Zukunfts-Thread XII

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Ivar

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Re: Zukunfts-Thread XII

from Ivar on 07/03/2017 12:59 PM

Keine Eile. Wir hatten Zeit. Nächte konnten lang sein, wer wusste das besser als Isländer? 
Auf eine seltsame Weise war es angenehm mit ihm dort zu sein. Zu schweigen, auf dieses Wasser zu sehen. Zu wissen, dass die Waffen zwar da waren, aber ruhten. Genauso wie zu wissen, dass ich diesmal... reagieren konnte, sollte es dazu kommen.

Er ging. Sie gingen alle beide.. Das konnte nicht ihr Ernst sein. Das konnte nicht Vaters Ernst sein. Nach all den Jahren. Nach dieser Leere. Waren sie kaum aufgetaucht und dann...
Der Wind schnitt mir beißend kalt in die Augen. Ich wusste nicht wen ich ansehen sollte. Den Rücken meines Vaters? Die verschwindenden Umrisse dieser Gespenster meiner Familie? Ich blinzelte die Schneeflocken fort. Öffnete die Lippen. Irgendjemand musste für Klarheit sorgen!
Vater wandte sich um. Sein Blick traf meinen. Und von einem Moment auf den anderen lag mein Körper noch schwerer auf den Krücken. Zog mich hinunter. Aber ich durfte nicht. Ich durfte nicht mehr nachgeben. Nie wieder. Denn mir wurde eines klar: Es lag jetzt an mir. Es lag an mir der Älteste zu sein. Den Kleinen das Vorbild zu sein. 
Es gab keinen Reyk mehr. Unbekannt und irgendwo. Der vielleicht irgendwann zu uns zurück kommen würde.
Ich schloss die Lippen wieder. Drinnen waren zwei Brüder und zwei Schwestern. Die ich beschützen musste. Ein Krüppel.
"Ivar.", hörte ich meinen Vater sagen. "Denk nicht mal daran."
Zu spät. Meine Krücken knallten in den verschneiten Schlamm. Ich suchte nach den Gespenstern als ich mich am Haus aufrecht hielt.

"Bist du nicht auch nach Saudárkrókur gekommen?", antwortete ich meinem Bruder in unserer Muttersprache. Ob es seine war, wusste ich nicht. Ob er Island als Heimat betrachtete, wusste ich nicht. "Und nach Reykjavík."
Als meine Ziehschwester es mir anvertraute hatte ich es nicht glauben wollen. Ich war selbst in die Hauptstadt gefahren. Hatte ihn gesucht. Ihn mir angesehen. Ihn und das hübsche Mädchen in seinem Arm. Was ich hatte denken sollen? Das war mir entglitten. Vielleicht hatte ich wirklich für einen Moment gedacht... aber es war nur ein Moment gewesen.
Mir war bewusst, dass er seine Warnung sicherlich gut meinte. Es änderte nur nichts. Es ehrte ihn, aber es änderte nichts.

"Die Zwillinge fragen oft nach dir.", hielt ich dann doch nicht mehr vor dem Berg und lachte leise bevor ich Reyk einen ersten, furchtbar stummen Blick zuwarf. "Sie waren so klein damals. Sie erinnern sich nicht einmal daran wie du aussahst. Sie verstehen es nicht."
Damit lehnte ich mich schwerfällig, weil ja nur mit dem Oberkörper, hinab zu meinen Füßen. Hielt geschickt das Gleichgewicht und zog aus der Tasche im Gras etwas kleines, buntbemaltes das im leichten Wind flatterte. Ich raffte mich hoch und sah darauf hinab. Es war eine Papierblume, aufwendig gefaltet mit ihren vielen Blätterchen und liebevoll von Kinderhand bemalt. Unter jedem der Blättchen versteckt stand in isländischer Sprache ein Wort, ein Wunsch; Glück, Liebe, Zufriedenheit, Küsse, Umarmungen, Sonnenschein. Alles was einem Mädchen von 13 Jahren einfiel in einem liebevollen Moment. Ich hatte Iðunn versprechen müssen es ihm zu geben. Also tat ich es. 
Wortlos. Ohne Erklärung. Ich reichte ihm einfach diese Blume.

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Reply Edited on 07/03/2017 01:05 PM.

Reyk

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Re: Zukunfts-Thread XII

from Reyk on 07/04/2017 10:30 PM

Nachdem ich gesprochen hatte, wanderte mein Blick wieder auf das Wasser vor unseren Füßen. Ich hatte alles gesagt, was ich zu sagen gehabt hatte, der Rest lag in meinen Augen nun ganz bei Ivar.
Ich sah nicht sehr viel Sinn in diesem Treffen, das er gewollt hatte. Wir waren Fremde und wir würden Fremde bleiben, alles andere - jedes Band, das wir knüpfen würden - würde am Ende nur erschweren, was wir tun mussten. Aus Überzeugung, aus Loyalität, aus Verblendung, warum auch immer. Wir würden es tun.

Es wunderte mich keineswegs, dass Ivar in seiner Muttersprache zu sprechen begann, jedoch fragte ich mich, ob er mich damit testen wollte - oder ob es für ihn einfach nur natürlich war. Vielleicht sah er mich ja mehr als Isländer an, als ich es selbst tat. Ich hatte schon mein ganzes Leben ein geteiltes Herz in meiner Brust getragen. Die Liebe zu dem Land meiner Wurzeln buhlte stets mit der Liebe zu dem Land in dem ich nun lebte in meinem Inneren. 
Was mich allerdings wunderte, was dass Ivar wusste, dass ich in Reykjavik gewesen war. Sofort suchte mein Blick den seinen, ich wollte darin lesen, welche Bedeutung es für meine Halbbruder hatte. Ich konnte mich noch daran erinnern, wie ich mit mir gerungen hatte. Mehrmals hatte ich mich fast auf den Weg gemacht, um den Teil meiner Familie zu treffen, den ich hinter mir gelassen hatte. Doch dann hatte ich mir immer wieder vor Augen gehalten, warum ich nich in Saudárkrókur geblieben war. Der gleiche Grund hatte mich am Ende auch dazu bewogen, mein Studium in London fortzusetzen. Aegir.
"Ich war dort", bestätigte ich und die Worte fühlten sich seltsam fremd in meinem Mund an. Ich hatte schon lange nicht mehr in dieser Sprache gesprochen. "Doch es ist nicht zu vergleichen. Ich war nicht dort gewesen, um Blut zu vergießen. Du dagegen..." Ich sprach den Satz nicht zu ende, fast hoffte ich darauf, die Worte aus Ivars Mund zu hören - oder sollte ich eher sagen, die Worte nich zu hören? Vielleicht sogar Wiederspruch zu hören?

Als Ivar von den Zwillingen sprach, hörte ich ihn das erste Mal Lachen. Ein Lachen, das in einem seltsamen Kontrast zu dem Blick stand, den er mir zuwarf. Ein Blick, der zu viel Spielraum für Interpretation offen ließ, der ohne etwas auszusagen, viel zu viel aussagte. Ich fragte mich sogleich, ob sich ein Vorwurf dahinter verbarg. 
Ich hatte es nie von seinem Standpunkt aus betrachtet, aber war es nicht durchaus möglich, dass er das Gefühl hatte, dass sein großer Bruder ihn im Stich gelassen hatte? Vielleicht sah er mich sogar als Verräter an, wenn man bedachte, was er Aegir vorwarf.
"Es ist lange her", sagte ich schlicht und beobachtete stirnrunzelnd wie Ivar sich schwerfällig zu seiner Tasche auf den Boden beugte. Irgendetwas an seinen Bewegungen ließ mich sofort daran denken, wie er sich als Kind auf seine Krücken gestützt hatte. Wenn man ihn nun so sah, und es nicht besser wusste, hätte man vermutlich nie daran gedacht, dass er nicht immer so gut hatte laufen können. Doch ich wusste es, ich hatte es selbst gesehen.
Mein Halbbruder zog etwas kleines und buntes aus der Tasche hervor und betrachtete es still. Noch konnte ich nicht erkennen, um was es sich handelte, doch sofort überkam mich ein Gefühl, dass ich einfach nicht einzuordnen wusste. Es war vermutlich mehr eine Ahnung als eine konkrete Emotion. Ich spürte, dass dieses kleine Etwas in Ivars Händen von Bedeutung war, dass es gefährlicher für mich sein konnte, als die schärste Klinge. Und ich sollte recht behalten.
Wortlos reichte mir Ivar eine kleine Papierblume, deren Blätter im Wind sacht zitterten. Wie in Trance nahm ich sie entgegen, durch meine Gedanken huschten Bilder von Kinderhänden und leuchtenden Augen. Ausgeburten meiner Fantasie, die mir nur umso deutlicher machten, was mir genommen worden war. Was ich mir auch selbst genommen hatte.
Behutsam untersuchte ich das Geschenk, das viel zu schwer in meinen Händen wog, wenn man bedachte, dass es sich um filigran gefaltetes Papier handelte. Unter jedem einzelnen Blatt standen Worte. Worte, die ich vermutlich gar nicht verdiente.
Ich blickte auf zu Ivar. "Sind sie...", setzte ich an. Ich wollte wissen, ob sie ebenfalls in England waren oder ob sie in Island geblieben waren. Ich vermutete eher letzteres. Doch ich führte den Satz nicht zu Ende, weil ich daran dachte, dass ich sie selbst dann wohl nicht zu Gesicht bekommen würde. Nicht, wenn ich vermeiden wollte, Hakon zu begegnen.
"Ich verstehe es nicht", sagte ich schließlich nachdenklich ohne Ivar anzublicken, "Was wollt ihr von mir?"
Was erwarteten sie? Dachten sie wirklich, dass ich zu ihnen kommen würde, dass sich unsere Leben letztendlich doch noch zu einem Strang verflechten würden? 
Keine mögliche Zukunft, die ich mir vorstellen konnte, würde etwas derartiges zur Folge haben. Manche Brücken, die man einmal eingerissen hatte, konnte niemand wieder aufrichten. Manche Schluchten überwand man nicht.

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Reply Edited on 07/04/2017 10:35 PM.

Ivar

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Re: Zukunfts-Thread XII

from Ivar on 07/09/2017 02:58 AM

Ich spürte seinen Blick. Hörte durch den Kragen seiner Jacke wie er den Blick wandte. So schnell, dass es nur Überraschung sein konnte. Er hatte also nie bemerkt, dass ich ihn beobachtet hatte. So blind. Konnte er das denken? Dass er zurück kehrt in unser Land.... und wir merken es nicht? Island war nicht besonders groß. Und die Leute nicht sehr gesprächig, gut. Aber jeder kannte jeden.
"...bist gekommen um deine eigene Familie zu meucheln.", beendete ich den Satz meines älteren Bruders ohne seinen Blick zu erwidern. War es nicht das, was man mir vorwarf? Dass ich kam wie ein Donnerschlag der Rache. Der im Blut seiner Feinde badet und sich daran satt trinkt. Der Freude daran hatte Köpfe von Rümpfen zu trennen. Ein Geist, ein Monster, das lange in der Ferne schlummerte. Das war es doch was sie erwarteten. 
Die Worte waren so trocken und dunkel über meine Lippen gewandert, dass nicht auszumachen war ob es Sarkasmus war oder Ehrlichkeit. Aber wer mich kannte wusste, dass nichts mir mehr widersprach als ein hinterhältiger, feiger Mörder zu sein. Reyk kannte mich nicht. Und das machte es schwerer noch als es eh schon war.

Aber kannte ich ihn? Ich hatte nur eine Ahnung von meinem Bruder. Mehr als meine anderen Geschwister. Zumindest hatte ich ihn schon einmal gesehen. Katla hatte es damals noch nicht gegeben. Styrmir war nicht daheim gewesen. Und die drei anderen hatte Mutter in Sicherheit gebracht. In Reykjavík war ich allein gewesen.
Vater hatte ich zwingen müssen zu sprechen. Ich war zum Ältesten geworden. Ich hatte ein Recht darauf gehabt. Aber gleichzeitig hatte ich ihm geschworen es für mich zu behalten. Jedes Wissen brachte Verantwortung mit sich. Und wenn ich an Iðunns neugierigen, hoffnungsvollen Fragen dachte war es mir nicht schwer gefallen es ihr zu verschweigen. Sie sollte ruhig denken, dass ihr ältester Bruder nur fort war, weil das der Weg des Schicksals war. Sie musste die Wahrheit nicht kennen. Die Wahrheit würde sie schmerzen; sie und die anderen. Und wofür? Ich war der Älteste. Ich würde das für sie tun. Sie beschützen. Weil das meine Aufgabe war.
"Nein.", beantwortete ich Reyks unausgesprochene Frage. "Sie sind Island. ... Sie wissen von nichts."

Mein Blick ruhte auf der Blume in seinen Händen. Einem winzigen Geschenk, das einen langen Weg gehabt hatte. Und eine lange Geschichte. Eines Tages würde ich die Geschichte dieses kleinen Abends hier erzählen müssen. Und auch die würde lang sein. Und nicht jedem gefallen. 
Ich war kein Mann großer Worte. Viel zu reden hatte mir noch nie gelegen, ich hörte besser zu. Und mochte es auch lieber. Vielleicht war Ace deswegen so geschwätzig. Aber darüber was mich bewogen hatte diesen völlig Fremden der doch mein gleiches Blut trug, den gleichen Vater hatte, hierher zu bitten, darüber hätte ich ein Buch schreiben können.
"Fragst du das mich?", erwiderte ich kühl und riss mich vom Anblick der Blume fort. "Oder Island?"
Es machte einen Unterschied. Und mehrere Dimensionen in etwas, das getan werden musste.
"Mein Onkel spricht gern von Vergebung. Bei dir gibt es nichts zu vergeben. Weil dir nichts vorzuwerfen ist. Wenn du Island fragst. Wenn du Vater fragst, dann würde er es nicht aussprechen. Aber er hofft noch immer auf deine Rückkehr. Wenn du meine Geschwister fragst, dann würdest du keine Antwort bekommen." - Weil sie es nicht wussten. Weil es sie überfordern würde. Weil Reyk omnipräsent war ohne, dass sie ihn kannten. Natürlich fragten sie. Sie fragten mich Löcher in den Bauch. Aber was würden sie tun wenn es dazu käme?
"Wir müssen tun was wir tun müssen. Jeder nach seinem Herzen, seinem Schicksal.", fügte ich weniger offiziell an und neigte leicht den Kopf. Sah ihn nicht an, zeigte ihm aber dadurch, dass ich ihm zugewandt war. "Aber kein Gott der Welt kann mir verbieten dich zu sehen bevor es soweit ist."

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Reyk

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Re: Zukunfts-Thread XII

from Reyk on 09/03/2017 09:48 PM

Ich hörte die Worte trocken über die Lippen meines Bruders kommen, so trocken, dass es mich wunderte, dass er sie überhaupt über die Lippen bekam. Als mich ihre Laute erreichten, waren sie wie Schmirgelpapier auf meiner Seele. Ritsch Ratsch. Ein neuer Kratzer in dem fragilen Gebilde, dass ich meine Familie nannte.
Nieman sollte auch nur daran denken müssen, seine eigene Familie zu meucheln. Niemand sollte dessen beschuldigt werden. In einer besseren Welt, müsste das vermutlich auch niemand.
Ich blickte Ivar nicht an, ich wollte nicht sehen, welche Gefühle sein Blick preisgeben würde. Vielleicht weil ich Angst hatte, dort etwas zu sehen, was ich nicht in den Augen eines Bruder sehen wollte. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur das Gefühl, dass es mich nichts anging, wie er fühlte. Er hatte sich entschieden. Nichts konnte das noch ändern, wenn man ihm glauben durfte.

Wie zwei Flüsse, die zusammentrafen, verbanden sich Erleichterung und Enttäuschung und durchströmten mein Inneres. Ich wusste nicht, ob ich meine kleinen Geschwister hätte treffen wollen, aber ich hätte doch gerne einen kurzen Blick auf sie erhascht. Einen Blick auf das, was hätte sein können. In einem anderen Leben.
Doch es war gut, dass sie in Island waren, weit entfernt von dem, was sich zusammenbraute.
Vermutlich war es mehr als lächerlich, dass ich mich um sie sorgte. Auch wenn sie jetzt noch an mich als ihren Bruder dachten, so würden sie spätestens zum Ende ihrer Ausbildung nur noch eines in mir sehen. Einen Vampir.
Fast entrang sich meiner Kehle ein bitteres Lachen, doch es blieb mir im Halse stecken. Das Leben war eine Viper, die ihre Zähne schmerzhaft in mein Fleisch schlug, immer dann, wenn ich dachte, sie abgehängt zu haben.

Noch immer hielt ich die filigrane Papierblume in Händen und hing meinen Gedanken nach.
Ich hatte nicht wirklich mit einer Antwort von Ivar auf meine Frage gerechnet. Dennoch gab er mir sogar zwei. Und wie es so oft mit unangenehmen Fragen war, man bekam meist nur Antworten, die man nicht hören wollte.
Ich wollte keine Vergebung für mich, ich wollte ja nicht einmal Vergebung für Aegir. Nur Gerechtigkeit. Weniger Verblendung.
Und ich wollte nicht, dass mein Vater meine Rückkehr erwartete. Denn dieser Zeitpunkt würde nie kommen. Ich hatte meinen Blick schon längst von ihm abgewandt, unsere Lebenswege getrennt. Aegir war nun mein Vater, war es eigentlich immer gewesen. Bis vielleicht auf eine Zeit vor dem Tod meiner Mutter, aber an die konnte ich mich nicht mehr erinnern.
"Ich glaube nicht an Schicksal", sagte ich und blickte Ivar an. Doch er schaute nicht zurück. Lediglich sein geneigter Kopf zeigte mir, dass er mir wirklich noch zuhörte.
"Dann schau mich wenigstens auch an", meinte ich. Mir wurde das Gespräch langsam leid. "Schau mir in die Augen und sag mir, dass nicht du entschieden hast, Aegir und alle die sich dir in den Weg stellen umzubringen. Schau mir in die Augen und erzähl mir von deinem Schicksal, aber erwarte nicht, dass ich dir glauben kann."

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Aspen
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Re: Zukunfts-Thread XII

from Aspen on 12/16/2017 11:25 PM

Wer: Camille Lestrange & Aspen Royce-Terell
Wann: im Sommer 2024
Wo: Zaubereiministerium - Abteilung für magische Strafverfolgung

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Es war ein wirklich heißer Tag und die Fenster im Ministerium zeigten Sonnenschein. Sie spiegelten perfekt das Wetter von draußen wieder. Daher wirkte es so, als würde man wirklich aus dem Fenster sehen, obwohl das nur eine magische Spielerei war. Aspen hatte eine Ackte auf dem Tisch liegen. Er durchblätterte sie etwas und seufzte. Er hatte so das Gefühl, dass er demnächst vereisen würde, damit Johnathan Porter endlich geschnappt werden würde. Er verkaufte seit Monaten Gegenstände, auf denen Flüche lasteten und er schien auch noch Gefallen daran zu haben. Ein unmöglicher Mensch! Zuletzt tauchte einer seiner Gegenstände in Rumänien auf. Ob Porter aber wirklich dort gewesen war, das wusste keiner. Denn egal wen man befragte keiner hatte ihn gesehen. Selbst die Opfer nicht. Vergessenszauber ohne Frage - aber eben ärgerlich.
Ebenso wusste Aspen, dass heute eine neue Kollegin auftauchte. Eine Psychologin. Na die brauchte er zumindest nicht. Eigentlich ging es ihm recht gut. Lässig schlug er Beine übereinander, nippte an seinem heien Kaffee und dachte ein wenig nach. Seinen letzten Fall hatte er abgeschlossen. Der nächste war der Porter Fall. Natürlich hatte er immer auch kleinere Fälle. Seine Gedanken schweiften ein wenig ab. Eigentlich würde er gerne mal wieder nach New York, aber apparieren war dann unangenehm. Viele nahmen daher auch das Flugzeug. Aber das dauerte einfach viel zu lange. Daher war er auch damals mit seinen Eltern nach London gezogen, obwohl ihm New York teils besser gefiel. 
Er hörte draußen das Klackern von Absätzen. Na da war wohl die neue Kollegin. Als sein Blick auf seine Tasse fiel konnte er nur feststellen, dass diese mittlerweile leer war. Etwas genervt erhob er sich um sich noch eine Tasse zu holen. Es war ärgerlich, dass man sich nicht einfach Nahrung zaubern konnte. Nachdem seine Tasse gefüllt war und er wieder an seinem Schreibtisch war, betrat eine junge Frau den Raum.

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Camille
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Re: Zukunfts-Thread XII

from Camille on 12/17/2017 12:08 AM

Es war ein wunderschöner Sommertag des Jahres 2024. So könnte eine perfekte Geschichte anfangen, doch Camille Lestrange war es nach ihrem Geschmack definitiv zu warm. Sie sehnte sich nach dem Herbst, welcher aber erst in einigen Monaten eintreffen würde. Die junge Frau würde heute ihren ersten Job im Zaubereiministerium antreten, nämlich in der Abteilung für Strafverfolgung. Bis vor kurzem studierte die ehemalige Slytherin noch an der Glanmore University Heilkunde und Psychologie und arbeitete auch eine Zeitlang im St. Mungos Hospital, doch ihr größter Wunsch war es in der Abteilung für Strafverfolgung zu arbeiten. Ihr Job würde nämlich daraus bestehen psychologische Gutachten für gesuchte Verbrecher zu erstellen, um die Ermittlungen der Auroren voranzubringen. Zugleich würde sie sich auch um die Auroren selbst kümmern, die durch ihren gefährlichen Job durchaus auch ab und an psychologisch betreut werden müssen. Durch ihre Ausbildung als Heilerin könnte sie sicherlich auch die eine oder andere Wunde heilen, weswegen sie sowas wie eine "Allzwecklwaffe" war. Sie interessierte sich schon immer für Kriminalität und Psychologie, egal wie komisch es in Anbetracht ihres berüchtigten Familiennamens klingen mochte und sie freute sich endlich ihren Traumberuf ausführen zu können.
Die junge Hexe bereitete sich heute Morgen akribisch auf ihren ersten Tag vor, alles musste makellos nach ihrem Plan laufen. Sie durfte nicht gleich am Anfang ihrer Karriere einen schlechten Eindruck machen, obwohl es durch ihren Familiennamen quasi schon eh unvermeidlich war. Umso weniger wollte die junge Frau eine Angriffsfläche bieten. Als sie aus dem Fahrstuhl in den 2. Stock des Zaubereiministeriums trat, sah sie perfekt aus und obwohl sie sich innerlich etwas unsicher fühlte, so würde sie es niemals an die Öffentlichkeit zutragen lassen. Sie trug eine kurzärmige weiße Bluse und einen schwarzen Bleistiftrock, ihre langen, dunkelbraunen - ja fast schwarze - Locken bedeckten ihre Schultern als sie den Gang bis zum Büro, welches ihr im Vorfeld genannt wurde, auf ihren klackernden Absätzen entlang lief und an der Tür klopfte. Sie runzelte leicht die Stirn, als keine Antwort kam, und beschloss daraufhin sich einfach selbst hereinzubitten. Camille drückte die Türklinke runter und spazierte in ihrer üblichen eleganten und selbstbewussten Art und Weise herein und sah einen jungen Mann an einem Schreibtisch sitzen. Uns es war kein Unbekannter, den die ehemalige Slytherin vor sich hatte. Nein, ganz und gar nicht! Es war Aspen Royce-Terrell, der auch ein ehemaliger Slytherin war und 2 Jahre älter als sie selbst war. Zudem verband sie eine...recht interessante Vergangenheit, auf die Camille aber nicht allzu sehr eingehen wollte. Im letzten Moment konnte sie die pure Überraschung aus ihrem Gesicht verbannen, als sie in die Augen des jungen Mannes blickte.
"Aspen", sagte Camille mit einer auf den ersten Blick fast schon gleichgültigen Stimme, doch innerlich freute sie sich sogar einwenig den älteren Slytherin zu sehen, egal was zwischen ihnen in der Vergangenheit geschehen war. Sie glaubte, dass es zumindest besser war Aspen vor sich zu haben als irgendeinen alten und griesgrämigen Auror mit Haarausfall und Hängebauch, der sie von Anfang an aufgrund von ihrer Abstammung verachtete.
"Mir wurde gesagt, dass ich mich in diesem Raum zu meinem ersten Arbeitstag melden sollte", sagte sie mit einem leichten Lächeln auf ihren Lippen als sie an seinen Tisch trat.

Reply Edited on 12/18/2017 03:32 AM.

Aspen
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Re: Zukunfts-Thread XII

from Aspen on 12/18/2017 05:48 PM

Etwas überrascht sah der ehemalige Slytherin auf, als er die junge Frau erblickte. Ihre Wege hatten sich des Öfteren in Hogwarts gekreuzt. Aber über die Art der Kreuzungen, darüber schwieg Aspen. Was sagte man? Ein Gentleman genießt und schweigt. und genau nach dieser Devise lebte Aspen - zumindest in diesem Fall. "Camille", begrüßte er sie seinerseits und stand kurz auf um sie zu begrüßen. Benehmen hatte Aspen auf jeden Fall. Das lag aber durchaus auch an seinem Elternhaus. Er war in einer reichen Gesellschaft groß geworden, Benehmen und Manieren wurde dort noch groß geschrieben. Es war sogar erwünscht, dass sich die Sprößlinge benahmen und ihrer Familie alle Ehre machten. Immerhin wollten die Mütter alle mit ihren Kindern angeben.
Er ging um seinen Schreibtisch herum und stand nach ein paar Schritten vor Camille. "Schön dich mal wieder zu sehen", entkam es aus seinem Mund - natürlich beabsichtigt. Er hatte dennoch die junge Frau nicht erwartet. Vielleicht hätte er mal genauer lesen sollen wer kommt. Aber er hatte sich dafür nicht wirklich interessiert oder eher gesagt, er hatte keine Zeit dazu gehabt sich dafür zu interessieren. Im Moment gab es jede Menge Fälle. Besonders mit den Tierangriffen. Viele Magier und Hexen schienen das auszunutzen. "Ich wusste ja, dass du Psychologie studiert hast, aber ich dachte du wärst im St. Mungos tätig?" Es war eher eine Feststellung als eine Frage. Ab und an hatten sie Kontakt gehabt, aber nach der Zeit in Hogwarts war der Kontakt nicht mehr regelmäßig gewesen, sondern eher sporadisch, wenn man sich mal zufällig traf. Nun das würde sich jetzt wohl ändern, denn auf der Arbeit würden sie sich wohl jetzt häufiger sehen. Es störte Aspen aber auch nicht. Camille sah immer noch gut aus und sie standen doch mittlerweile sicher über das, was mal war.
"Möchtest du einen Kaffee? Koffein kann ja nie schaden!" Er selbst nahm mittlerweile seine Tasse von dem Tisch und nippte an dem heißen Getränk, welches heiß seine Kehle und anschließend seiner Speiseröhre entlangglitt. Ein wohliger Schauer schwirrte über Aspens Rücken und ein wohliges Lächeln trat auf sein Gesicht. "Der ist wirklich gut. Wir haben den Vorstand überredet eine ordentliche Kaffeemaschine anzuschaffen. Du kannst fast jedes Getränk haben. Ich glaube June hat sogar Haselnussirup. Mir zwar zu süß, aber für dich vielleicht nicht?" Es war nur ein Vorschlag. Vielleicht sollte sie sich aber auch direkt wohlfühlen. Auch wenn Aspen überrascht war und er teilweise nicht wusste, was er davon halten sollte, dass sie hier war - er trennte gerne beruflichen von privatem - so wollte er dennoch, dass sie sich in der Abteilung wohlfühlte. Er würde sicherlich eh nicht so viel mit der Psychologin zu tun haben. Man würde sich wahrscheinlich nur hin und wieder im Büro treffen.

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Camille
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Re: Zukunfts-Thread XII

from Camille on 12/18/2017 11:37 PM

Camille war fast schon einwenig froh zu sehen, dass nicht nur sie überrascht über das Zusammentreffen mit dem ehemaligen Slytherin war. Denn wenn auch nur für einen kurzen, flüchtigen Moment, so konnte sie die Überraschung in seinem ihr vertrauten Gesicht erkennen. Für eine Sekunde befürchtete sie, dass die Begrüßung seinerseits unterkühlt und etwas gleichgültig ausfallen würde - besonders im Hinblick darauf, wie sie sich getrennt haben - aber zum zweiten Mal am heutigen Tag hat Aspen sie überrascht, indem er sie mehr als nur angemessen begrüßte. Dies lag sicherlich daran, dass er in einer ähnlichen Umgebung aufgewachsen ist wie sie selbst, in der zum höchsten Maße auf gutes Benehmen geachtet wurde. Sie vernahm seine Begrüßung mit einem wohlwollenden Nicken und strich sich eine Strähne ihres langen Haares aus dem Gesicht, während sie sich unauffällig in dem geräumigen Raum umschaute. Das Ministerium war wirklich ein Kontrastprogramm im Vergleich zu St. Mungo's, in welchem es immer irgendwie laut und hektisch war. Das war auch einer der Gründe für Camille, sich für einen neuen Job zu entscheiden. Sie richtete ihren Blick wieder auf ihr Gegenüber, der nicht mehr so überrascht schien wie vorher. Stattdessen schlenderte er um seinen Schreibtisch herum und blieb nur wenige Schritte vor Camille stehen. Der jungen Frau ist es durchaus nicht entgangen, dass Aspen immer noch unglaublich gut aussah, als sie einen langen Blick von unten nach oben riskierte während er sich in seiner vollen Pracht zu ihr bewegte. Es war nicht zu leugnen, dass er sich im Vergleich zu seiner Schulzeit verändert hat, natürlich zum Positiven wie Camille es in ihren Gedanken anmerkte.
"Schön dich mal wieder zu sehen", sprach er in einem nonchallanten Ton, der Camille fast schon wieder ein Lächeln entlockte. War es denn wirklich so schön sie wieder zu sehen? Camille war sich nicht sicher, ob der ehemalige Slytherin es auch wirklich ernst meinte, doch ihre gute Erziehung verbat es ihr dies zu hinterfragen. Schließlich gehörte solch ein Smalltalk zu den gesellschaftlichen Aufgaben, die Camille zu erledigen hatte, aber sie emfpand es als keine Bürde mit ihrem Ex-Freund zu sprechen. Ex-Freund....wie das klang. Ja, sie waren für einige Zeit liiert gewesen, in ihrem 5. und seinem 7. Schuljahr. Sie sind nicht wirklich gut auseinander gegangen, doch Camille war längst darüber hinweg und die junge Frau war gut darin Privates vom Geschäftlichen zu trennen. Jedoch führte ihre Trennung aber auch sein Abschluss dazu, dass sie sich nicht mehr ganz so oft sahen und sich inzwischen so gut wie vollkommen aus den Augen verloren haben.
"Es ist eine angenehme Überraschung dich hier anzutreffen", sagte Camille in einem unverbindlichen Ton. "Ich habe nicht erwartet dir schon am ersten Tag zu begegnen", fügte sie noch hinzu. Denn natürlich wusste Camille, dass Aspen hier arbeitete. Schließlich hatten sie genug gemeinsame Bekanntschaften, sodass die junge Frau es irgendwann mitbekommen hat. Und auch Aspen schien Camilles akademische Laufbahn verfolgt zu haben, ob willkürlich oder nicht, denn er sprach sie auf ihren Job in St. Mungo's an. Cam nickte nur wieder knapp und berichtete ihm, dass ihr der Sinn nach etwas anderem stand und dass sie sich schon immer für Kriminalität bzw. Verbrechen interessiert hat.
"Zugegeben, es klingt etwas komisch aus dem Mund einer Lestrange", meinte sie mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen, als sie sich mit einer fließenden Bewegung zum Schreibtisch bewegte und sich auf den Stuhl gegenüber des Tisches setzte, während Aspen sich mit seiner Kaffetasse beschäftigte. Sie schlug ihre Beine übereinander und beobachtete Aspen mit einem milden Amüsement, weil eine Tasse Kaffee ihm solch eine Freude zu bereiten schien, dass er sogar lächelte. Sie selbst liebte Kaffee mindestens genauso sehr und als er ihr eine Tasse anbot, konnte sie einfach nicht nein sagen.
"Der ist wirklich gut. Wir haben den Vorstand überredet eine ordentliche Kaffeemaschine anzuschaffen. Du kannst fast jedes Getränk haben. Ich glaube June hat sogar Haselnussirup. Mir zwar zu süß, aber für dich vielleicht nicht?", sagte Aspen und sie zog eine ihrer feinen Augenbrauen hoch.
"June?", sagte Camille mit einem Hauch von Belustigung und fragte sich, ob es der Name der Maschine war. War es eigentlich eine Eigenheit von Männern, all ihre Dinge mit irgendwelchen Namen zu bestücken? Oder irrte sich Camille in ihrer Annahme? 
Sie liebte Süßes, Süßigkeiten aller Art und in aller Form, doch ihren Kaffee mochte sie zumeist einfach nur schwarz und ohne Milch oder Zucker.
"Ein Espresso wäre reizend", antwortete Camille in einem freundlichen Ton, denn sie konnte einer Tasse guten Kaffee einfach nicht widerstehen. Und während er sich an die Bedienung der Maschine machte, beschloss Camille den Smalltalk etwas weiter auszubauen.
"Wie geht es deinen Eltern? Ich war neulich in New York und musste dann unwillkürlich an dich denken."

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Aspen
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Re: Zukunfts-Thread XII

from Aspen on 12/20/2017 10:28 PM

Aspen war bei solchen Begegnungen recht lässig. Warum auch nicht? Es waren Jahre vergangen und ers konnte über sowas stehen. Das zeigt doch ein wenig etwas von Reife. Obwohl er nicht unbedingt reif war. Er feierte immer noch gerne. Allerdings längst nicht mehr wie damals. Gegen einen guten Tropfen hatte er nichts einzuwenden. Leider musste er sich nun mit Kaffee begnügen, auch wenn dieser köstlich war. Es sehnte ihn auf die Yacht seinen Vaters. Mit ein wenig Wein in der Sonne braten das wäre es doch. Doch Urlaub hatte er nicht und so hinh er hier fest.
Er wandte sich weiterhin Camillle zu. Sie schien ein wenig überrascht, dass sie von ihren Job wusste. Aber natürlich hatte er seine Quellen und Gerede gab es immer. Vor allem, weil eine Lestrange Psychologin geworden war. Das war mehr als paradox. Soweit er wusste was Bellatrix Lestrange eine Psychopathin gewesen wie sie im Buche steht. Also pardox! Aber na gut, jeder musste das machen was er wollte. Immerhin hatte er auch einen Ministeriumsjob, obwohl er mit dem Geld seiner Eltern gut auskommen würde. Doch er wollte ihnen nicht auf der Tasche liegen. Als sein Grandpa gestorben war, hatte er eine Menge geerbt. Aspen musste sich daher nie Sorgen machen. Er machte nur den Job, weil er wollte und das war doch eine gute Sache.
Er nickte bei ihrer Bemerkung. Ob sie es wirklich so meinte? Schwer einzuschätzen. Ihre Trennung war nicht unbedingt in Frieden vonstatten gegangen. Aber das war lange her. So lange, dass man darüber hinwegsehen konnte. Er musste dennoch feststellen, dass sie immer noch gut aussah. Geschmack hatte er also damals schon gehabt. "So wird man doch immer wieder aufs neue überrascht. Aber macht das nicht erst die Würze im Leben aus?" Er sah sie mit leicht erhobenen Augenbrauen an. Seine Arme waren lässig vor der Brust verschränkt.
"Das ist wohl war. Wo doch einige aus deiner Verwandtschaft durchaus als Psychopathen und Verbrecher durchgehen", meinte er. Wenn es sie traf, dann war es ihm egal. Es war nun mal so und der Name Lestrange hatte keinen schönen Beigeschmack. Früher hatte der Name durchaus Kraft gehabt, heute nicht mehr. Bellatrix Lestrange war war untergegangen. Sie war wohl die bekannteste Lestrange gewesen und der Ruf folgte auch Camille. Sicher nicht sehr einfach. Aspens Namen war in Amerika durchaus bekannt, aber auf eine gute Weise. Nie hatte seine Familie schwarze Magier hervorgebracht. Reines Blut war gut, aber nicht notwendig. Aspen selbst war recht offen. Seine Eltern würden dennoch eine Verbindung mit einer reinblütigen Hexe eher begrüßen. Das wusste er schon.
"June ist eine Kollegin", stellte er kurz und knapp dar, denn er bemerkte, dass sie wohl über den Namen nachdachte. Also brachte er lieber direkt alles ins Klare. "Gewöhn dich aber nicht dran. Ich bin kein Mann, der andere bedient." Er wurde bedient, dass war immer so gewesen. Seine Eltern waren reich. Seine Mutter hatte nie gekocht und Aspen hatte nie sein Zimmer aufräumen müssen. Mittlerweile hatte er eine eigene Wohnung. Aufräumen tat er bis heute nicht, kochen tat er ab und an.
Er stand auf und ging kurz in einen Nebenraum. An der Kaffeemaschine machte er sich zu schaffen. Eine kleine Tasse war schnell aus dem Schrank geholt und kurze Zeit später hörte man die Kaffeemaschine arbeiten. Nicht lange hatte der ehemalige Slytherin gebraucht, dann stand er wieder vor Camille, reichte ihr die Tasse und lehnte sich lässig an seinen Schreibtisch. Sein Blcik viel auf die junge Frau, welche vor dem Schreibtisch sah.
Smalltalk? Na seinetwegen war das in Ordnung. "Denen geht es gut. Sie wohnen noch in London, verweilen aber zur Zeit in New York. Über Weihnachten werde ich sie besuchen und vielleicht einen Abstecher auf die Yacht machen. Wie sieht es bei dir aus?"

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Phil
Deleted user

Re: Zukunfts-Thread XII

from Phil on 03/13/2018 10:38 PM

DISCLAIMER:
Dieses Play ist bereits ganz schön alt, wir haben nur immer wieder versäumt es mal hier hochzuladen o.o Das wird heute nachgeholt! Prepaaare

Wer?

+


Wann?
Ganz ganz bald... <3
(Frühling )

Was?



Reply Edited on 03/13/2018 11:19 PM.
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