Zukunfts-Thread XII

First Page  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  7  |  »  |  Last [ Go to bottom  |  Go to latest post  |  Subscribe to this topic  |  Oldest posts first ]


Phil
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Phil on 03/13/2018 11:05 PM

"Halloo?", fragte ich grinsend und runzelte kritisch die Stirn. "Ich war schon immer der romantische von uns beiden, jetzt tu mal nicht so."
Vielleicht war das ein klein wenig gelogen, aber... "Die Aktion mit der Schneeflocke damals war ja wohl voll süß", schob ich noch nach, auch, wenn meine Argumentation zu großem Teil auf dieser Geschichte aufbaute.
Trotzdem registrierte ich zufrieden, dass sie den Ort wieder erkannte - für ein paar Sekunden fühlte sich alles an wie früher, ihr Lächeln, das seltsame, verwirrende Gefühl in meiner Magengrube... nur, dass heute alles viel sicherer war, viel eindeutiger und viel... schöner.
Weil ich inzwischen wusste, worauf Val auf erstes ein Auge werfen würde, zog ich zuerst die beiden Gläser und die erste Flasche Rotwein aus dem Korb -
"Nenn mich ruhig mega kitschig, aber wenn ich mich richtig erinnere..." Nachdem ich die Flasche mit einem Zauberspruch entkorkt und uns beiden eingeschenkt hatte, stellte ich mich nur wenige Zentimeter vor sie und griff nach ihrer freien Hand. "...wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir heute vor ziemlich genau 25 Jahren unseren ersten Kuss."
Das leise Klingen der Weingläser untermalte meinen Satz mit einem Ton, den ich mir vor 25 Jahren ganz sicher nicht für uns beide hätte vorstellen können.
"Wenn ich ganz ehrlich bin war es vielleicht nicht die romantischste Aktion, die ich jemals gestartetet habe..." Verlegen fuhr ich mir durch die Haare, "Aber ich dachte, das kann ich bestimmt wieder gut machen..."
Wieso war ich bloß so hibbelig?! Ich war schlimmer drauf als vor 25 Jahren, so sehr klebte das glückliche Lächeln in meinem Gesicht.

Reply

Valentina

41, female

  Wichtel

Ravenclaw Abgeschlossen Halbblut Hogwarts Angestellter in Hogwarts Professor Wildhüter Geheim Nonverbales Zaubern Verrückter Castelobruxo Magizoologe Hammersmith School Anti-Offenbarung

Posts: 543

Re: Zukunfts-Thread XII

from Valentina on 03/13/2018 11:03 PM

Ich hatte nichts dagegen direkt los zu gehen, wohin auch immer. Wahrscheinlich würde mich das irgendwann noch ans andere Ende der Welt bringen, wenn ich sowas nicht hinterfragte. Aber wenn ich mit Phil am anderen Ende der Welt wäre würde mich das auch wiederum nicht stören. Ohne Widerrede ließ ich mich weiter zu ihm ziehen und überließ es einfach ihm, dass wir irgendwo ankamen. Schließlich waren die Jahre wo man sich bei ihm Sorgen machen musste in kleinen Einzelteilen anzukommen schon ein wenig vorbei.

 

Bevor ich die Chance hatte mich umzuschauen küsste er mich auch schon wieder, aber trotzdem drang schon Musik an meine Ohren und meine Augenbraue wanderte noch während dem Kuss ein Stück in die Höhe, bevor ich mich dann umsehen konnte.
Wa- Wir.. Ich erkannte den Ort, natürlich wie sollte ich auch nicht. Wir waren hier damals gewesen alle zusammen. Ich wusste wie sich der Sand unter unseren Füßen anfühlte und ich wusste noch was ich dort das letzte Mal geschrieben hatte. Es war so lange her und ich hatte diesen Ort niemals vergessen.
Er offensichtlich auch nicht und ich war wirklich überrascht von dem was ich sah. Ich sah wieder zu ihm und schmunzelte. "Ich wusste ja gar nicht, dass du dir sowas romantisches ausdenken kannst." Nicht, dass ich etwas dagegen hatte. Ich konnte immernoch nicht ganz fassen, dass wir wieder hier waren.

Reply

Phil
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Phil on 03/13/2018 11:02 PM

Ein glückliches Lächeln zog sich über mein Gesicht, als ich ihre Antwort hörte. Natürlich, wieso fragte ich überhaupt. Es war Valentina Quinn Umbridge, mit der ich seit nunmehr über einem Jahr in einer Hütte lebte, und bei der ich jedes Mal kaum fassen konnte, wenn sie sich strahlend zu mir umdrehte - vielleicht war ich dumm, aber vielleicht auch einfach nur verliebt wie am ersten Tag.
Während sie antwortete, behielt ich sie im Arm, beide Arme um ihre Hüfte gelegt - "Na dann lass uns los", meinte ich kurzentschlossen, weil es nicht wirklich so klang, als bräuchte sie noch irgendetwas in der Hütte - im nächsten Moment zog ich sie noch ein wenig näher an mich und schloss die Augen.

 

Sonne. Sie lachte, Wasser war überall, Gandolf war bescheuert wie immer -
Nacht. Dunkelheit, Kälte. Wer war ich und wo wollte ich hin? Ich schrieb eine Antwort in den Sand und erfuhr niemals, was aus ihr wurde.

Unsere Füße landeten sich auf Sand, und noch bevor sie sich umsehen konnte, küsste ich sie erneut, diesmal soweit vorgebeugt, dass ich sie festhalten musste, damit sie nicht nach hinten kippte. Dass alles hier war noch immer so unglaublich, so abgefahren und unfassbar, dass ich es kaum für real halten konnte.
Als ich mich von ihr löste, mit roten Wangen und einem aufgeregten Lächeln, gab ich die Sicht auf unsere Umgebung frei. Da war Musik, aus einer kleinen Bluetooth Box, die ich für ein paar Tage von Lou geklaut hatte, eine Picknick-Decke, ein Korb, zwei Flaschen Rotwein, und vor allem die funkelnde Aussicht über Loch Lomond, die noch immer die selbe war, wie vor nunmehr über 20 Jahren.

Reply

Valentina

41, female

  Wichtel

Ravenclaw Abgeschlossen Halbblut Hogwarts Angestellter in Hogwarts Professor Wildhüter Geheim Nonverbales Zaubern Verrückter Castelobruxo Magizoologe Hammersmith School Anti-Offenbarung

Posts: 543

Re: Zukunfts-Thread XII

from Valentina on 03/13/2018 11:00 PM

Ich wusste nicht wieso, aber aus irgendeinem Grund schwirrte mir den ganzen Tag Phils Ansage durch den Kopf und die Frage was er meinte. Auf meine Nachfrage hatte ich keine Antwort bekommen und sein Gesichtsausdruck hatte mich einfach nur verwirrt. Es kam mir vor als würde der Tag unglaublich langsam rum gehen und ich war froh, und verdammt neugierig, als ich mich endlich wieder auf den Weg zurück zur Hütte machte.
Als ich ihn sah fing ich wieder an zu lächeln und war nicht wirklich überrascht, dass er dann auch direkt vor mir stand und mich küsste. Ich hatte es noch nie so mit Geduld bei Überraschungen gehabt und grinste ihn an. "Was ist das denn für eine Frage? Immer."

Reply

Phil
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Phil on 03/13/2018 10:54 PM

Es war einer dieser Tage, an denen ich das Gefühl hatte, den Wind riechen zu können. Alles war so unglaublich zerbrechlich und zauberhaft, dass ich nicht wusste, wohin mit mir, und als ich am Fenster der Wildhüterhütte stand und nach draußen sah, meinte ich, platzen zu müssen, wenn Val nicht gleich auftauchte. Ich hatte es ihr bereits heute morgen gesagt – Heute Abend gehen wir aus, ich habe eine Überraschung... - und keins dieser Worte hatte im Ansatz das beschreiben können, was seit Wochen in meiner Brust umherschwirrte. Vielleicht war es dumm, vielleicht sogar mehr als das – aber es fühlte sich richtig an, und das war das, was zählte.
Als die Tür zur Hütte sich quietschend öffnete, erschrak ich beinahe, so sehr war ich in Gedanken versunken. Doch als ich mich herum drehte und ihr Gesicht erblickte, ihre rabenschwarzen Haare, die vom Wind ein wenig zerzaust waren, ihre blitzend grünen Augen und das leichte Lächeln, das sich bereits jetzt um ihren Mundwinkel abzeichnete, wich der Schreck einem glücklichen Lächeln. Es war so absurd wunderbar, ihr beim nach Hause kommen zuzusehen, dass ich nicht anders konnte, als zwei Schritte auf sie zuzumachen, und sie zu küssen.
"Hast du Lust auf ein Abenteuer?", fragte ich mit einem verhohlenen Grinsen auf dem Gesicht, und wusste nicht, warum heute, warum jetzt, nur, dass es richtig war.

Reply

Phil
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Phil on 03/13/2018 10:38 PM

DISCLAIMER:
Dieses Play ist bereits ganz schön alt, wir haben nur immer wieder versäumt es mal hier hochzuladen o.o Das wird heute nachgeholt! Prepaaare

Wer?

+


Wann?
Ganz ganz bald... <3
(Frühling )

Was?



Reply Edited on 03/13/2018 11:19 PM.

Aspen
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Aspen on 12/20/2017 10:28 PM

Aspen war bei solchen Begegnungen recht lässig. Warum auch nicht? Es waren Jahre vergangen und ers konnte über sowas stehen. Das zeigt doch ein wenig etwas von Reife. Obwohl er nicht unbedingt reif war. Er feierte immer noch gerne. Allerdings längst nicht mehr wie damals. Gegen einen guten Tropfen hatte er nichts einzuwenden. Leider musste er sich nun mit Kaffee begnügen, auch wenn dieser köstlich war. Es sehnte ihn auf die Yacht seinen Vaters. Mit ein wenig Wein in der Sonne braten das wäre es doch. Doch Urlaub hatte er nicht und so hinh er hier fest.
Er wandte sich weiterhin Camillle zu. Sie schien ein wenig überrascht, dass sie von ihren Job wusste. Aber natürlich hatte er seine Quellen und Gerede gab es immer. Vor allem, weil eine Lestrange Psychologin geworden war. Das war mehr als paradox. Soweit er wusste was Bellatrix Lestrange eine Psychopathin gewesen wie sie im Buche steht. Also pardox! Aber na gut, jeder musste das machen was er wollte. Immerhin hatte er auch einen Ministeriumsjob, obwohl er mit dem Geld seiner Eltern gut auskommen würde. Doch er wollte ihnen nicht auf der Tasche liegen. Als sein Grandpa gestorben war, hatte er eine Menge geerbt. Aspen musste sich daher nie Sorgen machen. Er machte nur den Job, weil er wollte und das war doch eine gute Sache.
Er nickte bei ihrer Bemerkung. Ob sie es wirklich so meinte? Schwer einzuschätzen. Ihre Trennung war nicht unbedingt in Frieden vonstatten gegangen. Aber das war lange her. So lange, dass man darüber hinwegsehen konnte. Er musste dennoch feststellen, dass sie immer noch gut aussah. Geschmack hatte er also damals schon gehabt. "So wird man doch immer wieder aufs neue überrascht. Aber macht das nicht erst die Würze im Leben aus?" Er sah sie mit leicht erhobenen Augenbrauen an. Seine Arme waren lässig vor der Brust verschränkt.
"Das ist wohl war. Wo doch einige aus deiner Verwandtschaft durchaus als Psychopathen und Verbrecher durchgehen", meinte er. Wenn es sie traf, dann war es ihm egal. Es war nun mal so und der Name Lestrange hatte keinen schönen Beigeschmack. Früher hatte der Name durchaus Kraft gehabt, heute nicht mehr. Bellatrix Lestrange war war untergegangen. Sie war wohl die bekannteste Lestrange gewesen und der Ruf folgte auch Camille. Sicher nicht sehr einfach. Aspens Namen war in Amerika durchaus bekannt, aber auf eine gute Weise. Nie hatte seine Familie schwarze Magier hervorgebracht. Reines Blut war gut, aber nicht notwendig. Aspen selbst war recht offen. Seine Eltern würden dennoch eine Verbindung mit einer reinblütigen Hexe eher begrüßen. Das wusste er schon.
"June ist eine Kollegin", stellte er kurz und knapp dar, denn er bemerkte, dass sie wohl über den Namen nachdachte. Also brachte er lieber direkt alles ins Klare. "Gewöhn dich aber nicht dran. Ich bin kein Mann, der andere bedient." Er wurde bedient, dass war immer so gewesen. Seine Eltern waren reich. Seine Mutter hatte nie gekocht und Aspen hatte nie sein Zimmer aufräumen müssen. Mittlerweile hatte er eine eigene Wohnung. Aufräumen tat er bis heute nicht, kochen tat er ab und an.
Er stand auf und ging kurz in einen Nebenraum. An der Kaffeemaschine machte er sich zu schaffen. Eine kleine Tasse war schnell aus dem Schrank geholt und kurze Zeit später hörte man die Kaffeemaschine arbeiten. Nicht lange hatte der ehemalige Slytherin gebraucht, dann stand er wieder vor Camille, reichte ihr die Tasse und lehnte sich lässig an seinen Schreibtisch. Sein Blcik viel auf die junge Frau, welche vor dem Schreibtisch sah.
Smalltalk? Na seinetwegen war das in Ordnung. "Denen geht es gut. Sie wohnen noch in London, verweilen aber zur Zeit in New York. Über Weihnachten werde ich sie besuchen und vielleicht einen Abstecher auf die Yacht machen. Wie sieht es bei dir aus?"

Reply

Camille
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Camille on 12/18/2017 11:37 PM

Camille war fast schon einwenig froh zu sehen, dass nicht nur sie überrascht über das Zusammentreffen mit dem ehemaligen Slytherin war. Denn wenn auch nur für einen kurzen, flüchtigen Moment, so konnte sie die Überraschung in seinem ihr vertrauten Gesicht erkennen. Für eine Sekunde befürchtete sie, dass die Begrüßung seinerseits unterkühlt und etwas gleichgültig ausfallen würde - besonders im Hinblick darauf, wie sie sich getrennt haben - aber zum zweiten Mal am heutigen Tag hat Aspen sie überrascht, indem er sie mehr als nur angemessen begrüßte. Dies lag sicherlich daran, dass er in einer ähnlichen Umgebung aufgewachsen ist wie sie selbst, in der zum höchsten Maße auf gutes Benehmen geachtet wurde. Sie vernahm seine Begrüßung mit einem wohlwollenden Nicken und strich sich eine Strähne ihres langen Haares aus dem Gesicht, während sie sich unauffällig in dem geräumigen Raum umschaute. Das Ministerium war wirklich ein Kontrastprogramm im Vergleich zu St. Mungo's, in welchem es immer irgendwie laut und hektisch war. Das war auch einer der Gründe für Camille, sich für einen neuen Job zu entscheiden. Sie richtete ihren Blick wieder auf ihr Gegenüber, der nicht mehr so überrascht schien wie vorher. Stattdessen schlenderte er um seinen Schreibtisch herum und blieb nur wenige Schritte vor Camille stehen. Der jungen Frau ist es durchaus nicht entgangen, dass Aspen immer noch unglaublich gut aussah, als sie einen langen Blick von unten nach oben riskierte während er sich in seiner vollen Pracht zu ihr bewegte. Es war nicht zu leugnen, dass er sich im Vergleich zu seiner Schulzeit verändert hat, natürlich zum Positiven wie Camille es in ihren Gedanken anmerkte.
"Schön dich mal wieder zu sehen", sprach er in einem nonchallanten Ton, der Camille fast schon wieder ein Lächeln entlockte. War es denn wirklich so schön sie wieder zu sehen? Camille war sich nicht sicher, ob der ehemalige Slytherin es auch wirklich ernst meinte, doch ihre gute Erziehung verbat es ihr dies zu hinterfragen. Schließlich gehörte solch ein Smalltalk zu den gesellschaftlichen Aufgaben, die Camille zu erledigen hatte, aber sie emfpand es als keine Bürde mit ihrem Ex-Freund zu sprechen. Ex-Freund....wie das klang. Ja, sie waren für einige Zeit liiert gewesen, in ihrem 5. und seinem 7. Schuljahr. Sie sind nicht wirklich gut auseinander gegangen, doch Camille war längst darüber hinweg und die junge Frau war gut darin Privates vom Geschäftlichen zu trennen. Jedoch führte ihre Trennung aber auch sein Abschluss dazu, dass sie sich nicht mehr ganz so oft sahen und sich inzwischen so gut wie vollkommen aus den Augen verloren haben.
"Es ist eine angenehme Überraschung dich hier anzutreffen", sagte Camille in einem unverbindlichen Ton. "Ich habe nicht erwartet dir schon am ersten Tag zu begegnen", fügte sie noch hinzu. Denn natürlich wusste Camille, dass Aspen hier arbeitete. Schließlich hatten sie genug gemeinsame Bekanntschaften, sodass die junge Frau es irgendwann mitbekommen hat. Und auch Aspen schien Camilles akademische Laufbahn verfolgt zu haben, ob willkürlich oder nicht, denn er sprach sie auf ihren Job in St. Mungo's an. Cam nickte nur wieder knapp und berichtete ihm, dass ihr der Sinn nach etwas anderem stand und dass sie sich schon immer für Kriminalität bzw. Verbrechen interessiert hat.
"Zugegeben, es klingt etwas komisch aus dem Mund einer Lestrange", meinte sie mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen, als sie sich mit einer fließenden Bewegung zum Schreibtisch bewegte und sich auf den Stuhl gegenüber des Tisches setzte, während Aspen sich mit seiner Kaffetasse beschäftigte. Sie schlug ihre Beine übereinander und beobachtete Aspen mit einem milden Amüsement, weil eine Tasse Kaffee ihm solch eine Freude zu bereiten schien, dass er sogar lächelte. Sie selbst liebte Kaffee mindestens genauso sehr und als er ihr eine Tasse anbot, konnte sie einfach nicht nein sagen.
"Der ist wirklich gut. Wir haben den Vorstand überredet eine ordentliche Kaffeemaschine anzuschaffen. Du kannst fast jedes Getränk haben. Ich glaube June hat sogar Haselnussirup. Mir zwar zu süß, aber für dich vielleicht nicht?", sagte Aspen und sie zog eine ihrer feinen Augenbrauen hoch.
"June?", sagte Camille mit einem Hauch von Belustigung und fragte sich, ob es der Name der Maschine war. War es eigentlich eine Eigenheit von Männern, all ihre Dinge mit irgendwelchen Namen zu bestücken? Oder irrte sich Camille in ihrer Annahme? 
Sie liebte Süßes, Süßigkeiten aller Art und in aller Form, doch ihren Kaffee mochte sie zumeist einfach nur schwarz und ohne Milch oder Zucker.
"Ein Espresso wäre reizend", antwortete Camille in einem freundlichen Ton, denn sie konnte einer Tasse guten Kaffee einfach nicht widerstehen. Und während er sich an die Bedienung der Maschine machte, beschloss Camille den Smalltalk etwas weiter auszubauen.
"Wie geht es deinen Eltern? Ich war neulich in New York und musste dann unwillkürlich an dich denken."

Reply

Aspen
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Aspen on 12/18/2017 05:48 PM

Etwas überrascht sah der ehemalige Slytherin auf, als er die junge Frau erblickte. Ihre Wege hatten sich des Öfteren in Hogwarts gekreuzt. Aber über die Art der Kreuzungen, darüber schwieg Aspen. Was sagte man? Ein Gentleman genießt und schweigt. und genau nach dieser Devise lebte Aspen - zumindest in diesem Fall. "Camille", begrüßte er sie seinerseits und stand kurz auf um sie zu begrüßen. Benehmen hatte Aspen auf jeden Fall. Das lag aber durchaus auch an seinem Elternhaus. Er war in einer reichen Gesellschaft groß geworden, Benehmen und Manieren wurde dort noch groß geschrieben. Es war sogar erwünscht, dass sich die Sprößlinge benahmen und ihrer Familie alle Ehre machten. Immerhin wollten die Mütter alle mit ihren Kindern angeben.
Er ging um seinen Schreibtisch herum und stand nach ein paar Schritten vor Camille. "Schön dich mal wieder zu sehen", entkam es aus seinem Mund - natürlich beabsichtigt. Er hatte dennoch die junge Frau nicht erwartet. Vielleicht hätte er mal genauer lesen sollen wer kommt. Aber er hatte sich dafür nicht wirklich interessiert oder eher gesagt, er hatte keine Zeit dazu gehabt sich dafür zu interessieren. Im Moment gab es jede Menge Fälle. Besonders mit den Tierangriffen. Viele Magier und Hexen schienen das auszunutzen. "Ich wusste ja, dass du Psychologie studiert hast, aber ich dachte du wärst im St. Mungos tätig?" Es war eher eine Feststellung als eine Frage. Ab und an hatten sie Kontakt gehabt, aber nach der Zeit in Hogwarts war der Kontakt nicht mehr regelmäßig gewesen, sondern eher sporadisch, wenn man sich mal zufällig traf. Nun das würde sich jetzt wohl ändern, denn auf der Arbeit würden sie sich wohl jetzt häufiger sehen. Es störte Aspen aber auch nicht. Camille sah immer noch gut aus und sie standen doch mittlerweile sicher über das, was mal war.
"Möchtest du einen Kaffee? Koffein kann ja nie schaden!" Er selbst nahm mittlerweile seine Tasse von dem Tisch und nippte an dem heißen Getränk, welches heiß seine Kehle und anschließend seiner Speiseröhre entlangglitt. Ein wohliger Schauer schwirrte über Aspens Rücken und ein wohliges Lächeln trat auf sein Gesicht. "Der ist wirklich gut. Wir haben den Vorstand überredet eine ordentliche Kaffeemaschine anzuschaffen. Du kannst fast jedes Getränk haben. Ich glaube June hat sogar Haselnussirup. Mir zwar zu süß, aber für dich vielleicht nicht?" Es war nur ein Vorschlag. Vielleicht sollte sie sich aber auch direkt wohlfühlen. Auch wenn Aspen überrascht war und er teilweise nicht wusste, was er davon halten sollte, dass sie hier war - er trennte gerne beruflichen von privatem - so wollte er dennoch, dass sie sich in der Abteilung wohlfühlte. Er würde sicherlich eh nicht so viel mit der Psychologin zu tun haben. Man würde sich wahrscheinlich nur hin und wieder im Büro treffen.

Reply

Camille
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Camille on 12/17/2017 12:08 AM

Es war ein wunderschöner Sommertag des Jahres 2024. So könnte eine perfekte Geschichte anfangen, doch Camille Lestrange war es nach ihrem Geschmack definitiv zu warm. Sie sehnte sich nach dem Herbst, welcher aber erst in einigen Monaten eintreffen würde. Die junge Frau würde heute ihren ersten Job im Zaubereiministerium antreten, nämlich in der Abteilung für Strafverfolgung. Bis vor kurzem studierte die ehemalige Slytherin noch an der Glanmore University Heilkunde und Psychologie und arbeitete auch eine Zeitlang im St. Mungos Hospital, doch ihr größter Wunsch war es in der Abteilung für Strafverfolgung zu arbeiten. Ihr Job würde nämlich daraus bestehen psychologische Gutachten für gesuchte Verbrecher zu erstellen, um die Ermittlungen der Auroren voranzubringen. Zugleich würde sie sich auch um die Auroren selbst kümmern, die durch ihren gefährlichen Job durchaus auch ab und an psychologisch betreut werden müssen. Durch ihre Ausbildung als Heilerin könnte sie sicherlich auch die eine oder andere Wunde heilen, weswegen sie sowas wie eine "Allzwecklwaffe" war. Sie interessierte sich schon immer für Kriminalität und Psychologie, egal wie komisch es in Anbetracht ihres berüchtigten Familiennamens klingen mochte und sie freute sich endlich ihren Traumberuf ausführen zu können.
Die junge Hexe bereitete sich heute Morgen akribisch auf ihren ersten Tag vor, alles musste makellos nach ihrem Plan laufen. Sie durfte nicht gleich am Anfang ihrer Karriere einen schlechten Eindruck machen, obwohl es durch ihren Familiennamen quasi schon eh unvermeidlich war. Umso weniger wollte die junge Frau eine Angriffsfläche bieten. Als sie aus dem Fahrstuhl in den 2. Stock des Zaubereiministeriums trat, sah sie perfekt aus und obwohl sie sich innerlich etwas unsicher fühlte, so würde sie es niemals an die Öffentlichkeit zutragen lassen. Sie trug eine kurzärmige weiße Bluse und einen schwarzen Bleistiftrock, ihre langen, dunkelbraunen - ja fast schwarze - Locken bedeckten ihre Schultern als sie den Gang bis zum Büro, welches ihr im Vorfeld genannt wurde, auf ihren klackernden Absätzen entlang lief und an der Tür klopfte. Sie runzelte leicht die Stirn, als keine Antwort kam, und beschloss daraufhin sich einfach selbst hereinzubitten. Camille drückte die Türklinke runter und spazierte in ihrer üblichen eleganten und selbstbewussten Art und Weise herein und sah einen jungen Mann an einem Schreibtisch sitzen. Uns es war kein Unbekannter, den die ehemalige Slytherin vor sich hatte. Nein, ganz und gar nicht! Es war Aspen Royce-Terrell, der auch ein ehemaliger Slytherin war und 2 Jahre älter als sie selbst war. Zudem verband sie eine...recht interessante Vergangenheit, auf die Camille aber nicht allzu sehr eingehen wollte. Im letzten Moment konnte sie die pure Überraschung aus ihrem Gesicht verbannen, als sie in die Augen des jungen Mannes blickte.
"Aspen", sagte Camille mit einer auf den ersten Blick fast schon gleichgültigen Stimme, doch innerlich freute sie sich sogar einwenig den älteren Slytherin zu sehen, egal was zwischen ihnen in der Vergangenheit geschehen war. Sie glaubte, dass es zumindest besser war Aspen vor sich zu haben als irgendeinen alten und griesgrämigen Auror mit Haarausfall und Hängebauch, der sie von Anfang an aufgrund von ihrer Abstammung verachtete.
"Mir wurde gesagt, dass ich mich in diesem Raum zu meinem ersten Arbeitstag melden sollte", sagte sie mit einem leichten Lächeln auf ihren Lippen als sie an seinen Tisch trat.

Reply Edited on 12/18/2017 03:32 AM.
First Page  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  7  |  »  |  Last

« Back to forum