Streichelzoo

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Veronica
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Re: Streichelzoo

from Veronica on 09/22/2017 08:24 PM

"Verschwindet einfach!", kreischte ich die Ziegenflüsterin lediglich an und bemerkte noch nicht einmal, wie hysterisch meine Stimme klang. Das Äffchen zwischen meinen Beiden Händen zappelte, während ich noch einmal wiederholte: "Verschwindet von hier!" 
Da ich aus dem Augenwinkel vernahm, wie eine der Gänse drohend die Flügel hob und anstalten machte, auf mich zuzuwatscheln, stolperte ich ein paar Schritte zurück. Es war etwas umständlich dem Äffchen einen Verwirrungszauber aufzuhalsen - doch so würden sie wenigstens niemanden mehr berauben und betatschen. Oder zumindest hoffte ich das. Das Tierchen setzte ich beim wegrennen auf einem der Steine ab, die eigentlich für die Ziegen gedacht haben. Der Schockzauber, der anschließend auf die aggresive Gans traf, war wohl etwas zu stark gewesen, denn das Tier fiel stumm in sich zusammen und blieb reglos am Boden liegen. Noch während ein Teil von mir aus ganzem Herzen hoffte, dass ich die Gans nicht ernsthaft geschädigt hatte, fiel mein Blick auf Alefric. 
Es war der Gesichtsausdruck meines besten Freundes, der mich zum stehen brachte. Die Geräuschkulisse der wildgewordenen Tiere und fliehenden Besucher pochten mir in den Ohren. Herzschlag und Atem schallten mir in den Ohren, während alles um mich herum viel zu schnell zu gehen schien. Sein Namen kam über meine Lippen, doch so leise, dass er es nicht hörte. Der zähne fletschende Hund hatte den Oberkörper zum Sprung gebeugt, ganz, als wäre er jede Sekunde bereit das Gesicht meins liebsten Quidditchspielers zu zerfleischen. Ich war zu elektrisiert, um im ersten Moment an den Zauberstab zwischen meinen Fingern gedacht zu haben.
Mein Zögern dauerte zu lange. Und es war dem komischen Muggeljungen zu verdanken, dass der Hund seine Aufmerksamkeit auf ihn zog. Das Tier hechtete regelrecht auf den Jungen zu, setzte zum sprung an, lehnte sich auf die Hinterbeine und drückte seinen mächtigen Körper vom Boden ab. Hätte es mich ein paar Sekunden mehr gekostet, einen Fluch abzufeuern, hätte er sich wahrscheinlich in dem Gesicht des Muggels verbissen und das Äffchen in seinen Armen zum Nachtisch verspeist. Doch der Körper des Hundes wurde von der Wucht des Fluches aus der Flugbahn gerissen und landete mit einem letzten Winseln dumpf auf dem Boden, bevor er regungslos auf dem Boden liegen blieb. Und hoffentlich nicht bald wieder erwachte. 
"Verschwindet von hier!", kreischte ich erneut und fuchtelte mit dem Zauberstab in die Richtung des Jungens. So langsam hatte ich das Gefühl, vollkommen durchzudrehen. Irgendeiner der flüchtenden Festivalbesucher hatte das Tor des Streichelzoo's offen gelassen und die meisten Tiere waren bereits hinaus auf die Hauptstraße des Events geflüchtet. Meine Hände zitterten, doch das hielt mich nicht davon ab dem Jungen mitzuteilen dass er hier sterben würde, wenn er jetzt nicht bald seine Füße in die Hand nahm. Für jemanden, der sonst immer die Coolness in Person miemte, verlor ich gerade ziemlich die Nerven. Und dies ließ ich auch Aelfric spüren, den ich ebenfalls unverblümt ankreischte, als er neben mich trat. Ich kreischte so laut, dass sich letztendlich meine Stimme überschlug und mein Köper von einem spontanen Hustenanfall geschüttelt wurde. Dem erstickungstod nahe, funkelte ich Aelfric böse an, der mit der zehnfachen verschlimmerung seines sonstigen Hundebaby-Blicks auf mich herab sah. 

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Beau
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Re: Streichelzoo

from Beau on 09/02/2017 07:43 PM

Unter normalen Umständen wäre ich gerne etwas geduldiger mit Dae gewesen, hätte mit ihr gerne Freundschaft mit einem Tier aus dem Park geschlossen.
Dann, wenn es nicht so wichtig gewesen wäre, was um uns herum passierte. Verständlicherweise lenkte es mich im Moment sehr ab, dass die Welt wirklich unterzugehen schien – und nebenbei bemerkt war der Affe jetzt nicht wie die süßen Ponys, auf denen Kinder reiten konnten, oder eine allesfressende Ziege, die einem die Hände ablutschte.
"Dae, das ist jetz wirklich ein schlechter Zeitpunkt für sowas ...!"
Ich zog an ihrer Hand, damit sie endlich aufstand, aber sie ließ den Affen immer noch nicht in Ruhe ...
"He ...! Hallo!", rief ich dem Umhang-Jungen noch einmal zu und winkte, um auf uns Aufmerksam zu machen, aber er redete jetzt mit einem schwarzhaarigen Mädchen – die dann stattdessen zu uns blickte und sofort panisch die Augen aufriss, als sie den Affen bei uns sah.
Das beruhigte mich nicht wirklich ... sie wirkte nämlich so, als wüsste sie, was das für ein Viech war ...
Sie kam sofort herüber, der junge Mann, bei dem sie gewesen war, wirkte etwas verloren, aber ich musste jetzt sowieso versuchen, Dae zur Vernunft zu bringen. Ich hatte die Hosen voll und sie nichts anderes zu tun, als mit den Affen zu schmusen?!
Die fremde Schwarzhaarige sah das wohl ähnlich, denn kaum war sie da, zog sie das Tier aus Dae Armen – und Dae lief ihr dann einfach hinterher, obwohl das Tier sie gekratzt hatte, riss mich fast zu Boden, weil ich ihre Hand so fest gepackt hatte. Stolpernd fing ich mich gerade noch ab, bevor ich den Staub küsste und stützte mich dann keuchend an den Oberschenkeln ab.
„Dae! Komm doch mit mir...!"
Frustriert seufzte ich kopfschüttelnd; meine Finger und Beine zitterten und ich glaubte zu wissen, wie sich ein Herzinfarkt anfühlte ... Scheiße, wenn meine Eltern das mitkriegten ... dass ich hier draußen war anstatt zu lernen ...
Leicht verzweifelt sah ich den beiden Mädchen hinterher, bis mein Blick wieder in die Mitte des Geheges fiel – der Junge darin hatte sich kaum vom Fleck gerührt – und jetzt konnte er das auch nicht wirklich. Der Knurrende Hund achtete sehr genau darauf, dass er nicht davon lief.
„Ach du scheiße ...", hauchte ich nur, mich hilflos umsehend. Jetzt war gar niemand hier – sollte ich alleine einfach weg laufen? Was konnte ich den schon groß ausrichten ...? Der Hund würde zwar nicht einfach urplötzlich unsichtbar werden, um mich dann heimtükisch von hinten anzufallen, aber auch so hatte ich keine Chance ...
Verdammt, warum musste Dae denn – tief holte ich Luft, fuhr mit beiden Händen übers Gesicht – und dann war Dae fast wieder bei mir. Den weißen Affen auf den Armen!
Bevor ich etwas heraus brachte oder sie wieder packen konnte – ich wollte einfach nach Hause! Ja, zu meinen Eltern, ich wollte freiwillig lieber das Gemecker meiner Eltern über mich ergehen lassen, als noch länger in diesem Park zu sein und fürchten zu müssen, von einem Affen – oder wahlweise Hund – zerfleischt zu werden! – drückte sie mir das Viech in die Hände. Ich starrte mit offenem Mund auf ihren davon rennenden Rücken, während sie nach der Ziege rief.
Das war doch jetzt ein Witz.
Verdattert sah ich auf das pelzige Wesen hinunter – das schien ebenfalls nicht mehr so ganz zu kapieren, was eigentlich so lief – und setzte es dann mit einem „Uaaghhh ...!" ins Gras, nur um dann Richtung Gehege zu laufen und mich an die Wand des Stalles zu lehnen.
Wenn ich dem Rothaarigen jetzt zurufen würde, dann hätte ich auch ganz sicher die Aufmerksamkeit des Hundes und der Junge eine Chance, mehr Abstand zu ihm zu bekommen.
„Hey!", rief ich so laut ich konnte.

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Daegeseage
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Re: Streichelzoo

from Daegeseage on 08/31/2017 11:16 PM

Daegeseage war nicht so begeistert darüber, dass Beau sie aus ihrer kleinen Welt zurück in die Realität holte. Nein, sie kannte solche Tiere nicht, aber das machte nichts. 
"Wenn Du Tiere gut behandelst, werden sie das Gleiche mit Dir tun", klang die Stimme von Daegeseages Mutter in dem hübschen Köpfchen. Die Dunkelhaarige blickte zu dem Affen, ehe sie die Finger nach ihm ausstreckte. 
Aelfric schloss seine beste Freundin Veronica in die starken Arme. Kurz lehnte er seine Stirn, dann lehnte sich der Rothaarige zurück. "Wir müssen helfen, Ronica", seine Stimme war zögernd, fasste er nach der schmalen Hand. Musste er sie loslassen, um helfen zu können? Musste er wirklich seine beste Freundin wieder loslassen? 
Veronica beantwortete seine Frage, indem er zu den Jugendlichen eilte und so blieb Aelfie kurz zurück, wand sich dann aber anderen Parkbesuchern - tierischen - zu und versuchte mit einigen Stupors etwas Ruhe hineinzubringen. 
Der Demiguise versuchte sich an seinem neuen Muggle festzuhalten, als die Hexe ihn hinwegzog und so kratzte er das jüngere Mugglemädchen. Daegeseage schob ihren Ärmel sofort über die Kratzspuren, eilte der Fremden mit ihrem Affen hinterher. "Hey", gab sie von sich, sah aus, als hätte man ihren Lolli geklaut. "Er hat mir doch gar nichts getan, Ma'am. Soll ich ihn nicht wieder nehmen, bis sich die restlichen Tiere beruhigt haben?" Beau winkte sie zu, hektisch, die hellen Augen auf den Affen gerichtet. "Vielleicht solltest Du deinem Freund mit den aggressiven Tieren helfen und wir kümmern uns um das Äffchen und Marshmallow?" Ganz sicher war sich Dae nicht, wohin ihre Ziege verschwunden war, aber irgendwer musste sie ja beschützen! Und so griff sie nach dem pelzigen Tier, um Beau einen Demiguise in den Arm zu drücken und gleichdarauf "Marshmallow"-rufend davonzueilen. 
Aelfie hätte Ronnie und ihrer neuen Epidemie des Wahnsinns gerne geholfen. Blöderweise war da ein Vieh und er war vollständig damit beschäftigt, nicht gebissen zu werden.  Trotz einer Zauber reagierte der Hund nicht und so rief Ael hilfesuchend nach Veronica, war sich unsicher. Er konnte doch keinen Besucherhund aus dem Weg schaffen. 

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Veronica
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Re: Streichelzoo

from Veronica on 08/24/2017 06:15 PM

Kleine, dünngliedrige Finger verfingen sich in meinem dichten, schwarzen Haar und patschten meinen Hals entlang. Zum ersten Mal war ich froh über den engen Kragen meiner Arbeitskleidung, die sicherlich vom Papst höchstpersönlich designed wurde. Ich hatte schon vor einigen Wimpernschlägen zu kreischen aufgehört, stattdessen drangen nun seltsam, protestierende Laute aus meinem Mund während diese haarigen Tierchen über mich herfielen und mir trotz meinem Protest weiter auf die Pelle rückten. Natürlich versuchte ich die Äffchen mit Händen und Füßen loszuwerden, doch durch das geschickte einsetzen ihrer Tarnfähigkeiten gestaltete sich dies zu einem ziemlichen Null-Summen-Spiel und ich fuchtelte im Dreck sitzend in der Luft herum, ohne irgendetwas zu erzielen.
Im Eifer des Gefechts kam mir noch nicht einmal in den Sinn, dass die kleinen Äffchen gar kein plötzliches Fabel für menschliche Haut, sondern viel mehr für meine Ohrstecker und meine Halskette hatten. Doch letztendlich konnte ich kaum etwas gegen sie ausrichten und so belehrte mich der plötzliche Schmerz in meinen Ohrläppchen etwas besseres. Als ich einem der Tiere dann zwischen zusammengekniffenen Augen zusehen musste, wie er mit meiner gerissenen Halskette in der kleinen, erhobenen Hand davon hüpfte und schließlich unsichtbar wurde, hätte ich am liebsten laut aufgelacht.
Im Gegensatz zu meiner sehr verspäteten und wohl auch moralisch verwerflichen Reaktion in den ersten Momenten des ausbrechenden Chaos rappelte ich mich nun mit wiedergefundenem Wille - und einiges an Panik als recht nützlichen Antrieb - vom Boden auf.
Was genau hier vor sich ging, war noch immer ein Kuriosum. Doch für mich stand fest, dass ich weiterhin ohne Zauberstab ziemlich aufgeschmissen wäre.
Ich hechtete regelrecht in den kleinen Stall, der bei Regen und Sonne Schutz für die Ponies und Ziegen bieten sollte und gleichermaßen meine Tasche beherbergte. Dass um mich herum die Welt gerade unterzugehen schien, hatte sich mittlerweile in den Windungen meines Gehirnes eingenistet. Ebenso die Tatsache, dass magische Tierwesen auf öffentlichem Muggelgelände herumturnten und jegliches andere Getier sich äußerst aggressiv verhielt. Doch Mit was ich nicht gerechnet hatte, war die Patrouillie aus drei Gänsen, die den mit Sägemehl und Strohbedeckten Boden wohl als ihr Revier erklärt hatten. Es dauerte ganze Zehn Minuten, bis ich es an den laut schnatternden und bedrohlich auf mich zuwatschelnden Vögeln aufgenommen hatte und tatsächlich an meine Tasche gelangt war. Eines der Tiere hatte mich schmerzhaft am Knöchel erwischt, doch außer einem ekligen Schmerz konnte ein Schnabel nicht viel anrichten. Ich versetzte alle drei in eine Art Starre, zwang einen herumtollenden Demiguise zum Stillstand und schaffte es aus dem Stall, ohne von einer der im Kreis rennenden Ziegen bemerkt zu werden. Diese waren einerlei und zu viele, als dass ich mich in der Panik direkt um die kümmerte. Was mir Sorgen machte waren die fehlenden Ponies.
Ich verschanzte mich hinter dem kläglichen Versuch dem Ziegen mit angehäuften Gesteinsbrocken etwas Feng Shui zu bieten und nutzte die Auszeit, um mit zittrigen Händen auf die Nachrichten meiner Eltern und Aelfric zu antworten. Ich hatte gerade mein Handy weggepackt und meinen Zauberstab erhoben um eine sich anbahnenden Ziege davon abzuhalten mich zu boxxen, als ich glaubte durch die lautstarke Geräuschkulisse der Tiere meinen Namen zu hören.
Aelfric war kaum zu übersehen in seinen lächerlichen Quidditchklamotten. Doch momentan störte mich dies eher weniger. Im Gegenteil, wahrscheinlich hatte ich mich nie so sehr gefreut ihn zu sehen. Ohne groß darüber nachzudenken war ich bei ihm gelandet und schlang ungeschickt die Arme um seinen Oberkörper, drückte ihn erst an mich und hielt ihn anschließen von mir weg - Die Finger in seine Seite gekrallt. "Wir müssen hier weg", keuchte ich. Doch im nächsten Moment sog ich auch schon wieder alarmiert die Luft ein, als ich die beiden Muggel erblickte, die hier immer noch herumlungerten.
"Lass ihn runter!", rief ich mit erhobenem Zauberstab, deutete auf das Äffchen in ihren Armen und hatte vor, den kleinen Bewegungsunfähig zu machen bevor auch er weiter Chaos verbreiten konnte. "Na los!"
Ich war mit schnellen Schritten bei ihr und hatte den Affen schneller an mich gedrückt, als dass die kleine hätte protestieren können. Ich hatte Angst, er könnte mir entwischen, doch er bleib still und so nutzte ich die Gelegenheit mich ein wenig zu entfernen, um nicht direkt vor den Muggel zaubern zu müssen. Selbst, wenn es rein theoretisch hierfür schon viel zu spät war.
Ich hatte ja nicht ahnen können, dass die kleine Ziegenflüsterin mir folgen würde. Ebenso wenig sah ich den Hund, der sich Aelfric auf langsamen Pfoten und gefährliche knurrend näherte.
Um uns herum riefen die Tiere noch immer durcheinander. Mein Herz schlug mir bis zum Hals und meine Ohrläppchen brannten noch immer. Außerhalb des Streichelzoos flüchteten die Besucher regelrecht von dem Gelände, doch im Moment dachte ich noch nicht einmal daran. Die Ponies waren noch immer ausgebüchst und sicher keinesfalls angenehm, sollten sie die gleiche Aggressivität an den Tag legen wie der Rest meiner tierischen Besatzung. Auch mein Arbeitskollege war verschwunden, doch ich konnte es ihm im Moment noch nicht einmal verdenken. Wir waren sowieso beide so was von gefeuert.

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Storyteller
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Re: Streichelzoo

from Storyteller on 08/20/2017 04:45 PM

Der Affe, der gerade noch von einem jungen Mann(Aelfric) beruhigt worden war wird aggressiv und beginnt weiter die Menschen zu terrorisieren. Ein weiter Affe beginnt nun den jungen Mann zu bestehlen und ein Mädchen (Veronica), welches weiter abseits noch in Schockstarre verfallen ist und eigentlich bald Feierabend hat, wird ebenfalls bestohlen. Ein Hund, der hier eigentlich nichts verloren hat, knurrt den älteren jungen Mann(Beau), der dem anderen (Aelfric) zugerufen hatte, an und fletscht die Zähne.

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L I V E   I N

harmony.

Reply Edited on 08/20/2017 05:07 PM.

Beau
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Re: Streichelzoo

from Beau on 08/19/2017 09:17 PM

Irgendwie ... also irgendwie verstand Dae wohl doch nciht so ganz, was hier los war. Nicht, dass ich genau über alles Bescheid wusste, ich war eigentlich immer der, der am wenigsten von allem Beschied wusste. In der Schule verstand ich vieles nicht oder es interessierte mich nicht genug, als dass ich mir die Mühe machte, das Zeug zu lernen und in anderen Sachen ... naja, es hatte selten jemand das Bedürfnis, ihm etwas zu erzählen oder nach seiner Meinung zu fragen.
Aber die panischen Menschen, Sicherheitsleute und Polizisten, die äußerst angespannt wirkten, waren eindeutig genug. Abgesehen von den wirklich seltsamen Affen, die ununterbrochen Menschen ansprangen, Sachen klauten oder sie einfach piesackten.
Und Dae stand da und blickte sich ganz begeistert um, murmelte nur die ganze Zeit etwas von einer Show ...
„Dae ... hallo, Dae, schau mich mal an", meinte ich mit etwas hoher Stimme zu ihr. Meine Stimme zitterte auch ein bisschen, mein Herzklopfen reichte so weit hoch.
Ich hielt sie an den Schultern fest, so dass sie endlich aufhörte, sich umzusehen und mal bei mir blieb. Also mit den Gedanken, denn weglaufen tat sie ja auch nicht ...
"Die haben den Poilizisten angesprungen, das hast du doch gesehen. Oder meinst du, der hat seine Waffe selbst auf den Boden geworfen? Kann sein, dass du solche Tiere kennst und sowas, aber -"
Mit einen erschrockenen Laut schreckte ich zusammen, als plötzlich so ein Affe durch meine Füße hindurch lief und mich fast umwarf. Er war auch sofort wieder weg.
"Oh mann!", rief ich und strich mir die Haare aus dem Gesicht, um Dae wieder ansehen zu können.
"Wir sollten wirklich hier weg!"
Aber es war ein bisschen, als wollte sie mir nciht zu hören ... Ein paar Schritte neben uns hockte jetzt so ein Wolkenaffe und blickte uns mit schief gelegten Kopf an. Nun, wo sich so ein Viech mal still hielt und nciht rumzappelte und sofort wieder irgendwo anders war, konnte ich es mir ein bisschen genauer ansehen. Das Fell sah wirklich weich aus und warm und eigentlich hatte es ein ganz freundliches Gesicht. Aber da waren im Bereich des Halses so komische Flecken, schwarze Flecken ...
Ich bekam erst zu spät mit, dass Dae sich einfach von mir löste und dann stand sie plötzlich bei dem Affen. Ich konnte es gar nicht glauben, was sie dann tat. Sie streichelte es einfach und warum auch immer, flippte das Tier nicht aus, ließ sie einfach machen und sah neugierig zu, was ihre Hand an dem Fell machte.
Wie konnte sie nicht einfach von hier weg wollen? Also ich wollte auf jeden Fall einfach hier weg, aber ich wollte ihr nicht einfach davon laufen. Die Affen würden sie wahrscheinlich entführen.
Hilflso sah ich mich um und merkte, dass beim Streichelzoo jetzt wirklich alles außer Kontrolle war ... die armen Ponys ... die hatten mehr Angst als ich, einige hatten es irgendwie geschafft, aus dem Gehege zu laufen.
Da fiel mein blick auf jemanden, der mir vorher sicher aufgefallen wäre, wenn er schon im Gehege gestanden hätte. Er turg nämlich außer einer Hose nichts. Naja, bis auf so einen Umhang ... wollte der Superheld spielen oder sowas? War nämlich grad eigentlich ein guter Zeitpunkt ... Aber er sah nicht sehr viel sicherer aus als ich. Um ehrlich zu sein, hier sah keiner so aus, als wüsste er, was zu tun sein. Also war das beste wohl winfach nach Hause zu laufen ... oder zumindest mal aus diesem Park raus ...
"Dae, Dae ...", unterbrach ich ihre Erzählungen, irgendwie war sie jetzt bei Einhörnern gelandet ...?
"Dae! Jetzt komm doch bitte mit! Vielleicht ist der Affe krank ... fass den doch nicht an ... Da, da ist ein Junge, vielleicht kennt sich der ein bisschen aus. Komm, lass und fragen ..."
Vorsichtig ging ich an sie heran und nahm eine Hand, um sie hoch zu ziehen und zu dem Umhang-Jungen zu gehen.
"Hey du!", rief ich ihm schon aus der Ferne zu.

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Aelfric
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Re: Streichelzoo

from Aelfric on 08/17/2017 08:34 AM

Als Aelfric das erste Mal von einer blauen Hummel getroffen wurde, zweifelte er an seinen Flugkünsten. Als sein Kollege aber von einem ganzen Schwarm getroffen wurde und in Richtung Boden taumelte. Man musste nicht sagen, dass das Training unterbrochen wurde. 
Aelfric hatte gerade das Trainingsshirt über den Kopf gezogen, um duschen zu können, als einer der Männer den Mugglefernseher anschaltete. "Das müsst ihr sehen", meinte er und kaum hatte Aelfric das Gelände auf den Bildern erkannt, war er verschwunden. Appariert über die Landesgrenzen. In der Hose, die zur Quidditchuniform gehörte und amüsanterweise auch in seimem Cape, das die Ballycastle Bats trugen. 
Sein Aussehen erregte kein Aufsehen, denn hier war die Hölle los. Einmal hatte sich Aelfi mit Demiguise herumschlagen müssen, mit genau einem im Unterricht. Und das war schon nervenaufreibend genug. 
Veronica war nirgends zu sehen und so wand er sich den Muggle zu, die ziemlich irritiert aussahen. 
Ein sehr dicklicher Mann hob sein Kind hoch, das weiterhin Eis aß und von dem Demiguise seltsam beäugt wurde. Aelfi wand sich kurz ab und musterte die weiteren Gestalten. Der junge Mann in Jogginghosen und seine dunkelhaarige Begleitung erweckte mehr sein Interesse. Sie erklärte ihm nämlich gerade, dass alles nur eine Illusion war und sich da einer der Zauberer einen Scherz erlaubt hatte. Fast schon wollte Aelfi auf sie zueilen und nunja, sie um Hilfe bitten, als er zusah, wie sie sich zu dem Demiguise vor ihnen herabbeugte und erklärte, man könne ihn nicht anfassen. Das weiße Wollknäuel, das jetzt auf ihrer Hüfte saß, die Arme um sie geschlungen, sprach eine andere Sprache. Und sie war eindeutig ein Muggle. 
"Ronica?", rief Aelfric laut nach seiner besten Freundin, die vor knapp ner halben Stunde Feierabend gehabt hatte und keinesfalls verschwunden sein konnte.  Irgendwer musste doch helfen. 
Das junge Gespann streichelte blass nun ihr neuerworbenes Haustier, weshalb Aelfric sich dem Pfleger zuwand, der die Tiere mit Essen bewarf. "Hören Sie bitte auf", herrschte der junge Mann im Cape den Pfleger an, doch der Tonfall war kaum böser als der eines Jungen, der nach einem Eis beim Kiosk fragte. Mit Geld, natürlich. "Sie reizen die Tiere nur noch mehr." 
Die Worte, die er sich anhören musste daraufhin, waren eindeutig nicht jugendfrei, doch sie verstummten, als einer der Affen ihn anfiel und sofort unsichtbar wurde. Noch nie war Aelfi so dankbar für eine Katastrophe gewesen. 
Der Dicke mit seinem Eisjungen wurde auch bestiegen und Ael beobachtete teilweise mit Belustigung, teilweise jedoch auch mit Entsetzen, wie der Mann seinen Sohn nach dem Affen war. Muggle waren sehr seltsame Leute. Eindeutig. Das zeigte ihm auch die Schwarzhaarige mit Begleitung, die diesem erklärte, die Affen wären ein Verwandter des Einhorns und konnten deshalb so sein. Das sie dabei sicher und eher begeistert klang, das Tier auf ihrem Arm streichelte, brachte Aelfi nicht weiter. Er brauchte Hilfe. Sofort.  

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Veronica
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Re: Streichelzoo

from Veronica on 08/16/2017 08:25 PM

Ich verabscheute diese Basecap mit dem fetten Logo der Steichelzoo-Besitzer so sehr, dass sie am liebsten diesem Idioten von Hot Dog Verkäufer an der Ecke in sein hässliches Grinsen geklatscht hätte. Ich hasste - wie so manche Besuchers des abseits, eingezäunten Bereiches womöglich bemerkt hatten - auch den Hot Dog Verkäufer, der mir diese nervig schleimigen Blicke zu warf und nicht einmal ansatzweise von meinen Ich-Starre-Vernichtend-Zurück Aktionen beeindruckt zu sein schien. Zusätzlich hasste ich natürlich auch diesen Job. Mehr die Menschen, als die Tierchen. Besonders diese kleinen, vollgefressenen Kinder, die meine Babys mit ihren Fettfingern anfassten, nicht zu verstehen schienen dass die Papiertüte des Futters nicht zum eigentlichen Futter gehörte und ständig Daddy fragten, ob er ihnen auch sowas 'flauschiges' kaufen könnte. Ganz, als würde ein Pony in ihre beknackte Spielzeugsammlung passen.
Jep, ich war die waschechte, miesgelaunte Streichelzoo Aufsicht. Und das brachte mir neun Pfund in der Stunde, jeden zweiten Festivaltag von vier bis elf Uhr. Und dabei war ich noch nicht einmal betrunken.
Ich war gerade dabei einem dicken Tourist - dem Akzent nach zu urteilen vermutlich aus Irland stammend - zu erklären, dass ich als einfache Angestellte eines beschissenen Streichelzoos keine Auskunft über die exakten Daten einer Preisverleihung der Veranstalter geben konnte, als mein Arbeitskollege Kevin sich mit einem Kopfnicken in Richtung Festival abmeldete. Meine Schicht wäre in gut einer Stunde zuende, würde meine Ablöse nicht wieder einmal zupät aufkreuzen. Doch diesen Umstand bezweifelte ich sehr.
Die Besucheranzahl hielt sich zu dieser Uhrzeit eher in Grenzen, weshalb ich Kevin erlaubt hatte früher abzuhauen. Die meiste Familien waren bereits gegangen um ihre überzuckerten Kinder ins Bett zu verfrachten und es waren nur wenige Besucher übrig geblieben. Dazu gehörte immer noch dieses schwarzhaarige Mädchen, das sich seit gut einer halben Stunde mit einer der Ziegen unterhielt und zu den letzten Kunden gehörte, die tatsächlich Geld für Futter hatte ausgeben wollen. Dank des Mannes, der mich stark an den 'Berg' aus Game of Thrones erinnerte, hatte ich ihr in den letzten Minuten kaum Beachtung geschenkt. Der verschnitt eines Halbriesens plusterte sich gerade vor mir auf, stampfte ungeduldig mit dem rechten Fuß - der bestrumpft in einer Birkenstocksandale steckte - als sein fetter Bengel lauthals "DIE KLAUEN DIE ENTEN" über den Platz brüllte und in mir den spontanen Wunsch freisetzte, sofort an Ort und Stelle zu kündigen.
Zu meinem Glück hatte Kevin es noch nicht geschafft abzuhauen und durfte sich nun mit den beiden Muggel herumschlagen, die wohl angeblich und irgendwie versucht hatten Enten in unser Gehege einzuschläusen. Ich hatte immer schon vermutet dass Kevin neben seinem minderbemittelten Dreckscharakter einen leichten Drang zur Paranoia hatte, hielt mich aber dennoch gekonnt und absichtlich im Hintergrund als er die Polizei anpöbelte. Auch, wenn die beiden Muggel mir fast ein Bisschen Leid taten. Aber eben nur fast. Und nur ein Bisschen. Dazu tickte die Zeit bis zu meinem absolut wohlverdienten Feierabend viel zu laut in meinem Hinterkopf und meine tatsächliche Freiheit war viel zu nah.

Dass ich besagten Feierabend gut eine Stunden später zusammengekauert hinter meinem beschissenen Futterverkaufsstand verbringen würde, war weniger der Plan gewesen. Ebenso hatte ich die plötzliche Angst vor wildgewordenen Äffchen und Enten eher weniger in meine Feierabendroutine eingeplant.
Es war alles viel zu schnell gegangen, als dass ich in der Lage gewesen wäre eine logische Schlussfolgerung aus dem nun hausenden Chaos zu ziehen. Das laute Wiehren der Ponys - die mir von allen Tieren am nächsten waren - und der restlichen Geräuschkulisse des eskalierenden Festivals wirkten dazu viel zu verschreckend, als dass ich überhaupt in der Lage gewesen wäre einen halbwegs klaren Gedanken zu fassen. Ich hatte wie versteinert zugesehen wie aus dem Nichts auftauchende Äffchen die verbleibenden Haare des 'Berges' auseinandergerupft und ihm seine Bauchtasche geklaut hatten. Auch mir hatten sie die Basecap geklaut, gefolgt von allerlei anderen Untensilien. Sie tauchten auf und verschwanden wieder, als wäre das ganz normal.
Überall war verstreutes Tierfutter, in der Ferne waren mittlerweile Sirenen zu hören und das lautstarke wiehren, meckern, schnattern und sonstige Geräuschallerlei der Tiere - gepaart mit den aus der Ferne hallenden Schreien - hatten meinen Verstand dazu gebracht auszusetzen. Die meisten der Besucher waren rechtzeitig geflohen. Nur aus dem Augenwinkel hatte ich gesehen, wie die offensichtlich magischen Tierchen das schwarzhaarige Mädchen und ihre Begleitung nachhetzten und die schnatternden Enten äußerst aggressiv vor den Zäunen hin und her watschelten.
Ich sollte helfen. Ich sollte aufstehen, mich zusammenreißen und dafür sorgen dass die Tiere im Zaun blieben und die beiden panischen Muggel in Ruhe ließen; Doch ich konnte nicht. Meine Glieder fühlten sich an wie gelähmt. Irgendwas schreckliches passierte hier and Ort uns Stelle. Diese Äffchen hatten magisches Blut und benutzten ihre Tricks am helligsten Tag vor gesammelter Muggelmannschaft, während mein Zauberstab und mein Handy in meiner Tasche bei dem viel zu kleinen Ponystall lagen. Und ich konnte mich momentan nicht mal dazu zwingen, die Hände von den Ohren zu nehmen. Was sich jedoch schnell änderte, als drei dieser Viecher gleichzeitig auf mir landeten und meine erstickten Schreie selbst das Tosen der Tiere übertönten.

Reply Edited on 08/16/2017 08:34 PM.

Beau
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Re: Streichelzoo

from Beau on 08/13/2017 03:10 PM

Ich wusste nicht so genau, warum es unbedingt nötig war, dass sie auch noch Dae befragten, wo sie doch sichtlich gestresst war von dem ganzen hier. Aber der Polizist konnte wahrscheinlich nicht einfach so gehen - und der unfreundliche Pföeger hätte ihn vermutlich auch nicht gelassen. Also erzählte Dae nochmal, was passiert war, was anderes gab es ja auch nicht zu sagen. Ich hoffte einfach inständig, dass der Beamte uns dann gehen lassen würde, ohne irgendwie sowas zu sagen wie "Gut, aber ihre Eltern müssen wir dann noch kontaktieren" ... Meinem Vater wäre es egal, ob ich was angestellt hatte oder nicht. Die Ploizei hatte angerufen - das wäre der Weltuntergang für mich.
Bis Dae fertig war, sagte der Mann kein Wort, schrieb irgendetwas auf und machte eine lange Pasue, bevor er dann meinte: "Gut ... Dann war das also nur ein Missverständnis. Sie können wieder -"
Da begann das Kind von vorhin wieder zu schreien, aber diesmal, weil eine der Enten wütend schantternd auf seine Mutter zuflatterte.
Mit einem entnervten Seufzen wandte sich der Polizist von uns ab und eilte mit dem Pfleger an die Unglücksstelle, aber recht weit kamen sie nicht. Plötzlich hockte einfach so ein komisches, zotteliges Tier mit zwei langen Armen auf der Schulter des Mannes in Uniform, der beinahe stolperte. Er gab einen erschrockenen, fast grunzenden Laut von sich, wollte nach dem Tier greifen, da war es einfach wieder verschwunden, tauchte neben der Frau auf, die sich schon wegen der Ente so in die Hosen gemacht hatte - und hielt die Waffe des Polizisten in den Griffeln.
"Alle runter!", schrie dieser und warf sich auf den ... Affen, wenn ich mich nicht täuschte, der die Pistole desinteressiert fallen ließ und weg lief.
Und plötzlich waren da auch noch andere solcher Affen ... mir wurde ein wenig schwindelig, so wie sie mal hier und mal dort waren und mitten unterm Lauf nicht mehr zu sehen waren, einfach so unsichtbar wurden. Alles lief schreiend und kreischend umher - und ich hatte das Gefühl, ich wäre plötzlich in einen Film gebeamt worden. War das hier sowas wie ein neues "Planet der Affen"?!
Aber nein ... ich war nciht verrückt, Dae saß noch neben mir, ich hielt immer noch ihre Hand und sie flüsterte mir irgendwas zu von ... Zaubern? Verwirrt riss ich meinen Blick von dem Chaos um den Streichelzoo - die armen Ponys wollten alle ausbrechen - zu Dae. Ihre Angst war jetzt wie weg geblasen, sie sah total begeistert aus ... Die Dinger waren aber doch ... gefährlich?
Ich sah nicht, dass von der Seite ein so ein Tier auf uns zurannte, und so ergaben Daes Worte im ersten Moment wenig Sinn ... "L-laufen ...?"
Aber mehr konnte ich dazu nicht sagen, sie schloss ihre Finger ganz fest um meine und rannte dann einfach los. Kurz bevor wir mit der haarigen Gestallt zusammen stoßen würden, kniff ich die Augen zusammen - aber es geschah nichts. Wir liefen ohne irgendeinen Zwischenfall weiter, als ich blinzelnd die Augen wieder auf schlug.
Überall war ähnliches Chaos wie beim Streichelzoo und ich erblickte auch andere Tiere. Tiere, die ich sicher noch nie irgendwo gesehen hatte und die ganz sicher nicht in einen Park gehörten.
Ganz außer Atem vor Aufregung und vom Laufen bremste ich Dae ab und zog sie an meine Seite.
"Was ... wo sollen wir hin?!"

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Daegeseage
Deleted user

Re: Streichelzoo

from Daegeseage on 08/13/2017 08:58 AM

Daegeseage war verdammt froh, dass Beau das Reden übernahm. Die Handschellen kratzten und naja, Beau erledigte das. Einen Moment überlegte die Dunkelhaarige, ob er häufiger in solche Situationen kam, denn er blieb so ruhig, doch so nett wie Beau war, konnte sich das Mädchen das nicht wirklich vorstellen. Daegeseage nickte, als sie angesprochen wurde, blinzelte mit den Krokodilstränen in den Augen zu den Polizist hinauf. Sie versuchte nicht zu weinen, weil der Mann in  Uniform wirklich geduldig war, aber der Pfleger piekste auf ihnen rum. 
"Ich war skeptisch, weil Gänse meiner Meinung nach anders aussahen, aber Beau sah so sicher aus...", sie senkte den Blick und versuchte die roten Wangen zu vertreiben. "Ich leide an Prosopagnosie und kann nicht einschätzen, wie ernst andere etwas meinen. Da habe ich ihn bestätigt, und irgendwie hat eins zum Anderen geführt. Dabei wollten wir die Babygänse nur zu ihrer Mama bringen." Der Polizist nickte nur kurz, machte zwei, drei Notizen und wollte gerade die Situation auflösen, als die freigelassenen Enten auf Kinder und Erwachsene losgingen. Daegeseages Finger hielten Beaus Hand fester, war es doch seltsam. 
Erst, als die Demiguise auftauchten, begann sie zu lächeln. "Das ist nur ein Zaubertrick, Beau. Die werden mit einem Zaubertrick hier hergestrahlt und naja das muss ein großer Zauberer sein." Vollkommen begeistert von der Performance sah sie sich um, bis eines von diesen Tieren auf sie zurannt. 
"Dae, wann immer etwas auf Dich zurennt, lauf nicht weg. Renn darauf zu und Du wirst sehen, es wird stehen bleiben und vor Angst schlottern. Außer es ist ein Kerl oder ein bissiger Hund", wiederholte Dae die Worte ihrer Squipmami, nahm Beaus Hand fester um aufzustehen. "Für mich sieht das nicht nach einem Hund aus, also rennen wir", flüsterte sie Beau zu, ehe sie mit ihm losrannte, direkt auf diese Affen-Abbildung zu. 

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