trotzdem musste ich Ruhe bewahren, denn hier war alles voller Leute. Aber sobald wir hier raus kamen, würde ich ihn in den Park bringen und ermorden. DAS WAR DOCH JETZT NICHT WAHR.
Das er so entspannt war und offenbar die Situation absolut super fand, machte mich nur noch wütender. Und wie immer wenn ich wütend wurde aber es nicht raus lassen durfte, wurde mein Blick Eiskalt. Meine blauen Augen gefroren zu Eis und ich blickte fast gelangweilt in die Speisekarte rein. Irgendwie musste ich diesen Abend überstehen, denn ich war mir ziemlich sicher das er nach dem Essen die Verlobung wieder aufheben würde. Er machte das hier nur um mich zu ärgern. 
Mein Block hob sich kurz, stechend sah ich ihm in seine Augen um ihm zu sagen das mir sein geheuchel regelrecht auf die nerven ging, aber auf meine Lippen setzte ich ein Lächeln das falscher nicht hätte sein können.
"Danke, mir geht es gut. Mal sehen wie lange noch.", sagte ich nur und sprach eine milde Drohung aus. Als der Kellner den Alkohol holte, hob ich nur eine Augenbraue, sagte aber nichts. Immerhin war ich erst 16 Jahre alt. Aber ich würde heute eine Ausnahme machen weil ich es wirklich nicht aushielt. 
Mein Blick glitt wieder zu Killian, der zugegeben, wirklich sehr gut aussah. Sein Haar war gemacht aber nicht zu aufgedonnert und seine Augen blitzten frech und wenn ich ihn nicht so hassen würde, hätte ich anhand seines Aussehens wahrscheinlich erleichtert aufgeatmet. Aber ich kannte Killian und ich verabscheute ihn.  
"Danke, du siehst auch sehr gut aus.", sagte ich aber mit einem falschen Lächeln, hob mein Weinglas, statt das Wasserglas zu heben und trank gleich 4 Schlücke hintereinander, ehe ich das Gesicht leicht verzog.
"Ich fühle mich wirklich geschmeichelt..", sagte ich gleich hinterher. Vielleicht konnte ich das Spiel ja umdrehen.. er wollte mich ärgern das wusste ich. Aber er hatte sich zu einem Treffen für eine Verlobung eingelassen und offenbar mit dem Wissen das ich das war.
"Sag bloss du hast den Wunsch geäußert mich zu heiraten. Vielleicht hättest du mich erst mal zu einem Date einladen sollen, anstatt deine Eltern zur Hilfe zu nehmen." 

     

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