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Aegir

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Re: Postfach von Juliette A. Moore

from Aegir on 10/10/2017 05:14 PM

Miss Moore,

Mir wurde von Catharina mitgeteilt, dass Sie sich mit ihr bezüglich eines Angebots unterhalten und es angenommen haben.
Ich möchte in keinem Fall Ihre Entscheidungen anzweifeln, aber es ist mir wichtig Ihnen zu sagen, dass Sie - sollten Sie sich vielleicht noch umentscheiden - sicher gehen können, dass dies respektiert wird und Sie mit keinen negativen Konsequenzen zu rechnen haben, zB. auch was Ihre eigentliche Anstellung im Grand betrifft.

Sie können sich immer bei mir melden, sollte ich einmal nicht erreichbar sein oder es Ihnen angenehmer erscheinen, sich jemand anderes anzuvertrauen (was ich durchaus verstehen kann), ist Pablo derjenige, an den Sie sich wenden können; natürlich werden Ihnen auch andere Getreue weiterhelfen.

Somit bleibt mir nur, Sie noch einmal im Grand willkommen zu heißen.

Aegir Indriðason



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Re: Postfach von Catharina Montrose

from Aegir on 10/10/2017 04:47 PM

In deinem Zimmer findest du tags darauf ebenfalls nur einen einfachen Zettel als Antwort von Aegir.
Er macht sich bei dir gar nicht mehr die Mühe, grundsätzliches anzusprechen, er kennt dich lange genung, um zu wissen, dass das nichts bringt. Aber ... Du magst zwar speziell sein, aber niemand, der sich nicht an die Regeln hält, was das betrifft.


Danke, dass du mich informierst - ich kann doch sicher davon ausgehen, dass du mit ihr über alles Wichtige gesprochen hast und sie weiß, wer Pablo ist.
Eine Bitte: Falls Probleme auftreten sollten, gib mir dann frühzeitig Bescheid.

Aegir



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Re: [ABWESEND]

from Aegir on 09/30/2017 04:47 PM

Hallöchen Leute ... ich war in letzteer Zeit eh nicht so aktiv, das tut mir total Leid :(
Jetzt meld ich mich vorsichtshalber bis 13. Oktober abwesend ... ich hoffe trotzdem, dass ich schon mal wieder ein bisschen ins Schreiben rein komme!
Bis bald! :*

Betrifft: Anne, Keanu, Fynn, Aurora, Aegir, Joshua, Beau, Freyja, Deowine und Pablo


~ eingetragen



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Reply Edited on 10/03/2017 02:04 AM.

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Re: Eigene Änderungen

from Aegir on 08/20/2017 12:54 PM

[klaut ebenfalls die Farben xD]

Anne - Pro-Magie/Magie Enthusiast
Fynn - Pro-Magie/Magie Enthusiast
Beau - Pro-Magie/Magie Enthusiast
Freyja - Pro-Magie/Magie Enthusiast
Deowine - Pro-Magie/Magie Enthusiast
Aurora - Anti-Magie/Magie Neinsager
Joshua - Pro-Offenbarung/Pro-Muggel
Aapaam - Pro-Offenbarung/Pro-Muggel
Keanu - Anti-Offenbarung/Muggelscheu
Aegir - Anti-Offenbarung/Muggelscheu


~P.




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Reply Edited on 08/20/2017 03:03 PM.

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Re: Zukunfts-Thread V

from Aegir on 08/02/2017 05:30 PM

Es war nicht plötzlich von einem Moment auf den anderen leichter, fröhlicher. So funktionierte das nicht. Auch nicht mit netten Worten, mit Hoffnung. Das würde seine Zeit dauern und selbst dann würden sich die Sorgen und die Trauer nur verstecken, überlagert werden von anderen Dingen, weil es einfach nicht ging, immer und nur traurig zu sein.
Ich wusste das und deshalb ließ ich Meja nicht los. Wie ich Pan damals nicht los gelassen hatte. Wie mich Charlotte nicht los gelassen hatte.
Auf eine Weise konnte man diesen Augenblick nie wieder vergessen. Denn egal, wie viel sonst kaputt war oder wieder kaputt ging, dieser eine Halt ging nie mehr verloren. Und das Stück, das man für andere hatten flicken können, hinterließ auch Spuren an einem selbst. Pan klebte so sehr an meinem Herzen wie Reyk und Charlie ... und nun auch Meja. Das, was sie mit mir anstellte, trennte viele Narben wieder auf, aber so hatte ich die Chance bekommen, es diesmal richtig heilen zu lassen.

Es war nicht sofort alles gut, aber es war ... besser. Wir waren nicht allein und das ließ es uns besser ertragen.
Der bittersüße Geschmack unserer Situtaion fand sich auch in den Zeilen von Pans Lied wieder. Es fühlte sich an, als würde seine Stimme eine warme Decke über uns legen und ich schloss bald erschöpft die Augen, lehnte meine Stirn an Mejas Schulter. Ich spürte ihren Herzschlag, hörte ihr Blut rauschen und hatte ihren Duft in der Nase. Ich fühlte mich sicher.
Und als sie schließlich Ich hab euch lieb in die Dunkelheit flüsterte, löste sich eine Träne aus meinem Augenwinkel.
Mit den Lippen an ihrem Nacken und die Finger mit Pans verschränkt schlief ich ein.



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Re: Zukunfts-Thread V

from Aegir on 07/22/2017 11:53 PM

Es schien alles gut zu sein, endlich hatte die Nacht wieder die Ruhe zurück, die sie bei ihrem Anbruch verbreitet hatte. Für einen Augenblick war ich davon überzeugt, es nur noch besser werden konnte, dass wir trotz allem, was die Vergangenheit aus uns gemacht hatte, wir heute hier hergehörten, weil wir eine Familie waren.
Ich wollte, dass es so war, so bleiben würde.
Aber so lieblich und harmonisch das Bild, das wir drei abgaben, auch wirken musste, so aneinander gekuschlt, sich in den Armen haltend - wenn man näher kam, genauer hinsah, fielen einem die Makel auf. Das Geheimnis, das in jedem von uns wohnte, der gebrochene Teil unserer Herzen, aus dem dunkle Schatten heraus tropften und alles andere trübten.
Pans hilflose Geste, sich mit der Situation abzufinden, seine Körperhaltung, die nach Schutz verlangte. Er war noch so klein, viel zu lieb für das, was er schon erlebt hatte. Dabei wusste ich nicht annähernd alles über ihn. Das Wenige, das ich erfahren hatte, war genug. Er kannte das hier nicht und er würde sich vielleicht nie daran gewöhnen, aber ich gab ihn deswegen nicht auf. Deshalb wollte ich auch nicht, dass er weiterhin diese Arbeit machte. Am liebsten wäre es mir, er würde einfach im Hotel bleiben, mit Charlotte einkaufen gehen, die Lobby dekorieren oder laute, schmalzige Musik in seinem Zimmer hören. Aber nicht gegen Geld mit Leuten schlafen. Er war für sie nur ein Spielzeug, ein legaler Zeitvertreib für bedenkliche Gelüste. Es sah nicht aus wie 19. Und in seinem Herzen war er es auch nicht.
Offiziell hatte er damit auch aufgehört. Wie boten Begleitservis an. Ausschließlich. Aber ich ahnte, dass sich manchmal anderes in den Zimmern abspielte. Nicht jeder Kunde war ein guter Schauspieler ...
Ich ergriff Pans Hand, an Mejas Schulter trafen sich unsere Finger und ich drückte seine Hand, ein stummer Zuspruch.
Mein Junge, ich bin für dich da. Immer.
Und Meja ... Ich blickte sie an und im schwachen Licht, das durch die Fenster herein kam, spielte mir die Wahrnehmung einen Streich. Die zwei Menschen, die sie für mich verkörperte, zeigten sich selten so klar wie jetzt. Und ich hasste es.
Ich wollte wirklich einfach nur für Meja da sein. Ich wollte, dass mein Herz schneller schlug, weil ich sie liebte, weil sie mir alles bedeutete. Aber ihr Aussehen, die Gestalt von Snædís verschleirten Meja vor mir. Sie machten mich blind für das Mädchen, das sie war. Und erst nachdem ich das erkannt hatte, hatte ich lernen können, durch den Neben zu blicken, zu unterscheiden, was Traum und was Wirklichkeit ist. Es war schwer, sehr schwer. Aber ich merkte mit jedem Tag, an dem ich bei ihr war, dass die Illusion schwand. Aber ich befürchtete, dass sie nie vollends weg gehen würde.
Aber ich wollte es. Und ich hoffte es auch. Denn das hüpfen in meiner Brust, als sie sich an mich schmiegte, war etwas anderes, als schlummernde Liebe an eine Vergangenheit.
Ich hatte mich verliebt. Ich hatte mich zuerst langsam und dann ganz plötzlich in das Mädchen aus Schweden verliebt, das in meinen Armen lag und ihre Tochter brauchte. Eine Familie.
Sie war wie Pan zu jung für alles, was ihr das Leben aufgezwungen hatte. Zu jung, um Mutter zu sein. Und auf keinen Fall hatte sie einen Vater verdient, wie ihrer es war. Niemand, der uns hier sah, würde es merken, aber ich tat es. Die Vorsicht, mit der sie auf meine Nähe antwortete. Ich konnte so schnell etwas falsch machen - vor allem, weil ich nicht wusste, was falsch war.
Und so war jede Sekunde, die ich so bei ihr sein konnte, ein Geschenk, ein kleines Wunder.

Als Meja Pan antwortete, hörte ich ihren Schmerz nicht nur, er verkrampfte ihren Körper und damit mein Herz.
Und ich vergaß alle Schleier, alle Zurückhaltung. Ich nahm die Hand, die an Pans kopf lag, und schob sie an seiner Brust vorbei, um Meja damit zu umgreifen. Nicht fest, aber fest genug, damit sie wusste, dass ich da war.
Ein ganz klein wenig rückte ich noch an sie heran, beugte mich dann etwas zu ihr nach vorne.
"Sie ist sicher so ein tapferes, starkes Mädchen wie du. Du warst immer für sie da, sie weiß ganz sicher, dass du sie findest. Es wird ihr niemand etwas tun ... die Leute wissen, dass meine Männer nach ihr suchen ... Ich hole Alma zurück. Und wenn es das Eimzige ist, was ich noch tun werde ..."
Ich wusste, dass meine Worte nicht viel machen konnten gegen das, was sie von innen auffraß. Das konnte nur das Wiedersehen mit Alma stoppen.
Ich zog meine Hand wieder zurück und strich damit sanft über Mejas Stirn, befreite sie von einzelnen Strähnen, die noch an ihrer Haut hafteten, und versuchte, sie mit meinem Atem und meiner Hand zu beruhigen.
Hätte ich etwas anderes gewusste, wäre ich besser in all dem hier gewesen und nicht wie die beiden hier selbst verloren, hätte ich ihn nicht darum gebeten. Aber ich hatte Pan schon öfter gehört. Es würde gut sein ...
"Pan ... kannst du ... für Alma singen? Für uns?", flüsterte ich.



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Reply Edited on 07/23/2017 12:04 AM.

Aegir

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Re: Zukunfts-Thread V

from Aegir on 07/17/2017 11:25 PM

Meja wusste nichts von Pan, von seiner Vergangenheit, was er mir angeboten hatte, wie es in ihm aussah ... und doch schien sie genau zu wissen, was er brauchte. Obwohl er das nicht mal selbst wusste, er war nämlich wirklich gerade dabei, sich einfach so davon zu stehlen. Er hätte noch so leise sein können, mir wäre es nicht entgangen. Und Meja entging es auch nicht, und ihr Gehör war nicht so gut. Meja hielt Pan einfach fest, war damit mein verlängerter Arm; ich hätte ihn ebenfalls zurück aufs Bett gezogen. Sie hatte so ein großes Herz ... Meine Arme schmiegten sich fester an sie, ganz liebevoll. Wie lange ich schon niemanden mehr so hatte in den Arm nehmen dürfen ... hatte ich das denn überhaupt schon einmal? Mit Charlotte, das war ... ähnlich. Aber nicht das selbe.
Ich legte meine Wange an Mejas Kopf, wagte es sogra, ganz leicht, kaum merklich meine Lippen darauf zu legen. So ruhig und friedlich, wie sie mich machte, schaffte das niemand. Und es ließ mein Herz einen Holperer machen, zu spüren, dass es ihr ebenso erging.


Als sie von ihrem Traum und Alma sprach, konnte ich nicht anders, als ihr Gesicht in meine Hände zu nehmen und über ihre Wangen zu streichen, sie mit allem, was ich ihr irgendwie geben konnte, zu trösten.
"Hey ... du bist in Sicherheit ... Alma wird bald bei dir sein ... wir retten sie ... alles wird gut, Meja ...", murmelte ich an ihrer Stirn und warf Pan einen bittenden Blick zu. Er sah furchtbar überfordert aus und unschlüssig, so halb auf dem Sprung, aber das Mädchen ließ ihn nicht los, obwohl sie sich mehr an mich kuschelte, sie ließ Pan nicht gehen. Den Jungen, den sie nicht kannte, aber trotzdem schon lieb gewonnen zu haben schien. Und selbst jetzt, wo jeder andere nicht an sowas hätte denken können, schaffte sie es auch noch, für Pan da zu sein. Ob sie nun wusste, was sie da tat, oder nicht. Er hatte sich auf das Bett gesetzt, wirkte alles andere als entspannt.
"Pan, es ist doch in Ordnung ...", sprach ich ihm zu und klopfte auf die Stelle neben mir, wo er vorhin schon gelegen hatte. Er braucht nur noch ein bisschen hoch rutschen, dann wäre es gut.
Stattdessen nahm Meja diesen Platz ein, nahm den Arm des schmalen Jungen und zog ihn an sich. Lächelnd verfolgte ich, wie sie es sich bequem machte, drehte mich den beiden zu und da hatte sie mich ebenfalls ergriffen und bedeutete mir, an sie heran zu rücken.
Mir pochte ein wenig das Herz dabei, ich war ein ganz schrecklich verlorener Narr neben ihr.
Sanft schob ich eine Hand unter ihren Kopf, damit sie meinen Arm als Kissen benutzen konnte. Und ich kam so auch an Pans Kopf. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich mitteilen zu müssen, dass ich ihm nicht böse war, eher im Gegenteil. Wir hatten heute doch viel übereinander gelernt und auch, wenn ich mir das nie so vorgestellt hatte, war es nun mal passiert.
"Das hab ich vorhin übrignes wirklich so gemeint ... ich hab dich lieb, mein Junge. Das schreib dir mal hinter die Löffel, Häschen." Mein Grinsen war nicht zu überhören, aber es war ein liebes Grinsen. Und Pan konnte es ja sehen.
Und ich gab nun Meja tatsächlich einen etwas längeren Kuss auf die Stirn.

Wieso konnte es nicht immer so einfach sein? So ... ruhig und friedlich und schön. Geborgen. Das war doch das einzige, was ich wollte.



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Aegir

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Re: Zukunfts-Thread V

from Aegir on 07/11/2017 01:17 AM

Pans Blick sprach seine Gedanken aus, als hätte er eine Sprechblase über dem Kopf und ich zuckte kaum merklich mit den Schultern. Ganz so einfach war es nicht. Sie war nicht irgendein Mädchen, das ich ihres Blutes wegen zu eine Getreuen machen wollte und ihr nebenbei Schutz bot. Die ganze Geschichte war viel verworrener und komplizierter. Ich hatte ja nicht einmal Reyk wirklich von ihr erzählen können, er hätte wahrscheinlich genauso heftig reagiert wie ich. Nun blieb mir wohl nichts anderes übrig, als ihn bald auch richtig einzuweihen ... mir graute jetz schon davor und ich schob den Gedanken beiseite.

Es tat mir weh, Meja so zu sehen, ich hatte das Gefühl, mich würde es ebenso von Schluchzern schütteln wie sie. Hinzu kam das dumpfe Ziehen in meiner Brust, als sie mich immer noch nicht anschauen konnte, während ich mich so sehr bemühte, ihr alles zu erklären. Was wohl in ihrem Kopf vor ging? Glaubte sie mir wirklich nicht? ... Was konnte ich anderes, als ihr so einfach und am wenigsten verwirrend zu erzählen, wie es war? Wenigstens durfte ich sie berühren ... Der Ausdruck in ihren Augen trieb dennoch scharfe Splitter in mein Herz.

Ich war durchaus etwas überfordert mit den zweien zusammen in meinem Bett, ich musste doppelt aufpassen, was ich wie formulierte, und als Pan sich dann plötzlich wieder über Mejas Kopf hinweg in meine Richtung blinzelte, dachet ich zuerst, ich hätte etwas Faslches gesagt. Bis ich seinen Blick traf und er mich ungläubig und lieb aus großen Kulleraugen ansah. Mit einem sanften Lächeln, das mir im Moment trotz allem anderen, was gerade los war, ganz leicht für ihn über die Lippen kam, nickte ich ihm zu. Ja, ich meinte das so, wie es klang. Mensch, der Junge war aber manchmal ziemlich schwer von Begriff - selbst nach dieser ereignisreichen Nacht noch!
Mit einer anderen Sache, hatte sich er auch reichlich zeit gelassen, aber das Blitzen in seinen Augen, nachdem er kurz zwischen Mje aund mir hin und her geblickt hatte, verriet mir, dass er nun auch das kapiert hatte.
Sie war wir wichtig. Sehr wichtig.

So wie sich Meja an Pan fest hielt, hatte ich mich schon damit abgefunden, dass sie heute Nacht für alles andere, für klarheitbringende Worte, zu erschöpft und verwirrt war. Seufzend rang ich mit den Händen, aber ließ sie dann auf meine Oberschenkel sinken und rutschte wieder etwas weiter zurück ... Wenn cih ehrlich war, war ich selbst auch fertig ... dabei hatte die Nacht recht entspannend begonnen.
Als Pan wieder zu reden begann, war ich es jetzt, der überrascht aufsah. Der Junge war mir ein Rätsel ... und im Moment hätte ich ihm wirklich ein Küsschen auf die Wange verpasst für das, was er wieder hinbog, weil ich es verbockt hatte. Ich war ein guter Redner, wenn es um Geschäftliches ging, wenn Sachlichkeit gefragt war oder es galt, den Anführer zu geben. Hier und jetzt war ich ebenso aufgeschmissen wie so viele andere. Und Pan schaffte es, alles wieder richtig zu stellen. Er sprach so unglaublich gut über mich, ich sah jemand ganz anderen vor meinen Augen, jemanden, der ganz und gar nicht ich war ... ich wusste nicht mal, ob "guter Mensch" auf mich zugetroffen hatte, als ich noch nicht verwandelt war ... nein, entschloss ich, hatte es nicht.
Aber ich schwieg, der Kloß in meiner Kehle gab mir keine andere Möglichkeit. Er wurde noch fester, als Meja deshalb zu Pan hoch blickte und ihm antwortete. Ich hoffte nichts auf der Welt mehr, als dass sie sich da nicht täuschte ... Es war Krieg im Anmarsch ...
Sie wandte sich mir wieder zu, so zögerlich, so hffnugsvoll, dass ich mich dazu durchrang, sie zu fragen, sie zu bitten, ob ich trösten durfte. Und Pan war so lieb, und gab ihr einen Stupser ...
Bemüht, nicht jetzt auch noch zu weinen, streckte ich vorsichtig eine Hand aus, als Meja den Jungen los ließ, aber sie beachtete das gar nicht, kroch quer über die Decke zu mir und setzte sich ohne Vorwarnung - aber auch ohne zu zögern - auf meinen Schoß, schlang ihre Arme um mich und kuschelte ihren Kopf an meine Brust.
Das Lächeln, dass sich sofort auf meinem Gesicht ausbreitete, war warm und sanft und asl wäre sie ganz zerbrechlich, schloss ich meine Arme liebevoll um Meja. Wenn ich gerade fantasierte, wollte ich nicht, dass es aufhörte ... vielleicht ... vielleicht war das mit ihr gar nicht so aussichtslos, wie ich immer dachte. Vielleicht hatte ich eine Chance.
Ich musste kichern, als Meja die Hand nach Pan ausstreckte und fragte, ob sie denn nun auch für den Rest der Nach hier bleiben konnte.
"Na komm schon ...", raunte ich ihm zu. Sonst würde er noch meinen, er müsste sich schnell verdampfen. Im Moment fand ich Mejas Vorschlag aber selbst ganz gut. Ich hatte schon sehr lange keine Zätlichkeit, Geborgenheit dieser Art mehr gehabt und ich war erstaunt, dass es mir wirklich so sehr gefehlt hatte.
"Willst du erzählen, was dich geweckt hat, Meja ...?"



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Aegir

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Re: Zukunfts-Thread V

from Aegir on 07/09/2017 11:59 PM

Pans erneuten kleinen Kuschelanfall ließ ich über mich ergehen, ich war einfach nur froh, dass er sich nicht mehr auf mich setzte. Im Nachhinein kam mir das noch seltsamer vor, als es in dem Moment gewesen war ... und es war sehr seltsam gewesen.
"Schon gut", murmelte ich und strich ihm dann seufzend durch die Haare. Himmel, das hatte ich schon lange nicht mehr getan ... zuletzt bei Reyk, das war schon eine Weile her ... zu lange, wie ich in dem Moment feststellte. Er war so schnell groß geworden ... und jetzt natürlich ständig irgendwo unterwegs, er hatte viel zu tun, wollte aber auch seinen Spaß haben ... ich konnte es ihm nicht verübeln. Ich schmunzelte, als mir klar wurde, was Pan mit mir angestellt hatte ...
"Und jetzt könntest du dir eigentlich was anziehen", meinte ich dann - doch das Chaos war nicht mehr aufzuhalten.

Gerade als ich meine Füße auf den Boden setzte, spürte ich, wie sich Pan - flink wie er war - aus dem Bett rollte, sich seinen komischen Umhang umwarf und schnurstraks zu Meja lief. Was zur Hölle machte er denn da?! Das was genau das Gegenteil von dem, was ich wollte! Wenn sie in der Dunkelheit noch nicht bemerkt hatte, dass ein schmaler Junge neben mir gelegen hatte, würde sie das jetzt definitv sehen!
"Verdammte ...", setzte ich zischend an, aber dann sah und hörte ich, wie er mit Meja umging und ich ließ ihn einfach machen. Denn sie schien es nicht zu stören und er machte das gut. Außerdem würde es im Moment nicht sehr viel bringen, wenn wir beide auf sie einredeten ... sie war auch so schon ziemlich mitgenommen. Wie das jetzt für sie sein mochte ... Mein - wie sie sicher glaubte - Lieberhaber tröstete sie, während die beiden auf meine Bett saßen und ich irgendwie so nebendran.
Das war völliger Quatsch. Das war eine Szene aus einer schlechten Komödie. Das sollte nichts sein, worin sich Meja wieder fand ... Vor allem aber sollte ich der jenige sein, der sie in den Armen hielt, ihr gut zuredete und sie aufklärte. Wann war mein Leben nur so kompliziert geworden?
Mir war durchaus aufgefallen, dass Meja es vermied, in meine Richtung zu schauen, sie klammerte sich einfach nur an den einzigen Halt, den sie hatte. Das war Pan. Ein bisschen war ich jetzt sauer auf ihn, weil es seine Schuld war, dass das schräge Bild, das wir zwei abgegeben hatten, ihre Nacht noch mehr durcheinander brachte. Zum Glück war sie nicht noch früher rein gekommen ...!
"Ich wollte wirklich nicht stören.."
Ein kleines bisschen verzweifelt ließ ich meine Schultern hängen und fing dann Pans Blick ein. Ja, am leibsten hätte ich ihn fort geschickt, aber dann hätte ich ihn wieder gekränkt ... außerdem wusste ich nicht, was es geholfen hätte ... würde es etwas helfen? Im Moment war mein Kopf ziemlich leer. Wir beide hatten Meja eben ziemlich vor den Kopf gestoßen, dann sollten wir beide das nun klären.
"Du störst doch nicht ...", sagte ich schließlich sanft zu ihr. Was im Grunde ja nicht so richtig war ... aber sie störte nicht in dem Sinne, wie sie das meinte.
Unsicher, ob sie das wollte, rückte ich Stück zu ihr hin, Pan hockte auf der anderen Seite.
"Pan ist ..." Ja, wie erklärte man das? Sie kannte ihn ja noch gar nicht. " ... Reyks Bruder", sagte ich dann kurzerhand und warf ihm einen warnenden Blick zu. Im Moment redete ich.
"Er ... Wir hatten nur was zu besprechen." Ja, mitten in der Nacht? Was für eine geniale Ausrede. Das Irnoische daran war, dass es sogar stimmte. Wir hatten wirklich etwas besprochen. Aber ich klang alles andere als glaubwürdig.
Langsam hielt ich es nicht mehr aus, sie so völlig fertig vor mir zu sehen, und nichts zu tun, was es ihr ein wenig leichter machen könnte.
Also rutschte ich entgültig zu dein beiden auf und legte eine Hand an Mejas Wange.
"Bitte ... mach dir darüber jetzt keinen Kopf. Du hast nichts flasch gemacht ... es ist in Ordnung, dass du gekommen bist. Aus diesem Grund habe ich dir doch dieses Zimmer gegeben. Du sollst kommen, wenn etwas ist - und siehst so aus, als wäre etwas schlimmes gewesen ..." Ich seufzte erneut und beugte mich vor, um ihren Blick einfangen zu können. Mit dem Daumen streichelte ich über ihre immer noch etwas feuchten Wangen.
"Darf ... darf ich dich in den Arm nehmen?"
Ich hatte immer versucht, mich zurück zu halten, auch wenn es mir so schwer gefallen war. Bis auf kurz durch die Haare streichen oder ihre Hand drücken, sie an der Schulter zu halten, hatte ich mich nie getraut, sie zu berühren. Ich war trotz allem ein Fremder für sie und hatte sonst nur genossen, was sie bereit war, mir zu geben. Und selbst dann hatte ich Angst gehabt, sie zu vertreiben. In der Nacht, als ich ihr begegnet war, musste ich verrückt genug auf sie gewirkt haben, dass sie jetzt verständlicherweise auf der Hut war, was mich betraf. Ich konnte einfach nicht immer alles falsch machen ...



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Re: Zukunfts-Thread V

from Aegir on 07/09/2017 07:06 PM

Vermutlich wäre ich ziemlich gerührt gewesen, dass Pan mich so liebevoll umarmte, aber ... nun ja, dazu hätten die Voraussetzungen etwas anders sein müssen. Ich war auch ein wenig überrascht, dass er überhaupt so anhänglich war ... Gut, in dieser Beziehung hatte er etwas mit Charlotte gemeinsam, er war so jemand, der Berührungen recht großzügig verteilte - ich fragte mich, ob das auf irgendeine Weise auch mit ihrer Arbeit zusammen hing, die sie in der Vergangenheit ausgeübt hatten - aber so wie er sich jetzt gerade gab, hatte ich ihn noch nicht erlebt. Und auf das meiste bei dieser Erfahrung hätte ich auch ganz gerne verzichtet, aber das konnte ich jetzt nicht mehr ändern und ich musste ihm auch schonend beibringen, dass er sich doch bitte wieder in sein Bett legte. Von mit aus hätte er sich auch Pablos Bruder holen können ... Erleichtert atmete ich tief aus, als Pan sich nicht sträubte und sich von mir runter schieben ließ. Aber das hielt nicht lange an, an seiner Reaktion, daran, wie er die Decke um sich raffte, merkte ich, dass er sich das etwas anders vorgestellt hatte.
Natürlich hat er das, er ist nackig auf dir gelegen, Aegir!
Ich stützte mich auf meinen Händen ab und rutschte etwas hoch, damit ich halb sitztend, halb liegend am Bett lehnte.
"Pan, ich bin nicht sauer, falls du das denkst", fing ich wieder an. Mein Herzschlag beruhigte sich endlich wieder, nachdem ich mich wieder frei bewegen konnte. Mein Blick lag beschwichtigned auf dem dünnen Jungen neben mir, der sich durch die Haare raufte bei seiner Antwort.
Er war wirklich geknickt und das nahm mich mehr mit, als ich gedacht hätte. Vor allem, weil er mir dann sagte, was er sich dabei gedacht hatte. Schwer seufztend verschränkte ich die Arme vor meiner Brust und starrte gerade aus durch mein Zimmer.
Ich dachte, du brauchst das ... Ich hab dich lieb, Aeggy. Du bist wie Familie.
Daher wehte der Wind also. Er hatte gedacht, er müsse mir einen Gefallen tun, mich zufrieden stimmen ... und der Junge kannte nichts anderes, als das, was er eben versucht hatte.
"Okay, jetzt sag ich dir mal was." Mir war durchaus bewusst, dass das wie der Anfang einer Standpauke klang, aber ich hatte nicht vor, ihm wütend etwas an den Kopf zu werfen.
"Ich schätze das wirklich sehr, dass du dich so um uns alle sorgst und dich hier wohl fühlst. Das ist ... das freut mich. Du bist nämlich auch wie Familie für uns - für mich." Jetzt wandte ich mich wieder zu Pan und lächelte ihn ehrlich an.
"Aber ... auch wenn hier jeder seinen Teil zum Wohle des Clans beitragen muss ... ich bin kein Zuhälter und du bist auch nicht mein persönlicher Sexsklave ... du musst das nicht machen und ich möchte auch nicht, dass du das aus diesen Gründen machst, okay? Ich meine, du kannst sicher mit jeder Person ins Bett gehen, mit der du willst, das geht mich nichts an, Pan. Und da hab ich auch nichts dagegen, wenn du Spaß haben willst oder ... oder einen Partner findest. Aber wie du das schon von Anfang an einfach so bezeichnet hast, sehe ich mich eher als sowas wie einen Vater ... und eh ... das ist auch nicht so wirklich mein favorisiertes Gebiet." Letzters sagte ich mit einem leichten Grinsen im Gesicht.
Der Junge rückte wieder etwas näher, aber da ihm nun klar sein sollte, wie ich zu dem ganzen hier stand, war das okay. Er hatte es ja nur gut gemeint ... Bei seiner Frage schüttelte ich seufzend den Kopf. Er war doch im Grunde ein kleines Kind ... ein kleines, verlorenes Kind.
"Natürlich ... jetzt bist du ja schon da - aber ich wäre dir dankbar, wenn du wenigstens eine Hose anziehst", antwortete ich und lachte leise, damit er sicher merkte, dass ich nicht wirklich böse war.
Da öffnete sich die Tür genau gegenüber meines Bettes und Meja tapste herein.

"Oh, scheiße ...", murmelte ich so leise, dass es nur Pan hören konnte.
Meja war schweißgebadet und ihre Augen verquollen ... ihre Stimme war zittrig und belegt. Sofort schlug mein Herz doppelt so schnell als eben noch ... was hatte sie? Was war passiert? Die Art und Weise, wie sie meinen Namen aussprach, verpasste mir gleich zwei Stiche in die Brust. Jedes Mal aufs Neue überrumpelte es mich, dass sie so nach Snædís klang ... und gerade klang sie so, als würde sie von mir in den Arm genommen werden wollen. Sie ging geradewegs auf mein Bett zu, etwas unsicher auf den Beinen, sie konnte ja in der Dunkelheit so gut wie gar nichts sehen.
Ich wollte Pan zuflüstern, dass er sich schnell unter der Decke verstecken sollte, aber da war es schon zu spät. Sie sah, dass ich nicht alleine war, drehte sich sofort um und begann, sich zu entschuldigen. Alles an ihr zeigte, wie unangenehm ihr das war.
"Na großartig ...", seufzte ich frustriert und setzte mich nun ganz im Bett auf, Pan war mir im Moment nicht ganz so wichtig. Ob sie nun gesehen hatte, dass da ein Junge lag oder nicht, für sie musste das eindeutig so aussehen, dass ich eben noch richtig Spaß mit jemandem gehabt hatte. Das musste ich sofort aufklären. Aber dass hier Pan nackt unter der Decke war, machte es nicht sehr viel einfacher ...
"Meja ... Meja, warte mal, es ist nicht ..." Sie fluchte, als sie sich die Zehe stieß und blieb für einen Moment stehen.
Das wurde ja immer besser ... "Meja ...", sagte ich nochmal und schlug die Bettdecke zurück, um aufzustehen und zu ihr zu gehen. "Ist alles okay?"



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Reply Edited on 07/09/2017 07:16 PM.
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