Bank unter einer Weide

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Mikhail

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Re: Bank unter einer Weide

from Mikhail on 02/10/2017 10:45 PM

Zum ersten Mal war mir ihr Gequassel nicht unangenehm, nein, ich begrüßte es. Es half mir wieder in die Realität zu finden. Sie hielt mich davon ab aufzustehen.... die seltsam rammdösige Wärme in meiner Brust flachte ab, die kalte Luft stach an der Wunde und kühlte mir gleichzeitig den Druck, den ich auf dem Rest meines Gesichtes zu spüren glaubte.
Während sie redete sah ich einfach nur sehr, sehr durcheinander zu ihr auf.
Ob sie wusste wie süß sie sein konnte, wenn sie sich aufregte? Wie gut es tat, dass sie die Hand noch auf meiner Brust liegen ließ?
Ich hätte sie nicht küssen dürfen. Das war nicht fair... klammheimlich schwor ich mir ihr nie auch nur ein Wort davon zu sagen, was mich dazu bewegt hatte. Das arme Ding.... was musste sie gerade denken? Da kam sie angerannt um mir zu helfen, versuchte mich wach zu kriegen und ich fiel wie ein alter Lüstling über ihre Lippen her. Ihre wirklich zarten, weichen Lippen. Ich schmeckte ihren Kuss noch... und er war besser als jede Medizin.

 

Wäre ich Herr meiner Sinne, ich hätte mich für jeden dieser Gedanken einzeln verflucht und gegeißelt. So aber hörte ich ihr einfach zu und wurde immer ruhiger. Wenn ich reglos lag tat gar nichts weh... nur ihr Körper wärmte mich ein wenig in der grauen Kälte. Selbst als sie aufgehört hatte zu reden lag ich weiter da, sah sie undurchschaubar an und sagte nichts. Erst als sie versuchen wollte mich zum Aufstehen zu bewegen hob ich die Hand und fasste einfach ihre um sie zurück zu führen, an meine Brust, wo sie schon zuvor gelegen hatte.
"Einen Moment, ja?", murmelte ich immer noch ein wenig dröselig und schloss die Augen. "Nur einen.. kleinen Moment."
Dann war ich wieder still, tankte Kraft und hielt einfach weiter ihre Hand als könnte sie ebenso schnell verschwinden wie es meine Wahnvorstellung von eben getan hatte, wenn ich sie los ließ. Sie war einfach da, in all der Verwirrung die da in meinem schmerzenden Kopf herrschte, in den leicht glühenden Schwindelattacken, die mir der Versuch klar zu denken verschaffte.... und hatte die Liebenswürdigkeit mein Anker in die Realität zu sein. Irgendwann plötzlich atmete ich sehr tief ein... und wieder aus. Öffnete die Augen, schaute mir ihr überfordertes Gesicht an und lächelte. "Danke."

Mit ihrer Hilfe richtete ich mich schwerfällig auf und sah mich erst einmal um. Kalt, grau, menschenleer.... ich dachte daran wie ich sie geküsst hatte statt an das was passiert war. "Verzeihen Sie mir.", bat ich auf ihre schmale Schulter gestützt. "Béla.... binden Sie ihn los. Er findet den Weg heim... das Viech ist klüger als ich."
Damit versuchte ich an der Weide abzustützen statt an ihr... es war zwar hart sich einzugestehen, dass ich sie lieber bei mir als bei dem Gaul haben wollte... aber Fakt war: Ohne sie würde ich keine drei Meter kommen. In meinem Kopf brummte und drehte es sich wie in einem Bienenstock. Und langsam wurde sogar mir klar, dass ich kaum klar dachte.
Vom Baum her beobachtete ich Koslow bei ihrem tun. Das arme Kind... heute hatte sie wirklich ein Kreuz mit mir zu tragen.

"Warum.... lande ich eigentlich immer beim Heiler.... wenn ich mich mit Ihnen treffe?", fragte ich sie als sie zu mir zurück kam, nur - und das gab ich zu - um sie zum Lächeln zu bekommen. Reichlich zermatscht sah ich sie an. "Hätten Sie die Güte mich zur Krankenkajüte zu begleiten? Sie brauchen ein Beruhigungsmittel."

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Sasha
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Re: Bank unter einer Weide

from Sasha on 02/10/2017 11:20 PM

Ich war wirklich überfordert, als noch nicht aufstehen wollte. Als er noch einen Moment so nah bei mir verharren wollte. Vielleicht waren es wieder die Veelagene, die es besser für ihn machte. Vielleicht hatte er wirklich einen mächtigen Schlag auf den Kopf bekommen, dass er dachte ich wäre anders. Jemand dessen Gegenwart er genießen konnte. Wie gerne wollte ich gerade, dass er meine Gegenwart genoß. In meiner Vorstellung war es für ihn ein genauso wundervoller Moment, wie für mich. Deswegen ließ ich ihn auch wie er war. Seine Finger und Hände waren warm und ich schloss für einen Moment die Augen. Aber ich durfte das hier nicht zu sehr genießen. Aber es fühlte sich so verboten gut an. Ich kaute auf meiner Lippe und verharrte so, bis er die Augen öffnete und sich bedankte. Ich lächelte. "Kein Problem", meinte ich sanft und half ihm auszustehen.
Ich wusste nicht, wieso er sich entschuldigte, aber dann nicktte ich und ließ ihm sich abzustützen, damit ich Bela losmachen konnte und ihn nach Hause schickte. "Ich bringe dir ein paar Möhren mit", versprach ich dem Hengst noch und dann galloppierte der Hengst davon. Ich kam wieder zu meinem Lehrer und stützte ihn. Er war schwer, aber ich schaffte das schon. Ich lachte auf, als er mich fragte, wieso er immer beim Heiler landete, wenn wir uns trafen. "Ich denke, dass ich Ihnen Unglück bringe", meinte ich und stützte ihn dann, damit er gehen konnte. "Natürlich. Ich bringe Sie zum Heiler und dann noch in ihre Kajüte, damit ich sicher sein kann, dass Ihnen nicht mehr passiert." Ich lächelte ihn an und versuchte ihm wirklich zu helfen. "Ich werde Ihnen auch etwas zu essen besorgen", meinte ich und lächelte ihn an.
Ich brachte ihm zum Heiler. Der sah uns beide ziemlich schief an. Ich erklärte ihm, was meinem Professor zugestoßen war und auch, dass er einige Minuten bewusstlos gewesen war. Er nickt und beäugte er die Wunde an Andrassys Kopf und klebte etwas drauf. "Sie werden morgen ziemliche Kopfschmerzen haben, aber ansonsten dürfte nichts weiter passiert sein. Ich gebe IHnen ein Schmerzmittel mit und ein Schlafmittel. Aber Sie nehmen nichts auf nüchternen Magen", warnte er. "Das würde Ihnen nicht bekommen." Ich nickte und nahm die Mittel an mich. "Ich bringe ihn in seine Kajüte, er ist nicht mehr ganz zurechnungsfähig", meinte ich schnell.
"Schaffe Sie das denn, Miss Koslow?", fragte der Heiler kritisch und ich nickte.
"Natürlich."
"Gut, dann denken Sie aber bitte morgen an unseren Termin." Ich nickte nur und schenkte ihm ein kleines Lächeln. Dann stützte ich Professor Andrassy wieder und führte ihn zu seiner Kajüte.

--------> Professor Andrassys Kajüte

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Cara
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Re: Bank unter einer Weide

from Cara on 03/30/2017 11:41 AM

----> Große Halle / Wesley und Cara 

Lieber Wesley, wir müssen reden! Bei der Bank unter der großen Weide. C.

Ich hatte ihm die Nachricht zukommen, um mit ihm zu reden. Ein Angebot zu machen, damit wir beide irgendwie diese Heirat und Ehe durchstehen würden. Ich würde nicht darum herum kommen, aber ich würde sicher nicht einen auf Friede Freude Eierkuchen machen. Außerdem hoffte ich in diesem Gespräch mehr über ihn herauszufinden, sodass ich ihm sein arrogantes Grinsen aus dem Gesicht wischen konnte. 
Ich stand vor der Bank, setzte mich jedoch nicht. Das war irgendwie zu... Na ja wer mich kannte, wusste dass ich mich nicht einfach irgendwo hinsetzte. Auch in der großen Halle saß ich immer auf ein und demselben Platz. Ich hasste diese Störung, aber ich konnte auch nicht dagegen kämpfen. Also arrangierte ich mich und versuchte es niemanden offensichtlich zu zeigen. ALso wartete ich hier auf Wesley und hoffte, auch für ihn dass er kommen würde.

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Wesley

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Re: Bank unter einer Weide

from Wesley on 04/08/2017 04:27 PM

Ich war mir erst nicht sicher, ob ich denn der kleinen Notiz folge leisten sollte, denn mir genügte, so für die nächsten drei vier Wochen das Aufeinandertreffen mit Cara, weshalb ich erstmal mit beachtlicher Verspätung aufkreuzte.
Sichtlich gelangweilt lehnte ich mich gegen die große Weide, denn in der Nähe von Cara fühlte ich mich irgendwie nicht so sicher, seltsamerweise flog entweder was durch die Gegend & auf mich zu oder irgendwelche Heißgetränke wurden auf mir ausgeschüttet. An sic sah meine Verlobte ja nicht allzu schlecht aus, was sie aber wohl ihren Veelagenen zu verdanken hatte, sodass ich folglich mich natürlich von ihr angezogen fühlte. Allerdings nicht so, dass ich sabbernd vor ihr lag. Generell konnte ich den typischen männlichen Trieb leicht unterdrücken, was wohl daran lag, dass ich weitaus andere Interessen hatte, als einer Frau nachzujagen.
,,Wieso gehst du mir jetzt wieder auf die Nerven? Hat dir das in der großen Halle nicht gereicht?''
Meine Freundlichkeit ließ ich dort, wo sie hingehörte, tief in mir drin verborgen. Es war es nicht Wert mich für Cara zu bemühen, nicht mal ein halbherziges Lächeln bekam ich zustande.
Ich wollte diese Konversation, sofern eine stattfinden sollte, wenn sie nicht wieder in etlichen Beleidigungen unterging, hinter mich bringen, um mich wieder meinem neuen Buch, welches ich mir erst gestern aus der Bibliothek ausgeliehen haben, widmen.
,,Bitte fass dich kurz, ich hab noch andere Sachen zu erldigen, als hier faul auf einer Bank rumzusitzen & dumm aus der Wäsche zu gucken!'' 

 

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Cara
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Re: Bank unter einer Weide

from Cara on 04/17/2017 11:42 AM

Ich sah ihn an, als er endlich kam. Wenigstens kam er. Das war doch schon mal ein sehr gutes Zeichen. Natürlich schien er nicht sonderlich begeistert mich zu sehen, aber ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen, dass er mich wieder provozierte. "Genau über die Situation in der großen Halle möchte ich mit dir reden", meinte ich und hob beschwichtigend die Hände. "Bitte, hör endlich auf, dich hier wie eine Jungfrau im Schraubstock aufzuführen. Ich hätte dir sicherlich nicht geschrieben, wenn es nicht wichtig gewesen wäre." Kurz fragte ich mich, wieso Jace nicht mein Verlobter sein konnte. Mit ihm verstand ich mich. Aber Wesley war mein Zukünftiger und wir mussten irgendwie das Beste aus dieser ganzen beschissenen Situation machen.
"Ich gebe zu, ich hätte dir den Tee nichts ins Gesicht kippen sollen, aber du bist auch nicht unbedingt die Nettigkeit in Person", meinte ich und sah ihn an. Ich stand immer noch vor der Bank, auf der er saß. "Aber wir kommen um die Hochzeit nicht herum. Und deswegen würde ich dir gerne einen Friedensangebot machen." Ich sah ihn an. "Sag nichts. Es wird keine Ehe wie im Bilderbuch mit Liebe und überschweifenden Gefühlen. Das weiß ich selbst. Aber dennoch werden wir so tun müssen. ZUmindest vor den anderen. Was wir in unserer Freizeit machen solllte jedem selbst überlassen sein." Ich seufzte und wusste noch nicht, wie ich es ertragen sollte mit jemanden zusammen zu wohnen. Ich wusste ja noch nicht, wie.. sauber er war.
"Können wir uns also darauf einigen, dass wir uns nicht das Leben gegenseitig schwer machen? Mir ist es egal mit wem du ins Bett steigst. Mir ist es egal, wer in deinem Bett liegt. Dafür erwarte ich nur, dass du das genauso tust. Ohne lästige Kommentare. Verstehst du, wie ich das meine. Und eben ohne, dass wir uns gegenseitig anfassen." Ich erschauderte bei dem Gedanken. 

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Wesley

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Re: Bank unter einer Weide

from Wesley on 04/30/2017 09:10 AM

Ich kam nicht umhin Cara mit großen Augen anzusehen, als ie ihre, von ihr behauptete kurze Rede, hielt, denn irgendwas schien mir Faul an der Sache. Entweder sie litt an Stimmungsschwankungen oder hatte doch mehr IQ, als ich von ihr erwartet hätte. Doch das sie mich als eine Jungfer titulierte störte mich ungemein. Meine gelangweilte Art ihr gegenüber schwang urplötzlich in Wut über, die ich ihr aber nicht vollends präsentierte, jediglich meine Miene verfinsterte sich.
Ein Friedensangebot? Das ich nicht lachte! So ein Angebot begann man doch ohne Beleidigungen oder Vorwürfe. Selbst ihre Vorstellung von unserer Ehe machte sie noch abstoßender für mich als ohnehin schon.
Offenbar war sie schon durch einige Betten gehüpft, wenn sie darauf nicht bei ihrem Vorgeschlagenen Deal verzichten konnte. Der Gedanke daran jagte mir eine ekelerregende Schauder über den Rücken. Na toll, jetzt war meine Zukünftige nicht nur eine Hohlfrucht, sondern auch noch eine Schlampe. Trotz den ettlichen Schimpfwörtern, die mir auf der Zunge brannten, wartete ich, bis sie endlich mal ein Punkt setzte.
Ich erhob mich von der Bank & richtete mich in voller Größe vor ihr auf, keineswegs provokant oder einschüchternd, denn meine Hände wanderten in meine Hosentasche, sodass ich im Endeffekt lässig vor ihr stand.
In meinem Kopf schlugen meine Gedankengänge Saltos, denn was sollte ich jetzt zu ihr sagen, ohne wirklich wie eine Jungfer vor ihr zu stehen? Das mir der Deal gefiel & ich gerne auch von Bett zu Bett hüpfte? Wohl kaum, aber mir blieb wohl nichts anderes übrig, als zu lügen. Auch wenn es nicht so schien, so war die Ehe doch noch etwas wertvolles für mich & es war mehr als nur unfair, dass mein & ihr Vater mir die Entscheidung nahm, wen ich denn letztendlich bis an mein Lebensende lieben & begleiten durfte.
,,Mach was du willst & komm mir dabei einfach nicht in die Quere. Vögel dich von mir aus durch ganz Hogwarts, es interessiert mich nicht. Wenn es dir dabei besser geht, bitteschön. Aber verlange nicht von mir gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Mein Vater weiß bereits bestens darüber Bescheid, was ich von seinem Schwur halte. Und wenn du dein Oberstübchen mal anstrengen würdest, wüsstest du, dass sie nur wollen das wir heiraten & nicht wie wir miteinander leben sollen.'' Mein Interesse lag sicher nicht darin nach der Heirat mit ihr überall zusammen aufzukreuzen, schließlich gehörten wir nicht zum Reinblutettikett, bei denen es ein Verbrechen war, wenn man sich wenigstens nicht auf offiziellen Festen gemeinsam zeigte & so tat, als wäre die arrangierte Ehe das selbsternannte Glück gewesen.

 

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Cara
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Re: Bank unter einer Weide

from Cara on 05/05/2017 02:49 PM

Ich sah Wesley an und schüttelte den Kopf. IWeso war er nur so ein Ekel? Früher war er doch auch nicht so gewesen. Wir waren als Kinder unzertrennlich gewesen. Wir hatte gespielt und gelacht. Ja auch Mutter Vater Kind. Wie eine Beziehung für Kinder eben aussah. Dabei hatten wir uns gegenseitig Namen gegeben, die längst vergessen und verblasst waren. Es verletzte mich, dass er sich so entwickelt hatte. Ich hatte mir irgendwie tief in meinem Inneren immer vorgestellt, dass wir uns doch verlieben könnten und zusammen doch eine glückliche Ehe führen könnten. Wenn auch erst nach der Heirat an sich.
"Na ja, dann vögel ich mich durch Hogwarts und du eben durch Durmstrang, das ist doch nicht das, was ich gesagt habe!" Ich verdrehte die Augen und sah Wesley genervt an. "Ich versuche doch nur eine Lösung zu finden. Immerhin können wir uns nicht einfach scheiden lassen!" Ja ich wa rirgendwie romantisch veranlagt und hatte gehofft irgendwie aus Liebe heiraten zu können, doch er machte mir hier einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich hatte ich ihm auch von meiner NEurose erzählen wollen, aber das würde er genau wie meine Eltern nur in den Dreckn ziehen.
Hab dich ncht so Cara! Das ist doch nur Dreck.
Egal wie viele Ärzte mir bescheinigten, dass ich eine Neurose hatte und ich deswegen eben so austickte. Meine Eltern verstanden es nicht. Oder es interessierte sie nicht. Sicher konnte ich mir nicht sein... Ich seufzte ein bisschen und sah dann meinen Verlobten an. "Ich ... " Ich wandte mich ab. "Gott wieso benimmst du dich denn wie so eine verkackte Jungfrau?", fragte ich. "Ich versuche doch nur, dass wir klar kommen, aber du weist mich nur ab!" Ich wünschte, er wäre mehr wie Jace. Jace war mein bester Freund. Er versand mich, ohne dass ich mich erklären musste.
"Also fahr den Schwanz aus und sei ein Mann!", erwartete ich von ihm. "Ehrlich hab mehr als du und ich hab nicht mal nen Schwanz!" 

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Wesley

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Re: Bank unter einer Weide

from Wesley on 05/05/2017 09:19 PM

Mir vielen unzählige, produktivere Dinge ein, die ich in diesem Moment hätte tun können, aber nein, ich stand da, hörte mir ein sinnlosen Satz nach dem anderen an.
Mein Vater wusste gar nicht, was er mit seinem damligen Schwur antat. Wie es Cara dabei ging war mir völlig egal. Ich hatte genug eigene Probleme um die ich mich kümmern musste & dazu zählte sie nun mal nicht. Sie würde niemals zu mir oder zu meinem Leben zählen, so viel war sicher.
Keine Ahnung woher die plötzliche Abneigung ihr gegenüber kam, aber es gab solche Momente im Leben da entschied man in der ersten Sekunde des Aufeinandertreffen ob man den Menschen symptahisch fand oder eben nicht. Und ich fand Cara alles andere als sympathisch.
Ausmalen, wie es mit uns beiden weiter gehen sollte, wollte ich nicht. Ich wollte auch nicht heute & nicht morgen hier mit ihr stehen, darüber redend, wie wir beide in Zukunft miteinander umgehen mussten. Das war allein meine Entscheidung & sie hatte kein Mitspracherecht, schon gar nicht, wenn sie mich in einer Tour beleidigte.
Oh, was machte Cara mich gerade wütend, sie brachte mich innerlich zum Beben. Normal brachte ich Leute zur Weißglut, aber heute hatten wir offenbar die Rollen getauscht. Es stieß mir ungemein auf, dass sie so auf dem Jungfrauengehabe rumreitete, natürlich konnte sie nicht darüber Bescheid wissen, dass ich tatsächlich noch eine war. So sehr wie sie mich damit aufziehen konnte, so sehr störte es mich, dass ich noch eine war.
,,Halt endlich deine dumme Klappe, Cara!'' Trotz das ich so aufgewühlt war, war das der einzige Ausrutschter den ich mir erlaubte. Die geballten Fäuste in meiner Hosentasche konnte sie sowieso nicht sehen.
,,Ich will mit dir hier keine Zukunftspläne schmieden, krieg das endlich in deine dumme Birne rein!! Ich kam bis eben prima damit klar, weil ich dich nicht sehen musste & so soll es auch weiterhin gehen. Jeder geht seinen Weg, wir heiraten & ab da trennen sich unsere Wege erneut, so einfach ist das.''
Mein Kiefer war angespannt. Es fiel mir sichtlich schwer noch die Contenance zu bewahren. Aber dann kam der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
,,Kein Wunder, so viele Schwänze die du wohl schon gesehen hast...''

 

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Cara
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Re: Bank unter einer Weide

from Cara on 05/06/2017 01:07 AM

,,Kein Wunder, so viele Schwänze die du wohl schon gesehen hast...''
Noch bevor einer von uns beiden recht wusste, was da gerade geschah, holte ich aus und gab ihm eine Ohrfeige. Schallen und hart. Seine Wange wurde sofort rot. "Bezeichne mich nicht als Schlampe, du dämmliches Arschloch", zischte ich. Ja ich schlief mit vielen Männern. Nicht unbedingt, weil sie gut im Bett waren, sondern weil ich in diesen Moment nie an meine nächste Wäsche denken musste oder an das, was passieren würde, wenn ich mich nicht waschen konnte. Ich sah auf meine Hand und begann sie an meiner Kleidungen abzuwischen, regelrecht daran zu reiben. 
"Du has keine Ahnung, wie es ist, ich zu sein. Also veruteile mich nicht, wegen meinem Handeln." Wieso hatte er überhaupt ein Problem mit Sex? War er etwa wirklich...
"Wesley bist du wirklich noch Jungfrau?", fragte ich dann beinahe schon schockiert. "Ich meine, ich würde es verstehen, mit so einem Ekel wie würde, würde niemand freiwillig schlafen." Das stimmte. ich war eigentlich nicht wählerisch, aber ihn konnte ich mir wirklich nicht vorstellen.
"Aber schön, dann sind wir eben nur auf dem Papier verheiratet! Damit kann ich sehr gut leben, dann muss ich meine Termine auch nciht nach dir richten." Mit der Termine meinte ich keine eventuellen Sexdates, sondern die Termine bei Heilern, Psychologen und solchen Gedöns. Denn ich wurde regelmäßig untersucht. Einfach nur um sicher zu gehen, dass es sich nicht verschlechterte. Doch das tat es. Davon würde ich Wesley aber sicherlich niemals erzählen. Niemals, denn dafür ekelte er mich zu sehr an.
"Aber ich verspreche dir Wesley, ich werde dafür sorgen, dass du dein ganzes Leben eine dämmliche Jungfrau bleibst! Egal ob hier in der Schule oder in der Welt da draußen." Angwidert wandte ich mich von ihm ab. Ich wusste immer noch nicht genau ob meine Vermutung richtig war, aber sie wäre logisch. Im Notfall würde ich einfach ein Gerücht streuen, auch wenn es eben nicht so war. 

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Wesley

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Re: Bank unter einer Weide

from Wesley on 05/06/2017 01:44 AM

Man konnte der schnellste Quidditchspieler aller Zeiten gewesen sein, aber kein Zauberer der Welt konnte so schnell reagieren, um Caras schallende Ohrfeige auszuweichen.
Ich fühlte mich in meinem ganzen Leben noch nie so gedemütigt wie in diesem Moment. Geschlagen von einem dummen Blondchen & dann noch überführt, vermutlich aber zu doof um zu registrieren, dass sie auf der richtigen Fährte war.
Es kribbelte mir in den Fingern. Wie gerne hätte ich ihr auch eine verpasst, aber dafür genoss eine zu gute Erziehung, weshalb meine Hand da blieb, wo sie war, an meiner pochenden Wange. Mein Schädel brummte. Sie verhielt sich nicht nur wie ein Kerl, sie hatte auch Kraft wie einer.
,,Und du hast keine Ahnung, wie schwer es ist eine Frau wie dich ertragen zu müssen! Allein dein Vorschlag, den du mir gerade eben gemacht hast, war mindestens so billig wie du selbst!'' Eventuell den Mund zu halten, was in dem Fall die schlauste Variante von allen gewesen war, verschwendete ich nicht mal einen Gedanken. Nein, ich wollte sie auch so bloß stellen, so wie sie es gerade bei mir getan hat.
,,Das geht dich einen feuchten Dreck an! Und dich hat mein Sexleben genauso wenig zu interessieren, wie mich deines. Also halt jetzt endlich deine Klappe & verschwinde!''
Ihre Drohungen gingen nicht ganz spurlos an mir vorbei, denn sie löste in mir doch sowas wie Panik aus. Das Gespött von der Schule zu sein, gab es was schlimmeres als das in unserem Alter? Jedoch hoffte ich für sie, dass sie die Füße still hielt, denn meine Rache servierte ich am Liebsten kalt.
Ich wartete gar nicht erst ab bis sie sich entfernt hatte, statt dessen suchte ich das Weite, rempelte sie aber noch unsanft beim Gehen an, ehe ich in Richtung Durmstrang Schiff verschwand.

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