Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

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Arnaldur

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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Arnaldur on 07/16/2017 04:36 PM

Als unsere Blicke sich trafen und sich dieses Grinsen auf seinen Lippen abbildete nach dem er mich kurz gemustert hatte, wusste ich das er auch nicht abgetan von mir war. Ich war nicht unschuldig in solchen Jungen, setzte mich nicht nach einem Geschlecht fest. Ich wusste doch viel zu sehr das Sex in allen Winkeln unglaublich befriedigend sein konnte. Und meine Anziehung die ich auch für Jungen empfand, würde ich sicher nicht unbefriedigt lassen. Niemand befriedigte mich so wie Freyja... sie war meine Frau. Die Frau der mein Herz alleinigst gehörte und sie befriedigte nicht nur meinen Körper sondern auch mein Herz. Aber ohne Abenteuer in meinem Leben wusste ich, wurde es mir schnell langweilig. 
Ich musste etwas schmunzeln als er sich direkt neben mich stellte und einen Drink bestellt, wobei er sich aufreizend noch vorne beugte und mir seinen süßen Hintern präsentierte als würde er bei mir etwas ganz anderes in Bestellung nehmen als bei dem Barkeeper. Als er mir einen Seitenblick zuwarf, hob ich nur Schmunzelnd eine Augenbraue und legte den Kopf leicht schief, nahm mir die Zeit ihn weiter zu betrachten und flirtete mit ihm, ohne Worte zu benutzten. Erst als der Barkeeper bezahlt werden wollte, beugte ich mich nach zu dem hübschen dunkelhaarigen Jungen und dem auch ziemlich ansehnlichen Barkeeper und steckte einen Schein in die Hemdtasche des Barkeepers.
"Geht auf mich... ich hätte gerne noch eines von euren Englischen Bieren", sagte ich mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen an den Barkeeper gewahnt und fing seinen Blick mit meinem auf. Der Barkeeper erwiderte mein Grinsen, holte den Schein aus seiner Hemdtasche und wedelte kurz damit in der Luft rum, ehe er sich weg drehte und mein Bier vorbereitete.
Grinsend wand ich mein Gesicht an den Jungen und betrachtete ihn schmunzelnd während er tiefe Schlücke von seinem Drink nahm, als wäre er am verdursten.
"Das ist kein Wasser, Bursche... pass auf das du nicht vom Stuhl kippst... wäre doch traurig wenn unsere Begegnung hier schon enden würde, findest du nicht?" 

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Pan

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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Pan on 07/17/2017 10:48 PM

Während ich wartete sah ich nur hin und wieder zu dem süßen Lockenkopf hinüber. Noch war ja nicht raus ob er überhaupt in Frage kam, da spielten Faktoren eine Rolle, die man nie voraus sehen konnte. Hatte er Geld mitgebracht um zu feiern? Oder wollte er nicht zu viel dabei haben um nicht beklaut zu werden? Auf was stand er? Er war verdammt hübsch, aber selbst für Adonis würde ich mich nicht in Leder strangulieren und verhauen lassen. Nicht mit mir, Madame! 
Außerdem mochte ich es, wenn sie sich Mühe gaben.... wenn sie mir zeigten, dass sie noicht nur ein Loch zum Stopfen brauchten, sondern, dass ich ihnen gefiel. Ihm gefiel ich eindeutig. Seine Blicke wanderten über meine Haut wie kleine Insekten, die mir unter den Stoff krabbeln wollten.
Als wäre mir beim Warten langweilig wippte ich über die Theke gelehnt vor und zurück, ganz langsam, drückte nur ganz leicht den schmalen Rücken durch, dass das weite Shirt sich auf meinen Konturen ablegte, zeigte was ich zu bieten hatte.

Eurem englischen Bier. - Bingo!
Ein Ausländer! Perfekte Kiste, die Ausländer suchten einfach nur ihren Spaß und sie brachten Geld mit ins Land. Viel Geld....falls etwas passierte wollten sie immer abgesichert sein und selbst in der Zeit von Online-Banking und WesternUnion blieben sie was Bargeld anging altmodisch. Ich legte den Kopf schief und musterte den Fremden von oben bis unten hinter halb geöffneten Lidern. Meine dichten, kindlichen Wimpern versteckten noch mehr von dem was er sicher sehen wollte. 
Steven, der Barmann, zog den Schein aus der Tasche, warf mir einen schnellen Blick zu und wedelte mit der Summe. - Doppelbingo!!
Ein Kerl mit einem Haufen Bargeld in der Tasche! Der Abend war organisiert! 
Ganz langsam lehnte ich mich zu ihm rüber, nur damit er meine zuckersüße Honigstimme hinter der lauten Musik auch gut genug hörte. "Passen Sie auf wenn Sie kleinen Jungs Drink spendieren, Sir. Am Ende denkt noch jemand Sie wollen was dafür..", raunte ich ihm zu und hob den Blick so nah an seinem Gesicht zu ihm hinauf, dass er meinen Atem auf der Wange spüren konnte. "Danke, hübscher Lockenkopf."

Ich setzte den WhiteRussian gerade von den Lippen ab als der Barmann dem Herrn sein Bier rüber schob. Steven verkniff sich das Grinsen, einfach, weil er dieses Spielchen zu gut kannte....ich aber zuckte übermütig mt den Schultern.
"Enden? Ein Gentleman würde mich auffangen und an einen sicheren Ort tragen.", antwortete ich unverblümt und strich mit den Fingern einen Tropfen verschütteter Milch auf dem Tresen in geschickten Mustern davon. "An einen Ort an dem ich mich.... ganz formvollendet bedanken könnte...", fügte ich an und lutschte mir den Rest der Milch aufreizend langsam vom Finger. 

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Arnaldur

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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Arnaldur on 07/27/2017 03:12 AM

Himmel der Junge legte es ganz schon darauf an. Er flirtete ziemlich offensichtlich. Nicht das es mich wirklich störte, aber er sah so jung aus das es mich fasst wundern würde wenn er keine Jungfrau mehr wäre. Nur fasst, immerhin flirtete er wie eine 1. Er sah wirklich bezaubernd aus in seinem heißen Outfit, welches seinen süßen Hintern von der aller besten Seite zeigte, aber ich war trotzdem vorsichtig. Ich würde ihn auf 16 schätzen, und auch wenn ich selbst erst 17 gewesen war als ich Freyja kennengelernt hatte und sie zu dem Zeitpunkt auch schon erwachsen gewesen war, war hier der Altersunterschied doch etwas größer. Zudem würde das hier zwischen uns nicht wie bei Freyja und mir in der großen Liebe enden. Eine Nacht, mehr nicht. Und ich wusste wie schnell sich junge Jungs mehr einbilden wollten. 
"Wie alt bist du, Strákur ?" Sicher war einfach sicher. Ich musste einen klaren Schnitt machen wenn er noch minderjährig war. Alkohol trinken gut, das hab ich auch mit 16 gemacht. Wenn ich es ihm nicht ausgegeben hätte, dann jemand anderes. Aber Sex... nur wenn er über 18 war! PUNKT. 
Bei seinen letzten Worten konnte ich nicht anders als laut zu lachen. Es war ziemlich offensichtlich was er von mir wollte, offenbar meinte er ich wäre dieser Gentleman. So ein englischer Scheiß worauf die Damen hier wohl vorgaben zu standen. Bullshit.... Freyja hatte mir ganz genau gezeigt das die Männer aus dem Norden ihr lieber waren. Gentlemänner waren immer so .... steif. 
"Wenn du ein Gentleman suchst, Bursche, dann bist du in einem Club wohl ziemlich falsch. Wäre auch ziemlich anstrengend mit Stock im Arsch zu tanzen oder?", sagte ich amüsiert und nahm das Bier in die Hand um ein paar tiefe Schlücke daraus zu trinken. Wenigstens war es gekühlt.
"Es macht kein Spaß, wenn der eine zu betrunken ist um gerade zu stehen. Also mach langsam, kleiner.", sagte ich grinsend und zwinkerte ihm frech zu, mit dem Versprechen das wenn er wollte, ich ihn heute Abend noch mitnehmen würde.
"Ihr Engländer seit wirklich merkwürdig... ihr tut immer als wärt ihr der Anstand selbst, und wenn die Sonne untergeht werdet ihr zu notgeilen Kaninchen..", grinsend sage und auf die Tanzfläche deute wo sich fast alle schon gegenseitig auffressen als hinge das Leben davon ab.
"Fasst so als bräuchtet ihr Alkohol um Sexuelleregt zu sein.."
Nachdenklich lies ich meinen Blick über die Tanzfläche gleiten, betrachtete die hungrigen Menschen und blickte dann wieder zu meiner neuen Begleitung ehe ich langsam meinen rechten Mundwinkel hoch. 

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Pan

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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Pan on 08/18/2017 09:10 PM

Die Standardfrage: Als wenn die einer fragte um schließlich doch moralisch oder anständig zu sein, so ein Quatsch. Als - fuckin - ob. Sie stellten sie um ihre Hände in Unschuld zu waschen. Um den netten Leuten von der Sittenpolizei ganz verstört entgegen zu treten wenn sie erwischt wurden. Officer, ich habe es wirklich nicht gewusst! Er sagte er wäre volljährig und ja, ich weiß ich hätte seinen Ausweis verlangen sollen, es tut mir so leid! Ich dachte halt ich könnte ihm vertrauen! Ich war so dumm, bitte, sagen Sie nichts meiner Frau! Ich hätte ihn doch nie angefasst wenn...
Immer das Gleiche. Sie bekamen keinen Ständer von einer Zahl auf einem Stück Plastik. Und das wussten alle.  
"Süße 20, mein Schnuckelhase.", flötete ich deswegen über den Rand meines Glases und warf Frage und Antwort auf den gleichen imaginären Müllhaufen auf dem so viel von dem Unsinn landete der zu so einem Gespräch gehörte.

Von der Seite her beobachtete ich den Riesenkerl mit den Locken und meine hellblauen Augen blitzten ihn unter dünnem Kajal und dichten, langen Wimpern heraus an. Es war ja fast süß wie er versuchte etwas Besonderes aus sich zu machen.... nicht zu sein wie die anderen hier. Dabei stand ihm SEX auf die Stirn tätowiert. Er war aus dem gleichen Grund hier wie alle anderen auch.... aber er wollte mich spüren lassen, dass er besser war. Und ich dadurch besser wurde, weil ich ihm aufgefallen war. 
Ich ließ ihn.
"Warum muss ein Gentleman denn steif sein?", fragte ich neckisch als ich zu näher ihm heran rutschte und wählte meine Worte sehr genau. "Und mal ganz nebenbei.....tanzen hier einige um diesen Stock im Arsch erstmal zu kriegen. Ist doch auch ein schönes Gefühl..."
Ganz ungeniert zwinkerte ich ihm zu, machte das kleine Spielchen mit, das er über die Menge eröffnet hatte. Denn wenn ich mich nicht irrte - und das tat ich selten - spürte meine Hand, die sich wie beiläufig auf seinen Oberschenkel gelegt hatte auch eine nicht zu verachtende Größe in seiner Jeans. Und genug Muskeln in ihm damit er wissen musste wie er sie benutzte. 

"Keine Angst, du Hopfenkenner. Ich verspreche dir, nicht nur meine Lippen bleiben funktionstüchtig.", raunte ich und leerte den Rest meines Glases in einem Zug um es dem Barkeeper rüber zu schieben. Auch nicht ohne Grund, denn der war gerade hinter dem Lockenkopf beschäftigt und so konnte ich mich schön langsam an ihm vorbei beugen um das Glas die Theke hinunter zu schieben. Schön nah an den Fremden und seine erhitzte, breit Brust. Und auch die Finger auf seinem Schenkel bekamen eine Ausrede weiter hinauf zu wandern.... als ich mich zurück lehnen wollte blieb ich auf Höhe seines Ohres verharren, musterte sein Profil neugierig bevor ich ihm zuflüsterte. "Und ich bin Schotte. Du Experte."
Wie warmer Sirup floss meine Stimme direkt in seinen Gehörgang... und noch bevor er etwas erwidern konnte tanzte meine Zungenspitze über seine Ohrmuschel, meine Finger blieben in seinem Schoß liegen, kitzelten die Nähte der Jeans, forderten ihn heraus mir zu zeigen wie besonders er war. Aufmerksam behielt ich die Leute um uns im Auge als ich anfing, ganz zart nur, an seinem Ohrläppchen zu knabbern....nicht nur die Jeans zu streicheln. 

"Willst du tanzen...?", hauchte ich und mein Atem traf diese empfindliche Stelle zwischen seinem Ohr und seinem Kiefer. Natürlich war mir klar, was er wirklich wollte. Er wollte es heiß und hart und eng. Aber ich wollte es hören.

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Reply Edited on 08/18/2017 09:12 PM.

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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Arnaldur on 09/10/2017 02:00 AM

Ungläubig hob ich eine Augenbraue als er mir mitteilte das er 20 Jahre alt sein sollte. Er sollte nur 6 Jahre jünger sein als ich?! Dann hatte er sich aber wirklich noch ziemlich gut gehalten. Er sah wirklich jung aus. Langsam betrachtete ich ihn wieder von unten nach oben, nicht auf diese flirtende Art, sondern eher auf dieser Forschenden Art. Irgendwie konnte ich ihm dieses Alter nicht abkaufen. 
"Du wirkst höchstens wie 18. Aber nur wenn man wirklich Großzügig ist." Harte ehrlichkeit. Er war immerhin nicht der erste der sich für Älter ausgab um mit mir schlafen zu können. Und eigentlich war es mir auch egal, solange es keine Kinder mehr waren. 17 Jahre alt war absolut okay. Zumindest in meinen Augen...wenn sie dann nicht immer so anfangen würden zu klammern. 
Aber der Junge wirkte nicht so als wollte er klammern, viel eher schien er ebenso genau zu wissen was er wollte und was nicht. Und verdammt ich fand ihn wirklich heiß. Sein schlanker Körper schmiegte sich fast automatisch an meine Seite und ich musste leicht Schmunzeln über seine Worte. Klar, es eregte mich ebenso wie es mich amüsierte.
"Ich hab mich wohl unglücklich ausgedrückt, Strakur. Nicht nur Gentlemänner können steif werden.", sagte ich Grinsend und konnte bei seinen nächsten Worten einfach nicht anders als zu Lachen. Amüsiert und noch immer lachend schüttelte ich den Kopf, amüsiert über deine Worte und über seinen tatendrang so zweideutig wie nur möglich zu sprechen um mir genau klar zu machen worauf unser Gespräch hinaus laufen würden.
Amüsiert hob ich eine Augenbraue und blickte ihn an. Mein Blick wanderte automatisch zu seinen Lippen als er über eben diese jene sprach und mein Grinsen wurde etwas breiter.
Ich lies ihn mit seinem Spiel, lies ihn sich über mich beugen, näher zu meiner Mitte wandern und schloss wohltuend die Augen bei seinen Streicheleinheiten. Warum noch drum herum sprechen.
"Eine verwandte Seele also, Strakur....", raunte ich leise und verstand langsam warum er nicht viel Smalltalk brauchte. Er war Schotte.
Meine eine Hand strich die innenseite seines Beines entlang, vollkommend ignorierend das hier noch andere Menschen waren, weil es mir ehrlich gesagt wirklich scheiß egal war. Meine Lider flatterten leicht als er mit seiner Zunge mein Ohr so liebkoste, wie ich ihn gerne an einer anderen Stelle hätte und ein breiteres Grinsen breitete sich auf meinen Lippen aus. Meine Hand wanderte zu seinem Schritt, zeigten das ich sicherlich nicht mehr auf diese Tanzfläche wollte.
"Lass uns etwas suchen wo deine Zunge etwas tanzen kann, Strakur.", raunte ich, sichtlich nicht mehr an meinem Bier interessiert und nur all zu erfreut endlich hier raus zu können. Die Musik war wirklich ein Albtraum und die Luft war das aller Schlimmste. Nur all zu gerne würde ich hier verschwinden. Und wenn der Kleine mit mir kommen würde, hatte sich der Besuch in dieser stickigen Kiste sogar gelohnt.  

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Pan

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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Pan on 11/07/2017 06:10 PM

Mein süßestes, kleines Lachen waberte über die Ohrmuschel an meinen Lippen und es war ein glücklicher Zufall, dass er mein spöttisches Zucken in der Augenbraue gar nicht sehen konnte. Dafür kitzelten mich seine hübschen Locken zu sehr im Gesicht... aber sie waren am Ende doch genauso gewesen wie jeder andere Kunde auch: Kurz offensichtlich stutzig über mein Alter, über die Möglichkeit, dass ich log, dann das kurze Nachdenken... ob Moral wichtig war wenn man sich nicht kannte. Und schließlich doch der Moment in dem sie sich alle entschlossen so zu tun... als hätten sie nie gefragt. 
Eine verwandte Seele also, Strakur....
Wenn er es so sehen wollte? Warum nicht?
Aus reiner Neugier fragte ich mich einen Moment was dieses Strakur wohl heißen sollte, aber ich konnte es mir denken. Und im Endeffekt war es auch völlig egal, weil jeder von ihnen seinen Namen für mich hatte. Nur für die Stammkunden machte ich mir die Arbeit sie aufzuschreiben um den Überblick nicht zu verlieren. 
Er würde keiner werden. Er würde sein Urlaubsgeld bei mir lassen und danach auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Ein kleines Taschengeld.
Ein Paar neue Schuhe.
Nichts Weltbewegendes.

Genau in dem Moment als seine Finger den Reißverschluss meiner Jeans erreichten setzte meine Hüfte sich geschickt in Bewegung. Geschmeidig wie eine rollige Katze schob ich mich auf den Schoß des Hünen, ließ meine Schenkel gerade so über die seinen streifen, dass eine Ahnung meines Körpers auf seinem enstand und nutzte den selben Moment um meinen ersten butterweichen Kuss unter sein Ohr zu setzen. Er roch nach Schweiß und Moschus... wie ein Mann riechen musste.
"Und wenn ich den perfekten Tanzboden kenne...?", wisperte ich ihm zu ohne ihm Zeit zu geben darüber nachzudenken, denn meine Zunge blieb in Bewegung. Ohne, dass er es wusste schrieb sie ein Wort auf seinen Hals, ohne Stocken, ohne Probleme, wendig und willig; ein Wort, das in jeder Situation bestens passte: Komm.
Meine Hand wanderte aus seinem Schoß zu seiner Seite, darüber hinweg und quer über seinen breiten Rücken. Ich zog mich fest an ihn, ließ ihn ganz genau fühlen was er verpassen würde wenn er jetzt noch einen Rückziher bringen würde. 
"Also, mein Gentleman... vertraust du mir?"

Er müsste mich nur packen und hinaus schleifen. Er müsste nicht ein Wort mehr sagen, nichts. Nicht Ja oder Nein, nichts.
Nur ein Handgriff und ein paar Schritte.... und er würde eine wunderschöne Nacht haben.
Und wahrscheinlich eine ziemlich teure.

Sehr wahrscheinlich.  

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Josh
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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Josh on 01/18/2018 10:24 PM

//Sorry fürs Crashen <-<

Ich wusste nicht, wo meine Füße mich hintrugen, aber da war diese eine Kaffeebar, in der ich ein paar Mal mit Elias gewesen war - keine Ahnung, ob es ein reiner LGBT Laden war, oder nur ein Geheimtipp, aber da ich ja sowieso mehr oder weniger zu Szene gehörte, kümmerte mich das ziemlich wenig. Es war Nachmittag, der Himmel uferte gerade in Richtung Abend aus, und der Laden war dementsprechend spärlich besucht - entweder, man ging nach Hause oder zog weiter. 
Mein Kopf war voll. Und gleichzeitig leer. 
Als ich mich auf einem der Barhocker an der Theke niederließ, wusste ich nicht einmal wirklich, was ich hier suchte, geschweigedenn, warum ich mich neben den einzigen, besetzten Stuhl am ganzen Tresen niedergelassen hatte. Der Typ hatte bestimmt keine Lust, sich mein Leben anzuhören, und trotzdem - ich bestellte eine Cola, und ich war nicht mal betrunken, obwohl ich mich so fühlte. Vielleicht wollte ich es gerne sein. Keine Ahnung. Von irgendwas.
Als der Barman mir das Glas hinstellte, entfuhr mir ein frustriertes Seufzen. Dann wanderte mein Blick zu dem jungen Mann neben mir. Er war eine ganze Ecke jünger, als ich, hatte nachdenkliche Augen und sich bisher noch nicht bemerkbar gemacht - 
"Wieso ist alles so kompliziert?", fragte ich, nicht einmal wirklich an ihn gerichtet, eher an die Welt, "Wieso kann es nicht einfach laufen, wie in den Filmen? Man trifft jemanden, Blickkontakt - bam - große Liebe, Hochzeit, alles ist schön. Wieso? Hm?" 

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Aelfric
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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Aelfric on 01/18/2018 11:01 PM

Aelfric hatte keine Ahnung mehr, wie spät es war. Noch nicht mal, weil er getrunken hatte. Aber der Rotschopf saß seit Stunden über seine Fanta gebeugt und sinnierte über das Leben. 
Heute war alles schief gelaufen. Wirklich, alles. 
Veronica war aus seinem Bett geflohen, als wüsste sie es. Als wüsste sie von den Worten, die der junge Mann in der Nacht gesagt hatte. Sie durfte nichts wissen. Aelfric war nicht bereit dafür, dass es jemand gehört hatte. Aelfric war nicht bereit dafür, dass es jemand wusste. Und auf keinen Fall Veronica, die er mehr in seinem Leben brauchte als sonst wen. Wer bitteschön sagte ihm jetzt, das er ein Kürbiskopf war und sich wehren sollte? Wer bitteschön half ihm nun bei Kate?

Aber Aelfric hatte sich aus seinem kalten Bett gequält, nachdem er so wenig geschlafen hatte. Er hatte sich aus dem Bett gequält, hatte sich Mühe gegeben. Und er hatte wie so häufig in der Bäckerei angehalten um eines dieser Croissants zu besorgen, die Veronica so gerne aß. Immerhin war sie so schnell aufgesprungen, da hatte sie keinesfalls an ein Frühstück gedacht. Und vielleicht hatte Aelfric das heute Morgen auch nur falsch verstanden. 

Es waren Stunden verstanden, ehe Aelfric das Mädchen wieder sah. Und es war einfach nicht besser geworden. Aber das, das war eine Geschichte für ein anderes Mal. 

Und so war er hier gelandet. Einfach so. Aelfie war daran vorbeigegangen und dann hatte es ihn wie den Schlag getroffen. Er gehörte hier her. Er musste hier her. Und seitdem saß Aelfric hier. Ein Fanta vor der Nase und das Gesicht in Falten gezogen. 

Seinen Nebensitzer bemerkte der Kürbiskopf erst, als dieser ihn ansprach. Und so zuckte Aelfric zusammen wie ein getretener Hund, biss sich auf die roten Lippen. Die Worte des anderen waren seltsam und trotzdem vollkommen nachvollziehbar. Und so nickte Aelfric, den Blick gesenkt. Was sollte er denn mehr sagen?
Wobei... 
"Aber manchmal wäre es so einfach", flüsterte der Rotschopf. Wäre da nur nicht die beste Freundin, die ihn scheinbar für seine Sexualität verurteilte. Und sie hatte jegliches Recht dazu. 

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Josh
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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Josh on 02/05/2018 08:55 PM

Ich erwartete eigentlich gar keine Antwort, weder von dem jungen Mann neben mir, noch von der Barkeeperin, die Gedanken verloren ein paar Tassen polierte. Diese ganze Sache mit Elias kursierte so laut und schrill in meinem Kopf, dass ich überhaupt gar nicht mehr wusste, was ich erwartete. Eigentlich war es doch unheimlich einfach gewesen, das alles - wir küssten uns, wir hielten Händchen, tranken, feierten, landeten im Bett und er erwartete nicht von mir, dass ich jemand Anderes war, als ich selber; und trotzdem hatte ich das Gefühl, all dem niemals gerecht werden zu können. Eines Tages würde ich all das zerstören, und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ich wieder vergessen würde, was ich eigentlich wollte.
Eine Stimme riss mich aus meinen Gedanken - Aber manchmal wäre es so einfach.
Erstaunt sah ich auf und musterte den schmalen Rothaarigen neben mir, der unglücklich auf die Theke unter seiner Fanta starrte, ohne mich anzusehen - anscheinend hatte er genau so einen Redebedarf wie ich.
Mir entfuhr ein frustriertes Seufzen, im nächsten Moment landete mein Kopf mit einem Rumms auf der Theke, beide Hände über meinem Kopf verschränkt, ein paar Sekunden, 
"Schön wär's", murmelte ich und richtete mich wieder auf, nicht ohne einen weiteren, tief-frustrierten Atemzug, "Bei mir war's das nie. Immer ist irgendwas passiert, was ich nicht vorhersehen konnte. Einmal war's okay, schätze ich. Okay." Meine Erinnerungen flogen zurück zu Franky, meinem blonden Wirbelwind-Engel, die so leicht und fröhlich gegangen war, wie sie zuerst in mein Leben gestolpert gekommen war. "Es war wirklich okay. Gut. Und dann war sie weg. Ohne ein Wort, einfach so. Und danach war immer ich das Arsch. Immer ich. Immer." 
Keine Ahnung, woher all die Worte kamen, aber sie mussten einfach raus. Jetzt oder nie. 

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Aelfric
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Re: Dalston Superstore [LGBT Kaffee Bar]

from Aelfric on 02/05/2018 09:30 PM

Zaghaft hob Aelfric die Hand, um das Haar aus seiner Stirn zu streichen. Der Ältere neben ihm hatte sehr erschrocken gewirkt, als sich Aelfric einfach so in seinen Monolog eingemischt hatte. So war es nicht verwunderlich, dass sich seine Gesichtsfarbe dem roten Schopf anpasste, die selbe Farbe annahm.
"Entschuldigen Sie", brachte Aelfric verschüchtert hervor, biss er sich auf die vollen Lippen. 
Doch der Andere sprach. Redete über eine Frau, die ihn verließ. Die morgens aus seinem Bett stieg, ein falsches Lächeln sehen ließ und dann mit den Schuhen in der Hand aus der Wohnung - und gleichzeitig aus seinem Leben - stolperte. So wie es Veronica heute Morgen getan hatte. Genau so. Und die Worte seines Nebenans waren eindeutig genau auf solch eine Situation bezogen. War es daher verwunderlich, dass Aelfric mehrfach, sehr zustimmend nickte?
So hörte der junge Mann lautlos weiter zu, legte den Kopf schief und nickte an den richtigen Stellen, um seine Aufmerksamkeit zu symbolisieren. Noch immer waren Aelfrics Beißerchen in die Unterlippe geschlagen, gab er sich nun auch die Zeit, den Laden, in dem er gelandet war, mit den Blicken zu erkunden. 
"Vielleicht ist es aber Ihre Weise, mit dem Verlust umzugehen", keuchte der Rote leise, ehe er die Hände vor den Mund schlug, den Kopf erneut gerötet senkte. "Aber bitte, erzählen Sie weiter. Ich wollte Sie nicht unterbrechen." 
Noch immer drehten sich seine Gedanken um Ronica, welche hoffentlich nicht für immer wegblieb. Vor allem nicht ohne ein Wort. Ein Seufzer, rann ein Schluck Fanta Aelfrics Kehle entlang. Würde der Fremde weitersprechen?

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