Am Rande des Verbotenen Waldes

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Edward
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Edward on 12/10/2015 09:39 PM

Ich öffnete leicht den Mund, überlegte kruz, ob ich wirklich so unverschämt sein sollte, diese Bemerkung zu machen, konnte es aber nicht lassen.
"Oh, wenn du mich so fragst."
Erst, als ich mein Hemd über den Kopf gezogen hatte, würde mir klar, was die beiden, vorhatten.
Schnell griff ich nach meinem Zauberstab und rief eilig:
"Schon gut, dass kann ich selber machen!"
Hastig murmelte ich einige Formeln und schloss die Wunden. Was ich von Fremdbehandlung hielt, musste ja keiner wissen...

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Storyteller
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  Wichtel

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Posts: 523

Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Storyteller on 12/10/2015 11:51 PM

Hallo ihr Zwei.

Hier müssen ein paar Dinge klar gestellt werden.
Und zwar erstens Jäger wissen nichts über Magie und Zauberer. Sie jagen nur Wesen der Nacht und das ist nicht das Gleiche.
Zweitens ist das Betreten vom Schulgelände für Muggel jeglicher Art verboten, die Schule hat nicht umsonst genug Schutzzauber die davor schützen sollen und ja der Verbotene Wald gehört zum Schulgelände. Außerdem würde kein Muggel und auch kein Jäger in diesem Wald überleben!
Kommen wir zum dritten Punkt. Es ist nicht üblich, dass man mit sich selbst playt, dafür gibt es dann die Schreibpartnersuche oder man kann im Chat nach Partnern fragen, jeder bekommt da seine Chance. Und wenn das dann doch mal nicht der Fall sein sollte oder es für einen besonderen Anlass ist, können auch zwei eigene Charas aufeinander treffen, aber dann sollten wenigstens noch zwei andere User dabei sein.
Viertens. Kein Charakter kann alles, weiß alles oder trifft alles! Kein Chara ist absolut. Heißt man muss abklären, ob ein Chara etwas wissen darf, ob er jemanden verletzten darf (tut der Andere es zuerst ohne zu fragen darf man jedoch das Gleiche tuen) und das Wichtigste, was jedoch klar sein sollte, getötet wird nur auf Erlaubnis!
Als fünftes, keine Informationen über Magie dürfen von einem magischen Wesen an Muggel gegeben werden, das heißt Butterbier ist nur ein eigenartiges Getränkt, was dem Muggel nicht bekannt vorkommen kann, und ein Zauberstab wird ja mal so gar nicht in deren Nähe rausgeholt oder der Zauberer möchte gerne mit dem Ministerium in Kontakt treten und eine Anhörung haben, für sowas erstellen wir auch noch gerne Askaban und Dementoren.
Zum Schluss dann noch sechstens, es sollten mehr als 3-5 Zeilen geschrieben werden. Keine große Erklärung, es ist einfach so. Es muss für den Anderen möglich sein vernünftig auf den Post zu antworten, ohne dass jemand anderes, oder in dem Fall man selbst, noch vorher etwas anderes postet.
Und um das Ganze jetzt noch klarzustellen, wird dieses Play wird hiermit in einen anderen Wald ( https://anewera.yooco.de/forum/auf_der_lichtung-23230409-t.html da könnt ihr gerne weiter playen) verlegt, damit wir dieses Play nicht nichtig machen müssen, wenn ihr damit ein Problem habt, könnt ihr gerne euer Play außerhalb eines Schulgeländes neu beginnen.

Mit freundlichen Grüßen :)

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L I V E   I N

harmony.

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Madison
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Madison on 12/12/2015 09:23 AM

//dann machen wir hier mal weiter, ja? ^^//

Der Vampir hielt am Rande des verbotenen Waldes. Schnell verließ ich seinen Rücken, denn diese Art zu reisen sagte mir definitiv nicht zu. Jetzt bemerkte ich allerdings ein scharfes Pochen an meiner Brust. Wahrscheinlich hatte Ilaria mir die Rippen gebrochen, als sie mich gerettet hatte.
Atemlos sank ich zu Boden und beobachtete den Vampir.
"Und jetzt?", fragte ich. 

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Miran
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Miran on 12/15/2015 07:08 PM

    Ich legte Ilaria ganz sachte und behutsam auf dem Boden ab. Die Blutung hatte schon gestoppt und die Wunde hatte sich geschlossen, was ich bemerkte, als ich mit dem Finger drüberstrich. Nur eine silbrige Narbe blieb zurück ...

    Als das Mädchen auf en Boden sank, bemerkte ich, dass etwas mit ihrer Atmung nicht stimmte. Ich erkannte sie. Natürlich erkannte ich sie, als ich meine Hand nach ihrem Hals ausstreckte und einen Finger über ihre Pulsader fahren ließ. Ich erinnerte mich sogar noch sehr genau daran, wie sich ihr Körper meinem entgegengereckt hatte, um mehr nackte Haut zu spüren. Ihre Veelagene machten die Sensation umso mehr betörender. 

    Doch ich riss mich zusammen. Es war ein One Night Stand gewesen und ohne Bedeutung. Und sicherlich erinnerte sie sich nicht mehr daran. Doch auch wie alle anderen Mädchen, hatte auch sie mich unwiderstehlich gefunden, obwohl ich ein Vampir war. Oder auch weil ich ein Vampir war. Ich hatte diese Wirkung auch ohne Veelagene.

    "Du hast wahrscheinlich innere Blutungen", hauchte ich, als ich ihren Lippen ganz nah war. "Wenn du nicht vorher gestorben bist, weil dich eine Brücke erschlagen hat, dann jetzt, weil irgendwas in deinem Körper passiert ist. Lass mich dir helfen", flüsterte ich und legte schließlich meine Lippen auf ihre. Mir konnte es eigentlich egal sein, was mit ihr passierte, doch sie hatte Ilaria gerettet. Und Ilaria sie. Ich war mir sicher, dass es Ilaria verletzen würde. Ich wollte sie nicht noch kaputter sehen, weil jemand für den sie sich seit langem zum ersten mal wieder interessierte, wegen etwas Belanglosem gestorben war.

    Ich küsste die Blonde nicht zum Vergnügen. Wahrscheinlich war es nicht mal unangenehm. Meistens hatte die vampirische Speichel einen Effekt wie Schokolade und ließ den Partner fühlen, als sei man schwerelos. Und gleichzeitig nahm sie diese Speichel auf und heilte von innen.  

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Ilaria
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Ilaria on 12/15/2015 09:00 PM

Als ich wieder zu mir kam, pochte es unangnehm in meiner Seite. Ein Nebeneffekt der verschnellten Heilung.
Benommen hob ich den Kopf und sah mich um. Da war... Miran. Und... Madison.
Und... er küsste Madison.
Binnen weniger Sekunden stand ich auf den Beinen und schubste ihn von ihr herunter. 
"Du Asi!", schrie ich in meiner Muttersprache. "Du verdammter Asi! Nicht sie, nicht mein Date! DU, knutscht NICHT. MEIN. DATE!"
Erst gab ich ihm eine Ohrfeige, im nächsten Moment hatte ich Tränen in den Augen und umarmte ihn.
"Oh... oh meine Fresse...", flüsterte ich. "Das war knapp..." 

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Madison
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Madison on 12/16/2015 05:20 PM

Ich bekam kaum mit,was als nächstes passierte. 
Ich sah den Jungen fragend an, als er näher kam und seine Finger auf meinen Hals legte.  
Bei seinen Worten lief mir unbewusst ein Schauer über die Haut und im nächsten Moment küsste er mich. Dumpfe Erinnerungen flackerten in mir auf,aber nichts greifbares. Zunächst war ich unsicher, was ich machen sollte. Das war noch nie passiert. Normalerweise wurde ich nur geküsst, wenn ich es wollte. Im Normalfall hatte ich die betreffende Person vorher angeflirtet. Diese Situation war für mich vollkommen ungewohnt, und das behagte mir nicht. Ich behielt gerne die Oberhand. 
Doch ich spürte, wie sich der Schmerz in meiner Brust ein wenig linderte.

Plötzlich war der Vampir weg. Ilaria war wach, augenscheinlich, und ziemlich sauer. Auf wen? Aber da sie den Jungen anschrie, schloss ich mich mal aus.
Aber ich war seltsam erleichtert. Sie lebte. Ich atmete tief durch, doch stockte mitten im Atemzug. Heißer Schmerz ging von meiner Brust aus. Innere Blutungen hin oder her, das waren Knochenbrüche.  

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Miran
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Miran on 12/16/2015 07:09 PM

    Ich hätte aufgelacht, wenn die Situation nicht so knapp gewesen wäre. Wenn Ilaria zuvor nicht so knapp am Tod gewesen wäre. Alles was ich tun konnte, war mich von ihr schlagen zu lassen; ich wusste sie brauchte es jetzt. Aber alles was ich spürte waren aufschwellende tiefe Gefühle der Erleichterung, statt ihren festen, mit Vampirpower geladenen Schlägen.

    Und dann lag sie in meinen Armen und weinte, und ich drückte sie fester an mich, so fest, dass wir uns hätten verbinden können, wären wir Atome gewesen.

    "Tutto è buono. Va tutto bene. Non preoccuparti, sorellina (1)", flüsterte ich beruhigend in ihr Ohr und wippte uns beide ein wenig hin und her. Unser beider Herzen pochten schmerzhaft gegeneinander, so laut, dass wir es mit unserem Vampirgehör hören konnten. Ihr Herzschlag, im Einklang mit meinem, ein Beweis, dass wir beide noch lebten. Dass sie noch lebte. Es war wie ein Schlaflied in meinen Ohren.

    "Io sono lì. Sono qui. Per voi. Mi dispiace tanto. È colpa mia. Il mio più grande debito. la mia unica colpa (2)", murmelte ich weiter und vergrub mein gequältes Gesicht in ihrem Haar. 

    Es ist meine Schuld. Meine größte Schuld. Meine alleinige Schuld.

___________________


(1) = Alles ist gut. Alles ist in Ordnung. Keine Sorge, kleine Schwester. 
(2) = Ich bin da. Ich bin hier. Für dich. Es tut mir so Leid. Es ist meine Schuld. Meine größte Schuld. Meine alleinige Schuld.

P.S.: Ich kann kein Wort italienisch, wenn hier irgendwas falsch ist, dann ist es die Schuld von Google Übersetzer  

Reply Edited on 12/16/2015 07:11 PM.

Ilaria
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Ilaria on 12/16/2015 08:14 PM

"Ach komm", grinste ich und knuffte ihn in die Seite, "Hör schon auf, rumzuflennen. Alles gut. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich fast glöten gehe..."
Ich piekste ihn in die Seite und sah ihn anklagend an. "Aber stimmt eigentlich, wo warst du die ganze Zeit? Ich hab dich gesucht!"
Und ihn vermisst. Aber gut. Das würde ich ihm jetzt nicht unter die Nase reiben - er wusste es sowieso.
Mein Blick fuhr zu Madison.  
"Das ist Miran, mein bester Kumpel und weltbester Vollidiot."
Ich lächelte sarkastisch. "Ihr hattet ja bereits eine... Begegnung."
Das nahm ich ihm immer noch übel. Wahrscheinlich hatte er sie nur geheilt, aber das hätte man auch anders regeln können. Außerdem sah Madison immer noch ziemlich gequält aus.
"Kommst du klar?", fragte ich und versuchte, meine Sorge zu überspielen. Sie brauchten beide nicht wissen, wie übel mir immer noch war. Und wenn ich es mir nicht anmerken ließ, vergaß ich es sowieso in ein paar Minuten. 

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Madison
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Madison on 12/17/2015 04:06 PM

Miran. Ilaria. Beide Namen hatte ich noch nie gehört, aber sie schienen sehr alt zu sein. Ich hatte davon ja keine Ahnung, aber beide schienen sich lange zu kennen. Sie waren sehr vertraut miteinander. Vielleicht wollte ich das Alter wirklich nicht wissen.
"Begegnung..." Ich warf Miran einen verwirrten Blick zu. Nicht wegen dem Kuss, sondern wie er mich geküsst hatte. Routiniert und irgendwie...und meine Lippen hatten so vertraut auf seine reagiert. Ich verstand es nicht.
Auf Ilarias Frage hin nickte ich. "Klar", log ich, obwohl der Schmerz beim Sprechen noch schlimmer wurde.
Ich lehnte mich zurück und schloss erschöpft die Augen. Autsch...

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Miran
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Re: Am Rande des Verbotenen Waldes

from Miran on 12/18/2015 12:10 AM

    Sie spielte die Situation runter. Mal wieder. Doch ich war nicht fertig. Zog ihr Gesicht zu mir und küsste sie auf die linke Wange, die rechte, und dann ein wenig länger auf die Stirn. "Nicht diesmal. Diesmal war es zu knapp, sorella. Und ich war auf der Suche nach dir, aber du warst wieder mal spurlos verschwunden. Tu sowas nie wieder."

    Ich ließ von ihr ab und blicke sie frustriert aber erleichtert an. Sie war wahrhaftig meine einzige Familie, die ich noch hatte. Meine sorella, kleine Schwester. 

    Ich kratzte mich danach gelangweilt am Hinterkopf, als Ilaria uns mehr oder weiger einander vorstellte. Die Blonde - ihr Name wollte mir beim besten Willen nicht mehr einfallen, anscheinend zu insignifikant - sah mich nachdenklich an und einmal hätte man fast meinen können, sie hätte mich erkannt. Ich grinste nur schief und süffisant zurück und zwinkerte ihr zu, bevor ich mich gelangweilit abwandte.

    "Sie kommt offensichtlich nicht klar, Saftkopf. Hast du Tomaten auf den Augen? Schau die Unebenheit in ihrem Rippenbereich an." Nur Vampire konnten die Unterschiede mit bloßem Auge erkennen. "Irgendwas ist gebrochen. Wenn man es nicht versorgen lässt, könnte es eine Arterie durchreißen."

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