Zukunfts-Thread XXIX

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Aelfric
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Aelfric on 10/28/2017 09:24 PM

Der rote Haarschopf wurde mit Wucht hinaufgerissen, blickte Aelfric seine beste Freundin extrem verstört an. Macey nebenran runzelte nur die Stirn. Musste er die Anspielung verstehen?
"Ich möchte nicht darüber sitzen.", der Redhead war in der Zwischenzeit rot angelaufen, folgte Macey seinem Blick und Veronicas Löffel. "Nicht mit Kate, Ronnie. Kannst Du nicht bitte, bitte mit ihr reden und ihr sagen, dass sie nichts von mir möchte?" 
Hundeaugen waren gar nichts gegen den flehenden Blick des jungen Mannes mit der Sportlerkarriere.
 
Der Blonde blickte beide etwas irritiert an, um sich dann etwas zurückzulehnen. Immerhin hatte er erst jetzt festgestellt, nicht neben einem Pärchen zu sitzen. Nochmals blickte er beide an, konnte sich die Rückfrage nicht verkneifen. 
"Moment, Subway Girl. Du wolltest beim Tindern nicht deinen Freund betrügen sondern nur ein warmes Bett für die Nacht? Und ich habe Dir die Tour versaut." Die Mundwinkel blieben nach oben gezogen, die Grübchen gut sichtbar. "Dann tut es mir leid, meine Liebe! Sag das doch nächstes Mal gleich!" 
Nun blickte Aelfric irritiert, musterte beide Tischnebensitzer. Der Auror wirkte trotz der Worte vollständig zufrieden mit sich selbst und der Welt und allem anderen. Veronica hingegen schien mit dem spontanen Outing nicht sonderlich glücklich und ihr verbissenener Gesichtsausdruck änderte wenig an dem Eindruck. Aelfie zog nun auch die Augenbrauen zusammen, blickte in Richtung des Neuankömmlings. "Du dachtest, Veronica und ich seien... mehr als Freunde?" Sein Lächeln, als sein Blick die Brünette streifte, war warm und relativ untypisch für ihn legte er seine große Hand auf die kleinere der jungen Frau. "Ich glaube kaum, dass Ronica mit mir glücklich werden würde. Sie ist viel zu gut für mich." 
Macey nickte nur, ehe er in Richtung des Pärchens an seinem Tisch saß. "Sorry." Sein Grinsen war nicht zu übersehen. 
"Das ist natürlich eine ganz andere Ausgangslage." Langsam erhob er sich, grinste Ronnie nochmals an. "Dann gehen wir bald einen Kaffee trinken, Subway Girl."

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Veronica
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Veronica on 10/30/2017 05:28 AM

Das schmerzhafte Pochen in meinem Kopf wurde nicht besser und ließ mich Aelfrics Bitte mit einem Schulterzucken beantworten. Er wusste, dass ich ihm nicht in den Rücken fallen würde. Ich hasste Kate und würde ihre neue Vorliebe für rothaarige Quidditchspieler bestimmt nicht unterstützen.
Auch Maceys Erkenntnis tat ich mit kurzen Worten ab, obwohl seine Fremdgeh-Theorie etwas hart war. Wäre heute nicht ein solch beschissener Tag, dann wäre mir das ganze bestimmt um einiges unangenehmer. Momentan jedoch, konnte es kaum schlimmer werden. Auch die viel zu liebenswerten Worte meines besten Freundes änderten kaum etwas daran.
Ich zwang mich dazu Aelfric anzulächeln, während meine Mitte sich anfühlte als hätte irgendeine höhere Macht spontan beschlossen all meine Innereien zusammen zu quetschen. Bis heute verstand ich nicht weshalb genau er überhaupt hier bei mir saß, geschweige denn überhaupt Zeit mit mir verbrachte. Gedanken, die seine Worte nur noch mehr wie eine große Lüge klingen ließen. Er hatte ja keine Ahnung.
Das Lächeln auf meinen Lippen erlosch, sobald er von der liebevollen Geste abließ und ich den Blick von seinem viel zu warmen Lächeln abwenden konnte. Diese gesamte Gefühlsduselei erweckte in mir den dringlichen Wunsch meinen Kopf solange auf die dreckige Tischplatte zu schlagen, bis mich Aelfrics Zuneigung nicht mehr so tief berühren würde. Solange, bis ich ihn nicht mehr tausendmal mehr brauchte als er mich.
Macey hatte wirklich das Glück zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein, was ihn jedoch kaum zu kümmern schien. Sein unbeschwertes Grinsen stand im vollen Kontrast zu meiner momentanen Gefühlslage und für einen Moment fragte ich mich, was genau was mit ihm und seiner guten Laune nicht stimmte. Als er sich erhob und es auch noch schaffte seine Worte wie eine simple Feststellung anstatt wie eine höfliche Frage klingen zu lassen, bekam er betretenes Schweigen als Antwort. Ich sah auf meine Hände in meinem Schoß, öffnete den Mund, nur um ihn wieder zu schließen und sagte dann plötzlich mit unerwartet fester Stimme: „Vielleicht sollten wir das." Den Blick hatte ich gehoben, um die erwartet überraschte Reaktion des Aurors zu sehen, der allerdings nicht wissen konnte dass meine Zusage als alles andere als typisch durchging. Die Sache war die: Ich ging nicht auf Dates. Nie. Doch allein Aelfrics Worte reichten aus, um meine Prinzipien über Bord zu werfen. „Nächste Woche, nach meinen Vorlesungen. Du weißt jetzt ja, wo du mich findest." Ich lächelte dem Blondschopf zum Abschied zu und wandte mich wieder meinem Schokopudding zu, sobald er sich wieder zu seinen Freunden aufgemacht hatte.

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Aelfric
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Aelfric on 11/04/2017 10:16 PM

Der Rothaarige lächelte seine bessere Freundin an, ehe er die Augen schloss.
Schon bevor die Brünette die ersten freundlichen Worte zu ihm gesagt hatte, war Aelfric klar gewesen, dass er das Mädchen vor ihm niemals durchschauen würde. Aber das war in Ordnung. Sie hatten sich arrangiert miteinander, sich richtig angefreundet und auch wenn sich Ronnie immer wieder über die roten Wangen des Jüngeren lustig machte, war es ihnen beiden klar: Sie standen hintereinander, wenn ein Sturm kam. Und vor allem dann, wenn der Sturm blond, hinterlistig und nunja, Kate war. 
Daher musste Aelfric gar nicht alles wissen. Nicht, was die Andeutungen zu sagen hatten, nicht, wieso Ronicas Lächeln erlosch. Sie würde auf ihn zukommen, wenn es für ihn wichtig war. Und solange war es eben okay. 

"Brauchst Du eine Aspirin, Ronica?", fragte dergleiche Rothaarige, als er den Gesichtsausdruck der Brünetten erkannte. Sie litt immer wieder daran und vielleicht hatte der junge Mann genau deshalb eine ganze Packung Muggelmedizin im Rucksack. Aber bis jetzt war es ihm immer zugute gekommen. Erst letztens hatte er eine Gehirnerschütterung damit geheilt, die er sich bei einem bösen Sturz eingefangen hatte. Und nach dreikommafünf Tagen waren die Schmerzen weggewesen. 
Die Tatsache, dass der Rothaarige seine beste Freundin schon lange kannte, half ihm jedoch nicht, über ihre Worte erstaunt zu sein. "Ronnie?", fragte er nur nach, während Macey extrem breit lächelte. Wahrscheinlich würden ihm demnächst die Mundwinkel reißen. Aber damit kam Macey klar. "Dienstag habe ich Frühschicht. Da bin ich fertig, wenn Du gegessen hast. Ich hol' Dich hier." 
Aelfric starrte Veronica an, als der andere das Feld geräumt hatte.
"Ist alles okay?" Seine Stimme klang besorgt, streckte er die Hand nach der ihren aus, um dazwischen zu zögern. Sie waren beide kein Fan von Austausch solcher Zärtlichkeiten, aber... 
"Du sagst es mir, wenn Du bei irgendwas Hilfe brauchst, oder?"

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Veronica
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Veronica on 11/08/2017 08:26 AM

Ich schüttelte verneinend den Kopf. Was ich brauchte, war eine Zigarette. Dann eine warme Dusche, eine gesunde Portion Schlaf und weniger Arbeit, die zwei Studienfächer nun einmal forderten. Vielleicht brauchte ich auch ein bisschen Abstand von Aelfric, dessen Fürsorge mir im nächsten Moment schon wieder den Hals abschnürte.
"Mir geht's gut", sagte ich trotzdem nachdem der Auror sich verzogen hatte und fragte mich gleich darauf, weshalb ich das die ganze Zeit betonte. Und ob ich mich jemals mieser gefühlt hatte. Gerne hätte ich Elisa angerufen um ihr auf subtile Art und Weise mitzuteilen, dass ich ein paar Drinks nötig hatte. Doch sie antwortete nie - war vielleicht beschäftigt. Und ihre Freunde und Kontakte waren mir nie sympathisch genug gewesen, um meinen eigenen Schatten zu überspringen und mit ihnen etwas zu unternehmen. Die Alternative stellten schlaflose Stunden vor aufgeschlagenen Büchern und ellenlangen Tabellen dar. Nächte bestehend aus Zahlen, Historik, dampfenden Kaffee und zitternden Raucherpausen in beißend kalter Nachtluft.
"Da ich bezweifle dass du freiwillig meinen Aufsatz über historische Methodik übernimmst, ist es wohl ziemlich sinnlos dich um Hilfe zu bitten." Es hatte lustig klingen sollen, dabei hörte ich mich einfach nur erschöpft an. Dies wiederum war eine gelungene Ausrede für mein seltsamen Verhalten, was ich im nächsten Moment auch schon ausnutze. Ich jammerte ein wenig über meine nächste Vorlesung, den Inhalt und die Arbeit, die in den nächsten Wochen auf mich zukommen würde. Macey und unser Date erwähnte ich kein zweites Mal. Auch sah ich nicht zu ihm, als ich mich eine gute Viertelstunde später aus der Cafeteria schlängelte.

Ende.

Reply Edited on 11/08/2017 08:34 AM.

Elisa
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Elisa on 02/23/2018 09:23 PM

 


Elisa und Darren in Phils Büro - und naja. Blöderweise auch Phil!


Sie konnte seine Wärme wahrnehmen, schon lange bevor Elisa die Augen aufschlug. Murrend drehte sie sich näher an den verschwitzten Quidditchspieler, konnte es nicht lassen, seine seidige Haut am Hals mit einem kurzen Kuss zu bedecken. Erst dann verbarg die Blondine ihr Gesicht daran, sperrte sie die Helligkeit aus. "Guten Morgen", leise Worte aus ihrer trockenen Kehle, lächelte Elisa als sie ihren nackten Körper näher an Darrens warmen schmiegte. Als der junge Mann neben ihr sich kein Stück rührte, schob die Studentin ihre Finger unter die Decke, erkundete den schon bekannten Körper ihres Freundes. Das dabei ihre Mitbewohnerin nicht da war, hatte Elisa nicht einmal überprüft. Erst, als Darren die Augen aufschlug, blickte Elisa auf Mackency leeres Bett, schob sie ihre hübschen Beine aus dem Bett. "Ich gehe duschen. Kommst Du mit?" Ein verlockendes Angebot. 

Ganze siebenundzwanzig Minuten später sortierte Elisa ihre Oberteile, selbst nur in Jeans bekleidet, schob dann eines der Tops über ihren Torso, warf Darren eine Ladung frischer Wäsche zu. 
"Ich habe gestern Abend noch mit Mum geschrieben. Zuerstmal soll ich Dich lieb grüßen und dann soll ich Jacob Geld rüberbringen. Sie hat es vergessen, ihm mitzugeben und er darf nicht einfach so das Gelände verlassen." Eine gezogene Grimasse, trocknete Elisa ihr blondes Haar mit einem einfachen Spruch. "Willst Du mit? Das Reich der Hufflepuffs erkunden?"

Seine Entscheidung war schnell getroffen und nach einigen Küssen zog Elisa ihren Freund durch den Flügel hinüber ins Schulgebäude. Schnell war der Kerker erreicht, in dem Jacob sein Unwesen trieb und nach einer kurzen Unterhaltung und drei Umarmungen war Jacob einiges an Erfahrung und mehr an Galleonen reicher. Die Verabschiedung fiel kurz aus, wand sich Elisa danach an Darren. "Weißt Du, was ich schon immer mal tun wollte?"



[ICH HASSE ANFÄNGE.]

Reply Edited on 02/23/2018 11:34 PM.

Darren
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Darren on 05/13/2018 09:49 PM

(Ich antworte zu 74,29% schneller, wenn ich von Plays weiß. :'D) 

"Ich weiß nicht - eine Heißlufftballonfahrt machen?" Ich zumindest hatte das ziemlich weit oben auf meiner nicht existierenden to-do liste stehen. Ich grinste genau so unverschämt, wie es die Gedanken meiner Freundin bei aller wahrscheilichkeit waren und kratzte mich am lockigen Hinterkopf. Elisas Wangen leuchteten noch immer in dem sanften Rosé dass sich in ihre Züge geschlichen hatten, sobald ihre Augen auf Jacob gefallen waren. Dies wäre wohl der Zeitpunkt, in dem ich behaupten müsste wie nervös ich gewesen war, den kleinen Bruder von Elisa zum ersten mal zu Gesicht zu bekommen, doch ehrlich gesagt fiel das Treffen relativ unspektakulär aus. Außerdem versuchte ich mich den gesamten Weg zum und um den Kerker daran zu erinnern, wohin genau ich in der sechsten Klasse nochmal hingereiert hatte. Es war mir nicht wieder eingefallen - schade, schade - und glaubte schon der restliche Tag würden wir beide wieder in Muggellondon oder Hogsmead verbringen, als Elisas Augen dieses Funkeln annahmen, das prinzipiell keine Langeweile versprach. 
Auch wenn es deutlich romatischere Orte als den Keller gab, zog ich die ehemalige Hufflepuff mit einem Ruck an meine Brust und ließ meine Hand wie beifällig auf ihren Hintern landen. Mein Bruder meinte einmal, dass die Anfangszeit einer Beziehung immer aufregend sein, doch ich bezweifelte jemals genug von meinem Privileg zu bekommen, Elisa antatschen zu dürfen. Die Tatsache dass wir a) in Hogwarts und b) es mitten am Tag war, ließ ich dabei vollkommen außer acht. So erwartete ich auch nicht, dass meine Freundin tatsächlich mit einer moralisch verwerflichen Schnapsidee ankommen würde. 

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Elisa
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Elisa on 05/14/2018 04:27 PM

[Ich schäme mich in der Ecke!]

Elisas Lippen entwich ein wohliges Seufzen, als die Männerhände ihren schmalen Körper an Darrens Muskelmasse zog. "Heißluftballon, hmm?" Ihre eigenen Finger schoben sich über die beshirtete Brust, trafen sich im Nacken des Quidditchspielers. Die Blondine streckte sich Darren die letzten Zentimeter entgegen, um ihre Lippen kurz mit den seinen zu vereinen, er noch immer das breite Grinsen im Gesicht. 
"Mir würde da was besseres einfallen", kaum hörbar trafen die gehauchten Worte zusammen mit ihrem warmen Atem auf die weichen Lippen ihres Gegenübers, bevor Elisa ihre Fersen wieder auf den Boden brachte. 

Es war eindeutig eine seltsame Begegnung gewesen zwischen Darren und Elisas kleinem Werwolfbruder, doch der Lockige hatte die Situation herausragend gemeistert. Wenn sie da an die ersten Treffen zwischen ihr und dem jüngeren Demontbrüder dachte... 
Nach und nach hatte Darren alle ihre Freunde kennengelernt, Bourne, der sie wieder auf die Welt der Lebenden zurückbrachte, Sasha, welche sie Tag für Tag dabei unterstützt hatte und auch Delyan, der bei mancher Lebenskrise mit Alkohol an ihrer Seite stand. Und trotzdem war es seltsam, darüber nachzudenken, den jungen Mann irgendwann ihren Eltern vorzustellen. Die Blondine schüttelte den Kopf zaghaft, um die Gedanken zu vertreiben, dann wand sie sich wieder Darrens leuchtenden Augen zu. 
"Hast Du schon einmal ein Lehrerbüro von innen gesehen? Ich würde Dir gerne zeigen, was man auf diesen Schreibtischen alles anstellen kann." Inzwischen waren auch ihre Züge schelmisch, löste die Studentin ihre Finger aus den Locken ihres Freundes: "Lust, Professor Cusicks Büro einzuweihen?"

Reply Edited on 05/14/2018 04:30 PM.

Darren
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Darren on 05/14/2018 10:39 PM

[Ich liebe dich trotzdem. :'D]

Ich blinzelte; einmal, zweimal. "Du bist verrückt." Es hatte tatsächlich einen Moment gedauert, bis ich die Andeutung Elisas schelmisch ausgesprochener Worte verstanden hatte, doch nun dominierte ein spitzbübisches Grinsen mein Gesicht. "Du bist absolut und wundervoll verrückt." Ich blickte sie an, als sei mir dieser Charakterzug an ihr gerade erst jetzt aufgefallen - was sicherlich nicht der Fall war - und kam nicht drum herum, kurz auf der Stelle herum zu hopsen wie ein kleiner Junge an seiner ersten richtigen Geburtstagsparty. Es war wohl unnötig Elisa gegenüber zu erwähnen, dass ich Feuer und Flamme für ihre Idee war. Aktionen wie diese überstigen selbst den Unfung den ich normalerweise fabrizierte und ja, ich freute mich schon insgeheim dass weder Roxas noch Lyndon mir diese Geschichte abkaufen würden. Über mögliche Konsequenzen machte ich mir natürlich keine Gedanken, stattdessen funkelte ich meine Freundin risikofreudig an und zog sie kurzerhand an mich, um meine Lippen für einen kurzen, chaotischen Kuss auf ihre zu drücken. 
Da ich zu meiner Schulzeit so wenig Fächer wie nur irgendwie nötig und dazu noch die bekanntlich einfachsten belegt hatte, war Professor Cusick selbst nie in den Genuss meiner Anwesenheit in einem seiner Alchemie oder Verwandlungs Stunden gekommen. Allerdings - und so wie es eben in Hogwarts üblich war - kannte man auch jene Lehrer, deren Schulfächer ich nicht einmal unter Folter belegt hätte. Insgesamt hatte ich wenig schlechtes über Cusick gehört, abgesehen von dem üblichen Gebabbel, doch für mich spielte es auch keine Rolle. Er war a) ein Professor auf Hogwarts und b) besaß ein Büro mit Schreibtisch. Und jeder der mich kannte wusste, dass ich Situationen wie diese sammelte wie glatzköpfige Männer in mittlerem Alter irgendwelche langweiligen Münzen. 
Wie zwei schwerverliebte Drittklässler ließ ich mich von Elisa zu Cusick Büro ziehen, wobei wir uns den gesamten Weg über ständig gegenseitig ohne nennenswerten Grund zum lachen brachten. Vor vorbeilaufenden Schülern und anderen Wesen, die unseren Weg kreuzten, versuchten wir so unnauffällig wie möglich zu wirken - was stets in einem weiteren Lachanfall endete. Erst vor besagter Tür schaffte ich es innezuhalten, als ich Elisa nun doch etwas alarmierter fragte "Was, wenn er drin ist?". Durchdacht hatten wir das ganze natürich nicht - Überraschung. Und fast hätte ich auch schon einen Rückzieher gemacht, als die ehemalige Hufflepuff mit ernster Miene an die Türe klopfte und wir beide gespannt die Luft anhielten. Doch eine Antwort blieb aus. Erneut Grinsend tauschten wir beide vielsagende Blicke, trafen jedoch direkt auf das nächste Problem: Die Türe war verschlossen. 

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Elisa
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Elisa on 05/14/2018 11:20 PM

[Ohw. <3]

Ein Kichern überkam Elisa bei Darrens Feststellung, schmiegte sie sich ein bisschen mehr an den jungen Mann bei sich. Mehr war gar nicht nötig, um den Sportler zu überzeugen, ehe sie schon loseilten, die Hände ineinandergekrallt. 
Erst vor der Tür wurde Darren von Zweifel eingeholt, die er auch gleich mit der Blondine teilte. Kurz widmete sich die Studentin den Bedenken, um dann dagegen anzugehen. Auf die Knie ging Elisa mit einem spitzbübischen Grinsen, zwinkerte dem jungen Mann neben sich kurz zu. "Du stehst bitte Schmiere, ja?"
Eine einfache Haarklammer in der linken Hand und den Zauberstab in der rechten Hand machte sich die Blondine am Schlüsselloch zu schaffen, murmelte leise Beschwörungen, um gleichzeitig das Schloss zu knacken. 
"Niemand ist so blöd und steigt in ein Lehrerbüro ein.", gab Elisa leise von sich, ehe sie sich zu Darren herüberbeugte, ihm einen kurzen Kuss auf den Handrücken drückte. Höher kam sie nicht wirklich aus der Position, widmete sie sich gleich darauf wieder dem Türschloss. "Deshalb sind sie nicht wirklich gut gesichert." 
Professors Cusicks Reich eröffnete sich ihnen mit einem Knacken, dem kurzen Knarzen der Tür. Die angebotene Hand von Darren ergriff Elisa nur zu gerne, um sich heraufziehen zu lassen, konnte sie das Grinsen in ihrem Gesicht nicht verstecken. 

Nur gute Erinnerungen hatte sie an den Professor, dessen Schreibtisch sie gleich entweihen würden. Alchemie war ihr schon immer gelegen und Cusick hatte es bald erkannt und sie daraufhin im Rahmen des Unterrichts gefordert. Wenn die Blonde je einen Lehrer für dessen Unterricht rühmen müsste, wäre es mit hundertprozentiger Sicherheit ihr ehemaliger Alchemieprofessor geworden. So war es gar keine Frage gewesen, auf wessen Schreibtisch sie Darren zerren wollte, gab es aus ihrer Sicht keine andere Möglichkeit. 
Und nun standen sie hier, im verlassenen Büro und das Funkeln in ihren Augen verriet Unmögliches. 

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Darren
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Re: Zukunfts-Thread XXIX

from Darren on 05/16/2018 08:45 PM

„Das ist das romantischte, was du je zu mir gesagt hast", säuselte ich im verschwörerischen Flüsterton und machte mich grinsend daran, links und rechts Ausschau nach herumschlendernden Schülern zu halten. „Du siehst außerdem wirklich heiß aus, wenn du dabei bist ein Schloss zu knacken und weitere Straftaten zu begehen." Dieses Mädchen würde mich irgendwann einmal in wirklich ernsthafte Schwierigkeiten bringen und das frustrierende daran war; ich würde jede einzelne Sekunde davon genießen.
Hätte mir vor gut fünf Monaten noch jemand gesagt, dass ich heute so viel für Blondie – oder ein weibliches Wesen allgemein – empfinden würde, so hatte ich höchstwahrscheinlich laut losgeprustet und den Kasper anschließend harmlos beleidigt.
Elisa behielt recht; das Schloss gab nach kurzer Bearbeitung ein Knacken von sich, welches die schwere Holztüre einen Spalt weit aufwarf. Ohne hinzusehen streckte ich meiner Freundin die Hand entgegen, um sie zurück auf die Füße zu ziehen. Ein weiterer Blick in den Gang hinter uns, dann tauschten Elisa und ich ein einstimmiges Grinsen und vorsichtig, fast neugierig öffnete ich die Türe zu Professor Cursick's Büro.
Ich trat vor Elisa ein, nahm mir eine halbe Minute um die bequemen und geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten zu inspizieren und dann, wandte ich mich erneut grinsend zu ihr um. Zwei Schritte auf die Blondhaarige zutreten, ließ ich ihr keine Wahl als meiner hochgewachsenen Gestalt zurückzuweichen, doch da sich die Türe nur einen halben Meter hinter Elisa befand, griff ich über ihren Kopf hinweg und schloss diese mit einem Schubs. Der Bewegung der sich schließenden Türe nachgebend, drückte ich Elisa letztendlich gegen das dunkle Holz und grinste für einen Moment auf sie hinab, bevor ich sie einfach in einen langen, ungestümen Kuss zog.

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