In den Camphäusern

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Thorn

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Re: In den Camphäusern

from Thorn on 08/27/2016 10:41 PM

Gerade erst saß ich wieder in einem Konfettischauer und lachte mich über den Irrsinn meiner Tante mir per Post die Tarotkarte zu schicken, die sie für mein kommendes Lebensjahr gezogen hatte - die drei Schwerter - völlig kaputt, als mir ein Brief der Royal Air Post ins Auge fiel. Ein Muggelbrief? Von wem?
Ich legte die Karte beiseite und nahm den Brief in die Hand. Es stand kein Absender darauf, aber auch der falsche Name - Alex Hargreaves - also öffnete ich ihn schnell und zog eine dicke Geburtstagskarte heraus, klappte sie auf... und zuckte zusammen als mir hinter einem kleinen Kabel plötzlich blechern ein Ständchen gebracht wurde.
Ich hab erfahr'n, dass man heut' vor ein paar Jahr'n
den Zeitpunkt günstig fand und dich kurzerhand entband.
Seitdem bist du auf der Welt. Schön, dass es dir hier gefällt.
Alles Gute zum Geburtstag!
Im ersten Schrecken ließ ich die Karte fallen und schluckte. Bis mir einfiel, dass die Muggel diese Scherzkarten mit kleinen, eingebauten Liedern lustig fanden. Vorsichtig nahm ich sie wieder auf und las.

Ich konnte es einfach nicht lassen, sei bitte nicht sauer. 
Ich vermisse dich, der Sommer in London ist ziemlich grau ohne dich.
Hab einen wunderschönen Geburtstag.
xoxo L.B. 

Lucas, verdammt wie süß von ihm... Eigentlich hatte ich ihm die Adresse nicht geben wollen... aber er hatte so traurig geschaut. Als ich sie ihm aufgeschrieben hatte war aber auch ziemlich klar, dass wir uns nicht schreiben würden. Und jetzt das! Er hatte sich tatsächlich meinen Geburtstag gemerkt? Wann hatte ich ihn je erwähnt?

Gerade als ich mir mit einem verträumten Lächeln die Haare zurück streichen wollte hörte ich Schritte und sah auf. Lorcan stand neben mir, ich hatte ihn gar nicht herein kommen hören. In einem Anflug von Panik klappte ich die Karte in meinen Fingern zu.
"Hey.", sagte ich schnell und lächelte Lorcan an. Er sah ziemlich gequält aus. Nachdem er sich auch von mir zurück gezogen hatte, mir aus dem Weg gegangen war so gut er konnte, war das nicht verwunderlich. Aber ich machte ihm keinen Vorwurf: Er hatte viel zu verarbeiten. Und das, was da in Lover's Bay passiert war... das... war einfach zu viel gewesen. "Alles klar, Kumpel?", fragte ich trotzdem, einfach weil ich es seit Tagen wollte und mich zurück hielt. Weil ich mir Sorgen um ihn machte.
Dass er vielleicht wegen meinem Geburtstag hier war - wie das Konfetti, die Seifenblasen, die herum flogen und leise "Happy Birthday!" riefen wenn sie platzten - das hatte ich unbewusst ausgeblendet.

Fly the ocean in a silver plane. See the jungle when it's wet with rain. Just remember till you're home again.
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And I'll be so alone without you, maybe you'll be lonesome too. Just remember when a dream appears: You belong to me.

Reply Edited on 08/27/2016 10:42 PM.

Lorcan

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Re: In den Camphäusern

from Lorcan on 08/27/2016 11:14 PM

In dem Moment in dem ich Thorn verwundert beobachtete - wie er mit solch einem verträumten Lächeln auf die Karte blickte - fragte ich mich, ob ich ihn je mit solch einem Gesichtsausdruck gesehen hatte. Was mich am meisten überraschte war jedoch, wie er sie augenblicklich gehetzt zuklappte und wegpackte, als er mich bemerkte. Ein kleiner Stich schoss durch mich und ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen, dass es mich irgendwie kränkte. Dass er anscheinend etwas geheimhielt vor mir, wenn es so eine intensive Reaktion hervorrief. 

"Hi ... Gefallen an den Glückwünschen gefunden?", fragte ich mit einem letzten Blick auf die - offensichtliche - Muggelkarte. Seit wann kannte Thorn Muggel? Meine Augen wanderten schnell weiter um den ganzen Rest zu betrachten. Es fühlte sich an wie eine happy Seifenblase, in der er sich hier verschanzt hatte - in der ich mich gerade fühlte wie ein Fremdkörper. Durch seine Reaktion wie ein Eindring.

Schwer schluckend und absolut seine Frage übergehend reichte ich ihm das Geschenkpäckchen meiner Mutter zuerst. "Ma hat dir etwas geschickt, wollte unbedingt, dass ich es weitergebe ..." Den Umschlag hielt ich noch fest in der anderen Hand umklammert und wartete ab, als was sich Ma's herausstellen würde.

---
Der Umschlag:

lorcans_geschenk.png 

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Thorn

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Re: In den Camphäusern

from Thorn on 08/27/2016 11:50 PM

Er ignorierte vollkommen, was ich gefragt hatte. Na gut, dann rede nicht mit mir, ist okay. Ich bin hier wenn du reden willst.
Aber das hieß, dass es so weiter gehen würde, weil er wahrscheinlich nur da war um mir zum Geburtstag zu gratulieren. Und dann wieder zu verschwinden und erneut tagelang nicht mehr mit mir zu sprechen.
Positiv denken. Jetzt war er ja da. Ist doch alles okay, er braucht halt eben Zeit.

Und dann dieses Wort. Unbedingt. In Worten steckten viele Dinge. Unbedingt. Sie wollte es unbedingt. - Was hieß das schon mehr als "Wenns denn sein muss bin ich halt gekommen."? ... Das hatte gesessen. Und zwar verdammt tief. 
"Ja.", antwortete ich nur leise und nahm das kunterbunte, fröhliche Geschenk an. Mit einem Mal war diese ganze Geburtstags-Heiterkeit wie weggeblasen. Was hatte ich so furchtbares getan, dass.... das hier so ablief? Seltsam abwesend spielte ich mit der Blume, die Mrs. Scamander auf die Box geklebt hatte. Ich wollte es nicht öffnen. Sie schenkt mir immer so liebevolle Kleinigkeiten über die ich mich wirklich freute. Ich wollte ihr nicht weh tun, wenn Lorcan ihr schreiben würde... 

Aber noch etwas drängte mich dazu. Lorcan stand noch da, einen Brief in der Hand auf dem ich meinen Namen erkennen konnte. Vielleicht konnte er nicht mit mir sprechen... aber mir etwas schreiben? Vielleicht.
Weil ich seinen Blick spürte, sein Warten öffnete ich schließlich die kleine Box und sah hinein auf das was mich dieses Jahr erwartete.
Hinter einem Haufen Krepp glitzerte mich eine platinfarbene, runde, kleine Taschenuhr an. Ich runzelte die Stirn als ich sie aus der Box hob und öffnete. Und dann sah ich sie mit offenem Mund an. "Eine.. Planetenuhr...", murmelte ich verdutzt. Es war ein typisches Geschenk zur Volljährigkeit, aber... die hier war... verdammt... cool. Jeder Planet war anders gemustert worden, vom Aussehen her selbstgemalt... und das Ziffernblatt ein unauffälliges Relief von mir und den Zwillingen.. als Babies.  
"Das ist... deine Mum ist... wow.", brachte ich heraus und sah mit halb frohem, halb traurigem Blick zu Lorcan auf. "Sag ihr... danke."
An anderen Geburtstagen hätte ich mich wahrscheinlich lebhafter gefreut. Aber rühren tat es mich doch sehr. 

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Reply Edited on 08/28/2016 12:02 AM.

Lorcan

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Re: In den Camphäusern

from Lorcan on 08/28/2016 12:55 AM

Verwundert über seine leise Stimme zog ich die Augenbrauen zusammen. War es ihm so unangenehm mit mir hier? 
Als er das Geschenk öffnete konnte ich selbst kaum glauben, was Ma ihm diesmal geschenkt hatte. Es war mal anders als die vielen irren Sachen, wie der Schal aus Löffeln. Meine Mutter war wirklich wow, stellte ich mit nun hochgezogenen Augenbrauen fest. 

"Ich werde es ihr ausrichten", meinte ich dann, war aber verwundert über seine ruhige Reaktion. Man sah ihm die Freude und Begeisterung in den Augen an - womöglich .. war meine Präsenz schuld?

"Uh .. ja .. ich .. ich geh dann mal wieder", verhaspelte ich mich ein wenig und wollte meinem Fluchtinstinkt folgen, ihn nicht mehr beunruhigen, indem ich mich beklommen am Hinterkopf strich und schon umdrehte. Aber dann fühlte ich wieder den Umschlag in jener Hand und stockte.

Der Umschlag, ich hatte den Umschlag vergessen. Wieder rauschte mir das ganze Blut ins Gesicht, als ich mich langsam zu ihm zurückdrehte und etwas verloren dreinschaute. Ich hob die Hand mit dem Umschlag und drehte es herum, sodass er es ganz lesen konnte. "D-Das .. uuhh .. das ist für dich. Es ist vielleicht nicht so toll wie die restlichen Geschenke aber trotzdem", ich nahm tief Luft und atmete wieder aus. "Happy Birthday ..."

Ich hatte hier nicht viele Möglichkeiten gehabt ihm etwas Schönes zu finden .. darum hatte ich mir von meiner Mutter etwas zukommen lassen. Etwas, das wir beide damals als Kleinkinder auf ein Etikett gemalt hatten und als Schlüsselbund herumschleppten. Das Dunklere was ich damals gemalt hatte hatte ich an die neuen drangeschnürt. Ich wusste nicht wie es ankommen würde .. ich wusste nicht wie ich mein scheiß Verhalten wiedergutmachen sollte oder .. es sagen sollte. Ich war nicht gut in solchen Dingen mit Worten. 

Aber eigentlich hatte ich nicht mehr die Kraft ihm dabei zuzusehen, wie er den Umschlag ungeöffnet zur Seite legen würde ... ich drehte mich wieder weg und wollte gehen.

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Im neuen Tab öffnen für größere Version 
Lorcansgescheeenk.png 

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Reply Edited on 08/28/2016 12:57 AM.

Thorn

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Re: In den Camphäusern

from Thorn on 08/28/2016 01:27 AM

Die Uhr war tatsächlich verdammt cool. Und sie hatte sogar ihre eigene, kleine Kuriosität daraus gemacht indem es eine Taschenuhr war. Ich liebte Mrs. Scamander, ich liebte sie einfach. Mit all ihren Schrullen und Ideen. Sie war herrlich. Mit einem ehrlich berührten Lächeln sah ich wieder auf die Uhr hinunter.
Und dann verabschiedete sich Lorcan und das warme Gefühl war wieder weg. Fast erschrocken sah ich zu ihm auf, wie er sich wegdrehte. Er hatte nichts gesagt. Nichts. Ich brauchte kein Geschenk, das war mir dovch rotzegal, aber... nichtmal das? Nichtmal ein Happy Birthday..? Ganz unverbindlich. Ich spürte wie ich blass wurde. 
"Lorcan...", purzelte es aus meinem Herzen durch den Brocken in meinem Hals von meinen Lippen. So leise, dass man es kaum hörte. 

Dann drehte er sich mit hochrotem Kopf wieder um, nestelte an dem Umschlag herum, sagte irgendetwas, aber das Fiepen in meinen Ohren übertönte alles. Ich sah auf den Umschlag. Und hörte leise "Happy Birthday". Ganz vorsichtig versuchte ich mich an einem Lächeln, weil ich das Gefühl hatte mein Gesicht könnte auseinander fallen, wenn ich es tat. 
Der Umschlag sah dick aus. Ich erwartete viele Zeilen, die mir endlich Klarheit darüber geben würden was hier passierte. Vielleicht gab es einen Punkt im Leben an dem das besten Freunden passierte, aber es gefiel mir nicht und also würde ich es verdammt nochmal nicht akzeptieren!

Ich öffnete den Umschlag und hörte ihn gehen. Jeder Schritt machte das was vor mir lag schlimmer. Meine Augen flogen über die Schlüsselanhänger, über die Worte. Mein Hals wurde immer trockener. Ich nahm die Lederetiketten zwischen die Finger und ließ sie nach und nach hindurch gleiten... bis ich wieder bei diesem einen war. Meines hatte ich noch. Warum gab er mir seines? Warum..? 
"Das hier!", rief ich urplötzlich und hob eine der neuen Etiketten an. Gerade als Lorcan die Tür erreicht hatte. Ich wusste nicht wie ich ihn ansah. Das machte mich alles fertig hier... Als er sich umdrehte nickte ich entschieden. "Ich will das hier. Ein Gefallen - egal welcher."
Schlapp ließ ich den Arm wieder sinken und drückte das Etikett als hätte es dann mehr Erfolgschancen.
"Ein Gefallen.", wiederholte ich. 

"Umarm mich. Wie jeden Geburtstag."

Denn mehr als ein Gefallen schien das... ja nicht mehr zu sein. 

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Lorcan

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Re: In den Camphäusern

from Lorcan on 08/28/2016 01:55 AM

Ich wirbelte herum ein Engelschor find an zu singen und Sonnenstrahlen schienen auf Thorn hinab, als er mich entschlossen und mit festem Blick fixierte und auf das Etikett zeigte ..

 

_ Reset _

Meine Augen weiteten sich und einen Moment hatte ich Angst, dass er böse auf mich war und mir nun doch eine reinhauen würde für das letzte Mal. Aber als als er das Etikett für den Gefallen betonte ... Ich wollte schon fragen welcher - egal welcher. Wäre ihm vor vor die Füße gefallen hätte alles gemacht.

Aber dann ... eine Umarmung? Warum .. warum brauchte er dafür ein Etikett?? Warum ...

Warum wollte er überhaupt eine Umarmung?

Sein fester Blick fixierte mich an meinem Platz und ich wusste nicht, wie lange genau ich ihn einfach betrachtete, spekulierte - bis ich mich endlich entschied alles über einen Haufen zu werden, mit schnellen Schritten auf ihn zuzugehen und ihn in eine Umarmung zu ziehen.

Zunächst locker. Aber ein Drang in mir konnte sich nicht zurückhalten. Es war als wäre ich verdurstet und die Sehnsucht machte sich erst jetzt in Form eines Extrakts bemerkbar. Ich drückte ich fester, enger an mich, sodass nicht mal ein Blatt Papier zwischen uns passte. Vergrub automatisiert mein Gesicht in seinem Haar, welches ihm in den Nacken fiel. Zog seinen jugendlichen, sportlichen Duft ein. Fragte mich on er mein pochendes Herz gegen seine Brust spürte.
"Es tut mir Leid", platzte es über meine Lippen. "So Leid. Es tut mir so Leid", wimmerte ich weiter und schlang meine Arme enger um seinen Körper.

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Thorn

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Re: In den Camphäusern

from Thorn on 08/28/2016 02:33 AM

Nichts geschah. Er rührte sich nicht. 
Ich wollte weg sehen. Irgendwohin. Weg, nicht in die erschrockenen Augen. Nicht zu meinem besten Freund, der schon damit überfordert zu sein schien überhaupt in meiner Nähe zu sein. Er würde es nicht tun. Man konnte es ihm ansehen.
Irgendetwas hatte ich gesagt oder getan, dass... nicht einmal sein eigenes Etikett ihn dazu brachte.
"Ist schon gut.", zog ich mit einem schiefen Lächeln zurück und senkte den Blick auf sein Geschenk.

Dann flog er mir förmlich um die Ohren.
Im ersten Moment war ich viel zu geschockt um zu realisieren was passierte. Aber dann presste er mich an sich, ich spürte die Wärme seines Körpers an meinem und seinen heiseren Atem in meinem Haar... und ich schlang die Arme um ihn, so fest als müsste ich es um nicht ins Meer gespühlt zu werden und zu ertrinken. 
Der Knoten in meiner Brust löste sich, mein Herz versuchte die Schläge nachzuholen, die es verpasst hatte.
"Halt die Klappe...", antwortete ich ihm mit bebender Stimme.

Ich wusste, dass ich es vermisst hatte ihn so nah bei mir zu haben. Aber, dass ich gar nicht richtig hatte atmen können, das wurde mir erst jetzt klar als ich es wieder konnte. Mit jedem Moment den wir uns mehr aneinander quetschten als drückten wurde es freier, wurde ich leichter, ging es mir besser.
"Ich hab dich so vermisst...", kam es hervor ohne, dass ich darüber nachdenken musste.
Genau das war es.
Und deswegen küsste ich auch sein Haar, wieder und wieder und wieder. Ohne darüber nachzudenken. Zog ihn auf meinen Schoß damit wir noch näher beisammen waren.

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Reply Edited on 08/28/2016 02:34 AM.

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Re: In den Camphäusern

from Lorcan on 08/28/2016 02:51 AM

"Nichts ist gut, es tut mir Leid", murmelte ich weiter und drückte ihn immer wieder näher an mich, hielt dann wirklich die Klappe, als er es mir sagte. Ich hatte nicht gemerkt, wie schwer jeder Schritt zuvor war, wie träge ich mich gefühlt hatte - wirklich gefühlt hatte, bis nun endlich ganze Felsen von meinen Schultern fielen. 

Wie sehr hatte ich ihn vermisst? Wie naiv war ich gewesen, dass ihn zu meiden die richtige Option war? Ich schniefte und flüsterte ein "Ich dich auch. Ich dich auch .. so sehr", mit zittriger Stimme. 

Ich war nie der Kuscheltyp gewesen. Hatte es all die Male immer nur bei Thorn zugelassen, weil er es schon als Kleinkinder geliebt hatte. Aber nun ließ ich die Kuscheleinheiten über mich ergehen, zog sie in mir auf, meine Haut brannte vor Sehnsucht nach Haut die es umschloss. Thorn fühlte sich immer angenehm kalt an und ich hatte mich immer gefragt, ob er dadurch nicht fror. Mir war immer zu heiß. Als kleine Kinder hatten wir im Winter immer Händchen gehalten, ich zum abkühlen, er zum aufwärmen. 

Ich bekam die Küsse auf meinem Haar kaum mit, auf nicht, ich welch vielversprechenden Position wir uns befanden. Ich befand mich fast in einer Art onmächtigen Trance und kuschelte ihn einfach weiter. 

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Thorn

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Re: In den Camphäusern

from Thorn on 08/28/2016 03:43 AM

Das ließ ich ihm. Weil ich mich so sehr danach gesehnt hatte es zu hören. Ich konnte nicht anders, ich atmete auf und lachte kurz, sehr schief, sehr traurig... und unheimlich erleichtert. 
Völlig verloren drückte ich mein Gesicht in sein Haar. Sein Duft stieg mir in die Nase, diese Mischung aus ihm, aus Wind und Salzluft und Schweiß. 

Unbewusst schob ich meinen Arm unter sein Flattershirt, legte ihn quer über seinen Rücken, fasste seine wunderbar warme Haut, drückte ihn an mich.... und alles war richtig. Einfach alles. Ich dachte nicht daran was rum gehen würde käme jetzt einer rein. Oder daran, was er denken würde wenn wir uns wieder los ließen. Ich dachte nicht daran, ob irgendetwas auffliegen könnte oder nicht. Ich... liebte ihn. Und auf welche Weise.. war völlig egal. Weil es so wie es war richtig war. Genau jetzt.
Ich schnuffelte mein Gesicht in seine Halsbeuge, atmete still und leise, meine Brust an seiner, spürte wie er zurückatmete.
Und mein Herz wurde immer größer. Immer weiter. Und umarmte ihn mit mir.

Dass ich seinen Hals küsste, diese kleine Stelle zwischen Kiefer und Ohr hinauf und meine Finger statt zu halten seine Haut streichelten, das merkte ich nicht einmal. Es passierte einfach. Und weil es sich richtig anfühlte widersprach kein Teil meines Hirns. Ich spürte nur wie schön es war.. und fragte mich warum mir nie aufgefallen war wie wunderschön sich Lorcans Schulterblatt unter seiner Haut anfühlte wenn er es bewegte.

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Re: In den Camphäusern

from Lorcan on 08/28/2016 11:34 PM

Thorn lullte mich ein in seinen Armen, als er mich auf das Bett legte und ich mich mit all der Entlastung und dem Wegfallen der ganzen Anspannung plötzlich - nicht müde - aber entspannt fühlte. Erschöpft auch, aber am meisten entspannt und einfach nur fallen lassend. 

Die Matratze fühlte sich an wie Federn, ich fiel und sie hoben ab. Hände umschlagen meine Mitte, fuhren unter meinen Top, hielten mich auf dem Boden, ließen mich nicht davonfliegen, abheben, aber meine Seele tat es. "Thorn", fuhr es mir leise, aber wohlig über die Lippen, als ich auch ihn umschloss und meine Hände unter sein Shirt fahren ließ, um ihn an mich zu drücken wie er es immer mochte. 

Weiche Lippen berührten meinen Hals und ich zog stumm die Luft ein, als meine Augen zurück in ihre Höhlen rollten und mir ein Schauer durch den Körper fuhr, welcher mich benebelte. Es war eine Stelle und ein Gefühl, das ich bisher noch nicht kannte und während mein ganzer Körper in eine Trance fiel, neigte ich unbewusst den Kopf, um ihm Zugang zu gewähren.

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