Bank neben einem überfüllten Mülleimer

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Elisa
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Elisa on 07/28/2017 09:06 AM

Isaacs Stimme war zu sanft für die Botschaft. Sie kannten einander. Konnte sie das nicht zumindest heute glauben? Konnte der junge Mann sie nicht zumindest einen kalten Tag lang im Glauben lassen, dass es irgendwen da draußen gab, der ihr Kraft schenkte? Der sie verstand und vor allem, irgendjemand der sah, dass sie nichts anderes als Liebe heute brauchte? 
Elisas Zähne fanden auf ihre Lippen, fest und unnachgiebig, antwortete sie nicht. Was sollte sie denn auch sagen? Das sie darauf gehofft hatte, dass er sie verstand? Das sie ihm traute im Gegensatz zum Rest der Menschheit? Laut schluckte sie den Kloß herab, der sich in ihrem Hals gesammelt hatte, schloss die Blondine ihre müden Augen. Sein Blick war eindeutig.  Zu scharfkantig, um sie sanft in Richtung Boden zu bringen; sie fiel. Doch es gab keinen Aufschlag bei der Blondine, keine Realität, in der sie ankam. Vielleicht war es ja schon zu spät dafür? Vielleicht war ihre Welt zur Realität geworden? "Ich lasse Dich besser weiter Tauben anstarren.  Nicht, dass die Bevölkerungsrate noch zunimmt wegen mir". Elisa hatte die Worte hochgewürgt, lagen Ekel und Misstrauen darin. Sie würde gehen, sobald die Sache mit Darren geklärt wäre. Und so hörte sie sich Isaacs Frage an, ehe sie sich müde erhob, dem jungen Mann sein Handy reichte. "Was soll ich von ihm wollen, Isaac? Ich habe ihn keine 2 Minuten in deinem Schlafzimmer gesehen." Ihre Finger fanden zu seiner Wange, ganz sanft und voller Zärtlichkeit.  "Nur versetz Dich einmal in seine Lage, Isaac. Was meinst Du, was er über uns beide denkt, hmm? Ich weiß nicht mehr, wie lange ich bei ihm auf dem Sofa lag. Aber ich an seiner Stelle hätte ein schlechtes Gewissen, wenn Jacobs Freund die Nacht an mich gekuschelt verbracht hätte." 
Elisa beugte sich herab, um Isaacs Wange kurz zu küssen, suchte nochmals seinen Blick. "Danke Isaac", hauchte sie ihm entgegen, bevor ihre Lippen wieder zusammen fanden. 
Und dann drehte sich die Blondine weg, ging. Weg von einem der einzigen Menschen, denen sie vertrauten und von dem sie nichtmal nette Worte dafür bekam. Das Leben war schon lange nicht mehr gerecht zu der Blonden, aber es war auch schonmal besser gelaufen. Elisa keuchte auf, ehe sie apparierte, dem Boden taumelnd entgegen kam. 
Nur die Knie zog sie an, das kalte Mädchen, so kaputt und vielleicht auch verbraucht, dass ihr der Gehweg vor ihrem Zuhause, auf dem sie lag, für einen Moment zu gut vorkam. 

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Isaac

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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Isaac on 07/28/2017 04:11 PM

"Elisa...", sagte ich leise als ich ihren Umschwung bemerkte. Womöglich hätte ich sogar damit rechnen müssen, dass sie gerade jetzt nicht bereit wahr ein wenig Wahrheit zu hören und ich war nicht feinfühlig genug, um sie mit meinen Worten zu verschonen. Doch es störte mich, dass sie mir eine Form geben wollte, die ich nicht war. "Du musst nicht gehen." Noch während ich es aussprach wusste ich, sie würde es dennoch tun. Der Ekel und Misstrauen in ihrer Stimme sprach dafür. 
"Mir ist egal was er über uns beide denkt", war dazu das einzige, was ich noch zurück gab. Schließlich konnte es ihr doch ebenfalls egal sein, was er von und über uns beide dachte. Er würde sich so oder so über mich lustig machen. Ihre Gedanken um ihn bereitete mir ein wenig Misstrauen, allerdings dachte ich nicht weiter darüber nach. Elisa war Elisa. Und ich würde nicht den Versuch unternehmen, ihre Gedankengänge zu erahnen, während sie sich eine eigene Welt mit Fakten zurechtlegte, wie es ihr beliebte. Als wäre dies alles ein Spiel. Ein ziemlich abgefucktes Spiel. Auch wenn ich nicht gerade fürsorglich gewesen war, hatte ich Mitleid mit ihr. Elisas blonder Haarschopf verschwand aus meinem Sichtfeld und ich heftete meinen Blick auf auf die funkelnden und blinkenden Lichter des Festivals. Die fröhliche Geräuschkulisse stand im Kontrast zu dem was ich gerade empfand. "Großartig", sagte ich leise zu mir selbst und lehnte mich erst auf der Band zurück und hielt einen Moment inne, bevor ich seufzend aufstand und ebenfalls den Heimweg antrat. Hierher zu kommen war eine miserable Idee.


~ Thread frei. c: 

    

Reply Edited on 07/28/2017 04:15 PM.

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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Storyteller on 08/12/2017 02:15 AM

Der überfüllte Mülleimer wackelt etwas, als auf einmal eigenartige Nashörner auftauchen. Die großen Tiere schnauben, dann kommen sie schnell und mit ihren Hörnern auf die Leute gerichtet auf eben diese zu. Als eines überstürzter Weise etwas mit dem Horn auf den Mülleimer sprüht explodiert dieser und die Teile des Mülleimers, sowie dessen Inhalt fliegen durch die Gegend.

[Erumpents]

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Sofia
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Sofia on 08/15/2017 01:12 PM

Ich kam verspätet zu dem Festival und es schien die Hölle los zu sein. Irgendwas war wihl passiert, aber ich war bis eben im Haus und hatte noch nichts mitbekommen. Ich setzte mich auf eine Bank am Rande des Festivals und sah in die Menge. Alles schien schief zu gehen und es sah chaotidch aus. Auch der Mülleimer neben der Bank war ausgeleert worden und der Müll war über den Weg verstreut, als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Ich hatte mit Jackson geschrieben, dass wir uns irgendwo hier treffen wollten, doch in dem Chaos würden wir uns vermutlich nicht so schnell sehen. Deshalb kramte ich nach meinem Handy und schrieb ihm meinen ungefähren Standort, denn wo ich war, das wusste ich selbst nicht genau. Ich steckte mein Handy zurück in die Tasche und kramte nach einer Schachtel Zigaretten und zündete mir rine an. Genußvoll zog ich an meiner Kippe und atmete langsam wieder aus. Ich wusste, ich war ziemlich früh dran, aber meine Mutter hatte dank diesem Festival tatsächlich mal frei und war daheim. Welch ein Wunder. Und wie es üblich war, terrorisierte sie mich mit allem möglichen Kram und ich hielt es nach 5 Minuten nicht mehr aus, weshalb ich Jack schrieb.
Ich interessierte mich nicht groß für meine Umwelt, doch nun bemerkte ich doch, was nicht ganz stimmte. Die Tiere schienen verrückt zu spielen. Auf der anderen Seite des Weges stand ein Nashorn, dem eine Flüßigkeit aus dem Horn sprühte und der Mülleimer auf der anderen Seite explodierte. Ich runzelte fie Stirn. Was zur Hölle war hier los? 

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Jackson
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Jackson on 08/15/2017 06:47 PM

Ich war bereits seit einigen Minuten hier und doch hatte ich Sofia in dem Trubel noch nicht gefunden. Ich hatte bereits eines dieser komischen Tiere gesehen und wenn das ein merkwürdiger Spaß sein sollte ging er nach hinten los, denn die Menschen bekamen Angst. Mein Handy vibrierte und ich las schnell die Nachricht von Sofie, ehe ich mich auf den Weg zu ihr machte. Da ich wusste wo sie war, auch durch ihre etwas chaotische Schreibweise, war ich auch recht schnell da und sah dieses Vieh. Ich hob eine Augenbraue und sah noch wie der Mülleimer explodierte.
"Also, ich freue mich ja dich zu sehen, aber ich denke wir sollte hier lieber weg...Das kommt mir nicht vor wie eine dieser schrägen Freakshows." meinte ich ruhig als ich langsam bei ihr ankam, doch im nächsten Moment zog ich sie zur Seite als erneut eine Flüssigkeit aus dem Horn in unsere Nähe spritzte. An der Stelle wo es traf schien sofort alles leicht zu qualmen. "Drüben war auch irgendein affenähnliches Vieh, dass am Riesenras hochklettert." Wir waren wohl so irritiert wie alle hier.

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Sofia
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Sofia on 08/15/2017 09:28 PM

Jackson kam endlich angeschlendert und ich lächelte und drückte die Zigarette dabei aus. "Hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht." Meinte ich und umarmte ihn zur Begrüßung. Im Hintergrund sah ich noch mehr Tiere, die noch mehr komische Sachen taten und ich wusste wirklich nicht, was das sollte. Es verwirrte mich und ich musste zugeben, dass mir auch mulmig zumute war. Vielleicht war das ja auch so etwas wie Angst? Innerlich schüttelte ich den Kopf. Bestimmt nicht. "Denk ich auch, aber wo sollen wir hin? Sieht so aus als ob die Viecher überall sind und Chaos anrichten." meinte ich, noch während er mich zur Seite zog, da knapp neben uns die Flüßigkeit aus dem Horn eines Nashorns spritzte und dort alles verkohlte. "Okay. Wir gehen." Sagte ich bestimmt und vermutlich eine Tonlage höher und zog Javkson ein paar Meter weiter in den Park, weg von dem Festival. "Was zur Hölle ist hier los?" Sprach ich meine Gedanken aus und sah Jackson fragend an. Doch mir war eigentlich klar, dass er ebenwo wenig Ahnung hatte wie ich. Zumindest schaute er genauso verwirrt.
Eigentlich sollte es ein schöner Nachmittag werden. Ich wollte meine Probleme vergessen und einfach Spaß haben. Und was eignete sich da besser als win großes Festival mit vielen Fahrgeschäften und sämtlichen Vergnügungsständen? Ich war genervt davon, dass sogar dieser Plan schief ging, so wie alles an diesem Tag. Am liebsten würde ich mich in meinem Bett verkriechen und den restlichen Tag verschlafen. Oder in irgendeine Kneipe am anderen Ende der Stadt gehen. 

Reply Edited on 08/15/2017 09:31 PM.

Jackson
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Jackson on 08/17/2017 06:33 PM

"Vielleicht sollten wir ganz weg vom Gelände, doch ich bezweifle ehrlich gesagt, dass es außerhalb des Parks anders ist. Eine Freundin schrieb mir gerade, dass sie von ihrem Hund gebissen wurde und das Tier ist eigentlich das Bravste das ich kenne. Irgendetwas stimmt hier nicht und auch wenn ich vielleicht wie ein völlig idiotischer Typ in einer Serie klinge: Vielleicht sollten wir auch schauen, ob wir hier helfen können an irgendeiner Stelle." meinte ich als wir Beide etwas abseits und erst einmal in Sicherheit waren.
Eigentlich war ich niht umbedingt jemande der Fremden gerne half, ich war eigentlich eher für meine Freunde da, mehr war da nie, aber so..."Ich hab keine Ahnung, aber es ist etwas, dass fast niemand hier versteht. Als ich eben her bin, bin ich am Riesenrad vorbei, wo ein affenähnliches Vieh hochkletterte und eine junge Frau einen komischen, bläulichen Lichstrahl erzeugte, der das Vieh stoppen ließ. Ich weiß nicht was hier wirklich los ist, aber das tun wohl auch nur sehr sehr wenige Leute." 
Der Tag wäre ohne dieses Chaos sicher anders verlaufen. Ich war mir sicher, dass Sofia und ich Spaß gehabt hätten hier und vielleicht hätte ich sie auch mit zu mir genommen und wir hätten den Abend ebenso zusammen verbracht. Das hier aber war merkwürdiger und vertrieb diese Gedanken.

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Sofia
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Sofia on 08/18/2017 01:27 AM

Wie Jackson schon feststellte lief hier ganz offensichtlich etwas schief. War ich im falschen Film gelandet? "Wo willst du bitte helfen? Beziehungsweise wie willst du helfen?" Fragte ich ihn und sah ihn entsetzt an. In das Getummel stürzen um Wildfremden zu helfen und dabei selbst draufgehen? No way. Und vor allem wie sollte man gegen diese Monster ankommen. Denn das waren sie mit Sicherheit. Monster. Mutierte Tiere die nicht mehr sie selbst waren. Und was sollte man gegen sie schon ausrichten können? Sie würden uns überrennen wenn wir uns ihnen in den Weg stellen. "Die.. die mit dem blauen Licht können doch helfen. Dann müssen wir uns nicht umbringen lassen." Meinte ich ernst. Ich sah es nicht wirklich ein sinnloserweise zur Hilfe zu eilen. Anscheinend gab es Leute, die etwas tun konnten. Ich wollte hier am Liebsten weg. "Warum suchen wir uns nicht einen Ort, wo niemand hinkommt, wo kein wildgewordenes Tier ist. Oder Menschen die sie anlocken." Ich hatte es zwar nicht darauf abgesehen mit Jackson alleine zu sein, ich wollte nur weg von hier. Ursprünglich wollte ich nur auf andere Gedanken kommen, aber da konnte Jack mir genauso helfen.

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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Storyteller on 08/20/2017 04:07 PM

Einige der eigenartigen Nashörner treiben die Menschen vor sich her, andere berühren mit ihren Hörnern Gegenstände oder Mauern, welche dann sogleich explodieren und gefährlich durch die Luft fliegen, manch einer wird getroffen. Auch ihr steht gefährlich, Splitter fliegen auf euch zu und plötzlich steht ein kleiner weinender Junge neben euch, er blutet am Arm und ist voll kommen aufgelöst.

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Jackson
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Re: Bank neben einem überfüllten Mülleimer

from Jackson on 09/10/2017 12:32 PM

[Sorry, Stress wegen dem FSJ und dann FSJ Start...hat mich ziemlich ausgepower, vor allem meine Kreativität.]
Ich seufzte, weil ich ihre Sorge verstand und ich war auch nicht umbedingt der heldenhafte Typ, aber einfach verschwinden? Ich rang innerlich mit mir, doch der Wille meine Freunde zu beschützen war stärker. "Ich bring dich erst einmal hier weg." meinte ich und wollte gerade mit Cara verschwinden, als die Splitter auf und zuflogen. Ich konnte sie gerade noch rechtzitig zur Seite stoßen um auszuweichen, jedoch landete ich dabei nicht ganz so sanft auf dem Boden und sie kaum zwei Sekunden später zum Groteil auf mir. Doch das sollte nicht alles sein. Kaum hatte ich mich wieder langsam aufgerappelt stand da dieser Junge und blutete, ich schob ihn zur Seite und sah mich um. Wo zur Hölle waren denn die Eltern? "Such dir ein Versteck Kleiner...Ein super gutes..." Oh man, ich war echt nicht gut im Umgang mit Kindern...
-Denke mal Cut, bei anderen vorschlägen PN an Lucy

Reply Edited on 09/18/2017 07:51 PM.
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